<?xml version="1.0" encoding="utf-16"?><rss xmlns:a10="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>VestasInside</title><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/RSS.ashx</link><description>VestasInside Pages</description><lastBuildDate>Mon, 18 Feb 2008 13:31:16 +0100</lastBuildDate><a10:id>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/</a10:id><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=1</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=1</link><title>VestasInside Page 1</title><description>Nr. 1, 2008 Must-Win-Battles – die Erfolgsstrategie Erh&amp;#246;hte Mitarbeiterzufriedenheit im Jahr 2007 Ist dein Kollege der beste von allen? Eine Welt voller M&amp;#246;glichkeiten</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=2</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=2</link><title>VestasInside Page 2</title><description>Eine bessere Arbeitsumgebung 2007 – dennoch besteht Verbesserungspotenzial Die letzte Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit bei Vestas hat gezeigt, dass in vielen Bereichen Fortschritte gemacht wurden – dennoch besteht Kritik, beispielsweise hinsichtlich der eingeschr&amp;#228;nkten M&amp;#246;glichkeiten der beruﬂichen Weiterbildung. Seite 4 Hier behaupten wir uns Wenn Vestas f&amp;#252;hrend bleiben will, m&amp;#252;ssen schnell einige wichtige Erfolge erzielt werden. Vor diesem Hintergrund wurden 12 Must-WinBattles ausgew&amp;#228;hlt, die die Zukunft des Unternehmens sichern sollen. Seite 10 Frage an die Experten: Drei Rotorbl&amp;#228;tter – drei Gr&amp;#252;nde Bei Vestas sind die weltweit f&amp;#252;hrenden Experten im Bereich der Windenergie t&amp;#228;tig. Hier beantworten sie euch Fragen, die euch schon immer besch&amp;#228;ftigt haben. Seite 13 Von der gr&amp;#252;nen Wiese zum Hi-Tech-Standort Eines der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Bauprojekte in der Geschichte von Vestas n&amp;#228;hert sich der Fertigstellung. Von seinem Baucontainer aus koordiniert Asbj&amp;#248;rn Richter Br&amp;#230;ndstrup, Projektmanager bei Vestas, den Bauprozess – von Fundamenten &amp;#252;ber Fassaden bis hin zu Docking-Stationen und Schreibtischen. Seite 14 2 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=3</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=3</link><title>VestasInside Page 3</title><description>Globales Wachstum, globale Herausforderungen Mit der Ver&amp;#246;ffentlichung des Jahresabschlusses 2007 geht f&amp;#252;r Vestas ein erfolgreiches Jahr zu Ende. In vielen Bereichen war das Jahr durch fast unglaubliche Entwicklungen gepr&amp;#228;gt. Ein Beispiel daf&amp;#252;r sind die &amp;#252;berall auf der Welt entstandenen neuen Werke und Gesch&amp;#228;ftsstellen – mehr dazu in dieser Ausgabe von VestasInside. Trotz allem steht bei Vestas immer der Mensch im Vordergrund. Mit Mitarbeitern aus 56 verschiedenen L&amp;#228;ndern k&amp;#246;nnen wir Vestas also zu Recht als globales Unternehmen bezeichnen. Diese Vielfalt birgt Herausforderungen. Sie bietet aber auch die Chance, dass jeder das einbringen kann, worin sie oder er am besten ist – wie die Beispiele in dieser Zeitschrift zeigen. Das schnelle Wachstum, insbesondere was die Anzahl der Mitarbeiter betrifft, bringt auch mit sich, dass unsere Ressourcen immer genau dort zur Verf&amp;#252;gung stehen m&amp;#252;ssen, wo sie Vestas am st&amp;#228;rksten voranbringen. Genau aus diesem Grund haben wir unternehmensweit 12 Projekte ausgew&amp;#228;hlt, die im Jahr 2008 die volle Aufmerksamkeit und den R&amp;#252;ckhalt der gesamten Vestas-Leitung haben werden. Auf den n&amp;#228;chsten Seiten werdet ihr sehen, dass wir diese Projekte als Must-WinBattles bezeichnen – weil wir in diesen Bereichen einfach erfolgreich sein m&amp;#252;ssen, wenn wir auch in Zukunft das f&amp;#252;hrende Unternehmen der Branche sein wollen. Damit jede und jeder Einzelne von uns H&amp;#246;chstleistungen bringen kann, brauchen wir ein angenehmes Arbeitsumfeld, in dem wir uns sowohl beruﬂich als auch pers&amp;#246;nlich weiterentwickeln k&amp;#246;nnen und etwas bewegen wollen. Deshalb sind die Ergebnisse der Ende 2007 durchgef&amp;#252;hrten Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit f&amp;#252;r uns als Management von gro&amp;#223;er Bedeutung. Wie in dieser Ausgabe zu lesen ist, gibt es viele positive Ergebnisse, aber auch Bereiche, in denen noch viel Arbeit vor uns liegt. Ich bin davon &amp;#252;berzeugt, dass wir in diesem Jahr bei dieser Aufgabe ein gro&amp;#223;es St&amp;#252;ck vorankommen werden. Und das nicht nur zugunsten unserer neuen Mitarbeiter, sondern auch f&amp;#252;r diejenigen, die Vestas zu dem gemacht haben, was das Unternehmen heute ist: in modernen Energien die Nummer 1. Abschlie&amp;#223;end m&amp;#246;chte ich es nat&amp;#252;rlich nicht vers&amp;#228;umen, mich bei euch allen f&amp;#252;r eure beeindruckenden Leistungen im Jahr 2007 zu bedanken! Mit herzlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en Ditlev Engel Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender VestasInside 3</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=4</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=4</link><title>VestasInside Page 4</title><description>Eine bessere Arbeitsumgebung 2007 – dennoch besteht Verbesserungspotenzial Die letzte Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit bei Vestas hat gezeigt, dass in vielen Bereichen Fortschritte gemacht wurden – dennoch besteht Kritik, beispielsweise hinsichtlich der eingeschr&amp;#228;nkten M&amp;#246;glichkeiten der beruﬂichen Weiterbildung 4 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=5</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=5</link><title>VestasInside Page 5</title><description>Umfragemethode angewendet wurde. Eine Reihe von Fragen wurde jedoch wiederholt gestellt und diese Bereiche weisen keinen R&amp;#252;ckgang auf. In einigen Bereichen wurde der aktuelle Stand beibehalten, in vielen anderen konnten Fortschritte erzielt werden. „Positiv zu sehen ist die Tatsache, dass Vestas als Arbeitgeber in verschiedenen Bereichen Verbesserungen erzielt hat. Dennoch zeigen die Ergebnisse auch, dass noch verschiedene Herausforderungen vor uns liegen“, erl&amp;#228;utert Roald Steen Jakobsen, President, People &amp;amp; Culture. Gro&amp;#223;artige Kollegen Im Allgemeinen schneidet Vestas in den Bereichen soziale Beziehungen, Betriebsklima und Arbeitsbeziehungen zwischen Kollegen sehr gut ab. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass die Mitarbeiter Vestas als ein Unternehmen mit gutem Ruf betrachten – ein Unternehmen, bei dem man gerne besch&amp;#228;ftigt ist. Es gibt jedoch auch Bereiche, in denen Vestas als Arbeitgeber weniger gut abschneidet. Viele Mitarbeiter w&amp;#252;nschen sich, dass die Manager ihrer Gesch&amp;#228;ftseinheiten mehr Pr&amp;#228;senz zeigen und die Kommunikation mit ihren Mitarbeitern verbessern. Roald Steen erkl&amp;#228;rt, dass die jeweiligen Abteilungen auf Grundlage der Ergebnisse der Umfrage Aktionspl&amp;#228;ne erstellen m&amp;#252;ssen, die darauf abzielen, die Bedingungen in priorisierten Bereichen zu verbessern. Bedarf an beruflicher Weiterbildung Ein anderer allgemeiner Kritikbereich steht in Zusammenhang damit, dass bei Vestas nicht gen&amp;#252;gend M&amp;#246;glichkeiten der pers&amp;#246;nlichen und beruﬂichen Weiterbildung bestehen. „Da wir in diesem Bereich nach wie vor mit einer Herausforderung konfrontiert sind, haben wir unser Augenmerk • Die Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit wurde im November 2007 durchgef&amp;#252;hrt. • 10.976 Mitarbeiter haben an der Umfrage teilgenommen. • Alle Mitarbeiter erhalten Feedback zu den lokalen Ergebnissen. i Die Mitarbeiter von Vestas sind im Allgemeinen ganz zufrieden mit den ihnen zugewiesenen Arbeitsauftr&amp;#228;gen, sch&amp;#228;tzen die Kollegen in ihrer Umgebung als kompetent ein und sind stolz auf ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig w&amp;#252;nschen sich jedoch viele von ihnen bessere M&amp;#246;glichkeiten der pers&amp;#246;nlichen und beruﬂichen Weiterbildung und mehr Informationen seitens der Manager ihrer Gesch&amp;#228;ftseinheiten. Die im gesamten Unternehmen Vestas Ende 2007 durchgef&amp;#252;hrte Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit l&amp;#228;sst einige R&amp;#252;ckschl&amp;#252;sse ziehen. Die Ergebnisse lassen sich auf einer Skala von 1 bis 100 in einen allgemeinen Zufriedenheitsindex von 66 &amp;#252;bertragen. Diese Ergebnisse k&amp;#246;nnen nicht direkt mit den Ergebnissen einer &amp;#228;hnlichen im Jahre 2006 durchgef&amp;#252;hrten Mitarbeiterumfrage bei Vestas verglichen werden, da diesmal eine neue und verbesserte auf diesen Bereich gerichtet und zwar zum Teil durch die Einf&amp;#252;hrung des Konzepts Performance Development Dialogue (PDD), mit dem alle Mitarbeiter in den ersten Monaten 2008 vertraut gemacht werden. PDD wurde insbesondere zur Unterst&amp;#252;tzung der beruﬂichen Entwicklung der einzelnen Mitarbeiter ins Leben gerufen und um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter &amp;#252;ber die beruﬂichen Qualiﬁkationen verf&amp;#252;gen, die sie zur Bew&amp;#228;ltigung ihrer Arbeitsaufgaben ben&amp;#246;tigen. Ich hoffe und glaube, dass wir in diesem Bereich schon bis zur n&amp;#228;chsten Umfrage Verbesserungen erzielt haben werden“, so Roald Steen, der begeistert ist, dass so viele Mitarbeiter an der Umfrage teilgenommen haben. Insgesamt haben 77 % der Mitarbeiter Antworten eingesendet – eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. „Es ist sehr erfreulich, dass so viele Personen sich die Zeit genommen haben, ihre Meinungen zu &amp;#228;u&amp;#223;ern. Dies beweist Engagement und den Wunsch, Vestas dabei zu unterst&amp;#252;tzen, eine noch bessere Arbeitsumgebung zu schaffen. Jetzt sind wir an der Reihe“, sagt Roald Steen. Die konsolidierten Ergebnisse zeigen erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Abteilungen und Gesch&amp;#228;ftseinheiten. Aus diesem Grund wurden 1.200 lokale Berichte erstellt, um die einzelnen Abteilungen mit deren speziﬁschen lokalen Ergebnissen und Initiativbereichen aufzuzeigen. ins defacts VestasInsid</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=6</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=6</link><title>VestasInside Page 6</title><description>P OP Was erwartet ihr von der Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit? Tausende von Antworten sind bereits ausgewertet worden. Nun soll gehandelt werden. Wir haben vier Kolleginnen und Kollegen danach befragt, was sie sich von der Auswertung ihrer Antworten erhoffen Im vergangenen Jahr haben sehr viele neue Kolleginnen und Kollegen im Vestas-B&amp;#252;ro Shanghai angefangen, wo auch ich arbeite. Deshalb ist das B&amp;#252;ro im Moment stark &amp;#252;berf&amp;#252;llt. Ich hoffe, dass sich die Situation im kommenden Jahr verbessert. Ich pers&amp;#246;nlich w&amp;#252;rde gerne meine Kenntnisse in NDT (Non-Destructive Testing) erweitern. Daf&amp;#252;r w&amp;#252;rde ich sehr gerne an einer Schulung in Europa teilnehmen. Gui Gen Sheng, NDT Engineer Quality, Safety and Environment (QSE) Vestas Nacelles, China Ich hoffe, dass die Antworten der Mitarbeiter dazu verwendet werden, das Arbeitsumfeld bei Vestas in Zukunft insgesamt zu verbessern. Was meinen eigenen Bereich betrifft, so hoffe ich, dass die Vorschl&amp;#228;ge der User des IT-Service dazu genutzt werden, positive Ver&amp;#228;nderungen im IT-Support umzusetzen. Ein weiterer Bereich, in dem meiner Meinung nach Verbesserungen notwendig sind, sind die Kommunikationskan&amp;#228;le zu den Mitarbeitern. Kok Yoke Lan (Sylvia) IT Support-Executive Group IT, Singapur VOX F&amp;#252;r mich ist es sehr wichtig, in einem B&amp;#252;ro zu arbeiten, in dem eine gute und positive Atmosph&amp;#228;re herrscht. Daher ﬁnde ich es wichtig, dass unsere Abteilung People &amp;amp; Culture auch auf Anregungen der Kollegen hier reagiert, damit wir gute Arbeitsbedingungen haben. Ich hoffe auch, dass die weltweite Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit zu einer verbesserten Kommunikation und noch besseren Arbeitsbeziehungen zwischen den Kollegen weltweit f&amp;#252;hrt. Adams Wang, Projekt Manager Project Vestas Asia Paciﬁc, China Nach der notwendigen Umstrukturierung von Vestas Northern Europe sind einige Kollegen immer noch etwas unmotiviert. Wir haben immer sehr eng als Team zusammengearbeitet und wir brauchen ein paar Anregungen, um wieder eine gute Atmosph&amp;#228;re aufzubauen. Hilfe erwarten wir uns sowohl vom Management als auch von den Mitarbeitern, damit wir uns wieder als Teil eines erfolgreichen Teams f&amp;#252;hlen k&amp;#246;nnen. Ich bin mir sicher, dass dies m&amp;#246;glich ist, denn wir alle wollen weiterhin Teil eines Unternehmens bleiben, das in der Windenergiebranche die Nummer 1 ist. Diane L. Jones Administrative Support, Region 1 UK, Customer Services Vestas Northern Europe, Gro&amp;#223;britannien 6 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=7</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=7</link><title>VestasInside Page 7</title><description>Beim Billard die Nr. 1 Tonny Carlsen m&amp;#229;tte vente &amp;#229;rtier p&amp;#229; den guldmedalje, der gang p&amp;#229; gang glippede – men ih&amp;#230;rdigheden blev bel&amp;#248;nnet til sidst Jahrzehntelang musste Tonny Carlsen auf die Goldmedaille warten, die ihm immer verwehrt geblieben war. Seine Hartn&amp;#228;ckigkeit hat sich nun endlich ausgezahlt VestasInside 7</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=8</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=8</link><title>VestasInside Page 8</title><description>Ein blaues Vestas-Sweatshirt und Arbeitshosen: Das ist die informelle Uniform, die der 42-j&amp;#228;hrige Tonny morgens vor der Arbeit im VestasErsatzteilelager im d&amp;#228;nischen Randers anzieht. In der Freizeit besteht seine Kleidung jedoch oft aus wei&amp;#223;em Hemd, schwarzer Weste und Fliege – n&amp;#228;mlich immer dann, wenn Tonny zu Billardturnieren auf der ganzen Welt aufbricht. Tonny geh&amp;#246;rt zur Weltspitze im Dreiband-Billard und konnte seine Position 2007 noch weiter festigen, als er gemeinsam mit seinem Partner die Europ&amp;#228;ischen Mannschaftsmeisterschaften gewann und somit den (bislang) absoluten H&amp;#246;hepunkt seiner mehr als 30-j&amp;#228;hrigen Karriere erlebte. Talent und harte Arbeit Es war sein Vater, der den kleinen Tonny 1975 in die Magie von Queue, Ball und gr&amp;#252;nem Stoff einf&amp;#252;hrte. Seitdem hat Tonny zahllose Stunden beim Training und in Wettk&amp;#228;mpfen verbracht. Anfangs war Billard nur ein Freizeitvergn&amp;#252;gen wie jedes andere auch. Bald jedoch stellte sich heraus, dass Tonny mehr konnte. Wie hat Tonny es geschafft, die Motivation &amp;#252;ber so viele Jahre aufrechtzuerhalten? „Was mir immer schon gefallen hat, war, dass meine Leistung komplett von mir abh&amp;#228;ngt – und zwar von mir ganz allein. Ich habe es genossen, Herausforderungen f&amp;#252;r mich selbst zu schaffen, zu sehen, wie weit ich kommen kann und habe immer daran gearbeitet, noch besser zu werden“, erkl&amp;#228;rt er. Das Warten hat sich gelohnt In den letzten Jahren hat Tonny sein Trainingsprogramm jedoch heruntergefahren, um mehr Zeit mit seiner Frau und seinen drei Kindern zu verbringen. Umso gr&amp;#246;&amp;#223;er war die &amp;#220;berraschung, als es ihm 2007 endlich gelang, Gold bei den Europameisterschaften zu holen. Denn obwohl Tonny eine lange und beeindruckende „Was mir immer gefallen hat, war die Tatsache, dass meine Leistung komplett von mir abh&amp;#228;ngt – und zwar von mir ganz allein.“ „Man muss ein gewisses Naturtalent mitbringen sowie die F&amp;#228;higkeit zur Konzentration und zum Umgang mit Momenten besonderer Anspannung. Man braucht aber auch viel Ausdauer. Fr&amp;#252;her habe ich bis zu 8 Stunden am Tag trainiert“, erz&amp;#228;hlt Tonny. 8 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=9</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=9</link><title>VestasInside Page 9</title><description>Tonnys Erfolge 1990: Silber bei den Weltmeisterschaften, Nationalmannschaft 2000: Silber bei den Weltmeisterschaften, Einzel 2001: Silber bei den Europameisterschaften, Einzel 2002: Silber bei den Europameisterschaften, Einzel 2005: D&amp;#228;nischer Meister (zum f&amp;#252;nften Mal) 2007: Silber bei den Weltmeisterschaften, Nationalmannschaft 2007: Gold bei den Europameisterschaften, Nationalmannschaft „Manchmal war es bei einer Arbeitswoche von Montag bis Freitag und Billardturnieren an fast jedem Wochenende sehr schwer, beides unter einen Hut zu bekommen. Deshalb war es ein fantastisches Erlebnis, zum ersten Mal auf dem Siegertreppchen zu stehen“, erz&amp;#228;hlt der gl&amp;#252;ckliche Europameister. „Sowohl Vestas als auch meine Familie waren immer sehr ﬂexibel und erm&amp;#246;glichten es mir zu reisen. Manchmal musste ich aber fast absichtlich verlieren, um es noch rechtzeitig nach Hause zu schaffen. Zum Beispiel bin ich einmal nach einem Turnier ins Flugzeug gestiegen und um f&amp;#252;nf Uhr morgens am Tag der Konﬁrmation „Es ist nicht leicht, Weltmeister zu werden. Aber ich habe noch zehn bis 15 gute Jahre vor mir und bin schon einige Male so nah dran gewesen – also, wer wei&amp;#223;…?“ i Liste an Erfolgen vorweisen kann, war ihm die aufregende Erfahrung, bei einer internationalen Meisterschaft eine Goldmedaille umgelegt zu bekommen, zuvor stets verwehrt geblieben. meiner Tochter angekommen“, erinnert sich Tonny mit einem L&amp;#228;cheln. Obwohl er seinen Lebenslauf nun um einen bedeutenden Titel erg&amp;#228;nzen kann, hat Tonny immer noch gro&amp;#223;e Ambitionen. ins defacts VestasInside 9</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=10</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=10</link><title>VestasInside Page 10</title><description>Hier behaupten wir uns Wenn Vestas f&amp;#252;hrend bleiben will, m&amp;#252;ssen schnell einige wichtige Erfolge erzielt werden. Vor diesem Hintergrund wurden 12 Must-Win-Battles ausgew&amp;#228;hlt, die die Zukunft des Unternehmens sichern sollen Projektleiter: Troy C. Patton, Senior Vice President Projektleiter: Martin Jensen, Chief Project Manager 1: Entwicklung von Windenergieanlagen der n&amp;#228;chsten Generation Entwicklung von Produkten, die die f&amp;#252;hrende Position von Vestas auf dem Weltmarkt langfristig sicherstellen Sponsor: Finn Str&amp;#248;m Madsen, President Vestas Technology R&amp;amp;D 3: Optimaler Vertrieb Entwicklung einer erfolgreichen Marktstrategie f&amp;#252;r den hart umk&amp;#228;mpften Weltmarkt Sponsor: Johnny Thomsen, Senior Vice President Business Performance Management, Group Finance &amp;amp; Operations Projektleiter: Tommy Rahbek Nielsen, Vice President ? Projektleiter: N.N. 2: Eroberung des chinesischen Marktes Aufbruch zu neuen Ufern Sponsor: Lars Andersen, Senior Vice President Vestas Asia Paciﬁc 4: Optimale Produktion Einf&amp;#252;hrung von Six Sigma und schlanker Produktion bei Vestas Sponsor: S&amp;#248;ren Husted, President Vestas Nacelles 10 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=11</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=11</link><title>VestasInside Page 11</title><description>Zw&amp;#246;lf strategische Projekte werden im Jahr 2008 volle Unterst&amp;#252;tzung und Beachtung ﬁnden – nur dem Budget wird noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt. So lautet die Botschaft der Vestas-Leitung, die die 12 Must-Win-Battles ausgew&amp;#228;hlt hat. Dies sind, anders ausgedr&amp;#252;ckt, „Bereiche, in denen wir mit unseren Projekten erfolgreich sein m&amp;#252;ssen.“ Warum aber sollte man einigen Projekten den Vorzug geben? „Es ist entscheidend, dass wir uns bei Vestas besonders den Bereichen widmen, in denen der gr&amp;#246;&amp;#223;te Bedarf besteht und in denen dieser Einsatz die gr&amp;#246;&amp;#223;ten Erfolge verspricht. Wir haben ermittelt, dass diese 12 Projekte entscheidend sind. Einmal f&amp;#252;r die Weiterentwicklung des Unternehmens und zum anderen damit Vestas auch weiterhin in modernen Energien die Nummer 1 bleiben und diese Position ausbauen kann. Aus diesem Grund steht die Vestas-Leitung geschlossen hinter diesen Projekten“, begr&amp;#252;ndet Ditlev Engel, Gesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrer und Vorstandsvorsitzender, die getroffene Auswahl. Er unterstreicht, dass alle 12 Must-Win-Battles bis Ende 2008 abgeschlossen sein m&amp;#252;ssen, da sie die Grundlage f&amp;#252;r die weitere Entwicklung und Ausrichtung von Vestas im Jahr 2009 bieten. &amp;#220;ber alle Bereiche hinweg Die 12 Projekte decken alle Gesch&amp;#228;ftsbereiche von Vestas ab – angefangen bei der Entwicklung neuer Anlagentypen und der Verbesserung der Qualit&amp;#228;t von Zulieferbetrieben &amp;#252;ber eine verbesserte Mitarbeiterwerbung und -weiterentwicklung bis hin zur Optimierung des Service. Die Konzentration auf diese Bereiche ist an sich nichts Neues. Als Must-Win Battle aber gilt f&amp;#252;r die einzelnen Bereiche ein ehrgeiziger Plan f&amp;#252;r die Umsetzung der notwendigen Ma&amp;#223;nahmen. F&amp;#252;r jeden Must-Win Battle gibt es einen Projektleiter und einen Paten. „Wenn wir einen Bereich zum Must-Win Battle erkl&amp;#228;ren, betonen wir, dass er h&amp;#246;chste Priorit&amp;#228;t genie&amp;#223;t. Dann kann einem Projekt die volle Unterst&amp;#252;tzung einfach nicht verweigert werden“, so Ole Borup Jakobsen, President von Vestas Blades und Pate des Must-Win Battle Nr. 6 – Optimale Materialbeschaffung. Projektleiter: Mark Colwell, Assistant Vice President Projektleiter: Kirsten Pedersen, International Project Manager 5: Zuliefererqualit&amp;#228;t Verst&amp;#228;ndnis und Verbesserung der Qualit&amp;#228;t von Produkten und Verfahren zur Erreichung des Six-Sigma-Levels 4 Sponsor: Finn Str&amp;#248;m Madsen, President Vestas Technology R&amp;amp;D 7: Turmprogramm f&amp;#252;r Anlagen des Typs V80 und V90 Verringerung der Anzahl der Turmvarianten durch Standardisierung von Turmsegmenten, Plattformen und Flanschen Sponsor: Knud Bjarne Hansen, President Vestas Towers Projektleiter: Conni Lindbjerg Kristensen, Vice President Projektleiter: John Nielsen, Vice President 6: Optimale Materialbeschaffung Materialbeschaffung zur Erh&amp;#246;hung des Marktanteils Sponsor: Ole Borup Jakobsen, President Vestas Blades 8: Optimaler Service Erhalt der F&amp;#252;hrungsposition von Vestas als Anbieter innovativer und efﬁzienter Serviceleistungen Sponsor: Hans J&amp;#246;rn Rieks, President Vestas Central Europe VestasInside 11</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=12</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=12</link><title>VestasInside Page 12</title><description>„Diese neue Herangehensweise erm&amp;#246;glicht es uns, die Entwicklung dieser Projekte noch st&amp;#228;rker voranzutreiben. Die gesamte Vestas-Leitung steht geschlossen hinter uns und wir k&amp;#246;nnen sicher sein, dass niemand anderen Projekten den Vorrang gibt oder auf ein anderes Ziel hinarbeitet“, erkl&amp;#228;rt John Nielsen, Vice President und Projektleiter des Must-Win Battle Nr. 8 – Optimaler Service. „Nun liegt eine gemeinsam abgestimmte Entscheidung vor: Dies ist der Weg, den Vestas gehen will. Dadurch wird eine schnelle Umsetzung sichergestellt“, f&amp;#252;gt er hinzu. Die einzigen konzernweiten Projekte Bei der Arbeit mit den 12 Must-Win-Battles hei&amp;#223;en die Schlagw&amp;#246;rter Efﬁzienz, Priorit&amp;#228;t und gezielte Umsetzung. Schlie&amp;#223;lich sollen die Ergebnisse und Auswirkungen dieser Projekte die Zukunft von Vestas sicherstellen. Dies gilt zum Beispiel f&amp;#252;r die „Entwicklung von Windenergieanlagen der n&amp;#228;chsten Generation.“ „Die Ergebnisse dieses Projekts werden wahrscheinlich erst in einigen Jahren sichtbar werden. Wichtig ist jedoch die Schaffung einer Grundlage, mit der wir langfristig arbeiten k&amp;#246;nnen. Sonst werden wir nicht nur unsere Position als Marktf&amp;#252;hrer einb&amp;#252;&amp;#223;en, sondern sogar vom Markt verschwinden“, erkl&amp;#228;rt Troy C. Patton, Projektleiter von Vestas Technology R&amp;amp;D. Im Jahr 2008 werden nur diese 12 Projekte konzernweit umgesetzt. Dies hei&amp;#223;t konkret, dass einige andere Projekte zeitweise ausgesetzt werden, damit m&amp;#246;glichst viele Ressourcen f&amp;#252;r die 12 Must-Win-Battles zur Verf&amp;#252;gung gestellt werden k&amp;#246;nnen. ins defacts Alle Must-Win-Battles geh&amp;#246;ren zum Bereich Strategic Portfolio Management von Group Finance &amp;amp; Operations, der die Ausf&amp;#252;hrung aller Projekte begleitet und unterst&amp;#252;tzt. Bei Fragen zu den 12 Must-Win-Battles, wendet euch an die leitende Projektmanagerin Kristine M&amp;#248;rch. E-Mail: kol@vestas.com Projektleiter: Russell D. Young, Vice President Projektleiter: Per Thiesen, Director 9: Optimierung der Anlageninspektionen f&amp;#252;r h&amp;#246;here Betriebssicherheit Vergr&amp;#246;&amp;#223;erung der durchschnittlichen Zeitspanne zwischen zwei Inspektionen Sponsor: Bob Fritz, Senior Vice President Constitution 11: F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ftefahrplan: Auf dem Weg zum Sig-Sigma-Level 4 Weiterbildung der besten 200 F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte Sponsor: Roald Steen Jakobsen, President Vestas People &amp;amp; Culture Projektleiter: Nete Bechmann, Vice President Projektleiter: John Skat Dalgaard, Senior Project Director 10: F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ftenachwuchs Sicherstellung der dauerhaften F&amp;#246;rderung und Weiterbildung zuk&amp;#252;nftiger F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;fte Sponsor: Roald Steen Jakobsen, President Vestas People &amp;amp; Culture 12: Mayflower Motor f&amp;#252;r die Unternehmensentwicklung Sponsor: Henrik N&amp;#248;rremark, Executive Management CFO 12 VestasInside i</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=13</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=13</link><title>VestasInside Page 13</title><description>F RAG E AN D I E E XPE RT E N : Drei Rotorbl&amp;#228;tter – drei Gr&amp;#252;nde Bei Vestas sind die weltweit f&amp;#252;hrenden Experten im Bereich der Windenergie t&amp;#228;tig. Hier beantworten sie euch die Fragen, die euch schon immer besch&amp;#228;ftigt haben. Ob zu unseren Windenergieanlagen, zum Unternehmen oder zur Geschichte von Vestas – schickt eure Fragen an vestasinside@vestas.com und wir ﬁnden die Kollegin oder den Kollegen, der die Antwort kennt Die erste Frage kommt von Luca Clary, Projektassistent Optimierung bei Group Transport: ? „Warum hat eine Windenergieanlage drei Rotorbl&amp;#228;tter?“ ! Niels Vilsb&amp;#248;ll, Technischer Manager, IPR R&amp;amp;D, Vestas Technology R&amp;amp;D, antwortet: „Kurz gesagt gibt es drei Gr&amp;#252;nde, weshalb die meisten Windenergieanlagen heutzutage drei Rotorbl&amp;#228;tter haben: Gleichgewicht, Wirtschaftlichkeit und Auswirkungen auf die direkte Umgebung, also Ger&amp;#228;uschpegel und &amp;#196;sthetik. Beginnen wir mit dem Gleichgewicht. Turbinen mit einer ungeraden Anzahl an Rotorbl&amp;#228;ttern verf&amp;#252;gen &amp;#252;ber ein besseres aerodynamisches Gleichgewicht. Bei vier Bl&amp;#228;ttern werden die beiden unteren Bl&amp;#228;tter vom Wind weniger stark erfasst als die beiden oberen, wodurch ein Ungleichgewicht entsteht. Ein anderer Grund daf&amp;#252;r, weshalb das Drei-Blatt-Modell am weitesten verbreitet ist, liegt darin, dass drei Rotorbl&amp;#228;tter &amp;#228;sthetisch ansprechender wirken als zwei. Au&amp;#223;erdem m&amp;#252;ssen sich die Rotoren von Anlagen mit zwei Bl&amp;#228;ttern schneller drehen als die von Anlagen mit drei Bl&amp;#228;ttern, um dasselbe Energievolumen aus dem Wind zu gewinnen. Daraus erkl&amp;#228;rt sich, weshalb Windenergieanlagen mit drei Bl&amp;#228;ttern ruhiger laufen. Dann w&amp;#228;re da noch der Preis: Je mehr Rotorbl&amp;#228;tter, umso h&amp;#246;her die Kosten f&amp;#252;r die Bl&amp;#228;tter und umso teurer die Getriebe, da sich die Rotorbl&amp;#228;tter langsamer drehen.“ VestasInside 13</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=14</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=14</link><title>VestasInside Page 14</title><description>Von der gr&amp;#252;nen Wiese zum Hi-Tech-Standort Eines der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Bauprojekte in der Geschichte von Vestas n&amp;#228;hert sich der Fertigstellung. Von seinem Baucontainer aus koordiniert Asbj&amp;#248;rn Richter Br&amp;#230;ndstrup, Projektmanager bei Vestas, den Bauprozess – von Fundamenten &amp;#252;ber Fassaden bis hin zu Docking-Stationen und Schreibtischen Der Winterregen prasselt auf die kleine Ansammlung von Containern auf der Baustelle, auf der im September 2008 das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum von Vestas Technology R&amp;amp;D fertig gestellt werden und 500 Mitarbeitern seine T&amp;#252;ren &amp;#246;ffnen soll. Asbj&amp;#248;rn hat seinen Arbeitsplatz in einen der Container verlegt. Von seinem Schreibtisch aus leitet der verantwortliche Vestas-Projektmanager das Bauvorhaben am Stadtrand von &amp;#197;rhus, D&amp;#228;nemark – Gl&amp;#252;ckw&amp;#252;nsche f&amp;#252;r ein gutes und inspirierendes Geb&amp;#228;ude sollen jedoch seiner Meinung nach an andere gehen. „Das Besondere besteht in diesem Fall darin, dass die Pl&amp;#228;ne von Anfang an – also lange, bevor ich das Projekt &amp;#252;bernommen habe – an die Bed&amp;#252;rfnisse der Menschen, die einmal hier arbeiten sollen, angepasst wurden. Es wurde sehr gr&amp;#252;ndlich erfasst, welche Bed&amp;#252;rfnisse und W&amp;#252;nsche die Mitarbeiter an das Geb&amp;#228;ude hatten. Alle Erwartungen wurden auf den Tisch gelegt und mehrere Termine wurden angesetzt, um herauszuﬁnden, wie das Geb&amp;#228;ude die Menschen bei ihrer Arbeit unterst&amp;#252;tzen k&amp;#246;nnte“, erkl&amp;#228;rt er. Das zentrale Element des Geb&amp;#228;udes ist ein zweigeschossiges Atrium, dessen Fl&amp;#252;gel &amp;#252;ber Br&amp;#252;cken miteinander verbunden sind. Dar&amp;#252;ber hinaus wird genug Platz f&amp;#252;r eine Gondel in 14 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=15</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=15</link><title>VestasInside Page 15</title><description>„Es ist weder ein Geb&amp;#228;ude f&amp;#252;r die Manager, noch f&amp;#252;r mich. Es geh&amp;#246;rt seinen Nutzern.“ Asbj&amp;#248;rn hat in unz&amp;#228;hligen Bauprojekten mitgewirkt. Dennoch ist das neue Vestas-Entwicklungszentrum etwas Besonderes f&amp;#252;r ihn. Originalgr&amp;#246;&amp;#223;e sowie f&amp;#252;r weitere VestasProdukte vorhanden sein. Die Arbeitspl&amp;#228;tze selbst wurden so konzipiert, dass sie optimale M&amp;#246;glichkeiten zur Projektarbeit bieten. „Meine Aufgabe besteht haupts&amp;#228;chlich darin, sicherzustellen, dass die urspr&amp;#252;ngliche Idee hinter dem Bauvorhaben vollst&amp;#228;ndig umgesetzt wird, so dass am Ende ein Geb&amp;#228;ude dabei herauskommt, mit dem die Benutzer auch zufrieden sind“, so Asbj&amp;#248;rn vom Vestas Building Department bei Vestas Blades, das f&amp;#252;r alle gro&amp;#223;en Bauvorhaben bei Vestas weltweit zust&amp;#228;ndig ist, unabh&amp;#228;ngig von Standort oder Business Unit. Die Entscheidung zum Bau des Forschungs- und Entwicklungszentrums ﬁel vor rund zwei Jahren. Die beeindruckende Menge an Projektzeichnungen in den Regalen zeigt, wie langwierig der Prozess von der ersten Skizze bis zur Festlegung aller Einzelheiten war. Asbj&amp;#248;rn (61) blickt auf ein ganzes Arbeitsleben an Erfahrungen mit Bauprojekten zur&amp;#252;ck. Das neue Entwicklungszentrum ist trotzdem eine ganz besondere Aufgabe f&amp;#252;r den ausgebildeten Ingenieur. „Es ist wirklich ein Gro&amp;#223;projekt und im Gegensatz zu anderen Bauvorhaben bei Vestas gibt es in diesem Fall keine anderen Geb&amp;#228;ude, die als Referenz dienen k&amp;#246;nnten. Das Geb&amp;#228;ude ist einzigartig“, sagt Asbj&amp;#248;rn. Im Februar 2007 rollten die ersten Baumaschinen am Standort an; heute sind die Au&amp;#223;enmauern l&amp;#228;ngst errichtet. An diesem Januartag sind rund 125 Handwerker haupts&amp;#228;chlich mit der Verlegung von Kabeln und dem Verputzen von W&amp;#228;nden besch&amp;#228;ftigt. Die Mitwirkung der Vestas-Mitarbeiter ist dennoch genauso entscheidend f&amp;#252;r die Umsetzung der zahllosen Details, die das Endergebnis in Summe ausmachen werden. So wird regelm&amp;#228;&amp;#223;ig eine aus Mitarbeitern bestehende Nutzergruppe und eine Projektgruppe konsultiert, zum Beispiel wenn es um die Auswahl der Schreibtische und St&amp;#252;hle geht. In den kommenden Monaten werden noch viele Entscheidungen dieser Art anstehen, bevor die 18.400 m2 Geb&amp;#228;udeﬂ&amp;#228;che tats&amp;#228;chlich eingeweiht werden kann. Was Asbj&amp;#248;rn jedoch am meisten herbeisehnt, ist die Fertigstellung des Geb&amp;#228;udes an sich. „Am meisten freue ich mich darauf zu sehen, wie das Geb&amp;#228;ude f&amp;#252;r die Mitarbeiter funktioniert. Es ist weder ein Geb&amp;#228;ude f&amp;#252;r die Manager, noch f&amp;#252;r mich. Es geh&amp;#246;rt seinen Nutzern.“ VestasInside 15</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=16</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=16</link><title>VestasInside Page 16</title><description>Wachsen rund um den Globus Vestas expandiert schnell, was sich am deutlichsten an der gro&amp;#223;en Zahl der neuen Vestas-Standorte zeigt, die auf drei Kontinenten aus dem Boden schie&amp;#223;en: in Europa, Nordamerika und Asien. Der folgende &amp;#220;berblick zeigt die Standorte, die Vestas in naher Zukunft feierlich er&amp;#246;ffnen wird 16 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=17</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=17</link><title>VestasInside Page 17</title><description>V E S TA S N O RT H E R N E U RO P E : Malm&amp;#248;, Schweden Verwaltungsgeb&amp;#228;ude Gr&amp;#246;&amp;#223;e in Quadratmetern: 3.500 Geplante Anzahl Mitarbeiter: ca. 100 Geplante Er&amp;#246;ffnung im 1. Quartal 2009. V E S TA S C O N T RO L SYS T E M S : Hammel, D&amp;#228;nemark Fertigung von Steuerungssystemen Gr&amp;#246;&amp;#223;e in Quadratmetern: 14.000 Geplante Anzahl Mitarbeiter: 550 Produktionsbeginn: 1. Juni 2008 (volle Produktion) V E S TA S T E C H N O LO GY R &amp;amp; D : &amp;#197;rhus, D&amp;#228;nemark Technologie- und Entwicklungszentrum Gr&amp;#246;&amp;#223;e in Quadratmetern: 18.400 Geplante Anzahl Mitarbeiter: 500 Geplante Er&amp;#246;ffnung im 3. Quartal 2008. ins defacts Im November 2007 k&amp;#252;ndigte Vestas an, der Konzern werde in unmittelbarer Zukunft auch in den USA T&amp;#252;rme produzieren sowie eine Gie&amp;#223;erei, eine Maschinenfabrik und eine Fabrik f&amp;#252;r Steuerungssysteme in China errichten. F&amp;#252;r 2008 plant Vestas Investitionen in H&amp;#246;he von 500 Mio. in Sachanlagen, insbesondere in neue Produktionsst&amp;#228;tten und weitere Geb&amp;#228;ude. Damit erreichen die Investitionen einen H&amp;#246;chststand in der Geschichte des Vestas-Konzerns. Vestas geht davon aus, dass die Windenergie im Jahr 2020 mindestens 10 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs decken wird. Heute betr&amp;#228;gt dieser Anteil 1 Prozent. Um den f&amp;#252;r diesen Zeitraum genannten Marktanteil zu erreichen, muss Vestas bis 2020 mehr als 250.000 MW installieren. V E S TA S B L A D E S : Lem, D&amp;#228;nemark Rotorblattfertigung Gr&amp;#246;&amp;#223;e in Quadratmetern: 17.400 Geplante Anzahl Mitarbeiter: 120 Produktionsbeginn: Juli 2008 i V E S TA S B L A D E S : Daimiel, Castilla-La Mancha, Spanien Rotorblatt-Fertigung Gr&amp;#246;&amp;#223;e in Quadratmetern: 31.600 Geplante Anzahl Mitarbeiter: 500 Produktionsbeginn: Juli 2008 V E S TA S C O N T RO L SYS T E M S : Soria, Spanien Fertigung von Steuerungssystemen Gr&amp;#246;&amp;#223;e in Quadratmetern: 7012 Geplante Anzahl Mitarbeiter: 120 Produktionsbeginn: Juli 2008 V E S TA S B L A D E S : Windsor, Colorado, USA Rotorblatt-Fertigung Gr&amp;#246;&amp;#223;e in Quadratmetern: 19.000/ 37.000 Geplante Anzahl Mitarbeiter: 750 Produktionsbeginn: April 2009 (zweite Phase) VestasInside 17</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=18</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=18</link><title>VestasInside Page 18</title><description>Ein folgenschwerer Augenblick Juan Carlos Carrillo Francisco wird f&amp;#252;r drei Wochen krankgeschrieben. Schuld daran ist – eine st&amp;#246;rrische Schraube 18 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=19</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=19</link><title>VestasInside Page 19</title><description>Eigentlich war es f&amp;#252;r Juan Carlos, ein Elektriker in der Fabrik von Vestas Nacelles im spanischen Le&amp;#243;n, ein ganz gew&amp;#246;hnlicher Arbeitstag im Jahr 2007. Doch f&amp;#252;r den Bruchteil einer Sekunde ging etwas schief. „Als ich dabei war, eine Schraube anzuziehen, rutschte mir das Werkzeug aus“, berichtet Juan Carlos und erkl&amp;#228;rt, die Schraubverbindung sei an einer Stelle gewesen, an der er sie nicht habe sehen k&amp;#246;nnen – was der Grund f&amp;#252;r den Unfall war. „Mein Daumen wurde zwischen der Schraubverbindung und dem ausgerutschten Werkzeug eingeklemmt“, beschreibt er den Unfall, der einen Besuch in der Notaufnahme des Krankenhauses n&amp;#246;tig machte. Aufgrund dieser Verletzung wurde Juan Carlos f&amp;#252;r drei Wochen krankgeschrieben. Somit war er einer der 500 Vestas-Mitarbeiter, die im Jahr 2007 aufgrund eines Betriebsunfalls f&amp;#252;r mindestens einen Tag krankgeschrieben waren. Laut Jakob Larsen, Vice President der Abteilung Safety &amp;amp; Environment in der Business Unit People &amp;amp; Culture, ist diese Zahl zu hoch und muss unverz&amp;#252;glich gesenkt werden. „Wir k&amp;#246;nnen und m&amp;#252;ssen diese Situation deutlich verbessern. Jeder von uns muss an der Unfallverh&amp;#252;tung mitarbeiten, haupts&amp;#228;chlich damit wir eine Arbeitsumgebung schaffen, die jederzeit und f&amp;#252;r alle Mitarbeiter sicher ist. Aus ﬁnanzieller Sicht kommt hinzu, dass durch die Erh&amp;#246;hung der Sicherheit auch beachtliche Einsparungen erzielt werden k&amp;#246;nnen“, so Jakob. Aufgrund des Unfalls von Juan Carlos in der Fabrik in Le&amp;#243;n wurde der betreffende Arbeitsvorgang untersucht und so ver&amp;#228;ndert, dass die ung&amp;#252;nstig gelegene Schraubverbindung nun problemlos einzusehen ist. Dies ist nur einer der kleinen, aber wichtigen Schritte hin zu h&amp;#246;herer Arbeitssicherheit. „Jetzt hat man die Schraube w&amp;#228;hrend des gesamten Arbeitsvorgangs im Blick. Dieses Beispiel zeigt, wie wir uns auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit st&amp;#228;ndig weiterentwickeln, unter anderem indem wir bislang verwendete Werkzeuge durch Modelle ersetzen, die h&amp;#246;here Sicherheit bieten“, so Ramona Alonso Amieiro, Managerin QSE der Fabrik in Le&amp;#243;n. Sie erkl&amp;#228;rt weiter, dass auch bei Beinaheunf&amp;#228;llen der entsprechende Arbeitsvorgang genau untersucht und anschlie&amp;#223;end verbessert wird. Um die konzernweite Arbeit an Verbesserungen noch anzukurbeln, hat Vestas Gesch&amp;#228;ftsbeziehungen mit einem externen Partner aufgenommen: DuPont ist ein Unternehmen, dass &amp;#252;ber 100 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Unfallverh&amp;#252;tung und Erh&amp;#246;hung der Arbeitssicherheit in Betrieben vorweisen kann. David Mallard vom DuPont-Gesch&amp;#228;fts- zweig Safety Resources ist Regionalmanager f&amp;#252;r die nordeurop&amp;#228;ischen L&amp;#228;nder und Projektmanager f&amp;#252;r die Erh&amp;#246;hung der Sicherheit bei Vestas. „Wir bei DuPont vertreten die Ansicht, dass durch entsprechende Arbeit an der Unternehmenskultur nicht nur die meisten, sondern wirklich alle Betriebsunf&amp;#228;lle vermieden werden k&amp;#246;nnen. Man kann dies praktisch mit dem &amp;#196;ndern einer schlechten Angewohnheit vergleichen: Das Abgew&amp;#246;hnen kann zwar schwierig sein, doch es ist nicht unm&amp;#246;glich, wenn man sich nur bem&amp;#252;ht“, so David. „Alle Mitarbeiter des Unternehmens tragen gemeinsam Verantwortung f&amp;#252;r die Verbesserung der Arbeitssicherheit. Nat&amp;#252;rlich tr&amp;#228;gt die Unternehmensleitung die Verantwortung daf&amp;#252;r, dass angemessene Bedingungen zur reibungslosen Ausf&amp;#252;hrung der Arbeit herrschen, wobei sich ‚Bedingungen’ hier auf Weiterbildung, Werkzeuge und auf Sicherheit gepr&amp;#252;fte Ger&amp;#228;te bezieht. Es obliegt jedoch den Mitarbeitern ihre Arbeit auf sichere Weise zu verrichten, die Sicherheitsrichtlinien zu befolgen und auf eventuelle Deﬁzite aufmerksam zu machen.“ Abschlie&amp;#223;end bemerkt David: „Genau dort, bei der t&amp;#228;glichen Arbeit, kann jeder Einzelne etwas verbessern.“ David Mallard &amp;#252;ber drei popul&amp;#228;re Irrt&amp;#252;mer zum Thema Arbeitssicherheit: Irrtum: Irrtum: Irrtum: Arbeitssicherheit ist teuer. „Im Gegenteil! Durch die Unfallverh&amp;#252;tung k&amp;#246;nnen Unternehmen umfangreiche Kosten einsparen. Unf&amp;#228;lle gehen mit Produktionsverz&amp;#246;gerungen, Krankschreibungen und anderen Kostenfaktoren einher – ganz zu schweigen von den Nachteilen f&amp;#252;r die verletzten Mitarbe</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=20</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=20</link><title>VestasInside Page 20</title><description>F&amp;#252;r die Servicetechniker war die &amp;#220;berpr&amp;#252;fung der Windenergieanlagen des Smoky Hill-Projekts beinahe ein Ding der Unm&amp;#246;glichkeit – denn die gesamte Gegend war von einer dicken Eisschicht &amp;#252;berzogen. F&amp;#252;r das Personal vor Ort war es hingegen nur eine der vielen Herausforderungen, die das raue Klima in Kansas zu bieten hat 20 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=21</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=21</link><title>VestasInside Page 21</title><description>„Laut den Einheimischen erleben wir gerade das schlechteste Wetter seit zehn Jahren“, so Jos&amp;#233;. Als im Dezember dann ein Eissturm &amp;#252;ber Kansas hinweg zog, verschlechterten sich die Wetterbedingungen noch weiter. Danach war die gesamte Gegend von Smoky Hills mit einer teilweise bis zu zwei Zentimeter dicken Eisschicht &amp;#252;berzogen – einschlie&amp;#223;lich der Windenergieanlagen und der Zufahrtsstra&amp;#223;en. Das Team von Vestas dachte jedoch nicht daran, seinen Auftrag aufgrund des Wetters abzubrechen und in die warmen Hotelzimmer zur&amp;#252;ckzukehren. Die neun Mitarbeiter machten sich an die Arbeit und streuten von Hand Splitt auf einer Strecke von einem halben Kilometer, so dass schlie&amp;#223;lich jeder von ihnen 2-3 Windenergieanlagen &amp;#252;berpr&amp;#252;fen konnte. „Wir hatten einen Auftrag – die Windenergieanlagen mussten &amp;#252;berpr&amp;#252;ft werden. Sie waren zwar seit einer Wo- Aus der W&amp;#252;ste ins Eis An der Installation der 56 Windenergieanlagen von Smoky Hills arbeitet Pepe nun seit &amp;#252;ber einem halben Jahr. Die Arbeitstage sind lang, es ist eiskalt und seine Familie wohnt weit entfernt in der kalifornischen W&amp;#252;ste, was bedeutet, dass er nur alle f&amp;#252;nf Wochen nach Hause fahren kann. Dennoch kann er sich keine andere Arbeit vorstellen als diese. „Ich habe mit 18 angefangen in der Windenergiebranche zu arbeiten und bin nun seit &amp;#252;ber 21 Jahren dabei. In meinem jetzigen Job arbeite ich seit 13 Jahren, dies ist mittlerweile mein 28. Vestas-Projekt.“ Er lacht: „Ich bin zu alt, um noch etwas anderes zu machen.“ „Jeder Standort ist anders und stellt uns vor neue Herausforderungen.“ In dem mitten im US-Bundesstaat Kansas gelegenen Windpark Smoky Hills stehen 56 Windenergieanlagen des Typs V80-1,8 MW auf einer Fl&amp;#228;che von 12.500 Morgen (entspricht ca. 50,6 km&amp;#178;). Der von TradeWind Energy LLC erstellte Windpark wurde im Jahr 2007 von Enel gekauft und soll im Fr&amp;#252;hjahr 2008 fertig gestellt werden. Die dort erzeugte Energie wird ausreichen, um den durchschnittlichen Jahresbedarf von 37.000 Haushalten in Kansas zu decken. i „Im August war das Wetter noch wunderbar, es herrschte v&amp;#246;llige Windstille. Aber seither h&amp;#246;rt es gar nicht mehr auf zu wehen“, berichtet Jos&amp;#233; Ramirez, Bauleiter des Smoky Hill-Projekts in den USA. Als Jos&amp;#233; in das Team kam, hatte er gerade an einem anderen Projekt in Washington gearbeitet, wo das Wetter wesentlich milder war. che vereist, so dass man nicht einmal mehr die Schrauben an den T&amp;#252;rmen erkennen konnte, aber niemand hat sich beschwert. Allerdings tat uns am n&amp;#228;chsten Tag so einiges weh“, gesteht Jos&amp;#233;, der von seinen Kollegen gern Pepe gerufen wird. ins defacts VestasInside 21</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=22</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=22</link><title>VestasInside Page 22</title><description>Vestas wachsen Fl&amp;#252;gel Gerade hat Vestas das erste eigene Flugzeug bestellt. Es soll u. a. im Rahmen der Roadshows eingesetzt werden, die im Anschluss an die Ver&amp;#246;ffentlichung des Vestas-Jahresabschlusses stattﬁnden. „Ein Flugzeug geh&amp;#246;rt zu einem Unternehmen von der Gr&amp;#246;&amp;#223;e wie Vestas einfach dazu: Wir m&amp;#252;ssen stets in engem Kontakt mit unseren Kunden und anderen Partnern stehen und deshalb ist es f&amp;#252;r Vestas wichtig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein zu k&amp;#246;nnen. Gleicherma&amp;#223;en interessieren sich auch die Investoren und die internationalen Medien f&amp;#252;r das Geschehen bei Vestas – und genau dieses Interesse m&amp;#252;ssen wir bestm&amp;#246;glich f&amp;#252;r uns nutzen“, erkl&amp;#228;rt Peter Wenzel Kruse, Hauptabteilungsleiter bei Group Communications. „Im Grunde geht es darum, unsere Zeit sinnvoll zu nutzen und manche Aufgaben kann man einfach nicht zweiteilen. Daher ist es unerl&amp;#228;sslich, die Zeit von Ditlev Engel und die der anderen Mitglieder der Vestas-Leitung aber auch die aller anderen Mitarbeiter bei Vestas bestm&amp;#246;glich zu nutzen“, sagt er &amp;#252;ber den Kauf des Flugzeugs vom Typ Dassault Falcon 2000, welches bis zu 12 Passagieren Platz bietet. „Mit unseren Produkten tragen wir zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei. Trotzdem l&amp;#228;sst es sich nicht vermeiden, dass auch im Rahmen unserer Gesch&amp;#228;ftst&amp;#228;tigkeit CO2-Emissionen anfallen. Und auch heute schon nutzen wir Flugzeuge, sodass wir an Treibhausgasemissionen nicht unbeteiligt sind. Schlie&amp;#223;lich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass der Erwerb eines eigenen Flugzeugs f&amp;#252;r Vestas sinnvoll ist“, so Peter Wenzel Kruse. Das Flugzeug soll im Jahr 2012 geliefert werden. Auf 100 Kilometer st&amp;#246;&amp;#223;t die Maschine durchschnittlich 0,3 Tonnen Kohlendioxid aus, welche durch die CO2Ersparnis beim Betrieb einer V90-3,0 MW-Anlage in einer halben Stunde ausgeglichen werden. „Wir wollen unser Motto „In modernen Energien die Nummer 1“ verbreiten, damit im Jahr 2020 zehn Prozent des weltweiten Energiebedarfs mit Windenergie gedeckt werden k&amp;#246;nnen. Daher halte ich den Kauf eines Flugzeugs in unserem Fall f&amp;#252;r eine klimafreundliche Entscheidung“, schlie&amp;#223;t Peter Wenzel Kruse. Air Alsie A/S, Skandinaviens gr&amp;#246;&amp;#223;ter Anbieter von Charterﬂ&amp;#252;gen f&amp;#252;r Gesch&amp;#228;ftsreisende, wird die Zusammenstellung der Crew, die Flugplanung, die Wartung und den Betrieb &amp;#252;bernehmen. Au&amp;#223;erdem wird Air Alsie das Flugzeug leasen, wenn es von Vestas gerade nicht ben&amp;#246;tigt wird. So kann es bestm&amp;#246;glich ausgelastet werden. Noch liegt der erste Flug in weiter Ferne, denn die Lieferzeiten sind weit l&amp;#228;nger als die der Windenergiebranche. Das Vestas-Flugzeug soll 2012 zur Nutzung bereitstehen. Gazellen bei Vestas Nacelles Die k&amp;#252;rzlich gek&amp;#252;rten Preistr&amp;#228;ger des von Vestas Nacelles ausgerichteten Gazelle Award sind Francesco Velluto und seine Mitarbeiter des Maschinenhauswerks im italienischen Tarent. Diese Auszeichnung wird einem Mitarbeiter oder einer Abteilung verliehen, der/die Au&amp;#223;ergew&amp;#246;hnliches geleistet hat, und wird traditionell vom Vorjahresgewinner &amp;#252;berreicht. In diesem Jahr &amp;#252;bergab Hans Warmbold von der Abteilung Strategic Purchase die Auszeichnung. „Ich sehe das als Best&amp;#228;tigung daf&amp;#252;r, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ „Die Mitarbeiter sch&amp;#228;tzen diese Auszeichnung und empﬁnden sie als greifbares Feedback, das ihnen zeigt, dass die Arbeit in diesem Werk auch an anderen Stellen im Konzern wahrgenommen und anerkannt wird“, so der Produktionsleiter Francesco. Nach seiner R&amp;#252;ckkehr nach Italien pr&amp;#228;sentierte Francesco die Auszeichnung auf einer gro&amp;#223;en Mitarbeiterversammlung. 22 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=23</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=23</link><title>VestasInside Page 23</title><description>Vestas auf dem Weltwirtschaftsforum Vestas ist Mitglied im Weltwirtschaftsforum, dem die weltweit gr&amp;#246;&amp;#223;ten und einﬂussreichsten Unternehmen angeh&amp;#246;ren. Dabei ist Vestas das erste im Forum vertretene Unternehmen aus der Branche der erneuerbaren Energien und geht damit einen weiteren Schritt in Richtung seiner Mission „Wind, &amp;#214;l und Gas“. Ditlev Engel und Peter C. Brun, Senior Vice President und Leiter der Abteilung Government Relations, vertraten Vestas auf dem „Energy Summit &amp;amp; Energy Board Room Programme“, welche im Rahmen der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums im Januar 2008 im schweizerischen Davos stattfanden. Der Energiegipfel ﬁndet j&amp;#228;hrlich statt. Die Teilnahme ist F&amp;#252;hrungskr&amp;#228;ften aus der Energiewirtschaft, hochrangigen Regierungsvertretern und Entscheidungstr&amp;#228;gern, z. B. den Energieministern der L&amp;#228;nder mit dem h&amp;#246;chsten Energieverbrauch und CO2-Aussto&amp;#223;, vorbehalten. Ein Thema des Gipfels in Davos war der Verbrauch gro&amp;#223;er Mengen sauberen Trinkwassers bei der Energieerzeugung. Im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Energieerzeugung verbrauchen Windenergieanlagen bei der Stromproduktion &amp;#252;berhaupt kein Wasser. Dies ist nur eine Tatsache, die Vestas bei der Teilnahme am Gipfel besonders hervorheben wollte. Vestas auf der Karte Wind und Wetter sind untrennbar miteinander verbunden, deshalb wird Vestas 2008 in mehreren Ausgaben der einﬂussreichen britischen Zeitung The Financial Times den Wetterbericht mitgestalten. Auf der Wetterkarte wird eine Vestas-Windenergieanlage zu sehen sein. Des Weiteren hat Vestas sich bereits den Platz f&amp;#252;r ein Werbebanner unterhalb der Wettervorhersage gesichert, so dass das Unternehmen die Vestas-Botschaft an weltweite, aber auch regionale Kampagnen anpassen kann – zum Beispiel im Hinblick auf das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. „Mit der Werbung in The Financial Times k&amp;#246;nnen wir Entscheidungstr&amp;#228;ger auf der ganzen Welt ansprechen. In diesem Zusammenhang war es nur logisch, die Vorz&amp;#252;ge des Windes als Energiequelle anhand der Wettervorhersage zu erkl&amp;#228;ren“, berichtet Kasper Granat, Entwickler im Bereich internationales Marketing in der Abteilung Group Communications. VestasInside 23</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=24</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=24</link><title>VestasInside Page 24</title><description>Raghus sichere Landung 24 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=25</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=25</link><title>VestasInside Page 25</title><description>Ein neuer Job kann zu einer ganz besonderen Herausforderung werden, wenn man sich dazu noch an eine fremde Arbeitskultur und eine neue Sprache gew&amp;#246;hnen muss. Mit Offenheit und dem Mut, Fragen zu stellen, kann man jedoch schon ziemlich weit kommen „Ich erinnere mich noch genau an meine ersten Monate in D&amp;#228;nemark – alles war so anders als das, was ich von Indien her gew&amp;#246;hnt war: die Menschen, die Kultur, das Klima. Selbst das Einkaufen war eine Herausforderung“, berichtet der 27-j&amp;#228;hrige Raghavendra Rao Kumar, HSE-Ingenieur bei Vestas Technology R&amp;amp;D in Randers, der 2004 nach D&amp;#228;nemark kam. Heute geh&amp;#246;rt Raghavendra – oder Raghu, wie ihn seine Freunde nennen – einem ansonsten ausschlie&amp;#223;lich d&amp;#228;nischen Team an. Obwohl er schon viel D&amp;#228;nisch versteht, spricht er die Sprache noch nicht sehr gut. Trotz dieses kleinen Handicaps hat es sich f&amp;#252;r Raghu sehr gelohnt, sich an sein d&amp;#228;nisches Arbeitsumfeld und die neue Mentalit&amp;#228;t zu gew&amp;#246;hnen. „Es ist alles eine Frage der Einstellung. Wenn man sich zu sehr bem&amp;#252;ht, zur Gruppe zu geh&amp;#246;ren, kann man aufdringlich wirken. Am besten ist es, einfach man selbst zu sein. Die Leute ﬁnden schnell von selbst heraus, dass man sympathisch ist“, erkl&amp;#228;rt er. Unterst&amp;#252;tzungsprogramme sind f&amp;#252;r Mitarbeiter wie Raghu Gold wert. Er kam nach D&amp;#228;nemark, um an der Technischen Universit&amp;#228;t D&amp;#228;nemark (DTU) zu studieren, wo er im letzten Sommer seinen Abschluss als Windenergieingenieur erwarb. Die DTU half ihm bei der Suche nach einer Unterkunft und bei der Einrichtung eines Bankkontos – und seine Aufenthaltsgenehmigung hatte er sogar schon vor seiner Abreise nach D&amp;#228;nemark in der Tasche. „Ich kannte niemanden in D&amp;#228;nemark, aber gl&amp;#252;cklicherweise hatte meine Universit&amp;#228;t ein gutes Unterst&amp;#252;tzungsprogramm, was mir sehr geholfen hat. Zus&amp;#228;tzlich betreibt die DTU ein „TandemProgramm“, bei dem jeder ausl&amp;#228;ndische Student mit einem d&amp;#228;nischen Studenten ein Team bildet, wobei die D&amp;#228;nen ihren Tandem-Partnern s&amp;#228;mtliche praktische Angelegen-heiten erkl&amp;#228;ren k&amp;#246;nnen. Von dieser Methode k&amp;#246;nnte Vestas etwas lernen“, meint Raghu. Nach zwei Jahren Trennung von seiner Familie in Indien wollte Raghu eigentlich wieder in seine Heimat zur&amp;#252;ckkehren. Als bei Vestas jedoch eine Stelle ausgeschrieben war, &amp;#228;nderte er seine Pl&amp;#228;ne. „Ich habe ein sehr eng umrissenes Jobproﬁl. Deshalb musste ich mich einfach bewerben, als ich von der freien Stelle erfuhr – zumal Vestas geradezu der Inbegriff des Windenergie-unternehmens ist. Ich hatte damals noch keinerlei Erfahrungen in der Windenergiebranche, hatte jedoch w&amp;#228;hrend meines Studiums bereits in Teilzeit gearbeitet, sodass ich mit der d&amp;#228;nischen Arbeitskultur vertraut war. Ich denke, dass ich den Job unter anderem deshalb bekommen habe.“ Raghu war der erste ausl&amp;#228;ndische Kollege in seiner Abteilung. Mit seiner Ankunft kam es zu einer ganzen Reihe von Ver&amp;#228;nderungen. So ist Englisch zum Beispiel inzwischen die Abteilungssprache. Die gute Arbeitsatmosph&amp;#228;re, davon ist Raghu &amp;#252;berzeugt, entsteht insbesondere durch eine klare Kommunikation. „Ich muss mich einfach nur darauf besinnen, nicht alles als gegeben anzunehmen, sondern den Mut zu haben, nachzufragen, wenn ich mir bei einer Sache nicht sicher bin“, meint er. VestasInside 25</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=26</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=26</link><title>VestasInside Page 26</title><description>Sieben Nationen – ein Team Im Vestas Technology R&amp;amp;D-Entwicklungsteam in &amp;#197;rhus/D&amp;#228;nemark arbeiten 18 Mitarbeiter aus sieben Nationen zusammen Das bei Validation, R&amp;amp;D angesiedelte Entwicklungsteam hat gute Chancen, die internationalste Abteilung von Vestas zu werden. Die 18 Kollegen, die im Testzentrum in &amp;#197;rhus arbeiten, geh&amp;#246;ren sieben verschiedenen Nationalit&amp;#228;ten an: Sie kommen aus Peru, China, den Niederlanden, Schweden, Kanada, Frankreich und D&amp;#228;nemark. Laut Frank Ormel, Director der Abteilung Validation, bringt diese Art von Vielfalt eher Vorteile als Schwierigkeiten mit sich, da 26 VestasInside aufgrund der unterschiedlichen Kulturen vielf&amp;#228;ltigere Ans&amp;#228;tze zur L&amp;#246;sung von Problemen gefunden werden. „F&amp;#252;r uns ist die offene Herangehensweise an unsere Unterschiede der Schl&amp;#252;ssel dazu, den Beitrag jedes einzelnen bestm&amp;#246;glich zu nutzen. Unterschiedliche Voraussetzungen schaffen auch vielf&amp;#228;ltige Perspektiven und Beteiligung, woraus h&amp;#228;uﬁg mehr Ideen entstehen als in Teams, in denen alle denselben kulturellen Hintergrund haben“, so Frank Ormel. „Dazu gibt es ein altes Sprichwort: Wenn das einzige Werkzeug im Kasten ein Hammer ist, dann sieht pl&amp;#246;tzlich alles wie ein Nagel aus. Und wenn alle Mitarbeiter einen &amp;#228;hnlichen Hintergrund haben, dann gehen sie auch automatisch &amp;#228;hnlich an Probleme heran.</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=27</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=27</link><title>VestasInside Page 27</title><description>4 n&amp;#252;tzliche Tipps: So kannst du deine ausl&amp;#228;ndischen Kollegen unterst&amp;#252;tzen • Achte darauf klare Signale zu senden und erkl&amp;#228;re am besten auch, welche Logik und welche Wertvorstellungen hinter deinem Verhalten stehen. • Scheue dich nicht, auch „dumme“ Fragen zum Verhalten deines ausl&amp;#228;ndischen Kollegen sowie zu den Gr&amp;#252;nden dahinter zu stellen. Man kann nicht immer alles verstehen, was man sieht. • Zeige Interesse und frage deine ausl&amp;#228;ndischen Kollegen nach den Situationen, die sie als merkw&amp;#252;rdig, anders oder schwierig empﬁnden. &amp;#220;ber die Unterst&amp;#252;tzung deiner ausl&amp;#228;ndischen Kollegen bei der kulturellen Integration hinaus wirst du selbst neue Perspektiven f&amp;#252;r deinen eigenen Alltag entdecken. • Reduziere potentielle Konﬂiktherde in der Arbeitsbeziehung: Sorge f&amp;#252;r m&amp;#246;glichst klare Rahmenbedingungen und eine klare Aufgabenverteilung. Quelle: Human House Mehr als nur H&amp;#228;ndesch&amp;#252;tteln Bei 56 verschiedenen Nationalit&amp;#228;ten in der Belegschaft von Vestas gibt es unz&amp;#228;hlige M&amp;#246;glichkeiten zum internationalen Austausch – aber es k&amp;#246;nnen dabei auch Missverst&amp;#228;ndnisse entstehen. F&amp;#252;r Rasmus Emmertsen von der Firma Human House, die f&amp;#252;r Vestas Kurse zur interkulturellen Kommunikation durchf&amp;#252;hrt, ist die Ber&amp;#252;cksichtigung von kulturellen Unterschieden entscheidend daf&amp;#252;r, das Beste aus einer Arbeitsbeziehung herauszuholen. „Man darf nicht davon ausgehen, dass man auf die Begegnung mit einer anderen Kultur vorbereitet ist, nur weil man das richtige H&amp;#228;ndesch&amp;#252;tteln gelernt hat und mit den Ritualen rund um den Austausch von Visitenkarten vertraut ist. Ein paar Tipps und Tricks reichen nicht aus“, erkl&amp;#228;rt er. Stattdessen geht es darum, die allgemeine F&amp;#228;higkeit zu trainieren, die Kultur anderer Menschen zu „entschl&amp;#252;sseln“ und zu verstehen – ob man in ein fremdes Land reist oder einen Kollegen aus dem Ausland empf&amp;#228;ngt. „Wir D&amp;#228;nen empﬁnden es zum Beispiel nicht als Beleidigung, wenn ein ausl&amp;#228;ndischer Kollege nicht mit unserem Begr&amp;#252;&amp;#223;ungsritual vertraut ist und uns statt der rechten seine linke Hand reicht. Wir reagieren jedoch mitunter etwas verstimmt, wenn er oder sie unseren entspannten Arbeitsstil als ein Zeichen f&amp;#252;r Faulheit interpretiert“, f&amp;#228;hrt er fort. VestasInside 27</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=28</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=28</link><title>VestasInside Page 28</title><description>P OP Harmonie oder Schock der Kulturen? Viele Vestas-Mitarbeiter arbeiten au&amp;#223;erhalb ihrer Heimatl&amp;#228;nder. Hier berichten einige von ihnen &amp;#252;ber ihre Erfahrungen bei Vestas an einem Arbeitsplatz im Ausland VOX Ich nehme am Vestas Graduate Programme teil und bin nun seit drei Monaten in D&amp;#228;nemark. Ich wohne mit anderen Graduates aus verschiedenen L&amp;#228;ndern zusammen. Dadurch ist mein Bekanntenkreis sehr international. Als Ausl&amp;#228;nder kann man sich eingeschr&amp;#228;nkt f&amp;#252;hlen, wenn man sich wie ein Tourist verh&amp;#228;lt und mit jedem Deutsch oder Englisch spricht. Mein Eindruck ist, dass man viel besser klarkommt, wenn man wenigstens ein bisschen D&amp;#228;nisch lernt. Bei Vestas sind fast alle meine Kollegen D&amp;#228;nen, ich mag ihre Einstellung sehr. Sie wirken viel entspannter als die Deutschen, wenn es um Formalit&amp;#228;ten und dergleichen geht. Ich habe jedoch eine Weile gebraucht, mich an die ﬂache Hierarchie und die Verwendung der Vornamen zu gew&amp;#246;hnen, besonders im Gespr&amp;#228;ch mit dem Chef. Jan-Christoph Neuhann (Deutschland) Graduate, Management Support, Vestas Northern Europe, D&amp;#228;nemark Ich arbeite zum ersten Mal im Ausland. Ich bin erst seit Dezember in Deutschland, bin also noch sehr neu hier – aber ich glaube, dass ich mich schon gut eingelebt habe. Die gr&amp;#246;&amp;#223;te Herausforderung war der Versuch, ein Bankkonto ohne eine unbeschr&amp;#228;nkte Aufenthaltsgenehmigung zu er&amp;#246;ffnen. Ich verstehe das meiste, was um mich herum gesagt wird, aber ich kann noch nicht richtig auf Deutsch antworten. Deshalb freue ich mich sehr auf meinen Deutschkurs. Die deutsche Arbeitseinstellung ist f&amp;#252;r mich gar nicht so ungewohnt und alle sind sehr hilfsbereit. Insgesamt f&amp;#252;hle ich mich integriert und nicht wie ein Ausl&amp;#228;nder. Robert Szalay (&amp;#214;sterreich), Projektkoordinator, Vestas Central Europe, Deutschland Ich lebe nun seit vier Jahren in Spanien. Ich wollte schon immer in einem anderen Land arbeiten und andere Kulturen kennen lernen. Am Anfang war es schwierig, Arbeit zu ﬁnden, da ich noch Studentin war. Ich brauchte eine spezielle Arbeitsgenehmigung, die ich jedoch als Studentin nicht bekommen konnte … Es war ein Teufelskreis. Das spanische Rechtssystem war nicht besonders ausl&amp;#228;nderfreundlich. Trotzdem habe ich es schlie&amp;#223;lich geschafft, sowohl eine Aufenthalts- als auch eine Arbeitsgenehmigung f&amp;#252;r Spanien zu bekommen. Mein Leben in Barcelona unterscheidet sich sehr von meinem Leben in Buenos Aires, meiner Heimatstadt. Der Alltag und die Lebensweise der Menschen sind hier sehr entspannt. Meine gr&amp;#246;&amp;#223;te Herausforderung war es, die regionale Sprache zu sprechen, da man in Katalonien einfach nicht zu recht kommt, wenn man kein Katalanisch spricht. Moira L&amp;#243;pez (Argentinien), Assistentin Marketing &amp;amp; Kommunikation, Vestas Mediterranean, Spanien Obwohl ich bereits vorher im Ausland gelebt hatte, war es trotzdem eine gro&amp;#223;e Entscheidung, f&amp;#252;r Vestas zu arbeiten und meine Laufbahn au&amp;#223;erhalb Polens fortzusetzen, weit entfernt von meiner Familie und meinen Freunden. Trotzdem haben mich meine Abenteuerlust und die Chance, Auslandserfahrung zu sammeln, letztendlich dazu bewogen, diesen Schritt zu wagen. Ich habe einen interessanten Job, der mir Spa&amp;#223; macht und mich gleichzeitig herausfordert. Am wichtigsten sind mir jedoch die Menschen und die Unternehmenskultur bei Vestas. Ob ein Unternehmen global ist, kann man nicht an der Anzahl seiner Mitarbeiter oder den Umsatzzahlen festmachen. Es liegt an der Kultur. Wie an vielen anderen Orten trifft man auch bei Vestas ganz unterschiedliche Menschen. Im Allgemeinen sind die Leute, die ich an meinem Arbeitsplatz in D&amp;#228;nemark getroffen habe, ziemlich offen und haben keine Scheu, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. All das best&amp;#228;tigt mir, dass es die richtige Entscheidung war, den Job bei Vestas anzunehmen. Dariusz Szafran (Polen), Graduate, Supply Chain Management, Vestas Blades, D&amp;#228;nemark 28 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=29</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=29</link><title>VestasInside Page 29</title><description>Kennst du die beste Kollegin / den besten Kollegen bei Vestas? VestasInside verleiht demn&amp;#228;chst die Auszeichnung „Colleague of the Year 2008“ und du hast die Chance, einer Kollegin oder einem Kollegen ein besonderes Kompliment zu machen. Wenn du der Meinung bist, dass deine Kollegin oder dein Kollege – entweder aus deiner eigenen Abteilung oder aus anderen Unternehmensbereichen von Vestas – f&amp;#252;r ihre oder seine Leistungen Anerkennung verdient hat, kannst du sie oder ihn f&amp;#252;r die Auszeichnung vorschlagen. Schicke uns einfach eine E-Mail an vestasinside@vestas.com. Nenne in der E-Mail den Namen der Kollegin oder des Kollegen und erl&amp;#228;utere kurz, warum sie oder er die beste Kollegin bzw. der beste Kollege bei Vestas ist. Vielleicht zeigt deine Kollegin oder dein Kollege besonderes Engagement bei der Wahrung oder Verbesserung von Sicherheitsstandards, ist besonders gut in der Lage Mitarbeiter zu motivieren oder zu f&amp;#246;rdern – oder ist „einfach“ auch in turbulenten Momenten stets hilfsbereit… Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird am Ende des Jahres in einer Abstimmung ermittelt. Alle Mitarbeiter k&amp;#246;nnen daran teilnehmen. Die gl&amp;#252;ckliche Gewinnerin/der gl&amp;#252;ckliche Gewinner erh&amp;#228;lt zus&amp;#228;tzlich zur Ehre auch einen Preis. Ein weiterer Preis geht an die Kollegin bzw. den Kollegen, die sie oder ihn vorgeschlagen hat. Schicke uns deinen Vorschlag noch heute – Einsendeschluss ist der 26. April – wir sind gespannt! Anerkennung aus China Am 7. Dezember 2007 erhielt Vestas die Auszeichnung „TEDA Special Contributions Award“, die Unternehmen verliehen wird, die sich in dem Wirtschaftsraum TEDA in Tianjin in besonderer Weise engagiert haben. „Vestas erh&amp;#228;lt diese Auszeichnung aus zwei Gr&amp;#252;nden. Zum einen haben wir unseren Investitionsplan &amp;#252;bererf&amp;#252;llt – wir haben st&amp;#228;rker investiert und mehr Mitarbeiter eingestellt als wir zugesagt hatten; zum zweiten arbeiten wir sehr erfolgreich mit den Beh&amp;#246;rden der TEDA zusammen“, so J&amp;#248;rn Dalsgaard, General Manager der Vestas-Werke in Tianjin. – und auch aus Frankreich Auch in Frankreich wurde Vestas f&amp;#252;r sein Engagement gew&amp;#252;rdigt: Nicolas Wolff, General Manager von Vestas France, nahm den Exportpreis 2007 der d&amp;#228;nisch-franz&amp;#246;sischen Industrieund Handelskammer entgegen. Die Auszeichnung, mit der einmal j&amp;#228;hrlich ein d&amp;#228;nisches Unternehmen f&amp;#252;r seine Exportleistungen nach Frankreich gew&amp;#252;rdigt wird, wurde vom franz&amp;#246;sischen Botschafter in D&amp;#228;nemark &amp;#252;berreicht. „Diese Auszeichnung symbolisiert die Anerkennung unseres kontinuierlichen Bem&amp;#252;hens, Vestas als das f&amp;#252;hrende Unternehmen auf dem noch sehr jungen franz&amp;#246;sischen Windenergiemarkt zu etablieren“, so Nicolas. VestasInside 29</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=30</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=30</link><title>VestasInside Page 30</title><description>Die italienischen J&amp;#252;tl&amp;#228;nder Die 19 italienischen Vestas-Mitarbeiter, die im vergangenen Herbst nach D&amp;#228;nemark kamen, haben die Sprachbarriere &amp;#252;berwunden und langfristige Kontakte aufgebaut „Ich war gespannt darauf zu sehen, wie ein Mitarbeiter aus Ringk&amp;#248;bing einem italienischen Kollegen unsere Abl&amp;#228;ufe erkl&amp;#228;ren w&amp;#252;rde – es hat sich aber als eine sehr positive Erfahrung herausgestellt“, berichtet Gert Bo Kristensen von der Abteilung Production Engineering bei Vestas Nacelles. Als Projektmanager ist Gert f&amp;#252;r den Transfer von Produktions-Know-how f&amp;#252;r die 3-MW-Gondel vom Werk Ringk&amp;#248;bing, D&amp;#228;nemark, an die 19 italienischen Kollegen vom Werk Taranto zust&amp;#228;ndig. W&amp;#228;hrend ihrer Schulung in Ringk&amp;#248;bing war das Kollegenteam aus Italien in sechs Ferienh&amp;#228;usern an der Westk&amp;#252;ste J&amp;#252;tlands untergebracht. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der 16-w&amp;#246;chige Kurs mehr als ein blo&amp;#223;er Austausch von Anleitungen zu Arbeitsprozessen werden sollte. „Alle Beteiligten zeigten gro&amp;#223;es Verst&amp;#228;ndnis f&amp;#252;r die andere Kultur – es war gro&amp;#223;es Vertrauen vorhanden, und die Kollegen gaben sich gegenseitig gen&amp;#252;gend Raum. Im Laufe der Zeit ver&amp;#228;nderte sich die Einstellung beider Teams, sowohl in beruﬂicher als auch in pers&amp;#246;nlicher Hinsicht“, so Gert. Seit ihrer R&amp;#252;ckkehr nach Taranto geben die italienischen Kollegen nun ihre neuen Erfahrungen an die Mitarbeiter vor Ort weiter. Das erste italienische 3-MW-Machinenhaus soll laut Plan im M&amp;#228;rz vom Band rollen. Italienischer Tatendrang Tom &amp;#216;stberg S&amp;#248;rensen von der Tagesschicht in der Maschinenhausproduktion Ringk&amp;#248;bing ist seit Beginn des Projekts zum Wissenstransfer im Sommer 2007 mit dabei. Seine Aufgabe bestand darin, seinen Kollegen Giovanni Basile beim abschlie&amp;#223;enden elektrischen Test, der an jedem Maschinenhaus vor Verlassen des Werks durchgef&amp;#252;hrt wird, zu unterweisen und zu bewerten. Wissen teilen „Es war sehr vorteilhaft, dass die italienischen Kollegen bereits Erfahrungen mit der V52 und der V47 hatten. So waren sie bereits mit den Anlagen und Verfahren bei Vestas vertraut. Am wichtigsten jedoch war, dass das italienische Team vollen Einsatz und gro&amp;#223;e Motivation zeigte.“ Andere Kulturen verstehen „Fr&amp;#252;her war ich als mobiler Wartungstechniker t&amp;#228;tig und immer unterwegs. Dabei habe ich gelernt, wie man sich gegen&amp;#252;ber fremden Kulturen verh&amp;#228;lt. Man darf nicht einfach drauﬂos preschen. Der gr&amp;#246;&amp;#223;te Unterschied zwischen D&amp;#228;nen und Italienern ist, dass die D&amp;#228;nen im Allgemeinen entspannt bleiben, auch wenn Probleme auftauchen, w&amp;#228;hrend die Italiener dazu neigen, die Dinge geradeheraus auszusprechen. Wir haben es mit der Kommunikation auf Englisch versucht, aber das hat nicht immer so gut 30 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=31</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=31</link><title>VestasInside Page 31</title><description>Tom &amp;#216;stberg S&amp;#248;rensen Giovanni Basile und neue Freundschaften funktioniert. Wir haben dann zwei Kollegen – Shilli und Paolo – gebeten, f&amp;#252;r uns zu dolmetschen. Sie haben uns geholfen, wenn die Sprachbarriere zu einem echten Problem wurde. Ansonsten haben wir uns auf K&amp;#246;rpersprache verlassen und ich habe schnell gelernt zu erkennen, ob die Kollegen meine Fragen auch verstanden haben.“ Kollegen werden Freunde „Wir haben uns ziemlich gut kennen gelernt und sind sogar ein paar Mal zusammen zum Bowling gegangen. Beim Abschied waren wir alle ein bisschen traurig. Es fehlte pl&amp;#246;tzlich etwas auf der Arbeit als sie weg waren. Nat&amp;#252;rlich freuten sich unsere italienischen Kollegen darauf, ihre Familien wiederzusehen, aber ich glaube, sie waren auch etwas traurig, weil sie das Gef&amp;#252;hl hatten, in D&amp;#228;nemark eine neue Familie gefunden zu haben, von der sie sich nun wieder verabschieden mussten. Ich freue mich, zur Nachkontrolle der Arbeit nach Italien zu reisen und zu sehen, ob unsere Schulungen gut genug waren.“ W&amp;#228;rme im kalten Norden Giovanni Basile ist seit 2001 in der Maschinenhausproduktion Taranto t&amp;#228;tig und hat die letzten Monate des Jahres 2007 zusammen mit 18 italienischen Kollegen in D&amp;#228;nemark verbracht Wissen teilen „Sowohl die d&amp;#228;nische als auch die italienische Kultur zeichnet sich durch ﬂache Hierarchien aus. Ich denke, das hat uns die Zusammenarbeit erleichtert. In Italien haben wir vor kurzem erst mit der Einf&amp;#252;hrung des Lean-Systems zur schlanken Produktion begonnen. Das bedeutet, dass wir immer noch sehr stark in Abteilungen und Gruppen unterteilt sind, wodurch pers&amp;#246;nliche Angelegenheiten mit dem Interesse des Unternehmens in Konﬂikt geraten k&amp;#246;nnen. Unsere Erfahrungen mit der schlanken Produktion in Ringk&amp;#248;bing haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, Priorit&amp;#228;ten zu setzen und die Barrieren zu &amp;#252;berwinden, die h&amp;#228;uﬁg zwischen den Abteilungen bestehen. Dank unserer d&amp;#228;nischen Kollegen konnten wir unsere Herangehensweise zur schlanken Produktion auf den neuesten Stand bringen.“ Andere Kulturen verstehen Nat&amp;#252;rlich gibt es zwischen D&amp;#228;nen und Italienern kulturelle Unterschiede. W&amp;#228;hrend der Kaffeepausen und auch bei der Arbeit haben wir viel Zeit damit verbracht, die andere Kultur kennen zu lernen – wir waren nicht nur auf die Technologie ﬁxiert. Es war ein echter Vorteil, dass jeder von uns ein Team mit einem d&amp;#228;nischen Kollegen bildete, sodass wir keine M&amp;#246;glichkeit hatten, uns untereinander auf Italienisch zu unterhalten. Es war gut, dass wir auf diese Weise dazu gezwungen waren, Englisch zu sprechen. Au&amp;#223;erdem haben wir zur Kommunikation oft Zeichensprache benutzt. Es ist erstaunlich, wie viel man ohne Worte ausdr&amp;#252;cken kann, einfach nur mit Hilfe von K&amp;#246;rpersprache. Kollegen werden Freunde „Am Anfang war die Beziehung zwischen uns und unseren d&amp;#228;nischen Kollegen eher k&amp;#252;hl – wir brauchten etwas Zeit, um uns gegenseitig einsch&amp;#228;tzen zu k&amp;#246;nnen. Sobald das Eis erst einmal gebrochen war, hat sich das aber komplett ver&amp;#228;ndert. Von dem Moment an haben wir die Zusammenarbeit richtig genossen. Obwohl wir von unseren d&amp;#228;nischen Kollegen Anweisungen bekamen und eine neue Technologie lernen sollten, war die Atmosph&amp;#228;re sehr positiv. Wir haben uns sehr schnell als Teil des Teams gef&amp;#252;hlt und herausgefunden, dass unsere k&amp;#252;hl wirkenden nordischen Kollegen innerlich sehr warmherzig sind. Als dann der Zeitpunkt kam, uns voneinander zu verabschieden, hatte ich einen ziemlichen Klo&amp;#223; im Hals.“ VestasInside 31</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=32</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=32</link><title>VestasInside Page 32</title><description>Kurskorr Mit der Erh&amp;#246;hung ihrer Mitarbeiterzahl auf das Achtfache wurde es f&amp;#252;r die Abteilung Strategic Purchase bei Vestas Nacelles immer schwieriger, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren – die Folgen waren nicht nur innerhalb der Abteilung, sondern auch au&amp;#223;erhalb sp&amp;#252;rbar „Die Arbeitsbeziehung zu eurer Abteilung ist f&amp;#252;r uns nicht zufrieden stellend. Eigentlich ist uns &amp;#252;berhaupt nicht klar, was genau eure Aufgabe ist.“ Diese negative R&amp;#252;ckmeldung erhielten die Strategic Purchase-Mitarbeiter, als ihre Abteilung im Herbst 2007 mit einer Umfrage ermittelte, wie sie von den anderen Abteilungen wahrgenommen wurde. „Die Ergebnisse waren ganz sch&amp;#246;n erschreckend. Teilweise verstanden die Kollegen aus anderen Arbeitsbereichen offensichtlich gar nicht, worin der Sinn unserer Arbeit besteht“, berichtet Louise Teilberg Jensen, die als Assistentin in der Abteilung t&amp;#228;tig ist. Die Umfrage sollte zur L&amp;#246;sung der Probleme beitragen, die f&amp;#252;r die Mitarbeiter der Abteilung bereits offensichtlich waren. Louise zufolge lie&amp;#223;en sich diese Probleme unter anderem auf das schnelle Wachstum der Abteilung zur&amp;#252;ckf&amp;#252;hren. Innerhalb von nur vier Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl auf das Achtfache erh&amp;#246;ht – mit sp&amp;#252;rbaren Auswirkungen. Die noch nicht eindeutige Deﬁnierung von Arbeitsabl&amp;#228;ufen, Strukturen und Zust&amp;#228;ndigkeitsbereichen der einzelnen Mitarbeiter wirkte sich ung&amp;#252;nstig auf die Kundenzufriedenheit aus. Nachdem die Umfrageergebnisse feststanden, begannen die Mitarbeiter mit der Bestimmung der vorrangigen Ziele f&amp;#252;r die Arbeit in der Abteilung und legten f&amp;#252;nf Werte fest, mit deren Hilfe die Arbeit der Abteilung kundenorientierter gestaltet und die Arbeitsbeziehungen zu anderen Vestas-Abteilungen gest&amp;#228;rkt werden sollten. Louise Teilberg Jensen 32 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=33</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=33</link><title>VestasInside Page 33</title><description>ekturen ins defacts „Eine gemeinsame Basis in der Abteilung ist &amp;#252;beraus wichtig, damit wir alle an einem Strang ziehen. Durch diese Ma&amp;#223;nahme gibt es nun eine klarere Verteilung der Zust&amp;#228;ndigkeiten innerhalb der Abteilung, und auch die Koordination mit unseren Partnern hat sich verbessert. Hinzu kommen die positiven Auswirkungen auf die Struktur unserer Arbeitsbeziehungen mit anderen Abteilungen. Zum Beispiel haben wir gemeinsam mit den Abteilungen Technology R&amp;amp;D und Supplier Development ein Projekt initiiert, weil wir alle mit den gleichen Bauteilen arbeiten, allerdings mit drei ganz verschiedenen Ans&amp;#228;tzen. Es ist von zentraler Bedeutung, dass die eine Hand immer wei&amp;#223;, was die andere tut. Und gerade in dieser Hinsicht gab es immer wieder Verbesserungsm&amp;#246;glichkeiten“, erkl&amp;#228;rt Louise. „Durch die st&amp;#228;rkere Konzentration auf Ziele und Aufgaben hoffen wir nat&amp;#252;rlich das Ansehen unserer Abteilung zu erh&amp;#246;hen“, sagt sie und berichtet, dass sich die Arbeitsatmosph&amp;#228;re durch die eindeutigen Zust&amp;#228;ndigkeitsbereiche und den klaren Kurs der Abteilung bereits wesentlich verbessert hat. „Angesichts der allgemeinen Wachstumsrate von Vestas w&amp;#228;re dies meiner Ansicht nach auch f&amp;#252;r viele andere sich &amp;#228;hnlich schnell entwickelnde Abteilungen eine gute Vorgehensweise“, so Louise. „Wachstum erfordert immer auch Entwicklung und Verbesserung.“ Die grunds&amp;#228;tzliche Aufgabe der Abteilung Strategic Purchase ist es, weltweit zu wettbewerbsf&amp;#228;higen Konditionen die Bereitstellung von Material und Bauteilen gem&amp;#228;&amp;#223; der allgemeinen Wachstumsstrategie von Vestas sicherzustellen. Die Abteilung ist unter anderem f&amp;#252;r Preisverhandlungen zust&amp;#228;ndig. Zu ihren Aufgaben geh&amp;#246;rt weiterhin die Kontrolle der Kapazit&amp;#228;ten und Lieferzeitr&amp;#228;ume der Bauteile. Dar&amp;#252;ber hinaus ist die Abteilung Vermittler f&amp;#252;r alle Arten interdisziplin&amp;#228;rer Projekte, wie beispielsweise Supplier Loyalty, Supplier ScoreCard oder die Supplier Performance Teams. Heute hat die Abteilung 40 Mitarbeiter – noch vor vier Jahren waren es gerade f&amp;#252;nf. i VestasInside 33</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=34</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=34</link><title>VestasInside Page 34</title><description>Konzertkarten f&amp;#252;r zwei Personen zu gewinnen VestasQuiz Im letzten VestasQuiz fragten wir euch, wie viel Prozent des Stromverbrauchs bei Vestas durch nachhaltige Energien gedeckt werden. Muralidharan Ekambaram, Juniormanager beim Customer Service, Vestas Asia Paciﬁc, wusste die richtige Antwort: 68 Prozent. F&amp;#252;r die Einsendung der richtigen Antwort gewann Muralidharan f&amp;#252;r sich und seine Familie einen Ausﬂug in einen Freizeitpark. Diesmal gibt es zwei Tickets f&amp;#252;r ein Konzert deiner Wahl zu gewinnen – egal, ob du Heavy Metal, Pop, Jazz oder eine andere Musikrichtung bevorzugst. Sende uns einfach die richtige Antwort auf die folgende Frage: Ende des Jahres waren bei Vestas 15.305 Mitarbeiter besch&amp;#228;ftigt. Wie viele Kollegen werden bis Ende 2008 hinzukommen? a) 500 b) 1500 c) 2500 Schicke deine Antwort bis sp&amp;#228;testens zum 25. M&amp;#228;rz an vestasinside@vestas.com. Der Name der Gewinnerin oder des Gewinners wird in der n&amp;#228;chsten Ausgabe von VestasInside ver&amp;#246;ffentlicht. 34 VestasInside</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=35</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=35</link><title>VestasInside Page 35</title><description>my Vestas Diesmal erreichten uns die besten Fotos von Vestas-Mitarbeitern aus Indien, Kanada, Deutschland und den USA Torben Victor Schmidt, Fahrer des Vorstands, nahm seine Kamera mit auf eine Reise nach Husum. Unterwegs traf er diese wolligen Gesellen. Chad Lewis ist Erster Wartungstechniker am kanadischen Standort Pincher Creek. Er schoss dieses beeindruckende Foto von seinem Arbeitsplatz. Das Bild wurde zum Gewinner dieser Ausgabe gew&amp;#228;hlt. Chad bekommt einen Preis zugesandt. „Wir hatten einen Inspektionsbesuch der ganz besonderen Art von einem Anwohner“, erkl&amp;#228;rt Kim Christensen, Projektkoordinator am Standort Windsor, Colorado, wo derzeit ein neues Vestas-Rotorblattwerk errichtet wird. Madhu Kumar Boppana, Manager in der Abteilung Corporate Communications bei Vestas India, schickte uns dieses wunderbare Bild aus Coimbatore im s&amp;#252;dindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Im Hintergrund: eine Windenergieanlage vom Typ V82-1,65 MW. VestasInside 35</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=36</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/VestasInside/DE/012008/?Page=36</link><title>VestasInside Page 36</title><description>Redaktion Peter Wenzel Kruse (verantwortlicher Redakteur), Lisbeth Christensen, Maja Kirchhoff Hestehave, Peter Gisselmann Rasmussen. VestasInside ist ein internationales Magazin f&amp;#252;r alle Mitarbeiter von Vestas. Es erscheint auf Englisch, D&amp;#228;nisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und Chinesisch. Redaktionsschluss: 20 Januar 2008. Auﬂage: 16.000. Beitr&amp;#228;ge von: Lisbeth Christensen, Maja Kirchhoff Hestehave, Peter Gisselmann Rasmussen. Herausgeber von VestasInside: Vestas Wind Systems A/S, Alsvej 21, DK-8900 Randers Tel.: +45 97 30 00 00 – Fax: +45 97 30 00 01 www.vestas.com DE</description><a10:updated>2008-02-18T13:31:16+01:00</a10:updated></item></channel></rss>