<?xml version="1.0" encoding="utf-16"?><rss xmlns:a10="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>VestasInside</title><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/RSS.ashx</link><description>VestasInside Pages</description><lastBuildDate>Mon, 02 Nov 2009 10:02:48 +0100</lastBuildDate><a10:id>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/</a10:id><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=1</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=1</link><title>VestasInside Page 1</title><description>Nr. 3, 2009 Von Vestas in den Weltraum Die Mauern einrei&amp;#223;en 864 Kilometer Windenergieanlagen Den Sturm &amp;#252;berstehen</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=2</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=2</link><title>VestasInside Page 2</title><description>Das h&amp;#246;chste Ziel / N&amp;#228;chste Station Weltraum Viele Jungen tr&amp;#228;umen davon, einmal in den Weltraum zu ﬂiegen. Der ehemalige Vestas-Mitarbeiter Andreas Mogensen hat diesen Traum nie aufgegeben und wird jetzt D&amp;#228;nemarks erster Astronaut. Seite 4 Nach dem Sturm Mikael Lodberg Pedersen, ein erfahrener Fischer, arbeitet in der Rotorblattfabrik in Lem, D&amp;#228;nemark. In all den Jahren auf See hat er jedoch nie einen Sturm wie den erlebt, der ihn und seine Kollegen mit der Nachricht der bevorstehenden K&amp;#252;ndigungen traf. Seite 6 Das Zentrum der Ideen Tausende von Windenergieanlagen sicher an Orte auf der ganzen Welt zu transportieren ist keine einfache Angelegenheit. Damit Vestas auch hier hervorragende Arbeit leisten kann, m&amp;#252;ssen die besten Ideen zusammen kommen. Seite 13 Line, Mark und der Riese im Untergescho&amp;#223; Niemand bei Vestas verf&amp;#252;gt &amp;#252;ber mehr Rechenleistung als die Meteorologen Line und Mark, die dadurch f&amp;#252;r viele Jahre im Voraus sogar auf lokaler Ebene Vorhersagen treffen k&amp;#246;nnen. Seite 20 2 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=3</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=3</link><title>VestasInside Page 3</title><description>Bereit f&amp;#252;r die Zukunft Wenn ich auf das erste Halbjahr des Jahres 2009 zur&amp;#252;ckblicke, &amp;#252;berschattet ein Ereignis alles andere: die schwere und unangenehme Entscheidung, mehr als 1.700 unserer qualiﬁzierten Angestellten in D&amp;#228;nemark und Gro&amp;#223;britannien zu entlassen. F&amp;#252;r uns sind Entlassungen der allerletzte Ausweg. Aber in diesem Fall war es leider die einzig sinnvolle Entscheidung, um die weitere Entwicklung und Wettbewerbsf&amp;#228;higkeit von Vestas auch in der Zukunft sicherzustellen. Die Entscheidung hat uns schwer getroffen und ich verstehe den Frust, der mit den Entlassungen einhergeht, sehr gut. Gleichzeitig m&amp;#246;chte ich allen Beteiligten f&amp;#252;r die Bew&amp;#228;ltigung dieser schwierigen Situation meinen gr&amp;#246;&amp;#223;ten Respekt aussprechen. Wenn wir einen Blick in die Zukunft werfen, gibt es gl&amp;#252;cklicherweise Anzeichen daf&amp;#252;r, dass wir das Jahr 2009 auch in guter Erinnerung behalten k&amp;#246;nnen. Obwohl es f&amp;#252;r unsere Kunden seit Herbst 2008 aufgrund der langwierigen Finanzkrise immer schwieriger wird, ihre Windenergieprojekte zu ﬁnanzieren, ist die politische Unterst&amp;#252;tzung f&amp;#252;r moderne Energien st&amp;#228;rker als je zuvor. Aus gutem Grund. In Klimaund Energiefragen sieht die Welt einer globalen Herausforderung entgegen, neben der die gegenw&amp;#228;rtigen Finanzturbulenzen wie das reinste Vergn&amp;#252;gen erscheinen. Eine weltweite Energieversorgung ohne gleichzeitige Beeintr&amp;#228;chtigung der Umwelt und des Klimas ist und bleibt eine enorme Herausforderung. Wie wir wissen, hat die Windenergie das Potenzial, bei der Bew&amp;#228;ltigung dieser Herausforderung eine zentrale Rolle zu spielen. Aus diesem Grund steht unserem speziellen Bereich im Energiesektor eine gl&amp;#228;nzende Zukunft bevor. Bereits beim Kopenhagener Klimagipfel im kommenden Dezember wird die Windenergie erneut einen gro&amp;#223;en Schritt nach vorne machen k&amp;#246;nnen, um eine der Hauptenergiequellen der Zukunft zu werden. Dies k&amp;#246;nnte ebenso eine passende Gelegenheit sein, den 30. Jahrestag des Verkaufs der ersten Vestas-Windenergieanlage zu feiern. Schlie&amp;#223;lich m&amp;#246;chte ich euch allen f&amp;#252;r die gro&amp;#223;e M&amp;#252;he danken, die ihr jeden Tag in eure Arbeit steckt. Wenn wir auf das Jahr 2009 zur&amp;#252;ckblicken, wird dieser Einsatz das wirklich Entscheidende sein. Mit herzlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en Ditlev Engel Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender VestasInside 3</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=4</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=4</link><title>VestasInside Page 4</title><description>N&amp;#228;chste Station Weltraum Viele Jungen tr&amp;#228;umen davon, einmal in den Weltraum zu ﬂiegen. Der ehemalige Vestas-Mitarbeiter Andreas Mogensen hat diesen Traum nie aufgegeben und wird jetzt D&amp;#228;nemarks erster Astronaut „Die Vorstellung, den Mond zu betreten, hat mich schon immer fasziniert. Ungef&amp;#228;hr in der f&amp;#252;nften Klasse habe ich dann beschlossen, dass es genau das ist, was ich machen m&amp;#246;chte.“ Obwohl Andreas Mogensen erst 32 Jahre alt ist, muss er bis in das Jahr 1980 zur&amp;#252;ckdenken, um den Moment auszumachen, an dem er seine k&amp;#252;nftige Laufbahn beschloss. Im Mai dieses Jahres kam Andreas Mogensen der Verwirklichung seines Traums einen Schritt n&amp;#228;her. Die Europ&amp;#228;ische Weltraumorganisation (ESA) w&amp;#228;hlte ihn unter 8.412 hoffnungsvollen Bewerbern als einen von sechs neuen europ&amp;#228;ischen Astronauten aus. So wurde er zum ersten Astronauten D&amp;#228;nemarks. Ringk&amp;#248;bing und der Kongo Diese Wahl ist der H&amp;#246;hepunkt einer Karriere, die mit seinem Studium in London begann und ihn beruﬂich von Deutschland bis in den Kongo und in j&amp;#252;ngster Vergangenheit an das Weltraumzentrum im englischen Surrey f&amp;#252;hrte. Dort arbeitete er an Kontrollsystemen f&amp;#252;r Raumschiffe, die bei Mond- und Marsmissionen zum Einsatz kommen. Zwei Jahre lang schm&amp;#252;ckte das VestasLogo die Visitenkarten von Andreas. In der Zeit von 2001 bis 2003 arbeitete er in der Technologieabteilung im d&amp;#228;nischen Ringk&amp;#248;bing an der Entwicklung und Pr&amp;#252;fung von Softwaresystemen f&amp;#252;r Komponenten, wie bspw. der Pitchregelung der V80-und V90-Rotorbl&amp;#228;tter. „Ich war bei Vestas in Ringk&amp;#248;bing Teil eines jungen und international 4 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=5</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=5</link><title>VestasInside Page 5</title><description>Nach den Sternen greifen Andreas Enevold Mogensen ist 32 Jahre alt. Er hat bereits in Singapur, D&amp;#228;nemark, Deutschland, Thailand, Portugal, dem Kongo und den Vereinigten Staaten gelebt. In den Jahren 2001 bis 2003 arbeitete er im d&amp;#228;nischen Ringk&amp;#248;bing f&amp;#252;r Vestas. In j&amp;#252;ngster Vergangenheit war er am Weltraumzentrum der Universit&amp;#228;t von Surrey in England besch&amp;#228;ftigt. Im Mai 2009 wurde er als erster D&amp;#228;ne von der Europ&amp;#228;ischen Weltraumorganisation (ESA) als Astronaut ausgew&amp;#228;hlt. Harte Arbeit, spannende Belohnung W&amp;#228;hrend seiner Zeit bei Vestas hat Andreas’ Traum bei seinen damaligen Kollegen gro&amp;#223;en Eindruck hinterlassen. Andreas verlie&amp;#223; dann das Unternehmen, um an der Universit&amp;#228;t Texas seine Doktorarbeit zu schreiben. Viele seiner damaligen Kollegen, die heute noch bei Vestas sind, sind mit ihm in Kontakt geblieben. „Ein ehemaliger Kollege dachte sofort an mich, als er h&amp;#246;rte, dass ein d&amp;#228;nischer Astronaut ausgew&amp;#228;hlt worden sei. Er hat sich gleich an meinen Traum erinnert und meinen Namen gegoo- „Das Training wird in Texas und Moskau stattﬁnden. Der Kurs beinhaltet auch einen Parabelﬂug mit simulierter Schwerelosigkeit sowie ein &amp;#220;berlebenstraining. Es wird also sicherlich harte Arbeit, aber bestimmt nicht langweilig“, sagt er l&amp;#228;chelnd. F&amp;#252;r ihn bietet der Job die perfekte Kombination: Er erm&amp;#246;glicht es, sein Fachgebiet zu vertiefen und auszubauen sowie Erfahrungen zu sammeln und Herausforderungen zu meistern, die seine Abenteuerlust befriedigen. „Das ist eine einmalige Gelegenheit f&amp;#252;r mich. Ich werde alles daf&amp;#252;r tun, meinen Traum zu verwirklichen und in den Weltraum zu ﬂiegen.“ i aufgestellten Teams und habe meine Zeit dort sehr genossen. Durch meine Arbeit f&amp;#252;r das Unternehmen habe ich viel &amp;#252;ber technische Regulierungssysteme gelernt, was ich sp&amp;#228;ter in anderen Jobs gut einbringen konnte.“ gelt“, erz&amp;#228;hlt Andreas Mogensen, der sich jetzt auf ein intensives Trainingsprogramm freuen kann, bevor – so hofft er – endlich seine Weltraummission beginnt. ins defacts VestasInside 5</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=6</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=6</link><title>VestasInside Page 6</title><description>Nach dem Sturm Mikael Lodberg Pedersen, ein erfahrener Fischer, arbeitet in der Rotorblattfabrik in Lem, D&amp;#228;nemark. In all den Jahren auf See hat er jedoch nie einen Sturm wie den erlebt, der ihn und seine Kollegen mit der Nachricht der bevorstehenden K&amp;#252;ndigungen traf „Es hat mich tief getroffen. Ich war von meiner eigenen Reaktion sehr &amp;#252;berrascht“, erz&amp;#228;hlt Mikael Lodberg Pedersen, w&amp;#228;hrend er &amp;#252;ber den regennassen Parkplatz vor der Rotorblattfabrik in Lem, D&amp;#228;nemark, blickt. Nachdem er viele Jahre als Fischer gearbeitet hatte, nahm Mikael 1994 die Arbeit bei Vestas auf und ist seitdem dort t&amp;#228;tig. F&amp;#252;r ihn gibt es keinen Zweifel: die vergangenen Monate waren die schwersten seines Lebens. Alles begann am 28. April mit der Ank&amp;#252;ndigung, aufgrund fallender Verkaufszahlen auf den nordeurop&amp;#228;ischen M&amp;#228;rkten 1.900 Stellen in D&amp;#228;nemark und Gro&amp;#223;britannien zu streichen. Diese Nachricht war besonders f&amp;#252;r die Belegschaft in Lem ein schwerer Schlag, da viele der dortigen Stellen gestrichen werden sollten. Es folgten einige schwierige Wochen, bis die Namen der Kollegen bekannt gegeben wurden, die das Unternehmen w&amp;#252;rden verlassen m&amp;#252;ssen. Die Ungewissheit machte dem 52-j&amp;#228;hrigen Mikael, der in seinem Team f&amp;#252;r die Qualit&amp;#228;tssicherung zust&amp;#228;ndig ist, schwer zu schaffen. „Nachts lag ich lange wach und fragte mich, was passieren w&amp;#252;rde, wenn man mich entlie&amp;#223;e. Was w&amp;#252;rde ich meinen Kindern sagen und wo eine neue Arbeit ﬁnden? Das alles hat mich sehr belastet, und ich f&amp;#252;hlte mich ersch&amp;#246;pfter als jemals zuvor in meinem Leben“, erinnert er sich. Trauer und Erleichterung Anfang Mai wurden in der Fabrik schlie&amp;#223;lich die Namen derjenigen bekannt gegeben, die ihre Stelle verlieren w&amp;#252;rden. „Ich erinnere mich noch sehr gut an jenen Montag“, erz&amp;#228;hlt Mikael. „Am liebsten h&amp;#228;tte ich mich v&amp;#246;llig zur&amp;#252;ckgezogen und alles verdr&amp;#228;ngt. Doch die Realit&amp;#228;t war eine ganz andere.“ An diesem Tag wurden ca. 250 Tages- und Nachtschichtmitarbeiter der Abteilung f&amp;#252;r Rotorblattschalen zusammengerufen und es wurde angek&amp;#252;ndigt, dass 121 von ihnen in Zukunft nicht mehr bei Vestas arbeiten w&amp;#252;rden. Mikaels Name stand nicht auf der Liste. „Innerlich machte ich Freudenspr&amp;#252;nge, da ich immer noch auf der Gehaltsliste stand. Gleichzeitig tat es mir jedoch f&amp;#252;r all jene Kollegen leid, denen gek&amp;#252;ndigt worden war. Ich war traurig, dass ich nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten w&amp;#252;rde. An diesem Tag weinte ich im Auto auf dem Weg nach Hause. Es waren Freudentr&amp;#228;nen und gleichzeitig auch Tr&amp;#228;nen der Trauer f&amp;#252;r die Kollegen, die ihre Arbeitspl&amp;#228;tze verloren hatten“, erz&amp;#228;hlt Mikael, dem es inzwischen gelungen ist, etwas Abstand zwischen sich und die Ereignisse zu bringen. „Das war ein sehr trauriger Prozess, der jeden betraf. Ich glaube jedoch, dass Vestas es sehr korrekt gehandhabt hat. Es wurde Hilfe angeboten, wo dies m&amp;#246;glich war, und Vestas stellte sicher, dass alles auf eine w&amp;#252;rdevolle Art und Weise vonstatten ging“, sagt Mikael. „So bot das Unternehmen denjenigen, die ihren Arbeitsplatz verloren hatten, z. B. zus&amp;#228;tzliche Schulungen und/oder die Unterst&amp;#252;tzung eines Psychologen an. Mit diesem Angebot 6 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=7</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=7</link><title>VestasInside Page 7</title><description>ins defacts Am 28. April k&amp;#252;ndigte Vestas eine Anpassung der Produktionskapazit&amp;#228;ten in Nordeuropa an, die den Wegfall von 1.900 Arbeitspl&amp;#228;tzen in D&amp;#228;nemark und Gro&amp;#223;britannien zur Folge haben w&amp;#252;rde. Im Mai wurden in D&amp;#228;nemark insgesamt 1.142 Mitarbeiter entlassen. Vestas’ Rotorblattfabrik in Lem war am st&amp;#228;rksten betroffen. Dort verloren 545 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. sagte Vestas ganz deutlich: „Wir lassen Euch nicht einfach so h&amp;#228;ngen“ – das ist eine starke und wichtige Botschaft.“ Zeit f&amp;#252;r Gespr&amp;#228;che Am Morgen nach der Bekanntgabe der Namen wurde Mikael durch seinen Wecker geweckt. Es war das erste Mal seit Wochen, dass er vor Sorgen nicht die ganze Nacht &amp;#252;ber wachgelegen hatte. „Jeder musste sich sehr zusammenrei&amp;#223;en, um die ersten Tage danach gut durchzustehen, aber es geht von Tag zu Tag besser. Das Management der Fabrik war sehr verst&amp;#228;ndnisvoll und gab uns Zeit und Gelegenheit, die Geschehnisse miteinander zu besprechen und gemeinsam zu bew&amp;#228;ltigen“, erz&amp;#228;hlt Mikael und lobt die Angebote der Firma f&amp;#252;r die im Unternehmen verbleibende Belegschaft. „Jeder Mensch hat seine eigene Art, mit einer solchen Situation umzugehen. Einige haben das Bed&amp;#252;rfnis, viel dar&amp;#252;ber zu reden, w&amp;#228;hrend andere es ganz alleine oder mit Hilfe ihrer Familie bew&amp;#228;ltigen. Pers&amp;#246;nlich habe ich sehr viel &amp;#252;ber meine eigene Reaktionsweise in einer derartigen Situation gelernt. Ich sehe das als St&amp;#228;rke und positiven Nebeneffekt, der mir auch in anderen Situationen hilfreich sein kann.“ i VestasInside 7</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=8</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=8</link><title>VestasInside Page 8</title><description>Alltag ade! Im Mai wurden 61 Mitarbeiter bei Vestas Control Systems in Hammel entlassen. Solvej Fuglsang Thomsen ist eine von ihnen Es war an einem Montag im Mai als Solvej Fuglsang Thomsen die Nachricht erhielt – sie war unter den 1.142 Vestas-Mitarbeitern in D&amp;#228;nemark, die ihre Stelle infolge einer Anpassung der Produktionskapazit&amp;#228;ten in Nordeuropa verloren. „Nat&amp;#252;rlich war ich schockiert. Obgleich ich schon so eine Vorahnung hatte, dass es mich und unser Team treffen k&amp;#246;nnte“, berichtet die 29-j&amp;#228;hrige Solvej. Nach zwei Jahren als Mitarbeiterin auf Stundenbasis in der Elektronikfabrik in Aarhus wurde sie 2007 zur Teamleiterin der Nachtschicht ernannt. Genau eine der Positionen, die gef&amp;#228;hrdet waren, als Vestas im April mitteilte, dass ein Abbau der Mitarbeiterzahl in D&amp;#228;nemark und England notwendig sei. „Jeder war von der Entlassungsank&amp;#252;ndigung betroffen, deshalb haben wir uns sehr bem&amp;#252;ht, alle immer auf dem neuesten Stand zu halten und sicherzustellen, dass wir es nur mit Tatsachen zu tun hatten.“ Solvej leistete viele &amp;#220;berstunden bis zu dem Tag, an dem die Namen verk&amp;#252;ndet wurden. Ihrer war auch darunter. „Es war schwierig, und ich war traurig, da ich meine Arbeit sehr gern hatte. Betroffen war ich auch, weil ich das Gef&amp;#252;hl hatte, dass unser Team auf dem richtigen Weg war und dass wir einige wirklich gute Ergebnisse h&amp;#228;tten erzielen k&amp;#246;nnen, z. B. in Bezug auf die Qualit&amp;#228;t.“ Ein wichtiges Gespr&amp;#228;ch Die Zeit vor Bekanntgabe der Namen war auch nicht leicht. „Wenn das Unternehmen &amp;#196;nderungen vornimmt, die bedeuten, dass dein Posten wegf&amp;#228;llt, ist man aus gutem Grund nicht in diesen Prozess eingebunden. Es ist kein angenehmes Gef&amp;#252;hl zu wissen, es bahnt sich etwas an, aber nicht zu wissen, was genau es ist. Das Vertrauen zwischen dir und den anderen Managern ist in einer solchen Situation gebrochen. Aber das ist leider Teil dieses Prozesses“, sagt Solvej. In den Folgetagen musste jeder erst einmal langsam die Nachricht verdauen. Solvej erhielt viele Anrufe von VestasKollegen, die bleiben durften, und auch von Kollegen, denen wie ihr gek&amp;#252;ndigt wurde. Sie wandte sich an Freunde und ihre Familie und bat um Hilfe. „Ich musste einfach mit einem Unbeteiligten au&amp;#223;erhalb von Vestas sprechen“, erkl&amp;#228;rt sie. Sp&amp;#228;ter nahm sie dann das Angebot von Vestas an und sprach mit einem externen Berater. „Anfangs war ich nicht sehr geduldig, als es darum ging, meine F&amp;#228;higkeiten und Arbeitsm&amp;#246;glichkeiten einzusch&amp;#228;tzen. Es war jedoch gut, einmal innezuhalten und sich &amp;#252;ber die M&amp;#246;glichkeiten, die ich jetzt habe und &amp;#252;ber meine W&amp;#252;nsche bewusst zu werden“, erkl&amp;#228;rt sie. Die Beratungsgespr&amp;#228;che dauern noch an, aber sie hat sich bereits einen Stichtag gesetzt, an dem sie tats&amp;#228;chlich mit der Arbeitssuche anfangen will. „Zuerst jedoch fahre ich in den Sommerurlaub. Das brauche ich jetzt unbedingt.“ 8 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=9</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=9</link><title>VestasInside Page 9</title><description>Werden K&amp;#252;ndigungen ausgesprochen, sind Frustration und Entt&amp;#228;uschung nicht zu vermeiden. Wenn jedoch Unterst&amp;#252;tzung f&amp;#252;r die Angestellten – auch &amp;#252;ber den letzten Arbeitstag hinaus – angeboten wird, kann dies einen Schritt in die Zukunft bedeuten „Vestas hat Mitarbeiter entlassen, die beispielsweise 15 Jahre und l&amp;#228;nger f&amp;#252;r das Unternehmen gearbeitet und die viel M&amp;#252;he in ihre Arbeit gesteckt haben. Es ist verst&amp;#228;ndlich, dass man sich &amp;#228;rgert oder entt&amp;#228;uscht ist, wenn man dann ganz pl&amp;#246;tzlich ohne Arbeit dasteht. Ganz gleich wie gut vorbereitet und professionell der gesamte K&amp;#252;ndigungsprozess abl&amp;#228;uft.“ F&amp;#252;r Kim Hvid Thomsen, Shop Steward, gibt es keinen Grund daf&amp;#252;r, um das Thema herumzureden. Eine umfassende Entlassungswelle, wie es sie bei Vestas 2009 gab, ist nie eine angenehme Sache. Er betont jedoch schnell, dass Vestas viel Arbeit auf sich genommen hat, um sicherzustellen, dass der K&amp;#252;ndigungsprozess so reibungslos wie m&amp;#246;glich vonstatten ging, als klar wurde, dass das Unternehmen die Belegschaft in D&amp;#228;nemark zur&amp;#252;ckfahren musste. „Ich denke, dass sehr strukturiert vorgegangen wurde. Es ist jedoch unm&amp;#246;glich, Schwierigkeiten und Frustration v&amp;#246;llig zu vermeiden. Da so viele Arbeitspl&amp;#228;tze betroffen waren, hielten einige den K&amp;#252;ndigungsprozess f&amp;#252;r recht unpers&amp;#246;nlich und wollten genau erfahren, warum ausgerechnet ihr Name gefallen war“, berichtet Kim Hvid Thomsen. Die Zeit der Ungewissheit vor Zustellung der K&amp;#252;ndigungsschreiben bot am meisten Grund f&amp;#252;r Frustration. Daher hatte die schnelle Durchf&amp;#252;hrung des Entlassungsprozesses h&amp;#246;chste Priorit&amp;#228;t. „Niemand h&amp;#228;lt einem solchen Druck lange stand. Und obwohl es in einem solchen Fall nie schnell genug gehen kann, ist es dem Unternehmen – besonders in Hinblick auf die gro&amp;#223;e Zahl der betroffenen Arbeitnehmer – gelungen, alles sehr z&amp;#252;gig abzuwickeln“, sagt Kim Hvid Thomsen. Nachdem die Namen der Betroffenen genannt waren, bot Vestas allen gek&amp;#252;ndigten Produktionsmitarbeitern, einen Psychologen aufzusuchen und mit externen Beratern zu reden. Die externen Berater hatten den Auftrag, bei der Ausarbeitung von Kompetenzen zu unterst&amp;#252;tzen, Berufs- und Fortbildungspr&amp;#228;ferenzen abzukl&amp;#228;ren sowie bei der Arbeitsplatzsuche zu helfen. „Einige Mitarbeiter waren der Meinung, dass ihnen dies wenig n&amp;#252;tze. So hatten manche der Mitarbeiter auf Stundenbasis das Gef&amp;#252;hl, diese Ma&amp;#223;nahmen seien in erster Linie auf die Bed&amp;#252;rfnisse der Angestellten zugeschnitten. Andere wiederum waren der Meinung, dass sie dort n&amp;#252;tzliche Anregungen zum Weitermachen erhalten haben“, berichtet Kim Hvid Thomsen. Die Auswirkungen einer K&amp;#252;ndigung Jeder Mensch reagiert anders auf eine K&amp;#252;ndigung. Es gibt jedoch einige Reaktionsphasen, die man typischerweise in einem Fall durchl&amp;#228;uft, wenn man sich mit einer schonungslosen Tatsache, wie einem K&amp;#252;ndigungsschreiben, konfrontiert sieht. Schockphase Die erste Reaktion auf die Nachricht, dass man entlassen wird, ist der Schock. Ein Schock f&amp;#252;hrt dazu, dass man sich vor der Au&amp;#223;enwelt verschlie&amp;#223;t. Es ist m&amp;#246;glich, dass man zun&amp;#228;chst gar keine Reaktion sp&amp;#252;rt und dass Gesagtes nicht wirklich aufgenommen wird. Reaktionsphase Wenn der Schockzustand langsam nachl&amp;#228;sst, beginnt die Reaktionsphase, in der man z. B. &amp;#196;rger oder Niedergeschlagenheit empﬁndet. Gleichzeitig wird nach einer Erkl&amp;#228;rung daf&amp;#252;r gesucht, warum alles so gekommen ist und warum es ausgerechnet einen selbst getroffen hat. Verarbeitungsphase Das Geschehene wird langsam akzeptiert und man beginnt zu &amp;#252;berlegen, wie das Beste aus der Situation und den eigenen F&amp;#228;higkeiten gemacht werden kann. Es ist wahrscheinlich, dass man nach einem neuen Arbeitsplatz Ausschau h&amp;#228;lt. Neuorientierungsphase Man hat sich weiterentwickelt und nimmt eine gelassenere Haltung angesichts der K&amp;#252;ndigung ein. Neue Ziele wurden deﬁniert und eventuell eine neue T&amp;#228;tigkeit aufgenommen. Quelle: Peter Straadt, AS3 Outplacement i Der schwerste Tag ins defacts</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=10</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=10</link><title>VestasInside Page 10</title><description>Auf dem richtigen Weg R&amp;#252;cksichtnahme gegen&amp;#252;ber den Mitarbeitern, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, hat oberste Priorit&amp;#228;t – eine Entlassungswelle ist aber auch f&amp;#252;r diejenigen schwierig, die danach im Unternehmen verbleiben „Auch wenn ihr selbst euren Arbeitsplatz behalten habt, so habt ihr vielleicht doch etwas ganz anderes verloren: n&amp;#228;mlich gute Kollegen und Freunde und den Teamgeist in eurer Arbeitsgruppe“, erkl&amp;#228;rt Peter Straadt, einer der Partner in der Beratungsﬁrma AS3 Outplacement, die Vestas w&amp;#228;hrend des Entlassungsprozesses beratend zur Seite stand. Obwohl das Ganze nat&amp;#252;rlich diejenigen am schwersten trifft, die ihren Arbeitsplatz tats&amp;#228;chlich verlieren, so kann es doch auch f&amp;#252;r Mitarbeiter, die im Unternehmen verbleiben schwierig werden, wieder Spa&amp;#223; und Zufriedenheit bei der Arbeit zu ﬁnden. Aus diesem Grund bot man den Mitarbeitern der betroffenen Vestas-Abteilungen beispielsweise Gemeinschaftstreffen an, wo sie die M&amp;#246;glichkeit hatten, &amp;#252;ber die Wochen der Ungewissheit, den Verlust der Kollegen und die Zukunft zu sprechen. „Es kann sehr hilfreich sein, das Erlebte in Worte zu fassen.“ Dies ist ein entscheidender Punkt, der manchmal &amp;#252;bersehen wird, da das Hauptaugenmerk nat&amp;#252;rlich auf die entlassenen Mitarbeiter gerichtet ist“, erkl&amp;#228;rt Peter Straadt. Ditlev Engel, Pr&amp;#228;sident und CEO, lobte nach dem Abschluss des Entlassungsprozess besonders die betroffenen Fabriken f&amp;#252;r das gezeigte Verst&amp;#228;ndnis und die Professionalit&amp;#228;t sowie f&amp;#252;r die Bereitschaft, w&amp;#228;hrend dieser schwierigen Zeit in die Zukunft zu blicken. F&amp;#252;r diese gro&amp;#223;artige Einstellung zollt auch Kim Hvid Thomsen den Mitarbeitern seine Anerkennung. „Die Belegschaft ist erstaunlich gut mit der Situation umgegangen und hat sehr professionell reagiert, indem sie die Arbeit fortsetzte. Dies zeigt einmal mehr, dass wir gute und engagierte Kollegen haben“, erl&amp;#228;utert er. „Dennoch besch&amp;#228;ftigt diese Situation noch viele. Das ist nichts, was man von heute auf morgen so schnell hinter sich lassen kann.“ Das Unternehmen muss den Mitarbeitern daher Raum f&amp;#252;r Reaktionen geben – entweder in Form eines festen Rahmens bei Sitzungen oder auf eine zwanglosere Art und Weise, wie Peter Straadt erkl&amp;#228;rt. „Es ist wichtig, den Mitarbeitern Zeit zu geben, damit sie &amp;#252;ber die Situation sprechen k&amp;#246;nnen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Vestas gezeigt hat, wie selbstverst&amp;#228;ndlich es ist, sich f&amp;#252;r die Verarbeitung einer solchen Erfahrung Zeit zu nehmen“, schlussfolgert Straadt. Weitere Stimmen aus der Belegschaft: Welche Erfahrung habt Ihr im Zusammenhang mit den K&amp;#252;ndigungen gemacht? 10 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=11</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=11</link><title>VestasInside Page 11</title><description>„Wir wussten alle, dass etwas passieren w&amp;#252;rde. Die Spannung und die Nervosit&amp;#228;t stiegen von Woche zu Woche, da niemand genau wusste, wessen Name schlie&amp;#223;lich fallen w&amp;#252;rde. Ich f&amp;#252;r meinen Teil hatte keine Angst um den Verlust meines Arbeitsplatzes, vielmehr sorgte ich mich um meine Kollegen, ganz besonders um die, die z. B. gerade ein Haus gekauft hatten. An diesem Tag rief uns unser Chef zu sich und informierte uns dar&amp;#252;ber, dass unsere Arbeitspl&amp;#228;tze sicher seien. Das war nat&amp;#252;rlich eine gro&amp;#223;e Erleichterung. Gleichzeitig bedeutete es auch, dass wir wieder in die Zukunft blicken konnten. Ich denke, das Unternehmen hat den Entlassungsprozess auf eine anst&amp;#228;ndige Weise abgewickelt. Das machte es leichter f&amp;#252;r uns, weiterzumachen.“ Rikke Hvid Frederiksen Business Process Specialist, Environment Vestas Control Systems, Hammel, D&amp;#228;nemark „Wir haben den Ernst der Situation erst erkannt, als wir erfuhren, wie viele Arbeitspl&amp;#228;tze in unserer Abteilung von den K&amp;#252;ndigungen betroffen waren. Bis zur Bekanntgabe der Namen war die Stimmung in der Abteilung sehr angespannt. Ich f&amp;#252;hlte mich auf eine neue, ungewohnte Weise ersch&amp;#246;pft, da ich viel Energie darauf verwandte, &amp;#252;ber die Zukunft nachzudenken. Der Tag, an dem die K&amp;#252;ndigungen ausgesprochen wurden, war wirklich sehr unangenehm. Uns blieb nichts anderes &amp;#252;brig, als das Beste zu hoffen. Ich war erleichtert, als alles vorbei war, aber nat&amp;#252;rlich taten mir auch meine Kollegen leid, die entlassen wurden. Es wird einige Zeit dauern, bis sich die Wogen wieder gegl&amp;#228;ttet haben. Ich glaube jedoch, dass es gut von Vestas war, Hilfestellung anzubieten. Und zwar nicht nur f&amp;#252;r diejenigen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, sondern auch f&amp;#252;r all jene, die bleiben konnten. Das best&amp;#228;tigt meine Ansicht, dass Vestas ein guter Arbeitgeber ist. Trotzdem fehlen mir die Kollegen, die nicht mehr hier arbeiten. Sowohl in beruﬂicher Hinsicht als auch in privater – schlie&amp;#223;lich waren sie meine Kollegen.“ Ulla Langelund, Spare Department, Vestas Blades, D&amp;#228;nemark „Als Manager musste ich sieben meiner eigenen Mitarbeiter entlassen. Das war keine angenehme Aufgabe. Als ich meinen Mitarbeitern gegen&amp;#252;bersa&amp;#223; und in die Gesichter jedes einzelnen blickte, war es nat&amp;#252;rlich unm&amp;#246;glich, nicht betroffen zu sein – ich war jedoch darauf vorbereitet, auch meine eigenen Gef&amp;#252;hle zu zeigen. Auf diese Art zollt man denjenigen, denen gek&amp;#252;ndigt wird, Respekt. Und Respekt ist mir sehr wichtig. Nat&amp;#252;rlich war es auch hilfreich, dass der gesamte Prozess so gut vorbereitet war und wir Manager viel Unterst&amp;#252;tzung bekamen. Dies bedeutete wiederum, dass auch wir gute Unterst&amp;#252;tzung bieten konnten. In den Wochen zwischen der ersten Entlassungsank&amp;#252;ndigung und der Bekanntgabe der Namen war die Stimmung sehr bedr&amp;#252;ckend. Als das Ganze dann schlie&amp;#223;lich vorbei war, herrschte eine fast sp&amp;#252;rbare Erleichterung.“ Kim Egsmark Hovesen Manager, Produktion 2 Vestas Control Systems, Hammel, D&amp;#228;nemark VestasInside 11</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=12</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=12</link><title>VestasInside Page 12</title><description>Vestas Quiz Vestas verlost ein Wochenende f&amp;#252;r zwei Personen Welches Land war 2009 der gr&amp;#246;&amp;#223;te Markt f&amp;#252;r Vestas? Die von den Mitarbeitern eingesendeten Antworten auf diese Frage unterschieden sich erheblich. Jeremy Holliday, Servicetechniker am Standort Wild Horse in Washington, wusste jedoch die richtige Antwort: die Vereinigten Staaten. Damit hat Jeremy Holliday zwei Konzertkarten gewonnen. Wenn Du den n&amp;#228;chsten Preis gewinnen m&amp;#246;chtest – ein Wochenende f&amp;#252;r zwei Personen – musst Du nur die folgende Frage richtig beantworten: Vestas hat ehrgeizige Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien. Wie hoch soll im Jahr 2010 der Anteil des Stromverbrauchs sein, den Vestas selber mit erneuerbaren Energien abdecken m&amp;#246;chte? a) 50 Prozent b) 70 Prozent c) 90 Prozent Sende Deine Antwort bis sp&amp;#228;testens zum 1. Oktober an vestasinside@vestas.com und sehe in der n&amp;#228;chsten Ausgabe von VestasInside nach, ob Du der gl&amp;#252;ckliche Gewinner bist. 12 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=13</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=13</link><title>VestasInside Page 13</title><description>Das Zentrum der Ideen Tausende von Windenergieanlagen sicher an Orte auf der ganzen Welt zu transportieren ist keine einfache Angelegenheit. Damit Vestas auch hier hervorragende Arbeit leisten kann, m&amp;#252;ssen die besten Ideen zusammen kommen. „Es ist gro&amp;#223;artig, einen 1.600 Meter langen Zug vorbeirollen zu sehen, der komplett mit Rotorbl&amp;#228;ttern von Vestas beladen ist.“ Die Begeisterung in der Stimme von Mette Heileskov B&amp;#252;low ist nicht zu &amp;#252;berh&amp;#246;ren, wenn sie &amp;#252;ber ihren Arbeitsbereich bei Vestas seit 1995 spricht: den sicheren Transport der Windenergieanlagen an Standorte auf der ganzen Welt. Mette Heileskov B&amp;#252;lows Weg leitet das Tranport &amp;amp; Logistics Excellence Centre, eins der acht Excellence Centres bei Vestas. Was genau m&amp;#246;chte sie dort erreichen? „Mein Ziel ist, dass wir in diesem Segment unserer Branche die Spitzenposition einnehmen. Und das k&amp;#246;nnen wir schaffen“, lautet ihre klare Antwort. Als Mette Heileskov B&amp;#252;low vor 14 Jahren begann, f&amp;#252;r Vestas zu arbeiten, war die Transportabteilung noch relativ &amp;#252;berschaubar. Um genau zu sein, war sie die einzige Mitarbeiterin. VestasInside 13</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=14</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=14</link><title>VestasInside Page 14</title><description>ins defacts 864 Kilometer Windenergieanlagen Als die ersten Windenergieanlagen von Vestas in den 1970er Jahren aus den Fertigungshallen rollten, wurden sie auf einem einzigen Lastwagen zu den Kunden transportiert. Heute haben sich die Zahlen etwas ge&amp;#228;ndert: Im Jahr 2008 hat Vestas 3.250 Windenergieanlagen verschifft. Wenn man diese Anlagen auf dem Seeweg transportieren w&amp;#252;rde, w&amp;#252;rden dazu 317 komplett beladene Schiffe ben&amp;#246;tigt werden. Mit der Eisenbahn w&amp;#252;rden die Windenergieanlagen bis zu 540 Wagons ben&amp;#246;tigen und sich &amp;#252;ber eine L&amp;#228;nge von 864 Kilometern erstrecken. „In dieser Abteilung herrschte von Anfang an ein gro&amp;#223;artiger Pioniergeist. Die Mitarbeiter aus dem Bereich Transport haben zahlreiche neue Systeme entwickelt und dabei oft L&amp;#246;sungen geschaffen, die niemand f&amp;#252;r m&amp;#246;glich gehalten h&amp;#228;tte“, so Mette weiter. „Ich erinnere mich noch daran, wie wir das erste gro&amp;#223;e Schiff f&amp;#252;r den japanischen Markt beladen haben. Wir standen am Kai und sahen zu, wie unsere neuen Werkzeuge zum ersten Mal zum Einsatz kamen – und das komplette Projekt hing von deren Funktionst&amp;#252;chtigkeit ab. Ich war so nerv&amp;#246;s, dass ich kaum zusehen konnte.“ Wachstumszuw&amp;#228;chse Seit dieser Zeit hat sich Vestas tiefgreifend ver&amp;#228;ndert. Heute hat jede Business Unit ihre eigene Transportabteilung, die mit der Entwicklung der Windenergieanlagen und des Umsatzes gewachsen ist. Genau dieses Wachstum macht das neue Excellence Centre erforderlich. „Es gibt bei uns weltweit so viele qualiﬁzierte Kollegen, die im Bereich Transport arbeiten und unz&amp;#228;hlige wertvolle Ideen zur Verbesserung unserer Arbeit einbringen. Bisher waren sie jedoch meist auf sich gestellt, weil Vestas so konzentriert auf das Wachstum war“, f&amp;#252;hrt Heileskov B&amp;#252;low aus. Sie selbst ist mit den Alltagssituationen in den Business Units voll und ganz vertraut, da sie zuvor in der Transportabteilung bei Vestas Americas t&amp;#228;tig war. Dort wirkte sie an der Entwicklung eines Gesamtsystems f&amp;#252;r den Schienenverkehr mit, das den Transport von Rotorbl&amp;#228;ttern, Maschinenh&amp;#228;usern, Naben und T&amp;#252;rmen im amerikanischen Eisenbahnnetz f&amp;#252;r Vestas wesentlich vereinfachte. Dieses System f&amp;#252;hrte gleichzeitig zu einer Verringerung der Transportkosten. 14 VestasInside i</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=15</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=15</link><title>VestasInside Page 15</title><description>Raum f&amp;#252;r Ideen Eine der Priorit&amp;#228;ten liegt f&amp;#252;r Mette Heileskov B&amp;#252;low darin, in enger Zusammenarbeit mit der Business Unit einheitliche Prozesse zu schaffen, um sicherzustellen, dass im gesamten Unternehmen die beste L&amp;#246;sung zum Einsatz kommt. „Wir m&amp;#252;ssen ein Gleichgewicht zwischen unserem Excellence Centre und den Vestas Business Units herstellen, das auch f&amp;#252;r ungew&amp;#246;hnliche Ideen Raum schafft. Nat&amp;#252;rlich d&amp;#252;rfen die einzelnen Business Units nicht dabei behindert werden, die speziﬁschen Anforderungen vor Ort zu beachten. Das richtige Gleichgewicht ist eine unerl&amp;#228;ssliche Voraussetzung, um die Qualit&amp;#228;t und die Efﬁzienz zu steigern und Kosten einzusparen. „So entwickeln wir Teamgeist, arbeiten grenz&amp;#252;bergreifend zusammen und tauschen gute Ideen aus, die allen Teilen von Vestas zu Gute kommen“, schlie&amp;#223;t sie. VestasInside 15</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=16</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=16</link><title>VestasInside Page 16</title><description>Prozesse und Lunchpakete Sogar bei der Vorbereitung eines Lunchpakets befolgt man einen Prozess. Bei Vestas gibt es tausende von Prozessen. Und jetzt ist die Zeit gekommen, sie auf Papier zu bringen 16 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=17</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=17</link><title>VestasInside Page 17</title><description>„Zuerst schneidet man eine Scheibe Brot ab, dann bestreicht man sie mit Butter.“ Thomas Ballegaard, Director Process Excellence, beginnt bei der Deﬁnition eines Prozesses ganz am Anfang. Er beschreibt den Prozess als eine Reihe von Handlungen, die man nacheinander ausf&amp;#252;hrt, wenn man beispielsweise ein Lunchpaket vorbereitet. Ganz so einfach ist es nat&amp;#252;rlich nicht, eine Windenergieanlage zu entwickeln, zu produzieren, zu verkaufen, zu errichten und zu warten. Genau aus diesem Grund ist es f&amp;#252;r Vestas von grundlegender Bedeutung, die Prozesse noch besser zu beschreiben, auszutauschen und weiterzuentwickeln, erkl&amp;#228;rt Thomas Ballegaard. Mit seinen Kollegen im Bereich Process Excellence soll er der gesamten Organisation dabei helfen, die Arbeitsweise der „Vestas-Maschine“ pr&amp;#228;zise zu beschreiben. Wenn ich meinen Job in- und auswendig kenne und ihn gut ausf&amp;#252;hre, warum sollte ich ihn dann mit einem Prozess beschreiben? „Weil sich so die M&amp;#246;glichkeit bietet, den eigenen Job aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, der m&amp;#246;glicherweise Bereiche aufdeckt, die noch optimiert werden k&amp;#246;nnen. Au&amp;#223;erdem wird es so einfacher, anderen den Prozess zu erkl&amp;#228;ren, beispielsweise einem neuen Kollegen. Wenn wir alle die Prozesse auf die gleiche Art und Weise beschreiben, kann man den eigenen Prozess mit dem von Kollegen der entsprechenden Bereiche an anderen Vestas-Standorten vergleichen. Wenn man also im Rotorblattwerk im deutschen Lauchhammer arbeitet und eine gro&amp;#223;artige Idee hat, ist es jetzt m&amp;#246;glich, diese mit den Kollegen aus den anderen Rotorblattwerken auszutauschen. So kann man die bestm&amp;#246;gliche L&amp;#246;sung ausw&amp;#228;hlen, die dann im gesamten Unternehmen zum Einsatz kommen soll.“ Bisher klappt doch alles gut. Warum wird den Prozessen auf einmal so hohe Bedeutung beigemessen? „Weil wir unsere Leistung kontinuierlich steigern und unsere Arbeitsweise optimieren m&amp;#252;ssen. Dadurch erh&amp;#246;hen wir die Qualit&amp;#228;t unserer Produkte, und wir k&amp;#246;nnen Kosten reduzieren und den Service verbessern. Die Prozesse unter Kontrolle zu bringen, ist dabei nicht der eigentliche Punkt. Aber es hilft dabei, best&amp;#228;ndig unsere Arbeitsweise zu hinterfragen. Nur so k&amp;#246;nnen wir uns kontinuierlich verbessern.“ Soll Vestas also jetzt eine Art McDonald’s werden, wo alle Arbeiten weltweit auf exakt die gleiche Art und Weise erledigt werden? Wird das nicht das Ende von Vestas‘ Kreativit&amp;#228;t und Pioniergeist bedeuten? „&amp;#220;berhaupt nicht – eher das Gegenteil ist der Fall. Eindeutige und klar deﬁnierte Prozesse schaffen mehr Raum f&amp;#252;r Entwicklung. Ich bin sicher, dass jeder Mitarbeiter von Vestas die Situation kennt, in der f&amp;#252;r eine Aufgabe keine klare Vorgehensweise feststeht. In diesen F&amp;#228;llen entwikkeln die Mitarbeiter selbst geeignete L&amp;#246;sungen. Wenn z. B. ein Servicetechniker ganz genau wei&amp;#223;, wie und in welcher Reihenfolge er eine bestimmte Aufgabe auszuf&amp;#252;hren hat, kann er seine Kapazit&amp;#228;ten auf andere Bereiche konzentrieren und dar&amp;#252;ber nachdenken, wie man die betreffende Aufgabe noch besser l&amp;#246;sen kann.“ ins defacts Im Laufe des Jahres 2009 werden alle Prozesse von Vestas in einem neuen Intranet-Portal geb&amp;#252;ndelt. Dieses Portal wird ab dem 1. September auf der Seite von Process Excellence abrufbar sein. VestasIndex &amp;gt; Vestas Excellence &amp;gt; Process Excellence i VestasInside 17</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=18</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=18</link><title>VestasInside Page 18</title><description>„Windenergie sollte kein Novum sein“ Martha Wyrsch, die erste weibliche Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrerin von Vestas, hat bei Vestas Americas die Z&amp;#252;gel in der Hand – und will Vestas dank ihrer Erfahrung auf die n&amp;#228;chste Erfolgsstufe bringen 18 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=19</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=19</link><title>VestasInside Page 19</title><description>Der erste Eindruck z&amp;#228;hlt und Martha Wyrsch, die neue Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrerin von Vestas Americas, hat einen eindeutig positiven Eindruck von ihren neuen Kollegen gewonnen. „Die Energie, der Enthusiasmus und die Leidenschaft, die die Mitarbeiter hier zeigen, ist ph&amp;#228;nomenal“, so Wyrsch. „Das Unternehmen verf&amp;#252;gt zweifellos &amp;#252;ber das gewisse Etwas, das Menschen dazu bringt, sich als Teil der Firma zu f&amp;#252;hlen und dauerhaft einzubringen.“ Wyrsch, eine Expertin mit fast 20 Jahren Erfahrung im nordamerikanischen Energiesektor, kannte Vestas noch nicht, als sie von einem Headhunter f&amp;#252;r die Position der Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrerin angesprochen wurde. Nach einem ersten Gespr&amp;#228;ch war sie bereits sehr interessiert. „Ich war beeindruckt von der weltweiten Pr&amp;#228;senz des Unternehmens, dem Grad der technischen Perfektionierung sowie der Expertise und der F&amp;#252;hrungsposition von Vestas in der Windindustrie“, erkl&amp;#228;rt Wyrsch. H&amp;#246;heres Ansehen f&amp;#252;r den Wind Die Tatsache, dass Wyrsch das Unternehmen vor der Kontaktaufnahme noch nicht kannte, macht eine der Herausforderungen deutlich, vor denen Vestas in den Vereinigten Staaten steht. Eins ihrer vorrangigen Ziele ist es, das Ansehen der Windenergie im Vergleich zu den konventionellen Energiequellen aufzuwerten. „Ich glaube und hoffe, dass Windenergie neben Erdgas, Kohle, Wasser- und Atomkraft zu einem wettbewerbsf&amp;#228;higen Energielieferanten zur Versorgung des US-amerikanischen Stromnetzes wird“, so Wyrsch. „Wir haben immer noch den Ruf einer Nischenindustrie. Das m&amp;#252;ssen wir hinter uns lassen. Windenergie sollte keine Neuheit sein.“ Um im versch&amp;#228;rften Wettbewerb der Windenergieanbieter in den Vereinigten Staaten und Kanada Schritt zu halten, muss Vestas seine Kundenbindung erh&amp;#246;hen, um seinen Marktanteil zu erweitern. „Wir m&amp;#252;ssen proaktiv auf unsere Kunden zugehen und sehen, was wir ihnen anbieten k&amp;#246;nnen, um sie noch erfolgreicher zu machen und ihre Reputation zu steigern“, erkl&amp;#228;rt Wyrsch. „Es handelt sich hier um einen der gr&amp;#246;&amp;#223;ten M&amp;#228;rkte der Welt. Es w&amp;#228;re ein echtes Vers&amp;#228;umnis, dort jetzt nicht Fu&amp;#223; zu fassen.“ Sich abheben Ditlev Engel, der Vorstandsvorsitzende von Vestas, hob besonders lobend Wyrschs Talent hervor, den Fokus auf Vielfalt zu legen und das richtige Gleichgewicht zwischen Geschlechtern und Nationalit&amp;#228;ten herzustellen. Dar&amp;#252;ber hinaus ist Wyrsch die erste Frau – und die erste Amerikanerin – in der Vestas-Leitung. „Ich bin sehr stolz darauf, Teil der Vestas-Leitung zu sein, aber um wirkliche Vielfalt f&amp;#252;r sich zu beanspruchen, braucht es mehr als eine einzelne Person“, so Wyrsch. „Wichtig ist die Wertsch&amp;#228;tzung, die wir Menschen aller Nationalit&amp;#228;ten aus den unterschiedlichsten Kulturen, mit unterschiedlichen Ansichten und Erfahrungen entgegenbringen. Dazu m&amp;#252;ssen wir noch mehr Frauen sowie Menschen anderer Kulturen f&amp;#252;r uns gewinnen. Die ersten Schritte sind getan und ich freue mich darauf, Vestas auf diesem Weg zu begleiten. „Ich werde mich daf&amp;#252;r einsetzen, dass wir bei unserer Suche nach neuen Mitarbeitern aus einem Pool von Kandidaten sch&amp;#246;pfen k&amp;#246;nnen, der eben diese Vielfalt widerspiegelt. Wir m&amp;#252;ssen qualiﬁzierte Kandidaten an uns binden, die sich bewusst von der Masse abheben.“ Es gibt noch einen weiteren Grund, warum Wyrsch mit ihrem neuen Job in Portland so zufrieden ist: ihre Zwillingsschwester lebt auch dort. „Unsere Beziehung ist sehr eng und wir haben seit der Highschool nicht mehr in derselben Stadt gewohnt. Als ich erfuhr, dass der Hauptsitz von Vestas Americas in Portland ist, h&amp;#228;tten meine &amp;#220;berraschung und Freude kaum gr&amp;#246;&amp;#223;er sein k&amp;#246;nnen.“ ins defacts Martha Wyrsch kann auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Energiebranche zur&amp;#252;ckblicken. Sie war zuletzt als Vorstandsvorsitzende f&amp;#252;r die Spectra Energy Transmission t&amp;#228;tig, einem Infrastrukturunternehmen im Bereich Erdgas. Zuvor war sie drei Jahre lang Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrerin der Duke Energy Gas Transmission. Wyrsch und ihr Ehemann haben einen Sohn, der an der Willamette University in Salem, Oregon, studiert sowie eine Tochter, die im Herbst dieses Jahres mit der High</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=20</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=20</link><title>VestasInside Page 20</title><description>Line, Mark und der Riese im Untergescho&amp;#223; 20 VestasInside</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=21</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=21</link><title>VestasInside Page 21</title><description>Niemand bei Vestas verf&amp;#252;gt &amp;#252;ber mehr Rechenleistung als die Meteorologen Line und Mark, die dadurch f&amp;#252;r viele Jahre im Voraus sogar auf lokaler Ebene Vorhersagen treffen k&amp;#246;nnen „Wie wird das Wetter am Wochenende?“ Diese Frage, die oft mit einem kleinen L&amp;#228;cheln gestellt wird, h&amp;#246;ren die beiden Meteorologen bei Vestas oft, wenn Kollegen bei ihnen vorbeikommen. Aber die Aufgabe von Line Gulstad aus Norwegen und Mark Zagar aus Slowenien geht weit &amp;#252;ber die normale 5-Tages-Vorhersage hinaus – und die Folgen von ungenauen Prognosen sind weit drastischer als eine ins Wasser gefallene Gartenparty. Line und Mark m&amp;#252;ssen zusammen mit ihren Kollegen des Kompetenzzentrums Wind &amp;amp; Site bei Vestas Technology R&amp;amp;D sicherstellen, dass an jedem Standort die geeignete Windenergieanlage in bestm&amp;#246;glicher Position zum Einsatz kommt. Das Ergebnis? Windenergieanlagen, die f&amp;#252;r den Kunden bei geringstm&amp;#246;glicher Last die gr&amp;#246;&amp;#223;tm&amp;#246;gliche Menge an Energie produzieren. Ein schneller Riese Bei ihrer Arbeit werden Line und Mark von einem Riesen namens Jetstream unterst&amp;#252;tzt. „Er“ lebt allein im Untergescho&amp;#223;, ist acht Meter lang und tr&amp;#228;gt 1.344 Herzen in der Brust, jedes davon mit 3,33 GHz. Mit anderen Worten: Jetstream, der nach dem st&amp;#228;rksten Wind der Welt benannt ist, ist ein extrem leistungsf&amp;#228;higer Computer. Als Vestas ihn im Jahr 2008 erwarb, war Jetstream einer der schnellsten Computer &amp;#252;berhaupt. Die enorme Rechenleistung dient dazu, f&amp;#252;r die zuk&amp;#252;nftigen Standorte der Windenergieanlagen eine pr&amp;#228;zise Abbildung der Wetterbedingungen zu liefern. „Je genauer wir die Wetterbedingungen beschreiben k&amp;#246;nnen, desto besser ist das Produkt, das wir unseren Kunden liefern“, so Mark. Er erkl&amp;#228;rt weiter, dass die Berechnungen so komplex sind, dass sogar Jetstream einige Tage ben&amp;#246;tigt, um alle Zahlen durchrattern zu lassen. „Wir arbeiten mehr oder weniger mit den gleichen Instrumenten wie meteorologische Institute. Wir erschaffen eine virtuelle Welt, anhand der wir dann die Windstr&amp;#246;me an den Standorten vorhersagen“, sagt Line und f&amp;#252;gt hinzu, dass die Computerberechnungen zur maximalen Genauigkeit mit Beobachtungsergebnissen vor Ort erg&amp;#228;nzt werden. Neue Wege Der Arbeitsplatz von Meteorologen beﬁndet sich &amp;#252;blicherweise an Universit&amp;#228;ten oder meteorologischen Instituten, Line hingegen ist sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung, f&amp;#252;r Vestas zu arbeiten. „Es ist wirklich motivierend, sein Hintergrundwissen in einem v&amp;#246;llig neuen Kontext einbringen zu k&amp;#246;nnen und dabei eine Br&amp;#252;cke zwischen Technologie und Wirtschaft zu schlagen. Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen sorgt daf&amp;#252;r, dass die Kunden immer ein wettbewerbsf&amp;#228;higes Produkt geliefert bekommen“, so Line. Mark f&amp;#252;gt hinzu: „Es ist spannend mit Kollegen zusammenzuarbeiten, die aus so unterschied- lichen Fachgebieten kommen, und gleichzeitig Teil eines Unternehmens zu sein, das Marktf&amp;#252;hrer in einer Branche ist, auf die die ganze Welt voller Aufmerksamkeit schaut.“ Line und Mark bemerken auch, dass ihnen selbst immer mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, da viele ihrer Kollegen allm&amp;#228;hlich realisieren, welche M&amp;#246;glichkeiten ihre Vorhersagen bieten – sei es f&amp;#252;r die Produktentwicklung, den Vertrieb oder den Service. „Wir bekommen kontinuierlich Anfragen. Ich glaube sogar, wir werden f&amp;#252;r einige Jahre gut besch&amp;#228;ftigt sein“, schlie&amp;#223;t Line mit einem L&amp;#228;cheln. Und da sind noch nicht die Fragen &amp;#252;ber das Wochenendwetter f&amp;#252;r die Gartenparty einberechnet … ins defacts Das Wind &amp;amp; Site – Kompetenzzentrum ist eine Abteilung der Vestas Technology R&amp;amp;D. Dort sind 19 Mitarbeiter aus sechs Nationen besch&amp;#228;ftigt, die alle einen naturwissenschaftlichen und mathematischen Hintergrund haben. Zu ihnen geh&amp;#246;ren Geophysiker, Physiker, Statiker – und eben Meteorologen. i VestasInside 21</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=22</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=22</link><title>VestasInside Page 22</title><description>Roboterkinder &amp;#220;ber 100.000 Kinder aus 45 L&amp;#228;ndern nahmen am „First Lego League“-Wettbewerb teil, der von Vestas gesponsert wurde. Das diesj&amp;#228;hrige Thema war Energie. In diesem Wettbewerb treten Kinder und junge Menschen in einer theoretischen Disziplin und mit selbstgebauten Lego-Robotern gegeneinander an. Eines der teilnehmenden Teams war dieses Jahr das von Vestas gesponserte „NXT Generation“. Das Team gewann bei der Abschlussveranstaltung im April im amerikanischen Atlanta in verschiedenen Kategorien Preise. „Es hat unglaublich viel Spa&amp;#223; gemacht, so viele neue Leute kennenzulernen. Man bekommt selten die Chance, gleichzeitig sein technisches Wissen zu messen und etwas mit Legosteinen zu bauen“, freut sich Martin S. S&amp;#248;rensen (15) vom Team „NXT Generation“. Windenergie in Rom Das Bild der Villa Borghese, des gr&amp;#246;&amp;#223;ten Parks Roms, war im Juni von einer Windenergieanlage gepr&amp;#228;gt, die Vestas anl&amp;#228;sslich des ersten „Globalen Windtages“ am 15. Juni errichtet hatte. In 25 L&amp;#228;ndern weltweit fanden Veranstaltungen statt, um die Windenergie als effektive und efﬁziente Energieform voranzutreiben. Sie verlangsamt den Klimawandel, verringert die Abh&amp;#228;ngigkeit von fossilen Brennstoffen und stellt gleichzeitig eine solide Investition dar. Vestas nahm an diesem Tag an vielen der abertausend Veranstaltungen teil, die der &amp;#214;ffentlichkeit die Gelegenheit gaben, moderne Energien besser kennenzulernen. Viermal j&amp;#228;hrlich „gr&amp;#252;ne“ Fakten Wie viel Abfall erzeugt Vestas? Und wie hoch ist der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch von Vestas? Vestas wird ab August 2009 viermal j&amp;#228;hrlich Antworten auf diese Fragen ver&amp;#246;ffentlichen. Im Zwischenbericht von Vestas werden sowohl ﬁnanzielle als auch umweltbezogene Kennzahlen enthalten sein. Die umweltbezogenen 22 VestasInside Zahlen wurden bisher nur im Jahresbericht ver&amp;#246;ffentlicht. „Wir legen immer mehr Wert darauf, uf, dass die Umwelt bei allen Handlundlun ungen, die Vestas durchf&amp;#252;hrt, m&amp;#246;glichst glichst g wenig beeinﬂusst wird. So haben n wir begonnen, unsere Firmengeb&amp;#228;ude de energieefﬁzienter zu gestalten und d wir werden Strom au aus n mehr m us s erneuerEnergiequellen beziehen. baren Ene Ener ieq equellen en b eh hen. Es ist verst&amp;#228;ndlich, daher vers st ich, ch dass wir a auch der Au&amp;#223;enwelt t mitteilen wollen, ollen, en, wie sehr positiv sich diese Ma&amp;#223;nahmen M v auf die d auswirken“, erkl&amp;#228;rt Jakob LarUmwelt welt aus von sen, en, Hauptabteilungsleiter Haupta n Safety Environment. &amp;amp; Enviro Environ</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=23</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=23</link><title>VestasInside Page 23</title><description>Die Mauern einrei&amp;#223;en In einer gro&amp;#223;en und vielschichtigen Organisation wie Vestas kann es schwierig sein, den Blick &amp;#252;ber den eigenen Bereich hinaus zu erweitern. Die einheitliche Ausrichtung der Vestas Business Units soll diesem Problem Rechnung tragen. Bereits jetzt bemerken die Mitarbeiter vieler Standorte, welche Vorteile es bringen kann, die Mauern des eigenen „Silos“ einzurei&amp;#223;en VestasInside 23</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=24</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=24</link><title>VestasInside Page 24</title><description>ins defacts Gefangen im Silo „Silodenken“ beschreibt ein Informationsdeﬁzit und einen Mangel an gemeinsamen Zielsetzungen zwischen verschiedenen Abteilungen einer Organisation. Der „Siloeffekt“ verdankt seinen Namen dem landwirtschaftlichen Lagersilo: einem hohen, engen Geb&amp;#228;ude ohne Fenster, in dem keine Kommunikationsm&amp;#246;glichkeit zwischen den einzelnen Silos besteht. Quelle: wikipedia.org Elektrisierende Zusammenarbeit Das Steuerungsgeh&amp;#228;use der neuen Windenergieanlage vom Typ V112-3.0 MW ist einzigartig – auch dank seiner Entstehungsgeschichte „Wir bereiten den Teig vor, er backt den Kuchen“, sagt Roberto Zapata und zeigt auf Kristian &amp;#216;stergaard Madsen, Produktionsingenieur bei Vestas Control Systems. Roberto ist promovierter Elektroingenieur und bei Vestas Technology R&amp;amp;D f&amp;#252;r den Designentwurf des Steuerungsgeh&amp;#228;uses f&amp;#252;r die Windenergieanlage V112-3.0 MW verantwortlich. Kristians Abteilung stellt sicher, dass die Entw&amp;#252;rfe nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern auch produktionstauglich sind. Ihre enge Zusammenarbeit ist beispielhaft daf&amp;#252;r, wie integrierte Produktentwicklung dazu beitr&amp;#228;gt, ehrgeizige Budget- und Leistungsziele zu erf&amp;#252;llen und Liefertermine einzuhalten. Die dritte Schl&amp;#252;sselﬁgur im Entwicklungsprozess ist Lisa Klausen, Managerin im Supply Chain Management. Gemeinsam mit ihrem Team ist sie daf&amp;#252;r zust&amp;#228;ndig, den geeigneten Zulieferer f&amp;#252;r die Ersatzstromquelle der Anlage ausﬁndig zu machen. 24 VestasInside „Wir haben mit Roberto zusammen daran gearbeitet, die richtigen Komponentenzulieferer zu ﬁnden. Die Ingenieure m&amp;#252;ssen also nicht selbst die Zulieferer suchen. So bringen alle das ein, worin ihre St&amp;#228;rke liegt“, erkl&amp;#228;rt Lisa Klausen. Inspirierende Zusammenarbeit In der Vergangenheit standen die drei Abteilungen der verschiedenen Vestas Business Units w&amp;#228;hrend der Produktentwicklung nur begrenzt in Kontakt miteinander. Bei der Entwicklung der V112 arbeitete Roberto Zapata von Anfang an eng mit Kristian &amp;#216;stergaard Madsen und Lisa Klausen zusammen. Alle drei sind begeistert von der organisations&amp;#252;bergreifenden Zusammenarbeit. „Anfangs haben wir viel Zeit mit Gespr&amp;#228;chen verbracht. W&amp;#228;hrend wir jetzt noch am Geh&amp;#228;usedesign arbeiten, besch&amp;#228;ftigt sich Roberto bereits mit der Produktionsplanung, weil er unsere Arbeitsweise kennt“, erkl&amp;#228;rt&amp;#216;stergaard Madsen. i Geschwindigkeit und Qualit&amp;#228;t Der erste Prototyp eines Geh&amp;#228;uses f&amp;#252;r die V112 war bereits vor Ostern fertig gestellt – nur drei Monate nach Projektbeginn. „Das war wirklich eine schnelle Entwicklung“, f&amp;#252;gt Roberto hinzu. „Aber es geht nicht nur um die Schnelligkeit. Wir haben auch eine Qualit&amp;#228;tssteigerung erreicht und aufgrund des vereinfachten Designs zudem den Wartungsaufwand reduziert.“ F&amp;#252;r Thomas Obel Kristensen, Spezialist auf dem Gebiet der integrierten Produktentwicklung, stellt diese Art von Gemeinschaftsprojekt den perfekten Weg dar, um anspruchsvolle Budgetund Leistungsziele zu erf&amp;#252;llen und Liefertermine einzuhalten. „Der Wille zur Ver&amp;#228;nderung ist schon der halbe Erfolg. Die wahren Hindernisse liegen im Kopf. Wenn wir unsere Kollegen, uns selbst und die anstehende Arbeit in einem anderen Licht betrachten, k&amp;#246;nnen wir Berge versetzen.“</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=25</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=25</link><title>VestasInside Page 25</title><description>Gr&amp;#252;nes Mittagessen Sobald Essen auf dem Tisch steht, kommt die Unterhaltung in Gang. Diesen Gedanken greift Vestas Technology R&amp;amp;D jetzt auf und bringt an einem besonderen Tisch in der Kantine Leute zusammen, die normalerweise nicht miteinander in Kontakt treten Grenzen &amp;#252;berschreiten Unsere Kunden werden immer internationaler. Damit Vestas mit dieser Entwicklung Schritt halten kann, werden ganz neue Wege der Zusammenarbeit notwendig „Wir m&amp;#252;ssen den anma&amp;#223;enden Gedanken aufgeben, wir w&amp;#252;ssten &amp;#252;ber die Bed&amp;#252;rfnisse des Kunden Bescheid. Stattdessen m&amp;#252;ssen wir wirklich bestrebt sein, in Erfahrung zu bringen, was sie ben&amp;#246;tigen“, so Richard Lyndon, Leiter des Bereichs Legal &amp;amp; Business Development bei Vestas Celtic. Dies ist in seinen Augen einer der Gr&amp;#252;nde, warum das Key Account-Programm von Vestas so sinnvoll ist. Das in diesem Jahr eingef&amp;#252;hrte Programm schlie&amp;#223;t vier bedeutende internationale Kunden ein. Um die Interaktion zwischen Vestas und diesen Kunden zu erleichtern und efﬁzienter zu gestalten, hat jeder von ihnen nun einen Ansprechpartner bei Vestas, unabh&amp;#228;ngig vom geplanten Installationsort der Windenergieanlagen. Dieser Ansprechpartner – der Key Account Manager – sorgt auch daf&amp;#252;r, dass rasch gehandelt wird, wenn Kundenanforderungen bedient werden m&amp;#252;ssen. Einer der Kunden aus diesem Programm, der deutsche Stromversorger RWE Innogy, hat Anfang des Jahres zwei Bestellungen bei Vestas get&amp;#228;tigt, eine davon in Italien, die andere in Gro&amp;#223;britannien. W&amp;#228;hrend der Verhandlungen arbeiteten Teams von Vestas Northern Europe und Vestas Mediterranean eng zusammen – was f&amp;#252;r beide Seiten eine neue Erfahrung war. „Statt wie gewohnt einfach innerhalb der Grenzen unserer Business Units zu denken, mussten wir uns koordinierter und globaler ausrichten“, so Richard Lyndon. Andrea Coca Urenda, Senior Legal Advisor, die in dem Projekt zum Vestas Mediterranean-Team geh&amp;#246;rte, erkl&amp;#228;rt, wie sehr sich die &amp;#252;bergreifende Zusammenarbeit ausgezahlt habe, obwohl es f&amp;#252;r die beteiligten Abteilungen eine ungewohnte Erfahrung war. „Wir haben Erfahrungen und Fachwissen ausgetauscht. So wurde uns der Kunde immer vertrauter und wir konnten ihm einen besseren Service bieten. Wir sind alle Teil desselben Unternehmens, daher ist es doch ganz nat&amp;#252;rlich, eng zusammenzuarbeiten.“ Wenn man die Kantine des Hauptsitzes von Vestas Technology R&amp;amp;D betritt, f&amp;#228;llt einem ein einzelner gr&amp;#252;ner Tisch in einem Meer wei&amp;#223;er Tische ins Auge. Der gr&amp;#252;ne Tisch ist f&amp;#252;r die „etwas andere Mittagspause“ bestimmt und soll die Mitarbeiter anregen, abteilungs&amp;#252;bergreifend ihr Wissen auszutauschen. „Wir m&amp;#246;chten Leute an einen Tisch bringen, die normalerweise nicht zusammen zu Mittag essen. Eine neue Konstellation beim Mittagessen kann das Eis zwischen Menschen schmelzen lassen, die im normalen Tagesgesch&amp;#228;ft wenig oder keine Gelegenheit haben, miteinander ins Gespr&amp;#228;ch zu kommen. Nat&amp;#252;rlich versuchen wir, passende Gespr&amp;#228;chspartner zusammenzubringen, damit die Informationen, die sie austauschen, f&amp;#252;r den anderen auch relevant sind. So k&amp;#246;nnen sie in ihrer Mittagspause Erfahrungen austauschen, die wirkliche Verbesserungen herbeif&amp;#252;hren k&amp;#246;nnen“, erkl&amp;#228;rt Kantinenleiterin Kirstina Kristensen den Gedanken hinter der Initiative. An dem ersten „gr&amp;#252;nen“ Mittagessen haben neun Mitarbeiter aus den Sekretariaten verschiedener Bereiche von Vestas teilgenommen. Ihnen wurde ein besonderes Men&amp;#252; serviert, und nach kurzer Zeit entwickelte sich eine angeregte Unterhaltung. „Das war eine sehr neue und positive Art und Weise, mit Kollegen in Kontakt zu kommen. Meiner Meinung nach bietet sich so die M&amp;#246;glichkeit, Themen anzusprechen, &amp;#252;ber die man sich normalerweise nicht austauschen w&amp;#252;rde. Mittagessen muss man ja sowieso, warum die Zeit also nicht nutzen?“, so Wenke Svenning, Sekret&amp;#228;rin im Management der Abteilung People &amp;amp; Culture bei Vestas Technology R&amp;amp;D. Die mitt&amp;#228;glichen Meetings sollen alle zwei Wochen f&amp;#252;r Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen stattﬁnden. VestasInside 25</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=26</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=26</link><title>VestasInside Page 26</title><description>Qualit&amp;#228;t f&amp;#252;hrt zum Erfolg Die Qualit&amp;#228;t der Anlagenkomponenten von Vestas muss noch gesteigert werden, wenn Vestas mit den stetig wachsenden Kundenanforderungen Schritt halten m&amp;#246;chte. Das war die Botschaft, die gut 500 Vertretern der Vestas-Zulieferer auf dem j&amp;#228;hrlichen Lieferantentag im d&amp;#228;nischen &amp;#197;rhus im Juni mit auf den Weg gegeben wurde. „Noch bedeutender als auf die Kostenseite schl&amp;#228;gt sich mangelhafte Qualit&amp;#228;t auf etwas weitaus Wertvolleres nieder – auf unseren guten Ruf“, betonte Podiumsredner Ditlev Engel. Sowohl externe Zulieferer als auch Lieferanten innerhalb des Unternehmens wurden ermutigt, noch mehr Ressourcen f&amp;#252;r die Verbesserung der Qualit&amp;#228;t bereitzustellen, beispielsweise mit Hilfe des Six Sigma-Systems. F&amp;#252;r die Zulieferer stand auch ein Besuch des Virtual Reality-Maschinenhauses im Hauptsitz von Vestas Technology R&amp;amp;D auf dem Programm. Zwei Stunden mit der Zukunft „Wenn das Gespr&amp;#228;ch &amp;#252;berzeugend sein soll, muss ich als Manager hundertprozentigen Einsatz daf&amp;#252;r bringen. Wenn die Mitarbeiter nicht das Gef&amp;#252;hl haben, dass wirklich auf ihre W&amp;#252;nsche und Bed&amp;#252;rfnisse eingegangen wird, wird der Performance and Development Dialogue schnell seine Bedeutung verlieren.“ Diese Auffassung vertritt Lars Rath Pedersen, General Manager von Vestas New Zealand bei Vestas Asia Paciﬁc. Vestas Asia Paciﬁc, Vestas Towers und Vestas Technology R&amp;amp;D sind nach einer Umfrage der Business Unit People &amp;amp; Culture die erfolgreichsten Business Units, wenn es darum geht, mit ihren Mitarbeitern Gespr&amp;#228;che zu f&amp;#252;hren. „Nach den R&amp;#252;ckmeldungen, die bei uns eingegangen sind, war der Proze&amp;#223; dieses Jahr sowohl f&amp;#252;r die F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte als auch f&amp;#252;r die Mitarbeiter einfacher als im Jahr 2008. Trotzdem 26 VestasInside „PDD bietet mir die einmalige M&amp;#246;glichkeit, mich zwei Stunden lang ohne Unterbrechungen hinzusetzen und ein besseres Verst&amp;#228;ndnis f&amp;#252;r die Ziele und Herausforderungen meiner Mitarbeiter zu entwickeln. Und f&amp;#252;r sie schafft es die Gelegenheit, mich auch etwas besser kennenzulernen“, erkl&amp;#228;rt er. Die j&amp;#228;hrlichen Performance Development Dialogue (PDD)-Gespr&amp;#228;che ﬁnden im ersten Quartal des Jahres statt, die Halbjahresgespr&amp;#228;che dann im August und September. Diese Besprechungen bieten f&amp;#252;r F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte und Mitarbeiter die M&amp;#246;glichkeit, die im PDD getroffenen Vereinbarungen nachzubereiten. Die Gespr&amp;#228;che im August und September sind nicht verpﬂichtend – Ob dies auf Dich zutrifft, kannst Du bei Deiner lokalen P&amp;amp;C – Abteilung nachfragen. i liegen noch einige Herausforderungen vor uns. Wir m&amp;#252;ssen beispielsweise sicherstellen, dass alle Mitarbeiter ihre Gespr&amp;#228;che haben und dass die getroffenen Vereinbarungen einfacher zu dokumentieren sind“, erkl&amp;#228;rt Jannie H&amp;#248;jer, Leiterin des Bereichs Competence Development. Auch nach Ansicht einer weiteren F&amp;#252;hrungskraft von Vestas Asia Paciﬁc – Luke Eginton, dem Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer von Vestas in Japan – haben die Mitarbeitergespr&amp;#228;che eine wichtige Bedeutung: „Man muss sich bewusst machen, dass die Mitarbeitergespr&amp;#228;che uns gegenseitig helfen, zu verstehen, welche Entwicklung Vestas einschl&amp;#228;gt. F&amp;#252;r mich steht daher au&amp;#223;er Frage, dass diese zwei Stunden sehr wertvoll sind.“ ins defacts</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=27</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=27</link><title>VestasInside Page 27</title><description>my Vestas Mehrere hundert Kollegen haben im Rahmen des diesj&amp;#228;hrigen Vestas-Fotowettbewerbs Fotos ihrer „Nummer 1“ eingereicht. In dieser Ausgabe werden einige der besten vorgestellt Das Gewinnerfoto stammt aus Indien. Appu Chakaravarthy, der als Ingenieur im Bereich Change Management in Chennai arbeitet, nahm diesen Schnappschuss von seiner einj&amp;#228;hrigen Tochter Swathi auf. Mit dem Foto gewann Appu f&amp;#252;r sich und seine Familie eine Reise nach Frankreich und Italien, die sie im kommenden August antreten. Jesper Nors nahm dieses Foto von seinem hochﬂiegenden Sohn Indigo auf, der speziell f&amp;#252;r dieses Foto eingekleidet ist. Jesper arbeitet im Lernlabor der Business Unit People &amp;amp; Culture. Meike M&amp;#252;ller arbeitet als Assistentin im Bereich Cash Management bei Vestas Central Europe. In ihrer Freizeit macht sie sich den Wind mit ihrem Kitebuggy an der K&amp;#252;ste Husums zunutze. VestasInside 27</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=28</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/032009/?Page=28</link><title>VestasInside Page 28</title><description>Redaktion: Peter Wenzel Kruse (verantwortlicher Redakteur), Peter Gisselmann Rasmussen. VestasInside ist ein internationales Magazin f&amp;#252;r alle Mitarbeiter von Vestas. Es erscheint auf Englisch, D&amp;#228;nisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und Chinesisch. Redaktionsschluss: 1. August 2009 Auﬂage: 21.000 Beitr&amp;#228;ge von: Andrew Longeteig, Cath Mersh, Kristian Fredslund Andersen und Peter Gisselmann Rasmussen. Herausgeber von VestasInside: Vestas Wind Systems A/S, Alsvej 21, 8940 Randers SV., Denmark Tel. + 45 9730 0000 – Fax: +45 9730 0001 www.vestas.com DE</description><a10:updated>2009-11-02T10:02:48+01:00</a10:updated></item></channel></rss>