<?xml version="1.0" encoding="utf-16"?><rss xmlns:a10="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Vestas Win[d]</title><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/RSS.ashx</link><description>Vestas Win[d] Pages</description><lastBuildDate>Wed, 07 May 2008 13:55:03 +0200</lastBuildDate><a10:id>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/</a10:id><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=1</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=1</link><title>Vestas Win[d] Page 1</title><description>Win[d] W I N D , O I L A N D G A S N r. 1 2 Jahrgang 05 8. Mai 2008 Produktivit&amp;#228;t steigern Chancen f&amp;#252;r Offshore-Anlagen &amp;#183; Ein Anreiz f&amp;#252;r mehr Sicherheit Technologietransfer &amp;#183; Die F&amp;#252;hrungsebene proﬁlieren &amp;#183; Mehr Leistung ohne zus&amp;#228;tzliche Werke Unsere Kunden &amp;#228;u&amp;#223;ern sich &amp;#183; Unser Ziel: Sigma-Level 4 &amp;#183; Von der Kunst, Fehler zu ermitteln Die Industrie &amp;#246;ffnet eine neue Ebene im Kampf gegen den Klimawandel</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=2</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=2</link><title>Vestas Win[d] Page 2</title><description>Auf zum n&amp;#228;chsten Schritt Es war f&amp;#252;r uns alle bei Vestas eine gro&amp;#223;e Entt&amp;#228;uschung, die Ergebnisse der letzten Umfrage zur Kundenzufriedenheit zu lesen. Obwohl die Umfrage Fortschritte in einer Reihe von Kernbereichen aufzeigt, stehen wir hinsichtlich der Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen zu unseren Kunden noch immer vor einer gro&amp;#223;en Herausforderung – einer Herausforderung, die wir in der Tat sehr ernst nehmen. Die Ergebnisse haben uns jedoch keineswegs entmutigt, denn auch wenn wir in allen Unternehmensbereichen von Vestas noch einen weiten Weg vor uns haben, so haben die Umfragewerte doch best&amp;#228;tigt, dass die hinsichtlich der Bed&amp;#252;rfnisse unserer Kunden ins Leben gerufenen Initiativen ein richtiger Ansatz sind. Wir sind entschlossen, uns im Jahre 2008 dieser gro&amp;#223;en Herausforderung zu stellen. Unsere F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte werden die Entwicklungsprogramme fertig stellen, die initiiert wurden, um unsere Professionalit&amp;#228;t zu steigern und unsere F&amp;#228;higkeit auszubauen, in allen Gesch&amp;#228;ftsbereichen fehlerfrei zu agieren. Unsere Produktionsprozesse werden weit reichenden Ver&amp;#228;nderungen unterliegen. Wir arbeiten au&amp;#223;erdem gezielt daran, die Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen zu unseren Kunden zu verbessern. Uns ist bewusst, dass die Anforderungen an uns als Gesch&amp;#228;ftspartner, an unsere Produkte und an unsere Professionalit&amp;#228;t wie auch &amp;#252;berall sonst in der Branche wachsen – eine Entwicklung, die mit der immer bedeutender werdenden Rolle der Windenergie in zahlreichen L&amp;#228;ndern auf der ganzen Welt im Einklang steht. Aus diesem Grund stellen wir immer h&amp;#246;here Anspr&amp;#252;che an uns selbst und an unsere Zulieferer. Wie die Artikel dieser Ausgabe der Zeitschrift deutlich zeigen, haben wir damit den richtigen Weg eingeschlagen. Mit Zufriedenheit stellen wir fest, dass viele unserer Zulieferer die Herausforderungen willkommen hei&amp;#223;en. Sie haben hinsichtlich der Ma&amp;#223;nahmen, die notwendig sind, um deutliche Qualit&amp;#228;tsverbesserungen und eine Kapazit&amp;#228;tssteigerung zu gew&amp;#228;hrleisten, bereits zahlreiche Fortschritte gemacht. Als Marktf&amp;#252;hrer haben wir gleichzeitig die Verantwortung daf&amp;#252;r &amp;#252;bernommen, die Menschen mit den unumstrittenen Vorteilen der Windenergie im Vergleich zu anderen Energiequellen vertraut zu machen. Wir konnten dabei feststellen, dass unsere Worte auf ein sehr positives Echo sto&amp;#223;en. Doch die Branche allein kann die Windenergie nicht auf die n&amp;#228;chste und entscheidende Stufe heben. Wie alle anderen Energiearten erfordert auch die Windenergie langfristige Planung und stabile politische Rahmenbedingungen, um weiterhin Fortschritte machen zu k&amp;#246;nnen. All diese Gegebenheiten k&amp;#246;nnen es der Windenergie erm&amp;#246;glichen, eine Schl&amp;#252;sselrolle zu spielen, wenn es um Herausforderungen hinsichtlich Energie und Klima geht. Soll dieses Ziel erreicht werden, so m&amp;#252;ssen die notwendigen politischen Entscheidungen jedoch jetzt und nicht erst in f&amp;#252;nf oder zehn Jahren getroffen werden. Die M&amp;#246;glichkeit, einen vollkommen neuen Weg in der Energiewirtschaft einzuschlagen, besteht bereits heute – nun ist Mut gefordert, die Herausforderung anzunehmen. Oder in den Worten eines bekannten Sportartikelherstellers: “Just do it”. Mit herzlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en, Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender Vestas Wind Systems A/S</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=3</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=3</link><title>Vestas Win[d] Page 3</title><description>Inhaltsverzeichnis 28 Erderw&amp;#228;rmung in den Vorstandsetagen Soll der Klimawandel ernsthaft bek&amp;#228;mpft werden, muss die Industrie vorangehen – und viele Unternehmen sind bereits auf dem Weg. 36 4 Zur Expansion nach innen Die Steigerung der Produktivit&amp;#228;t in den bestehenden Werken wird f&amp;#252;r das Wachstum von Vestas in den kommenden Jahren eine Schl&amp;#252;sselrolle spielen. Weltwirtschaft 2.0 Wenn Lars G. Josefsson, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall, &amp;#252;ber Klimafragen spricht, h&amp;#246;ren die Politiker zu. Lesen Sie mehr &amp;#252;ber den Unternehmenschef, der als Klimaschutzberater f&amp;#252;r Kanzlerin Angela Merkel t&amp;#228;tig ist. 8 12 Chancen f&amp;#252;r Offshore-Anlagen Wiedereinf&amp;#252;hrung der V90-3,0 MW in den Markt f&amp;#228;llt mit Offshore-Boom zusammen. IJmuiden – eine echte Herausforderung Wie Vestas einen herben R&amp;#252;ckschlag wegsteckte, um das Offshore-Projekt Q7 in den Niederlanden wieder in Gang zu bringen. 42 Technologietransfer aus Tarent Das italienische Werk macht sich f&amp;#252;r die Produktion von Windenergieanlagen des Typs V90-3,0 MW bereit und gibt sein KnowHow &amp;#252;ber Typ V52-850 kW an China weiter. 46 Ein stabiler Rahmen f&amp;#252;r loyale Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen Vestas Mediterranean richtet seine Aufmerksamkeit auf Lieferantenbeziehungen. 16 Entt&amp;#228;uscht, aber entschlossen Etwas Lob, viel Kritik: In der Kundenloyalit&amp;#228;tsumfrage 2008 wird deutlich, dass es f&amp;#252;r die Erf&amp;#252;llung der Kundenw&amp;#252;nsche noch viel zu tun gibt, doch Vestas ist fest entschlossen. 50 Schulung f&amp;#252;r die oberen Etagen Das schnelle Wachstum der Branche stellt immer h&amp;#246;here Anspr&amp;#252;che an die Vestas-F&amp;#252;hrungsebene. Mit einem sorgf&amp;#228;ltig ausgearbeiteten Entwicklungsprogramm werden ihre F&amp;#228;higkeiten gest&amp;#228;rkt und ihre Leistungen auf h&amp;#246;chstem Niveau gehalten. 20 Sicherheit wird belohnt Sicherheitszielsetzungen sind Teil eines neuen Pr&amp;#228;miensystems, mit dem Vestas-Mitarbeiter ein zus&amp;#228;tzliches Monatsgehalts verdienen k&amp;#246;nnen. 56 Besser vorsorgen – Reparaturen vermeiden Im Vestas Performance and Diagnostics Centre wird die vorzeitige Erkennung von m&amp;#246;glichen Anlagenst&amp;#246;rungen regelrecht zur Kunst erhoben. Das Ergebnis ist eine neue, umfassende Wartungsphilosophie. 24 Ein ganzheitlicher Ansatz Die Leistungsoptimierung der installierten Windenergieanlagen geh&amp;#246;rt zu den Aufgaben der Abteilung „Operations“ innerhalb von Vestas Technology R&amp;amp;D. 62 Sigma-Level 4: Das Ziel ist in Sichtweite Bei 63 strategisch wichtigen Zulieferern von Vestas ist eine Reihe von Qualit&amp;#228;tsinitiativen im Gange, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: ein Sigma-Level von mindestens 4 erreichen.</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=4</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=4</link><title>Vestas Win[d] Page 4</title><description>Zur Expansion nach innen 4</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=5</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=5</link><title>Vestas Win[d] Page 5</title><description>Eine Kapazit&amp;#228;tssteigerung umfasst mehr als nur den Bau neuer Fabriken und die Einstellung weiterer Arbeitskr&amp;#228;fte. Investiert Vestas im Jahr 2008 etwa 500 Millionen Euro in neue Anlagen, muss folglich auch die Produktivit&amp;#228;t in den bestehenden Werken stark in die H&amp;#246;he schnellen. Daf&amp;#252;r gibt es von den kleinsten elektronischen Komponenten bis hin zu den gr&amp;#246;&amp;#223;ten Turmsegmenten zahlreiche M&amp;#246;glichkeiten. „Wir entfernen alles, was f&amp;#252;r den Kunden keinen Nutzen bringt“, erkl&amp;#228;rt S&amp;#248;ren Husted, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Nacelles, im Hinblick auf den Prozess, den das Produktionssystem von Vestas gerade durchl&amp;#228;uft. Das Ziel ist klar: eine optimale Nutzung der Ressourcen in den Produktionsst&amp;#228;tten sowie eine signiﬁkante Steigerung der Produktivit&amp;#228;t. Dies soll durch einen Wechsel hin zu einem Produktionssystem nach dem Flussprinzip erreicht werden. Solch ein Produktionssystem ist mit einer erheblichen Reduzierung der Durchlaufzeiten verbunden, das hei&amp;#223;t, der Zeiten vom Erhalt des Auftrags bis zur Fertigstellung des entsprechenden Produkts. „Man kann dies an einer Situation veranschaulichen, in der f&amp;#252;nf Gruppen von Linien auf ein St&amp;#252;ck Papier gezeichnet werden m&amp;#252;ssen, wobei f&amp;#252;nf verschiedenfarbige Stifte zum Einsatz kommen, die von f&amp;#252;nf unterschiedlichen Personen gehalten werden. Der traditionelle L&amp;#246;sungsweg besteht darin, dass jeder einzelne nacheinander f&amp;#252;nf Linien zu Papier bringt. Zeichnet hingegen jeder einzelne eine Linie und gibt den Stift dann an die n&amp;#228;chste Person weiter, kann die Zeit vom Zeichnen der ersten bis zur letzten Linie merklich gesenkt werden – &amp;#252;blicherweise um 30–40 Prozent. Diese Vorgehensweise erh&amp;#246;ht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis immer gleich ist. Es handelt sich hierbei um ein vereinfachtes Bild dessen, was der Umstrukturierungsprozess mit sich bringt”, so S&amp;#248;ren Husted. S&amp;#248;ren Husted ist der Pate der konzernweiten Initiative, die darauf abzielt, die Verbesserungen hinsichtlich der Produktivit&amp;#228;t im gesamten Unternehmen weiter zu beschleunigen. Das Projekt „Optimale Produktion” z&amp;#228;hlt zu den 12 Must-Win Battles, die bei Vestas h&amp;#246;chste Priorit&amp;#228;t genie&amp;#223;en. Die Konzentration auf k&amp;#252;rzere Durchlaufzeiten und eine Kostenreduktion durch Vermeidung unn&amp;#246;tiger Produktionsphasen sind laut S&amp;#248;ren Husted die Schl&amp;#252;sselfaktoren einer „Optimalen Produktion“. Schnellerer Durchlauf „Durch die Herabsetzung der Durchlaufzeiten und die Reduktion unn&amp;#246;tiger Produktionsphasen auf ein Minimum, er&amp;#246;ffnen sich uns zahlreiche offensichtliche Vorteile. Wir k&amp;#246;nnen beispielsweise in unseren vorhandenen Werken mehr Produkte herstellen, anstatt neue Produktionsst&amp;#228;tten errichten zu m&amp;#252;ssen“, erkl&amp;#228;rt er. „Zun&amp;#228;chst einmal lassen sich durch eine Standardisierung der Arbeitsprozesse und durch eine Verminderung unn&amp;#246;tiger Produktionsphasen wie unternehmensinterner Transporte, Wartezeiten und &amp;#252;berﬂ&amp;#252;ssiger Handgriffe, die Produktionskosten senken und somit unsere Wettbewerbsf&amp;#228;higkeit steigern. Wir arbeiten in diesem Zusammenhang gezielt daran, von einem im Jahr 2007 gemessenen Index von 100 zu einem Index von unter 80 im Jahr 2012 zu gelangen. Es besteht also ein erhebliches Potenzial. Weiterhin k&amp;#246;nnen wir zahlreiche Investitionen in neue Produktionsanlagen hinausz&amp;#246;gern oder sogar umgehen, indem wir die Durchlaufzeiten in unseren Werken verringern und dadurch die Kapazit&amp;#228;t erh&amp;#246;hen“, so S&amp;#248;ren Husted, der sich in verschiedenen Konzernbereichen bereits davon &amp;#252;berzeugen konnte, was eine einzelne Produktionsst&amp;#228;tte tats&amp;#228;chlich bewirken kann, wenn sie Verbesserungsma&amp;#223;nahmen umsetzt. 5</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=6</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=6</link><title>Vestas Win[d] Page 6</title><description>„Im Jahr 2002 planten wir eine Vergr&amp;#246;&amp;#223;erung unseres Werkes im d&amp;#228;nischen Viborg, das zur damaligen Zeit j&amp;#228;hrlich 200 Einheiten produzierte. Der Ausbau h&amp;#228;tte die Gr&amp;#246;&amp;#223;e der Produktionsst&amp;#228;tte verdoppelt. Wir entschieden uns stattdessen jedoch f&amp;#252;r eine Umgestaltung der Produktion nach den Prinzipien des Lean Managements. Heute erstellt das Werk 700 Einheiten j&amp;#228;hrlich – ohne dass wir die Produktionsst&amp;#228;tte ausbauen mussten”, berichtet S&amp;#248;ren Husted. „Es hat sich herausgestellt, dass die Kapazit&amp;#228;t bei einer Reduzierung der Durchlaufzeit um 50 Prozent um etwa 25 Prozent steigt. Die Erfahrungen, die wir in unseren Fertigungsst&amp;#228;tten gemacht haben, zeigen, dass diese Berechnung f&amp;#252;r Vestas zweifellos zutrifft“, erkl&amp;#228;rt S&amp;#248;ren Husted. Auf jeweils unterschiedliche Art und Weise haben alle vier Produktionsabteilungen bei Vestas bereits damit begonnen, ihr Augenmerk auf eine Verbesserung der Produktion zu richten. So arbeitet Vestas Blades beispielsweise schon seit vielen Jahren mit dem Total Production Management (TPM). Diese Ma&amp;#223;nahme dient dazu, die Produktivit&amp;#228;t zu steigern. Sie ist aus zweierlei Gr&amp;#252;nden sinnvoll: „Die Rotorblattproduktion ist ein Handwerk, bei dem es noch viel zu lernen gibt. Daher ist es normalerweise unm&amp;#246;glich, s&amp;#228;mtliche Positionen mit neuen Arbeitskr&amp;#228;ften zu besetzen, die bereits &amp;#252;ber Erfahrungen mit den jeweiligen Prozessen verf&amp;#252;gen. Auch wenn sich die Durchlaufzeiten in einer neuen Produktionsst&amp;#228;tte verbessert haben, gehen wir weiterhin davon aus, dass es mehrere Monate dauern wird, bis die Produktion ihre volle Kapazit&amp;#228;t erreicht”, so Nina Skovby Lundkvist, Leiterin des TPM &amp;amp; Lean Competence Centre bei Vestas Blades. „Au&amp;#223;erdem sind die Produktionsanlagen in einer Rotorblattfabrik extrem teuer. Bei einer Optimierung der Produktion in den bestehenden Werken kann folglich ein ﬁnanziell gr&amp;#246;&amp;#223;erer Nutzen erwirtschaftet werden”, erkl&amp;#228;rt sie. Sie f&amp;#252;gt hinzu, dass den Erfahrungen bei Vestas Blades zufolge die Einf&amp;#252;hrung von TPM dazu beitragen kann, die Produktivit&amp;#228;t um etwa 30 Prozent zu steigern. Vermeidung von unn&amp;#246;tigen Produktionsphasen Auch bei Vestas Towers konzentriert man sich darauf, die gro&amp;#223;en und kostenintensiven Produktionsanlagen optimal auszunutzen, wie Bo Michel, Leiter des Production Development, erkl&amp;#228;rt: „Wir unterscheiden kontinuierlich zwischen wertschaffenden und nicht-wertschaffenden Prozessen und optimieren den Produktionsablauf Schritt f&amp;#252;r Schritt. Wir ermitteln die Engp&amp;#228;sse im Fertigungsprozess und analysieren Zeitverluste, die entstehen, wenn die Maschinen nicht produzieren. Wir reduzieren die Ausfallzeiten der Maschinen, die beispielsweise im Zusammenhang mit Wartungsarbeiten an den Leitungen oder Wartezeiten entstehen. Ausfallzeiten k&amp;#246;nnen weiterhin auftreten, wenn die zentralen Produktionsanlagen au&amp;#223;er Betrieb sind. Auf diese Weise erh&amp;#246;hen wir den Auslastungsgrad der Maschinen“, so Bo Michel. Im Jahr 2007 sollte die Produktionsoptimierung durch schlanke Verfahren in der Turmfabrik im d&amp;#228;nischen Varde den Auslastungsgrad der Schwei&amp;#223;apparate um 15 Prozent steigern. Da es sich bei den Schwei&amp;#223;arbeiten um einen Produktionsbereich handelte, der Engp&amp;#228;sse entstehen lie&amp;#223;, f&amp;#252;hrte diese Verbesserung unverz&amp;#252;glich zu der Produktivit&amp;#228;tssteigerung von 15 Prozent. Vestas Towers unterscheidet sich von den anderen Produktionsniederlassungen des Konzerns darin, dass Vestas nur einen kleinen Teil der T&amp;#252;rme f&amp;#252;r seine Windenergieanlagen selbst herstellt. Die meisten T&amp;#252;rme werden von Zulieferern des Unternehmens gefertigt. Die Efﬁzienzverbesserungen haben sich 6</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=7</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=7</link><title>Vestas Win[d] Page 7</title><description>dennoch bereits positiv auf das Verh&amp;#228;ltnis der unternehmenseigenen Produktion zu der der Zulieferer ausgewirkt. In nur zwei Jahren und ohne dass die Anzahl der Turmfabriken erh&amp;#246;ht wurde, gelang es Vestas, den Anteil an intern gefertigten T&amp;#252;rmen f&amp;#252;r Windenergieanlagen von 12–15 Prozent auf 15–20 Prozent zu erh&amp;#246;hen. Noch beeindruckender aber ist, dass die Verbesserung zu einer Zeit erfolgte, in der die gesamte Produktion des Konzerns deutlich anstieg. Und die Efﬁzienzverbesserungen sollen weitergehen. So soll beispielsweise die Anzahl der pro Turm aufgewendeten Stunden in der Fabrik in Varde j&amp;#228;hrlich um 15 Prozent gesenkt werden. Abgesehen von der Konzentration auf Engp&amp;#228;sse passt das Unternehmen den Maschinenpark, die Produktionsmethoden und die Arbeitsschritte kontinuierlich an die jeweiligen Anforderungen des Marktes an. Damit sind wir in der Lage, f&amp;#252;r jeden Prozess und f&amp;#252;r jede einzelne Produktionsst&amp;#228;tte das optimale Verfahren zu ermitteln. Wir k&amp;#246;nnen dann an L&amp;#246;sungen arbeiten, die f&amp;#252;r unsere jeweiligen Produktionsstandorte geeignet sind“, erkl&amp;#228;rt Bo Michel. Steigerung um 30 Prozent Bei Vestas Control Systems, das elektronische Bauteile und Steuerungssysteme f&amp;#252;r VestasAnlagen bereitstellt, ist es nicht die Auslastung der Produktionsanlagen, die der Produktion Grenzen setzt. Stattdessen ist es in erster Linie eine Frage der bestm&amp;#246;glichen Einteilung der Arbeitszeit der Mitarbeiter. Deshalb werden derzeit alle Fertigungsstra&amp;#223;en nach dem Flussprinzip umstrukturiert. Dieser &amp;#196;nderungsprozess erfordert die unentwegte Aufmerksamkeit von 40 Vollzeitangestellten, die mit der Aufgabe betraut wurden. Diese arbeiten eng mit den Mitarbeitern der einzelnen Produktionsbereiche zusammen, um die Produktion umzustellen. Der Umstrukturierungsprozess dauert normalerweise zwei Monate pro Fertigungsstra&amp;#223;e. Insgesamt betreibt Vestas Control Systems 40 Fertigungsstra&amp;#223;en, die bis Ende 2009 alle nach denselben Prinzipien arbeiten sollen, wie Jacob B&amp;#248;hme Christensen, Leiter des Process Development, erkl&amp;#228;rt. „Wir schauen uns die Arbeitsinhalte jeder einzelnen Fertigungsstra&amp;#223;e an. &amp;#220;blicherweise ﬁlmen wir die jeweiligen Prozesse, um sie anschlie&amp;#223;end zu analysieren. Dann gliedern wir die T&amp;#228;tigkeit in ihre einzelnen Arbeitsschritte auf. Im Anschluss daran k&amp;#246;nnen wir einen standardisierten Prozess erarbeiten, der f&amp;#252;r kurze und stabile Durchlaufzeiten sorgt“, so Jacob B&amp;#248;hme Christensen. Diese systematische Vorgehensweise hat die Efﬁzienz der Fertigungsstra&amp;#223;en, bei denen die Produktion bereits umgestellt wurde, um etwa 30 Prozent erh&amp;#246;ht. Dasselbe Ziel verfolgt Vestas Control Systems im Zuge der Umstrukturierung des Produktionsablaufs auch f&amp;#252;r alle anderen Werke. Abgesehen von einer blo&amp;#223;en Zeitersparnis bietet der &amp;#196;nderungsprozess jedoch noch weitere Vorteile. „Durch die Schaffung eines standardisierten Prozessablaufs sind wir in der Lage, weitere Prozesse ausﬁndig zu machen, die zu Problemen in Form von Fehlfunktionen und M&amp;#228;ngeln f&amp;#252;hren k&amp;#246;nnen. Dies erm&amp;#246;glicht es uns, &amp;#196;nderungen vorzunehmen und die Anzahl der Montagefehler zu vermindern, deren Behebung uns im weiteren Produktionsprozess viel Zeit und Ressourcen kosten w&amp;#252;rde”, erkl&amp;#228;rt Jacob B&amp;#248;hme Christensen. Ein bleibender Gewinn der Produktivit&amp;#228;tssteigerung ist eine Qualit&amp;#228;tverbesserung, wie S&amp;#248;ren Husted, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer bei Vestas Nacelles, betont. 7</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=8</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=8</link><title>Vestas Win[d] Page 8</title><description>Chancen f&amp;#252;r Offshore Anlagen Der rasante Aufschwung bei Offshore-Windenergieanlagen spielt f&amp;#252;r die Zukunftspl&amp;#228;ne von Vestas eine gro&amp;#223;e Rolle. Seitdem die Windenergieanlage vom Typ V90-3,0 MW verbessert wurde und nun wieder auf dem Markt erh&amp;#228;ltlich ist, sieht die Zukunft positiv aus. 8</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=9</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=9</link><title>Vestas Win[d] Page 9</title><description>Als im Februar verk&amp;#252;ndet wurde, das VestasFlaggschiff, die V90-3,0 MW, werde ab Anfang Mai wieder verkauft, war ein Seufzer der Erleichterung zu h&amp;#246;ren, mit dem man m&amp;#252;helos einen ganzen Windpark h&amp;#228;tte antreiben k&amp;#246;nnen. Seit sie 2004 erstmals auf den Markt gebracht wurde, war die V90-3,0 MW-Anlage das Herzst&amp;#252;ck der Vestas-Zukunftsstrategie f&amp;#252;r den boomenden Offshore-Windmarkt. „Ich m&amp;#246;chte nicht behaupten, dass wir die V80-2,0 MW-Anlage nun nie mehr vor der K&amp;#252;ste zu Gesicht bekommen werden – schlie&amp;#223;lich installieren wir gerade 60 St&amp;#252;ck f&amp;#252;r das Q7Projekt in den Niederlanden [siehe IJmuiden – eine echte Herausforderung, Seite 12]”, so Anders S&amp;#248;e-Jensen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Offshore. „Aber vorerst ist eindeutig die V90-3,0 MW unser Zugpferd.” Anfang letzten Jahres hatten Probleme mit dem Getriebe dazu gef&amp;#252;hrt, dass Vestas die Anlage des Typs V90-3,0 MW vom OffshoreMarkt nahm. Das Problem zeigte sich nur an den Offshore-Windenergieanlagen, da diese hohen Windgeschwindigkeiten und Turbulenzen ausgesetzt sind. „Das ist eine sehr raue Umgebung mit wesentlich mehr Wind, was nat&amp;#252;rlich auch der Grund ist, warum wir die Anlagen dort &amp;#252;berhaupt installieren“, erkl&amp;#228;rt Anders S&amp;#248;e-Jensen. Nachdem die technischen Probleme ausﬁndig gemacht und behoben wurden, konnte durch ein gr&amp;#252;ndliches Pr&amp;#252;f- und Abnahmeverfahren sichergestellt werden, dass die neu gebauten Anlagen vom Typ V90-3,0 MW eine so zuverl&amp;#228;ssige Leistung erbringen, wie die Kunden sie erwarten. „Die Produkte von Vestas werden st&amp;#228;ndig weiter verbessert“, erkl&amp;#228;rt Finn Str&amp;#248;m Madsen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Technology R&amp;amp;D. „Das gilt auch f&amp;#252;r die Produkte unserer Mitwettbewerber und f&amp;#252;r andere Branchen.” Ebenso wichtig ist die Aufr&amp;#252;stung bereits installierter Windenergieanlagen auf den neuen technischen Stand. Vestas hat bereits die Getriebe der Offshore-Anlagen vom Typ V903,0 MW an den Standorten Kentish Flats und Barrow vor Gro&amp;#223;britannien ersetzt, und auch am Standort NoordzeeWind nahe Egmond aan Zee in den Niederlanden ist der Austausch im Gange. Die Vestas-Kunden verhielten sich angesichts der Schwierigkeiten sehr professionell und zeigten sich kooperativ bei der Suche nach L&amp;#246;sungen, wie Anders S&amp;#248;e-Jensen berichtet; vor allem h&amp;#228;tten weder Vestas noch die Kunden jemals daran gezweifelt, dass sich eine L&amp;#246;sung ﬁnden w&amp;#252;rde. „Nat&amp;#252;rlich sind die Kunden nicht begeistert dar&amp;#252;ber, dass das Problem besteht, aber sie sind sehr zufrieden, 9</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=10</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=10</link><title>Vestas Win[d] Page 10</title><description>wie wir damit umgegangen sind“, f&amp;#252;gt Morten Melin, Hauptabteilungsleiter von Projects &amp;amp; Technology bei Vestas Offshore, hinzu. „Es war eine nervenaufreibende Zeit, sowohl f&amp;#252;r Vestas als auch f&amp;#252;r unsere Kunden. Wir werden es genie&amp;#223;en, zur&amp;#252;ck auf dem Markt zu sein und Vestas’ Position als Nummer 1 in modernen Energien wieder zu behaupten“, meint Anders S&amp;#248;e-Jensen. „Die Tatsache, dass wir dem Offshore-Segment eine eigene Vertriebseinheit gewidmet haben, zeigt, f&amp;#252;r wie wichtig wir diesen Markt halten. Was unsere bereits installierten Anlagen angeht, sind wir noch immer die Nummer 1 im Offshore-Bereich. Und obwohl wir eine Zeitlang keine neuen Vertr&amp;#228;ge unterschrieben haben, haben wir doch weiterhin Verhandlungen mit potentiellen Kunden gef&amp;#252;hrt.“ Das Versprechen wird wahr Jetzt, da bei der Offshore-Windenergie ein Wachstum zu verzeichnen ist, sind potenzielle Kunden leicht zu ﬁnden. Der Offshore-Markt sei bisher hinter einigen der optimistischeren Prognosen zur&amp;#252;ckgeblieben, meint Morten Melin, aber inzwischen sehe die Zukunft rosig aus. „Die Kunden sind da, die Banken sind inzwischen eher bereit, Kredite zu vergeben und die gro&amp;#223;en Energieversorger investieren weiterhin in Offshore-Projekte.“ In seinem 2007 erschienenen Bericht zum Thema Windenergie sagte das Beratungsunternehmen BTM Consult voraus, dass die installierte Offshore-Windenergiekapazit&amp;#228;t von 1,4 GW im Jahr 2008 bis zum Jahr 2012 auf 8,2 GW ansteigen w&amp;#252;rde. Allein die deutsche Regierung hat ein Ziel von 25 GW OffshoreWindenergie bis zum Jahr 2030 gesteckt. Das ist ein rasches Wachstum, allerdings ausgehend von einem niedrigen Niveau. OffshoreProjekte machen derzeit nur etwa 1 Prozent der weltweit installierten Windkapazit&amp;#228;t aus, und den Vorhersagen von BTM zufolge wird dieser Wert 2012 bei etwas unter 5 Prozent liegen. Vestas Offshore arbeitet gerade an der letzten Phase des Q7-Projekts in den Niederlanden, dessen Fertigstellung f&amp;#252;r diesen Sommer geplant ist (siehe Seite 12). Nun, da bei Q7 das Ende abzusehen ist, richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Westk&amp;#252;ste Gro&amp;#223;britanniens, auf das n&amp;#228;chste Offshore-Projekt. Mit den 60 Windenergieanlagen vom Typ V90-3,0 MW wird das Projekt „Robin Rigg“ nach seiner Inbetriebnahme im Fr&amp;#252;hjahr 2009 einer der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Offshore-Windparks der Welt sein. Robin Rigg geh&amp;#246;rt dem Energiekonzern E.ON und liegt n&amp;#246;rdlich der schottisch-englischen Grenze in schottischen Gew&amp;#228;ssern. Durch die relativ gesch&amp;#252;tzten Gew&amp;#228;sser des Meeresarms Solway Firth war es m&amp;#246;glich, letzten Dezember mit dem Aufbau der Pf&amp;#228;hle f&amp;#252;r die Fundamente zu beginnen und den Winter &amp;#252;ber weiterzuarbeiten. Mit der Installation der Windenergieanlagen wird Vestas in diesem Fr&amp;#252;hjahr beginnen. Engp&amp;#228;sse ahoi Im Offshore geht nicht automatisch alles glatt. Zu den Hindernissen in der Entwicklung geh&amp;#246;ren unter anderem Planungsvorschriften, Verf&amp;#252;gbarkeit von Installationsschiffen und Ausr&amp;#252;stung und – zumindest in Gro&amp;#223;britannien – zu wenige Tiefwasserh&amp;#228;fen in der N&amp;#228;he geeigneter Offshore-Standorte, wie Morton Melin erl&amp;#228;utert. „Die Erteilung von Genehmigungen dauert sehr lange, und es scheint, als wolle jedes Land das Rad neu erﬁnden“, meint er. „Das Projekt NoordzeeWind bei Egmond aan Zee in den Niederlanden, der Vorg&amp;#228;nger des Q7-Projekts, sollte eigentlich als Demonstrationsprojekt fungieren – nun aber dient die neue Generation deutscher Projekte ebenfalls Demonstrationszwecken. Mittlerweile sind &amp;#252;ber 1.100 MW an Offshore-Anlagen installiert, und es wird Zeit, anzuerkennen, dass die Offshore-Windenergie funktioniert.“ Vor allem in den Niederlanden und in Deutschland f&amp;#252;hren mangelnde Akzeptanz in 10</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=11</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=11</link><title>Vestas Win[d] Page 11</title><description>“Die Offshore-Windenergie steht im Wettbewerb mit den Projekten an Land, die immer ein geringeres Risiko aufweisen. Deshalb m&amp;#252;ssen wir daf&amp;#252;r sorgen, dass die Offshore-Projekte ausreichend zus&amp;#228;tzliche Gewinne abwerfen, um das hohe Risiko wieder auszugleichen.” Morten Melin, Hauptabteilungsleiter bei Projects &amp;amp; Technology, Vestas Offshore. der Bev&amp;#246;lkerung dazu, dass Windenergieanlagen weit hinaus ins offene Meer verlegt werden – und das bedeutet tieferes Wasser. Die maximale Arbeitstiefe der heutigen Schwimmkr&amp;#228;ne, die f&amp;#252;r die Installation der Windenergieanlagen und Fundamente eingesetzt werden, werde sich zum Problem entwickeln, so Morten Melin. „Au&amp;#223;erdem gibt es nicht gen&amp;#252;gend solcher Kr&amp;#228;ne, und einige davon werden nicht in der Lage sein, die n&amp;#228;chste Generation von Windenergieanlagen zu heben“, f&amp;#252;gt er hinzu. Die Wartung wird vermutlich von „schwimmenden Hotels“ anstatt von Basisstationen an Land erfolgen, vor allem, wenn ein Windpark aus Hunderten von Windenergieanlagen besteht. Zu dem angespannten Markt f&amp;#252;r Windenergieanlagen, Unterwasserkabeln und anderen Komponenten kommen laut Morten Melin auch noch die extrem hohen Kupferund Stahlpreise sowie ein Mangel an qualiﬁzierten Arbeitskr&amp;#228;ften hinzu. Und nat&amp;#252;rlich ergeben sich auch Einschr&amp;#228;nkungen durch Wind und Wasser – gerade die Kr&amp;#228;fte, die eigentlich die Hauptmotivation f&amp;#252;r die Errichtung von Offshore-Windparks sind. „Die Arbeit an Offshore-Anlagen birgt ein gewisses Gefahrenpotenzial. Aus diesem Grund m&amp;#252;ssen wir in erster Linie gew&amp;#228;hrleisten, dass am Ende des Arbeitstages alle heil und wohlbehalten zur&amp;#252;ckkommen“, meint Albert Winnemuller, Projektmanager Offshore. „Das Warten auf gutes Wetter und die Abh&amp;#228;ngigkeit von gro&amp;#223;en Schiffen und K&amp;#228;hnen bringt es mit sich, dass die Kosten gut zehnmal h&amp;#246;her sind als bei vergleichbaren Projekten an Land. Daher ist die n&amp;#228;chste Priorit&amp;#228;t, dass gleich beim ersten Umsetzen alles klappt.“ Schulung, ein Auge f&amp;#252;r Qualit&amp;#228;t sowie ﬂexible Arbeitsmethoden sind der Schl&amp;#252;ssel zu erfolgreichen Offshore-Projekten, wie Albert Winnemuller erkl&amp;#228;rt. Intensive Pr&amp;#252;fungen und Inspektionen sowie ein strenger Rhythmus von „Pr&amp;#252;fen, Handeln, Nachpr&amp;#252;fen“ stellen sicher, dass nur wenige Fehler passieren und diese zu einem fr&amp;#252;hen Zeitpunkt in der Produktionskette entdeckt werden, da sie dann kosteng&amp;#252;nstiger zu beheben sind. Teams aus unterschiedlichen Fachleuten und ein schlanker Betrieb sorgen f&amp;#252;r efﬁziente Arbeitsabl&amp;#228;ufe, bei denen Probleme direkt an der Wurzel behoben werden. Typische Beispiele hierf&amp;#252;r sind der Transport ganzer T&amp;#252;rme einschlie&amp;#223;lich Schalteinrichtungen, wie ihn Vestas w&amp;#228;hrend des Q7-Projekts bewerkstelligte (siehe Seite 12) oder die Durchf&amp;#252;hrung einer abschlie&amp;#223;enden Qualit&amp;#228;tskontrolle, bevor ein Bauteil das Werk verl&amp;#228;sst. „Die Offshore-Windenergie steht im Wettbewerb mit den Projekten an Land, die immer ein geringeres Risiko aufweisen“, erl&amp;#228;utert Morten Melin. „Deshalb m&amp;#252;ssen wir daf&amp;#252;r sorgen, dass die Offshore-Projekte ausreichend zus&amp;#228;tzliche Gewinne abwerfen, um das hohe Risiko wieder auszugleichen.“ 11</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=12</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=12</link><title>Vestas Win[d] Page 12</title><description>IJmuiden – eine echte Herausforderung 12</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=13</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=13</link><title>Vestas Win[d] Page 13</title><description>Das Windenergieprojekt Q7 vor der holl&amp;#228;ndischen K&amp;#252;ste ist gleich in mehrfacher Hinsicht ungew&amp;#246;hnlich: wegen seiner Entfernung von der K&amp;#252;ste, wegen der Wassertiefe und wegen seines innovativen Finanzierungsmodells. Au&amp;#223;erdem war es der Schauplatz eines Unfalls, der Vestas’ Pl&amp;#228;ne zunichte machte, dem Winter einen Schritt voraus zu sein. Es passierte am 29. Juli 2007: Das Drahtseil eines 60 Meter hohen Krans auf dem Kranschiffs Sea Jack reichte nicht aus. Der riesige Stahlausleger des Krans krachte auf den Kai herunter. Zum Gl&amp;#252;ck wurde niemand ernsthaft verletzt, dennoch h&amp;#228;tte der Unfall das OffshoreWindenergieprojekt Q7 leicht ins Chaos st&amp;#252;rzen k&amp;#246;nnen. Dank guter Teamarbeit und jeder Menge Einsatz von Vestas und seinen Subunternehmern konnte dies jedoch abgewendet werden, und alles deutet darauf hin, dass der zweite Offshore-Windpark der Niederlande rechtzeitig in diesem Sommer fertig gestellt wird. Der Unfall ereignete sich in dem niederl&amp;#228;ndischen Hafen IJmuiden, der Versorgungszentrale f&amp;#252;r das Projekt Q7. Von Oktober 2006 bis April 2007 hatte die Sea Jack 23 km vor der Nordseek&amp;#252;ste Fundamente mit einem Pfeiler f&amp;#252;r die 60 Windenergieanlagen vom Typ V802,0 MW installiert. Ende Juli dann sollten die Anlagen selbst mit dem Schiff an ihren Platz gebracht werden, obwohl paradoxerweise der Chartervertrag mit Vestas erst in der folgenden Woche beginnen sollte. Da nun ein wichtiger Teil der Versorgungskette ausgefallen war, war dies nicht der richtige Zeitpunkt, um dar&amp;#252;ber zu streiten, wer f&amp;#252;r den Unfall verantwortlich war. Stattdessen berieten die Ingenieure von Vestas zusammen mit dem Eigent&amp;#252;mer der Sea Jack, dem auf OffshoreWindenergieprojekte spezialisierten Unternehmen A2SEA, was als n&amp;#228;chstes zu tun sei. „Wir mussten entscheiden, ob wir den Kran reparieren oder ersetzen sollten“, berichtet Vestas-Projektmanager Albert Winnemuller. Als klar wurde, dass eine Reparatur l&amp;#228;nger dauern w&amp;#252;rde als zun&amp;#228;chst angenommen, ﬁel die Entscheidung, den Kran zu ersetzen: „Wir beschafften einen neuen Kran, installierten ihn 13</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=14</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=14</link><title>Vestas Win[d] Page 14</title><description>Obwohl die Sea Jack in Gew&amp;#228;ssern von mehr als 40 m Tiefe arbeiten kann, wird bei den 24 Metern Maximaltiefe des Q7-Projekts die genaue Positionierung dennoch schwieauf dem Schiff und brachten ihn in nur drei Wochen durch die Inspektion. Bei unerwarteten Ereignissen reagieren wir sofort!“ Dennoch l&amp;#228;sst sich ein solcher R&amp;#252;ckschlag in keinem Fall leicht aufholen. Durch die Verz&amp;#246;gerung r&amp;#252;ckten die Winterst&amp;#252;rme n&amp;#228;her, die die Arbeit vor der K&amp;#252;ste schwierig machen, und es wurde mehr Zeit f&amp;#252;r die Installationsarbeiten ben&amp;#246;tigt. „Das Wetter letzten Herbst war schlechter, als es irgendjemand oder irgendeine Wetterprognose vorausgesagt hatte“, erkl&amp;#228;rt Albert Winnemuller. „Der Wind wehte fast die ganze Zeit &amp;#252;ber aus Norden; dadurch entstehen lange Wellen, die es sogar einem gro&amp;#223;en Schiff schwer machen, seine Position zu halten.“ Am Winteranfang lag das Projekt etwa vier Monate hinter dem urspr&amp;#252;nglichen Bauablaufplan zur&amp;#252;ck, wie Anders S&amp;#248;e-Jensen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Offshore, anmerkt. Mit Ausdauer und guter Teamarbeit gelang es Vestas und A2SEA, einen Gro&amp;#223;teil der verlorenen Zeit wieder aufzuholen, nachdem mit dem Fr&amp;#252;hlingsbeginn besseres Wetter aufkam. Zum Zeitpunkt der Drucklegung von Win[d] waren 45 der insgesamt 60 Auf hoher See Angesichts des Drucks, das Projekt rechtzeitig fertigzustellen, war das Team von Vestas froh, einen vertrauten Hafen als Ausgangsbasis zu haben. IJmuiden war bereits Stationshafen, als das erste Offshore-Windenergieprojekt der Niederlande vor dem nahe gelegenen Egmond aan Zee durchgef&amp;#252;hrt wurde, f&amp;#252;r das Vestas 36 Windenergieanlagen vom Typ V90-3,0 MW lieferte. Viele weitere Aspekte des Q7-Projekts waren allerdings vollkommen neu. Der Standort f&amp;#252;r das nach dem Nordseesektor Q7 benannte Projekt wurde aus Gr&amp;#252;nden der Planung und des Umweltschutzes au&amp;#223;erhalb der niederl&amp;#228;ndischen Hoheitsgew&amp;#228;sser gew&amp;#228;hlt, vom Land aus allerdings gut sichtbar. Damit stellt Q7 neue Rekorde innerhalb der Windenergiebranche auf, sowohl in Bezug auf die Wassertiefe als auch auf die Entfernung zum Ufer. Windenergieanlagen aufgebaut und 14 waren bereits in Betrieb. „Bis Mitte April sollten s&amp;#228;mtliche Installationsarbeiten abgeschlossen sein. Der Gesamtzeitplan des Projekts wird damit eingehalten“, berichtet Albert Winnemuller. riger als in ﬂacheren Gew&amp;#228;ssern, wie Albert Winnemuller erkl&amp;#228;rt. Au&amp;#223;erdem beﬁndet sich die Hochspannungsstation aufgrund der gro&amp;#223;en Entfernung zum Ufer auf dem Meer anstatt an Land wie es bei fr&amp;#252;heren Projekten der Fall war. Nachdem sich f&amp;#252;r Offshore-Projekte l&amp;#228;ngst die Vestas-Windenergieanlage vom Typ V90-3,0 MW etabliert hat (siehe Chancen f&amp;#252;r Offshore Anlagen, Seite 8), nimmt Q7 auch durch den Einsatz der Windenergieanlagen vom Typ V80-2,0 MW eine Sonderstellung ein. Urspr&amp;#252;nglich war das Projekt auf die Anlagen des Typs V66-1,75 MW ausgelegt, wie Albert Winnemuller erkl&amp;#228;rt, und wurde zu einem sp&amp;#228;teren Zeitpunkt auf den Typ V80-2,0 MW hochger&amp;#252;stet. Er f&amp;#252;hrt fort, der Wechsel zu den Anlagen vom Typ V90-3,0 MW w&amp;#228;re ohne eine Umgestaltung der Fundamente und der Beantragung neuer Genehmigungen nicht m&amp;#246;glich gewesen. In Verbindung mit den st&amp;#228;rkeren Winden vor der K&amp;#252;ste war es durch den Einsatz der V80-2,0 MW-Anlagen m&amp;#246;glich, die relativ geringe Nabenh&amp;#246;he von 59 m zu w&amp;#228;hlen. Dies brachte den gro&amp;#223;en Vorteil mit sich, dass die 14</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=15</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=15</link><title>Vestas Win[d] Page 15</title><description>„Bei unerwarteten Ereignissen reagieren wir sofort.“ Albert Winnemuller, Projektmanager, Vestas Offshore. 42 Meter hohen T&amp;#252;rme im Vestas-Werk im d&amp;#228;nischen Esbjerg in einem St&amp;#252;ck statt der &amp;#252;blichen zwei gebaut und mit bereits fertig montierten Schalteinrichtungen und Steuerschrank ausgeliefert werden konnten. „Die in einem St&amp;#252;ck gefertigten T&amp;#252;rme haben die Arbeit eindeutig erleichtert; dieses Verfahren eignet sich allerdings nur bei niedriger Nabenh&amp;#246;he und bei kurzen Transportstrecken auf der Stra&amp;#223;e“, betont Albert Winnemuller. Innovative Finanzierung Neuland wurde bei Q7 auch hinsichtlich der vertraglichen und ﬁnanziellen Vereinbarungen betreten. Das Projekt ist ein Joint Venture zwischen dem Konzern Econcern (Erneuerbare Energien), dem Investmentunternehmen Energy Investments Holding und dem Energieversorger ENECO Energie. Zur Verringerung des Gesamtrisikos teilten im Unterschied zu vorherigen Offshore-Projekten die Partner die Arbeiten unter zwei Hauptauftragnehmern auf, n&amp;#228;mlich Vestas und dem auf Seewasserbau spezialisierten niederl&amp;#228;ndischen Unternehmen Van Oord. Vestas &amp;#252;bernimmt die Lieferung und Errichtung der Windenergieanlagen, w&amp;#228;hrend Van Oord f&amp;#252;r Fundamente, Kabelverlegung und sonstige Elektroarbeiten sowie den Schutz vor Gezeitenerosion zust&amp;#228;ndig ist. Wie bei Gro&amp;#223;projekten dieser Art &amp;#252;blich, wurde ein Gro&amp;#223;teil des Projekts von Banken ﬁnanziert. Au&amp;#223;ergew&amp;#246;hnlich dagegen ist, dass die Finanzierung von Q7 als erstes OffshoreWindenergieprojekt in voller H&amp;#246;he als projektgebundenes Darlehen durchgef&amp;#252;hrt wird. Das bedeutet, dass die Bankkredite mit den durch die Windenergieanlagen erzielten Eink&amp;#252;nften zur&amp;#252;ckgezahlt werden. Laut den an Q7 beteiligten Partnern stellt dies einen Meilenstein f&amp;#252;r die Entwicklung der Offshore-Windenergie dar und wird als Vorlage f&amp;#252;r zuk&amp;#252;nftige Projekte dienen, bis der Markt ausgereifter ist. Die recht komplexe Projektstruktur – die Q7-Teilhaber haben seit Beginn der Planung im Jahr 1998 mehrfach gewechselt – stellte kein Hindernis f&amp;#252;r efﬁzientes Arbeiten dar, wie Albert Winnemuller erl&amp;#228;utert. „Der Auftraggeber ist zwar in technischer Hinsicht kein Experte f&amp;#252;r Offshore-Bauvorhaben, hat sich aber in dieser Hinsicht viele Ratschl&amp;#228;ge angenommen, und die Zusammenarbeit mit ihm funktioniert gut. Im Lauf des Projekts wurde uns von dieser Seite viel Verst&amp;#228;ndnis entgegengebracht“, meint er. Ende in Sicht „Dieses Projekt wird in bekannten Gew&amp;#228;ssern durchgef&amp;#252;hrt und dank unserer Erfahrung und der guten Vorbereitung erwarteten wir alle, dass alles glatt laufen w&amp;#252;rde“, erz&amp;#228;hlt Anders S&amp;#248;e-Jensen. „Doch dann geschah der Unfall, f&amp;#252;r den, im Nachhinein betrachtet, eine Wahrscheinlichkeit von 1:100.000 bestand. Das war ein schwerer R&amp;#252;ckschlag. Das Wichtigste ist aber, dass es dabei keine Verletzten gab. Die Arbeit, das Projekt wieder zum Laufen zu bringen, war sehr professionell – echte Teamarbeit, bei der jeder einzelne sich einbrachte. Und auch der Auftraggeber hat uns w&amp;#228;hrend der gesamten Zeit unterst&amp;#252;tzt. Nun freuen wir uns alle darauf, den Auftrag abzuschlie&amp;#223;en. Es ist bereits seit Monaten alles vorbereitet, da wir aber die Sicherheit grunds&amp;#228;tzlich nicht durch Arbeit bei riskanten Wetterverh&amp;#228;ltnissen gef&amp;#228;hrden, konnten wir seit Dezember erst 15 Windenergieanlagen installieren. W&amp;#228;hrend der letzten Sch&amp;#246;nwetterperiode haben wir zehn Tage lang eine Windenergieanlage am Tag installiert. Damit hat das Team bewiesen, dass es in der Lage ist, ein Offshore-Projekt erfolgreich durchzuf&amp;#252;hren. Und sobald es das Wetter erlaubt, sind wir wieder drau&amp;#223;en, um die restlichen 15 Anlagen zu installieren. Ich bin sicher, dass bis April alles fertig ist und wir unseren Endtermin halten k&amp;#246;nnen.“ 15</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=16</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=16</link><title>Vestas Win[d] Page 16</title><description>Entt&amp;#228;uscht, aber entschlossen 16</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=17</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=17</link><title>Vestas Win[d] Page 17</title><description>„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die von uns initiierten Must-Win-Battles die richtigen sind.” Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender. Die Vestas-Umfrage zur Kundenzufriedenheit 2008 ist abgeschlossen, und die Ergebnisse sind eindeutig: Vestas konnte die Erwartungen der Kunden bisher nicht erf&amp;#252;llen. Nach der positiven Entwicklung der Kundenzufriedenheit im Jahr 2007 war die Hoffnung gro&amp;#223; – endlich schien sich das Blatt gewendet zu haben. Die Ergebnisse der diesj&amp;#228;hrigen Kundenumfrage „Dialog f&amp;#252;r Entwicklung“ malen jedoch ein anderes Bild – und zeigen, dass Vestas noch viel tun muss, bis die Kunden wirklich den Eindruck haben, dass ihre Anforderungen erf&amp;#252;llt werden. Dies war die j&amp;#252;ngste der Umfragen, in denen Vestas seit drei Jahren seine Kunden zu ihrer Wahrnehmung des Unternehmens befragt. Die jeder Frage zugeordneten Punktwerte ergeben die Grundlage zur Berechnung des Kundenzufriedenheitsindex, eines Zahlenwertes, der Vestas’ Gesamtleistung widerspiegelt. Im Jahr 2007 stieg der Index um einen Punkt. Nun jedoch, im Jahr 2008, ist er wieder um zwei Punkte gefallen. Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender von Vestas, zeigt sich entt&amp;#228;uscht, aber unerschrocken. Denn auch wenn viele Leistungsaspekte offensichtlich nicht zufriedenstellend sind, gibt es doch immer einen Silberstreif am Horizont. Und in der Umfrage von 2008 hei&amp;#223;t dieser Silberstreif Vestas Americas. „M&amp;#228;ngel haben wir vor allem im Bereich Service zu verzeichnen, der Service und Wartung sowie Berichtswesen und Kommunikation umfasst“, berichtet er. „Die gute Nachricht ist, dass wir diese Probleme mit Aufmerksamkeit und der Konzentration auf die richtigen Dinge l&amp;#246;sen k&amp;#246;nnen. Wie das funktioniert, zeigt uns derzeit Vestas Americas.“ Vestas Americas erreicht Ziele Von allen sechs Vertriebseinheiten hat nur Vestas Americas die diesj&amp;#228;hrige Zielvorgabe zur Kundenzufriedenheit nicht nur erreicht, sondern sogar &amp;#252;bertroffen. Egal ob sie mit dem Vertrieb, der Projektphase oder dem Service zu tun hatten – die Kunden erteilten dem Team von Vestas Americas durchweg gute Noten: ein anerkennendes Schulterklopfen als Dank 17</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=18</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=18</link><title>Vestas Win[d] Page 18</title><description>Alle ausgezahlten Bonuspr&amp;#228;mien h&amp;#228;ngen stark von der Punktzahl auf dem Kundenzufriedenheitsindex ab. &amp;#196;hnlich wie die Must-Win-Battles dient auch das Bonusprogramm zur Schaffung einer leistungsorientierten Unternehmenskultur, die n&amp;#246;tig ist, um das gew&amp;#252;nschte Ergebnis zu erreichen: optimale Kundenzufriedenheit. f&amp;#252;r die gemeinsamen Anstrengungen zur Leistungsverbesserung in Schl&amp;#252;sselbereichen. Zu den erw&amp;#228;hnenswerten Ma&amp;#223;nahmen, die bei Vestas Americas eingef&amp;#252;hrt wurden, geh&amp;#246;rt ein strukturiertes Verfahren zur L&amp;#246;sung von Kundenproblemen, bei dem die Leitungsebene stark eingebunden ist. Ein anderer wichtiger Brennpunkt ist das „Safety Branding“, der Aufbau eines Sicherheitskonzepts als Markenzeichen, berichtet Jonathan Barringer, Hauptverantwortlicher f&amp;#252;r die Umsetzung von Verfassungsprojekten bei Vestas Americas: „Wir arbeiten nicht erst seit diesem Jahr intensiv daran, die Sicherheit zu verbessern. Unsere Kunden haben es bislang nur nicht gemerkt. Unser „Safety Branding“-Projekt stellte den Versuch dar, das, was wir bereits umsetzen, besser zu vermitteln und die Kunden mehr in den Dialog zu unseren Ergebnissen auf dem Gebiet der Sicherheit einzubeziehen“, meint er. Safety Branding lohnt sich. Dieses Jahr nennen die meisten Kunden Vestas Americas als den Hersteller von Windenergieanlagen, der am besten ihre Anforderungen hinsichtlich Gesundheitsschutz, Sicherheit und Umwelteigenschaften erf&amp;#252;llt. Das Gute zuerst Insgesamt ernten Vestas-Mitarbeiter Lob f&amp;#252;r ihre F&amp;#228;higkeit, gute Kundenbeziehungen aufzubauen, sowie f&amp;#252;r ihr gutes Fachwissen und Know-How. Weiterhin merken die Kunden an, dass sie die Vestas-Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb, Projektabwicklung und Service als vertrauensw&amp;#252;rdig und verantwortungsbewusst erleben. Hier enden jedoch die positiven Angaben, denn hinter dem Silberstreif lauern immer noch die dunklen Wolken. Es muss gesagt werden, dass die Kunden zwar allgemein mit der Qualit&amp;#228;t der VestasWindenergieanlagen zufrieden sind, sie jedoch die Durchf&amp;#252;hrung ihrer Projekte als weniger zufriedenstellend empﬁnden. Was den Service angeht, f&amp;#252;hren die Kunden einige Bereiche an, denen mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Die Must-Win-Battles Auch wenn das diesj&amp;#228;hrige Ergebnis die Erwartungen bei weitem nicht erf&amp;#252;llt, sieht sich Ditlev Engel durch die Tatsache ermutigt, dass Vestas bereits vor der Umfrage in den Bereichen t&amp;#228;tig geworden war, die nun die meiste Kundenkritik geerntet haben. Die im Januar lancierten 12 Must-WinBattles stellen die bis heute am meisten zielgerichtete und entschlossene Initiative zur L&amp;#246;sung der wichtigsten Zufriedenheitsl&amp;#252;cken dar. „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die von uns initiierten Must-Win-Battles die richtigen sind“, so Ditlev Engel. Von den 12 Must-Win-Battles zielt die H&amp;#228;lfte darauf ab, einen erheblichen Qualit&amp;#228;tsanstieg bei Vestas’ Produkten, Prozessabl&amp;#228;ufen und Kundendienstleistungen zu verwirklichen. Hierzu sollen die Vorlaufzeiten verringert, die Verl&amp;#228;sslichkeit der Windenergieanlagen erh&amp;#246;ht und generell sichergestellt werden, dass die Anforderungen s&amp;#228;mtlicher Kundensegmente erf&amp;#252;llt werden. Andere zielen darauf ab, Vestas auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Der Stichtag, zu dem alle Battles erfolgreich durchgef&amp;#252;hrt sein m&amp;#252;ssen, ist der 31. 18</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=19</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=19</link><title>Vestas Win[d] Page 19</title><description>Dezember 2008. F&amp;#252;r diesen Tag hat Kristine M&amp;#248;rch, Leiterin des Must-Win-Battles Strategic Portfolio, sich vorgenommen, eine Flasche Champagner zu k&amp;#246;pfen. „F&amp;#252;r jeden Must-Win-Battle haben wir ein hochqualiﬁziertes und motiviertes Team zusammengestellt“, berichtet sie. „Wir gehen davon aus, dass ihr Erfolg sich direkt in einer erh&amp;#246;hten Punktzahl bei der Kundenzufriedenheit w&amp;#228;hrend der n&amp;#228;chsten Jahre niederschlagen wird.“ Motivation f&amp;#252;r eine leistungsorientierte Unternehmenskultur Das in diesem Jahr eingef&amp;#252;hrte Bonusprogramm f&amp;#252;r Mitarbeiter will ebenfalls zu mehr Leistung motivieren. Alle ausgezahlten Bonus- pr&amp;#228;mien h&amp;#228;ngen stark von der Punktzahl auf dem Kundenzufriedenheitsindex ab. &amp;#196;hnlich wie die Must-Win-Battles dient auch das Bonusprogramm zur Schaffung einer leistungsorientierten Unternehmenskultur, die n&amp;#246;tig ist, um das gew&amp;#252;nschte Ergebnis zu erreichen: optimale Kundenzufriedenheit. Vestas Americas ist hier das Vorbild. Dort wurde gezeigt, was mit gemeinsamen kundenorientierten Anstrengungen erreicht werden kann. Als Anerkennung daf&amp;#252;r erh&amp;#228;lt diese Vertriebseinheit den Vestas Dialogue Award 2008 und gibt damit ihren zweiten Platz aus dem Vorjahr an Vestas Mediterranean ab, die 2007 an der Spitze stand. Wie jedoch in dem Gesamtbericht zur Kundenzufriedenheit betont wird, gibt es auch bei Vestas Americas noch reichlich Raum f&amp;#252;r Verbesserungen. Eine gro&amp;#223;e Herausforderung f&amp;#252;r alle wird die Erreichung der Zielvorgabe zur Kundenzufriedenheit f&amp;#252;r 2009 werden – sie ist wesentlich h&amp;#246;her angesetzt als die nur von Vestas Americas erreichte Vorgabe f&amp;#252;r 2008. „Wir sind entt&amp;#228;uscht, dass die von uns initiierten Verbesserungen bis jetzt noch nicht zu den Kunden durchgedrungen sind“, meint Ditlev Engel. „Das wird sich &amp;#228;ndern.“ Bei Vestas werden derzeit konzernweit Ma&amp;#223;nahmen in Angriff genommen, um dies zu verwirklichen. Die Entschlossenheit zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit und zur Erreichung der Zielvorgabe f&amp;#252;r 2009 ist st&amp;#228;rker denn je. 19</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=20</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=20</link><title>Vestas Win[d] Page 20</title><description>W A R D I N G S A F E R E W A R D I N G S A T Y R E W A R D I N G F E T Y R E W A R D I N A F E T Y R E W A R D G S A F E T Y R E W A R D I N A F E T Y R E W A R D I N G S E T Y R E W A R D I N G S A Y R E W A R D I N G S A F E T E W A R D I N G S A F E T Y R A R D I N G S A F E T Y R E W D I N G S A F E T Y R E W A N G S A F E T Y R E W A R D S A F E T Y R E W A R D I N G F E T Y R E W A R D I N G S A T Y R E W A R D I N G S A F R E W A R D I N G S A F E T Y Jakob Larsen, Hauptabteilungsleiter, Environment and Occupational Health and Safety. Sicherheit wird belohnt Im Rahmen eines neuen Bonusprogramms f&amp;#252;r alle Vestas-Mitarbeiter wird eine Pr&amp;#228;mie auf die Verbesserung der Sicherheitsstatistik ausgesetzt. 20</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=21</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=21</link><title>Vestas Win[d] Page 21</title><description>E T Y A F E „Sicherheit ist kein ‚Extra’, sondern ein Erfordernis in jedem Unternehmen. Wenn es an G S A Sicherheit mangelt, riskieren wir einen Gro&amp;#223;teil N G S des Gesch&amp;#228;ftswerts zu verlieren, den wir zu schaffen in der Lage sind.“ D I N N G S S A F F E T T Y R R E W W A R R D I I N G G S A A F E E T Y Y R E Juan Araluce, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Mediterranean. Sicherheit ernst zu nehmen hie&amp;#223; schon immer, h&amp;#246;chstes Augenmerk auf den Schutz von Leben und Gesundheit der Mitarbeiter zu Anders als viele Bonusprogramme f&amp;#252;r „Nat&amp;#252;rlich liegt die Sicherheit in der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte gilt dieses Programm f&amp;#252;r Verantwortung der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte, aber auch jeder einzelne Mitarbeiter hat seinen Beitrag zu leisten“, so S&amp;#248;ren Husted, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Nacelles. „In vielen Bereichen zeigen unsere Statistiken, dass wir besser sind als der Branchendurchschnitt. Dennoch hoffe ich, dass dieses Programm das Sicherheitsbewusstsein der einzelnen Mitarbeiter noch mehr sch&amp;#228;rfen wird. Weiterhin hoffe ich, dass damit neue Ideen entstehen, wie sich die Sicherheit verbessern l&amp;#228;sst. F&amp;#252;r das Unternehmen k&amp;#246;nnen Verbesserungen bei der Sicherheit auch andere Vorz&amp;#252;ge mit sich bringen. S&amp;#248;ren Husted betont, dass ein guter Ruf als Unternehmen, in dem die Mitarbeitersicherheit gro&amp;#223;geschrieben wird, gute Mitarbeiter anziehen und im Unternehmen halten kann. Ein Beweis daf&amp;#252;r ist ein k&amp;#252;rzlich ausgestrahlter Fernsehspot, in dem die d&amp;#228;nische Gewerkschaft 3F das Vestas-Werk in Vyborg f&amp;#252;r seine Sicherheitsstatistik lobt. „Eine solche Unterst&amp;#252;tzung seitens einer Gewerkschaft macht uns zu einem noch attraktiveren Arbeitgeber, weil damit deutlich wird, dass uns unsere Mitarbeiter wichtig sind“, meint S&amp;#248;ren Husted. Leben und Tod die Mitarbeiter aller Unternehmensebenen. richten. Eine positive Erfolgsbilanz zum Thema Sicherheit kann aber noch weitere Vorteile mit sich bringen. Seit dem ersten Januar 2008 gibt es f&amp;#252;r Vestas-Mitarbeiter einen Grund mehr, Sicherheit stellt nur einen der Leistungsindikatoren dar, aus denen sich die Bonuszahlungen errechnen (siehe Kasten) – sie wurde jedoch Systems integriert. So soll unterstrichen als ein fundamentaler Bestandteil in das neue werden, wie wichtig das Erreichen von SiVerbesserungen sind. auf Sicherheit zu achten, denn dank eines neuen Bonusprogramms werden Verbesserungen der Sicherheitsstatistik belohnt. cherheitszielen und das Erm&amp;#246;glichen weiterer „Wir werden unseren eigenen Anspr&amp;#252;- chen bzw. den Anspr&amp;#252;chen unserer Kunden auf diesem Gebiet noch nicht gerecht“, meint Jakob Larsen, Hauptabteilungsleiter von Environment and Occupational Health and Safety, heitsschutz am Arbeitsplatz. „In den Jahren zust&amp;#228;ndig f&amp;#252;r Umwelt, Sicherheit und Gesund2006 und 2007 konnten wir einen R&amp;#252;ckgang erst dann zufrieden sein, wenn wir unseren Zielwert von Null erreicht haben.“ der Unf&amp;#228;lle verzeichnen. Trotzdem werden wir Neue Ideen Sicherheit wird ausdr&amp;#252;cklich als ein Aspekt genannt, der Einﬂuss auf die H&amp;#246;he der Bo- nusauszahlungen f&amp;#252;r die Mitarbeiter in den Vertriebs- und Produktionsniederlassungen von Vestas haben kann. Die F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte beider Bereiche stehen fest hinter der neuen Initiative. Sicherheit im Rahmen eines Bonusprogramms belohnen – in den Augen von Juan Araluce, 21</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=22</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=22</link><title>Vestas Win[d] Page 22</title><description>„Nat&amp;#252;rlich liegt die Sicherheit in der Verantwortung der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte, aber auch jeder einzelne Mitarbeiter hat seinen Beitrag zu leisten.“ S&amp;#248;ren Husted, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Nacelles. Ein zus&amp;#228;tzlicher Monatslohn Erreicht ein Vestas-Mitarbeiter die h&amp;#246;chsten Leistungsvorgaben aus dem neuen Bonusprogramm, kann er f&amp;#252;r das Jahr 2008 Pr&amp;#228;mien bis zur H&amp;#246;he eines ganzen zus&amp;#228;tzlichen Monatslohns erhalten. Zum Teil wird die Bonuszahlung dadurch bestimmt, inwieweit bestimmte unternehmensweite Finanzziele erreicht werden. Der Rest h&amp;#228;ngt von der Zielerreichung der einzelnen Vertriebs- und Produktionseinheiten ab, die Erh&amp;#246;hung der Sicherheit beispielsweise ist eine Zielvorgabe. Generell betr&amp;#228;gt die H&amp;#246;he der Zahlung einen bestimmten Prozentsatz des Jahresgrundgehalts jedes einzelnen Mitarbeiters. Werden 80 Prozent der Zielvorgaben f&amp;#252;r den Konzern und die eigene Niederlassung erreicht, betr&amp;#228;gt die Bonuszahlung 3 Prozent. Dieser Wert steigt stufenweise auf 8 Prozent an, wenn die Zielvorgaben um 30 Prozent &amp;#252;berschritten werden. Bei einer Gesamtleistung von weniger als 80 Prozent entf&amp;#228;llt die Bonuszahlung. Allerdings k&amp;#246;nnen schw&amp;#228;chere Leistung mit einer hohen Zielerreichung auf einem anderen Gebiet ausgeglichen werden. Alle 16.000 Vestas-Mitarbeiter nehmen an dem Bonusprogramm teil. Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Mediterranean, ist dass ein guter Schritt nach vorn. Er selbst engagiert sich leidenschaftlich, wenn es um Sicherheit geht: „Vestas Mediterranean weist leider eine der h&amp;#246;chsten Unfallraten des gesamten Konzerns auf. Das kann so nicht weitergehen – die Zahl der Unf&amp;#228;lle muss rasch und merkbar gesenkt werden. Die Sicherheit muss jedem Mitarbeiter ein zentrales Anliegen werden.“ F&amp;#252;r Juan Araluce, der im vergangenen Jahr nach 19 Jahren bei BP in Spanien und Gro&amp;#223;britannien zu Vestas kam, ist Sicherheit eine Frage von Leben und Tod: nicht nur f&amp;#252;r die einzelnen Mitarbeiter, sondern auch f&amp;#252;r das Unternehmen als Ganzes. Schwere Unf&amp;#228;lle k&amp;#246;nnen, so betont er, das Vertrauen der Kunden und Investoren sowie der Beh&amp;#246;rden zerst&amp;#246;ren, die dem Unternehmen schlie&amp;#223;lich die Betriebsgenehmigung erteilen. „Sicherheit ist kein ‚Extra’, sondern ist ein Erfordernis in jedem Unternehmen. Wenn es an Sicherheit mangelt, riskieren wir einen Gro&amp;#223;teil des Gesch&amp;#228;ftswerts zu verlieren, den wir zu schaffen in der Lage sind“, erkl&amp;#228;rt er. Eine zus&amp;#228;tzliche Dimension Das neue Bonussystem wurde von der obersten F&amp;#252;hrungsebene und dem Aufsichtsrat Ende 2007 genehmigt. Wenn sich das System 22</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=23</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=23</link><title>Vestas Win[d] Page 23</title><description>Juan Araluce, Gesh&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer, Vestas Mediterranean. Mit Leidenschaft f&amp;#252;r Sicherheit wie gew&amp;#252;nscht auswirkt, werden die Boni f&amp;#252;r 2008 nach der Ver&amp;#246;ffentlichung des Jahresabschlusses im Fr&amp;#252;hjahr 2009 ausgezahlt. Das Bonusprogramm ist Teil einer umfassenden Schwerpunktsetzung auf Sicherheit. In diesem Rahmen hat bereits im letzten Jahr eine globale Schulungsma&amp;#223;nahme zum Thema Arbeitsschutz f&amp;#252;r rund 2.500 Wartungstechniker und F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte stattgefunden. Als zust&amp;#228;ndiger Hauptabteilungsleiter f&amp;#252;r Gesundheitsschutz und Sicherheit hofft Jacob Larsen, dass sich die Sicherheitsanstrengungen des Unternehmens durch das Bonusprogramm noch st&amp;#228;rker auswirken: „Sicherheitsstatistiken f&amp;#252;hren wir bereits seit Jahren; nun f&amp;#252;gen wir diesen eine neue Dimension hinzu, indem wir Mitarbeitern, die sich hier bew&amp;#228;hren, eine Geldpr&amp;#228;mie zahlen. Wir m&amp;#246;chten deutlich machen, dass uns die Sicherheit am Herzen liegt. Mit dieser Initiative hoffen wir, das Verhalten mit ﬁnanzielle Anreizen zu beeinﬂussen.“ Wenn Juan Araluce, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Mediterranean, auf das Thema Sicherheit zu sprechen kommt, beruft er sich auf eine bittere Erfahrung bei seinem fr&amp;#252;heren Arbeitgeber BP. Juan Araluce arbeitete 19 Jahre lang bei der BP Group in Spanien und Gro&amp;#223;britannien, ehe er im Juli 2007 zu Vestas wechselte. Nach einer Schulungszeit &amp;#252;bernahm er im Oktober seine derzeitige Funktion. Zu Vestas hat er die Erinnerung daran mitgebracht, wie ein einziger, katastrophaler Unfall – in diesem Fall die Explosion in einer Rafﬁnerie in Texas im Jahr 2005 – ein ganzes Unternehmen lahm legen kann. „Es gab 15 Tote und 180 Verletzte, und BP musste nach dem Vorfall Entsch&amp;#228;digungen in H&amp;#246;he von &amp;#252;ber 2 Milliarden Dollar zahlen. Dies ist aber nur die Spitze des Eisbergs, denn ein angekratztes Vertrauen schadet einem Unternehmen weit mehr als die Zahlung von 2 Milliarden Dollar“, meint er. BP musste ganze Unternehmensteile praktisch stilllegen, bestehende und neue Sicherheitsabl&amp;#228;ufe und -verfahren pr&amp;#252;fen und neu festlegen. Seit dieser Erfahrung tritt Juan Araluce leidenschaftlich f&amp;#252;r Sicherheit ein. In seiner Vertriebs- und Serviceeinheit erg&amp;#228;nzt er das neue Bonusprogramm mit einer Reihe von Ma&amp;#223;nahmen, die auf Aufmerksamkeit, Schulung, Prozess&amp;#252;berpr&amp;#252;fungen und Disziplinarma&amp;#223;nahmen basieren. Juan Araluce ist 45 Jahre alt und h&amp;#228;lt ein Diplom der Universit&amp;#228;t Madrid in Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Er hat Doktorandenseminare im Fach Volkswirtschaft absolviert und an Managementkursen der Universit&amp;#228;t Navarra in Barcelona und der Kellogg School in Chicago teilgenommen. 23</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=24</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=24</link><title>Vestas Win[d] Page 24</title><description>24</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=25</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=25</link><title>Vestas Win[d] Page 25</title><description>Die Leistungsoptimierung der installierten Windenergieanlagen geh&amp;#246;rt zu den Aufgaben der Abteilung „Operations“ innerhalb von Vestas Technology R&amp;amp;D. Wichtig ist hier zum einen, herauszuﬁnden, was f&amp;#252;r die Kunden von Bedeutung ist und zum anderen, die Anlage in ihrer Gesamtheit im Blick zu haben statt sich auf die Einzelteile zu konzentrieren. Ein ganzheitlicher Ansatz Zuverl&amp;#228;ssig arbeitende Windenergieanlagen, die g&amp;#252;nstig Strom erzeugen, stehen bei der neuen Abteilung Operations von Vestas Technology R&amp;amp;D im Fokus, wie Hauptabteilungsleiter Anders Vedel erkl&amp;#228;rt. Das Operations-Team hat die Aufgabe, die Leistung installierter Vestas-Windenergieanlagen zu &amp;#252;berwachen, M&amp;#246;glichkeiten zur Optimierung der Auslegung ausﬁndig zu machen und diese Verbesserungen dann so in die Praxis umzusetzen, dass sich sowohl f&amp;#252;r Vestas als auch f&amp;#252;r die Kunden Vorteile ergeben. „Wir k&amp;#252;mmern uns ab dem Zeitpunkt um die Windenergieanlagen, zu dem diese das Werk verlassen“, erl&amp;#228;utert er, „und wir unterst&amp;#252;tzen die Vertriebseinheiten, damit die Anlagen stets bei Spitzenleistung laufen.“ Dieser neue Unternehmensteil ist fester Bestandteil des „Continuous Improvement Management“ (CIM) bei Vestas, einem System zur Koordinierung st&amp;#228;ndiger Verbesserung, das mittlerweile seit zwei Jahren besteht. Im Rahmen des CIM nutzen die Ingenieure Vorschl&amp;#228;ge seitens der Kunden und Vertriebseinheiten sowie die Betriebsdaten der Windenergieanlagen selbst, um Verbesserungsm&amp;#246;glichkeiten ausﬁndig zu machen. Diese werden dann durch Aufr&amp;#252;stung bereits installierter oder mit dem Einbau in neue Anlagen umgesetzt. F&amp;#228;llt einmal ein Teil wie ein Lager oder ein Schalter aus, k&amp;#252;mmert sich die betreffende Vertriebsniederlassung darum, wie Anders Vedel erl&amp;#228;utert. F&amp;#228;llt jedoch dasselbe Teil mehrmals an verschiedenen Anlagen aus, k&amp;#246;nnte hier Verbesserungspotenzial in der technischen Auslegung bestehen. Auch wenn nichts kaputt ist, kann CIM aktiv etwas bewirken: Durch die Aufr&amp;#252;stung oder Neuauslegung von Bauteilen k&amp;#246;nnen z. B. Leistung und Sicherheit erh&amp;#246;ht werden bzw. zuk&amp;#252;nftige Probleme im Voraus vermieden werden. Bis Oktober 2005 wurden Verbesserungen im Rahmen von CIM bei Vestas eher dezentral abgewickelt, abh&amp;#228;ngig von den Initiativen der einzelnen Vertriebseinheiten. Nun, da Vestas Technology R&amp;amp;D f&amp;#252;r die Erprobung von Gesamtprodukten zust&amp;#228;ndig ist, k&amp;#246;nnen wir bei der Entwicklung von L&amp;#246;sungen enger mit den f&amp;#252;r die Produktplanung zust&amp;#228;ndigen Ingenieuren zusammenarbeiten“, erkl&amp;#228;rt Anders Vedel. „Diese R&amp;#252;ckmeldungen sind sowohl bei der Entwicklung neuer Produkte wichtig als auch bei der Verbesserung der Windenergieanlagen, die heute in unseren Werken produziert werden. Und was die Aufr&amp;#252;stung bereits installierter Anlagen vor Ort angeht, m&amp;#252;ssen wir 25</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=26</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=26</link><title>Vestas Win[d] Page 26</title><description>Das Vestas Performance and Diagnostics Centre ist ein Teil des Bereichs Operations innerhalb von Vestas Technology R&amp;amp;D (Siehe auch Artikel Seite 56). sicherstellen, dass dies stetig durchgef&amp;#252;hrt wird“, f&amp;#252;gt er hinzu. „Ver&amp;#228;nderungen m&amp;#252;ssen &amp;#252;berall umgesetzt werden, und daf&amp;#252;r brauchen wir eine zentral gesteuerte Auslieferung und Betriebsbetreuung.“ Die Perspektive der Kunden Mit zunehmender Ausgereiftheit des CIMSystems ist deutlich geworden, dass das Interesse der Kunden oft gar nicht so sehr auf einzelnen Komponenten liegt. Daher hat Vestas Technology R&amp;amp;D/Operations seine Sichtweise erweitert und betrachtet Windenergieanlagen nun als Gesamtsysteme anstatt als eine Zusammensetzung einzelner Teile. „Der CIM-Ansatz bleibt weiterhin bestehen. Wir haben lediglich den Schwerpunkt dahingehend verschoben, die Mean Time between Inspections (MTBI), also die durchschnittliche Zeit zwischen ungeplanten Wartungen, zu optimieren, sowie die Verf&amp;#252;gbarkeit der gesamten Anlage zu verbessern“, erkl&amp;#228;rt Anders Vedel. „Sicherheit ist seit jeher oberstes Gebot, aber dem nachgeordnet haben wir fr&amp;#252;her die Wichtigkeit von CIM-F&amp;#228;llen nach den Reparaturkosten bestimmt, die f&amp;#252;r die Kunden und f&amp;#252;r Vestas anﬁelen. Heute beginnen wir ein Projekt nur, wenn aus Sicht des Kunden auch die Wirtschaftlichkeit fraglich ist, also, welche Kosten f&amp;#252;r die Energieerzeugung anfallen. Entscheidend war die Einf&amp;#252;hrung des CIM-Systems“, f&amp;#228;hrt Anders Vedel fort. „Nachdem wir &amp;#252;ber einen Mechanismus zur Nachverfolgung der Produktleistung verf&amp;#252;gten, war es relativ leicht, unsere Aufmerksamkeit &amp;#252;ber einzelne Komponenten hinaus auf die gesamten Windenergieanlagen zu richten und Beschr&amp;#228;nkungen wie MTBI, Verf&amp;#252;gbarkeit und die Gesamtkosten der Energieerzeugung einzuf&amp;#252;hren.“ Technischer Support Neben der Arbeit an den durch das CIM-System ausgel&amp;#246;sten &amp;#196;nderungen bei der Produktauslegung arbeitet das Operations-Team eng mit den Vertriebseinheiten zusammen, die mit Anregungen und Ratschl&amp;#228;gen zur Seite stehen. Ungew&amp;#246;hnliche Probleme, die bei Installation, normalem Betrieb oder St&amp;#246;rungsbehebung auftreten und die den Wartungstechnikern der Vertriebseinheiten oder den zentral eingesetzten Mitarbeitern unbekannt sind, k&amp;#246;nnen an die Abteilung Operations als dritte Ebene des technischen Supports weitergeleitet werden. Aktuelle Themen und Leistungsdaten werden w&amp;#228;hrend w&amp;#246;chentlicher Telefonkonferenzen mit den Vertriebseinheiten besprochen und &amp;#252;berpr&amp;#252;ft. „Zus&amp;#228;tzlich betreiben wir „Site Improvements“ (Standortverbesserungen) – ein System, bei dem Operations Supervisors zu den Standorten fahren, um die Wartungsteams vor Ort zu unterst&amp;#252;tzen und den Betrieb der Windenergieanlagen zu optimieren“, berichtet Anders Vedel. „Vestas w&amp;#228;chst schnell, und mit diesen Ma&amp;#223;nahmen erweitern wir die Kenntnisse unserer Techniker und sorgen f&amp;#252;r Konsistenz und Best Practice.“ Operations ist au&amp;#223;erdem verantwortlich f&amp;#252;r das Spezialger&amp;#228;t, das bei Transport und Installation von Anlagenkomponenten wie Rotorbl&amp;#228;ttern, Naben, T&amp;#252;rmen und Maschinenh&amp;#228;usern ben&amp;#246;tigt wird. Hierzu geh&amp;#246;ren beispielsweise die Traversen, die gebraucht werden, um Rotorbl&amp;#228;tter und Naben an ihren 26</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=27</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=27</link><title>Vestas Win[d] Page 27</title><description>Neuer Schwerpunkt bei R&amp;amp;D Vergangenen November k&amp;#252;ndigte Vestas die Umstrukturierung der Abteilung Technology R&amp;amp;D an, um dem Wachstum des Konzerns gerecht zu werden und die Leistung zu verbessern. Laut ihrem Leiter, Finn Str&amp;#248;m Madsen, zeichnet sich die neu gestaltete Abteilung Technology R&amp;amp;D durch eine klarere Verteilung von Rollen und Zust&amp;#228;ndigkeiten aus. Zudem sind engere Beziehungen zu den Vertriebs- und Platz zu heben, oder auch der im Innern der Nabe montierte Spezialkran, der f&amp;#252;r den Abbau des Windnachf&amp;#252;hrungsgetriebes bzw. des Transformators erforderlich ist. „Jedes Ger&amp;#228;t oder Werkzeug, das man nicht einfach im Handel erwerben kann, f&amp;#228;llt in unseren Verantwortungsbereich“, erz&amp;#228;hlt Anders Vedel. Das hei&amp;#223;t also, dass die Operations-Mitarbeiter sowohl &amp;#252;ber detaillierte Fachkenntnisse zu den einzelnen Windenergieanlagen verf&amp;#252;gen als auch &amp;#252;ber ein breites Hintergrundwissen zu Problemen, die bei vielen Anlagen auftreten. Jede Standortinspektion wird also bestm&amp;#246;glich genutzt. „Wenn fr&amp;#252;her eine Anlage ausﬁel, fuhr jemand hin, um sich die Sache anzusehen. Dabei wurde z. B. festgestellt, dass ein Lager defekt war – und anschlie&amp;#223;end kam es oft zu Verz&amp;#246;gerungen, w&amp;#228;hrend wir &amp;#252;berlegten, was als n&amp;#228;chstes zu tun sei“, erkl&amp;#228;rt Anders Vedel. „Durch das neue System ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass die Techniker bereits bei ihrem ersten Inspektionsbesuch s&amp;#228;mtliche ben&amp;#246;tigten Ersatzteile und Unterlagen dabeihaben. Wir begrenzen die Zahl der Wartungsbesuche auf ein Minimum, verbessern allerdings unsere vorbeugenden Wartungsma&amp;#223;nahmen; dies reduziert die Wahrscheinlichkeit pl&amp;#246;tzlicher Ausf&amp;#228;lle. MBTI stellt sowohl f&amp;#252;r uns als auch f&amp;#252;r unsere Kunden einen entscheiden Indikator dar, und unser aller Ziel ist die Erreichung der vom Konzern festgesetzten Zielvorgaben.“ Produktionseinheiten entstanden. Ziel ist es, Vestas bei der Erf&amp;#252;llung der Bed&amp;#252;rfnisse seiner Kunden zu unterst&amp;#252;tzen, insbesondere durch die Senkung der Kosten f&amp;#252;r die Windenergie. Die neu strukturierte Abteilung gliedert sich in drei Teile: Global Research (siehe Win[d] Nr. 11, Seite 16), Engineering &amp;amp; Products und Operations. Gemeinsam unterst&amp;#252;tzen diese Organisationsbereiche Vestas bei seiner globalen Unternehmenst&amp;#228;tigkeit, dem Fortf&amp;#252;hren seiner Tradition von Innovation sowie der Verbesserung von Leistung und Verl&amp;#228;sslichkeit seiner bestehenden Produkte. 27</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=28</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=28</link><title>Vestas Win[d] Page 28</title><description>Erderw&amp;#228;rmung in den Vorstandsetagen Die wissenschaftlichen Belege scheinen mittlerweile erdr&amp;#252;ckend: Die Erderw&amp;#228;rmung ist Realit&amp;#228;t, und der vom Menschen gemachte CO2-Aussto&amp;#223; spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ein Blick auf die klimapolitische Landschaft zeigt deutlich, dass die Botschaft bei den Politikern in den meisten Teilen der Welt endlich anzukommen scheint. Wie sieht es jedoch bei jenen f&amp;#252;hrenden Akteuren aus, die f&amp;#252;r den Gro&amp;#223;teil der Emissionen verantwortlich sind? Was bewegt sich innerhalb der Industrie? 28</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=29</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=29</link><title>Vestas Win[d] Page 29</title><description>Wenige Tage vor dem Beginn des Weltklimagipfels letzten Dezember in Bali erhielten die Staatschefs und Umweltminister s&amp;#228;mtlicher Teilnehmerstaaten ein Memorandum. Unterzeichner waren die F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte von &amp;#252;ber 150 weltweit t&amp;#228;tigen Unternehmen, und die Botschaft lautete kurz und unmissverst&amp;#228;ndlich: „Schaffen Sie eine international bindende Vereinbarung zu den weltweiten CO2-Emissionen, dann versprechen wir im Gegenzug, uns aktiv am Aufbau einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu beteiligen.“ Diese Initiative ist eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass die Industrieunternehmen, die ja von den Medien oft als die gr&amp;#246;&amp;#223;ten Klimas&amp;#252;nder an den Pranger gestellt werden, sich des Umfangs und der Schwere des Problems zunehmend bewusst werden. Sie zeigt auch, dass in den Vorstandsetagen zahlreicher multinationaler Konzerne schon l&amp;#228;ngst damit begonnen wurde, den Worten Taten folgen zu lassen. Umfassender Bericht Besonders hervorgetan unter den internationalen Medien hat sich, durch seine ausf&amp;#252;hrliche Berichterstattung &amp;#252;ber die Bedeutung der Industrie im Kampf gegen die Klimaerw&amp;#228;rmung, das Magazin The Economist. Im Juni 2007 ver&amp;#246;ffentlichte die angesehene briti- sche Wochenzeitschrift einen umfassenden Sonderbericht mit dem Titel: „Cleaning Up: Business and Climate Change“ (etwa: Das gro&amp;#223;e Saubermachen: die Wirtschaft und der Klimawandel). Am Erscheinungstag dieses Berichts enthielt der Economist auch einen Leitartikel, der durch eine Reihe scharfsichtiger Kommentare aufﬁel; darunter die besonders pr&amp;#228;gnante Beobachtung, dass es f&amp;#252;r die F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte in der Wirtschaft heute nicht mehr ausreiche, sich einfach mit Al Gore fotograﬁeren zu lassen. Sie m&amp;#252;ssten nun beginnen, in umweltfreundlichere Energietechnologien zu investieren. Betont wurde in dem Leitartikel auch, dass in Europa und den USA nun tats&amp;#228;chlich Bewegung in das Thema komme. In diesem Zusammenhang sei es f&amp;#252;r die zunehmenden Bem&amp;#252;hungen und die Investitionsbereitschaft der Industrie absolut unerl&amp;#228;sslich, dass die Politik einen Preis f&amp;#252;r CO2-Emissionen festlege. Und, wie im letzten Absatz des Leitartikels des Economist betont wird: Die Kosten daf&amp;#252;r sind nicht enorm. Die Kosten der Unt&amp;#228;tigkeit dagegen schon. Hurrikan „Katrina“ Die Verfasserin des nachdenklich machenden Sonderberichts im Economist ist Emma 29</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=30</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=30</link><title>Vestas Win[d] Page 30</title><description>The Pew Center on Global Climate Change Das Pew Center on Global Climate Change wurde 1998 als gemeinn&amp;#252;tzige, politisch neutrale und unabh&amp;#228;ngige Organisation gegr&amp;#252;ndet. Sein Zweck ist die Bereitstellung zuverl&amp;#228;ssiger Informationen, klarer Antworten und innovativer Ans&amp;#228;tze bei der Suche nach L&amp;#246;sungen f&amp;#252;r den weltweiten Klimawandel. Innerhalb der ersten neun Jahre seines Bestehens hat sich das Pew Center zu einem f&amp;#252;hrenden Verfechter vern&amp;#252;nftiger Ma&amp;#223;nahmen zur Bew&amp;#228;ltigung der dringendsten globalen Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts entwickelt. F&amp;#252;r die F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte in der Wirtschaft reicht es heute nicht mehr aus, sich einfach mit Al Gore fotograﬁeren zu lassen. Sie m&amp;#252;ssten nun beginnen, in umweltfreundlichere Energietechnologien zu investieren. The Economist. Wirtschaft nach und nach eine neue Haltung zu diesem Thema eingenommen haben, in dem zunehmenden Gewicht wissenschaftlicher Argumente. „Viele F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte in amerikanischen Unternehmen kommen aus der Wissenschaft und sind daher besonders empf&amp;#228;nglich f&amp;#252;r derartige Belange.“ Dazu kommt laut Duncan die enorme Wirkung eines „Schlussendlich ist das auch viel ges&amp;#252;nder, denn die daraus erwachsende Motivation wird &amp;#252;ber die H&amp;#246;hen und Tiefen eines Wirtschaftskreislaufs hinweg bestehen bleiben.“ Mit Blick auf die ﬁnanzielle Seite dieser Motivation sind vor allem zwei Faktoren entscheidend: Erstens hat der rasche und stetige Anstieg des &amp;#214;lpreises sich unleugbar auf die Bereitschaft der Unternehmen ausgewirkt, in alternative Technologien zur Energiegewinnung zu investieren. Und wenn es aus sozio&amp;#246;konomischer Sicht auch absurd erscheinen mag, Preise von ca. 100 US-Dollar pro Barrel als Vorteil zu bezeichnen, so ist der hohe &amp;#214;lpreis doch eine entscheidende Voraussetzung f&amp;#252;r die derzeit im Kampf gegen den Klimawandel zu beobachtende Entwicklung. Hierbei betont Emma Duncan, dass ein Einbrechen des &amp;#214;lpreises bedeuten w&amp;#252;rde, dass viele der riesigen Investitionen, die in der Industrie und besonders in der Energiebranche geplant oder bereits get&amp;#228;tigt wurden, aus einer rein ﬁnanziellen Perspektive als Verschwendung gelten m&amp;#252;ssten. „Ich glaube jedoch nicht, dass der &amp;#214;lpreis langfristig tats&amp;#228;chlich auf unter 50 US-Dollar pro Barrel fallen wird, und sogar bei einer Halbierung des derzeitigen Preises w&amp;#252;rden die meisten Investitionen in CO2-neutrale Energietechnologien immer noch hinreichende Gewinne abwerfen”, so Duncan. Duncan, stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift und heute eine der pr&amp;#228;gnantesten Stimmen zum Thema Nachhaltigkeitsorientierung in Wirtschaft und Industrie. Duncan f&amp;#252;hrt eine Reihe von Gr&amp;#252;nden an, warum sich im Lauf der letzten 2-3 Jahre die Einstellung von Industrie und Wirtschaft zum Klimawandel drastisch ge&amp;#228;ndert hat. Aus ihrer Sicht stellt sich die Lage in Europa au&amp;#223;erdem ganz anders dar als die in den USA. „In Europa sind die Ma&amp;#223;nahmen gegen den Klimawandel haupts&amp;#228;chlich aus dem Handeln von Nichtregierungsorganisationen und der Politik heraus entstanden. In Amerika dagegen sieht das meiner Meinung nach ganz anders aus“, sagt sie und betont, die amerikanische Wirtschaft habe entscheidend zum Bewusstseinswandel beigetragen, und das nicht nur bei der amerikanischen Bev&amp;#246;lkerung, sondern auch bei vielen Politikern in Washington. Laut Emma Duncan liegt der Grund, weshalb f&amp;#252;hrende Kr&amp;#228;fte der amerikanischen pr&amp;#228;genden Ereignisses: Hurrikan „Katrina“. „Pl&amp;#246;tzlich sahen diese Leute Bilder in Echtzeit dar&amp;#252;ber, welch massive Verw&amp;#252;stungen der Klimawandel auch in ihren Bilanzen anrichten k&amp;#246;nnte – ich glaube, das hat sehr viele Menschen aufwachen lassen.“ Gewinne in Sicht Zweifellos haben Aspekte gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen und eine echte Besorgnis &amp;#252;ber die weltweite Lage bei den &amp;#220;berlegungen zahlreicher Unternehmensf&amp;#252;hrer auf beiden Seiten des Atlantiks eine Rolle gespielt. Dennoch kommt man nicht um die Tatsache herum, dass die oberste Priorit&amp;#228;t stets dem Proﬁt und den Aktion&amp;#228;ren zuerkannt werden wird. „Keine Analyse sollte von der Annahme ausgehen, dass die W</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=31</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=31</link><title>Vestas Win[d] Page 31</title><description>USCAP USCAP (United States Climate Action Partnership) setzt sich aus einer Reihe von Unternehmen und f&amp;#252;hrenden Umweltorganisationen zusammen. Ihr Ziel ist es, auf die amerikanische Bundesregierung einzuwirken, damit diese rasch wirkungsvolle landesweite Gesetze erl&amp;#228;sst, die eine deutliche Senkung der Treibhausgasemissionen zum Inhalt haben. USCAP hat ein wegweisendes Paket von Grunds&amp;#228;tzen und Empfehlungen herausgegeben, die die Dringlichkeit einer politischen Rahmengebung zum Thema Klimawandel unterstreichen. Zu den Mitgliedern z&amp;#228;hlen Shell, BP, Ford, Caterpillar, Chrysler, General Electric, Xerox und weitere &amp;#228;hnlich bekannte Unternehmen. Ein heikler Balanceakt Zwar stimmt die Mehrzahl der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte in der Wirtschaft darin &amp;#252;berein, dass ein Emissionshandelssystem die richtige L&amp;#246;sung ist. Dennoch ist man sich allgemein der Tatsache Der Preis f&amp;#252;r Kohlenstoff Der zweite entscheidende Wirtschaftsfaktor f&amp;#252;r die ernsthaften Anstrengungen der Industrie zur Minderung der weltweiten CO2-Emissionen durch Investitionen in neue Technologien ist ein weltweit einheitlicher Preis f&amp;#252;r Kohlenstoff. Auch wenn das 2005 eingef&amp;#252;hrte Emissionshandelssystem EU-ETS durchaus einige Kinderkrankheiten aufwies, so hat es dennoch gezeigt, dass ein solches System vermutlich die beste L&amp;#246;sung darstellt. bewusst, dass als &amp;#228;u&amp;#223;erste Folge von dessen Einf&amp;#252;hrung die Weltwirtschaft aus den Fugen geraten k&amp;#246;nnte. Wie man es auch betrachten mag, es ist eine unumg&amp;#228;ngliche Tatsache, dass ein solches System in der Praxis wie eine Steuer wirken wird. Ein Anheben der Preise mittels einer Steuer in einem so wichtigen weltwirtschaftlichen Bereich wie der Energie wird jedoch unweigerlich Nachfrage und Verbrauch sinken lassen. „Dieses Thema ist mit zahlreichen Unsicherheiten behaftet, was es „Beim Blick auf die europ&amp;#228;ischen Erfahrungen hat vor allem die Strombranche in den USA festgestellt, dass die erfolgreiche Einf&amp;#252;hrung eines solchen Cap-and-Trade-Systems enorme Gewinnchancen mit sich bringt. Daher zielt die Lobbyarbeit von Organisationen wie USCAP (United States Climate Action Partnership) und dem Pew Center on Global Climate Change auf eben diesen Bereich”, berichtet Emma Duncan und f&amp;#252;gt hinzu, in Washington sei die Debatte um Anzahl und Verteilung von Allokationen und Genehmigungen f&amp;#252;r die verschiedenen Branchen und Unternehmen bereits im Gange. Die USA stehen vor einer wichtigen Entscheidung Ein weiterer wichtiger Grund, warum so viele hochkar&amp;#228;tige amerikanische Unternehmen mittlerweile aktiv eine bundesweite Regelung, etwa in Form eines Cap-and-Trade-Systems, unterst&amp;#252;tzen, ist die Furcht vor der Alternative: eine Flickschusterei verschiedener Gesetze und Regelungen in den einzelnen Staaten. „Vor allem an der Westk&amp;#252;ste und in einer Reihe von Staaten im Nordosten wurden bereits eigene Regelungen eingef&amp;#252;hrt, und das behagt den gro&amp;#223;en Unternehmen keineswegs“, erl&amp;#228;utert Duncan und betont weiter, diese Ma&amp;#223;nahmen, vor allem die von dem republikanischen Gouverneur Kaliforniens, Arnold Schwarzenegger, erlassenen weit reichenden Vorschriften h&amp;#228;tten das Verfahren zus&amp;#228;tzlich in Schwung gebracht. „Man kommt nicht darum schwierig macht, einen Preis f&amp;#252;r Kohlenstoff festzusetzen, ohne das globale Wachstum zu sehr zu belasten“, betont Duncan, die jedoch nicht der Ansicht ist, dass die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft allzu schwerwiegend w&amp;#228;ren. „Die Preise vieler alternativer Technologien wie etwa der Windenergie sind bereits auf ein Niveau gefallen, das nicht viel h&amp;#246;her liegt als bei den herk&amp;#246;mmlichen kohlenstoffhaltigen Energietr&amp;#228;gern“, erkl&amp;#228;rt sie. Der Hurrikan Katrina zeigt welche massiven Verw&amp;#252;stungen der Klimawandel bewirken kann. 31</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=32</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=32</link><title>Vestas Win[d] Page 32</title><description>Infoakte: Windenergie • Wind ist eine unersch&amp;#246;pﬂiche, kostenlose Energiequelle. • Die Windenergie ist ﬁnanziell wettbewerbsf&amp;#228;hig gegen&amp;#252;ber herk&amp;#246;mmlichen Formen der Energiegewinnung. • Windenergie verringert die Abh&amp;#228;ngigkeit von Energieimporten. • Windenergie erm&amp;#246;glicht den raschen Aufbau umfassender Erzeugungskapazit&amp;#228;ten. • Windenergie tr&amp;#228;gt zum Abbau der Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen bei. praktisch umgangen, was ganze Volkswirtschaften von Grund auf ver&amp;#228;ndert hat. In &amp;#228;hnlicher Weise kann ich mir auch gut vorstellen, dass einige Entwicklungsl&amp;#228;nder, die noch nicht so stark in die kohlenstofﬁntensive Wirtschaft herum: Amerika spielt bei der Bek&amp;#228;mpfung des Klimawandels eine entscheidende Rolle. Nun geht es einzig und allein darum, welche Haltung der oder die n&amp;#228;chste amerikanische Pr&amp;#228;sident/in einnehmen wird. Alles andere ist im Moment zweitrangig.“ Die gewichtige Stimme der Industrie Emma Duncan betont nochmals die entscheidende Rolle der Industrie bei der Aus&amp;#252;bung von Druck auf die Gesetzgeber. „Wir brauchen klare Ma&amp;#223;nahmen und eindeutige Signale seitens der Wirtschaft, so wie im Januar letzten Jahres, als das Edison Electric Institute, der Verband der US-amerikanischen Stromunternehmen, verk&amp;#252;ndete, man w&amp;#252;nsche sich ‚regulatorische Ma&amp;#223;nahmen’. Dies war ein wichtiger Meilenstein, denn obwohl der Begriff ‚bindend’ ausgeklammert wurde, stellte die Aussage einen bedeutenden Wendepunkt in der Haltung der gr&amp;#246;&amp;#223;ten CO2-Emittenten zum Kampf gegen den Klimawandel dar.“ China und Indien kommen hinzu Zwar sind die USA heute noch weltweit der gr&amp;#246;&amp;#223;te Emittent von CO2; alle Anzeichen deuten jedoch darauf hin, dass China und Indien sie bereits in wenigen Jahren &amp;#252;berholen werden. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Industrie vor allem dieser beider L&amp;#228;nder anzuregen, sich aktiv f&amp;#252;r eine Begrenzung ihrer CO2-Emissionen einzusetzen. „Derzeit gibt es kaum Anzeichen daf&amp;#252;r, dass in diesem Bereich irgendwelche besonderen Bem&amp;#252;hungen geplant werden, und der von den dortigen Regierungen ausge&amp;#252;bte Druck ist, milde ausgedr&amp;#252;ckt, nicht nennenswert“, berichtet Emma Duncan. Sie hingegen ist &amp;#252;berzeugt, dass es f&amp;#252;r L&amp;#228;nder wie China und Indien durchaus m&amp;#246;glich ist, in ihrer Entwicklung einige Phasen st&amp;#228;rkerer Umweltverschmutzung einfach zu &amp;#252;berspringen. Dies hie&amp;#223;e, dass sie schneller zu nachhaltigen Gesellschaften im Sinne des Umgangs mit dem Klima werden k&amp;#246;nnten. „Man muss sich zum Beispiel nur einmal ansehen, wie die Einf&amp;#252;hrung der Mobiltelefonie im privaten Sektor in Entwicklungsl&amp;#228;ndern vor sich ging. Die Festnetztelefonie wurde hier Die gr&amp;#246;&amp;#223;te Herausforderung Auf die Frage, was sie aufgrund ihrer umfassenden Nachforschungen auf diesem Gebiet und ihres weit reichenden Verst&amp;#228;ndnisses des Themas f&amp;#252;r die gr&amp;#246;&amp;#223;te Herausforderung halte, antwortet sie, ohne zu z&amp;#246;gern: „Die politische Seite. Denn ganz gleich, wie aktiv sich die Industrie freiwillig bem&amp;#252;ht, ist doch das Vorliegen schl&amp;#252;ssiger politischer L&amp;#246;suninvestiert haben wie die Industriestaaten, diese Phase teilweise oder ganz umgehen k&amp;#246;nnten.“ Als konkretes Beispiel f&amp;#252;hrt Duncan die wasserstoffbetriebenen Busse an, die bereits auf Chinas Stra&amp;#223;en fahren, und erw&amp;#228;hnt die Tatsache, dass dort auch bereits ganze St&amp;#228;dte von der Gr&amp;#246;&amp;#223;e Shanghais vollkommen neu errichtet werden. „Anders ausgedr&amp;#252;ckt hat man dort die M&amp;#246;glichkeit, den Klimawandel schon in der allerersten st&amp;#228;dtebaulichen Planungsphase zu ber&amp;#252;cksichtigen. Dies steht im Gegensatz zu den ‚reichen’ L&amp;#228;ndern, deren St&amp;#228;dte bereits gebaut sind, und macht wirtschaftlich gesehen einen bedeutenden Unterschied.“ Quelle: HSBC Bank Inc., Unternehmensbericht: Vestas Schon gewusst… dass bei &amp;#214;lpreisen von &amp;#252;ber 64 USDollar pro Barrel die Onshore-Windenergie ebenso wettbewerbsf&amp;#228;hig ist wie Kohle und Gas? 32</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=33</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=33</link><title>Vestas Win[d] Page 33</title><description>„Trotz der unglaublichen Komplexit&amp;#228;t der politischen Fragen sind die technologischen und ﬁnanziellen Aspekte doch relativ einfach.“ Emma Duncan, The Economist Emma Duncan gen unabdingbar, damit sich wirklich etwas bewegen kann.“ Warum jedoch ist der Umgang mit dem Klimawandel politisch so viel schwieriger als andere Probleme? „Daf&amp;#252;r gibt es drei Gr&amp;#252;nde“, erkl&amp;#228;rt Emma Duncan. „Erstens geht dieses Thema mit einem hohen Ma&amp;#223; an Unsicherheit einher, wodurch genaue Berechnungen unm&amp;#246;glich werden. Zweitens handelt es sich in jeder Hinsicht um ein globales Thema, in viel h&amp;#246;herem Ma&amp;#223;e als etwa bei der Vereinbarung von Handelsabkommen. Und schlie&amp;#223;lich ist es auch ein generationen&amp;#252;bergreifendes Problem. Anders gesagt: Wir schuften heute f&amp;#252;r etwas, das erst den Menschen zwei, drei, vier oder noch mehr Generationen nach uns nutzen mag oder auch nicht“, erkl&amp;#228;rt sie, &amp;#228;u&amp;#223;ert sich jedoch abschlie&amp;#223;end zuversichtlich, dass sich letztendlich eine L&amp;#246;sung ﬁnden werde: „Trotz der unglaublichen Komplexit&amp;#228;t der politischen Fragen sind die technologischen und ﬁnanziellen Aspekte doch relativ einfach. Aus diesem Grund mache ich mir keine gro&amp;#223;en Sorgen dar&amp;#252;ber, ob wir schlie&amp;#223;lich eine L&amp;#246;sung ﬁnden und Fortschritte machen werden. Mit etwas Gl&amp;#252;ck gelingt uns das sogar schon n&amp;#228;chstes Jahr in Kopenhagen.“ Emma Duncan ist stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift The Economist und Verfasserin zweier Sonderberichte &amp;#252;ber die Rolle der Industrie im Kampf gegen den Klimawandel: „The Heat is On“, September 2006, und „Cleaning Up“: Business and Climate Change”, ver&amp;#246;ffentlicht im Juni 2007. Zuvor arbeitete Duncan f&amp;#252;r den Fernsehsender ITN; au&amp;#223;erdem schreibt sie regelm&amp;#228;&amp;#223;ig eine Kolumne f&amp;#252;r den Sunday Telegraph. Weiterhin hat sie als freie Journalistin Artikel f&amp;#252;r Publikationen wie die Times, die Sunday Times, Vogue und Cosmopolitan verfasst. 33</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=34</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=34</link><title>Vestas Win[d] Page 34</title><description>1909 Maccarty Glacier, Alaska. 34</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=35</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=35</link><title>Vestas Win[d] Page 35</title><description>Maccarty Glacier, Alaska. 2004 35</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=36</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=36</link><title>Vestas Win[d] Page 36</title><description>Weltwirtschaft 2.0 36</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=37</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=37</link><title>Vestas Win[d] Page 37</title><description>Um wirklich ernsthaft, nachhaltig und auf globaler Ebene etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, muss dies im Rahmen der globalen Marktwirtschaft geschehen, die ihrerseits ebenfalls dringend erheblicher Ver&amp;#228;nderungen bedarf. Einer der wichtigen Wirtschaftsf&amp;#252;hrer, der diesen Wandel der Marktwirtschaft anf&amp;#252;hrt, ist Lars G. Josefsson, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender des schwedischen Unternehmens Vattenfall, einer der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Energiekonzerne Europas. Als die schwedische Regierung Lars G. Josefsson im Fr&amp;#252;hjahr 2000 den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei dem staatlichen Unternehmen Vattenfall anbot, wusste er noch nicht, welche Ver&amp;#228;nderungen dies mit sich bringen w&amp;#252;rde: Innerhalb von nur wenigen Jahren verschrieb er sich dem Kampf gegen den Klimawandel. F&amp;#252;nf Jahre sp&amp;#228;ter setzte das US-Magazin TIME ihn aufgrund dieses Engagements auf die Jahresliste der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Helden Europas. 2006 wurde er zum Klimaschutzberater der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ernannt. Und im Januar 2007 schlie&amp;#223;lich trug er ma&amp;#223;geblich zur Einrichtung der ersten weltweiten Initiative von Wirtschaftsf&amp;#252;hrern bei, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Klimawandel im Welthandel zu ber&amp;#252;cksichtigen. Die Bew&amp;#228;hrungsprobe Lars G. Josefsson macht keinen Hehl daraus, dass seine Kenntnisse &amp;#252;ber den Klimawandel vor seiner Ernennung zum Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzenden von Vattenfall eher gering waren. Heute, acht Jahre sp&amp;#228;ter, hat sich sein Standpunkt zur Erderw&amp;#228;rmung deutlich gewandelt. „Dieses Thema ist von allergr&amp;#246;&amp;#223;ter Bedeutung, und ich bezeichne den Klimawandel ohne zu z&amp;#246;gern als die Bew&amp;#228;hrungsprobe f&amp;#252;r die Menschheit“, erkl&amp;#228;rt er. Als sich Lars G. Josefsson zum ersten Mal mit CO2-Emissionen befasste, war dies aus gesch&amp;#228;ftlichen Gr&amp;#252;nden notwendig. Zwischen 1999 und 2002 kaufte Vattenfall eine Reihe von Kohlekraftwerken in Ostdeutschland und erwarb damit, in Lars G. Josefssons Worten, „einen Haufen fossiler Brennstoffe“. Durch diese Neuinvestitionen musste er sich n&amp;#228;her mit den Themen CO2 und globale Erw&amp;#228;rmung befassen und war, milde ausgedr&amp;#252;ckt, &amp;#252;berrascht, als er feststellte, wie wenig bis dahin erreicht worden war. Gleichzeitig wurde ihm klar, dass die Industrie eine vollkommen neue und wesentlich aktivere Rolle als bisher &amp;#252;bernehmen musste. Der Weg nach vorn „Im Gro&amp;#223;en und Ganzen hat die Wirtschaft zwei wichtige Aufgaben im Kampf gegen den Klimawandel zu &amp;#252;bernehmen“, erl&amp;#228;utert Lars G. Josefsson. „Die erste besteht darin, Politiker zu unterst&amp;#252;tzen, wenn sie die schwierigen Entscheidungen treffen, die unweigerlich Teil der L&amp;#246;sung sind. Die zweite ist, selbst einen Beitrag zu leisten.“ Er f&amp;#252;gt hinzu, man k&amp;#246;nne es 37</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=38</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=38</link><title>Vestas Win[d] Page 38</title><description>„In unserem Kulturkreis sind wir es nicht gewohnt, weit vorauszudenken; wir verlangen Ergebnisse stets hier und jetzt.” Lars G. Josefsson, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender, Vattenfall. scherzhaft so ausdr&amp;#252;cken, dass Politiker &amp;#252;ber reichlich Know-What, die Wirtschaft dagegen &amp;#252;ber das n&amp;#246;tige Know-How verf&amp;#252;ge. Je mehr Kenntnisse Vattenfall nach und nach zur Klimaerw&amp;#228;rmung und zum Einﬂuss der Industrie darauf sammelte, desto st&amp;#228;rker engagierte sich der Konzern in diesem Bereich &amp;#252;ber die das Unternehmen unmittelbar betreffenden Herausforderungen hinaus. So ver&amp;#246;ffentlichte Vattenfall im Januar 2006 einen umfassenden Bericht mit dem Titel „Curbing Climate Change“ (Begrenzung des Klimawandels). In diesem Entwurf werden fundierte Vorschl&amp;#228;ge unterbreitet, wie die L&amp;#228;nder der Erde im Laufe dieses Jahrhunderts ihre CO2Emissionen senken k&amp;#246;nnen. Es werden 10 Leitprinzipien f&amp;#252;r eine globale L&amp;#246;sung aufgelistet. Dazu geh&amp;#246;rt auch die Aussage, dass s&amp;#228;mtliche L&amp;#228;nder der Erde sich beteiligen m&amp;#252;ssen, wobei jedoch gleichzeitig armen L&amp;#228;ndern das Recht auf wirtschaftliche Entwicklung nicht verwehrt werden darf. Gleichzeitig wird betont, dass bei diesem Modell die relative Wettbewerbssituation der L&amp;#228;nder untereinander keinesfalls verzerrt werden darf. Laut dem Bericht besteht der erste Schritt in der Einrichtung einer verbindlichen Obergrenze f&amp;#252;r die weltweiten CO2-Emissionen. Weiter hei&amp;#223;t es, dass die Reduktionsziele je nach BIP und gem&amp;#228;&amp;#223; einem Allokationsmodell auf die einzelnen L&amp;#228;nder aufgeteilt werden sollten. Anders ausgedr&amp;#252;ckt, schl&amp;#228;gt Vattenfall mit dem Bericht eine L&amp;#246;sung f&amp;#252;r eine der schwierigen Fragestellungen vor, die bisher auf der klimapolitischen Tagesordnung nicht so weit oben stand, sich aber fr&amp;#252;her oder sp&amp;#228;ter zu einem brandhei&amp;#223;en Thema entwickeln wird: Wie k&amp;#246;nnen die wirtschaftlichen Belastungen gerecht auf die verschiedenen L&amp;#228;nder verteilt werden? Auch Notre Dame wurde nicht an einem Tag erbaut Lars G. Josefsson ist sich ganz und gar bewusst, dass es vielen wegen des sehr langfristigen Zeitrahmens schwer f&amp;#228;llt, einen L&amp;#246;sungsansatz wie den in „Curbing Climate Change“ zu begreifen. „In unserem Kulturkreis sind wir es nicht gewohnt, weit vorauszudenken; wir verlangen Ergebnisse stets hier und jetzt. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass es hier darum geht, eine vollkommen neue Welt zu schaffen – und derartige Vorhaben brauchen Zeit“, sagt er mit einem trockenen L&amp;#228;cheln. Josefsson ist auf der Suche nach einer Geisteshaltung, die einer seiner amerikanischen Kollegen, Jim Rogers von Duke Energy in Nord-Carolina, als „Kathedralendenken“ bezeichnet hat. „W&amp;#228;hrend eines Parisaufenthaltes besichtigte er Notre Dame und war fasziniert von der Geschichte dieses Geb&amp;#228;udes. Der Bau der Kathedrale dauerte so lange, dass die Menschen, die die Fundamente ausgehoben hatten, das Legen der ersten Steine nicht mehr erlebten, ebenso wie diejenigen, die diese Steine verlegten, nie die fertigen Mauern zu Gesicht bekamen“, erz&amp;#228;hlt Lars G. Josefsson und f&amp;#228;hrt fort: „Genau so m&amp;#252;ssen auch wir die ersten, wichtigen Schritte auf dem Weg zu einer L&amp;#246;sung f&amp;#252;r das Klima gehen, selbst 38</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=39</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=39</link><title>Vestas Win[d] Page 39</title><description>Quelle: Vattenfall. wenn erst unsere Enkel oder Urenkel davon proﬁtieren.“ Mission possible Laut Lars G. Josefsson bestand das Hauptziel des Berichts „Curbing Climate Change“ darin, eine L&amp;#252;cke innerhalb der Klimadebatte zu schlie&amp;#223;en. Als er verfasst wurde, gab es noch keine Modelle zur L&amp;#246;sung des Problems bzw. zur gerechten Verteilung der Lasten. Ziel des Berichts war also, aufzuzeigen, dass eine L&amp;#246;sung tats&amp;#228;chlich m&amp;#246;glich ist. „Allerdings blieb der Bericht die Antwort auf die Frage schuldig, wie wir von unserer heutigen Situation zu solch einem System gelangen sollen“, betont Lars G. Josefsson. Genau dieses Thema, n&amp;#228;mlich der &amp;#220;bergang zu einer langfristigen CO2-Wirtschaft, liegt dem im Januar 2007 von Vattenfall ver&amp;#246;ffentlichten Bericht mit dem Titel „Climate Map 2030“ (Klimalandkarte 2030) zugrunde. „Mit diesem Bericht wird der Weg dahin aufgezeigt. Wir konzentrieren uns darin auf die &amp;#220;bergangsphase bis zum Jahr 2030 und untersuchen genau, was getan werden k&amp;#246;nnte und sollte und wie hoch die Kosten w&amp;#228;ren. Anders gesagt, geht es in beiden Berichten jeweils um unterschiedliche Abschnitte des Weges hin zu einer endg&amp;#252;ltigen L&amp;#246;sung.“ Im Bericht „Climate Map 2030” nennt Vattenfall 27 speziﬁsche Ma&amp;#223;nahmen, die zusammen einen R&amp;#252;ckgang der CO2-Emissionen um 26,7 Mrd. Tonnen bis zum Jahr 2030 ergeben. Die Ma&amp;#223;nahmen verteilen sich auf sechs verschiedene Bereiche: Energie, Industrie, Verkehr und Transport, Bau, Forstwirtschaft sowie Landwirtschaft und Abfallwirtschaft. Interessanter jedoch ist vielleicht die Tatsache, dass eine Kostenkurve errechnet wurde, die die Grenzkosten f&amp;#252;r die Reduktion der CO2- Emissionen pro Tonne und nach Ma&amp;#223;nahmen aufgeschl&amp;#252;sselt darstellt. Wie in Abbildung 1 dargestellt, wurde ein gesch&amp;#228;tzter Marktpreis von 40 Euro pro Tonne ausgesto&amp;#223;enem CO2 eingegeben (gepunktete orangefarbene Linie), um diejenigen Ma&amp;#223;nahmen darzustellen, die beim derzeitigen Kostenniveau sofort proﬁtabel w&amp;#228;ren, darunter auch die Windenergie. Worte in die Tat umsetzen W&amp;#228;hrend Lars G. Josefsson und Vattenfall sich intensiver mit der Klimaproblematik befassten, kam Josefsson mit immer mehr F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften aus der ganzen Welt in Kontakt, die ebenso wie er den Ernst der Lage erkannt hatten. Und sie waren bereit, Worten Taten folgen zu lassen. Auf Initiative des Vorstandsvorsitzenden von Vattenfall wurde daher im Januar 2007 eine Pressekonferenz einberufen, um die erste weltweite Klimainitiative von Wirtschaftsf&amp;#252;h- 39</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=40</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=40</link><title>Vestas Win[d] Page 40</title><description>INFOAKTE: 3C • 46 Unternehmen (2/3 davon werden in der Fortune-500-Liste genannt) • 4,5 Millionen Besch&amp;#228;ftigte • Jahresumsatz von zusammen 1.250 Mrd. Euro • Aktiv in 220 L&amp;#228;ndern und Regionen • Unternehmenszentralen in 11 der G8+5-Staaten • 15 Prozent der weltweiten Stromproduktion www.combatclimatechange.org rern vorzustellen. Die Initiative nennt sich 3C, was f&amp;#252;r „Combat Climate Change“ (Bek&amp;#228;mpfung des Klimawandels) steht. Derzeit sind fast 50 Unternehmen beteiligt, die zusammen einen Jahresumsatz von 1.250 Mrd. Euro aufweisen. „Wir sehen uns als Stimme der Industrie innerhalb der globalen Klimadebatte“, erkl&amp;#228;rt Lars G. Josefsson und betont anschlie&amp;#223;end, die Initiative habe von Anfang an betr&amp;#228;chtliche Aufmerksamkeit seitens f&amp;#252;hrender Politiker erhalten. „Viele Politiker erkennen 3C an und sind sehr dankbar f&amp;#252;r die Initiative. Und sie h&amp;#246;ren auch tats&amp;#228;chlich auf unsere Empfehlungen.“ Um die politische Bedeutung von 3C zu unterstreichen, sind Lars G. Josefsson und andere Vertreter mit Tony Blair, dem damaligen Premierminister Gro&amp;#223;britanniens, dem Pr&amp;#228;sidenten der EU-Kommission Jos&amp;#233; Manuel Barroso sowie der deutschen Kanzlerin Angela Merkel w&amp;#228;hrend ihrer G8-Pr&amp;#228;sidentschaft im Jahr 2007 zusammengetroffen. „Indem wir sowohl das Problem selbst als auch die Rolle der Industrie bei dessen L&amp;#246;sung im Blickfeld halten, kann 3C zur Festlegung des richtigen Kurses in Richtung einer globalen Vereinbarung beitragen, die, wie ich hoffe, n&amp;#228;chstes Jahr in Kopenhagen zustande kommen wird“, erkl&amp;#228;rt Lars G. Josefsson. Ein Cap-and-Trade-System Bisher bestand das wichtigste Ergebnis der 3C-Initiative in neun konkreten Empfehlungen an die Politik, vorgestellt in einem Bericht mit dem Titel „A Roadmap to Combating Climate Change“ (Programm zur Bek&amp;#228;mpfung des Klimawandels). Eine davon besteht in der Schaffung eines globalen Marktes f&amp;#252;r den Emissionshandel. Wie in dem Artikel „Erderw&amp;#228;rmung in den Vorstandsetagen“ (siehe S. 28) erw&amp;#228;hnt, sind sich die meisten F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte der Wirtschaft darin einig, dass ein solches Cap-and-Trade-System f&amp;#252;r die Begrenzung der globalen Erw&amp;#228;rmung mithilfe der Kr&amp;#228;fte des Marktes unerl&amp;#228;sslich ist. Lars G. Josefsson dr&amp;#252;ckt das so aus: „Als erstes legt man eine Obergrenze (Cap) fest. So wird ein Gut knapp. Wenn nun etwas nur begrenzt zur Verf&amp;#252;gung steht, dann hat es auch einen Preis, genau wie Autos, Lebensmittel oder alle anderen Waren – eben, weil die Menge begrenzt ist. Daraus folgt die Frage: Wenn Waren oder Dienstleistungen knapp sind und sie daher einen Preis haben – warum sollte man dann nicht mit ihnen handeln? Nach Meinung von Lars G. Josefsson w&amp;#252;rde dies die Unternehmen sofort dazu bringen, die niedrigsten Kosten anzustreben, was wiederum genau das zur Folge h&amp;#228;tte, was als Idee hinter der Einf&amp;#252;hrung eines globalen Handelssystems f&amp;#252;r CO2-Emissionsrechte steht. In dem oben genannten Artikel werden die Bef&amp;#252;rchtung einiger Skeptiker erw&amp;#228;hnt, ein Cap-and-Trade-System k&amp;#246;nnte so drastische Auswirkungen haben, dass es letztendlich die Weltwirtschaft aus den Fugen br&amp;#228;chte. Lars G. Josefsson jedoch bezeichnet diese Bef&amp;#252;rchtung als weit hergeholt. „Zum einen w&amp;#228;re die Alternative wesentlich teurer, und wenn man sich die – mittlerweile sehr zahlreichen – Berechnungen hinsichtlich der zu erwartenden Kosten ansieht, wird ganz klar deutlich, dass ein solches System bei einer guten Organisation durchaus erschwinglich w&amp;#228;re und sich weder wachstumshemmend noch sonst irgendwie st&amp;#246;rend auswirken w&amp;#252;rde.“ Josefsson verweist au&amp;#223;erdem auf die Tatsache, dass noch vor wenigen Jahren ein Barrel &amp;#214;l 20 US-Dollar kostete und dass wir heute f&amp;#252;nfmal so viel zahlen. „Und niemand beschwert sich“, f&amp;#252;gt er hinzu. Die L&amp;#246;sung w&amp;#228;re einfach – die Politik ist kompliziert Lars G. Josefsson ist ganz und gar davon &amp;#252;berzeugt, dass die L&amp;#246;sung des Klimaproblems ganz einfach ist: Es m&amp;#252;sste weniger kosten, CO2 einzusparen, als es auszusto&amp;#223;en. „Wir beﬁnden uns jedoch momentan in einer Situation, in der jeder auf den anderen verweist und von diesem verlangt, den erste</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=41</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=41</link><title>Vestas Win[d] Page 41</title><description>Die neun Empfehlungen der 3CInitiative Zur Veranschaulichung des Problems erz&amp;#228;hlt er vom Zusammenbruch einer hoch entwickelten Kultur auf den Osterinseln im Paziﬁk in nur 500 Jahren (zwischen 1200 und 1700), weil die polynesische Bev&amp;#246;lkerung alle B&amp;#228;ume auf den Inseln f&amp;#228;llte und so das &amp;#214;kosystem zerst&amp;#246;rte. „Nat&amp;#252;rlich waren sie sich der negativen Entwicklung bewusst, fuhren aber trotzdem mit dem F&amp;#228;llen der B&amp;#228;ume fort, vielleicht, weil sie dachten, wenn sie es nicht selbst, so w&amp;#252;rden es eben ihre Nachbarn tun“, meint Lars G. Josefsson. Er ist &amp;#252;berzeugt, dass wir uns heute in genau der gleichen Situation beﬁnden, wenn auch in viel gr&amp;#246;&amp;#223;erem Ma&amp;#223;stab. „Wenn wir selbst keine Emissionen mehr aussto&amp;#223;en, werden es garantiert die anderen tun, und dann treffen uns Probleme wie Arbeitslosigkeit usw. Rational betrachtet, wissen wir also, dass wir uns in die falsche Richtung bewegen, aus politischer Sicht jedoch sind die Schritte, die nun n&amp;#246;tig w&amp;#228;ren, einfach nicht akzeptabel“, erl&amp;#228;utert er und sagt abschlie&amp;#223;end: „Auch diese Rolle k&amp;#246;nnte die Wirtschaft ausf&amp;#252;llen: Wir k&amp;#246;nnen daf&amp;#252;r sorgen, dass es politisch akzeptabel ist, das Problem anzugehen, und dies stellt meiner Meinung nach eine &amp;#228;u&amp;#223;erst wichtige Erkenntnis dar.“ 1. Globale Zielvorgabe f&amp;#252;r die Begrenzung des Temperaturanstiegs und Festlegung von Emissionsreduktionszielen f&amp;#252;r die Jahre 2030 und 2050 auf der Grundlage der aktuellsten Forschungsergebnisse. 2. Einbindung von Unternehmen und Nutzung der Marktkr&amp;#228;fte zur F&amp;#246;rderung der Wende hin zu einer Gesellschaft mit geringem CO2Aussto&amp;#223; – durch die Dynamik der Weltwirtschaft wird der Umstieg machbar. 3. Entwicklung eines globalen, langfristig glaubw&amp;#252;rdigen Emissionshandelssystems als entscheidender Mechanismus zur F&amp;#246;rderung von Reduktionsma&amp;#223;nahmen. 4. Festlegung von Mindestanforderungen an Energie- und CO2-Efﬁzienz zur Erg&amp;#228;nzung des Preismechanismus, vor allem in der Bauund Verkehrsbranche. 5. Internationaler Einsatz zur Ausarbeitung von Systemen um gezielt die Reduktionsm&amp;#246;glichkeiten in Forst- und Landwirtschaft zu nutzen. 6. Steigerung der kostenefﬁzienten &amp;#246;ffentlichen Unterst&amp;#252;tzung f&amp;#252;r ausgew&amp;#228;hlte neue Technologien mit deutlichem Reduktionspotential sowie systematischer Abbau von Hindernissen f&amp;#252;r deren Einsatz. 7. Gerechte Verteilung der Lasten f&amp;#252;r die notwendige Anpassung auf alle Staaten, bei der der globale Aspekt dieser Herausforderung deutlich wird. 8. Ermutigung der G8+5-Staaten, innerhalb des laufenden Prozesses der Einrichtung eines weltweiten Systems die F&amp;#252;hrung zu &amp;#252;bernehmen und bei der Emissionsreduzierung mit gutem Beispiel voranzugehen. 9. Wir, die Unternehmen der 3C-Initiative, verpﬂichten uns zur Unterst&amp;#252;tzung der f&amp;#252;hrenden Politiker in aller Welt bei der Umsetzung dieses Prozesses sowie zur Ausdehnung unserer eigenen Anstrengungen zum Abbau von Emissionen. 41</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=42</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=42</link><title>Vestas Win[d] Page 42</title><description>42</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=43</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=43</link><title>Vestas Win[d] Page 43</title><description>In Tarent stehen alle Zeichen auf Ver&amp;#228;nderung: Das italienische Montagewerk f&amp;#252;r Maschinenh&amp;#228;user beginnt mit der Produktion von Windenergieanlagen des Typs V90–3,0 MW und dem Transfer von Produktionswissen zur Anlage des Typs V52–850 kW nach China. Technologietransfer aus Tarent Nachdem eine drastische Umstellung der Produktionsverfahren vor einem Jahr die Kapazit&amp;#228;t fast ohne Investitionen um die H&amp;#228;lfte steigerte, hat es das Vestas-Werk f&amp;#252;r Maschinenh&amp;#228;user in Tarent im S&amp;#252;den Italiens wieder einmal geschafft: Generaldirektor Francesco Velluto und sein Team produzieren nun neben den Vestas-Anlagen vom Typ V52–850 kW, die seit 2002 in Tarent hergestellt werden, auch Anlagen vom Typ V90–3,0 MW. Die erste der neuen Anlagen rollte am 13. M&amp;#228;rz vom Band – exakt nach Zeitplan. Dar&amp;#252;ber hinaus hat Tarent einen erfolgreichen Transfer von Produktionswissen f&amp;#252;r die V52–850 kW-Anlage in das Vestas-Montagewerk f&amp;#252;r Maschinenh&amp;#228;user im chinesischen Tianjin, 120 km von Peking entfernt, durchgef&amp;#252;hrt. Die erste in China gebaute Anlage vom Typ V52–850 kW war Ende Januar fertig, wiederum genau nach Zeitplan. „Urspr&amp;#252;nglich h&amp;#228;tten wir diese beiden Technologietransfers lieber nacheinander abgewickelt“, erkl&amp;#228;rt Francesco Velluto. „Dies erwies sich jedoch als unm&amp;#246;glich, und so nahmen wir die Herausforderung an, dass eine sehr arbeitsreiche Zeit vor uns liegen w&amp;#252;rde!“ Raum zur Erweiterung Der erste Schritt bestand darin, in Tarent Platz f&amp;#252;r eine zweite Fertigungslinie zu schaffen. Laut Francesco Velluto stellte dies praktisch ein drittes Projekt zus&amp;#228;tzlich zu den beiden Transferprojekten dar. Im Januar 2006 war das Werk bereits neu organisiert und ein Produktionssystem nach dem Flussprinzip eingef&amp;#252;hrt worden, mit dessen Hilfe die Leistung fast ohne zus&amp;#228;tzliche Investitionen um 50 Prozent gesteigert werden konnte (siehe Wandel in Taranto, Vestas Win[d] Nr. 08, S. 52) und ehemalige Produktionsﬂ&amp;#228;chen f&amp;#252;r andere Nutzungszwecke frei wurden. 43</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=44</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=44</link><title>Vestas Win[d] Page 44</title><description>„Ich erinnere mich gerne an die Begegnungen in Tarent mit Menschen aus Italien, China, D&amp;#228;nemark und Indien – genau das macht eben die Welt von Vestas, den Vestas-Lebensstil aus.“ Francesco Velluto, Generaldirektor des Maschinenhauswerks in Tarent. Anfang Oktober 2007 kamen Mitarbeiter aus Tarent f&amp;#252;r mehrere Monate nach Ringk&amp;#248;bing, um sich an der Seite d&amp;#228;nischer Kollegen an der Fertigungslinie der V90–3,0 MW-Anlage schulen zu lassen. „Wir wurden von unseren d&amp;#228;nischen Kollegen gro&amp;#223;artig unterst&amp;#252;tzt“, meint Francesco Velluto. „Die allgemeine Unternehmenskultur ist in D&amp;#228;nemark und Italien recht &amp;#228;hnlich, aber Dank einer neuen Beschaffungsstrategie wurden weitere Fl&amp;#228;chen frei: Fr&amp;#252;her importierte man in Tarent s&amp;#228;mtliche Komponenten und Rohstoffe aus D&amp;#228;nemark, inzwischen kommen acht von zehn Teilen von &amp;#246;rtlichen Zulieferern. Durch die entsprechend k&amp;#252;rzeren Lieferzeiten wird weniger Lagerraum ben&amp;#246;tigt. „Durch den geringeren Umlaufbestand und Lagerbedarf konnten wir Platz f&amp;#252;r eine neue Fertigungslinie schaffen“, erl&amp;#228;utert Francesco Velluto. „Trotzdem mussten wir die bestehende Produktion der V52–850 kW-Anlagen komplett neu strukturieren und au&amp;#223;erdem unser Lager verlegen.” Im Unterschied zur vorigen Umstrukturierung waren f&amp;#252;r das V90–3,0 MW-Projekt erhebliche Investitionen erforderlich. „Die neue Windenergieanlage ist wesentlich gr&amp;#246;&amp;#223;er und komplexer als die V52–850 kW, vor allem, was die Elektrik betrifft”, erkl&amp;#228;rt Francesco Velluto. „Wir haben viel Geld in neue Kr&amp;#228;ne Technologie und Kultur Parallel zu den baulichen Vorbereitungen musste man sich in Tarent auch hinsichtlich des Wissens f&amp;#252;r die Montage der neuen Windenergieanlage auf den neuesten Stand bringen. und Werkzeuge gesteckt, und die Zahl der Mitarbeiter ist um 25 Prozent gestiegen.“ Einer der zu verst&amp;#228;rkenden Bereiche war die Logistikabteilung. „Das Maschinenhaus der V90–3,0 MW-Anlage enth&amp;#228;lt &amp;#252;ber 2.000 Einzelteile – das sind doppelt so viele wie bei einer V52–850 kW”, betont Nicola Andriulli, der sich um die Unterst&amp;#252;tzung der Betriebsabl&amp;#228;ufe in der Logistikabteilung k&amp;#252;mmert. „Mit dem alten System w&amp;#228;re hierf&amp;#252;r reichlich zus&amp;#228;tzlicher Lagerraum n&amp;#246;tig gewesen. Durch den Einsatz schlanker Verfahren konnten wir jedoch alles auf den bestehenden Fl&amp;#228;chen unterbringen.“ Die Zahl der Zulieferer ist um &amp;#252;berschaubare 30 Prozent gestiegen, wie er weiter berichtet. die D&amp;#228;nen haben mehr Erfahrung in der schlanken Produktion und in Six Sigma, und ohne das schlanke Management h&amp;#228;tten wir die neue Fertigungslinie nicht in unseren bestehenden R&amp;#228;umen unterbringen k&amp;#246;nnen. Ich beschloss deshalb auch, in der zweiten Jahresh&amp;#228;lfte 2007 eine eigene Weiterbildung zu den Themen schlanke Unternehmensf&amp;#252;hrung und Six Sigma in Tarent zu organisieren, um unseren Mitarbeitern diese Konzepte n&amp;#228;her zu bringen und sie auf ihre neuen Aufgaben vorzubereiten.“ „Wir haben zum Beispiel gesehen, dass die Lagermitarbeiter in Ringk&amp;#248;bing mehr Befugnisse haben als ihre Kollegen in Tarent”, f&amp;#252;gt Nicola Andriulli hinzu. „Sie k&amp;#246;nnen schneller Entscheidungen treffen, ohne jemanden hinzuziehen zu m&amp;#252;ssen, was eine doppelte Bearbeitung vermeidet. F&amp;#252;r uns war der Wechsel zu dem d&amp;#228;nischen Modell f&amp;#252;r den Lagerbetrieb sehr n&amp;#252;tzlich, vor allem, da wir nun zwei Produktionsbereiche haben, was die Logistik komplexer macht.“ 44</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=45</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=45</link><title>Vestas Win[d] Page 45</title><description>„Der Schl&amp;#252;ssel zu Vestas’ Zukunft sind die Menschen. Nicht jedes Unternehmen schafft es, eine solche Loyalit&amp;#228;t hervorzurufen, und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.“ Francesco Velluto, Generaldirektor des Maschinenhauswerks in Tarent. Der ausgepr&amp;#228;gtere kulturelle Unterschied zwischen Italien und China bot ebenfalls interessante M&amp;#246;glichkeiten zur Weitergabe von Wissen. Zur Vorbereitung auf die Produktion der V52–850 kW-Anlage in Tianjin kamen chinesische Mitarbeiter f&amp;#252;r eine zweimonatige Schulung nach Tarent. „Um unsere Kollegen aus Tianjin m&amp;#246;glichst gastfreundlich empfangen zu k&amp;#246;nnen, haben wir zuvor einen Kurs zur chinesischen Kultur organisiert“, erz&amp;#228;hlt Francesco Velluto. „Als sie dann hier waren, bildeten wir sie aus, lernten aber gleichzeitig auch von ihnen. Besonders angenehm ﬁel uns an unseren chinesischen Kollegen ihre H&amp;#246;ﬂichkeit im Umgang mit anderen und ihr stark ausgepr&amp;#228;gter Lernwille auf. Sie sind sehr daran interessiert, Vestas-speziﬁsches Know-How zu erwerben und ihr Schulwissen so schnell wie m&amp;#246;glich durch berufsspeziﬁsche und technische Kenntnisse zu erg&amp;#228;nzen. Aber nat&amp;#252;rlich l&amp;#228;uft das nicht in einem einfachen und schnellen Prozess ab: Vor dem eigentlichen Technologietransfer m&amp;#252;ssen zuerst das Konzept „Safety First“ und der hohe Grad an Qualit&amp;#228;tssicherung, den wir bei Vestas Nacelles brauchen, vermittelt werden. Ob wir erfolgreich waren, wird sich sp&amp;#228;ter in Tianjin herausstellen. Im Werk in Tarent tauchten pl&amp;#246;tzlich Schilder und Wegweiser mit chinesischen Schriftzeichen auf, und in den Werkshallen wurde Englisch zur Arbeitssprache. Ich erinnere mich gerne an die Begegnungen in Tarent mit Menschen aus Italien, China, D&amp;#228;nemark und Indien – genau das macht eben die Welt von Vestas, den Vestas-Lebensstil aus.“ Im Dezember 2007 fuhr dann ein Team aus Tarent nach Tianjin. Zwar werden dort laut Francesco Velluto bereits Rotorbl&amp;#228;tter und Generatoren f&amp;#252;r die Anlage vom Typ V52–850 kW sowie Maschinenh&amp;#228;user f&amp;#252;r die V80-2,0 MW gebaut, jedoch brachte die Vorbereitung auf die Montage der Maschinenh&amp;#228;user f&amp;#252;r die V52–850 kW trotzdem noch gro&amp;#223;e Ver&amp;#228;nderungen mit sich. „Die gesamte Auslegung des Werks in Tianjin musste ge&amp;#228;ndert werden, um Platz f&amp;#252;r das Montageband f&amp;#252;r die V52–850 kW zu schaffen”, erkl&amp;#228;rt er, und weiter: „Zudem mussten neue Leute eingestellt werden – die gerade mit der Schule fertig waren. Diese kommen dann zu einer zweimonatigen Schulung nach Tarent, und wenn man ihren Mangel an praktischer Erfahrung in Betracht zieht, lernen sie in dieser Zeit sehr viel. Mittlerweile m&amp;#252;ssten unsere chinesischen Kollegen sehr gut in der Lage sein, eigenst&amp;#228;ndig eine Anlage vom Typ V52-850 kW zu montieren, aber wir als italienische Kollegen sind immer f&amp;#252;r sie da und bereit, jederzeit zu helfen.“ Zwischenzeitlich muss das Werk in Tarent aber auch seine Bestellungen abarbeiten. „Diejenigen Mitarbeiter, die nicht direkt an dem Technologietransfer beteiligt waren, haben sehr viel Arbeit in die Ausbildung unserer neuen Mitarbeiter investiert und sichergestellt, dass wir den Produktionsplan einhalten. Deshalb nenne ich dies das vierte Projekt“, meint Francesco Velluto. Auf die Menschen kommt es an Beim Abschied der chinesischen Mitarbeiter aus Italien und dem der Italiener aus D&amp;#228;nemark herrschte echte Traurigkeit, wie Francesco Velluto erz&amp;#228;hlt: „Es gab viele sch&amp;#246;ne Erlebnisse bei der Arbeit und in der Freizeit, mit Familien und Freunden. Ich habe einige Mitarbeiter aus Tarent sagen h&amp;#246;ren, sie freuten sich auf zu Hause, seien aber auch traurig, ihre d&amp;#228;nischen ‚Familien’ zu verlassen. Es war eine anstrengende Zeit, und alle mussten mehr arbeiten als sonst. Dank guter Planung, leidenschaftlichem Engagement und dem Bem&amp;#252;hen auf beiden Seiten, Wissen und Kulturmerkmale weiterzugeben, kann ich jedoch guten Gewissens sagen, dass wir erfolgreich waren. Der Schl&amp;#252;ssel zu Vestas’ Zukunft sind die Menschen. Nicht jedes Unternehmen schafft es, eine solche Loyalit&amp;#228;t hervorzurufen, und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.“ 45</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=46</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=46</link><title>Vestas Win[d] Page 46</title><description>Ein stabiler Rahmen f&amp;#252;r loyale Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen 46</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=47</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=47</link><title>Vestas Win[d] Page 47</title><description>Im vergangenen Jahr riefen die Vestas-Produktionseinheiten ein Projekt ins Leben, um damit die Beziehungen zu ihren wichtigsten Zulieferern zu st&amp;#228;rken. Unter der F&amp;#252;hrung von Vestas Mediterranean folgen nun die Vertriebseinheiten nach und richten ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Beziehungen zu ihren Lieferanten. Ziel ist es, langfristige Liefersicherheit, Qualit&amp;#228;tsverbesserungen und Kostenkontrolle sicherzustellen. Den meisten mag es nur logisch erscheinen, dass die Vestas-Produktionseinheiten st&amp;#228;ndig Teile einkaufen. Die Verbindung zwischen Vertriebst&amp;#228;tigkeit und Warenbeschaffung ist aber vielleicht nicht ganz so offensichtlich. Und doch schlie&amp;#223;en auch Vertriebseinheiten von Vestas Vertr&amp;#228;ge mit Zulieferern, z. B. &amp;#252;ber Mietkr&amp;#228;ne zur Errichtung von Windenergieanlagen oder &amp;#252;ber Dienstleistungen und Ausr&amp;#252;stungsgegenst&amp;#228;nde, die bei Transport- und Installationsprozessen ben&amp;#246;tigt werden. Die Idee f&amp;#252;r das Zuliefererprojekt bei Vestas Mediterranean entstand, weil das Unternehmen vor einem Jahr gewisse Probleme mit den Zulieferern hatte. Eines davon war, dass die Projektmanager eigene Vertr&amp;#228;ge mit ihren Zulieferern abschlossen, anstatt die standardisierten Kaufvertr&amp;#228;ge von Vestas zu verwenden, wie Francisco Mill&amp;#225;n Rios, f&amp;#252;r den Einkauf zust&amp;#228;ndiger Purchasing Manager bei Vestas Mediterranean, erkl&amp;#228;rt: „Das f&amp;#252;hrte dazu, dass wir extern nicht als einheitliches Unternehmen wahrgenommen wurden. Daher konnten wir weder langfristige Beziehungen zu unseren Zulieferern aufbauen noch Mengenvorteile erreichen. Aus diesem Grund entschloss man sich bei Vestas Mediterranean, eine Einkaufsabteilung einzurichten, die die 47</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=48</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=48</link><title>Vestas Win[d] Page 48</title><description>„Es ist von entscheidender Bedeutung, diejenigen Zulieferer zu ermitteln, die das Wachstum von Vestas in Zukunft sicherstellen k&amp;#246;nnen. Mit diesen m&amp;#252;ssen wir dann bindende Vertr&amp;#228;ge schlie&amp;#223;en und so Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen aufbauen, die von gegenseitiger Loyalit&amp;#228;t und gegenseitigen Verpﬂichtungen gepr&amp;#228;gt sind.“ Francisco Mill&amp;#225;n Rios, Purchasing Manager, Vestas Mediterranean. Beziehungen mit den Zulieferern besser organisieren sollte. Gro&amp;#223;e Nachfrage Eine weitere Aufgabe h&amp;#228;ngt mit der aktuellen Marktsituation f&amp;#252;r Windenergieanlagen zusammen. „Die enorme Nachfrage, die den Markt auszeichnet, macht es dringend erforderlich, einen Mechanismus zu ﬁnden, Francisco Mill&amp;#225;n Rios. der neuen Initiative proﬁtieren; zum Beispiel wird es ihnen dadurch m&amp;#246;glich, ihre Produktion in viel st&amp;#228;rkerem Ma&amp;#223;e langfristig zu planen, als dies heute der Fall ist. Bisher wurden im Rahmen des Projekts s&amp;#228;mtliche Zulieferer, mit denen wir zusammenarbeiten, ermittelt und bewertet. Gleichzeitig wurde ein Konzept eingef&amp;#252;hrt, das f&amp;#252;r die Bewertung aller neuen Zulieferer eingesetzt werden soll. Der n&amp;#228;chste Schritt besteht darin, zu ermitteln, welche Zulieferer die von Vestas Mediterranean festgelegten Bedingungen erf&amp;#252;llen k&amp;#246;nnen. Mit diesen sollen dann auf Grundlage von Rahmenvereinbarungen und standardisierten Vertr&amp;#228;gen langfristige Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen eingegangen werden. Das Projekt soll im Laufe des Jahres 2008 vollst&amp;#228;ndig in die Praxis umgesetzt werden. der zwei Dinge sicherstellt: dass wir die von unseren Kunden nachgefragten Windenergieanlagen tats&amp;#228;chlich liefern k&amp;#246;nnen und dass die Kosten auch in Zukunft nicht den Rahmen sprengen“, sagt Francisco Mill&amp;#225;n Rios und f&amp;#228;hrt fort: „Bei der heutigen Marktsituation kann man nicht einfach davon ausgehen, dass Zulieferer stets die ben&amp;#246;tigten Mengen zum gew&amp;#252;nschten Zeitpunkt liefern k&amp;#246;nnen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, diejenigen Zulieferer zu ﬁnden, die das Wachstum von Vestas in Zukunft sicherstellen k&amp;#246;nnen. Mit diesen m&amp;#252;ssen wir dann bindende Vertr&amp;#228;ge schlie&amp;#223;en und so Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen aufbauen, die von gegenseitiger Loyalit&amp;#228;t und gegenseitigen Verpﬂichtungen gepr&amp;#228;gt sind. Unsere Zulieferer werden somit ebenfalls von 48</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=49</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=49</link><title>Vestas Win[d] Page 49</title><description>49</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=50</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=50</link><title>Vestas Win[d] Page 50</title><description>50</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=51</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=51</link><title>Vestas Win[d] Page 51</title><description>Um „In modernen Energien die Nummer 1“ zu sein, braucht man die besten F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte. Genau darauf zielt das nun angelaufene, erste unternehmensweite Executive Development Programme f&amp;#252;r die Hauptabteilungsleiter von Vestas ab. Schulung f&amp;#252;r die oberen Etagen 51</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=52</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=52</link><title>Vestas Win[d] Page 52</title><description>“Dauerhafter Erfolg hei&amp;#223;t F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte auszubilden, die es schaffen, dass jeder einzelne Mitarbeiter seinen Beitrag zum Erfolg leistet – unabh&amp;#228;ngig davon, ob er schon l&amp;#228;nger im Unternehmen besch&amp;#228;ftigt oder neu dazugekommen ist.” Roald Steen Jakobsen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas People &amp;amp; Culture. Vestas w&amp;#228;chst – und das schnell. F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte, die vor noch zwei Jahren 20 Angestellte unter sich hatten, sind heute oftmals f&amp;#252;r 200 Menschen verantwortlich. Als Antwort auf diese Situation hat die Vestas Business Academy das Vestas Executive Development Programme ins Leben gerufen, um den Hauptabteilungsleitern die notwendigen Kenntnisse zu vermitteln und einen einheitlichen Sprachgebrauch Joachim Nisgaard, Leadership Development Director. „Die Herausforderungen, denen sich unsere Manager stellen m&amp;#252;ssen, nehmen st&amp;#228;ndig zu; dies macht unseren Bedarf an f&amp;#228;higen F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften mit weltoffenem Denken und einem gemeinsamen Verst&amp;#228;ndnis unserer F&amp;#252;hrungswerte deutlich“, merkt Roald Jakobsen an. „Da st&amp;#228;ndig neue Mitarbeiter zu uns sto&amp;#223;en, brauchen wir F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte, die zu motivieren verstehen und Talente wecken, die Mitarbeiter entwickeln und sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind. Dauerhafter Erfolg hei&amp;#223;t F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte auszubilden, die es schaffen, dass jeder einzelne Mitarbeiter seinen Beitrag zum Erfolg leistet – unabh&amp;#228;ngig davon, ob er schon l&amp;#228;nger im Unternehmen besch&amp;#228;ftigt oder neu dazugekommen ist.“ Geschwindigkeit ist entscheidend Die ersten 30 Teilnehmer des Executive Development Programme absolvierten das erste Modul im Januar, und gleich darauf im M&amp;#228;rz das zweite Modul und schlie&amp;#223;lich das dritte und letzte Modul im April. Bis Ende M&amp;#228;rz 2009 werden alle 130 Hauptabteilungsleiter von Vestas das Programm durchlaufen haben. Joachim Nisgaard ist Leadership Development Director und verantwortlich f&amp;#252;r die Ausarbeitung des sehr intensiven und dichten Programms. Ein Hauptziel des Programms ist nahezubringen, die notwendig sind, um auch in Zukunft im Wachstum erfolgreich zu bestehen. Das Programm stellt die zweite konzernweite Ma&amp;#223;nahme dar, die auf die Erh&amp;#246;hung der F&amp;#252;hrungskompetenzen im gesamten Unternehmen abzielt. Im November war bereits das Vestas Leadership Development Programme f&amp;#252;r Manager und Leiter mit &amp;#228;hnlichen Zielsetzungen entstanden. Beide Programme sind von zentraler Bedeutung f&amp;#252;r die Weiterentwicklung von F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften bei Vestas. Roald Jakobsen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas People &amp;amp; Culture, unterstreicht dass diese Weiterentwicklung von der beruﬂichen Entwicklung jedes Mitarbeiters und der F&amp;#246;rderung neuer Talente abh&amp;#228;ngt. 52</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=53</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=53</link><title>Vestas Win[d] Page 53</title><description>Lasst das Bier laufen. Vestas-F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte beim „Bier-Spiel“, einer von IMD in Lausanne durchgef&amp;#252;hrten &amp;#220;bung zur Versorgungskette. es, die wichtigsten Inhalte innerhalb kurzer Zeit zu vermitteln. „Wir haben ein erstklassiges, ma&amp;#223;geschneidertes Programm entwickelt, mit dem ein einheitlicher Sprachgebrauch und die gleichen F&amp;#252;hrungsmethoden innerhalb der gesamten Managementebene verbreitet werden. So wird Vestas heute und f&amp;#252;r die Zukunft in die Lage versetzt, strategische Ziele zu erreichen. Gest&amp;#228;rkt werden soll hierbei die F&amp;#228;higkeit der Teilnehmer, die Unternehmenskultur stetig weiter zu verbessern und Ver&amp;#228;nderungen aktiv zu begleiten“, erkl&amp;#228;rt er. Bisher &amp;#252;berstiegen die positiven R&amp;#252;ckmeldungen der Teilnehmer s&amp;#228;mtliche Erwartungen: Auf der Zufriedenheitsskala wurden neun von zehn Punkten erreicht. Schon nach dem ersten Modul hatten wir sehr positive Reaktionen: Viele Teilnehmer sch&amp;#228;tzten vor allem das &amp;#252;bergreifende Verst&amp;#228;ndnis f&amp;#252;r Organisation und Versorgungskette von Vestas als Ganzem, das ihnen w&amp;#228;hrend des Programms vermittelt wurde“, f&amp;#252;gt Joachim Nisgaard hinzu. Auf dem Weg zu einer globalen Unternehmenskultur Ein weiteres Ziel besteht in der St&amp;#228;rkung des Netzwerks von Vestas und der Unterst&amp;#252;tzung des Ziels, als ein Unternehmen t&amp;#228;tig zu sein. Aus diesem Grund nimmt die F&amp;#252;hrungsebene in Form von vier gemischten Teams aus Mitarbeitern unterschiedlicher Unternehmensteile und Kulturkreise am Programm teil. Jedes Team wird dann in vier Gruppen aufgeteilt, von denen jeder jeweils ein Projekt zugeteilt wird, das in Verbindung mit einer der 12 „Must-Win-Battles“ von Vestas steht. Die von den Vestas-Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrern vorgeschlagenen und ins Leben gerufenen Projekte wurden danach ausgew&amp;#228;hlt, wie viel Mehrwert sie f&amp;#252;r das Unternehmen schaffen k&amp;#246;nnen. Auf diese Weise erwerben die Hauptabteilungsleiter neue Kompetenzen, indem sie mit Kollegen aus aller Welt, aus unterschiedlichen Niederlassungen und mit unterschiedlichen Funktionen zusammenarbeiten – so wird das Gelernte gefestigt. „Gemeinsam ist allen Projekten, dass Schnelligkeit entscheidend ist, um sie zum Abschluss zu bringen. Hier m&amp;#252;ssen die Teilnehmer anwenden, was sie gelernt haben“, erl&amp;#228;utert Joachim Nisgaard. Ein Gro&amp;#223;teil der Projektarbeit wird in der Zeit zwischen den einzelnen Modulen stattﬁnden, sodass die Gruppen unabh&amp;#228;ngig von ihrem Aufenthaltsort in Kontakt bleiben m&amp;#252;ssen. Wie Joachim Nisgaard betont, spiegelt diese Arbeitsweise exakt die t&amp;#228;glichen Aktivit&amp;#228;ten von Vestas in einem globalen Umfeld wider. Anregungen f&amp;#252;r ein erstklassiges Programm Eine ganze Reihe von Topmanagern und gro&amp;#223;en Anteilseignern von Vestas lieferte Anregungen f&amp;#252;r die Ausarbeitung des Executive Development Programme. Sie wurden in Gespr&amp;#228;chen darum gebeten, die Priorit&amp;#228;ten und Kompetenzen zu benennen, die aus ihrer Sicht zur Bew&amp;#228;ltigung zuk&amp;#252;nftiger Herausforderungen wichtig sind. Individuelle Bewertungen von F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften gaben weitere deutliche Hinweise auf diejenigen Kompetenzbereiche, in denen Verbesserungsbedarf besteht. Um bestm&amp;#246;gliche und stark zielorientierte Schulungen anbieten zu k&amp;#246;nnen, nutzte Vestas das Know-How von IMD, dem International Institute for Management Development, mit Sitz im schweizerischen Lausanne. Das IMD, das als beste Wirtschaftsschule Europas und als zweitbeste weltweit gilt, unterst&amp;#252;tzte die Ausarbeitung des interaktiven, gruppenorientierten Programms mit seiner strikten Ausrichtung auf praktische &amp;#220;bungen und eine einfache Umsetzung des Gelernten in allt&amp;#228;glichen Arbeitssituationen. Auch Fallbeispiele kommen zum Einsatz, um sich die Erfahrungen anderer gro&amp;#223;er Unternehmen zu Nutze zu machen. 53</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=54</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=54</link><title>Vestas Win[d] Page 54</title><description>diesem Zusammenhang wird auch der n&amp;#228;chste Schritt zur Umsetzung der Projektergebnisse festgelegt. Ein ernster Spa&amp;#223;. Im Modul II wurden die Teilnehmer des Team 1 in Singapur mit schwierigen Aufgaben konfrontiert – darunter eine &amp;#220;bung zur St&amp;#228;rkung der Teamf&amp;#228;higkeit, wobei sie ein Flo&amp;#223; bauen und dessen Seet&amp;#252;chtigkeit unter Beweis stellen mussten. Auswirkung auf die Leistung Nachdem inzwischen das erste Team das komplette Programm durchlaufen hat, ist Roald Jakobsen zuversichtlich, dass die positiven R&amp;#252;ckmeldungen anhalten werden, wenn weitere F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte in den kommenden Monaten die Schulung absolvieren. Mit der Zeit, so glaubt er, werde die dauerhafte Kon- Drei Hauptmodule F&amp;#252;r jedes der drei Module des Programms wurde ein Motto entwickelt: Leading business, Leading people, and Leading execution (Unternehmensf&amp;#252;hrung, Mitarbeiterf&amp;#252;hrung, Neues umsetzen). Im viert&amp;#228;gigen Modul I geht es um das Verst&amp;#228;ndnis f&amp;#252;r und die Weiterentwicklung des Unternehmens, wobei der Schwerpunkt auf der Wertsch&amp;#246;pfungskette und der Notwendigkeit der Vernetzung von Vertrieb, Technologie und Produktion liegt. Modul II bietet einen f&amp;#252;nft&amp;#228;gigen Einblick in die M&amp;#246;glichkeiten, eine multikulturelle, hoch leistungsf&amp;#228;hige Unternehmenskultur aufzubauen. Zu den n&amp;#246;tigen Kompetenzen f&amp;#252;r den Aufbau von Leistung geh&amp;#246;rt auch die F&amp;#228;higkeit, Mitarbeiter bei der Optimierung ihres Potenzials zu unterst&amp;#252;tzen. Auch f&amp;#252;r diesen Teil des Programms hat Vestas sich hochkar&amp;#228;tige Unterst&amp;#252;tzung geholt, und zwar von dem Unternehmen Business Psychologists International (BPI), das sich ausschlie&amp;#223;lich mit der Weiterbildung von F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften befasst. „In Modul II liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau spezieller Kompetenzen zur F&amp;#252;hrung verschiedener Menschen aus unterschiedlichen Kulturen“, erl&amp;#228;utert Joachim Nisgaard. „Die meisten der Teilnehmer wurden vorher schon einmal gecoacht und kennen auch den Nutzen des Management-Sparrings. Nun m&amp;#252;ssen sie lernen, wie sie selbst ihre Mitarbeiter coachen k&amp;#246;nnen.“ Im Modul III schlie&amp;#223;lich pr&amp;#228;sentieren die Teilnehmer an zwei Tagen die Arbeit ihrer Projektgruppe und bekommen dazu R&amp;#252;ckmeldungen von den Vestas-Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrern. In zentration auf die Schulung von F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften sich nachhaltig auf Unternehmensleistung von Vestas auswirken. „Die Schulungen im Rahmen des Executive Development Programme und des Leadership Development Programme sind nur der Anfang der Bem&amp;#252;hungen des Unternehmens, das Potenzial der einzelnen Mitarbeiter auszusch&amp;#246;pfen”, betont er. „In den n&amp;#228;chsten Jahren werden wir hunderte neuer F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte ben&amp;#246;tigen, um in modernen Energien die Nummer 1 zu bleiben. Um das zu erreichen, brauchen wir die besten Schulungen, die es gibt, und die neuesten Erkenntnisse &amp;#252;ber die Entwicklung von F&amp;#252;hrungskompetenzen.“ 54</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=55</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=55</link><title>Vestas Win[d] Page 55</title><description>Die Meinung der Teilnehmer Die Teilnehmer des Executive Development Programme von Vestas loben das ausgeglichene Verh&amp;#228;ltnis zwischen Managementtheorien, Fallbeispielen und Methoden f&amp;#252;r effektive, strategische Entscheidungen. Vier der Teilnehmer des ersten Teams berichteten Win[d] von ihren Erfahrungen, nachdem sie das erste Modul abgeschlossen hatten. Christian Venderby, Senior Hauptabteilungsleiter, Vestas Americas Die Kombination aus hervorragenden Lehrkr&amp;#228;ften, F&amp;#252;hrungsinstrumenten und den Herausforderungen von Vestas stellte eine gro&amp;#223;artige Basis f&amp;#252;r einen erfolgreichen und vern&amp;#252;nftigen Dialog dar. Meiner Meinung nach ist es viel wert, dass wir uns die verschiedenen Meinungen st&amp;#228;rker bewusst machen, die es innerhalb der F&amp;#252;hrungsebene von Vestas gibt. Das ist ein gro&amp;#223;er Schritt hin zu einer gemeinsamen Basis f&amp;#252;r unsere Entscheidungsprozesse. Der Kurs war auch n&amp;#252;tzlich, weil uns die vielen m&amp;#246;glichen Stolpersteine bei den MustWin-Battles bewusst gemacht und M&amp;#246;glichkeiten aufgezeigt wurden, diese Projekte wie geplant zum Erfolg zu bringen. Jan Pilgaard, Hauptabteilungsleiter, Group Finance &amp;amp; Operations Bisher hat das Programm meine Erwartungen voll und ganz erf&amp;#252;llt – kompetente Dozenten mit fundiertem Fachwissen und der F&amp;#228;higkeit, Entscheidendes gut zu vermitteln. Hervorragend sind auch die Fallstudien. Indem man sich andere Unternehmen einmal genauer anschaut, kann man auch &amp;#252;ber die EntscheidunAnders Vedel, Hauptabteilungsleiter, Operations, Vestas Technology R&amp;amp;D Ich habe meine F&amp;#228;higkeit zum strategischen und ganzheitlichen Denken verbessert. Das wird sich positiv auf meine zuk&amp;#252;nftigen Entscheidungen auswirken. Gleichzeitig habe ich neue Methoden zum Umgang mit strategischen Ressourcen und f&amp;#252;r das Schaffen wichtiger Schnittstellen in Bezug auf das Erreichen der &amp;#252;bergreifenden Ziele von Vestas und der speziﬁschen Ziele von Vestas Technology R&amp;amp;D kennen gelernt. Ich erwarte auch die Verbesserung meiner F&amp;#228;higkeit, auf der Grundlage fundierter Analysen die richtigen strategischen L&amp;#246;sungen zu erkennen, zu entwickeln und umzusetzen. Besonders interessiert hat mich eine Unterrichtseinheit zur Durchf&amp;#252;hrung von rasch umzusetzenden, so genannten FastTrack-Projekten. Es muss m&amp;#246;glich sein, diesen Ansatz bei einem Gro&amp;#223;teil unserer Projekte zu verfolgen. gen und Priorit&amp;#228;ten nachdenken, die tagt&amp;#228;glich bei Vestas auf dem Plan stehen – heute und auch in der Zukunft. Mit den vielen Methoden, die uns vorgestellt wurden, lassen sich die Herausforderungen bew&amp;#228;ltigen, denen wir uns aufgrund des starken Wachstums unseres Unternehmens gegen&amp;#252;ber sehen. Hierbei ist f&amp;#252;r mich am wichtigsten, dass wir im gesamten Unternehmen eine gemeinsame Grundlage f&amp;#252;r die F&amp;#252;hrung aufbauen. Hendrik van Ritter, Hauptabteilungsleiter Service, Vestas Central Europe Eine angenehme Umgebung, in der es Lehrkr&amp;#228;fte verstanden, zu begeistern, haben mir einen Einblick darin verschafft, wie wir den Erfolg von Vestas in allem, was wir tun, weiter ausbauen k&amp;#246;nnen. Die beeindruckenden Gesch&amp;#228;ftsvorf&amp;#228;lle spiegeln die unternehmerischen H&amp;#246;hen und Risiken bei Vestas hervorragend wider. Sie haben dazu beigetragen, meine Sichtweise bez&amp;#252;glich der Gesch&amp;#228;ftst&amp;#228;tigkeiten zu ver&amp;#228;ndern und mir gezeigt, wie ich eine Strategie festlegen kann, die mit unseren Zielen im Einklang steht. F&amp;#252;hren mit Vorbildfunktion, ein guter Gesch&amp;#228;ftssinn und eine klare Denkweise sind Elemente, die ich nun wieder ins Tagesgesch&amp;#228;ft einﬂie&amp;#223;en lasse und die mir dabei helfen, die Initiative zu ergreifen, statt nur zu reagieren. Ich hoffe, dass sich meine F&amp;#228;higkeiten, meine Mitarbeiter besser zu f&amp;#252;hren und meine Erwartungen klar zu formulieren, nach Beendigung des Kurses bezahlt machen werden. Die M&amp;#246;glichkeit, andere Kollegen zu treffen und intensiv mit ihnen zu arbeiten, habe ich ebenfalls als sehr wertvoll empfunden. 55</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=56</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=56</link><title>Vestas Win[d] Page 56</title><description>Besser vorsorgen – Reparaturen vermeiden Das Vestas Performance and Diagnostics Centre hat bewiesen, dass es die gro&amp;#223;e Aufmerksamkeit, die ihm bei seiner Er&amp;#246;ffnung im vergangenen Fr&amp;#252;hjahr entgegengebracht wurde, in vollem Ma&amp;#223;e verdient. Seitdem hat die Leistung der Windenergieanlagen stetig zugenommen, und eine neue Vestas-Wartungsphilosophie verbreitet sich in aller Welt. 56</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=57</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=57</link><title>Vestas Win[d] Page 57</title><description>57</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=58</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=58</link><title>Vestas Win[d] Page 58</title><description>Die Kunden erwarten, dass die Ausfallzeiten ihrer Windenergieanlagen m&amp;#246;glichst gering sind. Wenn das nicht der Fall ist, kann das Vestas Performance and Diagnostics Centre eingreifen. Russell Young ist Hauptabteilungsleiter von Performance and Diagnostics innerhalb der Abteilung Operations von Vestas Technology R&amp;amp;D (siehe Artikel &amp;#252;ber Operations, Seite 24). Er schreibt einen Teil der Leistungsverbesserungen den ausgekl&amp;#252;gelten Analysen zu, die das Zentrum mit den Betriebsdaten der Windenergieanlagen durchf&amp;#252;hrt, sowie der direkten Kommunikation mit den Wartungstechnikern vor Ort. „Die meisten unserer Standorte weisen eine gute Verf&amp;#252;gbarkeit auf. Mit dem Zentrum ist es uns m&amp;#246;glich, die Leistung schwacher Anlage zu erh&amp;#246;hen, weil gepr&amp;#252;ft wird, was am Standort vor sich geht“, meint er. „Aufgrund der direkten Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und den Technikern vor Ort k&amp;#246;nnen wir bei neu auftretenden Schwierigkeiten reagieren, ehe sie sich zu einem gro&amp;#223;en Problem entwickeln.“ Kenntnisse nutzen – Fehler vorhersagen Leistungsschwankungen einer Windenergieanlage werden mithilfe des Programms „Vestas Turbine Monitor“ (VTM) ausﬁndig gemacht. Dies ist eine zum Patent angemeldete Software, die ﬁrmenintern entwickelt wurde, um die vom internetbasierten SCADA-System gelieferten Betriebsdaten zu analysieren und m&amp;#246;gliche Leistungsschw&amp;#228;chen zu identiﬁzieren. Einer der f&amp;#252;hrenden K&amp;#246;pfe bei der Entwicklung der VTM-Software war Paul Happy, Chief Production Assurance Specialist, Hauptverantwortlicher f&amp;#252;r die Produktionssicherung. „Das Erkennen von Leistungsschwankungen ist das beste Mittel, um St&amp;#246;rungen zu verhindern, bevor sie eintreten. Indem wir unsere Kenntnisse nutzen, um Fehler vorherzusagen, soll das Performance and Diagnostics Centre die Zahl der au&amp;#223;erplanm&amp;#228;&amp;#223;igen Wartungsbesuche verringern”, erl&amp;#228;utert Paul Happy. „Hauptziel unseres verst&amp;#228;rkten Augenmerks f&amp;#252;r die Betriebsdaten ist die ServiceOrganisation. Wir wollen nicht, dass jedes Mal 58</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=59</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=59</link><title>Vestas Win[d] Page 59</title><description>Russell Young, Hauptabteilungsleiter von Performance and Diagnostics. Der Verantwortliche Russell Young hatte bereits lange und gern f&amp;#252;r Vestas gearbeitet, als er die Gelegenheit bekam, seine Heimat USA zu verlassen, um in D&amp;#228;nemark Hauptabteilungsleiter von Performance and Diagnostics innerhalb der Abteilung Operations von Vestas Technology R&amp;amp;D zu werden. Nach seiner Ausbildung zum Elektroingenieur begann er seine beruﬂiche Laufbahn als beratender Ingenieur f&amp;#252;r Stromversorgungsunternehmen eine Inspektion durchgef&amp;#252;hrt wird, wenn wir eine m&amp;#246;gliche St&amp;#246;rung melden. Wir m&amp;#246;chten den Kollegen nur mitteilen, worauf sie bei der n&amp;#228;chsten planm&amp;#228;&amp;#223;igen Wartung besonders achten m&amp;#252;ssen.“ &amp;#220;ber Risiken informieren Im Performance and Diagnostics Centre arbeiten auch vier Mitarbeiter aus den VestasVertriebseinheiten. Ihre Aufgabe ist es, die Risiken von Leistungsschwankungen zu bewerten und die Ergebnisse an die jeweiligen Wartungsteams weiterzuleiten. Jeden Tag &amp;#252;berpr&amp;#252;fen sie Daten von rund 200 der etwa 7.700 Windenergieanlagen, die bereits mit der f&amp;#252;r die Online-&amp;#220;berwachung erforderlichen Technik f&amp;#252;r Datenspeicherung und Kommunikationsnetzwerk ausgestattet sind, wie es bei allen neueren Windenergieanlagen der Fall ist. Diese Mitarbeiter werden in der Regel vier Monate lang in das Zentrum abgestellt und kehren dann zu ihrer st&amp;#228;ndigen T&amp;#228;tigkeit in der Service-Organisation ihrer eigenen Vertriebseinheit zur&amp;#252;ck. F&amp;#252;r sie ist dies eine ausgezeichnete Chance, sich mit der VTM-Software vertraut zu machen und mit Kollegen aus der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, wie Russell Young erkl&amp;#228;rt: „Servicemitarbeiter arbeiten manchmal recht isoliert innerhalb ihrer Vertriebseinheit. Hier haben sie die Gelegenheit sich mit Kollegen aus anderen Vertriebseinheiten und ﬁng sp&amp;#228;ter bei FPL Energy an, dem f&amp;#252;hrenden Windenergieerzeuger in den USA. Sechs Jahre lang leitete Russell Young das Windenergieanlagen-Team von FPL und lernte so s&amp;#228;mtliche Zweige der Windbranche kennen – vor allem aber Vestas. „Ich war schon oft in D&amp;#228;nemark und habe die Zusammenarbeit mit Vestas immer als sehr angenehm empfunden. Daher habe ich gern die Gelegenheit wahrgenommen, Vestas aktiv bei der Verbesserung seiner Betriebsf&amp;#252;hrung zu unterst&amp;#252;tzen.“ Russell Young ist seit 2006 59 bei Vestas besch&amp;#228;ftigt.</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=60</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=60</link><title>Vestas Win[d] Page 60</title><description>auszutauschen, mit den Konstrukteuren zusammenzuarbeiten, ihre Six-Sigma-Kenntnisse auszubauen und einen Beitrag zum Entstehen einer gemeinsamen Unternehmenskultur bei Vestas zu leisten – alles in allem eine gro&amp;#223;artige Lernerfahrung.“ Zus&amp;#228;tzlich sind im Zentrum eine Reihe von Production Assurance Engineers f&amp;#252;r die Produktionssicherung besch&amp;#228;ftigt, die anhand von Six-Sigma-Analyseverfahren die Gr&amp;#252;nde und Ausl&amp;#246;ser f&amp;#252;r Leistungsprobleme ausﬁndig machen. Diese Informationen werden dann an so genannte Platform Manager von Vestas weitergeleitet und zur &amp;#196;nderung und Verbesserung von in Produktion beﬁndlichen neuen Windenergieanlagen verwendet. Wissenstransfer In den Vertriebseinheiten erkannte man rasch den Wert des neuen Performance and Diagnostics Centre. Zum ersten Mal ist jetzt der Bestand an Windenergieanlagen jeder Vertriebs- und Serviceeinheit in ein umfassendes &amp;#220;berwachungssystem eingebunden, wodurch Leistungsvergleiche und Wissenstransfer m&amp;#246;glich werden – und das geh&amp;#246;rt zu einer efﬁzienten Fehlerbehebung dazu. In einer Datenbibliothek werden die Informationen &amp;#252;ber jede Windenergieanlage gespeichert. Im Lauf der Zeit entwickelt sich die Bibliothek zu einem wertvollen Nachschlagewerk, um wahrscheinliche Ursachen und L&amp;#246;sungen f&amp;#252;r einzelne St&amp;#246;rungen zu ermitteln. Eine j&amp;#252;ngere Initiative des Zentrums besteht in der Einf&amp;#252;hrung eines w&amp;#246;chentlichen Telefonats mit s&amp;#228;mtlichen Vertriebsniederlassungen zur &amp;#220;bermittlung der t&amp;#228;glichen Meldungen der Betreiber. Leistungsschemata und -schwierigkeiten werden genau durchgesprochen, um festzustellen, wie Probleme behoben und in Zukunft verhindert werden k&amp;#246;nnen. „Durch die Telefongespr&amp;#228;che erhalten die Leute vor Ort die M&amp;#246;glichkeit bei Schwierigkeiten mitzureden“, meint Russell Young. „Wir ermitteln dann, wer was zu tun hat. Dieser Handlungsplan wird in unserem w&amp;#246;chentlichen Lagebericht thematisiert, der der leitenden F&amp;#252;hrungsebene zugeht. Kunden, die das Zentrum besucht haben, waren allesamt beeindruckt von den M&amp;#246;glichkeiten, die es bietet. Und das ist kein Wunder: Es dauert nur wenige Augenblicke, die Leistung einer bestimmten Windenergieanlage in einem beliebigen Windpark irgendwo auf der Welt aufzurufen und nach zu verfolgen. Das kann heute nur Vestas. 60</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=61</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=61</link><title>Vestas Win[d] Page 61</title><description>Softwarekenntnisse erwerben und weitergeben Im Vestas Performance &amp;amp; Diagnostics Centre freuen sich die vier Mitarbeiter &amp;#252;ber die Gelegenheit, den Umgang mit der &amp;#220;berwachungssoftware zu erlernen und ihr neu erworbenes Wissen nach der R&amp;#252;ckkehr in der eigenen Vertriebs- und Serviceeinheit an Kollegen weiterzugeben. Neben ihrem Beitrag zur Verbesserung der Leistung von Windenergieanlagen spielen sie eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der neuen Wartungsphilosophie innerhalb des Weltkonzerns Vestas. Jeder Mitarbeiter verbringt etwa vier Monate in dem Zentrum. Cesar Alvarez, Ingenieur f&amp;#252;r Diagnosen, Vestas Americas Als Kunde w&amp;#228;re ich froh, wenn es jemanden g&amp;#228;be, der mir m&amp;#246;gliche Probleme nennt, damit ich mich darauf einstellen kann, und um Schwierigkeiten auf ein Minimum zu begrenzen und Ausfallzeiten der Anlage zu verringern. Die VTM-Software stellt eine direkte Herangehensweise dar und genie&amp;#223;t hohe Priorit&amp;#228;t. Die Entwicklung des neuen Zentrums wurde genau durchdacht. Klaus Hansen, &amp;#220;berwachungstechniker, Vestas Central Europe Ich versuche, hier m&amp;#246;glichst viel zu lernen, weil wir dann sp&amp;#228;ter in der Lage sein werden, die Softwaretools in den einzelnen Vertriebsniederlassungen einzusetzen. Mit der vorausschauenden Analyse verschaffen wir uns einen besseren &amp;#220;berblick &amp;#252;ber die Leistung der Windenergieanlagen, bevor irgendetwas schief l&amp;#228;uft. Der Kontakt zu den Kollegen aus aller Welt erleichtert es, Wissen zu teilen, und verk&amp;#252;rzt den L&amp;#246;sungsweg. Guillermo Carrascal Lozano, Leistungsanalytiker, Vestas Mediterranean Die Kollegen in meiner Vertriebseinheit erwarten, dass ich nach meiner R&amp;#252;ckkehr mit dieser Software arbeite. Ich werde f&amp;#252;r die Nutzung verantwortlich sein. Ich denke, wir werden ein eigenes Diagnosezentrum f&amp;#252;r den Mittelmeerraum einrichten, um so die Probleme ausﬁndig zu machen, die wir selbst l&amp;#246;sen k&amp;#246;nnen – damit sie schneller behoben werden. Akash Joshi, Produktmanager, Vestas Asia Paciﬁc Hier erstellen wir Statistiken zu wahrscheinlichen Ursachen, damit die Kollegen bei der Fehleranalyse nicht herumprobieren m&amp;#252;ssen. Ein sehr wichtiger Aspekt meiner Zeit hier ist die M&amp;#246;glichkeit, Kontakte zu R&amp;amp;D zu kn&amp;#252;pfen – zu wissen, wer wof&amp;#252;r zust&amp;#228;ndig ist und das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun. F&amp;#252;r die Kunden wird es sich auszahlen, dass Windenergieanlagen l&amp;#228;nger st&amp;#246;rungsfrei laufen. 61 Eine Momentaufnahme der Leistung Die Temperatur einzelner Komponenten, die Umweltbedingungen, Spannung, Blattwinkel… insgesamt messen die an Vestas-Windenergieanlagen angeschlossenen Kontrollger&amp;#228;te &amp;#252;ber 135 Leistungsaspekte. Alle 10 Minuten erhalten die Kontrollger&amp;#228;te Signale von mehr als 6.500 Windenergieanlagen – von allen, die noch unter die Garantie fallen oder f&amp;#252;r die ein Wartungsvertrag mit Vestas besteht. Dazu kommen noch die Daten weiterer 1.200 Windenergieanlagen, die erst k&amp;#252;rzlich in Betrieb genommen wurden. So hat das Vestas Data Centre derzeit &amp;#252;ber 12 Terrabyte an Daten gespeichert und diese Menge w&amp;#228;chst jeden Monat um 100 Gigabyte an. Diese riesige Datenmenge ist nur eine der Herausforderungen, die mit der VTM-Software gemeistert wurden. Das System wertet die angezeigten Leistungsdaten aus und macht Standardabweichungen ausﬁndig. Weist eine Windenergieanlage mehr als eine, zwei oder drei Abweichungen auf, werden gelbe, orange bzw. rote Warnmeldungen ausgegeben. Im Durchschnitt &amp;#252;bermitteln die Mitarbeiter des Zentrums t&amp;#228;glich rund 50 Warnmeldungen an die Vestas-Serviceteams. Einige Tausend Windenergieanlagen k&amp;#246;nnen nicht an das VTM-System angeschlossen werden – entweder, weil sie &amp;#228;lteren Baujahrs sind, oder weil kein Modem bzw. keine Internetverbindung zur Verf&amp;#252;gung steht. Im Lauf des Jahres 2008 sollte es jedoch bei 80 bis 95 Prozent aller verkauften Windenergieanlagen m&amp;#246;glich sein, Daten in zehnmin&amp;#252;tigem Abstand auszulesen.</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=62</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=62</link><title>Vestas Win[d] Page 62</title><description>In der Vestas Win[d]-Ausgabe vom November 2007 erschien ein Artikel mit dem Titel „Gute Qualit&amp;#228;t macht sich bezahlt“. Darin wurde berichtet, dass Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender, w&amp;#228;hrend des Supplier’s Day („Zulieferertag“) im letzten Jahr alle Zulieferer dazu aufrief bis Ende 2008 das Six-Sigma-Level 4 zu erreichen. Wenn man das Ausma&amp;#223; der m&amp;#246;glichen Verluste durch Abweichungen innerhalb des Produktionsprozesses betrachtet, so erscheint der Einsatz von Six Sigma zum Abbau von Fehlern in der Tat &amp;#228;u&amp;#223;erst sinnvoll. Aber wie geht die Arbeit tats&amp;#228;chlich voran? Das Ziel ist in Sichtweite SigmaLevel 4 62</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=63</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=63</link><title>Vestas Win[d] Page 63</title><description>Wie bereits in dem Artikel vom letzten November erw&amp;#228;hnt, bildete Verfassungsprojekt Nr.5 f&amp;#252;r Vestas die Grundlage, um strukturiert f&amp;#252;r Qualit&amp;#228;tsverbesserung gelieferter Komponenten zu sorgen. Als entscheidender Katalysator stellte sich hierbei die Einf&amp;#252;hrung des Verbesserungswerkzeugs Six Sigma heraus. Heute sind s&amp;#228;mtliche Verfassungsprojekte abgeschlossen, und Vestas hat nun 12 neue, sehr speziﬁsche Aufgaben festgelegt, die s&amp;#228;mtlich bis Ende 2008 abgeschlossen sein m&amp;#252;ssen. Diese Aufgaben wurden „Must-Win Battles“ getauft. Die Aufgabe, die direkt an das Verfassungsprojekt Nr. 5 ankn&amp;#252;pft, befasst sich speziell damit, die Qualit&amp;#228;t sowohl unserer eigenen Produkte und Prozesse wie auch der unserer Zulieferer auf das Six-Sigma-Level 4 anzuheben. Aus &amp;#252;bergreifender Perspektive stellt das Erreichen von Six-Sigma-Level 4 ein Schl&amp;#252;sselelement der Unternehmens-Mission dar: Fehler d&amp;#252;rfen bei Vestas einfach nicht passieren. Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender, dr&amp;#252;ckt es so aus: „Unsere streng zielgerichtete Arbeit mit Six Sigma ist eines der konkretesten Beispiele daf&amp;#252;r, wie stark wir uns f&amp;#252;r unsere Mission einsetzen. Das Erreichen von Six-Sigma-Level 4 w&amp;#228;re ein gro&amp;#223;er Schritt vorw&amp;#228;rts, und wenn wir und unsere wichtigsten Zulieferer dann schlie&amp;#223;lich die oberste Stufe von Six Sigma erreicht haben, k&amp;#246;nnen wir die Gewissheit genie&amp;#223;en, unsere Mission hinsichtlich der Produktqualit&amp;#228;t erf&amp;#252;llt zu haben.“ Enge Arbeitsbeziehung Mark Colwell, Assistent der Hauptabteilungsleitung bei Vestas Technology R&amp;amp;D, berichtet, die erste Phase habe sich unter anderem darum gedreht, diejenigen Zulieferer zu ermitteln, die aufgrund des Umfangs der Arbeitsbeziehung oder der gro&amp;#223;en Bedeutung der von ihnen gelieferten Komponenten als „strategisch“ f&amp;#252;r Vestas zu bezeichnen seien. „Selbstverst&amp;#228;ndlich sind alle unsere Zulieferer f&amp;#252;r uns wichtig. Innerhalb des Projekts haben wir aber unter mehreren tausend 63 strategisch wichtige Betriebe ausgew&amp;#228;hlt, auf die wir uns in einem ersten Schritt konzentrieren werden, um das Sigma-Level 4 im Jahr 2008 zu erreichen“, erkl&amp;#228;rt Mark Colwell. In den ersten Monaten dieses Jahres hat Vestas mit den meisten dieser Zulieferer Kontakt aufgenommen, um die Durchf&amp;#252;hrung der Anfangsbewertungen in Zusammenarbeit mit den Betrieben zu organisieren. Diese Bestandsaufnahmen dienen zur Beurteilung der aktuellen Situation und der Feststellung von Bereichen mit Potenzial f&amp;#252;r Qualit&amp;#228;tssteigerungen. „Diese Phase wird bei allen 63 Zulieferern noch vor dem 30. 63</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=64</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=64</link><title>Vestas Win[d] Page 64</title><description>“Es geht hierbei schlie&amp;#223;lich nicht allein um die Schaffung einer Win-Win-Situation f&amp;#252;r Vestas und seine Zulieferer – hier geht es um die Zukunft der gesamten Windenergiebranche.” Mark Colwell, Assistent der Hauptabteilungsleitung, Vestas Technology R&amp;amp;D. Zulieferers vor ihrem Einbau war. Als Konsequenz wurde der Teilprozess zur Trocknung des Bauteils ge&amp;#228;ndert, was die Anzahl der Bauteile, die durch die Qualit&amp;#228;tskontrolle Juni abgeschlossen sein. Anschlie&amp;#223;end bleiben uns dann sechs Monate, um die Umsetzung der Ma&amp;#223;nahmen f&amp;#252;r die Erreichung unseres Sigma-Ziels 4 abzuschlie&amp;#223;en“, erl&amp;#228;utert Mark Colwell und betont zugleich, dass Vestas w&amp;#228;hrend aller Prozessphasen eng mit den einzelnen Zulieferern zusammenarbeiten werde. „Man sollte unbedingt bedenken, dass ein Six-Sigma-Level von mindestens 4 sowohl f&amp;#252;r Vestas als auch f&amp;#252;r die Zulieferer von gro&amp;#223;er Bedeutung ist: Die Zulieferer sparen dadurch erheblich Zeit und Geld, w&amp;#228;hrend sich die verbesserten Prozessabl&amp;#228;ufe der Zulieferer und die h&amp;#246;here Qualit&amp;#228;t der Bauteile f&amp;#252;r Vestas in verl&amp;#228;sslicheren Windenergieanlagen und gr&amp;#246;&amp;#223;erer Liefersicherheit &amp;#228;u&amp;#223;ern werden.“ Kleine &amp;#196;nderungen – gro&amp;#223;e Wirkung Als ein Beispiel f&amp;#252;r die bemerkenswerten Verbesserungen, die selbst mit relativ einfachen Ma&amp;#223;nahmen zu erreichen sind, nennt Mark Colwell ein Projekt, bei dem ein Getriebezulieferer mit dem Einsatz zweier Verfahren nicht wertsch&amp;#246;pfende Schritte und M&amp;#228;ngel in der Produktion ermittelte: Wertstrom- und CTQAnalyse (Critical to Quality – ausschlaggebend f&amp;#252;r die Qualit&amp;#228;t). Indem er anschlie&amp;#223;end die Prinzipien von Lean Management und Six Sigma einsetzte, konnte dieser Betrieb eine Reihe entscheidender Teilabl&amp;#228;ufe erfolgreich ver&amp;#228;ndern. „Die Ergebnisse waren beeindruckend: Es gelang ihnen, den Zeitbedarf f&amp;#252;r den Zusammenbau eines fertigen Bauteils um sage und schreibe 45 Prozent zu verringern, und das, ohne Ver&amp;#228;nderungen am Bauteil selbst vorzunehmen“, berichtet Mark Colwell und f&amp;#228;hrt fort: „Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie vorteilhaft sich eine derartige Reduktion auf Qualit&amp;#228;t und Leistung auswirkt – und, nicht zu vergessen, diese Auswirkung brachte einen Nutzen nicht nur f&amp;#252;r den Zulieferer, sondern eben auch f&amp;#252;r Vestas.“ Er erw&amp;#228;hnt einen weiteren Fall, in dem durch die Erstellung von CTQ-Parametern in einem Montageprozess und durch F&amp;#228;higkeitsanalysen entdeckt wurde, dass der zu hohe Feuchtigkeitsgehalt eines bestimmten Chips der Grund daf&amp;#252;r war, dass das Bauteil, in das dieser Chip eingebaut wurde, regelm&amp;#228;&amp;#223;ig durch die Qualit&amp;#228;tskontrolle ﬁel. Man fand heraus, dass der entscheidende Faktor der Lagerzeitraum der Chips im Warenlager des Auf gutem Wege Als Ditlev Engel beim Supplier’s Day 2007 das sowohl f&amp;#252;r Vestas’ eigene Produktionsniederlassungen als auch f&amp;#252;r die Zulieferer geltende Ziel verk&amp;#252;ndete, bis Ende 2008 Six-Sigma-Level 4 zu erreichen, wurde diese Herausforderung von allen Seiten positiv aufgenommen. Wie Mark Colwell erkl&amp;#228;rt, war der Umgang ﬁelen, deutlich verringerte. „Der Chip selbst kostet vielleicht einen Euro, aber die Kosten, die durch R&amp;#252;ckgabe einer gro&amp;#223;en Anzahl fertig montierter Bauteile in die Produktionsabteilung entstehen, bewegen sich in einer ganz anderen Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnung“, erkl&amp;#228;rt Mark Colwell und verdeutlicht so, wie selbst kleine Unregelm&amp;#228;&amp;#223;igkeiten, die auf den ersten Blick unwichtig erscheinen m&amp;#246;gen, sich stark auf das Endergebnis auswirken k&amp;#246;nnen. „Und genau das ist das Kernst&amp;#252;ck unserer konzentrierten Arbeit f&amp;#252;r das Erreichen der 4. Stufe von Six Sigma: St&amp;#246;rungen innerhalb der Prozesse soweit abzubauen, bis die Folgen, die als „Cost of Poor Quality“ – Kosten durch geringe Qualit&amp;#228;t – bezeichnet werden, auf ein akzeptables Niveau gesunken sind“, f&amp;#252;gt er hinzu. 64</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=65</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=65</link><title>Vestas Win[d] Page 65</title><description>“Das Erreichen von Six-Sigma-Level 4 w&amp;#228;re ein gro&amp;#223;er Schritt vorw&amp;#228;rts, und wenn wir und unsere wichtigsten Zulieferer schlie&amp;#223;lich die oberste Stufe von Six Sigma erreicht haben, k&amp;#246;nnen wir die Gewissheit genie&amp;#223;en, unsere Mission hinsichtlich der Produktqualit&amp;#228;t erf&amp;#252;llt zu haben.” Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender. der einzelnen Zulieferer mit Six Sigma ganz unterschiedlich. Einige hatten noch nie von dem Ansatz geh&amp;#246;rt, andere verf&amp;#252;gten &amp;#252;ber begrenzte Erfahrungen mit der Methode und befanden sich in der ersten Phase der Einf&amp;#252;hrung, und wieder andere hatten sie bereits seit mehreren Jahren strategisch eingesetzt und aus diesem Grund schon Level 4 oder mehr erreicht. Die Zulieferer von Vestas Blades beispielsweise beliefern bereits seit Jahren die Flugzeugindustrie, weshalb sie schon lange ihre Produktionsprozesse so gestalten m&amp;#252;ssen, dass Unregelm&amp;#228;&amp;#223;igkeiten auf ein absolutes Minimum reduziert sind. „Es war sehr ermutigend, zu beobachten, wie viele der Zulieferer, die noch wenig Erfahrung in dem Bereich hatten, sich auf dem letztj&amp;#228;hrigen Supplier’s Day Anregungen holten und seitdem die Herausforderung sehr aktiv angegangen sind. Sogar bevor wir sie darauf ansprachen, hatten viele bereits eine Reihe von Ma&amp;#223;nahmen initiiert, darunter interne Six-Sigma-Schulungen, F&amp;#228;higkeitsanalysen, Verfahren zur Ermittlung von CTQ-Parametern und &amp;#196;hnliches“, berichtet Mark Colwell und f&amp;#228;hrt fort: „Es geht hierbei schlie&amp;#223;lich nicht allein um die Schaffung einer Win-Win-Situation f&amp;#252;r Vestas und seine Zulieferer – hier geht es um die Zukunft der gesamten Windenergiebranche. Aus diesem Grund ist den meisten Akteuren der Branche inzwischen klar, dass, wenn wir die Windenergie auf ein h&amp;#246;heres Niveau bringen und unsere Position auf dem Energiemarkt von morgen sichern wollen, schnelles Handeln unbedingt notwendig ist, um strikte Prozess- und Qualit&amp;#228;tskontrollen auf s&amp;#228;mtlichen Ebenen einzurichten.“ Wachstum fordert Wer noch an der Notwendigkeit von Zielsetzungen wie Six-Sigma-Level 4 zweifelt, dem empﬁehlt Mark Colwell, einen Blick auf die Wachstumsprognosen der Branche zu werfen. „Heute k&amp;#246;nnen viele Unternehmen die Herausforderungen noch bew&amp;#228;ltigen, weil sie hoch qualiﬁzierte, sehr engagierte Mitarbeiter mit langj&amp;#228;hriger Erfahrung innerhalb der Branche besch&amp;#228;ftigen. Bei den derzeitigen Wachstumsraten wird es jedoch zunehmend notwendig werden, auch weniger erfahrene Kr&amp;#228;fte in unserer Branche einzustellen, was die genaue Steuerung s&amp;#228;mtlicher Produktionsprozesse zu einer absoluten Notwendigkeit macht.“ Die n&amp;#228;chsten Schritte Wie oben erw&amp;#228;hnt, hat Vestas bisher die 63 Zulieferer mit der gr&amp;#246;&amp;#223;ten strategischen Bedeutung ermittelt, die noch vor Jahresende Six-Sigma-Level 4 erreichen sollen. Mit den meisten wurde bereits Kontakt aufgenommen, und bis sp&amp;#228;testens 30. Juni 2008 wird Vestas sich auch mit den &amp;#252;brigen Zulieferern in Verbindung setzen. Anschlie&amp;#223;end wird Vestas mit jedem einzelnen Zulieferer eine Arbeitsbeziehung eingehen, um die CTQ-Parameter innerhalb seiner Produktions- und Auslieferprozesse zu bestimmen. Gleichzeitig werden speziﬁsche Zielvorgaben f&amp;#252;r die einzelnen Verbesserungen festgelegt und es wird besprochen, wie die jeweiligen Projekte sowohl bei Vestas als auch beim Zulieferer kommuniziert werden und umzusetzen sind. Abschlie&amp;#223;end sollte dann – zum Jahreswechsel 2008/2009 – das gemeinsame Handeln zu einem deutlichen R&amp;#252;ckgang der Fehler und zu merklichen Verbesserungen in Qualit&amp;#228;t und Liefersicherheit bei den Zulieferern gef&amp;#252;hrt haben. Zum Nutzen aller Beteiligten. INF OAKTE: • 4 Sigma bedeutet 6.210 Fehler pro Million • 6 Sigma bedeutet 3,4 Fehler pro Million 65</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=66</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=66</link><title>Vestas Win[d] Page 66</title><description /><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=67</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=67</link><title>Vestas Win[d] Page 67</title><description>Wie w&amp;#228;re es mit konkurrenzf&amp;#228;hig, planungssicher, unabh&amp;#228;ngig, schnell und sauber? Moderne Energien. Die Natur hat uns den Wind gegeben. Nun ist es an der Zeit, dies f&amp;#252;r moderne Energien zu nutzen, und am besten beginnen wir damit gleich heute.</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=68</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1208/?Page=68</link><title>Vestas Win[d] Page 68</title><description>Win[d] W I N D , O I L A N D G A S Kontaktinformationen Vestas Northern Europe +46 40 376 700 Vertrieb und Service in Gro&amp;#223;britannien, Irland, Skandinavien, Polen und im Baltikum. Vestas Central Europe +49 4841 9710 Vertrieb und Service in Deutschland, &amp;#214;sterreich, den Benelux-L&amp;#228;ndern, Russland und Osteuropa. Vestas Mediterranean +34 902 41 98 00 Vertrieb und Service in den L&amp;#228;ndern des Mittelmeerraumes, dem Nahen Osten, Lateinamerika, der Karibik und Nord- und Westafrika. Vestas Asia Paciﬁc +65 6303 6500 Vertrieb und Service in Australien, Neuseeland, China, Japan, Indien und den weiteren asiatischen L&amp;#228;ndern. Vestas Americas +1 503 327 2000 Vertrieb und Service in Nordamerika. Vestas Offshore +45 97 30 00 00 Vertrieb und Service, Offshore. REDAKTION: Peter Wenzel Kruse (Chefredakteur) und Hanne Poder S&amp;#248;rensen. TEXT: Klaus Bundg&amp;#229;rd, Cath Mersh, Peter Gisselmann Rasmussen, Charles Butcher und Hanne Poder S&amp;#248;rensen. DE Weitere Informationen zu den Gesch&amp;#228;ftsbereichen Vertrieb und Service von Vestas ﬁnden Sie im Internet unter www.vestas.com (Concact). Vestas Wind Systems A/S Alsvej 21 &amp;#183; DK-8900 Randers &amp;#183; D&amp;#228;nemark Tel. +45 97 30 00 00 &amp;#183; Fax +45 97 30 00 01 vestas@vestas.com &amp;#183; www.vestas.com</description><a10:updated>2008-05-07T13:55:03+02:00</a10:updated></item></channel></rss>