<?xml version="1.0" encoding="utf-16"?><rss xmlns:a10="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Vestas Win[d]</title><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/RSS.ashx</link><description>Vestas Win[d] Pages</description><lastBuildDate>Mon, 25 Feb 2008 13:31:06 +0100</lastBuildDate><a10:id>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/</a10:id><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=1</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=1</link><title>Vestas Win[d] Page 1</title><description>Win[d] W I N D , O I L A N D G A S N r. 1 1 Jahrgang 05 2 7. Februar 2008 Wasserkrise zeichnet sich ab Das gro&amp;#223;e Projekt der Ver&amp;#228;nderungen Beratung der Kunden &amp;#183; Foltertest Wenn der Blitz einschl&amp;#228;gt &amp;#183; Risiken unter der Lupe Global Research geht an den Start 12 entscheidende Projekte</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=2</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=2</link><title>Vestas Win[d] Page 2</title><description>Kein CO2, kein H2O Schritt f&amp;#252;r Schritt nimmt unsere Vision von Wind, &amp;#214;l und Gas Gestalt an. Doch trotz der Fortschritte ist die Gesamtentwicklung nicht unproblematisch. Denn „saubere Kohle“ und „sichere Kernkraft“ werden als umweltfreundliche L&amp;#246;sungen zur langfristigen Deckung des weiterhin steigenden Energiebedarfs beworben. Bislang beschr&amp;#228;nkt sich die Klimadiskussion fast ausschlie&amp;#223;lich auf CO2. In vielen Gegenden der Erde ist jedoch Wasser – oder richtiger Wassermangel – ein sehr viel dringenderes Problem. Bei der Erzeugung von Windenergie wird kein Wasser verbraucht. Keine Energieform wird allein die weltweite Nachfrage nach Energie decken k&amp;#246;nnen. Vestas setzt sich jedoch nach Kr&amp;#228;ften daf&amp;#252;r ein, dass der Anteil der modernen Energien am weltweiten Strombedarf in den kommenden 12 Jahren auf mindestens 10 Prozent ansteigt. Da im gleichen Ma&amp;#223;e auch der Energiebedarf steigen wird, hat Vestas 12 MustWin Battles ins Leben gerufen, mit denen sich das Unternehmen f&amp;#252;r die Zukunft r&amp;#252;sten wird. Denn die derzeitige Entwicklung verlangt nach mehr Efﬁzienz im Unternehmen, verbesserter Kommunikation und besseren Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen mit unseren Kunden und unseren Zulieferern. Das bedeutet auch, dass wir weiterhin expandieren, Mitarbeiter schulen und in neue Anlagen investieren werden. Eine weitere Schl&amp;#252;sselrolle f&amp;#252;r die Weiterentwicklung von Vestas spielt unsere Entwicklungsabteilung – die gr&amp;#246;&amp;#223;te der Branche. In dieser Abteilung entwickeln wir immer wieder neue und revolution&amp;#228;re L&amp;#246;sungen. In unserem neuen Testzentrum werden unsere Windenergieanlagen Belastungstests unterzogen, die innerhalb von nur 20 Tagen eine Betriebsdauer von 20 Jahren simulieren k&amp;#246;nnen. Damit haben Mit herzlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en, Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender, Vestas Wind Systems A/S wir ganz neue M&amp;#246;glichkeiten, die Qualit&amp;#228;t unserer Produkte sicherzustellen. Die Vestas-Verfassung war in den vergangenen zwei Jahren einer der Grundpfeiler des strategischen Ma&amp;#223;nahmenplans The Will to Win. In dieser Ausgabe unserer Zeitschrift erfahren Sie, wie die VestasVerfassung dazu beigetragen hat, aus Vestas ein Unternehmen zu machen, in dem alle Entscheidungen auf Grundlage von Daten und Fakten getroffen werden. Auf jeder ihrer w&amp;#246;chentlichen Konferenzen verschafft sich die Vestas-Regierung einen genauen &amp;#220;berblick &amp;#252;ber den Betrieb des gesamten Unternehmens. Unsere Gewinne im Jahr 2007 haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere selbst gesteckten Ziele in puncto Umsatz und Ertrag erreicht haben. 2008 gehen wir einen Schritt weiter: In diesem Jahr soll der Umsatz bei einer EBIT-Marge von 10-12 Prozent auf ca. 5,7 Milliarden EUR erh&amp;#246;ht werden. Gleichzeitig soll das Nettoumlaufverm&amp;#246;gen zum Ende des Jahres 2008 h&amp;#246;chstens 15 Prozent betragen. 2007 war ein sehr spannendes Jahr. Das Jahr 2008 jedoch h&amp;#228;lt mindestens ebenso viele spannende Ereignisse und Herausforderungen bereit. Die Leidenschaft und das Engagement, mit denen jeder einzelne unserer Mitarbeiter tagt&amp;#228;glich an die Arbeit geht, sind St&amp;#228;rke und Energie des Unternehmens. Damit wurden wir in modernen Energien die Nummer 1 – und werden diese Marktposition auch im Jahr 2008 behaupten.</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=3</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=3</link><title>Vestas Win[d] Page 3</title><description>Inhalt 4 Wasser. Eine lebenswichtige Ressource wird zur Mangelware CO2-Emissionen stellen nicht die einzige globale Herausforderung dar. Die weltweiten Trinkwasserressourcen werden immer knapper, wobei der Energiesektor einer der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Wasserkonsumenten ist. Ein neuer Bericht beleuchtet das Problem. 30 Die zentralen Herausforderungen Nur das Budget besitzt im Jahr 2008 f&amp;#252;r die VestasRegierung eine noch h&amp;#246;here Priorit&amp;#228;t als die 12 neu deﬁnierten Must-Win Battles. 34 Gewappnet f&amp;#252;r den Ernstfall Beim Risikomanagement geht es darum, m&amp;#246;gliche ﬁnanzielle Risiken f&amp;#252;r das Unternehmen zu minimieren oder – im schlimmsten Fall – deren Folgen in den Griff zu bekommen und den Schaden zu begrenzen. 12 Die Kunden bestimmen die Tagesordnung Vestas Technology R&amp;amp;D will sich st&amp;#228;rker am Kunden und am Markt orientieren – unterst&amp;#252;tzt werden soll diese Entwicklung vom Technical Advisory Board. 38 42 20 Jahre in 20 Tagen Fehler sind im neuen Testzentrum von Vestas in D&amp;#228;nemark an der Tagesordnung. Auf dem Weg zur richtigen Sicherheitskultur Mit der Einf&amp;#252;hrung von zwei neuen Sicherheitsschulungen macht sich Vestas auf den Weg zu seinem festen Ziel: der Reduzierung der Betriebsunf&amp;#228;lle auf null. 16 Von stark zu konkurrenzlos Global Research – ein neuer, als Netzwerk organisierter Unternehmensbereich, dessen langfristiges Ziel es ist, die Energiekosten auf ein nie da gewesenes Minimum zu senken. 52 20 24 Wir bieten Thor die Stirn Wie Vestas seine Windenergieanlagen praktisch blitzsicher macht. Grundlagen f&amp;#252;r die Verbesserung Durch ein neues Erdungssystem wird die Leistung der Windenergieanlagen und die elektrische Sicherheit verbessert – und zudem Geld gespart. 56 Die Grundpfeiler stehen Die 13 Verfassungsprojekte, die wir 2005 in die Wege geleitet haben, sind nun unternehmensweit umgesetzt worden. Win[d] hat mit dem f&amp;#252;hrenden Kopf hinter den Projekten gesprochen. Auszeichnungen in Frankreich und China Vestas erhielt 2007 zwei renommierte Preise.</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=4</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=4</link><title>Vestas Win[d] Page 4</title><description>Wasser Eine lebenswichtige Ressource wird zur Mangelware Als letztes Jahr Staatschefs und Umweltminister aus allen Teilen der Welt zum Klimagipfel auf Bali zusammenkamen, drehte sich alles nur um das Thema CO2. Im Gegensatz dazu schienen sich nur wenige Politiker um das Thema Wasser zu sorgen – ganz zu Schweigen von den unz&amp;#228;hligen Liter, die sie in der br&amp;#252;tenden Hitze Indonesiens verbrauchten. 4</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=5</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=5</link><title>Vestas Win[d] Page 5</title><description>DHI, eine internationale Beratungs- und Forschungsorganisation f&amp;#252;r Wasser, Umwelt und Gesundheit, legte im Oktober 2007 einen aufr&amp;#252;ttelnden Bericht mit dem Titel „A Water for Energy Crisis?“ vor. In diesem exklusiv f&amp;#252;r Vestas erstellten Bericht untersucht DHI, in welchem Ausma&amp;#223; globale Wasservorr&amp;#228;te der Stromerzeugung – und somit dem fortgesetzten globalen Wachstum – Grenzen setzen. Die Schlussfolgerungen sollten der Politik zu denken geben. Die Weltbev&amp;#246;lkerung w&amp;#228;chst weiter Die Weltbev&amp;#246;lkerung hat sich im 20. Jahrhundert verdreifacht, w&amp;#228;hrend der welt weite Wasserverbrauch im gleichen Zeitraum um das Sechsfache gestiegen ist. Wenn sich diese Entwicklung in unverminderter Geschwindigkeit fortsetzt, werden im Jahr 2025 acht Milliarden Menschen auf der Welt leben – davon allein vier Milliarden in Regionen, in denen Wasser ein knappes Gut ist. Wo verbrauchen wir eigentlich am meisten Wasser? Betrachtet man die Situation in den Vereinigten Staaten, so zeigen die Zahlen des National Renewable Energy Laboratory (NREL), dass 39 Prozent des gesamten Wasserbedarfs auf den Energiesektor entf&amp;#228;llt, der nur noch von der Landwirtschaft (41 Prozent) &amp;#252;bertroffen wird. Die entsprechenden Zahlen f&amp;#252;r Europa belaufen sich auf 31 Prozent f&amp;#252;r die Energiewirtschaft und 32 Prozent f&amp;#252;r den Agrarsektor. Was insbesondere die Aufmerksamkeit der Politik erregen sollte, ist die Prognose, dass die thermoelektrische Energieerzeugung in den Vereinigten Staaten voraussichtlich so stark wachsen wird, dass laut der US-amerikanischen Energieagentur im Jahr 2025 50 Prozent mehr Strom aus W&amp;#228;rmekraft erzeugt werden wird als noch im Jahr 2000. Auch Europa scheint hier Schritt zu halten: Nach einem Bericht der Firma Fl&amp;#246;rke &amp;amp; Alcamo aus dem Jahr 2004 soll die europ&amp;#228;ische Energieproduktion im Zeitraum von 2000 bis 2030 um 54 Prozent anwachsen. Dass sich nur wenige Politiker Sorgen angesichts dieser Zahlen zu machen scheinen – zumindest, was die Wasservorr&amp;#228;te betrifft –, 5</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=6</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=6</link><title>Vestas Win[d] Page 6</title><description>Die Weltbev&amp;#246;lkerung hat sich im 20. Jahrhundert verdreifacht, w&amp;#228;hrend der weltweite Wasserverbrauch im gleichen Zeitraum um das Sechsfache gestiegen ist. Wenn sich diese Entwicklung in liegt wohl daran, dass die Zunahme der Energieproduktion voraussichtlich keinen Einﬂuss auf die Wassermenge haben wird, die von den Kraftwerken zu K&amp;#252;hlungszwecken verbraucht wird. Dennoch gibt es zwei Begriffe, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen: unverminderter Geschwindigkeit fortsetzt, werden im Jahr 2025 acht Milliarden Menschen auf der Welt leben, – davon allein vier Milliarden in Regionen, in denen Wasser ein knappes Gut ist. Wasserentnahme: das Bruttovolumen an S&amp;#252;&amp;#223;wasser, das einer Quelle dauerhaft oder zeitweise entnommen wird; im letzteren Fall wird ein Teil des entnommenen Wassers der Quelle eventuell zu einem sp&amp;#228;teren Zeitpunkt wieder zugef&amp;#252;hrt. Wasserverbrauch: die Wassermenge, die einer Quelle entnommen wurde und nicht mehr verf&amp;#252;gbar ist, weil sie verdunstet ist, getrunken wurde, in der Industrie oder in der Landwirtschaft verbraucht oder der Wasserquelle anderweitig entzogen wurde. Betrachtet man nur die Wasserentnahme, scheint trotz der gewaltigen Wachstumsvorhersagen f&amp;#252;r die Energieproduktion alles in bester Ordnung. Berechnungen der US-amerikanischen Energieagentur belegen in der Tat, dass ein Wachstum von bis zu 50 Prozent ohne nennenswerte Auswirkungen auf die Wasserentnahme erzielt werden k&amp;#246;nnte. In Europa wird sogar erwartet, dass die Wasserentnahme zur Energieerzeugung auch bei einer erheblich gesteigerten Energieproduktion um bis zu 65 Prozent abnehmen wird. Bemerkenswert ist hier jedoch, dass der gesch&amp;#228;tzte Wasserverbrauch im selben Zeitraum in den Vereinigten Staaten um 165 Prozent und in Europa um 130 Prozent zunehmen wird. Worin liegt der Grund f&amp;#252;r dieses anscheinende Paradoxon? Die Antwort liegt in den beiden g&amp;#228;ngigen Technologien f&amp;#252;r K&amp;#252;hlsysteme in Kraftwerken. K&amp;#252;hlsysteme – eine Frage der Strategie Gareth James Lloyd, Hauptautor des DHIBerichts, ist Experte f&amp;#252;r Wasserressourcenmanagement. Zum Thema K&amp;#252;hlsysteme bei der Stromerzeugung sagt er: „Eine der am h&amp;#228;uﬁgsten eingesetzten Technologien ist das so genannte Once-through-System mit einmaligem Durchlauf. Wie der Name schon sagt, wird dabei eine gro&amp;#223;e Menge Wasser an einer Seite des Kraftwerks zugef&amp;#252;hrt und zur K&amp;#252;hlung der Generatoren bei der Stromerzeu- 6</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=7</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=7</link><title>Vestas Win[d] Page 7</title><description>Wasserverbrauch zur Stromerzeugung gung verwendet. Danach wird das Wasser zur Quelle, z.B. einem Fluss, zur&amp;#252;ckgef&amp;#252;hrt. Gareth James Lloyd betont, dass trotz der mit diesem Verfahren verbundenen hohen Wasserentnahme der Wasserverbrauch im Grunde auf die Menge beschr&amp;#228;nkt ist, die w&amp;#228;hrend des K&amp;#252;hlungsprozesses verdunstet. Der Verbrauch betr&amp;#228;gt allerdings immer noch rund 650 Liter Wasser pro MWh Strom. „Die andere weit verbreitete Technologie beinhaltet ein sogenanntes ‘Closed-Loop Cooling Tower System’, eine geschlossene K&amp;#252;hlturmanlage. Kraftwerke, die diese K&amp;#252;hltechnologie nutzen, arbeiten mit einer wesentlich geringeren Wasserentnahme”, so Gareth James Lloyd. Allerdings liegt der Wasserverbrauch in einem geschlossenen System dieses Typs mehr als doppelt so hoch wie bei einem System mit einmaligem Durchlauf: 1.330 Liter Wasser f&amp;#252;r jede erzeugte MWh. „Und genau darin liegt die Erkl&amp;#228;rung, warum der Wasserverbrauch in der Zukunft voraussichtlich geradezu explodieren wird.“ Gareth James Lloyd f&amp;#252;hrt aus, dass sowohl die USA als auch die EU grunds&amp;#228;tzlich den Bau neuer Kraftwerke nach dem K&amp;#252;hlturmprinzip anstreben. „Auf den ersten Blick erscheint diese Strategie v&amp;#246;llig logisch, da sie letztendlich der Energieproduktion Wachstumsspielraum l&amp;#228;sst, ohne dabei die Wasserentnahme Energiequelle Gesch&amp;#228;tzter Wasserverbrauch (Liter/MWh) • Wind • Erdgas • Kohle • Kernkraft • &amp;#214;l • Wasserkraft • Biomasse (1. Generation) 1 1.000 2.000 2.500 4.000 68.000 178.000 Tabelle 1: Wasserverbrauch zur Stromerzeugung bei Einsatz verschiedener Technologien. wesentlich zu erh&amp;#246;hen&amp;quot;, sagt er. Dennoch liegt die Eindimensionalit&amp;#228;t eines solchen Ansatzes auf der Hand: Er sieht zwar eine Senkung der Wasserentnahmemengen vor, l&amp;#228;sst den damit verbundenen Wasserverbrauch jedoch v&amp;#246;llig au&amp;#223;er Acht. Die wahrscheinliche Folge: un&amp;#252;berbr&amp;#252;ckbare Probleme bei den Trinkwasserreserven, die mit der Nachfrage nur schwerlich Schritt halten werden k&amp;#246;nnen. Dieser Faktor wird durch den Klimawandel noch zus&amp;#228;tzlich versch&amp;#228;rft, auf den wir im zweiten Teil dieses Artikels n&amp;#228;her eingehen. „Von den mehr als 10.000 Kraftwerken, die im Jahr 2000 in Europa in Betrieb waren, wendeten 66 Prozent die Methode des einmaligen Durchlaufs an. Die restli- chen 34 Prozent arbeiteten mit geschlossenen K&amp;#252;hlt&amp;#252;rmen. Wenn wir davon ausgehen, dass ein Kraftwerk eine Nutzungsdauer von 40 Jahren hat und dass all diese Kraftwerke nach Ende ihres Lebenszyklus den EU-Vorgaben entsprechend durch K&amp;#252;hlturm-Anlagen ersetzt werden, so wird der Wasserverbrauch im europ&amp;#228;ischen Energiesektor von 6,6 Milliarden Liter pro Tag im Jahr 2000 auf 15 Milliarden Liter pro Tag im Jahr 2030 ansteigen.“ Um diese Zahl ins rechte Licht zu r&amp;#252;cken, f&amp;#252;gt Gareth James Lloyd hinzu, dass diese Wassermenge ann&amp;#228;hernd dem entspricht, was 100 Millionen Europ&amp;#228;er pro Tag zum Trinken, Waschen, Kochen etc. verbrauchen. 7</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=8</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=8</link><title>Vestas Win[d] Page 8</title><description>„Politik und Industrie sollten sich nicht nur um die CO2-Emissionen Gedanken machen – sondern auch um den Wasserverbrauch.“ Gareth James Lloyd, Experte f&amp;#252;r Wasserressourcenmanagement, DHI. Wichtig: die richtigen Informationen Politiker k&amp;#246;nnen nat&amp;#252;rlich nicht alle Informationen selbst &amp;#252;berpr&amp;#252;fen. Stattdessen m&amp;#252;ssen sie einen Gro&amp;#223;teil ihrer Entscheidungen in verschiedenen Bereichen aufgrund von Informationen treffen, die sie von Experten erhalten. Das trifft auch auf das Thema Wasser zu – und anscheinend ist der Unterschied zwischen den Informationen, mit denen Politiker in den USA und in Europa versorgt werden, nicht gerade unerheblich. W&amp;#228;hrend Amerikaner sich in der Regel auf das Verh&amp;#228;ltnis zwischen Wasserverbrauch und Energieproduktion konzentrieren, wird das Problem in Europa h&amp;#228;uﬁg aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Im Juli 2007 beispielsweise ver&amp;#246;ffentlichte das Institut f&amp;#252;r Europ&amp;#228;ische Umweltpolitik (IEEP) einen Bericht, der unter anderem die Aussage enthielt, zur Energieproduktion entnommenes Wasser werde nicht dem Verbrauch zugerechnet. Doch wie oben erw&amp;#228;hnt, stimmt das eigentlich nicht so ganz. Um genau zu sein: Diese Aussage ist sogar ziemlich weit von der Wahrheit entfernt. Der entscheidende Unterschied Wie Tabelle 1 auf Seite 7 zeigt, gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen dem Nettovolumen an Wasser, das moderne Windenergieanlagen zur Erzeugung von 1 MWh Strom verbrauchen, und der Menge, die Kern-, Wasser- und sonstige konventionelle Kraftwerke f&amp;#252;r den selben Zweck ben&amp;#246;tigen, einschlie&amp;#223;lich der Kraftwerke, die Biomasse als Brennstoff einsetzen. Daf&amp;#252;r gibt es eine einfache Erkl&amp;#228;rung: Der einzige Wasserverbrauch, der beim Betrieb einer Windenergieanlage anf&amp;#228;llt, entsteht durch das gelegentliche Waschen der Rotorbl&amp;#228;tter. Dieser Prozess soll sicherstellen, dass die aerodynamischen Eigenschaften, und damit die Leistung, &amp;#252;ber viele Jahre konstant erhalten bleiben. Wind und Wasser Da sich die Windenergie in puncto Wasserverbrauch erheblich von den anderen Energietechnologien abhebt, liegt auf der Hand, dass die Erh&amp;#246;hung des Anteils an Windenergie im Energiemix eines Landes zur Senkung sowohl der Wasserentnahme als auch des Wasserverbrauchs f&amp;#252;hren w&amp;#252;rde. Der DHI-Bericht zeigt, wie viel Wasser in den USA und Europa eingespart werden k&amp;#246;nnte, wenn der Anteil der Windenergie auf 20 Prozent der Gesamtenergieproduktion erh&amp;#246;ht w&amp;#252;rde. „Auch die Ergebnisse in diesem Bereich sollten jeden verantwortungsbewussten Energiepolitiker aufhorchen lassen”, sagt Gareth James Lloyd. Er f&amp;#252;hrt aus, dass die Vereinigten Staaten, wenn sie ein F&amp;#252;nftel ihrer Energie- produktion durch Windenergie abdeckten, im Jahr 2025 rund 100 Milliarden Liter Wasserentnahme und einen Verbrauch von rund 7 Milliarden Litern Wasser einsparen k&amp;#246;nnten – pro Tag! „Das entspricht etwa der Menge Wasser, die 28 Millionen Amerikaner jeden Tag zum Waschen, Kochen und als Trinkwasser etc. verbrauchen. Die Wasserentnahme &amp;#252;bertrifft sogar den Verbrauch der gesamten Bev&amp;#246;lkerung der USA.“ DHI hat analoge Berechnungen f&amp;#252;r den europ&amp;#228;ischen Energiesektor durchgef&amp;#252;hrt. Hier zeigen die Zahlen, dass durch eine Erh&amp;#246;hung des Windenergieanteils auf 20 Prozent im Jahr 2030 die t&amp;#228;gliche Wasserentnahme um ungef&amp;#228;hr 18 Milliarden Liter und der Verbrauch um 3 Milliarden Liter reduziert werden k&amp;#246;nnte. Diese Zahlen beziehen sich auf einen t&amp;#228;glichen Energieverbrauch von 100 Millionen Litern und 18 Millionen Europ&amp;#228;er. Klimawandel: der erschwerende Faktor Die wissenschaftliche Organisation, der Politiker bei den Themen Klimawandel und globale Erw&amp;#228;rmung die meiste Aufmerksamkeit schenken, ist zweifelsohne das IPPC – die Zwischenstaatliche Sachverst&amp;#228;ndigengruppe &amp;#252;ber Klima&amp;#228;nderungen der Vereinten Nationen. Besonders der 2007 ver&amp;#246;ffentlichte vierte Sachstandsbericht des Ausschusses 8</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=9</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=9</link><title>Vestas Win[d] Page 9</title><description>9</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=10</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=10</link><title>Vestas Win[d] Page 10</title><description>Die verschiedenen Energietechnologien und ihr Wasserverbrauch &amp;#214;l, Kohle, Gas In W&amp;#228;rmekraftwerken wird der gr&amp;#246;&amp;#223;te Anteil des Wassers dazu genutzt, die Generatoren zu k&amp;#252;hlen. Kernkraft In Kernkraftwerken wird Wasser haupts&amp;#228;chlich zur K&amp;#252;hlung der Reaktoren eingesetzt, in denen die Kernspaltung stattﬁndet. Wasserkraft In Wasserkraftwerken wandeln Generatoren die kinetische Energie des Wassers in Strom um (genau wie eine Windenergieanlage die kinetische Energie des Windes transformiert). Der h&amp;#246;chste Wasserverbrauch entsteht hier allerdings durch die Verdunstung in den Sammelbecken. Biomasse Der Wasser-Fu&amp;#223;abdruck bezieht sich bei Kraftwerken, die mit Biomasse der 1. Generation betrieben werden, haupts&amp;#228;chlich auf zwei Prozesse: die Bew&amp;#228;sserung der Saaten, die als ausgewachsene Pﬂanzen zu Biokraftstoff werden, sowie die K&amp;#252;hlung der Generatoren in der Kraft-W&amp;#228;rme-Kopplungsanlage, die die Biomasse schlie&amp;#223;lich durch Verbrennung in Energie umwandeln. I N F O R M AT I O N E N Z U WINDENERGIEANLAGEN • Kein Verbrauch von Wasser • Kein Aussto&amp;#223; von CO2, SOx oder NOx • Keine Abfallstoffe • Zu 80 Prozent wiederverwertbar machte Schlagzeilen. Dieser Bericht diskutiert ausdr&amp;#252;cklich die Auswirkungen des Klimawandels auf die weltweiten Wasservorr&amp;#228;te. Unter anderem kommt der Bericht zu dem Schluss, die globale Erw&amp;#228;rmung werde sich auf die Ressource Wasser niederschlagen. Eine Reihe der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Herausforderungen im Zusammenhang mit der globalen Erw&amp;#228;rmung seien eng mit der Entwicklung und Verwaltung von Wasserreserven verkn&amp;#252;pft, so der Bericht des UN-Expertengremiums. Laut Gareth James Lloyd wirkt sich der Klimawandel in zwei Bereichen auf unsere Wasserreserven aus: Menge und Zug&amp;#228;nglichkeit. „Was die Menge betrifft, so kann die Folge des Klimawandels entweder zu viel oder zu auch zu wenig Wasser sein, je nachdem, wo auf der Welt man sich beﬁndet. Einige Regionen, wie etwa S&amp;#252;deuropa, werden zunehmend D&amp;#252;rreperioden erleben, wohingegen Mitteleuropa sich auf verst&amp;#228;rkte Niederschl&amp;#228;ge einstellen muss. Beides kann ernsthafte Probleme nach sich ziehen.“ 10</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=11</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=11</link><title>Vestas Win[d] Page 11</title><description>DEFINITIONEN Wasserbelastung: J&amp;#228;hrliche Wasserversorgung &amp;lt; 1.700 m pro Person Wasserknappheit: J&amp;#228;hrliche Wasserversorgung &amp;lt; 1.000 m pro Person 3 3 Gareth James Lloyd Experte f&amp;#252;r Wasserressourcenmanagement bei DHI. Der geb&amp;#252;rtige Engl&amp;#228;nder absolvierte an der Universit&amp;#228;t Roskilde/D&amp;#228;nemark den Master-Studiengang Umweltpolitik. Hinsichtlich des zweiten Bereichs, der Zug&amp;#228;nglichkeit, ist der Faktor Zeit ausschlaggebend. So wird zum Beispiel nicht erwartet, dass die globale Erw&amp;#228;rmung sich auf die Gesamtniederschlagsmenge in den Vereinigten Staaten auswirken wird. Allerdings wird der Niederschlag teilweise zu anderen Zeiten des Jahres erfolgen als bislang. Das k&amp;#246;nnte erhebliche Ver&amp;#228;nderungen nach sich ziehen – nicht nur in der Landwirtschaft, sondern ganz besonders auch in der Energiewirtschaft. Trotz allem wird in vielen Teilen der Welt das gr&amp;#246;&amp;#223;te Problem in Hinblick auf die Zug&amp;#228;nglichkeit von Wasser darin bestehen, dass der Schnee in den Bergen zu fr&amp;#252;h und zu schnell abschmilzt. „Im Westen der USA werden 75 Prozent der Wasserversorgung aus der Schneeschmelze abgedeckt. Hier w&amp;#228;re also ein im Laufe der Jahre immer schnelleres Abschmelzen des Schnees ein ernstes Problem“, erl&amp;#228;utert Gareth James Lloyd. „In den Rocky Mountains beispielweise str&amp;#246;mt das Schmelzwasser in die Fl&amp;#252;sse. Zus&amp;#228;tzlich zur &amp;#220;berschwemmungsgefahr werden einige Wasserkraftwerke durch die Ver&amp;#228;nderung der Wasserstr&amp;#246;me einfach nicht mehr in der Lage sein, das gesamte Wasser w&amp;#228;hrend der Schneeschmelze in ihren Becken aufzufangen.“ Globale und lokale Perspektiven Steht die Welt nun vor einer ernsthaften Wasserkrise oder nicht? F&amp;#252;r Gareth James Lloyd ist der Klimawandel das Z&amp;#252;nglein an der Waage. Gleichzeitig warnt er davor, diese Herausforderungen einfach nur isoliert in Bezug auf Energie zu sehen. Schlie&amp;#223;lich steht nichts weniger als das Wachstum des Weltwohlstandes insgesamt auf dem Spiel. „Leider wird das Ausma&amp;#223; des Problems kaum in ganzer Bandbreite wahrgenommen, da das Szenario auf globaler Ebene relativ undramatisch wirkt. Betrachtet man die Situation aber aus einer lokalen Perspektive, wird deutlich, dass viele Orte auf dieser Welt schon in absehbarer Zukunft in eine ernste Lage geraten k&amp;#246;nnten.“ Deshalb, so Gareth James Lloyd, sollten sich Politik und Industrie nicht nur um unsere CO2-Emissionen Gedanken machen – sondern auch um das Thema Wasser. Sinnvoll: der WasserFu&amp;#223;abdruck Im Zusammenhang mit CO2 wird oft der Begriff „CO2-Fu&amp;#223;abdruck“ verwendet, um auszudr&amp;#252;cken, wie viel Kohlendioxid durch die Herstellung eines bestimmten Produkts oder beim Erbringen einer Leistung ausgesto&amp;#223;en wird. Das gleiche Prinzip kann, so Gareth James Lloyd, auch angewandt werden, um den mit einem Produkt oder einer Leistung verbundenen Wasserverbrauch zu sch&amp;#228;tzen. Hier spricht man von einem &amp;quot;Wasser-Fu&amp;#223;abdruck“, dessen Gr&amp;#246;&amp;#223;e von der Gesamtwassermenge bestimmt wird, die f&amp;#252;r die Herstellung eines Produkts oder das Erbringen einer Leistung verbraucht wurde. „Der Wasser-Fu&amp;#223;abdruck kann Politikern und Unternehmen als einfaches und klares Instrument zur Entscheidungsﬁndung dienen“, erkl&amp;#228;rt Gareth James Lloyd, den es nicht wundern w&amp;#252;rde, wenn schon bald Industrie und sogar Privathaushalte angehalten w&amp;#228;ren, ihre Wasser-Fu&amp;#223;abdr&amp;#252;cke auf genau die gleiche Art zu neutralisieren, wie es heutzutage schon die Passagiere einiger Fluglinien mit ihren CO2-Fu&amp;#223;abdr&amp;#252;cken tun k&amp;#246;nnen. In jedem Fall m&amp;#252;ssen wir uns klar vor Augen f&amp;#252;hren – ob als Politiker, Unternehmen und Verbraucher –, dass Wasser ein sehr ernst zu nehmendes Thema ist. 11</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=12</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=12</link><title>Vestas Win[d] Page 12</title><description>12</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=13</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=13</link><title>Vestas Win[d] Page 13</title><description>Die Kunden bestimmen die Tagesordnung Kunden und Entwicklungsabteilungen wissen meist nicht viel &amp;#252;bereinander und haben auch selten pers&amp;#246;nlichen Kontakt. Dies m&amp;#246;chte Vestas Technology R&amp;amp;D, die Entwicklungsabteilung von Vestas, nun mithilfe der Einrichtung von technischen Beratungsaussch&amp;#252;ssen, genannt Technical Advisory Boards, &amp;#228;ndern. Hier k&amp;#246;nnen die Kunden ihre Anliegen – auch in Form r&amp;#252;ckhaltloser Kritik – direkt bei jenen vorbringen, die die Vestas-Windenergieanlagen planen und entwerfen. Die Windenergieanlagen von Vestas bed&amp;#252;rfen in einigen Bereichen immer noch der Verbesserung. Dies war eine der schonungslosen Botschaften, die Vertreter von Vestas’ Kunden zu &amp;#252;berbringen hatten, als sie im Oktober 2007 an dem von Vestas ins Leben gerufenen Technical Advisory Board teilnahmen. Das mag f&amp;#252;r die Firma unangenehm sein – der einmal j&amp;#228;hrlich tagende Technical Advisory Board wurde jedoch von Vestas genau deshalb eingerichtet, weil man ein Forum f&amp;#252;r solch deutliche Kritik und f&amp;#252;r den offenen Dialog schaffen wollte. Hier haben die Kunden Gelegenheit, Themen anzusprechen, die ihnen im Zusammenhang mit den Dienstleistungen und Produkten von Vestas besonders am Herzen liegen, wie Christina Aabo, Leiterin Produktmanagement, erkl&amp;#228;rt: „Es ist ein Schritt hin zu mehr Offenheit unseren Kunden gegen&amp;#252;ber, indem wir ihnen erl&amp;#228;utern, welche Anstrengungen wir allgemein zur Verbesserung unserer Produkte unternehmen. Zudem dient das Ganze zur Nachverfolgung von Problemen unserer Kunden in bestimmten Bereichen.“ Christina Aabo unterstreicht weiter, dass die Anmerkungen, Vorschl&amp;#228;ge und Kritik der Kunden f&amp;#252;r Vestas 13</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=14</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=14</link><title>Vestas Win[d] Page 14</title><description>den wichtigsten Gewinn aus dieser neuen Initiative darstellen. „Die Entwicklung neuer Technologien ist ein langfristiger Prozess und wir k&amp;#246;nnen uns nicht einfach zur&amp;#252;cklehnen und uns einbilden, wir w&amp;#252;ssten, welche W&amp;#252;nsche unsere Kunden in 3 – 4 Jahren oder in noch fernerer Zukunft haben werden. Es ist ganz besonders wichtig, Informationen von mehreren „Die Entwicklung neuer Technologien ist ein langfristiger Prozess und wir k&amp;#246;nnen uns nicht einfach zur&amp;#252;cklehnen und uns einbilden, wir w&amp;#252;ssten, welche W&amp;#252;nsche unsere Kunden in 3 – 4 Jahren oder in noch fernerer Zukunft haben werden. Daher sind Informationen, die wir von unseren Kunden erhalten, so wertvoll.“ Christina Aabo, Leiterin Produktmanagement, Vestas Technology R&amp;amp;D. den Augen. Es ist daher gut, zu sehen, dass Vestas den Wert der Information, die wir anzubieten haben, zu sch&amp;#228;tzen wei&amp;#223;. W&amp;#228;hrend eines solchen Prozesses wird Vestas nat&amp;#252;rlich auch einige weniger angenehme Dinge zu h&amp;#246;ren bekommen. Nun liegt es an dem Unternehmen, zu zeigen, dass man Kritik ernst nimmt und danach zu handeln bereit ist“, so Mike Bourns. Seiten zu erhalten, und die Zusammenk&amp;#252;nfte mit den Entscheidungstr&amp;#228;gern und leitenden Technikern unserer Kunden sind &amp;#228;u&amp;#223;erst bereichernd. Die verschiedenen Informationen, die wir von Kunden und Entwicklern erhalten, sind in der Tat von bemerkenswertem Nutzen f&amp;#252;r uns“, berichtet sie. Aus demselben Grund ist auch bei den Treffen des Technical Advisory Board ein gro&amp;#223;er Teil des Programms f&amp;#252;r Diskussionen und freien Informationsaustausch reserviert. Der Ausschuss kam zum ersten Mal im Jahr 2005 in Frankfurt zusammen; das Treffen 2007 fand im d&amp;#228;nischen &amp;#197;rhus statt. Hier trafen im Rahmen eines zweit&amp;#228;gigen Treffens mehrere Vertreter von Vestas’ Kunden unter anderem auf Vertreter der Abteilung Vestas Technology R&amp;amp;D. Das Programm bot die M&amp;#246;glichkeit zur Besichtigung des neuen Testzentrums im Hafen von &amp;#197;rhus, Vorstellungen neuer Ma&amp;#223;nahmen von Vestas zur Verbesserung von Qualit&amp;#228;t und Liefersicherheit seitens seiner Zulieferer und einen Besuch des Vestas Performance &amp;amp; Diagnostics Centre (VPDC) im Herzen der Hauptniederlassung. Der Besuch in &amp;#197;rhus zeichnete sich durch ausgepr&amp;#228;gtes Engagement und gro&amp;#223;e Diskussionsfreude seitens der Teilnehmer aus, unter denen sich auch Mike Bourns, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von TransAlta Wind, befand. Er zeigte sich begeistert von der M&amp;#246;glichkeit zur direkten Kommunikation mit demjenigen Unternehmensteil von Vestas, der f&amp;#252;r die Entwicklung der f&amp;#252;r ihn relevanten Produkte zust&amp;#228;ndig ist. „Als Unternehmen verliert man leicht die eigentlichen W&amp;#252;nsche der Kunden aus Christina Aabo versichert, die Kritik werde konstruktiv umgesetzt. „Noch vor dem Ziel, die Produkte selbst zu verbessern, dienen die Zusammenk&amp;#252;nfte mit unseren Kunden gerade auch dazu, einen Mentalit&amp;#228;tswandel innerhalb unseres Unternehmens herbeizuf&amp;#252;hren“, erkl&amp;#228;rt sie. „Unsere Kunden meinen, wir seien in einer Reihe von Bereichen noch immer nicht gut genug. Dies wurde uns w&amp;#228;hrend des Treffens sehr deutlich mitgeteilt, und es ist au&amp;#223;erordentlich wichtig, dass alle dieses konstruktive Feedback annehmen“, betont sie weiter. „So stellen diese Treffen dann den ersten Schritt eines Paradigmenwechsels bei Vestas Technology R&amp;amp;D dar, hin zu einer st&amp;#228;rkeren Ausrichtung unserer Arbeit an den Kunden und dem Markt. Ausschlaggebend daf&amp;#252;r ist, 14</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=15</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=15</link><title>Vestas Win[d] Page 15</title><description>PRODUKTMANAGEMENT Die Abteilung Produktmanagement ist innerhalb von Vestas Technology R&amp;amp;D f&amp;#252;r mehrere Bereiche zust&amp;#228;ndig. Unter anderem hat sie zu gew&amp;#228;hrleisten, dass Vestas genau die Produkte und Technologien entwickelt, die seinen Kunden den gr&amp;#246;&amp;#223;tm&amp;#246;glichen Nutzen bringen. Au&amp;#223;erdem ist sie f&amp;#252;r die Verst&amp;#228;rkung der Markt- und Kundenorientierung im gesamten Unternehmen verantwortlich. Die Abteilung bildet das Bindeglied zwischen den Vertriebseinheiten und der Entwicklungsabteilung. Hier dass unsere Mitarbeiter genau erfahren, was die Entscheidungen, die wir t&amp;#228;glich w&amp;#228;hrend der Arbeit treffen, letztendlich f&amp;#252;r unsere Kunden bedeuten. Aus diesem Grund ist es so wichtig, den Kunden pers&amp;#246;nlich zu begegnen“, berichtet Aabo. Diese Einstellung kommt bei den Kunden sehr gut an. „Ich hoffe aufrichtig, dass diese Veranstaltung sich positiv auf die zuk&amp;#252;nftigen Produkte auswirken wird, was selbstverst&amp;#228;ndlich sowohl in Vestas’ Interesse als auch in unserem Interesse als Kunden liegt“, erkl&amp;#228;rt Mike Bourns. werden Informationen zu Markt, Technik, Recht und Politik ausgewertet, die die Grundlage f&amp;#252;r die Priorit&amp;#228;tensetzung innerhalb der Entwicklungsarbeit bilden. Leiterin der Abteilung ist Christina Aabo, die &amp;#252;ber eine siebenj&amp;#228;hrige Erfahrung in der Abteilung Vestas Technology R&amp;amp;D verf&amp;#252;gt. Zwischenzeitlich leitete sie auch bei Suzlon Energy den Bereich Produktmanagement – bis zu ihrer R&amp;#252;ckkehr zu Vestas im Jahr 2007. „Beide Seiten Se haben gro&amp;#223;e Offenheit und Ehrlichkeit gezeigt. Es ist gut, dass Vestas Ehrlic solche Ma&amp;#223;nahmen ergreift, um die Probleme zu l&amp;#246;sen, denen wir uns als Kunden gegen&amp;#252;ber sehen. Vestas ist in der Branche derzeit die Nummer Eins und k&amp;#246;nnte sich in dieser Position leicht versucht sehen, sich ‚zur&amp;#252;ckzulehnen und die Einnahmen zu z&amp;#228;hlen’. Stattdessen ergreift Vestas jedoch Ma&amp;#223;nahmen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen auch in f&amp;#252;nf oder zehn Jahren noch die Nummer Eins ist.“ Raymond Laing, Anlagenverwalter European Wind, BP Renewables. Kom Kommentare von n Kunden: K „Die Einf&amp;#252;hrung des Technical Advisory Board ist eine gute Idee und eine &amp;#228;u&amp;#223;erst wichtige Ma&amp;#223;nahme. Ich habe dadurch wieder neues Vertrauen gewonnen, dass Vestas in der Lage ist, die Bereiche, in denen es Probleme gibt, in Ordnung zu bringen. Es wurden zwar nicht alle Herausforderungen bew&amp;#228;ltigt, aber ich glaube, dass der Wille und die F&amp;#228;higkeiten dazu vorhanden sind, und ich hoffe, dass sie nun in diesem Geist weitermachen und noch offener werden in dem Sinne, dass sie die Informationen zu nutzen wissen, die wir Kunden ihnen liefern.“ Daniel Leuchtmann, Technischer Leiter, Difko Invest. 15</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=16</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=16</link><title>Vestas Win[d] Page 16</title><description>Die Abteilung Vestas Technology R&amp;amp;D hat die anstehenden Herausforderungen aufgelistet und sich eine neue Struktur gegeben, um diese anzugehen. Entstanden ist dabei die neue Abteilung Global Research, ein als Netzwerk organisierter Unternehmensbereich, dessen Ziel die Senkung der Energiekosten auf ein nie dagewesenes Minimum ist. Von stark zu konkurrenzlos 16</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=17</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=17</link><title>Vestas Win[d] Page 17</title><description>„Unser Ziel ist eine grenzenlose, weltweite Pr&amp;#228;senz mit Gesch&amp;#228;ftszentren in Europa, Asien und Nordamerika. &amp;#220;ber dieses Netzwerk streben wir einen st&amp;#228;ndigen Fluss von Ideen und Technologien an, der uns bei der Entwicklung der besten Produkte und Dienstleistungen unterst&amp;#252;tzt.“ Finn Str&amp;#248;m Madsen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Technology R&amp;amp;D. Wir schreiben das Jahr 2012, in dem Vestas nicht mehr nur das weltweit f&amp;#252;hrende Unternehmen in den Bereichen Forschung und Entwicklung im Windenergiesektor ist. Der erste Schritt in Richtung dieses ehrgeizigen Ziels stellte die Ende 2007 stattﬁndende gro&amp;#223;e Umstrukturierung der Abteilung Vestas Technology R&amp;amp;D dar. Heute beﬁndet sich Vestas weltweit an der Spitze des gesamten Energiesektors, was die drastische Senkung der Energiekosten durch Forschung und Entwicklung angeht. F&amp;#252;r Finn Str&amp;#248;m Madsen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Technology R&amp;amp;D, ist die Vision Vestas 2012 nicht nur erreichbar, sie ist vielmehr unverzichtbar f&amp;#252;r ein Unternehmen, das im Rennen um die beste Energietechnologie ganz vorne mit dabei sein will. „Um uns zu differenzieren m&amp;#252;ssen wir uns auf die Technologie konzentrieren. Unser Ziel ist eine grenzenlose, weltweite Pr&amp;#228;senz mit Gesch&amp;#228;ftszentren in Europa, Asien und Nordamerika“, erkl&amp;#228;rt er. „&amp;#220;ber dieses Netzwerk streben wir einen st&amp;#228;ndigen Fluss von Ideen und Technologien an, der uns bei der Entwicklung der besten Produkte und Dienstleistungen unterst&amp;#252;tzt.“ Weltweite Forschung Eine der drei Haupts&amp;#228;ulen der Umstrukturierung von Vestas Technology R&amp;amp;D stellt die neue Abteilung Global Research dar, bei den beiden anderen handelt es sich um Engineering &amp;amp; Products und Operations. „Durch die Einrichtung eines eigenen Ressorts f&amp;#252;r die Forschung k&amp;#246;nnen wir schneller voranschreiten bei der Entwicklung der Technologie, die uns beim Erreichen unseres &amp;#252;bergeordneten Ziels unterst&amp;#252;tzt: der Senkung der Energiekosten und damit der Optimierung der Investitionen unserer Kunden in die von uns entwickelten L&amp;#246;sungen. Am wichtigsten ist dabei, in einer geraden Linie von der Forschung &amp;#252;ber die Planung bis zum Produkt vorzugehen“, erl&amp;#228;utert Finn Str&amp;#248;m Madsen. Um dies zu erreichen war die Ernennung von Jan Kristiansen zum Hauptabteilungsleiter von Global Research eine gute Wahl. Als ehemaliger Abteilungsleiter von Electrical Systems kommt er direkt aus der technischen Planung. Schon zuvor konnte er Erfahrung an s&amp;#228;mtlichen Gliedern der Wertsch&amp;#246;pfungskette sammeln. Die ersten hundert Tage des Bestehens der neuen Forschungsabteilung sind der Bildung einer Organisationsstruktur f&amp;#252;r Global Research sowie der Festlegung einer langfristigen Strategie gewidmet. Bahnbrechende Neugr&amp;#252;ndung „Eine Aufgabe der Abteilung Global Research ist es, zur Kostensenkung beizutragen, indem bahnbrechende neue Technologien entwickelt und bis zur Produktreife gebracht werden“, berichtet Jan Kristiansen. „Dar&amp;#252;ber hinaus werden wir auch intensiv die Verbesserung bestehender Technologien anstreben.“ Zentrale Forschungsbereiche sind Werkstoffkunde, Aerodynamik und Lastverhalten, Elektroantriebe sowie Regelungssysteme, wobei ein besonderes Augenmerk auf der Notwendigkeit vernetzter Anlagensysteme liegt. „Wir sind daf&amp;#252;r zust&amp;#228;ndig, gepr&amp;#252;fte Technologien bereitzustellen, die mit geringem Ausfallrisiko und hohem Nutzwert betrieben werden k&amp;#246;nnen“, f&amp;#252;gt Jan Kristiansen hinzu. Die Bedeutung des Netzwerks Zur Unterst&amp;#252;tzung der beschriebenen Forschungsarbeit wurden vier Eckpfeiler festgelegt: Schaffung eines globalen Netzwerks, Forschungsprogramme zusammen mit internen und externen Partnern und f&amp;#252;hren- 17</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=18</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=18</link><title>Vestas Win[d] Page 18</title><description>den Universit&amp;#228;ten rund um den Globus, die strategische Konzentration auf die geistigen Eigentumsrechte sowie gemeinsame Projekte und Zusammenschl&amp;#252;sse. Herzst&amp;#252;ck dieser vier Bereiche ist das Netzwerk, denn &amp;#252;ber dieses wird ein wichtiger Austausch hinsichtlich der Beschaffung und Weitergabe von Wissen, Fachkompetenz und Ideen ablaufen. „Wir m&amp;#252;ssen unsere Organisation in Form eines Netzwerks aufbauen, einerseits aufgrund unserer eigenen Globalisierung, andererseits aber auch, weil eine globale Pr&amp;#228;senz unabdingbar f&amp;#252;r den Zugang zu Schl&amp;#252;sselkompetenzen ist“, meint Jan Kristiansen. Dieses globale Netzwerk nimmt langsam Form an. Neben dem weltweit gr&amp;#246;&amp;#223;ten Forschungszentrum zur Windenergie, das derzeit in D&amp;#228;nemark errichtet wird, bestehen bereits regionale Forschungszentren in Singapur sowie im indischen Chennai. Dar&amp;#252;ber hinaus wurden Pl&amp;#228;ne zur Einrichtung eines weiteren Forschungszentrums in den USA verk&amp;#252;ndet. Die endg&amp;#252;ltige Entscheidung zum Standort des Zentrums in den USA wird voraussichtlich bis Mitte 2008 fallen, der Betriebsbeginn ist f&amp;#252;r Anfang 2009 geplant. „Wir schauen uns haupts&amp;#228;chlich Standorte in unmittelbarer N&amp;#228;he von gro&amp;#223;en und bedeutenden Universit&amp;#228;ten an“, f&amp;#252;gt Finn Str&amp;#248;m Madsen hinzu. „Es ist f&amp;#252;r uns au&amp;#223;erordentlich wichtig, die besten Talente aus der ganzen Welt zu rekrutieren – und an der technischen Entwicklung in der Nachbarschaft der weltweit f&amp;#252;hrenden Universit&amp;#228;ten teilzuhaben. Aus diesem Grund haben Standorte nahe einer gut ausgepr&amp;#228;gten Universit&amp;#228;tskultur oberste Priorit&amp;#228;t.“ Von diesen Zentren ausgehend wird die Abteilung Global Research dann weitere Standorte an Technologiebrennpunkten einrichten, wie jene, die im Jahr 2007 in Dortmund und London er&amp;#246;ffnet wurden: Dortmund, weil sich in dieser Gegend ein reiches Wissen rund um Getriebe angesammelt hat, London aufgrund des Wissensschatzes des Imperial College und der Oxford University. Ein attraktiver Partner Externe Partnerschaften mit Universit&amp;#228;ten und Forschungsinstituten sind ein starker Interessensschwerpunkt, da durch sie technisches Know-how, Einﬂuss auf die stattﬁndende Forschung und Einblicke in neue Forschungsgebiete gewonnen werden k&amp;#246;nnen. In diesem Zusammenhang verfolgt Jan Kristiansen eine eindeutige Mission: „In Zukunft wird sich Global Research zum attraktiven Partner entwickeln, was bedeutet, dass andere technologiebasierte Branchen und Wissenszentren danach streben werden, mit Vestas strategische Partnerschaften einzugehen. Es wird erwartet, dass die Forschungsabteilung innerhalb von drei Jahren 300 zus&amp;#228;tzliche Mitarbeiter einstellt. Au&amp;#223;erhalb von Vestas werden hunderte weitere Pioniereinrichtungen im Bereich Technologie an Partnerschaften beteiligt sein, die einen direkten Einﬂuss auf die zuk&amp;#252;nftige Leistung der weltweit fortschrittlichsten Windenergieanlagen haben. Ziel ist es, auf jeden Mitarbeiter von Vestas mindestens vier weitere qualiﬁzierte Kr&amp;#228;fte kommen zu lassen, die extern an Vestas-Projekten arbeiten. Windenergieanlagen, die entsprechend der individuellen Kundenw&amp;#252;nsche betrieben und gewartet werden k&amp;#246;nnen, bahnbrechende technische Entwicklungen, die die Kostenkurve im Bereich Energie steil abst&amp;#252;rzen lassen – Vestas ist dabei, sich f&amp;#252;r diese Anforderungen zu r&amp;#252;sten. Es geht inzwischen nicht mehr darum, wann, sondern wie rasch dies umzusetzen ist. Wenn es im derzeitigen Tempo weitergeht, ist die Jahreszahl 2012 eine realistische Annahme. 18</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=19</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=19</link><title>Vestas Win[d] Page 19</title><description>Wie ein Vogel im Flug Technology R&amp;amp;D: weit gekommen, viel erreicht Aus der Taufe gehoben wurde Vestas Technology R&amp;amp;D als unabh&amp;#228;ngiger Gesch&amp;#228;ftsbereich im Rahmen der 2005 eingeleiteten Strategie ‚The Will to Win’. Ziel war es, Vestas’ Tradition als technologiebasiertes Unternehmen zu festigen. Gegen Ende 2007 hatte sich die Belegschaft fast verdoppelt. Bis zum Jahr 2012 erwartet der Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer des Gesch&amp;#228;ftsbereichs, Finn Str&amp;#248;m Madsen, eine weitere starke Zunahme der Mitarbeiterzahl – und eine Positionierung als weltweit f&amp;#252;hrende Organisation im Bereich Energiesysteme. Das weltweite Netzwerk von Forschungsund Entwicklungszentren und deren Niederlassungen w&amp;#228;chst ebenso rasch. Neben der Hauptniederlassung in D&amp;#228;nemark verf&amp;#252;gt Vestas heute &amp;#252;ber Forschungszentren in Singapur und Indien, Rotorblatttechnologie-Zentren in D&amp;#228;nemark und Gro&amp;#223;britannien sowie Entwicklungsniederlassungen in Deutschland und den USA. Das weltweit gr&amp;#246;&amp;#223;te Zentrum zur Pr&amp;#252;fung und Validierung von Windenergieanlagen wurde 2007 in D&amp;#228;nemark fertig gestellt. In den n&amp;#228;chsten Jahren ist die Erschlie&amp;#223;ung zahlreicher weiterer Standorte vorgesehen, darunter das neue Forschungszentrum in den USA. Eng zusammengehalten wird dieses globale Technologienetzwerk durch die moderne Kommunikationstechnik. So entsteht ein reichhaltiger Pool an Wissen und Knowhow zur dynamischen L&amp;#246;sung von Problemen sowie zur Entwicklung von Konzepten und neuen Konstruktionsentw&amp;#252;rfen durch das auf der ganzen Welt ans&amp;#228;ssige Team von Vestas Technology R&amp;amp;D. Wenn ein Vogel im Flug durch Fl&amp;#252;gelanpassungen mit turbulenten Windverh&amp;#228;ltnissen fertig werden kann, schafft das auch eine gro&amp;#223;e Windenergieanlage – dies ist die Theorie, zu deren Beweis ein neues Forschungsprojekt ins Leben gerufen wurde, an dem Vestas und das Forschungszentrum Ris&amp;#248; der Technischen Universit&amp;#228;t von D&amp;#228;nemark beteiligt sind. In dem hochkar&amp;#228;tigen Forschungszentrum hat Vestas im vergangenen Jahr ein B&amp;#252;ro eingerichtet, in dem sechs Mitarbeiter Grundlagenforschung in den Bereichen aeroelastische Auslegung, Aerodynamik und Standortwahl betreiben. Ein Naturph&amp;#228;nomen bildete die Inspiration f&amp;#252;r das neue Projekt, das aus der Danish National Advanced Technology Foundation, der d&amp;#228;nische Nationalstiftung f&amp;#252;r Spitzentechnologie, mit 15 Millionen D&amp;#228;nischen Kronen gef&amp;#246;rdert wird und darauf abzielt, die F&amp;#228;higkeit von Windenergieanlagen zum Betrieb unter st&amp;#252;rmischen Windbedingungen zu steigern. Das Ergebnis des Projekts soll einmal zum Einbau neuer Technologiel&amp;#246;sungen und somit zu kostenefﬁzienteren Windenergieanlagen f&amp;#252;hren. Das Projekt geh&amp;#246;rt zu einer Reihe von Kooperationen zwischen Vestas und unabh&amp;#228;ngigen Forschungspartnern, die derzeit initiiert werden. Ein weiteres Beispiel ist das Vestas Power Programm, ein strategisches Forschungsprojekt gemeinsam mit der Universit&amp;#228;t von Aalborg in Nordd&amp;#228;nemark, die f&amp;#252;r ihre Arbeit im Bereich Effektelektronik im Jahr 2006 europaweit an zweiter Stelle stand. &amp;#220;ber einen Zeitraum von f&amp;#252;nf Jahren wird das Programm Forschungsprojekte in den Bereichen Windenergieanlagen, Effektelektronik und Energiespeicherung unterst&amp;#252;tzen. Auch hier ist Vestas zuversichtlich, g&amp;#228;nzlich neue Entwicklungen erreichen zu k&amp;#246;nnen, die wiederum M&amp;#246;glichkeiten zur Kapazit&amp;#228;tssteigerung von Windenergieanlagen sowie zur Verbesserung von deren Efﬁzienz und Funktionalit&amp;#228;t bieten. Bis zum Jahr 2012 hat sich Vestas Technology R&amp;amp;D das Ziel gesetzt, zahlreiche Partnerschaften mit Universit&amp;#228;ten und Forschungsinstituten auf der ganzen Welt einzugehen. 19</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=20</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=20</link><title>Vestas Win[d] Page 20</title><description>Wir bieten Thor die Stirn Ein wirksamer Schutz ist unentbehrlich, um Windenergieanlagen vor Sch&amp;#228;den durch Blitzschlag zu bewahren. Der altnordische Donnergott Thor schwingt noch immer machtvoll seinen Hammer. Immer wieder werden durch Blitzschlag Geb&amp;#228;ude und B&amp;#228;ume besch&amp;#228;digt oder sogar Menschen und Tiere get&amp;#246;tet. Es ist daher nicht &amp;#252;berraschend, dass Windenergieanlagen, die ja die h&amp;#246;chsten B&amp;#228;ume &amp;#252;berragen und bewusst an besonders exponierten Orten installiert sind, Blitze anziehen. „Die Windenergieanlagen von Vestas sind heute praktisch immun gegen Blitzsch&amp;#228;den“, versichert Niels Birch Mogensen, der im Bereich Power Components bei Vestas Technology besch&amp;#228;ftigt ist. „In der Vergangenheit hatten wir durchaus mit Schwierigkeiten zu k&amp;#228;mpfen, und wir k&amp;#246;nnen nat&amp;#252;rlich nicht behaupten, dass wir nie wieder irgendwelche Blitzsch&amp;#228;den haben werden. Wir haben jedoch in Japan Windenergieanlagen stehen, die Hunderte direkter Blitzeinschl&amp;#228;ge ohne Schaden &amp;#252;berstanden haben.“ 20</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=21</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=21</link><title>Vestas Win[d] Page 21</title><description>Es war jedoch sehr viel harte Arbeit n&amp;#246;tig, um diesen Grad an Sicherheit zu erreichen. Vor allem der verst&amp;#228;rkte Einsatz von Kohlenstofffasern bei den Rotorbl&amp;#228;ttern machte eine gr&amp;#252;ndliche Untersuchung und Pr&amp;#252;fung der Blitzschutzanlagen erforderlich. Zus&amp;#228;tzlich hat Vestas intelligente M&amp;#246;glichkeiten entwickelt, um Sch&amp;#228;den an Lagern und elektrischen Anlagenkomponenten zu verh&amp;#252;ten und um den Blitzstrom am Turm entlang nach unten zu leiten und gefahrlos im Erdreich zu zerstreuen. Das Rotorblatt – ein exponiertes Bauteil Das oberste Rotorblatt stellt den bei weitem h&amp;#246;chsten Punkt einer Windenergieanlage dar und ist am st&amp;#228;rksten der Gefahr eines Blitzschlags ausgesetzt. Die bei der Herstellung von Rotorbl&amp;#228;ttern eingesetzten Verbundwerkstoffe – Glasfasern, Kohlenstofffasern und manchmal Holz – sind ebenfalls anf&amp;#228;llig f&amp;#252;r Blitzsch&amp;#228;den. „Die allerersten von uns hergestellten Rotorbl&amp;#228;tter hatten keinerlei Blitzschutz“, erz&amp;#228;hlt Kaj Morbech Halling, Leiter des Bereichs Blade Design bei Vestas. „Wir haben damals ganz naiv angenommen, dass die Rotorbl&amp;#228;tter, die ja aus einem nicht leitenden Glasfaserverbundstoff bestehen, auch keinen Blitzschlag erleiden k&amp;#246;nnten. Tats&amp;#228;chlich aber kam es zu einigen gravierenden Sch&amp;#228;den, vor allem in Deutschland und in Japan.“ Typischerweise hinterl&amp;#228;sst ein Einschlag an einem ungesch&amp;#252;tzten Rotorblatt ein Loch von einem bis zwei Zentimeter Durchmesser, wie er erkl&amp;#228;rt. Durch dieses Loch dringt dann Wasser ein, was das Material schw&amp;#228;cht, weitere Blitze anzieht und letztendlich zum Ausfall f&amp;#252;hrt. Ein wirklich heftiger Blitz kann das Rotorblatt mit einem Schlag zerst&amp;#246;ren. Zum Schutz der Hauptkonstruktion des Rotorblatts setzte Vestas Metallspitzen auf die Rotorbl&amp;#228;tter, um dort eintretenden Blitzstrom &amp;#252;ber im Innern verlegte Kabel sicher nach unten zur Rotorblattwurzel zu leiten. Diese Auslegung funktionierte gut, wie Kaj Morbech Halling berichtet; viele Vestas-Windenergieanlagen mit Metallspitzen seien noch heute in Betrieb. Weitere Nachforschungen ergaben, dass kleine Metallkn&amp;#246;pfe, so genannte Blitzrezeptoren, ebenso gute Dienste leisten wie Rotorblattspitzen aus solidem Metall, und das bei geringeren Kosten. Wichtig ist nur, dass sie exakt an den richtigen Stellen platziert werden. Bei den heutigen, sehr gro&amp;#223;en Rotorbl&amp;#228;ttern besteht ein erh&amp;#246;htes Risiko f&amp;#252;r Blitzeinschl&amp;#228;ge an anderen Stellen als den Rotorblattspitzen. Um einen vollst&amp;#228;ndigen Schutz zu gew&amp;#228;hrleisten, erkl&amp;#228;rt Kaj Morbech Halling, verf&amp;#252;ge jedes moderne Rotorblatt von Vestas daher &amp;#252;ber einen Blitzrezeptor in der Spitze und weitere Rezeptoren in Abst&amp;#228;nden von f&amp;#252;nf Metern entlang des Rotorblatts bis hinunter zu einem Radius von 20 Metern um die Nabe. Computersimulationen und Tests an echten Rotorbl&amp;#228;ttern im Hochspannungslabor haben best&amp;#228;tigt, dass der Blitz sofort von den Metallrezeptoren angezogen wird und der aus Verbundwerkstoffen bestehende Teil der Rotorbl&amp;#228;tter so vor direkten Einschl&amp;#228;gen gesch&amp;#252;tzt ist. Das alles sei schwerer hinzubekommen, als es sich anh&amp;#246;re, best&amp;#228;tigt Niels Birch Mogensen. Die genaueren Einzelheiten der Konstruktion von Rotorblattspitze und Rezeptoren sind Gesch&amp;#228;ftsgeheimnisse. Kohlenstoff – clever konzipiert Die Blitze dazu zu bringen, genau in die Rezeptoren einzuschlagen, ist jedoch nur die halbe Arbeit. Wie Kaj Morbech Halling erl&amp;#228;utert, liegt das daran, dass die in modernen Rotorbl&amp;#228;ttern verwendeten Kohlenstofffasern Elektrizit&amp;#228;t leiten, wenn auch nicht in gleichem Ma&amp;#223;e wie Metall. Wird bei der Auslegung nicht das unterschiedliche Verhalten von Kohlenstoff und Metall ber&amp;#252;cksichtigt, kann der Blitzstrom von den an die Rezeptoren angeschlossenen Metallseilen &amp;#252;berspringen und sich einen leichteren Weg durch die Kohlenstofffasern suchen. 21</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=22</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=22</link><title>Vestas Win[d] Page 22</title><description>Wird Blitzstrom durch die Kohlenstofffasern geleitet, so stellt das an sich noch nicht unbedingt ein Problem dar; durch die Bauart der Rotorbl&amp;#228;tter k&amp;#246;nnen jedoch Schwierigkeiten entstehen. Beispielsweise verf&amp;#252;gen die Rotorbl&amp;#228;tter der Windenergieanlagen vom Typ V90-3,0 MW &amp;#252;ber Abschnitte aus Kohlenstoff-Verbundwerkstoff, eingebettet in eine Glasfaserstruktur. Das hei&amp;#223;t, dass hier kein durchgehender elektrischer Leitungsweg durch die Kohlenstofffaser besteht und folglich der Blitzstrom zwischen Kohlenstoff und Metall hin- und herspringen kann. Durch die entstehende &amp;#220;berschlagspannung k&amp;#246;nnen die Kohlenstofffasern besch&amp;#228;digt werden oder sogar in Brand geraten. Um dies zu verh&amp;#252;ten, sorgt Vestas daf&amp;#252;r, dass an den entscheidenden Punkten der Rotorbl&amp;#228;tter gute elektrische Verbindungen zwischen Kohlenstoff und Metall bestehen. Durch die intelligente Nutzung der elektrischen Eigenschaften dieser Werkstoffe und das Hinzuf&amp;#252;gen speziell entwickelter leitender Materialien an den erforderlichen Stellen k&amp;#246;nnen die Konstrukteure gew&amp;#228;hrleisten, dass Blitzstr&amp;#246;me glatt am Rotor entlang abgeleitet werden, ohne dass &amp;#220;berschlagspannungen entstehen. Ebenso wie die Konstruktion der Rotorblattspitzen und Blitzrezeptoren ist die genaue Auslegung dieser innen verlegten Verbindungen eigentumsrechtlich gesch&amp;#252;tzt. Wie Kaj Morbech Halling betont, ist das Wichtigste jedoch, dass sie ihre Aufgabe zuverl&amp;#228;ssig erf&amp;#252;llen, was durch wiederholte Laborversuche bei Stromst&amp;#228;rken von mehreren tausend Ampere best&amp;#228;tigt wurde. Empﬁndliches Innenleben Blitzstr&amp;#246;me k&amp;#246;nnen Getriebe und Lager besch&amp;#228;digen, weshalb es besonders wichtig ist, Rotorblattnabe, Hauptgetriebe und Hauptlager au&amp;#223;erhalb des Leitungswegs des Blitzes zu halten. Vestas erreicht dies, indem der Blitzstrom direkt vom unteren Ende des Rotorblatts in den soliden Stahlrahmen des Maschinenhauses geleitet wird. Erm&amp;#246;glicht wird das durch ein ausget&amp;#252;fteltes System auf der Grundlage zweier federbelasteter Schleifkontakte. Der erste Kontakt dr&amp;#252;ckt gegen ein Band aus rostfreiem Stahl, das an der Au&amp;#223;enseite des Rotorblatts in der N&amp;#228;he der Wurzel angebracht und mit dem Metallseil im Inneren verbunden ist. So wird der Kontakt beibehalten, w&amp;#228;hrend sich das Rotorblatt entsprechend den Vorgaben der in der Nabe beﬁndlichen Pitchregelung dreht. Eine ﬂexible Metalllitze verbindet den ersten Schleifkontakt mit einem zweiten. Dieser dr&amp;#252;ckt gegen eine kreisf&amp;#246;rmig am Maschinenhausrahmen angebrachte Metallbahn und folgt der Drehbewegung der gesamten Nabe. Als Ganzes gew&amp;#228;hrleistet das System, das auch Lightning Current Transfer Unit (LCTU) genannt wird, dass Blitzstr&amp;#246;me um die Getriebe der Pitchregelung, das Hauptgetriebe und das Hauptlager herumgeleitet werden. Zus&amp;#228;tzlich sind am Rahmen des Maschinenhauses kleine Blitzableiter angeschlossen, die dem Schutz der Windgeschwindigkeitssensoren, der Flugwarnbeleuchtung und anderer Metallteile an der Spitze des Maschinenhauses dienen. Durch die Beschr&amp;#228;nkung des Gro&amp;#223;teils der Blitzstr&amp;#246;me auf den Maschinenhausrahmen wird das Besch&amp;#228;digungsrisiko f&amp;#252;r die elektronischen Bauteile im Inneren von Maschinenhaus und Turm erheblich verringert. Trotzdem ist f&amp;#252;r die Elektronik ein besonderer Schutz vonn&amp;#246;ten. Erreicht wird das durch Schirmung, Erdverbindung und Entst&amp;#246;rﬁlter, die allesamt dazu dienen, gef&amp;#228;hrliche Spannungen durch Blitzstr&amp;#246;me von nahe gelegenen Schaltkreisen fernzuhalten, sowie durch die Wahl robuster Komponenten, die unerwartet hohen Spannungen standhalten k&amp;#246;nnen. 22</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=23</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=23</link><title>Vestas Win[d] Page 23</title><description>Blitzkunde Blitze sind eine Form statischer Elektrizit&amp;#228;t, die durch Reibung von Regentropfen und Hagelk&amp;#246;rnern im Innern von Wolken entsteht. Auch nach jahrhundertlanger Erforschung des Ph&amp;#228;nomens sind sich die Wissenschaftler hinsichtlich des genauen Vorgangs noch immer uneins. Die meisten Blitze entladen sich in den Wolken und erreichen nicht den Boden. In den letzten Jahren wurden in H&amp;#246;hen von bis zu 50 km exotische Blitzph&amp;#228;nomene wie „Kobolde“ (engl. Sprites) und „Blue Jets“ entdeckt. Im Durchschnitt f&amp;#252;hrt ein auf dem Boden auftreffender Blitzschlag eine negative Ladung von 40.000 Ampere (40 kA) mit sich und &amp;#252;bertr&amp;#228;gt eine Energiemenge von 500 MJ – genug, um eine 20 W-Leuchtstofﬂampe neun Monate lang mit Strom zu versorgen. Zu Beginn des Blitzschlags steigt der Strom um ca. 40 kA pro Mikrosekunde an. Einige Blitze k&amp;#246;nnen eine Stromst&amp;#228;rke von 120 kA oder mehr erreichen. S&amp;#228;mtliche Windenergieanlagen von Vestas sind auf Spitzenstr&amp;#246;Massiver Stahl Die letzte Aufgabe besteht darin, den Blitzstrom sicher am Turm entlang hinunter in die Erde zu leiten. Das gr&amp;#246;&amp;#223;te Hindernis stellt hierbei das gro&amp;#223;e Azimutlager dar, welches das Maschinenhaus in den Wind richtet. Dieses wird daher durch eine weitere Kombination von Schleifkontakten gesch&amp;#252;tzt. Im Inneren des Turms f&amp;#252;hren Blitzableiter nach unten zum Boden. Die massive Stahlkonstruktion des Turms an sich stellt einen guten Strompfad dar. Am Boden des Turms zerstreut dann das Erdungssystem der Windenergieanlage den Blitzstrom sicher im Erdreich (siehe auch Artikel &amp;quot;Grundlagen f&amp;#252;r die Verbesserung&amp;quot;, Seite 52). Wie alle Naturph&amp;#228;nomene bleibt auch der Blitz an sich unberechenbar, und das Wartungspersonal von Vestas arbeitet nicht an einer Windenergieanlage, wenn ein Gewitter im Anzug ist. „Wird man aber von einem Gewitter &amp;#252;berrascht, dann ist der sicherste Ort eindeutig auf einer der Plattformen im Innern des Turms“, erkl&amp;#228;rt Niels Birch Mogensen. „Ich bin fest davon &amp;#252;berzeugt, dass wir das Blitzproblem in den Griff bekommen haben.“ me von 200 kA ausgelegt. Die erst k&amp;#252;rzlich erforschten, wesentlich selteneren „positiven Erdblitze“ k&amp;#246;nnen enorme Mengen an Energie mit sich f&amp;#252;hren und kommen aus heiterem Himmel. Sie stammen aus Gewittern, die in einer Entfernung von 10, 20, 30 oder mehr Kilometern niedergehen. Der hellste Teil eines Blitzes ist in der Regel ein Schlag vom Boden zur Wolke, der auf eine Erstentladung von der Wolke zur Erde folgt. Typisch sind drei bis vier Entladungen in rascher Folge. Die Umgebungsluft wird durch den Blitz fast augenblicklich auf etwa 10.000 Grad Celsius (18.000 Grad Fahrenheit) aufgeheizt. Die dadurch entstehende Luftausdehnung erzeugt eine Druckwelle, die wir als Donner h&amp;#246;ren. Blitzstr&amp;#246;me setzen sich aus unterschiedlichen Frequenzen zusammen, die bis zu mehrere hundert kHz erreichen. Bei solch hohen Frequenzen bewegt sich der Strom vorzugsweise nahe der Oberﬂ&amp;#228;che elektrischer Leiter (der so genannte Skin-Effekt). Dies stellt die Konstrukteure von Blitzschutzanlagen vor einige Schwierigkeiten. Verschiedene Standorte weisen verschiedene Blitzph&amp;#228;nomene auf: Im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona zum Beispiel, mit seinen trockenen, sandigen B&amp;#246;den, der trockenen Luft und den hohen Wolken, entstehen lange, d&amp;#252;nne, ins Purpurne spielende Blitzentladungen, die ein Knistern produzieren. In Oklahoma dagegen, wo die Wolken tiefer h&amp;#228;ngen und der Boden feuchter ist, sieht man m&amp;#228;chtige, blauwei&amp;#223;e Blitze, die von krachendem Donner begleitet werden. In bestimmten Gebieten ist das Blitzaufkommen wesentlich h&amp;#246;her als in anderen. An den Polkappen etwa oder auf hoher See schlagen selten Blitze ein; allerdings werden Offshore-Windenergieanlagen h&amp;#228;uﬁg von Blitzen getroffen. Zentralafrika, und hier vor allem die Demokratische Republik Kongo, weist das h&amp;#246;chste Blitzaufkommen der Erde auf. Von einem Bergdorf wird berichtet, dass dort j&amp;#228;hrlich &amp;#252;ber 150 Einschl&amp;#228;ge pro Quadratkilometer auftreffen. Auch Singapur, Florida und Brasilien sind f&amp;#252;r hohe Blitzh&amp;#228;uﬁgkeit bekannt. 23</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=24</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=24</link><title>Vestas Win[d] Page 24</title><description>Vestas Verfassung Die Grundpfeiler stehen 24</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=25</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=25</link><title>Vestas Win[d] Page 25</title><description>Mai 2005: Ditlev Engel, seit kurzem neuer Eine der neuen Initiativen, die im Zuge des Amtsantritts von Ditlev Engel besondere Aufmerksamkeit erregt haben, war die Formulie- Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender rung einer Vestas Verfassung. Diese umfasste 13 Projekte, von denen jedes eine neue Kommunikationsweise, eine neue Form der von Vestas, hat seinen Strategieplan “The Will to Gesch&amp;#228;ftst&amp;#228;tigkeit f&amp;#252;r Vestas, oder eine neue Kompetenz festlegte, die zur Steigerung der Leistungen und/oder der Leistungsf&amp;#228;higkeit Win“ vorgestellt. Aus diesem Plan geht erarbeitet werden musste. Kurz gesagt sollte die Verfassung dazu beitragen, Vestas gem&amp;#228;&amp;#223; der in „The Will to Win“ dargelegten Art und deutlich hervor, dass der weltweit gr&amp;#246;&amp;#223;te Hersteller Weise handlungsf&amp;#228;hig zu machen und die festgesetzten Ziele bez&amp;#252;glich Gewinn, Betriebskapital und Marktanteil zu erreichen. von Windenergieanlagen vor einer Reihe &amp;#228;u&amp;#223;erst In Verbindung mit Amerika Schon allein der Gebrauch des Begriffs handfester Herausforderungen steht. F&amp;#252;r Verfassung im Rahmen eines Wirtschaftsunternehmens l&amp;#246;ste bei Mitarbeitern, Anteilseignern, Finanzanalysten und den Medien gro&amp;#223;es die erfolgreiche Realisierung des Plans m&amp;#252;ssen Interesse aus. Nicht weniger Aufmerksamkeit erregte jedoch der Mann, der als f&amp;#252;hrender Kopf hinter den 13 Projekten stand, und der in allen Bereichen des Unternehmens erhebliche nun bei der Umsetzung der Ma&amp;#223;nahmen in die Praxis zur treibenden Kraft werden sollte. Dieser Mann war Bob Fritz, und als er Anfang &amp;#196;nderungsma&amp;#223;nahmen umgesetzt werden. 2005 den Anruf von Finanzvorstand Henrik N&amp;#248;rremark erhielt, war er nach einer beeindruckenden 30-j&amp;#228;hrigen Karriere im amerikani- 25</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=26</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=26</link><title>Vestas Win[d] Page 26</title><description>von Vestas. Daher war ich mit den h&amp;#246;heren und ver&amp;#228;nderten Anforderungen vertraut, die hinsichtlich Qualit&amp;#228;t, Leistungsf&amp;#228;higkeit, Vorausplanung, Liefersicherheit und dergleichen gestellt wurden“, erkl&amp;#228;rt Bob und f&amp;#228;hrt fort: „Dar&amp;#252;ber hinaus waren wir in puncto Wettbewerb in kurzer Zeit in eine v&amp;#246;llig andere Liga schen Energiesektor erst seit wenigen Wochen in Ruhestand. Zuletzt war er als Hauptabteilungsleiter Windenergie f&amp;#252;r den Energieriesen FLP Energy in Florida t&amp;#228;tig. Wie Bob selbst sagt, vergingen nicht mehr als 10 Sekunden bis zu seiner Entscheidung, sein neues Pension&amp;#228;rsleben aufzuschieben und am Hauptsitz von Vestas in D&amp;#228;nemark anzufangen. “Da ich bei meiner vorhergehenden T&amp;#228;tigkeit f&amp;#252;r FPL Kunde von Vestas war, stand es f&amp;#252;r mich au&amp;#223;er Frage, dass ich diese Herausforderung annehmen w&amp;#252;rde. Ich wusste, dass in diesem Unternehmen einige der am h&amp;#228;rtesten arbeitenden und zielstrebigsten Menschen besch&amp;#228;ftigt waren, die ich kannte. Daher war die M&amp;#246;glichkeit, mit ihnen zusammenzuarbeiten f&amp;#252;r mich sowohl eine gro&amp;#223;e Herausforderung als auch eine echte Ehre“, sagt er. Neue Zeiten Als Bob Fritz und die obere F&amp;#252;hrungsebene von Vestas – die Vestas-Regierung – die Arbeit an dem Projekt aufnahmen, formulierten sie zun&amp;#228;chst die Herausforderungen, die die Grundlage f&amp;#252;r die neue Verfassung bilden sollten. “Wir mussten der Tatsache Rechnung tragen, dass sich das gesamte Umfeld um Vestas und die Windenergiebranche herum in nur wenigen Jahren erheblich gewandelt hatte“, f&amp;#252;hrt Bob aus, wohingegen Vestas laut seiner Aussage im gleichen Zeitraum keine sehr gro&amp;#223;en Fortschritte gemacht hatte. So sah sich Vestas mit der Situation konfrontiert, dass sich drei absolut grundlegende Voraussetzungen radikal ver&amp;#228;ndert hatten, ohne dass jedoch eine entsprechende Ver&amp;#228;nderung des Unternehmens stattgefunden h&amp;#228;tte: der Markt, die Kunden und der Wettbewerb. „Bez&amp;#252;glich der Kunden hatte ein v&amp;#246;llig neues und anspruchsvolles Segment begonnen, die Auftragsb&amp;#252;cher des Unternehmens zu f&amp;#252;llen – n&amp;#228;mlich das der gro&amp;#223;en Energieversorger, in deren Portfolio die Windenergie nur eine von vielen Energiequellen darstellt. Ich hatte selbst f&amp;#252;r eines dieser Unternehmen gearbeitet und war in dieser Position Kunde aufgestiegen, besonders seit Unternehmen wie Siemens und GE auf der Bildﬂ&amp;#228;che erschienen waren. Diese Unternehmen waren seit mehr als einem Jahrhundert in der Energieerzeugungsbranche t&amp;#228;tig und brachten nun eine betr&amp;#228;chtliche Menge Geld und umfassendes Know-how in den Windenergiemarkt ein.“ Zusammengenommen f&amp;#252;hrten diese ver&amp;#228;nderten Voraussetzungen dazu, dass sich Vestas einer ganzen Reihe von Anforderungen gegen&amp;#252;bersah. Den Kundenerwartungen weiterhin nicht gerecht zu werden, war keine L&amp;#246;sung. Es war einfach nicht machbar, die Gesch&amp;#228;ftst&amp;#228;tigkeit wie bisher am Durchschnitt auszurichten, wir mussten unbedingt anfangen, systematisch mit der Ver&amp;#228;nderlichkeit zu arbeiten. Das Unternehmen konnte sich nicht l&amp;#228;nger damit begn&amp;#252;gen, die Zukunft auf den Unregelm&amp;#228;&amp;#223;igkeiten der Vergangenheit aufzubauen, stattdessen musste Vestas anfangen vorauszuplanen und mithilfe eines Risikomanagements in klaren Strukturen zu arbeiten. 26</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=27</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=27</link><title>Vestas Win[d] Page 27</title><description>„Ich wusste, dass bei Vestas einige der am h&amp;#228;rtesten arbeitenden und zielstrebigsten Menschen besch&amp;#228;ftigt waren, die ich kannte. Daher war die M&amp;#246;glichkeit, mit ihnen zusammenzuarbeiten f&amp;#252;r mich sowohl eine gro&amp;#223;e Herausforderung als auch eine echte Ehre.“ Bob Fritz, Hauptabteilungsleiter, Vestas Constitution. 13 Forderungen nach Verbesserung = 13 Verfassungsprojekte Wie Bob Fritz erkl&amp;#228;rt, lassen sich die 13 Projekte in vier Hauptgruppen unterteilen, von denen jede ein besonderes Ziel verfolgt. „Die Projekte Nr. 1 und 2 hatten mit der Schaffung einer vereinheitlichten, umfassenden Organisation zu tun. Ein einheitliches Vestas, in dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zu einem wichtigen Managementwerkzeug wird, in dem Informationen frei zwischen den Vertriebseinheiten und &amp;#252;ber internationale Grenzen hinweg zirkulieren und in dem alle Mitarbeiter genau wissen, wo ihr Platz im gro&amp;#223;en Ganzen ist. Der zentrale Begriff f&amp;#252;r diese beiden Projekte lautete also Kommunikation”, sagt er. Der komplexe Begriff der Ver&amp;#228;nderungsf&amp;#228;higkeit Vestas hatte bei der Formulierung der Herausforderungen, die dem Konzern bevorstanden, auch erkannt, dass Bedarf im Bereich der Entwicklung von F&amp;#252;hrungsqualit&amp;#228;ten bestand und das Management an einem moderneren Stil und moderneren Mechanismen ausgerichtet werden musste. Denn obwohl Vestas bereits zu einem weltweit t&amp;#228;tigen Unternehmen geworden war, musste es sich in der dazugeh&amp;#246;rigen Art des Managements erst noch &amp;#252;ben. Dies wurde daher zum Kern des Verfassungsprojekts Nr. 3. Auch Projekt Nr. 4 drehte sich um die Entwicklung neuer F&amp;#228;higkeiten. „Vestas musste lernen, bei Abl&amp;#228;ufen und Leistungsmessung mit der Ver&amp;#228;nderlichkeit zu arbeiten, statt wie vorher vom ‘Durchschnitt’ als einziger Messgr&amp;#246;&amp;#223;e auszugehen.” Bob erl&amp;#228;utert, die Absicht bei diesem Projekt sei es gewesen, das Verbesserungswerkzeug Six Sigma in allen geeigneten Bereichen des Unternehmens einzuf&amp;#252;hren. Gesteigerte Leistung Die Projekte Nr. 5, 6 und 7 zielten alle darauf ab, die Gesamtleistung zu steigern. W&amp;#228;hrend Projekt Nr. 5 haupts&amp;#228;chlich die Produktqualit&amp;#228;t verbessern sollte, indem die Anzahl defekter Produkte von Zulieferern und aus den Montageabteilungen bei Vestas selbst reduziert wurde, war Projekt Nr. 6 darauf ausgelegt, ein besseres Verst&amp;#228;ndnis von Kapazit&amp;#228;t und Leistungsf&amp;#228;higkeit in Verh&amp;#228;ltnis zum Produktionsvolumen zu gew&amp;#228;hrleisten. „Das zentrale Anliegen f&amp;#252;r Vestas war ganz einfach, &amp;#252;berm&amp;#228;&amp;#223;igen Einsatz und unzul&amp;#228;ngliche Leistungen zu vermeiden“, so Bob in Bezug auf die altbekannten Probleme von unzul&amp;#228;nglicher Qualit&amp;#228;t, unbefriedigender Leistung und Lieferversp&amp;#228;tungen, mit denen Vestas in der Vergangenheit zu tun hatte. Eine andere bedeutende Richtungs&amp;#228;nderung bestand in der Einf&amp;#252;hrung eines v&amp;#246;llig neuen Ansatzes im Umgang mit den Risiken entlang der gesamten Versorgungskette, vom Verkauf bis hin zum Service. Wie Bob es formuliert, konnte die Organisation unter den neuen Marktbedingungen nicht einfach mit der Praxis fortfahren, Missst&amp;#228;nde erst bei ihrem Eintreten festzustellen und im Nachhinein nach L&amp;#246;sungen daf&amp;#252;r zu suchen. Eine vorausschauende Herangehensweise war unerl&amp;#228;sslich, um zu analysieren, mit welcher Wahrscheinlichkeit verschiedene Ereignisse eintraten und klare Richtlinien f&amp;#252;r den Umgang mit diesen zu erstellen, wenn sie tats&amp;#228;chlich eintraten. Aus diesem Grund war Risikomanagement als aktives Managementwerkzeug ein zentrales Thema, mit dem sich Projekt Nr. 7 befasste. Die Leistungsf&amp;#228;higkeit im Blickpunkt Die weiteren Verfassungsprojekte – Nr. 8 bis 13 – hatten einen wichtigen gemeinsamen Nenner: die Steigerung der Leistungsf&amp;#228;higkeit von Vestas. Dieser Begriff darf jedoch nicht mit dem der eher quantitativ ausgerichteten Kapazit&amp;#228;t verwechselt werden, da er im Gegensatz dazu die F&amp;#228;higkeit einer Organisation bezeichnet, Produkte zu erzeugen, die den Anforderungen der Kunden gerecht werden. „Mit dem Verfassungsprojekt Nr. 8 haben wir beispielsweise unsere Kompetenz 27</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=28</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=28</link><title>Vestas Win[d] Page 28</title><description>hinsichtlich der Lieferung einer zuverl&amp;#228;ssigen Auslegung erweitert“, erkl&amp;#228;rt Bob Fritz. Des Weiteren betont er, dass das Unternehmen als direkte Erweiterung dieses Projekts die Grundlage geschaffen habe, um die Leistung von Windenergieanlagen viel umfassender zu bewerten als vorher. „Die R&amp;#252;ckmeldungen, die wir nun infolge von Projekt Nr. 9 systematisch von unseren Tausenden von Windenergieanlagen auf der ganzen Welt erhalten, werden dazu genutzt, die Auslegung zu &amp;#252;berarbeiten, die Leistung zu optimieren und folglich die Kundenzufriedenheit zu erh&amp;#246;hen.“ Das gro&amp;#223;e Ganze Soll ein Unternehmen vorausschauend agieren und kontinuierlich daran arbeiten, seine Leistungsf&amp;#228;higkeit zu optimieren, so muss das Management &amp;#252;ber die n&amp;#246;tigen Instrumente verf&amp;#252;gen, um alle Bereiche dieses komplexen Systems und alle Faktoren, die sich direkt oder indirekt auf die Leistung auswirken, zu &amp;#252;berwachen. Kurz gesagt: Es ist von zentraler Bedeutung, die Kontrolle &amp;#252;ber das Geschehen zu bewahren. Und der Entwicklung einen Schritt voraus zu sein. Um der Vestas-Regierung die zur Entscheidungsﬁndung erforderlichen Instrumente an die Hand zu geben, wurde in Projekt Nr. 12 der Schwerpunkt auf die Schaffung eines Be- richtwesens gelegt, mit dem das Management in die Lage versetzt werden sollte, einzugreifen und rechtzeitig die notwendigen Entscheidungen zu treffen, um eine Beeintr&amp;#228;chtigung der Leistung und der Ziele auszuschlie&amp;#223;en. Ver&amp;#228;nderung von oben Einer der wichtigsten Faktoren f&amp;#252;r den Erfolg der Vestas Verfassung ist f&amp;#252;r Bob die Tatsache, dass alle Projekte von der Vestas-Regierung ausgingen und jedes Projekt daher einen oder mehrere Hauptabteilungsleiter der 12 Gesch&amp;#228;ftseinheiten als Hauptverantwortlichen hatte – bzw. als „Pate“, wie sie bei Vestas genannt werden. „Die Mitglieder der oberen F&amp;#252;hrungsebene mussten den Weg bereiten, sich aller Ver&amp;#228;nderungen annehmen und diese vorf&amp;#252;hren.” Die Kunst der Ver&amp;#228;nderung Denkt Bob an den Prozess zur&amp;#252;ck, den die Mitarbeiter von Vestas in den letzten drei Jahren durchlaufen haben, z&amp;#246;gert er nicht, ein besonderes Gef&amp;#252;hl hervorzuheben: Stolz. „Durch meine Besch&amp;#228;ftigung mit den Verfassungsprojekten hatte ich die Gelegenheit, Menschen dabei zu beobachten, wie sie die zahlreichen Herausforderungen annehmen, die mit einer Ver&amp;#228;nderung untrennbar einhergehen. Sie mussten ihr Verhalten &amp;#228;ndern und ihre F&amp;#228;hig- keiten umstellen, und dar&amp;#252;ber hinaus mussten sie all diese neuen Dinge erfolgreich in ihrem Arbeitsalltag umsetzen. Ich sage daher ganz offen: Ich bin unendlich stolz auf die VestasMitarbeiter.” Und er f&amp;#252;gt hinzu, dass Ver&amp;#228;nderung eine der schwierigsten Aufgaben f&amp;#252;r ein Unternehmen bzw. eine Person darstellt. „Manche Menschen sind sofort bereitwillig dabei. Andere haben mehr Schwierigkeiten damit. Aber, wie erwartet, haben die Mitarbeiter von Vestas es geschafft.“ In der Kultur verankert Sollten noch Zweifel daran bestehen, dass der Einsatz der Mitarbeiter bez&amp;#252;glich der Vestas Verfassung Fr&amp;#252;chte getragen hat, so gen&amp;#252;gt es Bob Fritz zufolge, einen kurzen Blick auf Vestas im Jahr 2008 zu werfen. Vestas arbeitet mit mehr Kontrolle als je zuvor, oder wie Bob es pr&amp;#228;gnant formuliert: „Wenn wir sagen, ‘Fehler d&amp;#252;rfen bei Vestas einfach nicht passieren’, meinen wir das vollkommen ernst. Genau so denken und handeln wir heute, und unsere Leute brauchen keine T-Shirts oder Anstecker mit schlauen Slogans, um das Konzept zu verinnerlichen. Genau so ist Vestas heute.“ 28</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=29</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=29</link><title>Vestas Win[d] Page 29</title><description>Robert P. Fritz. Oder einfach Bob Mit 30-j&amp;#228;hriger Erfahrung im amerikanischen Energiesektor – und dies zumeist in Management-Positionen – geh&amp;#246;rt Bob wahrscheinlich zu den Menschen auf dieser Welt, die am meisten &amp;#252;ber Energieerzeugung und Strom&amp;#252;bertragung wissen. Im Laufe der Jahre hat Bob sowohl f&amp;#252;r Kraftwerke als auch f&amp;#252;r Energie&amp;#252;bertragungsgesellschaften gearbeitet und dort wichtige Positionen in den Bereichen Auslegung, Aufbau und Betrieb eingenommen. Bevor er in den Ruhestand ging (oder zumindest dachte, er h&amp;#228;tte das getan), war er &amp;#252;ber mehrere Jahre f&amp;#252;r das Windenergieportfolio von FLP Energy in Florida verantwortlich. In diesem Rahmen stand er mehrfach in gesch&amp;#228;ftlichem Kontakt mit Vestas Americas – Vestas’ amerikanischer Vertriebs- und Serviceeinheit – und lernte so den damaligen Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer Henrik N&amp;#248;rremark kennen. Dieser wurde sp&amp;#228;ter Finanzvorstand des Konzerns und Mitglied des Vorstands. In dieser Position fragte er im Jahr 2005 telefonisch bei Bob an, ob dieser Interesse h&amp;#228;tte, eine bedeutende Herausforderung „auf der anderen Seite des Tisches“ anzunehmen – und auf der anderen Seite des Atlantiks. Wie bereits erw&amp;#228;hnt, nahm Bob das Angebot ohne Z&amp;#246;gern an und stellte seine Pl&amp;#228;ne f&amp;#252;r den Ruhestand zur&amp;#252;ck. Auf die Frage, wie lange er noch weitermachen m&amp;#246;chte, antwortet Bob ohne Umschweife: „Bis ich alt werde!” Er f&amp;#252;gt aber hinzu: „Nat&amp;#252;rlich gibt es Leute, die denken, ich sei bereits alt – aber das ist nur an der Zahl der Jahre gemessen.“ Ein Ehrenpodest f&amp;#252;r Bob? Nein danke Bob wird oft als der f&amp;#252;hrende Kopf hinter den umfassenden Ver&amp;#228;nderungsprojekten gesehen, die die Vestas Verfassung beinhaltet. Als er im November letzten Jahres auf einer Henley Konferenz &amp;#252;ber ‚Change Management’ referierte, wurde er sogar treffend als „Mr. Change“ vorgestellt. Doch der bescheidene Amerikaner steht &amp;#252;berhaupt nicht gerne im Rampenlicht – und schreckt bei dem Gedanken an ein Ehrenpodest zur&amp;#252;ck. Zu seiner Rolle bei dem Projekt sagt er: „Ich habe die Zielsetzungen interpretiert und daraus die entsprechenden Ma&amp;#223;nahmen und Aktivit&amp;#228;ten abgeleitet. Aber verstehen Sie das nicht falsch, die Mitarbeiter bei Vestas waren es, die diese beeindruckenden Ver&amp;#228;nderungen umgesetzt haben, nicht ich. Meine Rolle war es einfach nur, ihnen auf ihrem Weg zur Seite zu stehen.“ 29</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=30</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=30</link><title>Vestas Win[d] Page 30</title><description>30</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=31</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=31</link><title>Vestas Win[d] Page 31</title><description>Die zentralen Herausforderungen Die Vestas-Regierung hat 12 neue konzernweite Initiativen ins Leben gerufen, die sich ma&amp;#223;geblich nach au&amp;#223;en richten und bis zum Ende diesen Jahres abgeschlossen sein sollen. Diese Herausforderungen m&amp;#252;ssen unbedingt gemeistert werden. Aus diesem Grund tragen sie den Namen Must-Win Battles. W&amp;#228;hrend sich der Windenergiemarkt mit rasanter Geschwindigkeit ver&amp;#228;ndert, wird auch bei Vestas unerm&amp;#252;dlich an Neu- und Weiterentwicklungen gearbeitet. Daher sind st&amp;#228;ndig viele verschiedene Vorhaben und Projekte im Gange, sowohl innerhalb der einzelnen Niederlassungen als auch &amp;#252;bergreifend im gesamten Unternehmen. Laut dem Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzenden Ditlev Engel stellt solch ein „Schmelztiegel“ hohe Anspr&amp;#252;che an die Planung und Vergabe der Ressourcen, insbesondere bei den konzern- weiten Initiativen. „Ganz entscheidend ist es, die Aspekte im Auge zu behalten, von denen Vestas am meisten proﬁtiert, sowohl kurz- als auch langfristig“, betont er und erkl&amp;#228;rt, dass die 12 neuen Must-Win Battles genau auf dieser wohl&amp;#252;berlegten Vergabe von Priorit&amp;#228;ten 31</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=32</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=32</link><title>Vestas Win[d] Page 32</title><description>und der Optimierung der Ressourcen beruhen und im Jahr 2008 direkt nach dem Budget an oberster Stelle stehen. Sorgf&amp;#228;ltige Auslese Die 12 Must-Win Battles wurden jedoch nicht einfach nur zur umfangreichen Palette bestehender Projekte hinzugef&amp;#252;gt, die Vestas st&amp;#228;ndig vorw&amp;#228;rts bringen und dazu beitragen, dass das Unternehmen in modernen Energien die Nummer 1 bleibt. „W&amp;#228;hrend der Evaluierungsphase hat die Vestas-Regierung bei allen konzernweiten Projekten sorgf&amp;#228;ltig &amp;#252;berpr&amp;#252;ft, ob unsere Ressourcen optimal genutzt werden. Daraufhin wurden einige Projekte zur&amp;#252;ckgestellt“, so Ditlev Engel. Er berichtet, dass viele dieser Projekte an sich sehr interessant gewesen seien. „Wir haben jedoch ganz einfach das Wertsch&amp;#246;pfungspotenzial der Projekte analysiert, dies mit den ben&amp;#246;tigten Ressourcen verglichen und auf dieser Grundlage die Bereiche ermittelt, von denen Vestas kurz- und langfristig am meisten proﬁtieren kann.“ Ditlev Engel betont nachdr&amp;#252;cklich, dass das Konzept der Must-Win Battles deutlich mache, wie enorm wichtig der erfolgreiche Abschluss dieser Projekte sei und dass er noch in diesem Jahr erzielt werden m&amp;#252;sse. „Es geht nicht darum ‚vielleicht erfolgreich‘ oder ‚ab und zu erfolgreich‘ zu sein. Wir m&amp;#252;ssen ‚erfolgreich’ sein, nur darum geht es.“ Breites Spektrum Betrachtet man die 12 konzernweiten Projekte genauer, so sieht man, dass sie ein breites Spektrum abdecken. Eine der Herausforderungen besteht z. B. im Erhalt der F&amp;#252;hrungsposition von Vestas als Anbieter innovativer und efﬁzienter Serviceleistungen. Dieser Must-Win Battle tr&amp;#228;gt deshalb den Namen „Optimaler Service“. Dieses Projekt schlie&amp;#223;t sich an eines der 13 konzernweiten Verfassungsprojekte an, auf die an anderer Stelle in dieser Ausgabe von Win[d] eingegangen wird. Ein weiteres Projekt k&amp;#252;mmert sich um den st&amp;#228;ndigen Ausbau unserer Aktivit&amp;#228;ten auf dem chinesischen Markt, w&amp;#228;hrend ein drittes das sehr konkrete Ziel verfolgt, 200 Mitarbeiter im Umgang mit Six Sigma zu schulen. Dieses Projekt muss allerdings bereits Ende M&amp;#228;rz 2008 abgeschlossen sein und nicht erst am 31. Dezember. Ditlev Engel erkl&amp;#228;rt, dass einige der Verfassungsprojekte gem&amp;#228;&amp;#223; dem urspr&amp;#252;ngli- chen Plan noch nicht komplett im Gesch&amp;#228;ftsalltag umgesetzt worden seien, und dass es enorm wichtig f&amp;#252;r das Unternehmen sei, ihnen weiterhin h&amp;#246;chste Priorit&amp;#228;t zukommen zu lassen. Aus diesem Grund hat die Vestas-Regierung beschlossen, sie als Must-Win Battles fortzuf&amp;#252;hren, was bedeutet, dass sie, wie alle anderen dieser Projekte auch, bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen sein m&amp;#252;ssen. Paten und Battle Manager Wie bereits erw&amp;#228;hnt, haben die neuen Projekte die volle Unterst&amp;#252;tzung der Vestas-Regierung. Dies wird auch dadurch bekr&amp;#228;ftigt, dass jedem Projekt nicht nur ein Battle Manager, der als leitender Projektmanager fungiert, sondern auch ein Pate aus der Vestas-Regierung zur Seite steht. Die Paten sind daf&amp;#252;r verantwortlich, den Prozess voranzutreiben und f&amp;#252;r das notwendige Engagement innerhalb des Unternehmens zu sorgen. Einer der Paten ist Ole Borup Jakobsen, der Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Blades. Er f&amp;#252;hrt den Must-Win Battle Nr. 6 an, der die Entwicklung einer optimalen Materialbeschaffung als wesentliche Grundlage f&amp;#252;r weiteres Wachstum zum Ziel hat. Ole Borup Jakobsen betont, dass die Konzentration auf die Bereiche der 12 Must-Win Battles an sich nichts Neues ist, sondern dass hiermit noch einmal 32</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=33</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=33</link><title>Vestas Win[d] Page 33</title><description>das Engagement und der Wille zum Erfolg ausgedr&amp;#252;ckt wird. „Wenn wir einen Bereich zum Must-Win Battle erkl&amp;#228;ren, betonen wir damit, dass er h&amp;#246;chste Priorit&amp;#228;t genie&amp;#223;t“, sagt Jakobsen und f&amp;#252;gt hinzu: „Dann kann dieser Initiative die volle Unterst&amp;#252;tzung einfach nicht verweigert werden.“ R&amp;#252;ckhalt durch ein besonderes Team Damit f&amp;#252;r die Umsetzung der 12 neuen Projekte maximale Aufmerksamkeit und bestm&amp;#246;glicher R&amp;#252;ckhalt gew&amp;#228;hrleistet werden kann, wurde in der Abteilung Group Finance &amp;amp; Operations ein v&amp;#246;llig neues Projektteam zusammengestellt. Dieses Team, das den Namen „Strategic Portfolio Management Team“ tr&amp;#228;gt, bietet allen Paten und Battle Managern w&amp;#228;hrend der gesamten Zeit die notwendige Unterst&amp;#252;tzung. Gleichzeitig soll das Team den &amp;#220;berblick &amp;#252;ber alle Projekte behalten und f&amp;#252;r einen kontinuierlichen Austausch &amp;#252;ber die Fortschritte und Ergebnisse in allen Unternehmensbereichen sorgen. 33</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=34</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=34</link><title>Vestas Win[d] Page 34</title><description>Gewappnet f&amp;#252;r den Ernstfall Durch Fokussierung auf das Risikomanagement bleibt Vestas auch in der Zukunft immer einen Schritt voraus. 34</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=35</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=35</link><title>Vestas Win[d] Page 35</title><description>Wie verh&amp;#228;lt sich Vestas, wenn eine Fabrik abbrennt oder unter Wasser steht, ein Zulieferer die ben&amp;#246;tigten Komponenten nicht liefern kann oder eine wichtige Produktionsmaschine ausf&amp;#228;llt? Die Antwort zu diesen und zahlreichen weiteren Fragen liefert eine neue Initiative, die auf die Erkennung und Minimierung von Risiken zugeschnitten ist – Risiken, die sich unter Umst&amp;#228;nden negativ auf den ﬁnanziellen Erfolg des Unternehmens auswirken k&amp;#246;nnen. Auch der Umgang mit den Folgen und die Begrenzung des Schadens im Ernstfall ist Teil der Initiative. Die Idee wurde in der Abteilung Group Finance &amp;amp; Operations entwickelt, die in Zusammenarbeit mit den Produktionsniederlassungen von Vestas s&amp;#228;mtliche in den jeweiligen Produktionsbereichen bestehende Risiken ermittelt und ausgewertet hat und anschlie&amp;#223;end berichtet wie mit den genannten Risiken jeweils umgegangen wird. Ergebnis der Initiative ist eine &amp;#220;bersicht der haupst&amp;#228;chlichen Risikofaktoren f&amp;#252;r Vestas: etwa die Grenzen des Wachstumspotentials des Unternehmens, die Gefahr, einen Subunternehmer zu verlieren oder der gesamte Bereich Kundenzufriedenheit. Henrik Stamer, Leiter des Bereichs Risikomanagement der Abteilung Group Finance &amp;amp; Operations, erkl&amp;#228;rt: „Das Mapping war der erste Schritt zur systematischen Erfassung der Risikofaktoren. Das Risikomanagement bietet uns nicht nur die Gelegenheit, Risiken zu ermitteln und unser Augenmerk darauf zu richten, sondern er&amp;#246;ffnet uns auch eine Reihe von Handlungsoptionen. Abgesehen von der M&amp;#246;glichkeit, die Eintrittswahrscheinlichkeit f&amp;#252;r unvorhergesehene Verluste zu minimieren, k&amp;#246;nnen wir sogar kalkulierbare Risiken eingehen, um die Gewinne des Unternehmens zu steigern. Alles in allem k&amp;#246;nnte man sagen, dass Risikomanagement die Systematisierung des gesunden Menschenverstandes ist.“ Die neue Struktur im Risikomanagement wurde zun&amp;#228;chst als Pilotprojekt bei Vestas Blades umgesetzt. Dort st&amp;#252;rzte man sich im Herbst 2007 mit gro&amp;#223;em Arbeitseinsatz in das Projekt. Zahlreiche Initiativen sind das Ergebnis. Eine von ihnen zielt darauf ab, das allgemeine Risikobewusstsein zu sch&amp;#228;rfen. „Risikomanagement hat zu einem ganz gro&amp;#223;en Teil einfach damit zu tun, den eigenen Verstand einzusetzen”, sagt Kj&amp;#230;r Lund&amp;#248; Jakobsen, Hauptabteilungsleiter Business Development bei Vestas Blades. „Das Projekt enth&amp;#228;lt nichts spektakul&amp;#228;r Neues. Worauf es uns ankommt ist, unsere Mitarbeiter darin zu best&amp;#228;rken, fr&amp;#252;hzeitig zu handeln, wenn sie ein Risiko erkennen, und mit uns dar&amp;#252;ber zu sprechen, anstatt hinterher zu sagen ‚Das h&amp;#228;tten wir euch gleich sagen k&amp;#246;nnen!’. Eine der Ma&amp;#223;nahmen besteht in einem so genannten ‚Risk Q&amp;amp;As’, also in Fragen und Antworten zum Thema Risiko. Hier haben wir Beispiele f&amp;#252;r Risiken zusammengestellt. Es geht nicht nur darum, die Mitarbeiter zu informieren, sondern wir m&amp;#246;chten sie insbesondere dazu anregen, potentielle Gefahren f&amp;#252;r das Unternehmen klar zu benennen. Mit diesen Beispielen wollen wir unseren Besch&amp;#228;ftigten die verschiedenen Risiken aufzeigen, &amp;#252;ber die wir informiert werden wollen“, erl&amp;#228;utert Kj&amp;#230;r Lund&amp;#248; Jakobsen. So ist es zum Beispiel wichtig, die Mitarbeiter darin zu best&amp;#228;rken, auch solche Risiken zu melden, die auf den ersten Blick unbedeutend wirken. „Es ist gut m&amp;#246;glich, dass ein Risiko erstmal unwichtig erscheint. Tritt es allerdings in vielen Unternehmensbereichen auf, so kann es sich sehr schnell zu einer gro&amp;#223;en Gefahr entwickeln. So k&amp;#246;nnte zum Beispiel an einer Maschine ein Fehler auftreten, der lediglich lokal repariert wird, obwohl er in Wirklichkeit an einer Reihe weiterer Maschinen auftritt. Wird so ein Fehler nicht gemeldet, ist das Unternehmen nicht in der Lage, pr&amp;#228;ventive Wartungsarbeiten an allen Maschinen desselben Typs vorzunehmen. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns bei Vestas Blades aus der Vogelperspektive einen Gesamt&amp;#252;berblick verschaffen k&amp;#246;nnen“, erkl&amp;#228;rt Kj&amp;#230;r Lund&amp;#248; 35</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=36</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=36</link><title>Vestas Win[d] Page 36</title><description>„Man k&amp;#246;nnte also sagen, dass wir insgesamt vorsichtiger geworden sind und darauf achten, nicht mehr alles auf eine Karte zu setzen.“ Kj&amp;#230;r Lund&amp;#248; Jakobsen, Hauptabteilungsleiter, Business Development, Vestas Blades. Jakobsen. Er berichtet auch, dass das Risk Ofﬁce in die Abteilung Business Development eingegliedert wird. Beim Risk Ofﬁce handelt es sich um eine zentrale Stelle, der die Mitarbeiter erkannte Risiken melden k&amp;#246;nnen. Diese sollen anschlie&amp;#223;end auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und die in einem solchen Fall zu erwartenden Konsequenzen &amp;#252;berpr&amp;#252;ft werden. Der n&amp;#228;chste Schritt besteht darin, auf Grundlage dieser Einsch&amp;#228;tzung einen Ma&amp;#223;nahmenplan zu erarbeiten, um mit dem gemeldeten Risiko entsprechend umgehen zu k&amp;#246;nnen. „Ganz besonders ist hervorzuheben, dass dieses System darauf ausgelegt ist, Verz&amp;#246;gerungen im Ablauf zu vermeiden“, so Kj&amp;#230;r Lund&amp;#248; Jakobsen. „Wir wollen einen systematischen, strukturierten und professionellen Ansatz umsetzen, ohne unn&amp;#246;tigen b&amp;#252;rokratischen Aufwand zu schaffen.“ Kj&amp;#230;r Lund&amp;#248; Jakobsen unterstreicht, dass sich das Risikomanagement haupts&amp;#228;chlich darauf konzentriert, die ﬁnanziellen Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg zu analysieren. So werden zum Beispiel Risiken, die das Personal betreffen, auch in Zukunft von der Sicherheitsabteilung des Konzerns bearbeitet. Beim Risikomanagement setzte Vestas Blades unter anderem auf das Business Continuity Management (BCM), ein System mit dem Szenarien f&amp;#252;r den Umgang mit unvor- hergesehenen Ereignissen entwickelt werden k&amp;#246;nnen. Henrik Stamer erkl&amp;#228;rt: „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir wissen, was falsch laufen k&amp;#246;nnte, dass wir Strategien im Voraus geplant haben, die wir einsetzen k&amp;#246;nnen, falls die Dinge wirklich schief gehen, und dass alle Mitarbeiter ganz genau wissen, wie sie sich verhalten m&amp;#252;ssen, um die Produktion so schnell wie m&amp;#246;glich wieder anlaufen zu lassen. So sind wir immer einen Schritt voraus und stellen sicher, dass Sch&amp;#228;den so gering wie m&amp;#246;glich gehalten werden.“ Die Strategien beziehen sich einerseits auf die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses, andererseits auf die Reichweite der Konsequenzen, die sich im Ernstfall ergeben. „So untersuchen wir zum Beispiel die wichtigsten Maschinen und Prozesse in unseren Fabriken und bewerten, wie lange wir einen Produktionsstillstand nach einem Unfall, beispielsweise einem Maschinenbrand, verkraften k&amp;#246;nnen“, berichtet Kj&amp;#230;r Lund&amp;#248; Jakobsen. „Je nachdem, wie entscheidend die jeweilige Maschine im Produktionsprozess ist, erarbeiten wir einen Plan, der das Problem genau darstellt und Ma&amp;#223;nahmen aufzeigt, mit deren Hilfe die negativen Auswirkungen minimiert werden k&amp;#246;nnen. So haben wir zum Beispiel in einigen F&amp;#228;llen darauf verzichtet, funktionsgleiche Maschinen an einem einzigen Standort aufzustellen, und sie stattdessen auf mehrere Produktionsstandorte verteilt. Wenn dann in einer der Fabriken ein Problem auftritt, haben wir hier bereits ein deutlich geringeres Risiko. Einige der Fabriken von Vestas Blades beliefern ihrerseits mehrere Standorte – ein weiterer Faktor, der bei dieser Entscheidung zu ber&amp;#252;cksichtigen war. Denn ein Zwischenfall in einer ‚Zuliefererfabrik’ kann dazu f&amp;#252;hren, dass gleich zwei oder drei weitere Anlagen ihren Betrieb einstellen m&amp;#252;ssen.“ „Eine &amp;#228;hnliche Gefahr besteht im Bereich des Fachwissens“, so Kj&amp;#230;r Lund&amp;#248; Jakobsen. „Auch auf diesem Gebiet achten wir sehr genau darauf, dass das Wissen verteilt ist. Dadurch vermeiden wir, dass ein einzelner Mitarbeiter einer Abteilung allein &amp;#252;ber das gesamte Fachwissen in einem bestimmten Bereich verf&amp;#252;gt. Man k&amp;#246;nnte also sagen, dass wir insgesamt vorsichtiger geworden sind und darauf achten, nicht mehr alles auf eine Karte zu setzen.“ Beim Auswertungstreffen des Pilotprojekts machte Ole Borup Jakobsen, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas Blades, deutlich, dass f&amp;#252;r s&amp;#228;mtliche Standorte, alt wie neu, Notfallpl&amp;#228;ne erforderlich sind. Vestas Blades hat bereits einen Business Continuity Plan (Wiederherstellungsplan) f&amp;#252;r sein Werk im d&amp;#228;nischen Lem vo</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=37</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=37</link><title>Vestas Win[d] Page 37</title><description>Systematisierte Risiken Die Initiative soll das Risikomanagement bei Vestas verbessern, das sich aus vier Schl&amp;#252;sselbereichen zusammensetzt: Pl&amp;#228;ne f&amp;#252;r alle Fabriken von Vestas Blades zu entwickeln. Die Eckpunkte f&amp;#252;r die Erstellung der Pl&amp;#228;ne wurden bei einem Treffen der Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrung von Vestas Blades im Februar beschlossen. Nach Abschluss des Pilotprojekts bei Vestas Blades besteht das Ziel nun darin, den Plan bei Vestas Control Systems und langfristig auch in allen Niederlassungen von Vestas umzusetzen. Einf&amp;#252;hrung einer Risikopolitik: Eine Risikopolitik dient dazu, Prozesse systematisch zu erfassen, so dass es f&amp;#252;r die Mitarbeiter einfacher ist, sich einen &amp;#220;berblick &amp;#252;ber ein Thema zu verschaffen. Das Ziel f&amp;#252;r alle Besch&amp;#228;ftigten besteht darin, sich mit der Risikopolitik vertraut zu machen. Verbesserung des allgemeinen Verst&amp;#228;ndnisses von Risikomanagement (Risikobewusstsein) Die Mitarbeiter m&amp;#252;ssen darin best&amp;#228;rkt werden, fr&amp;#252;hzeitig aktiv zu werden und alle Punkte offen anzusprechen, die ein Risiko f&amp;#252;r das Unternehmen darstellen k&amp;#246;nnten. Risk Q&amp;amp;As Beschreibung von Risikobeispielen. Dabei sollen die Besch&amp;#228;ftigten nicht nur informiert, sondern auch dazu angeregt werden, potentielle Risiken f&amp;#252;r das Unternehmen direkt anzusprechen. Business Continuity Management/ Business Continuity Plans Ma&amp;#223;nahmen, die im Notfall zu ergreifen sind, um den Betrieb nach Auftreten eines Unfalls schnell wieder zum Laufen zu bringen. 37</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=38</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=38</link><title>Vestas Win[d] Page 38</title><description>38</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=39</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=39</link><title>Vestas Win[d] Page 39</title><description>Jahre in Tagen Ein neues Testzentrum in D&amp;#228;nemark unterst&amp;#252;tzt Vestas bei der schnelleren und kosteng&amp;#252;nstigeren Entwicklung zuverl&amp;#228;ssigerer Windenergieanlagen. Um neue Auslegungen auf den Pr&amp;#252;fstand zu stellen, setzt die Windenergiebranche traditionell auf ein Standardverfahren, bei dem zun&amp;#228;chst die einzelnen Komponenten der neuen Anlage getestet werden. Anschlie&amp;#223;end werden eine kleine Anzahl Prototypen im Gel&amp;#228;nde installiert, die mehrere Monate oder Jahre in Betrieb sind. Wenn in dieser Phase keine Probleme auftreten, geht die neue Turbine in die Serienproduktion. Die Hersteller arbeiten bereits seit Jahren daran, auf Grundlage dieser zeitlich begrenzten Feldversuche die langfristige Zuverl&amp;#228;ssigkeit ihrer Windenergieanlagen zu prognostizieren. F&amp;#252;r Mark Colwell, Assistent des Hauptabteilungsleiters bei Vestas Technology R&amp;amp;D, grenzt diese Aufgabe nahezu an das Unm&amp;#246;gliche. „Der Prototyp einer Turbine mag zwar deren Betriebsleistung best&amp;#228;tigen“, so Mark Colwell, „aber um die Lebensdauer eines neuen Typs unter normalen Betriebsbedingungen sicher bestimmen zu k&amp;#246;nnen, m&amp;#252;ssten wir mehrere Anlagen &amp;#252;ber die gesamten 20 Jahre oder noch l&amp;#228;nger betreiben.“ Da derart lange Feldversuche schlichtweg undurchf&amp;#252;hrbar waren, sah sich Vestas bislang gezwungen, auf jegliches &amp;#252;berhaupt verf&amp;#252;gbares Datenmaterial zur&amp;#252;ckzugreifen – auch wenn es aus k&amp;#252;rzeren Testzyklen gewonnen wurde. Diese Unsicherheit geh&amp;#246;rt nun jedoch – dank der Pionierarbeit von Vestas Technology R&amp;amp;D im Bereich der Zuverl&amp;#228;ssigkeitstests – der Vergangenheit an. Die Ingenieure im Vestas Testzentrum im d&amp;#228;nischen &amp;#197;rhus sind nach Testreihen mit WEA-Komponenten unter besonders harten Bedingungen inzwischen in der Lage, die Lebensdauer der Turbinen bereits nach wenigen Tagen oder Wochen Testbetrieb pr&amp;#228;zise vorauszusagen. Wie Mark Colwell erkl&amp;#228;rt, k&amp;#246;nnten die neuen Techniken die bislang noch erforderlichen Feldversuche weitgehend abl&amp;#246;sen, da sie in k&amp;#252;rzerer Zeit und zu deutlich geringeren Kosten sehr viel mehr Informationen liefern. Das Ergebnis: Die 39</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=40</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=40</link><title>Vestas Win[d] Page 40</title><description>Jahre in Tagen Zuverl&amp;#228;ssigkeit einer Windenergieanlage wird kalkulierbar. Die sanierten Geb&amp;#228;ude des Testzentrums am Hafen von &amp;#197;rhus, die sich &amp;#252;ber eine Fl&amp;#228;che von 6.800 m2 erstrecken, erscheinen weniger repr&amp;#228;sentativ als das nur wenige Kilometer entfernt am n&amp;#246;rdlichen Stadtrand gelegene neue Forschungs- und Entwicklungszentrum von Vestas Technology R&amp;amp;D. Daf&amp;#252;r jedoch ist das Gel&amp;#228;nde ideal f&amp;#252;r die Testreihen geeignet, bietet es doch selbst f&amp;#252;r die gr&amp;#246;&amp;#223;ten Komponenten noch ausreichend Platz. Das Zentrum wurde vor zwei Jahren zun&amp;#228;chst f&amp;#252;r Versuche mit kleineren Bauteilen er&amp;#246;ffnet. 2006 begannen die Arbeiten zur Erweiterung des Gel&amp;#228;ndes. Die ofﬁzielle Er&amp;#246;ffnung folgte im Oktober 2007. Obwohl das Zentrum Komponenten aller Gr&amp;#246;&amp;#223;en testen wird, sind die zwei gigantischen Pr&amp;#252;fst&amp;#228;nde f&amp;#252;r die Getriebe und Generatoren eindeutig die Paradest&amp;#252;cke. Angetrieben von elektrischen Motoren mit einer Nennleistung von jeweils 12 MW, sind die beiden Pr&amp;#252;fst&amp;#228;nde daf&amp;#252;r ausgelegt, Bauteile weit &amp;#252;ber ihre Nennlast hinaus bei eisiger K&amp;#228;lte oder sengender Hitze und bei einem Vielfachen ihrer normalen mechanischen Beanspruchung zu betreiben. Unser Leitmotiv: Fehler d&amp;#252;rfen bei Vestas einfach nicht passieren – au&amp;#223;er im Vestas Testzentrum; hier ist das Scheitern Voraussetzung f&amp;#252;r den Erfolg! Die Streuung gering halten Wie jedoch k&amp;#246;nnen Tests auf dem Pr&amp;#252;fstand besser sein als Feldversuche unter realen Betriebsbedingungen? Hier lohnt sich, so Mark Colwell, zun&amp;#228;chst ein Blick in die Statistik. Windenergieanlagen sind in der Regel auf eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt. Das hei&amp;#223;t nat&amp;#252;rlich nicht, dass eine Turbine genau 20 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme pl&amp;#246;tzlich den Dienst versagt. Die Lebensdauer einer jeden Windenergieanlage, einer Gl&amp;#252;hbirne oder eines Autos entspricht dem, was in der Statistik als typische Verteilung bezeichnet wird. Die meisten baugleichen Maschinen, die unter &amp;#228;hnlichen Bedingungen betrieben werden, haben eine entsprechend &amp;#228;hnliche Lebensdauer. Einige sind deutlich l&amp;#228;nger in Betrieb, andere k&amp;#252;rzer. Ein wohldurchdachtes Konzept bei der Auslegung und Herstellung kann die statistische Verteilung verringern und die durchschnittliche Lebensdauer verl&amp;#228;ngern, so dass es kaum mehr zu verfr&amp;#252;hten Ausf&amp;#228;llen kommt und fast alle Anlagen die geplante Gesamtbetriebsdauer erreichen. Es wird dennoch immer eine gewisse Streuung geben. Da es sich hier um eine statistische Betrachtung handelt, ist es schwierig, ohne eine ausreichende Anzahl von Tests &amp;#252;ber lange Testzeitr&amp;#228;ume sinnvolle Angaben zur Lebensdauer zu machen. F&amp;#252;r einige Komponenten, besonders f&amp;#252;r solche, die seit langem in anderen Branchen im Einsatz sind, verf&amp;#252;gt Vestas bereits &amp;#252;ber ein umfangreiches Datenmaterial hinsichtlich ihrer Zuverl&amp;#228;ssigkeit. Gro&amp;#223;e, f&amp;#252;r einen bestimmten Zweck entwickelte Bauteile, wie etwa Getriebe und Generatoren, sind deutlich schwieriger zu testen. Wir k&amp;#246;nnen es uns jedoch nicht leisten, 20 Jahre auf Ergebnisse zu warten. Hier m&amp;#252;ssen wir noch wesentlich schneller werden. Vorspulen bis zum Ausfall Die Hersteller von Windenergieanlagen sind nicht die einzigen, die darauf angewiesen sind, die Lebensdauer von Maschinen oder Materialien ohne jahrelanges Warten auf Testergebnisse vorhersagen zu m&amp;#252;ssen. Seit Jahrzehnten simulieren Ingenieure im Testverfahren den beschleunigten Alterungsprozess, der ihnen Auskunft &amp;#252;ber das Versagen von Materialien unter bestimmten Belastungsbedingungen gibt: Produkte werden Temperatur- und Vibrationswerten ausgesetzt, die weit &amp;#252;ber ihre normalen Beanspruchungswerte hinausgehen. Ein Highly Accelerated Life Test (HALT), ein Hochbeschleunigungstest f&amp;#252;r den Lebenszyklus – auch bekannt als „torture testing“ (Foltertest) oder „shake and bake“ (w&amp;#246;rtlich: durchr&amp;#252;tteln und backen) – kann in wenigen Stunden oder Tagen Konstruktionsm&amp;#228;ngel 40</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=41</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=41</link><title>Vestas Win[d] Page 41</title><description>enth&amp;#252;llen, die unter normalen Betriebsbedingungen eventuell erst nach Monaten oder Jahren zu Tage treten. Autos, Flugzeuge und Elektroger&amp;#228;te beispielsweise geh&amp;#246;ren zu den Produkten, deren Zuverl&amp;#228;ssigkeit durch HALT gesteigert wurde. „Als das Schreiben und Versenden von Kurzmitteilungen mit dem Handy in Mode kam, erkannten die Hersteller von Mobiltelefonen sehr schnell, dass die Tastaturen ihrer Ger&amp;#228;te der erh&amp;#246;hten Beanspruchung nicht standhielten“, erkl&amp;#228;rt Mark Colwell. “Mit Hilfe von HALT gelang es jedoch, Tastaturen zu entwickeln, die f&amp;#252;r das st&amp;#228;ndige Tippen ausgelegt sind. Heutzutage sind Ausf&amp;#228;lle selten.“ Doch auch wenn ein gut konzipierter HALT-Test Schwachpunkte aufzeigen kann, ist er an sich nicht daf&amp;#252;r ausgelegt, die Lebensdauer unter normalen Betriebsbedingungen vorherzusagen. Im neuen Vestas Testzentrum wird man von daher haupts&amp;#228;chlich auf eine andere, neuartige Technik setzen, das so genannte Calibrated Accelerated Life Testing (CALT), erkl&amp;#228;rt Mark Colwell. Bei diesem Verfahren testen die Ingenieure die Produkte unter einer Reihe extrem &amp;#252;bersteigerter Bedingungen und messen jeweils die Zeit bis zum Ausfall beziehungsweise bis zum Erreichen eines bestimmten Verschlei&amp;#223;grades. Die dabei ermittelten Werte werden anschlie&amp;#223;end hochgerechnet, um zu simulieren, was unter normalen Betriebsbedingungen geschehen w&amp;#252;rde. Einfachere CALTAnwendungen, zum Beispiel zur Bestimmung der Erm&amp;#252;dungsfestigkeit von Materialien, sind bereits seit Jahren im Einsatz. Beim Einsatz dieser Technik f&amp;#252;r gro&amp;#223;e Komponenten von Windenergieanlagen ist der Grad an Innovation, so Mark Colwell, jedoch um ein Vielfaches h&amp;#246;her. Im Testzentrum wird CALT zum Einsatz kommen, um sowohl neue als auch bestehende Auslegungen von Getrieben, Generatoren und anderen in Vestas-Anlagen verarbeiteten Komponenten zu testen. „Temperaturbedingte Beanspruchungen verursachen bei elektrischen Komponenten h&amp;#228;uﬁg Probleme“, so Mark Colwell. „Beim Testen der Generatoren werden wir dementsprechend die Temperatur des K&amp;#252;hlmittels auf -35˚ C absenken und sie sofort danach auf 110˚ C erh&amp;#246;hen. Gleichzeitig variieren wir Ausgangsleistung, Frequenz und andere Belastungswerte – ganz sch&amp;#246;n hart f&amp;#252;r die Generatoren!“ Was Kunden brauchen Mark Colwell kennt die Sicht der Kunden. Bevor er zu Vestas kam, war er als Qualit&amp;#228;tsmanager f&amp;#252;r die Windenergieanlagen eines gro&amp;#223;en US-amerikanischen Stromversorgers zust&amp;#228;ndig. “Mit unseren mehr als 1400 Vestas- Anlagen waren wir Vestas’ erster Gro&amp;#223;kunde aus der Strombranche. Ich habe wirklich alles erlebt, was bei Windenergieanlagen schief gehen kann“, berichtet Mark Colwell. “Wir arbeiteten sehr intensiv daran, die Zuverl&amp;#228;ssigkeit unserer Anlagen voraussagen und letztlich erh&amp;#246;hen zu k&amp;#246;nnen. Ich glaube, Vestas hielt dieses Vorgehen noch vor wenigen Jahren f&amp;#252;r einzigartig — und merkte gar nicht, dass es bei gro&amp;#223;en Energieversorgern l&amp;#228;ngst zur Regel geworden war. Heute beﬁnden sich zahlreiche gro&amp;#223;e Unternehmen im Kundenstamm von Vestas, die selbst &amp;#252;ber fundierte technische Fachkenntnisse verf&amp;#252;gen. Ihnen geht es insbesondere um die Kapitalrendite, und da sind Zuverl&amp;#228;ssigkeit und Planbarkeit einfach ein Muss. Das neue Vestas kann diese Erwartungen vollkommen verstehen und konzentriert sich darauf, seinen Kunden niedrige Energiekosten und eine hohe Zuverl&amp;#228;ssigkeit zu bieten. Als Teil von Technology R&amp;amp;D wird das Testzentrum Vestas dabei unterst&amp;#252;tzen, zuk&amp;#252;nftig in k&amp;#252;rzeren Zeitr&amp;#228;umen bessere und robustere Auslegungen zu entwickeln, die deutlich weniger Feldversuche ben&amp;#246;tigen. Wir setzen bew&amp;#228;hrte und erprobte Testverfahren ein und sind gleichzeitig innovativ. So muss die Zukunft aussehen“, sagt Mark Colwell. 41</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=42</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=42</link><title>Vestas Win[d] Page 42</title><description>Auf dem Weg zur richtigen 42</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=43</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=43</link><title>Vestas Win[d] Page 43</title><description>Sicherheitskultur 43</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=44</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=44</link><title>Vestas Win[d] Page 44</title><description>Eine Unternehmenskultur, die der Sicherheit stets oberste Priorit&amp;#228;t einr&amp;#228;umt, beginnt in der Chefetage. Bei Vestas geht die Unternehmensleitung nun mit der Einf&amp;#252;hrung einer Reihe verschiedener Ma&amp;#223;nahmen voran, darunter zwei ehrgeizige Weiterbildungsprogramme, in deren Rahmen im Jahr 2007 &amp;#252;ber 2.500 Vestas-Mitarbeiter in dem Sinne geschult wurden, dass Sicherheit oberstes Gebot ist. Die Kurse decken zum einen die praktischen Arbeitsabl&amp;#228;ufe der Wartungstechniker ab, zum anderen auch die Rolle der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte bei der Gew&amp;#228;hrleistung einer angemessenen Sicherheitskultur. Die Arbeit an der Spitze von m&amp;#228;chtigen, &amp;#252;ber 100 Meter hohen Windenergieanlagen geh&amp;#246;rt f&amp;#252;r viele der weltweit t&amp;#228;tigen Vestas-Wartungstechniker zum t&amp;#228;glichen (Arbeits-)Leben, beinhaltet jedoch das Risiko verschiedener schwerer Unf&amp;#228;lle. Vestas’ Haltung hierzu ist vollkommen klar: Sicherheit ist oberstes Gebot. Diese Einstellung ist fest verwurzelt innerhalb der Leitungsebene des Unternehmens, der Vestas-Regierung, die sich aus den Vorstandsmitgliedern und den Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrern der Vertriebseinheiten zusammensetzt. Sie zeigt sich auch darin, dass das Thema Sicherheit bei den w&amp;#246;chentlichen Besprechungen des Konzerns stets ganz oben auf der Tagesordnung steht. W&amp;#228;hrend dieser Zusammenk&amp;#252;nfte bespricht die Vestas-Regierung die wichtigsten Sicherheitsthemen und Berichte zu den laufenden Verbesserungsma&amp;#223;nahmen werden vorgelegt. Das Hauptziel hinsichtlich der Zahl an Arbeitsunf&amp;#228;llen ist ehrgeizig: gar keine. Von 2006 bis 2007 ﬁel die Zahl der Arbeitsunf&amp;#228;lle um 13 Prozent. Trotz dieser sehr positiven Entwick- lung sind die Ergebnisse nach wie vor nicht zufrieden stellend. Eine der Ma&amp;#223;nahmen, mittels derer Vestas das genannte Ziel erreichen will, umfasst zwei im Jahr 2007 eingef&amp;#252;hrte Weiterbildungskurse. Der erste Kurs stellt eine Basisschulung zum Thema Sicherheit dar und richtet sich an s&amp;#228;mtliche Wartungstechniker in den Vertriebs- und Serviceniederlassungen. Der andere behandelt das Thema Sicherheitsbewusstsein und wurde f&amp;#252;r 600 F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte aus den sechs Vertriebseinheiten sowie dem Bereich Vestas Technology R&amp;amp;D ins 44</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=45</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=45</link><title>Vestas Win[d] Page 45</title><description>Leben gerufen. Beide Kurse werden parallel an Standorten auf der ganzen Welt abgehalten. Um die umfassende und st&amp;#228;ndige Konzentration auf das Thema Sicherheit innerhalb der leitenden F&amp;#252;hrungsebene klar hervorzuheben, wird zu Beginn beider Weiterbildungskurse ein Video gezeigt, in dem Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender von Vestas, deutlich macht, dass der stete Fokus auf die Sicherheit von grundlegender Wichtigkeit ist – nicht nur f&amp;#252;r den einzelnen Mitarbeiter selbst, sondern auch f&amp;#252;r dessen Kollegen und Familie. „Vestas kann bei einer Windenergieanlage nat&amp;#252;rlich nicht s&amp;#228;mtliche m&amp;#246;gliche Risiken und Gefahren vollkommen ausschlie&amp;#223;en, aber wir k&amp;#246;nnen die Anlagen trotzdem zu einem sicheren Arbeitsplatz machen“, erkl&amp;#228;rt Ditlev Engel und f&amp;#228;hrt fort: „Sicherheit kann man nicht einfach herbeireden. Sie wird vielmehr dadurch geschaffen, dass wir aufmerksam und bewusst an unsere Arbeit herangehen, uns an bestimmte Abl&amp;#228;ufe halten und immer genau wissen, wie wir uns zu verhalten haben. Sicherheit muss ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur und Arbeitsweise werden.“ Die Haltung der F&amp;#252;hrungsebene wird den Teilnehmern der Schulung absolut deutlich gemacht: Die f&amp;#252;r Vestas annehmbare Zahl an Arbeitsunf&amp;#228;llen betr&amp;#228;gt null! Die Mitglieder der leitenden Die richtige Sicherheitskultur Grundlegend f&amp;#252;r den Aufbau einer starken und tief verwurzelten Sicherheitskultur ist es, dass die F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte in s&amp;#228;mtlichen Unternehmensteilen genau die Rolle kennen, die sie bei der Vermittlung einer Sicherheitskultur zu F&amp;#252;hrungsebene bei Vestas sind mit gutem Beispiel vorangegangen, indem sie an einem Weiterbildungsseminar teilnahmen, das die Rolle leitender F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte beim Thema Sicherheit behandelt. spielen haben, die der Sicherheit stets oberste Priorit&amp;#228;t einr&amp;#228;umt – und dass sie &amp;#252;ber das notwendige Wissen zum Thema verf&amp;#252;gen. Aus diesem Grund hat Vestas eine Weiterbildung zum Thema Sicherheitsbewusstsein ins Leben gerufen, an der die F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte der Vertriebseinheiten und die bei Vestas Technology R&amp;amp;D f&amp;#252;r den Bereich Konstruktion zust&amp;#228;ndigen F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte teilnehmen. Die Kurse ﬁnden in Zusammenarbeit mit der Firma DuPont statt, die weltweit zu den Unternehmen mit der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Expertise zum Thema Sicherheit 2007: 2008: 2012: Hauptziel: 31,6 15 5 0 Zielvorgaben f&amp;#252;r die Zahl von Arbeitsunf&amp;#228;llen: 45</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=46</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=46</link><title>Vestas Win[d] Page 46</title><description>„Die f&amp;#252;r Vestas annehmbare Zahl an Arbeitsunf&amp;#228;llen betr&amp;#228;gt null.“ Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender Vestas Wind Systems A/S. geh&amp;#246;rt. DuPont hat bereits beeindruckende Ergebnisse beim Aufbau einer angemessenen Sicherheitskultur erzielt, sowohl ﬁrmenintern als auch als Berater verschiedener anderer Unternehmen. Die Weiterbildung zielt darauf ab, den F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften Wissen &amp;#252;ber sicherheitsrelevante Verhaltensweisen an die Hand zu geben, und behandelt deren Verantwortung bei der Schaffung einer Sicherheitskultur. Hauptziel ist es, sie derart zu schulen, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen, wenn es um die Sicherheit an den unterschiedlichen Standorten, in Krisensituationen und/oder w&amp;#228;hrend der Auslegungs- und Konstruktionsphase geht. „Es kommt darauf an, die Qualiﬁkation der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte zu verbessern, damit diese sicherstellen k&amp;#246;nnen, dass die Arbeitsbedingungen den Vorschriften entsprechen und dass ihre Mitarbeiter &amp;#252;ber angemessene Ausr&amp;#252;stung, die richtige Eignung sowie korrekte Anweisungen verf&amp;#252;gen“, erkl&amp;#228;rt Tina Winther Schou, Ingenieurin der Abteilung Arbeitsschutz &amp;amp; Umwelt. Um den F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften praktische Kenntnisse zum Thema Sicherheit zu vermitteln, besteht ein Teil der Weiterbildung darin, sie einen so genannten ‚Sicherheitsspaziergang’ machen zu lassen. Dabei handelt es sich um einen Besuch in einem unternehmensinternen oder externen Werk, w&amp;#228;hrend dem die Teilnehmer das Verhalten am Arbeitsplatz beobachten sollen. Dies schult sie darin, Situationen ausﬁndig zu machen, in denen die Sicherheitsbedingungen verbessert werden k&amp;#246;nnten und wo folglich etwas getan werden sollte. Die Weiterbildung zum Thema Sicherheitsbewusstsein dauert drei Tage. Bis Ende 2007 hatten etwa 80 F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte das Programm absolviert. Ziel ist es, bis zum Ende des zweiten Quartals 2008 alle 600 F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte den Kurs durchlaufen zu lassen. Neben der Weiterbildung der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte zu Aspekten einer angemessenen Sicherheitskultur spielt auch die korrekte Schulung der Mitarbeiter, die t&amp;#228;glich an den Windenergieanlagen arbeiten, eine entscheidende Rolle. Aus genau diesem Grund wurde eine Basisschulung zum Thema Sicherheit eingef&amp;#252;hrt, die alle Wartungstechniker bei Vestas absolvieren m&amp;#252;ssen und die parallel zu der Weiterbildung zum Sicherheitsbewusstsein stattﬁndet. Theorie und Praxis Die Basisschulung zum Thema Sicherheit f&amp;#252;r Wartungstechniker dauert etwa eine Woche, je nach Vorkenntnissen der jeweiligen Teilnehmer. Die Schulung besteht aus vier Modulen, von denen das erste die Theorie behandelt und die restlichen drei aus praktischen &amp;#220;bungen bestehen: ■ Theorie – wie sieht die bei Vestas erw&amp;#252;nschte Sicherheitskultur aus? Erste Hilfe Brandschutz und Brandbek&amp;#228;mpfung Rettung aus gro&amp;#223;en H&amp;#246;hen Ziel ist es, allen Vestas-Wartungs- ■ ■ ■ technikern – sowohl erfahrenen als auch neu eingestellten Mitarbeitern – dasselbe grundlegende Wissen zum Thema Sicherheit zu vermitteln und ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie ben&amp;#246;tigen, um Sicherheit stets oberstes Gebot sein zu lassen. Dazu geh&amp;#246;rt nicht nur die sichere Gestaltung der praktischen Arbeitsabl&amp;#228;ufe, sondern auch das Pr&amp;#228;sentmachen der Haltung des Konzerns zum Thema Sicherheit, damit jeder wei&amp;#223;, wo die Gefahrengrenze zu ziehen ist. Wie Tina Winther Schou erkl&amp;#228;rt: „Fr&amp;#252;her war das wichtigste Kriterium f&amp;#252;r Wartungstechniker, die zu einer stillstehenden Windenergieanlage gerufen wurden, dass die Anlage bei ihrem Weggang wieder lief. Nun aber gilt: Sicherheit ist oberstes Gebot. Dies bedeutet f&amp;#252;r unsere Techniker, dass sie die Arbeit einstellen, wenn es die Sicherheit ihrer Meinung nach nicht zul&amp;#228;sst weiterzumachen, so zum Beispiel, wenn sie die richtige Ausr&amp;#252;stung nicht dabei haben, &amp;#252;ber keine ausreichende Ausbildung f&amp;#252;r den Auftrag verf&amp;#252;gen oder das Wetter zu schlecht 46</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=47</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=47</link><title>Vestas Win[d] Page 47</title><description>DuPont Die Firma DuPont DuPont wurde im Jahr 1802 als Familienunternehmen gegr&amp;#252;ndet und stellte zun&amp;#228;chst Schie&amp;#223;pulver her. Infolge einer Reihe t&amp;#246;dlicher Explosionen wurde man sich bei DuPont bereits fr&amp;#252;h in der Firmengeschichte bewusst, welche Risiken mit der Produktion von Sprengstoffen einhergehen. Der Firmengr&amp;#252;nder E. I. DuPont lie&amp;#223; bereits in seinen Richtlinien von 1811 keinen Zweifel daran, dass die Gesch&amp;#228;ftsleitung f&amp;#252;r Sicherheit verantwortlich ist. Dies ist. F&amp;#252;r unsere Wartungstechniker muss absolut klar sein, dass dies ein ebenso wichtiges Erfolgsmerkmal ist wie eine Windenergieanlage, die bei ihrem Weggang wieder l&amp;#228;uft. Letzten Endes kommt es darauf an, dass man bei Vestas in einem sicheren Umfeld arbeitet.“ Bis Ende 2007 hatten alle 2.500 Wartungstechniker bei Vestas die Basisschulung zum Thema Sicherheit absolviert. Seit Januar 2008 sind nun alle neu eingestellten Wartungstechniker zur Teilnahme an der Schulung verpﬂichtet, ehe sie mit ihrer Arbeit an den Standorten beginnen k&amp;#246;nnen. „Wir betrachten die Einf&amp;#252;hrung der beiden Schulungen als wichtigen Schritt in Richtung unseres Ziels, die Zahl der Arbeitsunf&amp;#228;lle bis auf null zu senken. Man muss sich jedoch auch klarmachen, dass ein Prozess, der den Mitarbeiter einen Wandel ihrer Einstellung zur Sicherheit abverlangt, nicht k&amp;#252;nstlich forciert werden kann. Auch wenn wir bereits viel erreicht haben, ist die Einf&amp;#252;hrung einer Unternehmenskultur unter dem Motto „Sicherheit ist oberstes Gebot“ ein langfristiger Prozess, der immer auch die vollst&amp;#228;ndige Hingabe auf s&amp;#228;mtlichen Unternehmensebenen fordert. Die Richtung stimmt jedoch. Nun geht es darum, den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten, um unser Ziel zu erreichen. Dieser besteht darin, immer und &amp;#252;berall der Sicherheit den Vorrang zu geben“, schlie&amp;#223;t Tina Winther Schou. ist auch heute noch einer der Eckpunkte der Sicherheitsphilosophie von DuPont. Im 20. Jahrhundert entwickelte und produzierte DuPont eine F&amp;#252;lle neuer Produkte, beispielsweise Nylon, Zellophan, Neopren oder auch Teﬂon&amp;#174;. Diese breite Produktpalette brachte auch zahlreiche neuen Herausforderungen bez&amp;#252;glich der Arbeitssicherheit mit sich. In den 1940er Jahren gelangte DuPont jedoch durch die eingehende Untersuchung aller gemeldeten Betriebsunf&amp;#228;lle zu der &amp;#220;berzeugung, dass s&amp;#228;mtliche betriebsbedingte Verletzungen und Erkrankungen verhindert werden k&amp;#246;nnen. Mit dem ‚Nullziel‘ hat DuPont lange und intensiv daran gearbeitet, betriebsbedingte Unf&amp;#228;lle und Erkrankungen zu verhindern, und ist heute eines der f&amp;#252;hrenden Unternehmen im Bereich der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Unfallquote von DuPont ist etwa zwanzigmal niedriger als der Durchschnittswert f&amp;#252;r die Industrie in den USA. Der Gesch&amp;#228;ftsbereich Safety Resources von DuPont unterst&amp;#252;tzt seine Kunden bei der Schaffung einer Sicherheitskultur in ihrem Unternehmen, mit dem Erfolg, dass die Arbeitssicherheit dadurch h&amp;#228;uﬁg erheblich verbessert wird. 47</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=48</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=48</link><title>Vestas Win[d] Page 48</title><description>Kent Hougaard ist einer der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte, die die Weiterbildung zum Sicherheitsbewusstsein absolviert haben. Er ist regionaler Service Manager und f&amp;#252;r den Bereich Wartung und Instandhaltung im Nordwesten Spaniens verantwortlich. Kent Hougaard zeigt sich von der Weiterbildung sehr beeindruckt, und das aus mehreren Gr&amp;#252;nden: So liegt der Schwerpunkt des Kurses im Vergleich zu vorherigen Initiativen beispielsweise darauf, die Einstellung der Teilnehmer zum Thema Sicherheit zu &amp;#228;ndern, und zwar mittels eines lebendigen Dialogs statt durch einseitige Berieselung. Zum neuen Ansatz geh&amp;#246;rt weiterhin auch die Analyse von beispielhaften Arbeitsunf&amp;#228;llen, wobei zun&amp;#228;chst deren Ursache festgestellt und anschlie&amp;#223;end dar&amp;#252;ber diskutiert wird, wie sie h&amp;#228;tten verhindert werden k&amp;#246;nnen. „Auf diese Art und Weise sind wir nun besser in der Lage, potentielle Unfallquellen ausﬁndig zu machen und k&amp;#246;nnen folglich auch besser einsch&amp;#228;tzen, wann und wo wir Schritte zu deren Vermeidung unternehmen m&amp;#252;ssen“, meint Kent Hougaard. Schulung und Dialog verbessern die Sicherheit 48</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=49</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=49</link><title>Vestas Win[d] Page 49</title><description>Aber wozu die verst&amp;#228;rkte Konzentration darauf, F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte zum Thema Sicherheit zu schulen? Letztendlich sind es doch die an Ort und Stelle t&amp;#228;tigen Mitarbeiter, die das h&amp;#246;chste Risiko von Arbeitsunf&amp;#228;llen tragen. Kent Hougaard erkl&amp;#228;rt: „Als F&amp;#252;hrungskraft muss man beim Erschaffen einer positiven Sicherheitskultur mit gutem Beispiel vorangehen. Es ist von grundlegender Wichtigkeit, dass die Manager ihren Mitarbeitern deutlich vermitteln, was sie im Bereich Sicherheit von ihnen erwarten. Vor allem jedoch m&amp;#252;ssen sie eine Vorbildfunktion einnehmen und die vertretenen Werte selbst umsetzen. Auch tr&amp;#228;gt man als F&amp;#252;hrungskraft immer die Verantwortung, potentielle Risiken zu erkennen und bei der Entdeckung m&amp;#246;glicher Gefahren so schnell wie m&amp;#246;glich Ma&amp;#223;nahmen zu ergreifen. Nur so k&amp;#246;nnen wir die Situation rechtzeitig entsch&amp;#228;rfen und Unf&amp;#228;lle vermeiden.“ Der theoretische Teil der Weiterbildung wurde durch die so genannten ‚Sicherheitsspazierg&amp;#228;nge’ erg&amp;#228;nzt. W&amp;#228;hrend eines Werksbesuchs &amp;#252;bten sich die Teilnehmer dabei in der Entdeckung von Risikofaktoren, die zu Unf&amp;#228;llen f&amp;#252;hren k&amp;#246;nnten. Gleichzeitig ging es auch darum, den F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften Gespr&amp;#228;che mit den vor Ort t&amp;#228;tigen Mitarbeitern zu erm&amp;#246;glichen und ihnen somit einen Eindruck von deren Arbeitspraxis zu vermitteln. „Es hat „Als F&amp;#252;hrungskraft tr&amp;#228;gt man immer die Verantwortung, potentielle Risiken zu erkennen und bei der Entdeckung m&amp;#246;glicher Gefahren so schnell wie m&amp;#246;glich Ma&amp;#223;nahmen zu ergreifen. Nur so k&amp;#246;nnen wir die Situation rechtzeitig entsch&amp;#228;rfen und Unf&amp;#228;lle vermeiden.” Kent Hougaard, regionaler Service Manager, Vestas Mediterranean. mir unglaublich viel gebracht, mich mit einzelnen Mitarbeitern direkt zu unterhalten. Auch wenn man bei weitem nicht jedes Mal eine Gefahrenquelle ﬁndet, so gibt es doch immer irgendetwas zu verbessern. Und das springt einem viel eher ins Auge, wenn man sich direkt mit den Leuten austauschen kann, die jeden Tag damit zu tun haben. Es war eine fantastische Erfahrung zu merken, dass man gar nicht so viel Zeit braucht, um potentiell gef&amp;#228;hrliche Situationen auszumachen und etwas dagegen zu unternehmen“, meint Kent Hougaard. Einer der Vorteile, die Sicherheitskultur mittels Dialoge zu f&amp;#246;rdern, liegt darin, dass bei dieser Methode auch die Aufmerksamkeit der einzelnen Mitarbeiter w&amp;#228;chst. Diese behalten das Thema Sicherheit w&amp;#228;hrend all ihrer t&amp;#228;glichen Arbeitsabl&amp;#228;ufe im Hinterkopf anstatt nur die Anweisungen zu befolgen, die ihnen von oben auferlegt werden. „Hierin liegt letztendlich das Ziel: Wir wollen, dass alle Mitarbeiter sich voll und ganz der Tatsache bewusst sind, dass jeder einzelne f&amp;#252;r die Sicherheit mitverantwortlich ist. Auf diese Weise breitet sich das Wissen, das sich die F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte in den Weiterbildungen aneignen, wie die Wellen auf einem Teich zu jedem einzelnen Mitarbeiter aus“, erkl&amp;#228;rt Kent Hougaard. Dass bei Vestas seit Jahren ein verst&amp;#228;rktes Augenmerk auf das Thema Sicherheit gerichtet wird, ﬁndet bei den Mitarbeitern im Allgemeinen ein sehr positives Echo. Kent Hougaard f&amp;#228;hrt fort: „Auch wenn es in vielen F&amp;#228;llen zu ver&amp;#228;nderten Abl&amp;#228;ufen und zus&amp;#228;tzlicher Verwaltungsarbeit f&amp;#252;r einzelne Mitarbeiter gef&amp;#252;hrt hat, so ist es uns doch gelungen, das Bewusstsein zu steigern, wie man sich am Arbeitsplatz zu verhalten hat – und das nicht nur in Bezug auf sich selbst, sondern auch in Bezug auf die Umgebung.“ Die beiden Aspekte, die Kent Hougaard w&amp;#228;hrend der Weiterbildung am meisten angesprochen haben, sind die verst&amp;#228;rkte Aufmerksamkeit f&amp;#252;r das Thema Sicherheit im Allgemeinen sowie die Wichtigkeit, als F&amp;#252;hrungskraft f&amp;#252;r die Mitarbeiter zug&amp;#228;nglich zu sein. „In Zukunft werden mir regelm&amp;#228;&amp;#223;ige Sicherheitsspazierg&amp;#228;nge als praktische 49</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=50</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=50</link><title>Vestas Win[d] Page 50</title><description>Ma&amp;#223;nahme dazu dienen, das Thema Sicherheit durch gute Zusammenarbeit fortlaufend im Auge zu behalten“, erkl&amp;#228;rt er. Auf die Frage, welchen Stellenwert die Unterst&amp;#252;tzung der leitenden Unternehmensebene bei den Bem&amp;#252;hungen um Sicherheit einnimmt, erwidert Kent Hougaard ohne zu z&amp;#246;gern: „Der R&amp;#252;ckhalt durch die Unternehmensleitung ist absolut entscheidend!“ Er f&amp;#228;hrt fort: „Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, die Unterst&amp;#252;tzung anzuerkennen, die s&amp;#228;mtliche F&amp;#252;hrungsebenen von Vestas leisten. Ohne deren Hilfe w&amp;#228;re es extrem schwer, die Ma&amp;#223;nahmen durchzusetzen – haupts&amp;#228;chlich deshalb, weil die verst&amp;#228;rkte Konzentration auf Sicherheit unvermeidlich sowohl Zeit als auch Geld kostet. Ich habe noch nie eine negative R&amp;#252;ckmeldung bekommen, wenn es um die Kosten f&amp;#252;r die L&amp;#246;sung von Sicherheitsproblemen ging, und bin &amp;#252;berzeugt davon, dass Unf&amp;#228;lle uns mehr kosten als Schulungs- und Weiterbildungsma&amp;#223;nahmen. Wir sind also mit Sicherheit auf dem richtigen Weg und wissen, dass wir auf die Unterst&amp;#252;tzung der F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte s&amp;#228;mtlicher Ebenen z&amp;#228;hlen k&amp;#246;nnen“, schlie&amp;#223;t Kent Hougaard. Die Sicherheit fest im Blick 50</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=51</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=51</link><title>Vestas Win[d] Page 51</title><description>Claus Christensen, Wartungstechniker bei Vestas Northern Europe, geh&amp;#246;rt zu den Mitarbeitern, die die Basisschulung zum Thema Sicherheit absolviert haben – und das, obwohl er seit zehn Jahren in der Branche arbeitet und sie in- und auswendig kennt. Da er in seinem Fachgebiet &amp;#252;ber so viel Erfahrung verf&amp;#252;gt, liegt nat&amp;#252;rlich die Frage nahe, ob das Training f&amp;#252;r ihn &amp;#252;berhaupt sinnvoll „Noch vor ein paar Jahren konnte man Wartungstechnikern begegnen, die die Sicherheitsvorschriften eher locker sahen. Das sieht heute ganz anders aus. Mittlerweile gilt, dass man einfach nicht arbeiten darf, wenn man sich nicht an die Sicherheitsvorschriften h&amp;#228;lt.“ Claus Christensen, Wartungstechniker bei Vestas Northern Europe. ob alle die Vorschriften einhalten. Ich entdecke dabei nur sehr selten, dass jemand das nicht tut. Sollte es dennoch vorkommen, regeln wir die Situation unter uns.“ Dass Claus Christensen die Basisschulung zum Thema Sicherheit absolviert hat, bedeutet nicht, dass er seine t&amp;#228;glichen Aufgaben nun ganz anders erledigt – er hatte sich bereits vorher an s&amp;#228;mtliche Vorschriften gehalten. Es steht jedoch au&amp;#223;er Zweifel, dass die Schulung sich auf Vestas als Unternehmen war. „Auf jeden Fall“, erwidert Claus Christensen und f&amp;#228;hrt fort: „Es bringt sehr viel, einen Kurs zu besuchen, um das aufzufrischen, was man eigentlich l&amp;#228;ngst wei&amp;#223;, aber unter Umst&amp;#228;nden nicht mehr so klar pr&amp;#228;sent hat. Vor allen Dingen muss man im Kopf behalten, dass gerade f&amp;#252;r sehr erfahrene Mitarbeiter die gr&amp;#246;&amp;#223;te Herausforderung darin besteht, nicht in Routine zu verfallen, denn dies birgt wirkliche Gefahren. Viele Unf&amp;#228;lle passieren nur aus dem Gedanken heraus, dass alles in Ordnung sei. Das zu ‚denken’ reicht aber nicht aus – man muss es wissen. Dies ist einer der Punkte, die uns w&amp;#228;hrend der Weiterbildung eingesch&amp;#228;rft wurden. Die Schulung ist sehr hilfreich, weil sie uns wieder ins Bewusstsein ruft, dass wir in einer potentiell gef&amp;#228;hrlichen Umgebung arbeiten und uns gegenseitig unterst&amp;#252;tzen m&amp;#252;ssen, indem wir dar&amp;#252;ber sprechen, wie lebenswichtig es f&amp;#252;r uns ist, immer die Sicherheit im Blick zu haben und niemals Risiken einzugehen.“ Wie Claus Christensen berichtet, hat sich die Einstellung der Wartungstechniker zur Sicherheit in den letzten 3-4 Jahren merklich ver&amp;#228;ndert. „Noch vor ein paar Jahren konnte man Wartungstechnikern begegnen, die die Sicherheitsvorschriften eher locker sahen. Das sieht heute ganz anders aus. Mittlerweile gilt, dass man einfach nicht arbeiten darf, wenn man sich nicht an die Sicherheitsvorschriften h&amp;#228;lt. Eines unserer Hauptaugenmerke liegt darin, einander bei der &amp;#220;berpr&amp;#252;fung zu helfen, auswirkt: „Die Schulung wird sicherlich dazu beitragen, den Standard anzuheben, vor allem, weil in Zukunft alle neuen Mitarbeiter sie absolvieren m&amp;#252;ssen, ehe wir sie zu den Standorten mitnehmen.“ Laut Claus Christensen ist auch die Tatsache, dass die obere F&amp;#252;hrungsebene viel Wert auf den Bereich Sicherheit legt, von gro&amp;#223;er Bedeutung. „Ohne die Unterst&amp;#252;tzung der F&amp;#252;hrungsebene w&amp;#228;re eine so gro&amp;#223;e Ver&amp;#228;nderung in der allgemeinen Einstellung, wie wir sie in den letzten Jahren erlebt haben, gar nicht m&amp;#246;glich gewesen. Die Worte werden eben durch konkrete Ma&amp;#223;nahmen unterst&amp;#252;tzt – und sind nicht nur hei&amp;#223;e Luft.“ 51</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=52</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=52</link><title>Vestas Win[d] Page 52</title><description>Grundlagen f&amp;#252;r die Verbesserung Geringere Konstruktions- und Installationskosten, eine stabile elektrische Leistung, bessere Dokumentation und h&amp;#246;here Sicherheit sind die Vorteile eines neuen elektrischen Erdungssystems f&amp;#252;r die Windenergieanlagen von Vestas. 52</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=53</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=53</link><title>Vestas Win[d] Page 53</title><description>Ein neues, von Vestas entwickeltes Erdungssystem k&amp;#246;nnte die Kosten f&amp;#252;r die Installation einer Windenergieanlage um mehrere Tausend Euro bzw. Dollar senken. Dar&amp;#252;ber hinaus vereinfacht es das Dokumentationsverfahren sowohl f&amp;#252;r Kunden als auch f&amp;#252;r die Vestas Vertriebsniederlassungen erheblich. Das neue System verbessert au&amp;#223;erdem die Sicherheit und Zuverl&amp;#228;ssigkeit einzelner Windenergieanlagen und ganzer Windparks. Das Vestas Erdungssystem basiert auf zwei grundlegenden Ideen: die Nutzung des Anlagenfundaments als Haupterdungsverbindung und die Verbindung der Erdungsverbindungen aller Anlagen an einem Standort. Das klingt zun&amp;#228;chst einfach, doch kombiniert mit diversen anderen Verbesserungen an der Erdungstechnik ist es neuartig genug, um die Basis f&amp;#252;r eine Patentanmeldung zu bilden, erkl&amp;#228;rt Niels Birch Mogensen von der Gruppe Power Components in der Abteilung Vestas Technology. Power Components hat diese neue Technologie mit Unterst&amp;#252;tzung aus der Abteilung Vestas Towers und den Vertriebsniederlassungen entwickelt. Minimieren Sie Ihr Potenzial F&amp;#252;r den sicheren Betrieb jeglicher elektrischer Ger&amp;#228;te – einschlie&amp;#223;lich Windenergieanlagen – ist die Erdung unerl&amp;#228;sslich. Eine Erdverbin- dung ist eine elektrische Verbindung zwischen der Anlage und der Erde; sie bietet Schutz vor den Auswirkungen eines Blitzschlags und vor elektrischen St&amp;#246;rungen, indem unerw&amp;#252;nschter Strom sicher in die Erde abgeleitet wird. Ohne effektives Erdungssystem kann ein Blitzschlag oder eine elektrische St&amp;#246;rung zum Tod von Menschen und zur Besch&amp;#228;digung der Anlage f&amp;#252;hren. Eine Herausforderung bei der Auslegung eines Erdungssystems besteht nach Erkl&amp;#228;rung von Niels Birch Mogensen darin, dass im Fall einer St&amp;#246;rung alles auf einem sicheren Spannungsniveau bleiben muss. Wenn eine Windenergieanlage Blitzstr&amp;#246;men von bis zu 53</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=54</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=54</link><title>Vestas Win[d] Page 54</title><description>Haupterdungsschiene Horizontale Erdungsverbindung zur n&amp;#228;chsten Anlage Horizontale Erdungsverbindung zur n&amp;#228;chsten Anlage/Umspannwerk Min. 0,9m (3 Ft) Min. 0,9m (3 Ft) Min. 40m (Min. 44 Yd) Fundament-Erdung Min. 40m (Min. 44 Yd) Schematische Zeichnung des neuen Erdungssystems. mehreren Hunderttausend Ampere ausgesetzt ist, muss das Erdungssystem die Entstehung gef&amp;#228;hrlicher Differenzen in dem elektrischen Potenzial zwischen verschiedenen Teilen der Konstruktion verhindern. Ber&amp;#252;hrt ein Mensch den Turm, w&amp;#228;hrend ein Blitz in die Anlage einschl&amp;#228;gt, kann die induzierte Spannung t&amp;#246;dlich sein, auch wenn das Erdungssystem die Anlage selbst vor Besch&amp;#228;digung sch&amp;#252;tzen kann. Im schlimmsten Fall kann aufgrund durch den Boden ﬂie&amp;#223;enden Stroms sogar zwischen den F&amp;#252;&amp;#223;en einer Person, die viele Meter von der Anlage entfernt steht, eine gef&amp;#228;hrliche Spannung entstehen. Das neue Vestas Erdungssystem reduziert diese Risiken auf das absolute Minimum. Neue Standards sorgen f&amp;#252;r Flexibilit&amp;#228;t Von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC, siehe auch Erdungsvorschriften) aufgestellte Normen regulieren die Auslegung von Erdungssystemen. Die traditionelle Erdungsmethode, wie sie f&amp;#252;r Vestas Anlagen bisher angewandt wurde, bestand darin, kupferbeschichtete Stahlst&amp;#228;be in die Erde zu treiben, bis der elektrische Widerstand unter einem bestimmten Wert lag. Im Falle trockener oder steiniger B&amp;#246;den k&amp;#246;nnen f&amp;#252;r diese Erdungsart ein Dutzend St&amp;#228;be oder mehr n&amp;#246;tig sein, gibt Niels Birch Mogensen an, von denen jeder bis zu 100 Meter tief gef&amp;#252;hrt wird. Diese Installation ist teuer und es l&amp;#228;sst sich nur schwer vorhersagen, wie viel Arbeit daf&amp;#252;r jeweils erforderlich sein wird. Und da die konventionelle Erdung gro&amp;#223;teils in der Verantwortung der Kunden liegt, stellt zu diesem Thema jeder neue Kunde die gleichen Fragen, wie aus den Vestas Vertriebsniederlassungen zu erfahren war. Aktuelle Ver&amp;#228;nderungen an den IECNormen erm&amp;#246;glichen mehr Flexibilit&amp;#228;t in der Auslegung von Erdungssystemen und legen den Schwerpunkt verst&amp;#228;rkt auf Leistung unter realen Bedingungen. Vestas hat sich die Tatsache zunutze gemacht, dass traditionelle Erdungsverbindungen nach dem Prinzip der Erdungsst&amp;#228;be nicht mehr vorgeschrieben sind. „Wir haben aus dem gesamten Fundament der Anlage – einem massiven, stahlverst&amp;#228;rkten, 15 oder sogar 20 Quadratmeter gro&amp;#223;en Betonunterbau – eine einzige gro&amp;#223;e Erdungsverbindung gemacht und jede Anlage in einem einzigen gro&amp;#223;en Erdungssystem verbunden“, so Niels Birch Mogensen. Eine handfeste L&amp;#246;sung Bei dem neuen System wird ein Erdungsleiter aus Kupfer in das Betonfundament gegossen, nachdem er mit jedem der mehreren hundert st&amp;#228;hlernen Bewehrungsst&amp;#228;be im Beton verbunden wurde. Vestas hat auch f&amp;#252;r die h&amp;#246;heren, engeren Fundamente, wie sie in Nordamerika oft verwendet werden, ein &amp;#228;hnliches System entwickelt. Im Falle eines Blitzschlags oder einer St&amp;#246;rung verhindern die gro&amp;#223;e Fl&amp;#228;che und die einheitliche Auslegung der Stahlkonstruktion des Fundaments gef&amp;#228;hrliche Spannungsgef&amp;#228;lle im Boden. „Selbst wenn die Spannung der gesamten Anlage steigt, w&amp;#228;re jemand, der sich in der N&amp;#228;he des Turms bef&amp;#228;nde oder ihn ber&amp;#252;hrte, genauso wenig gef&amp;#228;hrdet wie ein Vogel auf einer Hochspannungsleitung“, sagt Niels Birch Mogensen. „Solange sich alles um einen herum auf dem gleichen Spannungsniveau beﬁndet, ist man sicher. Es sind die Spannungsunterschiede, die Stromﬂ&amp;#252;sse verursachen, und diese sind t&amp;#246;dlich.“ „Man kann nicht sagen, die alte Erdungsmethode sei unsicher gewesen”, f&amp;#228;hrt er fort. „Auch solche Systeme erf&amp;#252;llen noch alle Normen, wenn sie korrekt installiert sind. Der Unterschied liegt einfach darin, dass das Erdungssystem nicht in der direkten Verantwortung von Vestas lag, weil es kein Teil der Anlage war, selbst wenn es sich um ein schl&amp;#252;sselfertiges Projekt handelte. Mit dem neuen System &amp;#252;bernehmen wir in der Tat Verantwor- 54</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=55</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=55</link><title>Vestas Win[d] Page 55</title><description>Erdungsvorschriften Windenergieanlagen von Vestas einschlie&amp;#223;lich ihrer Erdungssysteme entsprechen den von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC; www.iec.ch) in Genf festgelegten Normen. Die einschl&amp;#228;gigen Normen f&amp;#252;r Erdung und Blitzschutz sind: ■ IEC 62305 (allgemeiner Blitzschutz) IEC 61400-24 (Blitzschutz f&amp;#252;r Windenergieanlagen) IEC 60364-5-54 (Erdung von Niederspannungsanlagen) IEC 61936-1 (Erdung von Hochspannungsanlagen) ■ tung f&amp;#252;r das Erdungssystem und, richtig, es bietet einen besseren Schutz.“ Der andere Teil des neuen Erdungssystems besteht aus einem Kupferkabel, das die einzelnen Windenergieanlagen untereinander sowie auch mit dem Umspannwerk verbindet. Abgesehen davon, dass alle IEC-Vorgaben f&amp;#252;r die Auslegung von Erdungssystemen erf&amp;#252;llt werden, schafft dies zus&amp;#228;tzlich einen Blitzschutz f&amp;#252;r die Hochspannungskabel, die den Strom von den Anlagen wegtransportieren, und sorgt f&amp;#252;r eine verl&amp;#228;sslichere Fehlererkennung im Umspannwerk. „Diese Art der Verschaltung wird &amp;#252;blicherweise von den Netzbetreibern vorgeschrieben“, erkl&amp;#228;rt Niels Birch Mogensen, „aber in der Vergangenheit war ihre genaue Funktion oft nicht klar. Indem die Ausgleichleitung der Windenergieanlagen zu einem festen Bestandteil des Erdungssystems gemacht werden, werden technische Transparenz, erh&amp;#246;hte Sicherheit und Kosteneinsparungen m&amp;#246;glich.“ Einfacher und kosteng&amp;#252;nstiger Das neue Erdungssystem wird von dem Auftragnehmer f&amp;#252;r das Fundament installiert, so dass kein Elektrounternehmer mehr daf&amp;#252;r ben&amp;#246;tigt wird. Es sorgt unmittelbar nach der Betonierung f&amp;#252;r eine zuverl&amp;#228;ssige Erdung. Wenn der Boden in hohem Ma&amp;#223;e leitf&amp;#228;hig ist, sind die Kosten nicht h&amp;#246;her als bei der traditionellen Erdung, und bei schlechten B&amp;#246;den kann es erheblich g&amp;#252;nstiger sein. Da das neue System standardisiert ist, beseitigt es Unklarheiten hinsichtlich der Erdungsverfahren und verbessert die Dokumentation erheblich. Der Kunde erh&amp;#228;lt einfach eine Reihe von Unterlagen, die belegen, dass das System der Norm IEC 62305 (siehe Erdungsvorschriften) und damit verbundenen Normen entspricht. Das System ist dennoch ﬂexibel genug, um an besondere Anforderungen einzelner Kunden oder Netzbetreiber angepasst zu werden. In der Vergangenheit ben&amp;#246;tigten die verschiedenen elektrischen Systeme in der Windenergieanlage oft getrennte Erdungssysteme. Die neue Auslegung ersetzt diese durch ein zusammengefasstes System, das nicht nur besseren Schutz vor Blitzschlag, Fehlern und elektrischen St&amp;#246;rungen bietet, sondern auch h&amp;#246;here Sicherheit f&amp;#252;r die Menschen, die an oder in der N&amp;#228;he der Anlage arbeiten. Niels Birch Mogensen formuliert es so: „Erdung mag kein sehr reizvolles Thema sein, aber ein wichtiges – und dies ist ein gro&amp;#223;er Schritt nach vorn f&amp;#252;r den Betrieb sicherer und stabiler Windenergieanlagen.” ■ ■ IEC 62305 ist eine neue Norm, die in f&amp;#252;nf Teilen die Grundlagen folgender Themen behandelt: Schutzkonstruktionen gegen Blitzschlag; Risikomanagement; Sachsch&amp;#228;den und Lebensgefahr; elektrische und elektronische Systeme innerhalb von Konstruktionen; Telekommunikations- und Stromleitungsdienste. IEC 62305 ersetzt und erweitert die vorherige Blitzschutznorm, IEC 61024, und bildet des Weiteren die Grundlage f&amp;#252;r eine neue Europ&amp;#228;ische Norm, EN 62305:2006. Im Vergleich zu ihren Vorg&amp;#228;ngernormen bietet IEC 62305 mehr Flexibilit&amp;#228;t und genau diese Eigenschaft hat das neue Vestas Erdungssystem erm&amp;#246;glicht. Vestas ist Mitglied in dem Ausschuss, der an einer Neuauﬂage der Blitzschutznorm speziell f&amp;#252;r Windenergieanlagen arbeitet, der IEC 61400-24. 55</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=56</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=56</link><title>Vestas Win[d] Page 56</title><description>Auszeichnungen in Frankreich und China Mit der Verleihung zweier renommierter Auszeichnungen ging ein erfolgreiches Jahr 2007 zu Ende. Die Vertriebsgesellschaft Vestas France erhielt eine Auszeichnung f&amp;#252;r das Engagement des Unternehmens in Frankreich, und Vestas Asia Paciﬁc konnte sich dar&amp;#252;ber freuen, dass der Einsatz f&amp;#252;r den Ausbau der Windenergiebranche in China von Erfolg gekr&amp;#246;nt ist. 56</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=57</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=57</link><title>Vestas Win[d] Page 57</title><description>Im Dezember erhielten Vestas und zehn weitere Unternehmen eine Auszeichnung f&amp;#252;r ihr besonderes Engagement in China. Der Verband zur F&amp;#246;rderung der d&amp;#228;nisch-franz&amp;#246;sischen Handelsbeziehungen vergab seinen Exportpreis 2007 an Vestas France. Die Verleihung fand am 9. Januar 2008 in der franz&amp;#246;sischen Botschaft in Kopenhagen statt. Ihre Exzellenz B&amp;#233;reng&amp;#232;re Quincy, die franz&amp;#246;sische Botschafterin in D&amp;#228;nemark, und Gunnar Riberholdt, der Botschafter der Handelskammer, &amp;#252;berreichten die Auszeichnung an Nicolas Wolff, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas France. Bei der Zeremonie ging Botschafterin Quincy auf die Veranstaltung Grenelle de L’Environnement (Runder Tisch Umwelt) ein, die Ende 2007 in Paris stattfand, und betonte die klare politische Verpﬂichtung zur Nutzung nachhaltiger Energie (25% im Jahr 2020). Sie sprach au&amp;#223;erdem &amp;#252;ber den Klimagipfel 2009 und die zentrale Rolle, die D&amp;#228;nemark dank f&amp;#252;hrender Unternehmen wie Vestas in diesem Zusammenhang &amp;#252;bernehmen kann. „Es erf&amp;#252;llt uns mit Stolz, diesen Preis entgegenzunehmen”, erkl&amp;#228;rte Nicolas Wolff. „Er stellt eine Belohnung f&amp;#252;r unsere kontinuierlichen Bem&amp;#252;hungen dar, Vestas als das f&amp;#252;hrende Unternehmen auf dem noch sehr jungen franz&amp;#246;sischen Windenergiemarkt zu etablieren.” Die d&amp;#228;nisch-franz&amp;#246;sische Handelskammer wurde von einer Reihe wirtschaftlich f&amp;#252;hrender Akteure und Unternehmen aus D&amp;#228;nemark und Frankreich gegr&amp;#252;ndet. Der Exportpreis wird jedes Jahr einem d&amp;#228;nischen Unternehmen verliehen, das nach Frankreich exportiert. Zu den Unternehmen, die den Exportpreis der d&amp;#228;nisch-franz&amp;#246;sischen Handelskammer bereits erhalten haben, z&amp;#228;hlen zum Beispiel Bo Concept (2006) und Lundbeck France S.A. (2000). Auszeichnung f&amp;#252;r besondere Leistungen in China Am 7. Dezember erhielten elf Unternehmen aus Japan, D&amp;#228;nemark, den USA, Gro&amp;#223;britannien, Malaysia und S&amp;#252;dkorea die Auszeichnung „TEDA Special Contributions Award”. Dieser Preis wird einmal j&amp;#228;hrlich an Unternehmen vergeben, die sich aktiv an der Zusammenar- beit mit dem Wirtschaftsraum TEDA, einer der wichtigsten Entwicklungsinitiativen Chinas, beteiligen. In diesem Jahr geh&amp;#246;rte auch Vestas zu den Preistr&amp;#228;gern. „Vestas erh&amp;#228;lt diese Auszeichnung aus zwei Gr&amp;#252;nden. Zum einen haben wir unseren Investitionsplan &amp;#252;bererf&amp;#252;llt – wir haben st&amp;#228;rker investiert und mehr Mitarbeiter eingestellt als wir zugesagt hatten; zum zweiten arbeiten wir sehr erfolgreich mit den Beh&amp;#246;rden der TEDA zusammen“, so J&amp;#248;rn Dalsgaard, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer der Vestas-Werke in Tianjin. J&amp;#248;rn Dalsgaard wurde bei der Verleihungszeremonie als Vertreter der elf TEDA-Preistr&amp;#228;ger um eine Rede gebeten. Bei der Veranstaltung waren nicht nur die Vertreter der elf ausgezeichneten Unternehmen anwesend, sondern auch 40 Mitglieder der TEDA-Handelskammer in Tianjin, Vertreter der chinesischen Regierung sowie die lokalen Medien. 57</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=58</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=58</link><title>Vestas Win[d] Page 58</title><description /><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=59</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=59</link><title>Vestas Win[d] Page 59</title><description>Wie w&amp;#228;re es mit konkurrenzf&amp;#228;hig, planungssicher, unabh&amp;#228;ngig, schnell und sauber? Moderne Energien. Die Natur hat uns den Wind gegeben. Nun ist es an der Zeit, dies f&amp;#252;r moderne Energien zu nutzen, und am besten beginnen wir damit gleich heute.</description><a10:updated>2008-02-25T13:31:06+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=60</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasWind/DE/1108/?Page=60</link><title>Vestas Win[d] Page 60</title><description>Kontaktinformationen Vestas Northern Europe +45 97 30 00 00 Vertrieb und Service in Gro&amp;#223;britannien, Irland, Skandinavien, Polen und im Baltikum. Vestas Central Europe +49 4841 9710 Vertrieb und Service in Deutschland, &amp;#214;sterreich, den Benelux-L&amp;#228;ndern, Russland und Osteuropa. Vestas Mediterranean +34 902 41 98 00 Vertrieb und Service in den L&amp;#228;ndern des Mittelmeerraumes, dem Nahen Osten, Lateinamerika, der Karibik und Nord- und Westafrika. 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