<?xml version="1.0" encoding="utf-16"?><rss xmlns:a10="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Vestas Win[d]</title><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/RSS.ashx</link><description>Vestas Win[d] Pages</description><lastBuildDate>Wed, 13 Aug 2008 07:16:18 +0200</lastBuildDate><a10:id>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/</a10:id><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=1</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=1</link><title>Vestas Win[d] Page 1</title><description>Win[d] W I N D , O I L A N D G A S N r. 1 3 Jahrgang 05 15 august 2008 China: Wachstum in atemberaubender Geschwindigkeit Die zu vereinigenden Staaten von Amerika &amp;#183; Das Aufsp&amp;#252;ren von Weltklasse-Talenten Kernkraft: eine Bedrohung f&amp;#252;r die Windenergie? &amp;#183; Neue Innovationspartnerschaften P&amp;#252;nktliche Lieferung der Turbinen durch genaue Abstimmung beim Transport Vestas lernt von den Besten &amp;#183; Bessere Prototypen – bessere Windenergieanlagen</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=2</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=2</link><title>Vestas Win[d] Page 2</title><description>Von eins bis zehn Ein Prozent. So gro&amp;#223; – oder klein – ist der Anteil des weltweiten Energieverbrauchs, der derzeit durch Windenergie abgedeckt wird. Oder wie wir es nennen: Moderne Energie. Verdient Windenergie angesichts dieser Zahl wirklich die gro&amp;#223;e Aufmerksamkeit, die die Branche bekommt? Meiner &amp;#220;berzeugung nach kann daran gerade wegen des enormen Potentials kein Zweifel bestehen. Keine andere Energieform entwickelt sich derzeit weltweit so schnell. Wir von Vestas arbeiten daran, dass im Jahr 2020 zehn Prozent des weltweiten Energieverbrauchs mit Windenergie abgedeckt werden k&amp;#246;nnen – selbst bei Ber&amp;#252;cksichtigung der signiﬁkant steigenden Nachfrage im gleichen Zeitraum. Das aktuelle Wachstum der Branche liegt darin begr&amp;#252;ndet, dass sich derzeit keine andere Energieform mit den Vorteilen der Windenergie messen kann. Moderne Energie ist nachhaltig, sauber und berechenbar. Au&amp;#223;erdem erm&amp;#246;glicht sie den kurzfristigen Aufbau beachtlicher Kapazit&amp;#228;ten. Zugleich tr&amp;#228;gt sie zur Unabh&amp;#228;ngigkeit der Energieversorgung bei und – im Gegensatz zu anderen Energieformen – belastet keine wertvollen Wasserressourcen. Aus diesen Gr&amp;#252;nden hat Windenergie das Potential, im Energiemix eine Schl&amp;#252;sselrolle zu spielen. Dies wird allerdings nicht ohne den engagierten Einsatz der gesamten Branche geschehen – einer Branche, die in wenigen Jahren eine Entwicklung bew&amp;#228;ltigen muss, f&amp;#252;r die andere Industriezweige Jahrzehnte gebraucht haben. Als Marktf&amp;#252;hrer sind wir bei Vestas darauf vorbereitet, die Verantwortung, die wir als die Nummer 1 Ditlev Engel Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender Vestas Wind System A/S in modernen Energien haben, zu &amp;#252;bernehmen: die Verantwortung, Qualit&amp;#228;t, Professionalit&amp;#228;t und Leistung in jedem Schritt der Wertsch&amp;#246;pfungskette zu unser aller Vorteil zu verbessern. Allerdings braucht die Windenergie – so wie alle anderen Energieformen – politischen R&amp;#252;ckhalt, um langfristig das Vorhandensein der notwendigen Rahmenbedingungen f&amp;#252;r die Weiterentwicklung zu gew&amp;#228;hrleisten. Viele L&amp;#228;nder brauchen noch weitere langfristige Strategien und konkrete Aktionspl&amp;#228;ne f&amp;#252;r das Erreichen ihrer Ziele auf dem Gebiet der Windenergie. Gleichwohl zeigen die verschiedenen derzeit entstehenden Initiativen, dass Windenergie in vielen Energieversorgungssystemen zunehmend eine zentrale Rolle spielt. Wahrscheinlich bestes Beispiel hierf&amp;#252;r ist die Entscheidung, das neue Forschungsund Entwicklungszentrum von Vestas in den USA anzusiedeln. Die Einrichtung wird in Houston, Texas aufgebaut – in einer Stadt, die mehr als alle anderen St&amp;#228;dte auf der Welt ein Synonym f&amp;#252;r die Energieformen ist, mit denen sich die Windenergie messen muss und die sie erg&amp;#228;nzen soll: &amp;#214;l und Gas. Das ist ein deutlicher Beweis f&amp;#252;r unsere Vision von Wind, &amp;#214;l und Gas – die zugleich auch der Titel unserer Zeitschrift ist, die Sie gerade in den H&amp;#228;nden halten. Aus diesem Grund kann ich &amp;#252;berzeugt sagen, dass moderne Energie mehr als nur nachhaltig ist.</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=3</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=3</link><title>Vestas Win[d] Page 3</title><description>Inhaltsverzeichnis 4 Die zu vereinigenden Staaten von Amerika In den USA sind 20 Prozent Windenergie bis 2030 ein realistisches Ziel – wenn die Hindernisse f&amp;#252;r neue &amp;#220;bertragungsleitungen ausger&amp;#228;umt werden k&amp;#246;nnen. 32 Auf dem Weg zur perfekten Windenergieanlage Wie die Abteilung Engineering &amp;amp; Products von Vestas Technology R&amp;amp;D verbessertes Management und optimierte Kommunikation einsetzt, um bessere Produkte zu liefern. 12 Aufbruch zu neuen Ufern Vestas gibt ein internationales Universit&amp;#228;tsprogramm bekannt, um relevante Forschung f&amp;#252;r die Windenergie zu f&amp;#246;rdern und die besten Studenten daf&amp;#252;r zu gewinnen. 38 Weniger &amp;#196;nderungen bei k&amp;#252;nftigen Prototypen Mithilfe von 3D-Software ist es Vestas m&amp;#246;glich, bessere Prototypen zu fertigen und &amp;#196;nderungen an der Auslegung zu vermeiden. 40 Verbesserte Qualit&amp;#228;t dank der Erfahrung bei Toyota Die Erfahrung bei Toyota wird dazu genutzt, die Produktentwicklung qualitativ zu verbessern. 18 Neue Technologie durch „Open Innovation“ Um innovative Windtechnologie zu ﬁnden und zu entwickeln, geht Vestas weltweit manche ungew&amp;#246;hnliche Partnerschaft ein. 44 22 Die Eroberung des chinesischen Marktes Vor nur vier Jahren war China lediglich eine Randerscheinung auf dem internationalen Windenergiemarkt. In wenigen Jahren jedoch wird es der gr&amp;#246;&amp;#223;te Binnenmarkt der Welt sein. Lesen Sie mehr &amp;#252;ber diese Entwicklung, die die meisten Akteure nach Luft schnappen l&amp;#228;sst. Konkurriert die Kernenergie mit der Windenergie? Die leichte Verf&amp;#252;gbarkeit von Kernkraft k&amp;#246;nnte den Fortschritt beim steigenden Einsatz wirklich nachhaltiger Energien beeintr&amp;#228;chtigen. 48 Spitzenqualit&amp;#228;t in allen Bereichen ist oberste Priorit&amp;#228;t Alle Kunden sollen ihre Windenergieanlagen p&amp;#252;nktlich erhalten. Deshalb optimiert Vestas nun die Abl&amp;#228;ufe beim Transport. Das ehrgeizige Ziel f&amp;#252;r 2008 lautet Sigma-Level 4.</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=4</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=4</link><title>Vestas Win[d] Page 4</title><description>4</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=5</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=5</link><title>Vestas Win[d] Page 5</title><description>20 % Windenergie bis zum Jahr 2030 sind ein realistisches Ziel f&amp;#252;r die USA. Eine der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Herausforderungen ist dabei die Zusammenarbeit der Bundesstaaten zur Verteilung der Kosten, die beim Ausbau der Strom&amp;#252;bertragungskapazit&amp;#228;t &amp;#252;ber lange Strecken anfallen. Die zu vereinigenden Staaten von Amerika 5</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=6</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=6</link><title>Vestas Win[d] Page 6</title><description>Einem im Mai ver&amp;#246;ffentlichten ofﬁziellen Bericht zufolge k&amp;#246;nnten die USA im Jahr 2030 20 % des Stroms aus Windenergie beziehen. Zentrale Herausforderungen sind die Optimierung der Verfahren zur Standortauswahl und zur Erteilung von Genehmigungen, sowie insbesondere der Bau neuer &amp;#220;bertragungsleitungen &amp;#252;ber lange Strecken. Ausgearbeitet wurde der Bericht „20% Wind Energy by 2030“ („20 % Windenergie bis 2030“) vom Energieministerium der USA (US Department of Energy, DOE) in Zusammenarbeit mit weiteren Ministerien und nationalen Labors, dem Ingenieurunternehmen Black &amp;amp; Veatch, der American Wind Energy Association (AWEA; www.awea.org) und &amp;#252;ber 50 weiteren Organisationen. Die Erh&amp;#246;hung der Windenergiekapazit&amp;#228;t in den USA von derzeit 16,8 GW auf 304 GW bis 2030 ist laut Bericht eine Herausforderung. Die Umsetzung dieses Ziels wird jedoch als realistisch eingesch&amp;#228;tzt. Bei einem Anteil von 20 % Windenergie wird der Umgang mit den f&amp;#252;r die Windenergie charakteristischen starken Schwankungen nicht mehr als 0,5 Cent pro kWh kosten und daher kein Problem darstellen. Die Kapazit&amp;#228;t zur Herstellung von Windenergieanlagen im Inland m&amp;#252;sse gesteigert werden, ebenso die Zuverl&amp;#228;ssigkeit und Betriebsbereitschaft von Windenergieanlagen, so der Bericht. Zur L&amp;#246;sung dieser Probleme hat das DOE mit sechs f&amp;#252;hrenden Windenergieanlagenherstellern eine Vereinbarung unterzeichnet (siehe Infokasten auf Seite 7). Die gr&amp;#246;&amp;#223;ere Herausforderung bildet jedoch ein Genehmigungssystem, das damit Schritt halten kann: Zum Erreichen des erw&amp;#228;hnten Ziels muss die Anzahl der j&amp;#228;hrlich installierten Anlagen bis 2017 von ca. 2.000 im Jahr 2006 auf fast 7.000 gesteigert werden. Insbesondere m&amp;#252;ssen die USA in neue &amp;#220;bertragungsleitungen investieren, damit der Strom aus den d&amp;#252;nn besiedelten Erzeugerregionen die St&amp;#228;dte erreicht. Optimale Nutzung des vorhandenen Netzes Laut Brian Parsons, leitender Projektmanager f&amp;#252;r die Integration von Windenergie am staatlich gef&amp;#246;rderten National Wind Technology Center (www.nrel.gov/wind/), verf&amp;#252;gen die USA &amp;#252;ber keine genauen Sch&amp;#228;tzungen zur verf&amp;#252;gbaren &amp;#220;bertragungskapazit&amp;#228;t auf nationaler oder regionaler Ebene. Kurzfristig sei es daher sicherlich m&amp;#246;glich, vorhandene Reservekapazit&amp;#228;ten zu nutzen. „Die &amp;#220;bertragungskapazit&amp;#228;t wird noch nach Kriterien der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts bewertet, und ich hoffe doch, dass wir heutzutage &amp;#252;ber andere M&amp;#246;glichkeiten verf&amp;#252;gen“, sagt er dazu. „Viele Leitungen werden durch einen ‚Informationsstau’ beeintr&amp;#228;chtigt. Es sind durchaus Kapazit&amp;#228;ten verf&amp;#252;gbar, was aber erst durch zus&amp;#228;tzliche Analysen best&amp;#228;tigt werden muss“, erl&amp;#228;utert Roby Roberts, Hauptabteilungsleiter von Government Relations bei Vestas Americas. „Eine aktuelle Studie zu einer stark &amp;#252;berlasteten Leitung in Oregon und Washington ergab beispielsweise, dass Hunderte von zus&amp;#228;tzlichen Megawatt verf&amp;#252;gbar waren. Es kommt aber auch zu &amp;#220;berlastungen, wenn &amp;#220;bertragungsleitungen Berge und Fl&amp;#252;sse &amp;#252;berqueren und sozusagen abgeschn&amp;#252;rt werden. Viele dieser Engp&amp;#228;sse k&amp;#246;nnen durch eine verbesserte &amp;#220;bertragung oder erweiterte Erzeugungskapazit&amp;#228;ten in kurzer Zeit entlastet werden.“ Laut Parsons lassen sich bei guten Windlagen au&amp;#223;erdem durch die Hochstufung der Belastbarkeit von Leitungen weitere Kapazit&amp;#228;ten gewinnen. Viele Freileitungen werden durch die erzeugte W&amp;#228;rme eingeschr&amp;#228;nkt: Erw&amp;#228;rmte Leitungen geben so stark nach, dass sie manchmal B&amp;#228;ume in der N&amp;#228;he oder vorbeifahrende Autos ber&amp;#252;hren. Die thermische Belastbarkeit wird herk&amp;#246;mmlich f&amp;#252;r windfreie Sommertage berechnet. Durch Einbeziehung des K&amp;#252;hleffekts von Wind oder niedrigen Umgebungstemperaturen k&amp;#246;nnte die Kapazit&amp;#228;t f&amp;#252;r einen Gro&amp;#223;teil des Jahres erh&amp;#246;ht werden. 6</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=7</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=7</link><title>Vestas Win[d] Page 7</title><description>Die Windenergiebranche der Zukunft aufbauen Obwohl Verst&amp;#228;rkung und Ausbau des &amp;#220;bertragungsnetzes von zentraler Wichtigkeit sind, handelt es sich dabei nicht um die einzige Herausforderung, wenn die USA im Jahr 2030 20 % des Stroms aus Windenergie gewinnen wollen. Die Gew&amp;#228;hrleistung eines ausreichend gro&amp;#223;en Bestands an zuverl&amp;#228;ssigen Windenergieanlagen bildet einen weiteren Schl&amp;#252;sselfaktor. Anfang Juni traf das Energieministerium der USA eine Zweijahres-Vereinbarung zu Forschung und Entwicklung mit Vestas und f&amp;#252;nf weiteren Herstellern von Windenergieanlagen: Clipper, Gamesa, General Electric, Siemens und Suzlon. In der Vereinbarung wurden die folgenden zentralen Punkte festgelegt: • Steigerung der Zuverl&amp;#228;ssigkeit der Windenergieanlagen und Senkung der Installations-, Betriebs- und Wartungskosten; • Entwicklung von Strategien f&amp;#252;r die Standortauswahl, um technische und umweltbezogene Probleme wie Radarinterferenzen mit einem standardisierten Verfahren zu l&amp;#246;sen; • Entwicklung von Standards f&amp;#252;r die Zertiﬁzierung und Verschaltung von Anlagen; • Entwicklung von Entwurfs-, Automatisierungs- und Herstellungstechniken, um Abweichungen zwischen Produkten und vorzeitige St&amp;#246;rungen zu reduzieren und gleichzeitig die Produktionsstandorte in den USA auszubauen; • Entwicklung neuer Standards f&amp;#252;r Schulung und Zertiﬁzierung des technischen Personals der Windenergiebranche. 7 Ein weiterer Vorschlag Parsons besteht darin, die Windenergieanlagen einfach abzuschalten, sobald das Netz &amp;#252;berlastet ist. „&amp;#220;ber das Jahr sind es vielleicht nur ein paar Dutzend Stunden, in denen das System nicht die gesamte von den Windenergieanlagen erzeugte Energie aufnehmen kann“, sagt er. Weitere Kapazit&amp;#228;t dringend ben&amp;#246;tigt Neue Leitungen werden jedoch trotzdem dringend ben&amp;#246;tigt, selbst wenn zweifellos noch Reservekapazit&amp;#228;ten vorhanden sind. „Unabh&amp;#228;ngig von den k&amp;#252;nftig genutzten Energiequellen ist die &amp;#220;bertragung f&amp;#252;r uns eine Herausforderung. Wir haben in den vergangenen 10 bis 20 Jahren nur wenige neue Leitungen errichtet, w&amp;#228;hrend der gestiegene Bedarf den Gro&amp;#223;teil der Reservekapazit&amp;#228;t in Anspruch genommen hat“, so Parsons. „Die Meinungen dar&amp;#252;ber, mit welchem Erzeugungsportfolio das Land schlie&amp;#223;lich arbeiten wird, gehen auseinander. Einige politische Entscheidungstr&amp;#228;ger halten CCSoder Atomenergie f&amp;#252;r wahrscheinlicher“, sagt Rob Gramlich, Leiter des Bereichs Politik bei der AWEA. „Wir setzen uns f&amp;#252;r die Windener-</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=8</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=8</link><title>Vestas Win[d] Page 8</title><description>gie als zentralen Bestandteil der L&amp;#246;sung ein. Zugleich fordern wir jedoch die politischen Entscheidungstr&amp;#228;ger auf, ein gro&amp;#223;z&amp;#252;gig ausgelegtes Leitungssystem zu errichten. Solch ein System ben&amp;#246;tigen wir f&amp;#252;r jedes Erzeugungsportfolio bei dem Kohle nur noch eine Nebenrolle spielt.“ Laut DOE-Bericht werden bei einem Anteil von 20 % Windenergie &amp;#252;ber 30.000 km neue 765 kV-&amp;#220;bertragungsleitungen erforderlich. „Das ist eine ganze Menge“, bemerkt Parsons, „und dabei sind Genehmigung und Standortauswahl in den USA kein leichtes Unterfangen.“ Es sollte so schnell wie m&amp;#246;glich begonnen werden, denn der Bau einer neuen &amp;#220;bertragungsleitung nimmt 10 oder 15 Jahre in Anspruch – der Bau eines Windparks dagegen nur zwei bis drei Jahre. Der Bedarf an zus&amp;#228;tzlichen Leitungen ist schnell erkl&amp;#228;rt. Die meisten Bewohner der USA leben an der Westk&amp;#252;ste oder im Osten des Landes. Das gr&amp;#246;&amp;#223;te Windpotential ist jedoch in den weitl&amp;#228;uﬁgen Ebenen der zentralen Landesbereiche, zwischen Texas und North Dakota, verf&amp;#252;gbar. „Rund zehn Bundesstaaten verf&amp;#252;gen &amp;#252;ber freie Fl&amp;#228;chen und ein unglaublich hohes Windpotential mit Kapazit&amp;#228;tsfaktoren von &amp;#252;ber 40 %. Die dort angesiedelten Farmer und Viehz&amp;#252;chter bef&amp;#252;rworten die Windenergie“, erl&amp;#228;utert Gramlich. „Diese Gebiete liegen jedoch weit entfernt von den bev&amp;#246;lkerungsstarken Regionen.“ Experten zufolge ist die Finanzierung neuer &amp;#220;bertragungskapazit&amp;#228;ten kein Problem. Erstens handelt es sich um ein relativ kosteng&amp;#252;nstiges Projekt: 30.000 km neue Leitungen kosten laut Parsons ungef&amp;#228;hr 60 Milliarden Dollar. Die Kosten f&amp;#252;r die zus&amp;#228;tzlichen Kapazit&amp;#228;ten in der Windenergieerzeugung von 300 GW, die im Rahmen des 20 %-Plans erforderlich sind, belaufen sich dagegen auf 450 bis 600 Milliarden Dollar. Dem Edison Electric Institute (www.eei.org) zufolge betragen die Ausgaben der USA f&amp;#252;r &amp;#220;bertragungsleitungen aktuell bereits knapp 9 Milliarden Dollar pro Jahr mit einem j&amp;#228;hrlichen Zuwachs von 6-10 %. Und obwohl 30.000 km neuer &amp;#220;bertragungsleitungen auf den ersten Blick sehr viel zu sein scheint, verf&amp;#252;gen die USA bereits &amp;#252;ber die zehnfache L&amp;#228;nge an Leitungen mit &amp;#220;bertragungskapazit&amp;#228;ten ab 230 kV. Gramlich zufolge stehen au&amp;#223;erdem sehr viel mehr Gelder zur Verf&amp;#252;gung. „Die Stromversorger haben das Thema der &amp;#220;bertragung fast die gesamten 90er Jahre hindurch ausgespart, weil die M&amp;#246;glichkeiten der Stromerzeugung f&amp;#252;r den Markt h&amp;#246;her bewertet wurden“, sagt er. „Die &amp;#220;bertragung f&amp;#252;hrt jedoch bei einem relativ geringen Risiko meist zu Erl&amp;#246;sen von 12 %. Nachdem viele Anleger ihr Geld im 8</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=9</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=9</link><title>Vestas Win[d] Page 9</title><description>Stromerzeugungssegment verloren hatten, wurde die &amp;#220;bertragung recht positiv bewertet. Viele Wall Street-Gelder sollen den Weg in dieses Gesch&amp;#228;ft ﬁnden. Die Herausforderung f&amp;#252;r potenzielle Investoren besteht im Einstieg in diese Branche.“ Auf gute Nachbarschaft? Der wahre Engpass f&amp;#252;r den Ausbau des Netzes besteht nicht im Geldmangel, sondern in der Uneinheitlichkeit der US-Energiebranche. Der Gro&amp;#223;teil der Aktivit&amp;#228;t der Branche wird von den Bundesstaaten kontrolliert, und diese haben einer Kooperation lange z&amp;#246;gerlich gegen&amp;#252;bergestanden. „Aus beh&amp;#246;rdlicher Sicht sind &amp;#220;bertragungsleitungen, die die Grenzen der Bundesstaaten &amp;#252;berschreiten, eine riesige Herausforderung“, sagt Roberts. „Wenn es daran geht, eine Hochspannungsleitung durch drei Staaten zu legen und auszuknobeln, wie die Genehmigungen beschafft und die Kosten verteilt werden k&amp;#246;nnen, wird es sehr kompliziert.“ „Es gibt Beispiele f&amp;#252;r die Strom&amp;#252;bertragung &amp;#252;ber lange Entfernungen, wie von den Kohlekraftwerken im Westen des Landes nach Kalifornien oder aus dem n&amp;#246;rdlichen Bereich des mittleren Westens in die Region von Chicago“, berichtet Gramlich. „Aber abgesehen von diesen F&amp;#228;llen wurden Leitungen zwischen Staaten bisher nur aus Sicherheitsgr&amp;#252;nden errichtet, und zwar um die Mindestanforderung f&amp;#252;r einen zuverl&amp;#228;ssigen Netzbetrieb zu erf&amp;#252;llen.“ „Die Bundesstaaten und die Aussch&amp;#252;sse der &amp;#246;ffentlichen Versorgungsunternehmen kontrollieren einen Gro&amp;#223;teil der &amp;#220;bertragung“, sagt Roberts. „Es gibt die Federal Energy Regulatory Commission (FERC), eine Aufsichtsbeh&amp;#246;rde auf nationaler Ebene. Dieses Organ kann jedoch nur in Entscheidungen eingreifen, die die &amp;#246;ffentlichen Versorgungsunternehmen f&amp;#228;llen, und diese Unternehmen sind immer nur f&amp;#252;r einen begrenzten Bereich zust&amp;#228;ndig. Netze m&amp;#252;ssen die bundesstaatlichen Grenzen &amp;#252;berwinden, aber die Bundesstaaten wollen der FERC keine Zust&amp;#228;ndigkeiten &amp;#252;bertragen. Der Konkurrenzkampf zwischen den Bundesstaaten ist sehr ausgepr&amp;#228;gt. Vor einigen Monaten beispielsweise hat die Aufsichtsbeh&amp;#246;rde von Arizona eine &amp;#220;bertragungsleitung nach Kalifornien mit der Begr&amp;#252;ndung abgelehnt, dass die Vorteile f&amp;#252;r Kalifornien gr&amp;#246;&amp;#223;er seien als f&amp;#252;r Arizona. Und das Misstrauen gegen die Einmischung der nationalen Beh&amp;#246;rden nach der Privatisierung des Marktes und dem Enron-Skandal hat die Situation nicht gerade einfacher gemacht“, erg&amp;#228;nzt Roberts. Die AWEA hoffe f&amp;#252;r die n&amp;#228;chsten zehn Jahre auf eine FERC mit mehr Befugnissen, damit ein nationales Netz und ein nationales Erzeugungsportfolio geschaffen werden k&amp;#246;nnen, so Gramlich. Au&amp;#223;erdem w&amp;#252;nsche sich die AWEA verl&amp;#228;ssliche langfristige Steuerverg&amp;#252;nstigungen f&amp;#252;r die Windenergie und ein nationales Ziel f&amp;#252;r erneuerbare Energien. Auf kurze Sicht liegt der Fortschritt laut Gramlich in der Verantwortung der Bundesstaaten: „Wir arbeiten eng mit den Gouverneuren der Bundesstaaten zusammen. Einige von ihnen leisten gro&amp;#223;artige Arbeit bei der Entwicklung regionaler L&amp;#246;sungen im gegenw&amp;#228;rtigen beh&amp;#246;rdlichen Rahmen.“ 9</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=10</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=10</link><title>Vestas Win[d] Page 10</title><description>Richtung Zukunft denken Auch wenn in den USA eine echte nationale Netz- und Energiepolitik noch in der Zukunft liegt, machen doch die Bundesstaaten bei der Erweiterung des Portfolios f&amp;#252;r erneuerbare Energien und dem Bau von neuen, auf den zuk&amp;#252;nftigen Bedarf ausgelegten &amp;#220;bertragungsleitungen gute Fortschritte. Meist schlage ein Stromerzeuger zun&amp;#228;chst ein neues Kraftwerk vor. Die Netzaufsicht entscheide dann, ob die &amp;#220;bertragungskapazit&amp;#228;t ausreicht, erl&amp;#228;utert Parsons. Er weist darauf hin, dass dieses Vorgehen, bei dem der Erzeuger die Initiative ergreift, wenig geeignet sei, da die Schaffung neuer &amp;#220;bertragungskapazit&amp;#228;ten ein sehr langsamer Vorgang ist. Vorteilhafter sei eine Politik, bei der die &amp;#220;bertragung den Ausschlag gibt – so wie Texas, Kalifornien, Colorado und Minnesota sie bereits umsetzen. Diese Staaten haben Gebiete f&amp;#252;r die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen ausgewiesen und mit der Errichtung der erforderlichen Infrastruktur f&amp;#252;r die &amp;#220;bertragung begonnen. Diese Kapazit&amp;#228;ten stehen dann zum selben Zeitpunkt wie die Kraftwerke zur Verf&amp;#252;gung. Die Western Governors’ Association hat f&amp;#252;r die 19 von ihr vertretenen Staaten einen vergleichbaren Prozess in die Wege geleitet. Laut Gramlich hat Texas, der Bundesstaat mit der h&amp;#246;chsten Windenergiemenge, eine Reihe durchdachter Projekte eingeleitet. Der dortige Markt ist offen und wettbewerbsorientiert, Erdgas diktiert hohe Energiepreise, und die Genehmigungspolitik ist unb&amp;#252;rokratisch. Texas hat mit dem Bau von &amp;#220;bertragungsleitungen zwischen den Windparks im Norden und Westen des Staates und den St&amp;#228;dten im S&amp;#252;den und Osten ganze Arbeit geleistet. Oder wie Parsons es ausdr&amp;#252;ckt: „Der Bericht der DOE zum Ziel von 20 % Windenergie hat es zuwege gebracht, einen realistischen Zeitrahmen festzulegen und zu bestimmen, was daf&amp;#252;r zu tun ist. Die allgemeine Schlussfolgerung des Berichts lautet: komplex, aber machbar. Wir m&amp;#252;ssen jetzt beginnen und hart daran arbeiten.“ 10</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=11</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=11</link><title>Vestas Win[d] Page 11</title><description>Der lange Weg zur Energiesicherheit In den USA geht der Wunsch nach einer unabh&amp;#228;ngigen Energieversorgung auf die &amp;#214;lkrise von 1973 zur&amp;#252;ck. Doch obwohl alle Pr&amp;#228;sidenten seit Richard Nixon die Angelegenheit thematisiert haben, hat die Unabh&amp;#228;ngigkeit der Energieversorgung in den USA, gemessen an den Energieimporten, kontinuierlich abgenommen. Derzeit importiert das Land rund 30 % seiner Energie. Jimmy Carter erkl&amp;#228;rte das Problem w&amp;#228;hrend seiner Pr&amp;#228;sidentschaft zum zentralen Bestandteil seiner Agenda und gr&amp;#252;ndete 1977 das Energieministerium der USA. Die Unabh&amp;#228;ngigkeit der Energieversorgung erh&amp;#246;hte sich w&amp;#228;hrend Carters Amtszeit – dies war bei keinem anderen Pr&amp;#228;sidenten der Fall. Die Geschichte ist bekannt. Einer 2007 von RBC Capital Markets durchgef&amp;#252;hrten Umfrage zufolge sind neun von zehn Personen der Ansicht, dass die USA M&amp;#246;glichkeiten zur Erh&amp;#246;hung der eigenen &amp;#214;lf&amp;#246;rdermengen ﬁnden muss. Acht von zehn Personen gaben an, um die Unabh&amp;#228;ngigkeit der Energieversorgung des Landes besorgt zu sein. Die meisten US-Amerikaner lehnen den Bau von Kraftwerken und Rafﬁnerien an ihren Wohnorten jedoch ab. „Eine wirklich unabh&amp;#228;ngige Energieversorgung, wie Carter sie sich vorgestellt hat, l&amp;#228;sst sich nur schwer erreichen. Wir leben in einer globalisierten Welt“, sagt Brian Parsons vom National Wind Technology Center. „Die verst&amp;#228;rkte Nutzung von Ressourcen im Inland, durch die wir die Abh&amp;#228;ngigkeit von L&amp;#228;ndern verringern k&amp;#246;nnen, die unserer Wirtschaft nicht wohl gesonnen sind, w&amp;#228;re jedoch ein vern&amp;#252;nftiges Ziel. Die Windenergie kann dabei eine gro&amp;#223;e Rolle spielen.“ Die Windenergie machte 2007 &amp;#252;ber 30 % der neu gewonnenen Erzeugungskapazit&amp;#228;t der USA aus und wurde nur noch von Erdgas &amp;#252;bertroffen. In den letzten f&amp;#252;nf Jahren ist die US-Windenergiebranche j&amp;#228;hrlich um 30 % gewachsen. Weiterf&amp;#252;hrende Literatur 20 % Wind Energy by 2030 http://www.20percentwind.org/ 20percent_wind_energy_report_05-11-08_wk.pdf 11</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=12</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=12</link><title>Vestas Win[d] Page 12</title><description>Aufbruch zu 12</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=13</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=13</link><title>Vestas Win[d] Page 13</title><description>neuen Ufern Die Suche nach Talent und Technologie nimmt globale Z&amp;#252;ge an und ein neues Universit&amp;#228;tsprogramm wird bei der Wegbereitung helfen. 13</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=14</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=14</link><title>Vestas Win[d] Page 14</title><description>Mit dem Start des neuen Global University Programme im Mai wurde ein Plan ins Leben gerufen, mit dem die Talente ausgesuchter Master- und Promotionsstudenten im Ingenieursbereich und von Hochschulforschern auf der ganzen Welt mobilisiert werden sollen. Der Plan ist Teil eines ehrgeizigen Projektes, das Vestas direkt an die internationale Spitze der Windtechnologie bringen soll. „Alles dreht sich dabei um Wissen“, sagt Jan Kristiansen, Hauptabteilungsleiter von Global Research. Es geht darum, die richtigen Talente und Technologien an Vestas zu binden: „Wir m&amp;#252;ssen uns Top-Kompetenzen auf globaler Ebene sichern. Und das bedeutet die Ausweitung unseres Netzwerkes, um sicherzustellen, dass das relevante Wissen und die relevante Technologie zu Vestas kommen.“ Das neue Programm wurde von Vestas Technology R&amp;amp;D in Zusammenarbeit mit der R&amp;amp;D-Projektmanagerin Lise Backer von Vestas Government Relations entwickelt. „Wenn das Programm vollst&amp;#228;ndig einsatzbereit ist, wird es Vestas in ein globales Netzwerk von Spitzenuniversit&amp;#228;ten, Hochschullehrern und talentierten Promotions- und Masterstudenten einbinden“, so Lise Backer. Zudem wird es in das Unternehmen ein breites Spektrum an neuen Entwicklungsprojekten bringen, die ansonsten vielleicht gar 14</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=15</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=15</link><title>Vestas Win[d] Page 15</title><description>nieur, der Hochschullehrer und der Student einen detaillierteren Vorschlag einschlie&amp;#223;lich einer Begr&amp;#252;ndung des Wertes f&amp;#252;r das Unternehmen einreichen. Mit einer abschlie&amp;#223;enden Bewertung wird dann bestimmt, welches dieser Kooperationsprojekte gr&amp;#252;nes Licht erh&amp;#228;lt. Aufgrund des Aussortierprozesses zu Beginn haben die Bewerber zu diesem Zeitpunkt eine gute Chance, angenommen zu werden. „Unser Ziel ist es, in der Lage zu sein, bis zu 50% dieser detaillierten Vorschl&amp;#228;ge annehmen zu k&amp;#246;nnen“, sagt Carsten H. Westergaard, Leiter der Forschungseinrichtung von Vestas in Ris&amp;#248;/D&amp;#228;nemark, die das Programm verwaltet. Neue Lehrst&amp;#252;hle Das Universit&amp;#228;tsprogramm erm&amp;#246;glicht es auch etablierten Hochschulforschern &amp;#252;berall auf der Welt, sich um die F&amp;#246;rderung einer auf f&amp;#252;nf nicht bemerkt, unterst&amp;#252;tzt und weitergef&amp;#252;hrt worden w&amp;#228;ren. Und das Programm wird f&amp;#252;r alle Beteiligten eine Gewinnsituation schaffen. Ein weltweiter Aufruf Alle Master- und Promotionsstudenten von Universit&amp;#228;ten aus der ganzen Welt sind zweimal pro Jahr aufgerufen, unternehmensrelevante Forschungsprojektvorschl&amp;#228;ge – so genannte „Interessenserkl&amp;#228;rungen“ – einzureichen. Um weniger ernst gemeinte Vorschl&amp;#228;ge auszuﬁltern und die besten zu bestimmen, m&amp;#252;ssen diese Vorschl&amp;#228;ge von einem Hochschullehrer kommen, der zusammen mit einem viel versprechenden Master- oder Promotionskandidaten eine Kurzbeschreibung des Projektes &amp;#252;ber eine neu eingerichtete Webseite einreicht. Dann wird ein Vestas-Ingenieur gesucht, der an einer Zusammenarbeit zu einem der Projekte interessiert ist. Wenn diese Vermittlung erfolgreich war, werden der Vestas-IngeJahre angelegten Stelle als Hochschullehrer in ihrem Fachbereich zu bewerben, sofern dieser f&amp;#252;r Vestas relevant ist. W&amp;#228;hrend der F&amp;#246;rderungsdauer ﬁnanziert Vestas Gehalt und Forschungsausgaben des neuen Hochschullehrers unter der Bedingung, dass die Universit&amp;#228;t nach Ende der F&amp;#246;rderung den Lehrstuhl beibeh&amp;#228;lt und die ﬁnanzielle Verantwortung daf&amp;#252;r &amp;#252;bernimmt. Auf diese Weise kann Vestas das Universit&amp;#228;tsinteresse in Bereichen stimulieren, die f&amp;#252;r 15</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=16</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=16</link><title>Vestas Win[d] Page 16</title><description>das Unternehmen wichtig sind. Laut Carsten H. Westergaard ist hier das Ziel, ein bis zwei neue Lehrst&amp;#252;hle pro Jahr zu f&amp;#246;rdern. Jeder wird davon proﬁtieren F&amp;#252;r Masterstudenten bedeutet die Projektfreigabe ein sechsmonatiges, von Vestas gef&amp;#246;rdertes Abschlussprojekt. Promotionsstudenten mit erfolgreichen Kooperationsvorschl&amp;#228;gen werden von Vestas f&amp;#252;r drei Jahre eingestellt und schreiben in dieser Zeit ihre Doktorarbeit auf Grundlage des Projektvorschlags. Am Programm beteiligte Studenten haben zudem nach Projektende gute Chancen auf eine Festanstellung im Unternehmen. Forscher, die in das Programm aufgenommen wurden, werden einen bedeutenden Karriereschub erfahren. Und jeder der an dem Programm Beteiligten – Studenten, Forscher, Hochschullehrer und ihre Universit&amp;#228;ten – wird die M&amp;#246;glichkeit haben, an bahnbrechender Technologie und an begleitenden Ver&amp;#246;ffentlichungen zu arbeiten. F&amp;#252;r Vestas liegen die Vorteile, die sich aus der F&amp;#246;rderung der Forschung und deren Einbeziehung in das Unternehmen ergeben, auf der Hand. Zus&amp;#228;tzlich hat das Programm aber noch den Vorteil, neue Talente anzuziehen, die ansonsten wom&amp;#246;glich keine Laufbahn bei Vestas in Betracht gezogen h&amp;#228;tten. Ein faszinierender Partner „Unser Ziel ist es, eine Hochschultradition bei Vestas zu begr&amp;#252;nden – und uns selbst als Technologief&amp;#252;hrer und spannenden Arbeitgeber zu pr&amp;#228;sentieren“, so Carsten H. Westergaard. „Die Leute sollen wissen, dass die Spitzentechnologie-Windenergieanlagen von heute viel mehr sind als nur ein Windrad an einer Stange.“ Seit einigen Jahren arbeitet Vestas bereits mit Promotionsstudenten im Rahmen von Kooperationen mit d&amp;#228;nischen Universit&amp;#228;ten zusammen. Einer dieser Studenten ist Kasper Zinck &amp;#216;stergaard, der im Fr&amp;#252;hling an der d&amp;#228;nischen Universit&amp;#228;t &amp;#197;lborg in Regelungstechnik promovierte und nun fest im Unternehmen angestellt ist. Er fand zu Vestas, da er dort die Chance hatte, bei seinem Abschlussprojekt mit einem faszinierenden Unternehmenspartner zu arbeiten: “In den letzten drei bis f&amp;#252;nf Jahren hat sich die Windenergiebranche viel mehr technologischen Aspekten zugewandt, als dies zuvor der Fall war. Dadurch ist Vestas f&amp;#252;r Regelungstechniker viel interessanter geworden. Es gibt immer mehr Bedarf an intelligenten Mechanismen, um die Funktion der Anlagen zu verbessern“, bemerkt er. &amp;#220;ber Grenzen hinaus Nat&amp;#252;rlich ist Vestas interessiert daran, mehr talentierte Ingenieure wie Kasper Zinck &amp;#216;stergaard anzuziehen. Die d&amp;#228;nische Arena sei jedoch nicht mehr ausreichend, um die ben&amp;#246;tigten Talente und Kompetenzen bereitzustellen, so der Hauptverantwortliche Philip Carne Kj&amp;#230;r, der ma&amp;#223;geblich am Abschluss verschiedener Kooperationsvereinbarungen mit Universit&amp;#228;ten in D&amp;#228;nemark und in anderen L&amp;#228;ndern beteiligt war. 16</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=17</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=17</link><title>Vestas Win[d] Page 17</title><description>An der Spitze bleiben Das Global University Programme wurde von Vestas Technology R&amp;amp;D am 19. Mai 2008 ofﬁziell ins Leben gerufen. In einer Presseerkl&amp;#228;rung an diesem Tag nannte der Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Technology R&amp;amp;D, Finn Str&amp;#248;m Madsen, das Programm „eine nat&amp;#252;rliche Konsequenz unseres Wachstums“. Er f&amp;#252;gte hinzu: „Wir sind stark an einer engen Zusammenarbeit mit f&amp;#252;hrenden Forschern weltweit interessiert, um sicherzustellen, dass wir unsere Stellung als f&amp;#252;hrender Lieferant von Windenergiel&amp;#246;sungen beibehalten und um die Anwerbung der besten Studenten dieser Universit&amp;#228;ten zu verst&amp;#228;rken.“ “F&amp;#252;r die Wissensspr&amp;#252;nge, die wir heutzutage erzielen wollen, brauchen wir viele neue Leute. In D&amp;#228;nemark werden diese Leute nicht in ausreichender Zahl ausgebildet und wir sind nicht die einzigen, die die Qualiﬁzierten f&amp;#252;r sich gewinnen m&amp;#246;chten. Zudem wird in D&amp;#228;nemark nicht hinreichend Forschung in den f&amp;#252;r uns relevanten Bereichen betrieben“, berichtet Philip Carne Kj&amp;#230;r. Das internationale Universit&amp;#228;tsprogramm gibt Vestas die M&amp;#246;glichkeit, relevante neue Lehrst&amp;#252;hle zu f&amp;#246;rdern und aus einer gro&amp;#223;en Anzahl von Projektvorschl&amp;#228;gen zu w&amp;#228;hlen. So kann das Unternehmen aktiv einen Technologiesprung an die Spitze des Wettbewerbs machen. Philip Carne Kj&amp;#230;r formuliert es so: „Dies ist nicht die Zeit, um der Spur von Anderen zu folgen. Wir m&amp;#252;ssen uns an die Spitze setzen und unsere eigenen Entwicklungspriorit&amp;#228;ten in den Bereichen vorgeben, die f&amp;#252;r uns strategisch wichtig sind.“ Weitere Informationen &amp;#252;ber das Universit&amp;#228;tsprogramm von Vestas k&amp;#246;nnen unter www.vestas.com abgerufen werden. 17</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=18</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=18</link><title>Vestas Win[d] Page 18</title><description>18</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=19</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=19</link><title>Vestas Win[d] Page 19</title><description>Neue Technologie durch „Open Innovation“ Das neue Universit&amp;#228;tsprogramm von Vestas stellt eine M&amp;#246;glichkeit dar, um potenzielle neue Forschungspartner zu suchen und talentierte Mitarbeiter zu werben. Universit&amp;#228;ten sind jedoch nicht die einzigen Orte, an denen relevante Technologie f&amp;#252;r Windenergie entwickelt wird. Auch an anderen eher unerwarteten Stellen kann speziﬁsche Forschung betrieben werden – und Vestas will auch hier ein Teil davon sein. Deshalb ist die Firma gerade dabei, weltweit einige besondere und konkrete Wissenszentren zusammenzustellen. Neben Spitzenuniversit&amp;#228;ten k&amp;#246;nnten zu solchen Zentren Regierungsbeh&amp;#246;rden und Forschungsinstitute sowie unabh&amp;#228;ngige Forschungslabore geh&amp;#246;ren. Auch Privatunternehmen, deren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen m&amp;#246;glicherweise an Anwendungen f&amp;#252;r die Windindustrie arbeiten, k&amp;#228;men in Frage. Eine Zusammenarbeit mit Partnern au&amp;#223;erhalb des Unternehmens setzt sich &amp;#252;ber das traditionelle Innovationsmodell hinweg, bei dem die Forschung grunds&amp;#228;tzlich nur im eigenen 19</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=20</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=20</link><title>Vestas Win[d] Page 20</title><description>Haus betrieben wird. Firmen, die den so genannten „Open Innovation“-Ansatz verfolgen, wollen damit externe Partner mit besonderen Fachkenntnissen in einem bestimmten Bereich ﬁnden. Um die speziﬁschen Interessen jeder Partei zu sch&amp;#252;tzen, werden sorgf&amp;#228;ltig ausgearbeitete Vereinbarungen zur gemeinsamen Nutzung der Rechte des geistigen Eigentums unterzeichnet. 20</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=21</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=21</link><title>Vestas Win[d] Page 21</title><description>Neue Partnerschaften: Asien und dar&amp;#252;ber hinaus „In Asien wurden bereits vier Partnerschaftsvereinbarungen dieser Art abgeschlossen,“ so Matthew Low, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Technology R&amp;amp;D Singapore, ein Teil des weltweiten Global Research Centre von Vestas. Matthew Low ist zudem Hauptabteilungsleiter von Technology R&amp;amp;D in Asien und ist f&amp;#252;r die Zusammenarbeit mit externen Partnern, insbesondere in Ostasien, verantwortlich. Er geht davon aus, dass mit der Zeit viele weitere Partnerschaften mit Vestas entstehen werden, und das nicht nur durch das Technologiezentrum in Singapur, sondern auch durch ein &amp;#228;hnliches Technologiezentrum von Vestas in Chennai/Indien und ein Zentrum, dass im Laufe des Jahres in den USA aufgebaut werden wird. „Die Idee ist, ein globales Netzwerk an Partnerschaften aufzubauen, das wir unter dem Konzept der Open Innovation zu unserem Vorteil nutzen k&amp;#246;nnen“, so Matthew Low. „Benachbarte Industrien“ Eine der Partnerschaften, die auf Initiative des Zentrums in Singapur gegr&amp;#252;ndet wurde, betrifft das Cooperative Research Centre for Advanced Composite Structure, eine private Forschungseinrichtung im australischen Mel- bourne. Deren Schwerpunkt ist das Entwickeln neuer Materialien f&amp;#252;r die Raumfahrtindustrie – Vestas interessiert sich jedoch auch f&amp;#252;r die m&amp;#246;gliche Anwendung dieser Materialien in Windenergieanlagen. Einer der Vorteile der Open Innovation ist der Zugang zu hochqualitativen Entwicklungen von Unternehmen, die Matthew Low „benachbarte Industrien“ nennt: „Unternehmen der Raumfahrtindustrie zum Beispiel werden nicht allzu viel branchenspeziﬁsche Technologie miteinander teilen wollen. Dies ist jedoch kein Problem, wenn der Partner aus einem Industriezweig wie der Windenergie kommt, der keine Konkurrenz darstellt. In diesem Fall k&amp;#246;nnen &amp;#228;hnliche Forschungsergebnisse unterschiedlich weiterverwendet werden. Vestas kann diese Wissenschaft und Technologie nutzen, um ihre Wirksamkeit bei Anwendungen im Windbereich zu verbessern. Eine Angelegenheit von nationalem Interesse Zwei andere durch Vermittlung des Technologiezentrums in Singapur entstandenen Forschungspartnerschaften betreffen die Nanyang Technological University (NTU) und auch die Agency for Science, Technology and Research (A*Star), eine unabh&amp;#228;ngige Forschungseinrich- tung, ﬁnanziert vom Economical Development Board (EDB) von Singapur. Eine weitere Partnerschaft hat Vestas mit den Forschern der chinesischen Tsing Hua University geschlossen. Diese Universit&amp;#228;t ist im Bereich Wissenschaft und Technik die f&amp;#252;hrende Bildungs- und Forschungsinstitution des Landes. Diese Vereinbarungen zur Technologieforschung stellen eine auf breiter Basis angelegte „Rahmenzusammenarbeit“ dar, die mehrere Projekte umfassen wird. „Unsere universit&amp;#228;ren Partner in Singapur, Australien und China sind alle sehr an Industrieunternehmen interessiert, die einen Praxisanteil zur Forschung beitragen k&amp;#246;nnen und ihnen dabei helfen, den Bereich der sauberen Energien zu ver&amp;#228;ndern“, so Matthew Low. „Zudem hat China heute einen riesigen Energiebedarf – und &amp;#252;berall im Land gibt es umfangreiche Windressourcen. Der Ausbau der Windenergie ist f&amp;#252;r das Wachstum des Landes strategisch wichtig. F&amp;#252;r China ist eine Partnerschaft mit Firmen wie Vestas daher eine Angelegenheit nationalen Interesses. Und Vestas freut sich, Teil dieses Entwicklungsprozesses zu sein.“ 21</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=22</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=22</link><title>Vestas Win[d] Page 22</title><description>22</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=23</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=23</link><title>Vestas Win[d] Page 23</title><description>Die Eroberung des chinesischen Marktes Die Zeitung Shanghai Daily berichtete am 28. April dieses Jahres, dass die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas (NDRC) in Erw&amp;#228;gung zieht, das f&amp;#252;r 2020 angestrebte Windenergieziel von 30 GW auf insgesamt 100 GW zu erh&amp;#246;hen. Anders gesagt: Das urspr&amp;#252;ngliche Ziel soll um mehr als das Dreifache &amp;#252;bertroffen werden. Diese neue Zahl veranschaulicht in aller Deutlichkeit die rasend schnelle Entwicklung, die derzeit f&amp;#252;r den chinesischen Windenergiemarkt kennzeichnend ist. Ein Markt, der in einigen Jahren der gr&amp;#246;&amp;#223;te der Welt sein wird. 23</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=24</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=24</link><title>Vestas Win[d] Page 24</title><description>China ist nicht nur in Hinblick auf die Bev&amp;#246;lkerung das gr&amp;#246;&amp;#223;te Land der Erde. Das Land wird gemessen am Bruttoinlandsprodukt in absehbarer Zukunft au&amp;#223;erdem das reichste von allen sein. Mit einer voraussichtlichen Wachstumsrate von j&amp;#228;hrlich 7,4 % bis 2050 sieht es ganz danach aus, dass China bereits 2016 Japan &amp;#252;berholen und im Jahr 2040 die USA als reichstes Land der Erde abl&amp;#246;sen wird. Wachstum dieser Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnung ist allerdings auf eine Sache ganz besonders angewiesen: Energie. Wenn China diese Dynamik aufrechterhalten will, muss das Land in verschiedene Bereiche investieren. Es wird auf Dauer nicht ausreichen, ausschlie&amp;#223;lich auf die derzeitigen Hauptenergiequellen Kohle und Wasser zu setzen. Die Wachstumsherausforderung Die Windenergie ist eine Energiequelle, die im chinesischen Programm stark pr&amp;#228;sent ist. Bis 2004 hatte diese Energieform im chinesischen Energiemix nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Dann zog das Tempo jedoch pl&amp;#246;tzlich an: 2005 wurde eine Gesamtkapazit&amp;#228;t von 498 MW installiert. Dies entsprach einer Steigerung um 151 % im Vergleich zum vorhergehenden Jahr. F&amp;#252;r 2006 betrug dieser Wert 1.334 MW – was einem j&amp;#228;hrlichen Wachstum von 168 % entsprach. Im vergangenen Jahr installierte China schlie&amp;#223;lich sogar 3.287 MW und &amp;#252;berholte damit die alteingesessenen Spitzenreiter Spanien, Deutschland und Indien. 24</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=25</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=25</link><title>Vestas Win[d] Page 25</title><description>Der chinesische Windenergieverband Der CWEA beteiligt sich aktiv an der Entwicklung des Windenergiemarktes in China. Die Organisation bildet beispielsweise eine Plattform f&amp;#252;r den Wissens- und Technologietransfer zwischen den in der Branche t&amp;#228;tigen Unternehmen und ist au&amp;#223;erdem eine Art Br&amp;#252;cke, die die chinesische Regierung und die Windenergiebranche verbindet. Dar&amp;#252;ber hinaus bindet der CWEA die chinesische Windenergie in den internationalen Kontext der Branche ein. „Viele Entwickler richten ihre T&amp;#228;tigkeit verst&amp;#228;rkt auf die allgemeine wirtschaftliche Struktur von Windenergieprojekten und die Gewinne aus.” Qin Haiyan, Generalsekret&amp;#228;r des CWEA. giebranche in China stark ausgebaut werden“, betont Qin Haiyan. Seine Erkl&amp;#228;rung: „Derzeit z&amp;#228;hlt die Branche mehr als 250 Hersteller, aber im Allgemeinen verf&amp;#252;gen sie nicht &amp;#252;ber gen&amp;#252;gend Fachwissen. Au&amp;#223;erdem m&amp;#252;ssen die Schl&amp;#252;sseltechnologien und die Zuverl&amp;#228;ssigkeit der Ger&amp;#228;tschaften verbessert werden.“ Das Stromnetz: ein entscheidender Faktor Staatliche Investitionen in den Ausbau des chinesischen Stromnetzes sind laut Qin Haiyan die zweite Voraussetzung f&amp;#252;r eine anhaltende Entwicklung des Marktes. Der Grund: Zum einen ist das Stromnetz nicht tragf&amp;#228;hig, zum anderen beﬁnden sich die meisten windstarken Regionen in gr&amp;#246;&amp;#223;erer Entfernung von den Verbraucherzentren. „Dar&amp;#252;ber hinaus plant F&amp;#252;r den Generalsekret&amp;#228;r des CWEA besteht die dritte entscheidende Voraussetzung darin zu bestimmen, wie gro&amp;#223; das immense Windenergiepotenzial Chinas genau ist und wie es sich geograﬁsch verteilt. „Die Regierung will 300 Millionen RMB in die Kartograﬁe der Windressourcen des Landes investieren. Meiner Ansicht nach ist das unabdinglich, um den zuk&amp;#252;nftigen Ausbau der Windenergie in China planen zu k&amp;#246;nnen“, sagt Qin Haiyan. Wichtige gesetzliche Regelungen Im M&amp;#228;rz 2005 wurde ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, das die Wichtigkeit belegt, die die chinesischen Beh&amp;#246;rden der Entwicklung erneuerbarer Energien beimessen. Das chinesische Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt den Ausbau in vier zentralen Bereichen: 1. Entwicklung und Nutzung erneuerbarer Energien m&amp;#252;ssen innerhalb des geplanten Rahmens stattﬁnden. 2. Die Einspeiseverg&amp;#252;tung f&amp;#252;r Strom aus Projekten f&amp;#252;r erneuerbare Quellen wird von einer Sonderabteilung der Regierung zur Preisﬁndung festgelegt. Daf&amp;#252;r sind die Art des Projekts und ggf. die &amp;#246;rtlichen Bedingungen ausschlaggebend. Mit dieser Regelung soll die Entwicklung einer wirtschaftlich tragf&amp;#228;higen und zweckm&amp;#228;&amp;#223;igen Grundlage China steht damit bei neu installierter Kapazit&amp;#228;t an zweiter Stelle, gleich hinter den USA. Qin Haiyan, Generalsekret&amp;#228;r des chinesischen Windenergieverbands CWEA, ist &amp;#252;berzeugt, dass sich dieser Trend fortsetzt und China das neu festgelegte Ziel von 100 GW installierter Kapazit&amp;#228;t bis 2020 erreichen wird. Er weist jedoch darauf hin, dass drei entscheidende Voraussetzungen erf&amp;#252;llt sein m&amp;#252;ssen, wenn die Windenergie in China eine der Hauptversorgungsquellen werden soll. „Zuallererst m&amp;#252;ssen die Grundlagen der Windener- China Hunderte gigantischer Windparks bis in den GW-Bereich, was eine Extremlast f&amp;#252;r das Netz bedeutet. Es droht damit zum Engpass f&amp;#252;r die zuk&amp;#252;nftige Entwicklung zu werden, wenn dieses Problem nicht gel&amp;#246;st wird“, erg&amp;#228;nzt Qin Haiyan. Er berichtet, dass die Beh&amp;#246;rden im Zusammenhang mit einem Windgro&amp;#223;projekt in Gansu bereits eine Liste von Anforderungen f&amp;#252;r das Netz erarbeitet haben. Er geht davon aus, dass hier Erfahrungen gesammelt werden, auf die sp&amp;#228;ter f&amp;#252;r andere Projekte zur&amp;#252;ckgegriffen werden kann. 25</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=26</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=26</link><title>Vestas Win[d] Page 26</title><description>Ehrgeizige Ziele Im August 2007 ver&amp;#246;ffentlichte die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas (NDRC) einen ehrgeizigen Entwicklungsplan f&amp;#252;r erneuerbare Energien „In Zukunft m&amp;#246;chten wir in unseren Unternehmenspl&amp;#228;nen die chinesische Beteiligung am Management verst&amp;#228;rken.” Lars Andersen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer der Vestas Vertriebseinheit in China. in China („Medium and Long-Term Development Plan for Renewable Energy in China“). Dieser Plan legt die folgenden Ziele f&amp;#252;r den Anteil am gesamten Energieverbrauch in China fest, der durch Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden soll: 2010: 10 % 2020: 15 % Au&amp;#223;erdem schreibt der Plan f&amp;#252;r alle Energieerzeuger mit einer Kapazit&amp;#228;t von mehr als 5 GW eine Erh&amp;#246;hung des Anteils von Strom aus erneuerbaren Energien (au&amp;#223;er Wasserkraft) auf 3 % bis 2010 und auf 8 % bis 2020 vor. gef&amp;#246;rdert werden, die dem aktuellen technologischen Entwicklungsstand entspricht. 3. Windenergieprojekte mit einer installierten Kapazit&amp;#228;t von &amp;#252;ber 50 MW m&amp;#252;ssen von der NDRC genehmigt werden. F&amp;#252;r kleinere Projekte besteht die M&amp;#246;glichkeit der Genehmigung durch die &amp;#246;rtlichen Beh&amp;#246;rden mit anschlie&amp;#223;ender Registrierung bei der NDRC. 4. Die Netzbetreiber m&amp;#252;ssen das Stromnetz derart ausbauen und erweitern, dass das Netz zuk&amp;#252;nftig die gesamte Energie aufnehmen kann, die aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird. Lars Andersen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer der Vertriebseinheit von Vestas in China, betont, dass die Gesetzgebung der chinesischen Regierung sehr fortschrittlich ist und die Windenergie damit zu einem attraktiven Investitionsobjekt macht. „Der eigentliche Motor des beeindruckenden Wachstums ist jedoch die immense Wertsch&amp;#246;pfung, die die Windenergie in China verspricht. Das Land muss sich ernsthaft darum bem&amp;#252;hen, die Abh&amp;#228;ngigkeit von der Kohleverstromung zu reduzieren. Es geht nicht einfach nur darum, den CO2-Aussto&amp;#223; zu senken und die Umweltverschmutzung zu verringern. F&amp;#252;r Strom aus Kohlekraftwerken werden au&amp;#223;erdem unglaubliche Mengen an Trinkwasser ben&amp;#246;tigt, und Wasser ist in China bereits knappe Ware. Au&amp;#223;erdem m&amp;#252;ssen f&amp;#252;r 26</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=27</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=27</link><title>Vestas Win[d] Page 27</title><description>27</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=28</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=28</link><title>Vestas Win[d] Page 28</title><description>Abbau und Transport von Kohle beachtliche Ressourcen eingesetzt werden. Windparks lassen sich schnell installieren und erzeugen Strom ohne Einsatz von Trinkwasser. In China ist Windenergie bereits keine alternative Energiequelle mehr, sondern eine moderne, saubere und kosteng&amp;#252;nstige Energiequelle, die zur L&amp;#246;sung einiger der dringendsten Umwelt-, Klima- und Energieprobleme des Landes beitragen kann“, so Lars Andersen. Neue Kundenorientierung Abgesehen von der beachtlichten technologischen Entwicklung erwartet Qin Haiyan f&amp;#252;r die n&amp;#228;chsten Jahre grundlegende Ver&amp;#228;nderungen im Hinblick auf die Kundengruppe, die sich zurzeit haupts&amp;#228;chlich aus gro&amp;#223;en staatlichen Energieunternehmen zusammensetzt. „Momentan stehen Preis und installierte Kapazit&amp;#228;t im Mittelpunkt des Interesses, aber einiges weist darauf hin, dass viele Entwickler ihre T&amp;#228;tigkeit verst&amp;#228;rkt auf die allgemeine wirtschaftliche Struktur von Windenergieprojekten und deren Gewinne ausrichten.“ Qin Haiyan unterstreicht in diesem Zusammenhang, dass die Efﬁzienz und damit der Gewinn aus Energie &amp;#252;ber die gesamte Projektlebensdauer auf jeden Fall einen Schl&amp;#252;sselfaktor bilden werden. Chinesische Hersteller an der Spitze Die gro&amp;#223;en ausl&amp;#228;ndischen Hersteller von Windenergieanlagen haben die neuartige Wettbewerbssituation, die durch das herausragende Wachstum des chinesischen Markts entstanden ist, deutlich zu sp&amp;#252;ren bekommen. 2004 betrug der Marktanteil ausl&amp;#228;ndischer Hersteller fast 80 %, und der wichtigste chinesische Hersteller lag nur auf Platz drei. Die aktuelle Situation sieht ganz anders aus. Im Jahr 2007 hielten die chinesischen Hersteller 57,5 % des Marktes, und die beiden wichtigsten Unternehmen mit Anteilen von 25 bzw. 20 % hie&amp;#223;en Goldwind und Sinovel – zwei chinesische Unternehmen. Lars Andersen leugnet nicht, dass die Entwicklung des chinesischen Marktes gro&amp;#223;e Herausforderungen bereith&amp;#228;lt. „Diese positive Entwicklung kam f&amp;#252;r uns nicht &amp;#252;berraschend. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren viel in China investiert. Wir haben bereits sieben neue Fertigungsst&amp;#228;tten in Betrieb genommen und haben zwei weitere in der Planung“, sagt er und betont, dass sich die Situation f&amp;#252;r Vestas so schnell entwickelt hat, dass die Unternehmensleitung nur wenige Monate nach dem Baubeginn f&amp;#252;r das erste Werk in Tianjin beschloss, drei Weitere zu bauen. Efﬁzientes China Die Unternehmensberatung McKinsey kam in einem Bericht zu dem Schluss, dass die chinesischen Industrieunternehmen ihre Produktivit&amp;#228;t im Allgemeinen wesentlich schneller steigern als die Wettbewerber in &amp;#220;bersee, und dass die chinesischen Hersteller in privater Hand bereits 2005 ein Produktivit&amp;#228;tsniveau erreicht hatten, das 35 % h&amp;#246;her als das der ausl&amp;#228;ndischen Konkurrenten ausﬁel, gemessen in produzierten Werten pro Person und 28</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=29</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=29</link><title>Vestas Win[d] Page 29</title><description>Chinesische Hersteller Das beeindruckende Wachstum, das gegenw&amp;#228;rtig f&amp;#252;r den chinesischen Windenergiemarkt kennzeichnend ist, zeigt sich auch bei den Herstellern. Zurzeit bem&amp;#252;hen sich &amp;#252;ber 30 lokale Hersteller von Windenergieanlagen um die Eroberung des chinesischen Marktes: • Goldwind • Sinovel (DHI/Huarui) • Dongfang Steam Turbine Works (DFSTW) • Zhejiang Yunda Windey • Shanghai Electric (SEWIND) • Mingyang Wind Power Technology Co. Ltd. • Galaxy Wind • Xiangtan Electric Manufacturing Co. Ltd. (XEMC) • Baoding Tianwei Wind Power • Beijing Beizhong Steam Turbine Generator Co., Ltd. • Beijing Wandian • Changzhou Railcar Propulsion Engineering Center (CPC), Wind Power Equipment Manufacturing Company • ZheJiang Huayi Wind Energy Development (HeWind) Ltd. Co. • Envision • Chonqing Haizhuang Wind Power Equipment (CSIC) • Guangzhou Enggawind Energy Ltd. Co. • Harbin Wind Power Equipment Holding Co. Ltd. • Harbin Turbine Company Co. Ltd. (HTC) • Nantong Kailian Windpower Equipment Co. Ltd. • Shanghai Wande Wind Power Co. Ltd. • Shenyang Huachuang Wind Energy Co. Ltd. • Wuxi-Baonan Machine Building Co. Ltd. • Huayi Goldwind Wind Power Co. Ltd. • Guizhou Changzheng Electrical Apparatus Co. Ltd. Jahr. Dieser Parameter spiegelt sich nat&amp;#252;rlich in den Preisen wider und wirkt sich damit auf die F&amp;#228;higkeit der chinesischen Hersteller aus, Auftr&amp;#228;ge und Marktanteile zu erobern. Lars Andersen betont beispielsweise, dass Vestas in seinem chinesischen Unternehmen bereits eine gro&amp;#223;e Anzahl einheimischer Mitarbeiter besch&amp;#228;ftigt, auch auf der oberen und mittleren F&amp;#252;hrungsebene. „In Zukunft m&amp;#246;chten wir in unseren Unternehmenspl&amp;#228;nen die chinesische Beteiligung am Management noch weiter • Jiangxi Zhonghang • Tianjin Eastern Steam Turbine Engineering Co Ltd. • Wuzhong Instrument /Meters Co., Ltd. • Baoding Huide Wind power engineer Co., Ltd. • Hunan Hara XEMC Windpower Co Ltd. (Hara) • Guodian • Sufoma 29</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=30</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=30</link><title>Vestas Win[d] Page 30</title><description>„Der eigentliche Motor des beeindruckenden Wachstums ist die immense Wertsch&amp;#246;pfung, die die Windenergie in China verspricht.“ Lars Andersen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer der Vestas Vertriebseinheit in China. verst&amp;#228;rken. Ich denke, dass wir damit ein einzigartiges Gleichgewicht erreichen werden, das die besten Managementmethoden und Denkweisen beider Kulturen vereinigt.“ Kapazit&amp;#228;t und Kommunikation Lars Andersen zufolge setzt sich die aktuelle Herausforderung f&amp;#252;r Vestas aus zwei Aspekten zusammen: Zun&amp;#228;chst geht es darum, die Kapazit&amp;#228;t auf ein Bedarf deckendes Niveau zu bringen. Bei der Geschwindigkeit, mit der sich der Markt gegenw&amp;#228;rtig entwickelt, wird das altbekannte Problem des Bauteilmangels damit zu einem entscheidenden Faktor. Zweitens ist es von gro&amp;#223;er Bedeutung, mit den Kunden in einen Dialog &amp;#252;ber die geb&amp;#252;ndelten Vorteile zu treten, durch die Vestas f&amp;#252;r jedes neue Windenergieprojekt zu einem attraktiven Lieferanten wird. Wirtschaftlichkeit garantiert „F&amp;#252;r die Kunden ist ein Megawatt Windenergie viel mehr als eine Zahl. Ein Megawatt Windenergie ist auch der konstante Zuﬂuss der erzeugten Energie, mit der die Lampen in den H&amp;#228;usern Chinas zum Leuchten gebracht werden. F&amp;#252;r die Kunden ist es deshalb ausschlaggebend, dass Vestas in der Lage ist, kosteng&amp;#252;nstige Windenergieprojekte mit den niedrigsten Gesamtkosten pro Kilowattstunde &amp;#252;ber die gesamte Lebensdauer des Projekts anzubieten.“ Aus demselben Grund erh&amp;#228;lt Vestas seine Auftr&amp;#228;ge in China nicht wegen des angebotenen Preises, sondern aufgrund der Wirtschaftlichkeitsgarantie, wie es Lars Andersen ausdr&amp;#252;ckt. „Die St&amp;#228;rke von Vestas sind Faktoren, die schon lange eine ausschlaggebende Rolle spielen. In erster Linie ist dies unsere Technologie. Aber auch unsere F&amp;#228;higkeit, fristgerecht zu liefern, die Tatsache, dass bei uns ab dem ersten Tag alles funktioniert und insbesondere der Umstand, dass wir dem Kunden eine Kapitalrendite mit der erwarteten H&amp;#246;he und Zuverl&amp;#228;ssigkeit einbringen, 30</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=31</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=31</link><title>Vestas Win[d] Page 31</title><description>Die Produktionsanlagen von Vestas in China: In Betrieb: • Tianjin: Maschinenhaus-, Generator- und Rotorblattfertigung Geplant: • Hohot, Innere Mongolei: „Komplettes“ Werk f&amp;#252;r die Fertigung von kW-Anlagen • Xuzhou, Provinz Jiangsu: Gie&amp;#223;erei • Tianjin: Bearbeitungswerk und ControllerFertigung spielen eine Rolle. Anders ausgedr&amp;#252;ckt: Wir verkaufen nicht blo&amp;#223; eine Windenergieanlage. Wir verkaufen ein Windenergieprojekt plus Wirtschaftlichkeitsgarantie, und damit k&amp;#246;nnen nur sehr wenige unserer Wettbewerber Schritt halten.“ Langfristige Strategie Wie bereits erw&amp;#228;hnt wird China derzeit von einem Wachstum beherrscht, das so notwendig wie schnell ist und das Land gegen&amp;#252;ber allen anderen Windenergiem&amp;#228;rkten auszeichnet. „In China l&amp;#228;uft im Moment einfach alles viel schneller ab, und wir erwarten f&amp;#252;r den chinesischen Markt ein fortgesetztes Wachstum. Das spiegelt sich klar in unserer Marktstrategie wider“, f&amp;#252;gt Lars Andersen hinzu. Er zweifelt jedoch nicht daran, dass Vestas auf lange Sicht weiterhin stark positioniert sein wird. Vestas setzt in China derzeit eine langfristige Strategie um, bei der die Erweiterung mit Sicherheits- und Qualit&amp;#228;tsgarantien Hand in Hand geht. „Was auch geschieht – wir haben nicht vor, uns zur&amp;#252;ckzulehnen und den Markt zum gr&amp;#246;&amp;#223;ten der Welt werden zu lassen. Vielmehr werden wir unsere Wettbewerbsf&amp;#228;higkeit t&amp;#228;glich steigern“, so seine abschlie&amp;#223;ende Einsch&amp;#228;tzung zur „Eroberung des chinesischen Marktes“, wie es inzwischen bei Vestas hei&amp;#223;t. 31</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=32</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=32</link><title>Vestas Win[d] Page 32</title><description>32</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=33</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=33</link><title>Vestas Win[d] Page 33</title><description>Die Entwicklung besserer Windenergieanlagen durch neue Ideen und Konzepte ist die Aufgabe der Abteilung Engineering &amp;amp; Products innerhalb von Vestas Technology R&amp;amp;D. Auf dem Weg zur perfekten Windenergieanlage Ob Stunden, Tage, Monate, Jahre oder Jahrzehnte: Vestas agiert, genau wie jedes andere erfolgreiche Unternehmen, mit unterschiedlichen Zeitspannen. F&amp;#252;r die Abteilung Global Research innerhalb von Vestas Technology R&amp;amp;D bedeutet das, neue Produkte bis zu 20 Jahre im Voraus zu planen, w&amp;#228;hrend die Abteilung Operations sich mit den gegenw&amp;#228;rtigen Belangen bereits installierter Windenergieanlagen befasst. Dazwischen fungiert die Abteilung Engineering &amp;amp; Products, die mit Zeitfenstern von einigen Wochen bis hin zu einigen Jahren arbeitet. „Wir tragen die Verantwortung f&amp;#252;r die Entwicklung und Pﬂege der Produktlinie von Vestas und setzen Projektplanungen im Produkt- und Technologiebereich um“, berichtet Troy Patton, Hauptabteilungsleiter von Engineering &amp;amp; Products innerhalb von Vestas Technology R&amp;amp;D. Er erkl&amp;#228;rt weiter, dass in diesem Bereich die Kommunikation genauso wichtig wie die Technik sei. Das gr&amp;#246;&amp;#223;te bisher erreichte Ziel der Abteilung ist laut Troy Patton die Entwicklung eines Systems zum Wissensaustausch. Seit 2005 verfolgt Vestas den Grundsatz einer integrierten Produktentwicklung: Dieser beinhaltet die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten und die Entwicklung von neuen Produkten, alles auf der Basis von Know-how der gesamten Wertsch&amp;#246;pfungskette. Obwohl das Konzept stimmte sei in Sachen Kommunikation in der Vergangenheit nicht immer alles reibungslos verlaufen, erkl&amp;#228;rte er. Jetzt jedoch hat die Abteilung Engineering &amp;amp; Products einen effektiven Weg gefunden, Informationen mit Kunden, Vertriebsmitarbeitern, Fertigungsanlagen und Zulieferern auszutauschen, genauso wie mit den anderen beiden Abteilungen von Vestas Technology R&amp;amp;D. „Integrierte Produktentwicklung bedeutet nicht, dass jeder der 16.000 Mitarbeiter von Vestas direkt mitreden kann“, erkl&amp;#228;rt Troy Patton, „aber es gibt klare Wege, auf denen jeder sein Fachwissen einbringen kann. Zu wissen, an welcher Stelle ein Kompromiss zu schlie&amp;#223;en ist, darin besteht die Kunst und Wissenschaft der Produktentwicklung. 33</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=34</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=34</link><title>Vestas Win[d] Page 34</title><description>Bei Vestas ﬁndet der Austausch von Fachwissen durch formale Meetings statt, die Pr&amp;#228;sentationen und ofﬁzielle Mitteilungen beinhalten“, erkl&amp;#228;rt Troy Patton. F&amp;#252;r einen Austausch mit externen Anteilseignern ist eine informelle Workshop-Besprechung ohne schriftliche Dokumentation der K&amp;#246;nigsweg. „Wir setzen keine Erwartungen fest oder geben Ideen preis“, sagt Patton, „wir sch&amp;#228;tzen vielmehr die Marktreaktion auf m&amp;#246;gliche neue Technologie- und Produktrichtungen ab. Diese Wege sind auf der Ebene der Abteilung Product Management von Technology R&amp;amp;D klar deﬁniert, und dies unter st&amp;#228;ndiger Einbeziehung der Vertriebsniederlassungen.“ Die Aktivit&amp;#228;ten stehen in enger Verbindung mit Vestas Must-Win Battle Nr. 3: Optimaler Vertrieb, der eine erfolgreiche Marktstrategie f&amp;#252;r den hart umk&amp;#228;mpften Weltmarkt entwickelt. &amp;#220;bergreifende Kommunikation Kunden stellen eine wertvolle Quelle f&amp;#252;r Meinungen zu Funktionen und Eigenschaften dar, die bei neuen Produkten zu ber&amp;#252;cksichtigen sind oder in bestehenden Produkten integriert werden sollten. In den meisten F&amp;#228;llen teilen sich die Kunden den Vertriebs- und Serviceniederlassungen mit, die dann die Informationen &amp;#252;ber zwei Abteilungen innerhalb von Vestas Technology R&amp;amp;D weiterleiten: Product Management und Operations. Manchmal ist das aber nicht ausreichend. „Nat&amp;#252;rlich betreibt Vestas Kundenumfragen. Diese sind aber mitunter f&amp;#252;r unsere Zwecke nicht detailliert genug. Um also speziﬁschere Informationen zu erlangen, bieten wir unseren Kunden Workshops an“, erkl&amp;#228;rt Troy Patton. „Wenn Kunden vor dem Kauf von Windenergieanlagen von ‚geb&amp;#252;hrender Sorgfalt’ in Hinsicht Technik geleitet sind, dann m&amp;#246;chten sie unter Umst&amp;#228;nden mit visierten Ingenieuren der Abteilung Engineering &amp;amp; Products sprechen. Wir nehmen diese Gelegenheiten war, um ihre Reaktion auf einige unserer Planungen f&amp;#252;r neue Produktentwicklungen auszuloten. Wir organisieren nicht nur Workshops f&amp;#252;r Manager, sondern auch f&amp;#252;r Servicemitarbeiter. Also f&amp;#252;r die Leute, die jeden Tag auf die Windenergieanlagen klettern. Wir haben viel von ihnen gelernt, auch wenn es manchmal klarzustellen gilt, dass eine Arbeitserleichterung auf der Serviceseite zu Schwierigkeiten in der Produktion f&amp;#252;hren kann und umgekehrt. Da das Produktentwicklungsteam jetzt wie unsere Kunden klare M&amp;#246;glichkeiten zur Kontaktaufnahme mit den Vertriebs-, Serviceund Produktionseinheiten hat, erhalten wir sofort die n&amp;#246;tige Zustimmung und Mitwirkung.“ Engineering &amp;amp; Products arbeitet auch eng mit den beiden anderen Abteilungen von Vestas Technology R&amp;amp;D zusammen. „Die Leute von Operations sind unsere Augen und 34</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=35</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=35</link><title>Vestas Win[d] Page 35</title><description>F A Z I T : F A Z I T : Standardisierte Turmproduktion Die T&amp;#252;rme von Vestas werden nur zu etwa 20 Prozent in unternehmenseigenen Fertigungsanlagen hergestellt. „Wir haben jedoch vollen &amp;#220;berblick &amp;#252;ber alles, was unsere Zulieferer weltweit fertigen. Somit kontrollieren wir einen weitaus gr&amp;#246;&amp;#223;eren Teil der Versorgungskette, als es unsere Konkurrenten tun. F&amp;#252;r die Windenergiebranche ist das ungew&amp;#246;hnlich, und wir sind der festen &amp;#220;berzeugung, dass wir hiermit ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal aufweisen“, sagt Troy Patton. „Andererseits kann die Turmentwicklung auf diese Weise auch immer nur St&amp;#252;ckwerk sein, und so fanden wir uns schlie&amp;#223;lich bei hunderten unterschiedlicher Turmvarianten wieder. So kann es nicht weitergehen. Deshalb &amp;#252;berarbeiten wir die Produktpalette hinsichtlich der Kosten- und Qualit&amp;#228;tsoptimierung. In der vorherigen Gesch&amp;#228;ftsstruktur w&amp;#228;re dies nicht m&amp;#246;glich gewesen, da Produktion, Vertrieb und Technologie nicht harmonisch ausgerichtet waren. Die Umstrukturierung wird es f&amp;#252;r Vestas vereinfachen, T&amp;#252;rme mit gleich bleibend hoher Qualit&amp;#228;t zu liefern.“ In einer Welt, in der eine Reduzierung der Vorlaufzeiten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen kann, stellt die Halbierung der Entwicklungsund Ausarbeitungszeiten eines neuen Rotorblatts einen gro&amp;#223;en Schritt nach vorne dar. „Das ist das Resultat aus Verbesserungen in der integrierten Produktentwicklung, dem Gate-Review-Prozess, dem Sammeln von Daten in den Abteilungen Research und Operations, und dem Vereinbaren der Priorit&amp;#228;ten der Abteilung Engineering mit den Interessen der anderen Unternehmensbereiche“, so Troy Patton. „Ingenieure sprechen von einer ‚Entwicklungsspirale’, durch die sie mit Hilfe von Wiederholungsreihen zu einer Endauslegung ﬁnden. Die neue Struktur beschleunigt diesen Prozess. Es ist keine Frage neuer Materialien, neuer und computergest&amp;#252;tzter Entwicklungssoftware oder Pr&amp;#252;ftechniken. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie alles ineinander greift: Informationen werden zum n&amp;#252;tzlichsten Zeitpunkt von den richtigen Stellen abgerufen.“ F A Z I T : Modellierung der Energiekosten Die Senkung der Energiekosten stellt f&amp;#252;r Vestas ein Hauptziel dar: Hier liegt eine der Schl&amp;#252;sselfragen in der Entscheidung eines Unternehmens, ob es bei Vestas oder einem Konkurrenten kauft. Energiekosten sind einfache Zahlen mit einem komplexen Hintergrund. Sie h&amp;#228;ngen vom Kaufpreis und den Installationskosten einer Windenergieanlage ab, den Wartungskosten, der Energieleistung und der Zuverl&amp;#228;ssigkeit der Windanlage &amp;#252;ber ihr 20-j&amp;#228;hriges Betriebsleben hinweg. Vestas Technology R&amp;amp;D Engineering &amp;amp; Products hat mehrere Jahre in die Entwicklung eines zuverl&amp;#228;ssigen Energiekostenmodels investiert, das auf den Daten von Produktions- und Serviceeinheiten basiert. Halbierung der Konstruktionszeiten der Rotorbl&amp;#228;tter Ohren“, erkl&amp;#228;rt Troy Patton. „Sie &amp;#252;berwachen das Vestas Data Centre, das alle zehn Minuten mehr als hundert Signale von tausenden von Windenergieanlagen aufzeichnet. Das ist geballtes Wissen, das unseren Konstrukteuren dabei helfen kann zu verstehen, welche Praxisbedingungen wirklich vorherrschen.“ Die Abteilung Global Research hingegen spielt eine wichtige Rolle in der Fahrplanbestimmung im Bereich Technologie. Hier wird deﬁniert, welche neuen Funktionen oder Pro- Das Projekt ist ein wichtiger Bestandteil des Must-Win Battle Nr. 7: Turmprogramm f&amp;#252;r Anlagen des Typs V80 und V90: Verringerung der Anzahl der Turmvarianten durch Standardisierung von Turmsegmenten, Plattformen und Flanschen. Das Programm wurde von Knud Bjarne Hansen, dem Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Towers, ins Leben gerufen. 35</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=36</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=36</link><title>Vestas Win[d] Page 36</title><description>Neuer Schwerpunkt bei R&amp;amp;D Im November letzten Jahres strukturierte Vestas die Abteilung Technology R&amp;amp;D in drei Teile um: Global Research (siehe Win[d] Nr. 11, Seite 16), Engineering &amp;amp; Products und Operations (siehe Win[d] Nr. 12, Seite 25). Laut ihrem Leiter, Finn Str&amp;#248;m Madsen, zeichnet sich die neu gestaltete VestasAbteilung Technology R&amp;amp;D durch eine klarere Verteilung der internen Rollen und Zust&amp;#228;ndigkeiten aus. Zudem sind engere Beziehungen zu den anderen Abteilungen entstanden. Ziel ist es, Vestas bei der Erf&amp;#252;llung der Bed&amp;#252;rfnisse seiner Kunden zu unterst&amp;#252;tzen, insbesondere durch die Senkung der Kosten f&amp;#252;r die Windenergie. Strukturierte Verbesserungen Dieser umfassende Dialog f&amp;#252;hrt zu optimierten Windenergieanlagen durch eine Vorgehensweise, die als Intervall-Aufr&amp;#252;stung bezeichnet wird. Hierbei wird jeder Windanlagentyp nicht &amp;#246;fter als zweimal im Jahr aufger&amp;#252;stet. &amp;#196;hnlich dem Prozess des Sammelns von FeedbackInformationen stellen Intervall-Aufr&amp;#252;stungen einen Kompromiss zwischen schneller Reaktion und den Erfordernissen einer efﬁzienten dukte Vestas in der Zukunft entwickeln wird. Troy Patton erl&amp;#228;utert: „Global Research arbeitet mit einem gro&amp;#223; angelegten Countdown: Zwanzig Jahre, zehn Jahre, f&amp;#252;nf Jahre. Sobald es sich nur noch um zwei oder drei Jahre handelt, ist die Planung bereits Teil meines Zust&amp;#228;ndigkeitsbereichs. Es erfolgt ein &amp;#220;bergang vom Technologiefahrplan auf den Produktfahrplan, der dann bestimmt, was in die Aufr&amp;#252;stung der Windenergieanlagen einﬂie&amp;#223;t. So lassen wir innerhalb unseres Unternehmens einen nahtlosen Produktkreislauf entstehen.“ Produktion dar. „Wenn wir an der Anlagenauslegung st&amp;#228;ndig kleine Details &amp;#228;ndern, kann die Produktion niemals optimiert werden“, so Troy Patton. „Deswegen ist Vestas vor zwei Jahren zum Intervall-Aufr&amp;#252;sten &amp;#252;bergegangen. Bei halbj&amp;#228;hrlichen Aufr&amp;#252;stungsarbeiten werden so eine ganze Reihe von Verbesserungen einheitlich umgesetzt.“ Er betont, dass die Automobilindustrie &amp;#228;hnlich verfahre. Die Technologieentwicklung jeder einzelnen der vier Haupttypen von Windenergieanlagen (850 kW, 1,65 MW, 2,0 MW und 3,0 MW) liegt in der Verantwortung eines Platform Managers der Abteilung Engineering &amp;amp; Products. Die einzelnen Platform Manager verf&amp;#252;gen &amp;#252;ber ein Team, das Daten aus verschiedenen Quellen zusammenstellt: Diese sind Operations (zu l&amp;#246;sende Problemsituationen beim Betrieb), die Produktionseinheiten Arbeitsweise „Wir haben eine Matrixorganisation. Jeder unterliegt neben den Weisungen seines direkten Vorgesetzten auch seitlichen Einﬂ&amp;#252;ssen von Vertriebs- und Serviceeinheiten, von Produktion, von Kunden, von Ersatzteil- und Beschaffungsabteilungen“, erkl&amp;#228;rt Troy Patton. „All diese Beteiligten arbeiten mit den gleichen Ressourcen, verfolgen aber nicht immer das gleiche Ziel. Deswegen zielte die Umstrukturierung unter anderem darauf ab, die Priorit&amp;#228;ten jedes Bereichs mit den Interessen der Linienorganisation in Einklang zu bringen. Angefangen mit meinen Personalmeetings besteht nun eine klare Hierarchie f&amp;#252;r Fragen der Priorit&amp;#228;tssetzung. Insofern unterscheidet sich die heutige Arbeitsweise gravierend von der vor einem Jahr.“ (&amp;#196;nderungen bei Beschaffung oder Fertigung) und, mittels Vertriebseinheiten und Product Manager, die Kunden. „F&amp;#252;r das Intervall-Aufr&amp;#252;sten gibt es drei Beweggr&amp;#252;nde: Verbesserung der Zuverl&amp;#228;ssigkeit bzw. Gebrauchstauglichkeit, Kostensenkung und die M&amp;#246;glichkeit, neue Leistung steigernde Produktvarianten oder Technologien zu implementieren“, erl&amp;#228;utert Troy Patton. „Einmal im Monat ﬁndet ein Meeting statt, in dem eine Liste der Verbesserungen erstellt wird, die Teil des n&amp;#228;chsten Intervall-Aufr&amp;#252;stens werden.“ 36</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=37</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=37</link><title>Vestas Win[d] Page 37</title><description>Ein Mann voller Energie Eine vielseitige Berufslaufbahn hat Troy Patton neben der Windenergiebranche Erfahrungen in mehreren anderen Energiesektoren beschert. Der US-B&amp;#252;rger begann vor 16 Jahren in der Atomindustrie zu arbeiten und ist ausgebildeter AKW-Techniker. Ein anderer wichtiger Teil der Arbeitsprozesse bei Engineering &amp;amp; Products ist der „Gate Review“, ein Rahmenwerk, das von vielen Unternehmen bei der Planung neuer Produkte verwendet wird. „Durch das Setzen verschiedener Meilensteine, die w&amp;#228;hrend eines Projekts auf dem Weg zur Produktionsreife erreicht werden m&amp;#252;ssen, werden Risiken minimiert und es wird sichergestellt, dass jeder die richtigen Erwartungen hat“, erkl&amp;#228;rt Troy Patton. Er f&amp;#252;gt hinzu, dass die Dokumentation aber auch auf andere Weise wichtig ist. Engineering &amp;amp; Products besch&amp;#228;ftigt zurzeit ca. 700 Mitarbeiter, zwei Drittel davon in D&amp;#228;nemark. Genau wie jeder andere Unternehmensteil von Vestas unterliegt auch diese Abteilung einem rasanten Wachstum. „Die gr&amp;#246;&amp;#223;te Herausforderung liegt f&amp;#252;r mich in der Weiterbildung, und das bedeutet Dokumentation dessen, was wir tun. Mit gruppenbasiertem Wissen werden wir nicht ewig in der Lage sein, die Marktf&amp;#252;hrung zu halten. Ich sorge mich dabei nicht um die L&amp;#246;sung einzelner Probleme, denn daf&amp;#252;r haben wir zweifellos die n&amp;#246;tige Kompetenz. Wie k&amp;#246;nnten wir aber ohne umfassende Dokumentation gen&amp;#252;gend neue Mitarbeiter weiterbilden, um mit dem beachtlichen Wachstum unseres Unternehmens Schritt zu halten?“ Diesem Weg folgte er sechs Jahre lang bei der US-Marine. Er diente dabei auf einem Flugzeugtr&amp;#228;ger und einem U-Boot: „Ich habe schlichtweg Wartungsarbeiten an einem Kraftwerk ausgef&amp;#252;hrt – mit dem Unterschied, dass ich mich auf Atomkriegsschiffen befand.“ Nach einem zweiten Abschluss in Luft- und Raumfahrttechnik arbeitete Troy Patton zwei Jahre lang f&amp;#252;r Pratt &amp;amp; Whitney. Hier testete er f&amp;#252;r die US-Luftwaffe D&amp;#252;sentriebwerke. Unter anderem arbeitete er auch am fortschrittlichen F119 Triebwerk mit, das &amp;#252;ber schwenkbare Strahld&amp;#252;sen verf&amp;#252;gt und f&amp;#252;r das F-22 Raptor Jagdﬂugzeug entwickelt wurde. Danach wechselte er zu General Electric. Hier arbeitete er an der Auslegung und Entwicklung eines Prototyps f&amp;#252;r leistungsstarke Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke von bis zu 500 MW. 2002 kam Troy Patton mit dem Bereich Windenergie in Kontakt, nachdem General Electric Enrons Windenergiesparte aufgekauft hatte. „Ich wurde Teil des Akquisitionsteams und sollte bei der Integration der neuen Sparte in General Electric helfen. Nachdem der Strukturaufbau abgeschlossen war, arbeitete ich haupts&amp;#228;chlich im Technologiebereich als leitender Ingenieur“, erkl&amp;#228;rt er. „2006 wurde ich von Vestas als Leiter des Maschinenbauteams eingestellt. Im Zuge der Umstrukturierung bin ich im vorigen Jahr zum Abteilungsleiter von Engineering &amp;amp; Products innerhalb von Technology R&amp;amp;D aufgestiegen.“ Troy Patton lebt nun schon seit 18 Monaten mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in D&amp;#228;nemark. An dem Wegzug aus South Carolina, so sagt er, „war das Schwerste die Wetterumstellung: Hier ist es kalt, dunkel und nass! Aber wir lieben die Menschen hier, und &amp;#197;rhus ist eine sch&amp;#246;ne Stadt mit historischer Atmosph&amp;#228;re. Ich wei&amp;#223;, dass meine Frau und meine Kinder einiges aus der Heimat vermissen, aber es gibt auch genug Dinge hier, die wir sehr sch&amp;#228;tzen: tolle Parkanlagen, Fahrradrouten durch die W&amp;#228;lder, B&amp;#228;ckereien, die Fu&amp;#223;ball- und Radfahrtradition. Wir lieben vor allem auch die Sicherheit: In den Staaten h&amp;#228;tte meine Frau den Kindern niemals erlaubt, alleine irgendwo hinzugehen. Aber in D&amp;#228;nemark kann sie sicher sein, dass nichts passieren wird.“ 37</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=38</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=38</link><title>Vestas Win[d] Page 38</title><description>Weniger &amp;#196;nderungen bei k&amp;#252;nftigen Prototypen 38</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=39</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=39</link><title>Vestas Win[d] Page 39</title><description>3D-Software minimiert Fehler am Rei&amp;#223;brett und mit einem Modell im Originalma&amp;#223;stab wird auch die letzte kleine Ungenauigkeit ausgebessert. „Dies bedeutet, dass wir eine &amp;#220;berpr&amp;#252;fung zum g&amp;#252;nstigsten Zeitpunkt durchf&amp;#252;hren k&amp;#246;nnen, n&amp;#228;mlich bevor die Schrauben an der Windenergieanlage festgezogen werden“, erkl&amp;#228;rt Carsten Bruun Andersen, Maschinenbautechniker der Abteilung Nacelle &amp;amp; Hub Application bei Vestas Technology R&amp;amp;D. Inzwischen hat sich der Entwicklungsprozess deutlich vereinfacht. Durch Programme mit Fernzugriff k&amp;#246;nnen Designer aus verschiedenen Teilen der Erde w&amp;#228;hrend einer Telefonkonferenz das gleiche dreidimensionale Bild zur gleichen Zeit betrachten. Ein Modell im Originalma&amp;#223;stab erfasst Ein ausgefeilterer Prototyp John K. Grevsen, Leiter der Abteilung Nacelle &amp;amp; Hub Design bei Vestas Technology R&amp;amp;D, haben die Vorteile der Anzeige eines kompletten Maschinenhauses auf einem einzigen auch die letzten Details Obwohl das Design-Programm die meisten Fehler und St&amp;#246;rungen aufzeigt, ist es auf einer Zeichnung trotzdem nicht m&amp;#246;glich, jedes kleine Detail zu sehen. Aus diesem Grund wurde in dem Werk im d&amp;#228;nischen Viborg ein Lehrmodell eines 2 MW-Maschinenhauses im Ma&amp;#223;stab 1:1 gebaut. Mit diesem Modell kann &amp;#252;berpr&amp;#252;ft werden, inwieweit die Theorie der Praxis standh&amp;#228;lt. Der leitende Projektmanager Finn Kolind Christensen sieht in der Kombination der beiden Methoden zur &amp;#220;berpr&amp;#252;fung des Anlagendesigns viele Vorteile. Deshalb best&amp;#228;tigt er, dass die Verbindung von 3D-Designsoftware und Lehrmodell weiterhin ein fester Bestandteil bei Design, &amp;#220;berpr&amp;#252;fung und Optimierung der Windenergieanlagen von Vestas sein wird. Die Prototypen der Zukunft werden viel weniger Fehler beinhalten als bisher. Dies wird bei Vestas auf mehreren Wegen sichergestellt. Der Prozess beginnt am virtuellen Rei&amp;#223;brett. Dort erm&amp;#246;glichen hochleistungsf&amp;#228;hige Computer eine dreidimensionale Ansicht des gesamten Maschinenhauses auf einem einzigen Bildschirm. W&amp;#228;hrend bisher nur die Darstellung vereinfachter Skizzen von Einzelteilen des Maschinenhauses m&amp;#246;glich war, k&amp;#246;nnen die Designer sich nun buchst&amp;#228;blich alles auf einmal anzeigen lassen. Bildschirm bereits &amp;#252;berzeugt: „Ich hoffe, dass wir mit diesem starken Design-Werkzeug ausgefeiltere Prototypen herstellen k&amp;#246;nnen, die nicht noch Unmengen von ungel&amp;#246;sten Fragen im Gep&amp;#228;ck haben. Bereits in der kurzen Zeit, in der wir dieses neue Werkzeug einsetzen, haben wir etliche Situationen erlebt, in denen wir das Design nicht wie vorher noch einmal &amp;#252;berarbeiten mussten.“ Es gibt beispielsweise Zeichnungen, bei denen sich wichtige Baugruppen gegenseitig &amp;#252;berlappen. Die M&amp;#246;glichkeit, das gesamte Maschinenhaus auf einmal zu sehen, macht es einfacher, den Gesamt&amp;#252;berblick zu behalten und zu planen, wie alle gro&amp;#223;en Bauteile in den nur begrenzt zur Verf&amp;#252;gung stehenden Raum integriert werden k&amp;#246;nnen. 39</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=40</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=40</link><title>Vestas Win[d] Page 40</title><description>Verbesserte Qualit&amp;#228;t dank der Erfahrung bei Toyota 40</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=41</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=41</link><title>Vestas Win[d] Page 41</title><description>Vestas wendet die Erfahrung eines japanischen Qualit&amp;#228;tsexperten an, um die Produktentwicklung zu verbessern. 41</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=42</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=42</link><title>Vestas Win[d] Page 42</title><description>Wenn alle an einem Strang ziehen Die Philosophie „All the People All the Time” bedeutet, dass jeder Beteiligte fortw&amp;#228;hrend auf Qualit&amp;#228;t achten muss. Veranschaulicht werden kann diese Philosophie mit drei sich &amp;#252;berlappenden Kreisen. Der erste Kreis steht f&amp;#252;r Konzentration auf Prozesse, der zweite f&amp;#252;r Konzentration auf Rollen und Verantwortlichkeiten und der dritte Kreis f&amp;#252;r Konzentration auf Qualit&amp;#228;t. Das Verh&amp;#228;ltnis der jeweiligen Gr&amp;#246;&amp;#223;e der drei Kreise zueinander zeigt, wo der Hauptfokus des Unternehmens liegt. In japanischen Unternehmen ist die Konzentration auf Qualit&amp;#228;t viel gr&amp;#246;&amp;#223;er als auf Prozesse und Rollen bzw. Verantwortlichkeiten, w&amp;#228;hrend dies bei westlichen Unternehmen normalerweise umgekehrt ist. Quelle: Tatsuhiko Yoshimura, Hochschuldozent und Qualit&amp;#228;tsexperte. „Information und Kommunikation verschlechtern sich immer im ‚Grenzbereich’ zwischen einzelnen Abteilungen, aber genau hier kann durch gute Diskussion Wert geschaffen werden.” Tatsuhiko Yoshimura, Hochschuldozent und Qualit&amp;#228;tsexperte. Was haben Windenergieanlagen und Autos gemeinsam? Qualit&amp;#228;tsoptimierung. Tatsuhiko Yoshimura, der bei der Entwicklung der Qualit&amp;#228;t f&amp;#252;r die Toyota Motor Company zu Recht ber&amp;#252;hmt ist und eine Schl&amp;#252;sselrolle spielte, teilt jetzt sein Wissen mit Unternehmen, die ihre Qualit&amp;#228;t verbessern und ihren Wettbewerbsvorteil deutlicher herausarbeiten wollen. In diesem Fr&amp;#252;hling verbrachte er drei Tage bei Vestas, um die Qualit&amp;#228;t und integrierte Produktentwicklung des Unternehmens zu bewerten. Diskussion ist der Schl&amp;#252;sselbegriff Eine der wichtigsten Botschaften von Herrn Tatsuhiko Yoshimura f&amp;#252;r Vestas war, dass das Unternehmen sicherstellen muss, dass die Produktentwicklung nicht vom Schreibtisch aus erfolgt, sondern &amp;#252;ber eine funktionierende Beziehung, an der alle entsprechenden Personen von allen entsprechenden Abteilungen beteiligt sind. Dabei machte er bei Vestas unter anderem die Beobachtung, dass die Kommunikation innerhalb den einzelnen Abteilungen zwar sehr gut ist, sie zwischen diesen aber weniger gut ausgepr&amp;#228;gt ist. „Information und Kommunikation verschlechtern sich immer im ‚Grenzbereich’ zwischen einzelnen Abteilungen, aber genau hier kann durch gute Diskussion Wert geschaffen werden. Zum Beispiel kann durch eine Verbesserung des Dialogs zwischen verschiedenen Funktionsbereichen in einem Unternehmen erreicht werden, dass ein Schwachpunkt eines Produktes identiﬁziert wird, der ansonsten nicht bemerkt worden w&amp;#228;re“, erkl&amp;#228;rt Tatsuhiko Yoshimura. Dies steht in v&amp;#246;lligem Einklang mit seiner Philosophie „All the People All the Time“, mit der hervorgehoben wird, dass jeder Beteiligte fortw&amp;#228;hrend auf Qualit&amp;#228;t achten muss, indem er ein Prinzip anwendet, dass Tatsuhiko Yoshimura GD3 nennt: Good Dissection (genaue Analyse), Good Discussion (gute Diskussion) und Good Design (robustes Design). Die Mitarbeiter sollten diese drei Parameter in allen Bereichen der Organisation anwenden. Tatsuhiko Yoshimura kam auf Einladung von Troy C. Patton, Hauptabteilungsleiter von Engineering and Products bei Vestas Technology R&amp;amp;D, der das Treffen &amp;#228;u&amp;#223;erst aufschlussreich fand: „Zum Beispiel fragte Tatsuhiko Yoshimura, wie oft der Konstrukteur des Pitch-Systems mit dem Leiter der Nabenherstellung Mittag essen geht. Als wir das &amp;#252;berpr&amp;#252;ften, stellten wir fest, dass die beiden noch nie zusammen Mittag essen waren. Das ist die Ebene, an der wir arbeiten.“ Die Unternehmensleitung von Vestas begr&amp;#252;&amp;#223;t die Ratschl&amp;#228;ge des japanischen Qualit&amp;#228;tsexperten. 42</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=43</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=43</link><title>Vestas Win[d] Page 43</title><description>Mr. Tatsuhiko Yoshimura Lebenslauf: W&amp;#228;hrend seiner 32-j&amp;#228;hrigen T&amp;#228;tigkeit bei Toyota erzielte der Qualit&amp;#228;tsexperte Tatsuhiko Yoshimura beachtliche Erfolge bei der Verbesserung der Qualit&amp;#228;t im Unternehmen. • Professor, Berater (2008 -) • General Motors (2003 - 2007) • Hochschuldozent, Kyushu „Ich fand es inspirierend zu h&amp;#246;ren, wie Toyota das Motto ‚Fehler d&amp;#252;rfen einfach nicht passieren’ durch seinen st&amp;#228;ndigen Fokus auf Qualit&amp;#228;t erfolgreich gelebt hat“, sagt Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender. Im Herbst wird Tatsuhiko Yoshimura Vestas erneut besuchen – dann werden die Ingenieure im Mittelpunkt stehen und mehr &amp;#252;ber integrierte Produktentwicklung erfahren. Zudem geht Troy C. Patton davon aus, dass Vestas den Qualit&amp;#228;tsexperten in Zukunft alle drei bis sechs Monate f&amp;#252;r jeweils eine Woche einladen wird, damit dieser Workshops zu Qualit&amp;#228;tsthemen abh&amp;#228;lt und die Erfahrungen weitergibt, die er bei anderen Unternehmen mit &amp;#228;hnlichen Herausforderungen gesammelt hat. University (2000 - 2003) • Toyota Motor Company (1968 - 2000) 43</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=44</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=44</link><title>Vestas Win[d] Page 44</title><description>Konkurriert die Kernenergie mit der Windenergie? 44</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=45</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=45</link><title>Vestas Win[d] Page 45</title><description>Der Klimawandel dient zunehmend der Rechtfertigung zus&amp;#228;tzlicher Kapazit&amp;#228;ten in der Kernenergieerzeugung. Verz&amp;#246;gert dies lediglich den unvermeidbaren Umstieg auf moderne Energien? Noch vor zehn oder zwanzig Jahren konnten L&amp;#228;nder, die sich gegen eine Erneuerung ihrer bestehenden Kernkraftkapazit&amp;#228;t entschieden, stattdessen Kohle- oder Gaskraftwerke bauen. Heute jedoch, da der Klimawandel ganz oben auf der energiepolitischen Agenda steht, wird das Ersetzen der CO2-armen Kernenergie durch fossile Brennstoffe als R&amp;#252;ckschritt angesehen. Ein typisches Beispiel ist Gro&amp;#223;britannien, das 20 Prozent seines Stroms aus Kernenergie bezieht. In Gro&amp;#223;britannien wurde seit 1995 kein neues Kernkraftwerk mehr gebaut, und nun sieht man sich dort mit der Aussicht Entwicklung der Windenergie behindern, lautet die Antwort wahrscheinlich nein. Frankreich hingegen, das beinahe 80 Prozent seines Stroms aus Kernenergie bezieht, zeigte sich k&amp;#252;rzlich der Windenergie gegen&amp;#252;ber sehr aufgeschlossen. Der Ausbau der Windenergie in Frankreich begann erst 2006, doch das Land hat bereits jetzt eine installierte Windenergiekapazit&amp;#228;t von insgesamt 2,4 GW und steht damit an vierter Stelle in Europa. Allerdings werden wohl selbst L&amp;#228;nder, die die Windenergie f&amp;#246;rdern, Schwierigkeiten haben, gro&amp;#223;e Mengen an Kernenergie kurzfristig durch Windenergie zu ersetzen – einfach aus dem Grund, dass die Windenergiebranche weltweit bereits so schnell w&amp;#228;chst, wie sie kann. Die USA verf&amp;#252;gen beispielsweise &amp;#252;ber einen der am schnellsten wachsenden Windenergiesektoren der Welt, h&amp;#228;ngen aber dennoch stark von der Kernenergie ab und planen neue Kernkraftkapazit&amp;#228;ten. Entwicklungsl&amp;#228;nder, einschlie&amp;#223;lich Indien und China, bauen sowohl die Kern- als auch die Windenergie aus und versuchen so, mit ihrem rasant steigenden Energiebedarf Schritt zu halten. Deutschland, im Wind- und Solarenergiebereich an f&amp;#252;hrender Stelle, &amp;#252;berpr&amp;#252;fte k&amp;#252;rzlich seine fr&amp;#252;here Entscheidung, nach und nach aus der Atomenergie auszusteigen, auch wenn diese politische Vorgabe wohl bleiben wird. Handelt es sich bei der Kernkraft um eine gef&amp;#228;hrliche und schmutzige Technologie, die umgehend durch Windenergie und andere erneuerbare Energiequellen ersetzt werden sollte? Oder ist sie, zumindest f&amp;#252;r die n&amp;#228;chsten Jahrzehnte, unsere einzige Hoffnung, um den Klimawandel in Schach zu halten? F&amp;#252;r viele Menschen ist die Antwort darauf eine Glaubensfrage und sie h&amp;#228;ngt sehr stark davon ab, wo jemand lebt. L&amp;#228;nder ohne Kernkraft, wie z. B. D&amp;#228;nemark, kommen gut zurecht. Staaten mit einem bedeutenden Anteil an Kernkraft sp&amp;#252;ren jedoch den Druck, ihre Atomkraftwerke zu erneuern, da die vorhandenen Reaktoren dem Ende ihrer Lebensdauer entgegensehen. konfrontiert, dass im Jahr 2020 nur drei der gegenw&amp;#228;rtigen 11 Kernkraftanlagen noch funktionsbereit sein werden. Zusammen mit der erwarteten Schlie&amp;#223;ung mehrerer Kohlekraftwerke im Zusammenhang mit der EU-Richtlinie f&amp;#252;r Gro&amp;#223;feuerungsanlagen steht Gro&amp;#223;britannien bis zum Jahr 2015 ein Ausfall von ca. 20 Prozent seiner Stromerzeugungskapazit&amp;#228;t bevor. Mit einiger Verz&amp;#246;gerung hat die Regierung jetzt den Bau neuer Kernkraftwerke abgesegnet. Lie&amp;#223;e sich die erw&amp;#228;hnte „Energiel&amp;#252;cke” mit Windenergie statt Kernenergie schlie&amp;#223;en? In Gro&amp;#223;britannien, wo Planungsvorschriften und der &amp;#246;ffentliche Widerstand die schnelle 45</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=46</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=46</link><title>Vestas Win[d] Page 46</title><description>Nachteile der Kernkraft Dennoch folgt weder aus dem dringenden Bedarf an neuen CO2-armen Energiequellen noch aus der begrenzten Wachstumskapazit&amp;#228;t der Windenergiebranche, dass Kernkraft notwendigerweise die richtige Option ist. Kernenergie ist nicht nachhaltig und auch nicht erneuerbar, und mit ihr verbunden sind eine ganze Reihe problematischer Fragen wie das Problem der Atomm&amp;#252;llentsorgung, die Verbindung zu Kernwaffen und das Risiko katastrophaler Unf&amp;#228;lle. Viele Betriebsjahre haben die grunds&amp;#228;tzliche Zuverl&amp;#228;ssigkeit der Kernkraft bewiesen, aber wie der Unfall in Tschernobyl im Jahr 1986 zeigte, ist die M&amp;#246;glichkeit eines ernsten, gro&amp;#223;ﬂ&amp;#228;chigen und langfristigen Schadens immer gegeben. In einer im Januar 2007 ver&amp;#246;ffentlichten Umfrage1 sprachen sich die B&amp;#252;rger der Europ&amp;#228;ischen Union eindeutig f&amp;#252;r erneuerbare Technologien und gegen Kernenergie aus. Windenergie wurde von 71 Prozent der Befragten bef&amp;#252;rwortet, nur 5 Prozent waren dagegen; bei der Kernenergie waren 20 Prozent daf&amp;#252;r und 37 Prozent dagegen. Besonders schwer zu bestimmen sind die Kosten der Kernkraft. W&amp;#228;hrend das Gesamtbild aus L&amp;#228;ndern wie Frankreich den Anschein erweckt, dass Kernenergie erschwinglich und sogar billig ist, glauben viele Fachleute, dass sich unter Ber&amp;#252;cksichtigung der historischen Kosten der Kernkraft in Form von Forschung und Entwicklung, Subventionen, Steuerverg&amp;#252;nstigungen und den Kosten f&amp;#252;r Versicherung und Atomm&amp;#252;llentsorgung ein ganz anderes Bild ergibt. Nach Aussage des Energiepolitikexperten Charles Komanoff wurden f&amp;#252;r die US-Atomindustrie etwa 25 Mal soviel Subventionen aufgewandt wie die Windenergiebranche. Von 1950 bis 1990, so Komanoff, beliefen sich die Subventionen f&amp;#252;r Kernenergie auf 154 Milliarden US-Dollar . Die Atomindustrie argumentiert damit, dass neue Anlagen auf normierten Reaktorkonstruktionen beruhen, die schnell zu bauen und sicher sind und relativ wenig zu den bestehenden Atomm&amp;#252;lllagern beitragen. Beispiele daf&amp;#252;r sind der amerikanische, von Westinghouse entwickelte Reaktortyp AP1000 und der franz&amp;#246;sisch-deutsche Europ&amp;#228;ische Druckwasserreaktor (EPR). Die erste AP1000-Anlage wird derzeit in Sanmen/China gebaut. Die ersten beiden EPRs werden jetzt in Olkiluoto/Finnland und Flamanville/Frankreich errichtet, wo das Bild nicht ganz so rosig aussieht wie von der Industrie vorhergesagt. Beide EPR-Projekte wurden durch gravierende Bauverz&amp;#246;gerungen hinausgeschoben und im September 2007 gab der Betreiber der Anlage in Olkiluoto, TVO, 2 bekannt, dass das Projekt um mindestens zwei Jahre hinter dem Zeitplan l&amp;#228;ge. Die Bauarbeiten in Flamanville wurden von Schwierigkeiten mit dem Beton und der dazugeh&amp;#246;rigen Stahlbewehrung begleitet und im Mai verf&amp;#252;gte die franz&amp;#246;sische Beh&amp;#246;rde f&amp;#252;r nukleare Sicherheit, ASN, eine vorl&amp;#228;uﬁge Aussetzung der Arbeiten bis zur Behebung dieser Probleme. Letztendlich ist alles, wie immer, eine politische Frage. In einer Welt mit steigendem Energiebedarf und der dringenden Notwendigkeit, den Aussto&amp;#223; von Kohlendioxid zu reduzieren, besteht kein Zweifel daran, dass die Kernkraft in den Augen einiger Umweltsch&amp;#252;tzer salonf&amp;#228;hig geworden ist. Angesichts der hohen Kosten und der langen Zeitr&amp;#228;ume, die mit neuen Kernkraftanlagen verbunden sind, f&amp;#228;llt es jedoch schwer zu glauben, dass es mithilfe von Energieeinsparungen und erneuerbaren Energien nicht m&amp;#246;glich sein soll, die Energiel&amp;#252;cke zu schlie&amp;#223;en – zumal die Windenergie unter den gro&amp;#223;en Erzeugungstechnologien diejenige mit den k&amp;#252;rzesten Bauzeiten ist. Eine Regierung in Ihrer N&amp;#228;he wird in K&amp;#252;rze ihre Entscheidung treffen. Quellen: 1. Eurobarometer 262, http://ec.europa.eu/ public_opinion/archives/ebs/ebs_262_en.pdf 2. http://gristmill.grist.org/story/ 2008/5/15/104213/829 46</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=47</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=47</link><title>Vestas Win[d] Page 47</title><description>Kernkraft in Zahlen Kernenergie und Kyoto Die OECD erkennt an, dass Kernkraft eine der am wenigsten kohlenstofﬁntensiven Erzeugungstechnologien ist. Daher erlaubt das Kyoto-Protokoll den L&amp;#228;ndern, ihre Treibhausgasemissionen durch den Bau neuer Kernkraftanlagen auf ihrem eigenen Territorium auszugleichen. Was die L&amp;#228;nder unter dem Kyoto-Protokoll nicht tun k&amp;#246;nnen, ist das Beanspruchen von Emissionsrechten f&amp;#252;r den Export der Technologie – eine Entscheidung, die die Auseinandersetzung dar&amp;#252;ber widerspiegelt, ob Kernkraft als „nachhaltig“ einzustufen ist oder nicht. Laut dem Kyoto-Protokoll ist Kernkraft von dem Mechanismus f&amp;#252;r umweltvertr&amp;#228;gliche Entwicklung (Clean Development Mechanism – CDM) und dem System der Gemeinsamen Unsetzung (Joint Implementation – JI) ausgeschlossen. Mit diesen Mechanismen k&amp;#246;nnen Industriel&amp;#228;nder in Treibhausgas reduzierende Projekte in Entwicklungsl&amp;#228;ndern (CDM) oder Schwellenl&amp;#228;ndern (JI) investieren und diese Reduktionen mit ihren eigenen Quoten verrechnen. Der dritte der „ﬂexiblen Mechanismen“ des Kyoto-Protokolls, der Emissionsrechtehandel, sieht keine Beschr&amp;#228;nkungen f&amp;#252;r die Kernkraft vor. Die OECD merkt dazu an: „Der Ausschluss der Kernenergie aus zwei der ﬂexiblen Mechanismen f&amp;#252;r die aktuelle Laufzeit des Protokolls ist in Bezug auf die Entwicklung der Kernenergie bis 2012 eher symbolisch. In der Tat ist die Zahl der Kernkraftanlagen, die aufgrund dieser Mechanismen eventuell beauftragt worden w&amp;#228;ren, sehr begrenzt. Allerdings k&amp;#246;nnte die Debatte &amp;#252;ber die Kernenergie, die zu ihrem Ausschluss aus den ﬂexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls f&amp;#252;hrte, negative Folgen f&amp;#252;r die Zeit nach 2008 – 2012 haben.“ Weltweit sind 439 Kernreaktoren mit einer Gesamtkapazit&amp;#228;t von 372 GW f&amp;#252;r die Stromerzeugung im Einsatz. Jede Kernkraftanlage besteht aus bis zu vier Reaktoren, wobei die g&amp;#228;ngigsten Gr&amp;#246;&amp;#223;en diejenigen mit einem oder zwei Reaktoren sind. Zu den Top Ten der Kernkraftl&amp;#228;nder, die etwa 85 Prozent der Kernenergie weltweit produzieren, geh&amp;#246;ren die • USA (99 GW aus 104 Reaktoren) • Frankreich (63 GW aus 59 Reaktoren) • Japan (48 GW) • Russland (22 GW) • Deutschland (20 GW) • S&amp;#252;dkorea (17 GW) • Kanada (13 GW) • Ukraine (13 GW) • Gro&amp;#223;britannien (12 GW) • Schweden (9 GW aus 10 Reaktoren) Weitere 21 L&amp;#228;nder erzeugen kleinere Mengen an Strom (jeweils 300 MW – 8 GW) aus nur knapp 100 Reaktoren. Viele L&amp;#228;nder, selbst diejenigen mit nur einer oder zwei Kernkraftanlagen, beziehen einen bedeutenden Teil ihres Stroms aus Kernenergie. Bezogen auf den Anteil der Kernenergie an der Gesamterzeugungskapazit&amp;#228;t stehen an der Spitze: • Frankreich (77 Prozent) • Litauen (64 Prozent) • Slowakei (54 Prozent) • Belgien (54 Prozent) • Ukraine (48 Prozent) • Schweden (46 Prozent) • Armenien (44 Prozent) • Slowenien (42 Prozent) • Schweiz (40 Prozent) • Ungarn (37 Prozent) • S&amp;#252;dkorea (35 Prozent) • Bulgarien (32 Prozent) Etwa 34 weitere Anlagen werden gegenw&amp;#228;rtig gebaut. Zu den L&amp;#228;ndern, die derzeit mehr als einen Reaktor bauen, geh&amp;#246;ren • Russland (7) • Indien (7) • China (5) • Nordkorea (4) • Taiwan (2) Dar&amp;#252;ber hinaus beabsichtigen Russland, China, Indien, S&amp;#252;dafrika und die USA, jeweils etwa zwei Dutzend neue Reaktoren zu errichten. Quellen: http://www.iaea.org/programmes/a2/ http://www.nei.org/resourcesandstats/nuclear_statistics/worldstatistics/</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=48</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=48</link><title>Vestas Win[d] Page 48</title><description>Spitzenqualit&amp;#228;t in allen Bereichen ist oberste Priorit&amp;#228;t 48</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=49</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=49</link><title>Vestas Win[d] Page 49</title><description>F&amp;#252;r die Anlagen von Vestas gilt Pr&amp;#228;zision und Sorgfalt in allen Phasen. Jetzt wird auch der Transport optimiert, denn jeder Kunde soll seine Anlagen rechtzeitig erhalten. 49</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=50</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=50</link><title>Vestas Win[d] Page 50</title><description>Als der Hurrikan Humberto im September 2007 Port of Beaumont in Texas, USA, erreichte, wurden &amp;#252;ber 100 dort gelagerte Vestas-Rotorbl&amp;#228;tter aus den Lagerhalterungen gerissen. Der Schaden belief sich auf mehr als 35 Millionen DKK. Es war au&amp;#223;erdem ein hartes St&amp;#252;ck Arbeit, den Kunden rechtzeitig neue Rotorbl&amp;#228;tter zu liefern. Das Ziel: Sigma-Level 4 Der durch den Hurrikan Humberto verursachte Schaden ist nur ein Beispiel f&amp;#252;r die Schwierigkeiten hinsichtlich des Transports von Anlagenkomponenten. Vestas arbeitet zurzeit INFOKASTEN: Bei Six Sigma handelt es sich um eine Methode zur Beseitigung von Fehlern/St&amp;#246;rungen in Unternehmensprozessen, wodurch die Unternehmensergebnisse verbessert werden sollen. 50</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=51</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=51</link><title>Vestas Win[d] Page 51</title><description>aktiv an der Vermeidung solcher Situationen. Ein unternehmensweites Team konzentriert sich ausschlie&amp;#223;lich auf die Optimierung der Transportqualit&amp;#228;t. Die Initiative wurde „Sigma-Level 4 f&amp;#252;r den Transport“ („Enabling 4 Sigma in Transport Processes“) genannt, da bis Ende 2008 alle Transportdienstleister auf Sigma-Level 4 gebracht werden sollen. Bei Sigma-Level 4 d&amp;#252;rfen pro Million transportierter Rotorbl&amp;#228;tter h&amp;#246;chstens 6.210 Schadensf&amp;#228;lle vorkommen. „Selbstverst&amp;#228;ndlich w&amp;#252;rden wir die Transportqualit&amp;#228;t lieber auf Sigma-Level 5 oder 6 bringen, aber die Verringerung des Anteils an Schadensf&amp;#228;llen h&amp;#228;ngt ganz davon ab, wie wir ‚Schaden‘ deﬁnieren. Beim Transport selbst kleinste Kratzer vermeiden zu wollen, ist eine unrealistische Erwartung. Verz&amp;#246;gerungen werden nicht durch diese kleinen Schrammen sondern durch gro&amp;#223;e Schadensf&amp;#228;lle verursacht. Die Liefersicherheit steht bei uns jedoch an erster Stelle“, berichtet Hilmar Eliasen, Manager beim Global Cargo Risk Management. Strecken mit hohen Risiken &amp;#252;berwachen Bis Ende 2008 will Vestas Lieferungen auf Strecken &amp;#252;berwachen, die f&amp;#252;r ihre hohen Risiken bekannt sind. Probleme treten insbesondere dann auf, wenn ein Disponent f&amp;#252;r den Weitertransport der Komponenten Drittanbieter unter Vertrag nimmt. Nicht selten kommt es zu 20 bis 40 Umladungen zwischen Transportdienstleistern, und zum Teil m&amp;#252;ssen die Komponenten eine Weile auf dem Boden gelagert werden. Genau das war der Fall in Port of Beaumont. Die Teammitarbeiter sind daher viel unterwegs, um zu kontrollieren, wie Drittanbieter mit den Komponenten umgehen. Insbesondere ist dies bei der Entladung von Schiffen und der Umladung von Stra&amp;#223;en- auf Schienenfahrzeuge der Fall. Dar&amp;#252;ber hinaus soll eine elektronisches System eingerichtet werden, mit dem der Weg jeder einzelnen Komponente verfolgt werden kann. „Wir haben noch nicht entschieden, wie umfassend die technologische L&amp;#246;sung sein wird. Die fortschrittlichste Variante k&amp;#246;nnte einen GPS-Sender und vielleicht sogar einen Temperatur- und Bewegungsmelder beinhalten. Damit w&amp;#228;ren wir in der Lage zu &amp;#252;berpr&amp;#252;fen, ob die Komponenten richtig gelagert werden“, erkl&amp;#228;rt Henrik Stamer, Leiter der Abteilung Risk Assessment und Hauptverantwortlicher der Initiative. Schulungen f&amp;#252;r Transportdienstleister Duncan Galbraith, Transportingenieur bei Vestas Technology, leitet das Team f&amp;#252;r die &amp;#220;berwachung von Transporten mit hohen Ri- siken. Er erl&amp;#228;utert, dass auch Schulungen einen Teil der Initiative bilden. „Wir schulen diejenigen Mitarbeiter der Disponenten und Transporteure, die Schl&amp;#252;sselpositionen besetzen, und achten auf die genaue Einhaltung von Sicherheits- und Standardverfahren“, berichtet er. Gleichzeitig bereitet Vestas allgemeine Anforderungen f&amp;#252;r Disponenten vor, um eine gerechte Verteilung der Risiken zu gew&amp;#228;hrleisten. „Die Disponenten m&amp;#252;ssen sich dar&amp;#252;ber im Klaren sein, dass es ihre Pﬂicht ist zu &amp;#252;berpr&amp;#252;fen, welche Belastungen die Fracht aush&amp;#228;lt und welche technischen Erfordernisse bestehen. Dadurch k&amp;#246;nnen wir das Risiko eines Gerichtsprozesses zur Kl&amp;#228;rung der Schadenshaftung verringern“, erkl&amp;#228;rt Hilmar Eliasen. Verbesserter Transport hei&amp;#223;t p&amp;#252;nktliche Lieferung Vestas geht davon aus, dass durch die Ausrichtung auf die Transportqualit&amp;#228;t eine gr&amp;#246;&amp;#223;ere Anzahl von Kunden ihre Projektlieferungen rechtzeitig erhalten. „Die Initiative unterst&amp;#252;tzt unsere Anstrengungen, p&amp;#252;nktlich zu liefern. Wir erhoffen uns daher positive Auswirkungen auf die Kundenmeinung zur Lieferkompetenz von Vestas“, schlie&amp;#223;t Henrik Stamer. 51</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=52</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1308/?Page=52</link><title>Vestas Win[d] Page 52</title><description>Win[d] W I N D , O I L A N D G A S Kontaktinformationen Vestas Northern Europe +46 40 376 700 Vertrieb und Service in Gro&amp;#223;britannien, Irland, Skandinavien, Polen und im Baltikum. Vestas Central Europe +49 4841 9710 Vertrieb und Service in Deutschland, &amp;#214;sterreich, den Benelux-L&amp;#228;ndern, Russland und Osteuropa. Vestas Mediterranean +34 902 41 98 00 Vertrieb und Service in den L&amp;#228;ndern des Mittelmeerraumes, dem Nahen Osten, Lateinamerika, der Karibik und Nord- und Westafrika. Vestas Asia Paciﬁc +65 6303 6500 Vertrieb und Service in Australien, Neuseeland, China, Japan, Indien und den weiteren asiatischen L&amp;#228;ndern. Vestas Americas +1 503 327 2000 Vertrieb und Service in Nordamerika. Vestas Offshore +45 97 30 00 00 Vertrieb und Service, Offshore. REDAKTION: Peter Wenzel Kruse (Chefredakteur) und Hanne Poder S&amp;#248;rensen. TEXT: Klaus Bundg&amp;#229;rd, Cath Mersh, Peter Gisselmann Rasmussen, Charles Butcher und Hanne Poder S&amp;#248;rensen. DE Weitere Informationen zu den Gesch&amp;#228;ftsbereichen Vertrieb und Service von Vestas ﬁnden Sie im Internet unter www.vestas.com (Concact). Vestas Wind Systems A/S Alsvej 21 &amp;#183; DK-8900 Randers &amp;#183; D&amp;#228;nemark Tel. +45 97 30 00 00 &amp;#183; Fax +45 97 30 00 01 vestas@vestas.com &amp;#183; www.vestas.com</description><a10:updated>2008-08-13T07:16:18+02:00</a10:updated></item></channel></rss>
