<?xml version="1.0" encoding="utf-16"?><rss xmlns:a10="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Vestas</title><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/RSS.ashx</link><description>Vestas Pages</description><lastBuildDate>Fri, 18 Mar 2011 13:41:00 +0100</lastBuildDate><a10:id>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/</a10:id><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=1</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=1</link><title>Vestas Page 1</title><description>18 | Nutzung von Starkwind bei niedrigen Temperaturen in Schweden 26 | Wie Subventionen für fossile Brennstoffe den Energiemarkt verzerren 32 | Gestatten: der Windminister von Südamerika The Grid Connecting you to Vestas März | 2011 Ist Grün das neue Schwarz? |6</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=2</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=2</link><title>Vestas Page 2</title><description>Inhalt The Grid Connecting you to Vestas März 2011 Schwarzes Gold: Wie Subventionen die Ölindustrie am Laufen halten | 28 thema Vestas Weg zu noch größerer Nachhaltigkeit Vestas möchte „so grün wie möglich“ werden. Verantwortungsbewusste Mitarbeiter sowie neue Richtlinien machen den Unterschied aber es gibt noch viel zu tun. | 8 6 10 12 14 | | | | Grün – aber noch nicht grün genug Nachhaltigkeit bedeutet, sich zu kümmern Jeder Beitrag hilft Grüne Initiativen von Mitarbeitern Ein cooler Job Im Windpark Bliekevare kann die Temperatur auf minus 40 Grad fallen. The Grid begleitet in Nordschweden zwei Servicemonteure an einem eiskalten Arbeitstag auf ihren Schneemobilen. teChnOlOGIe: Leistung nach Bedarf Was passiert bei Windstille? Wir werfen einen genaueren Blick auf die Energiespeicherung. | 16 | 18 2 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=3</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=3</link><title>Vestas Page 3</title><description>The Grid wird grün Vestas hat im Februar zusammen mit dem Jahresbericht 2010 erstmals einen 50-seitigen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Damit kann sich nun jeder, ob Mitarbeiter oder Außenstehender, über die Nachhaltigkeitsziele von Vestas informieren. Wir haben uns in der vorliegenden Ausgabe etwas näher mit dem Bericht beschäftigt und gingen dabei vor allem der Frage nach, wie „grün“ es eigentlich bei Vestas zugeht. Die Zahlen belegen, dass es trotz zahlreicher Initiativen durchaus noch Verbesserungspotenzial in Sachen Umweltfreundlichkeit gibt. Zur optimalen Nutzung umweltfreundlicher Energiequellen gehört auch die Speicherung von Windenergie bei Windstille. Mehr über die Grundlagen der Energiespeicherung erfährst Du im Magazin. Zum Schluss tauschen wir noch Grün gegen Weiß: The Grid hat ein paar abgehärtete Männer bei ihrer Arbeit an Windenergieanlagen im schönen, aber eiskalten Schweden begleitet. Die meisten von uns sind auf ihrem Weg zur Arbeit wohl eher selten auf ein Schneemobil angewiesen. Für die schwedischen Kollegen sind sie jedoch unverzichtbar. Nach einem Abstecher nach Südamerika sind wir dann an Deiner Meinung interessiert. Hast Du Anmerkungen oder Anregungen für zukünftige Ausgaben von The Grid? Dann melde Dich einfach bei uns. Schließlich entsteht das Magazin vor allem für Dich. 4 26 27 32 34 | | | | | Vestas Welt Vestas in Zahlen Stimmen von außen Mein Arbeitsplatz Windminister Das Redaktionsteam thegrid@vestas.com The Grid ist ein internationales Magazin für Vestas-Mitarbeiter und wird in den Sprachen Chinesisch, Dänisch, Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch veröffentlicht. Redaktionsschluss für die vorliegende Ausgabe: 1. März 2011 Herausgeber: Vestas Wind Systems A/S, Alsvej 21, 8940 Randers SV, Dänemark, Tel.: + 45 9730 0000, Fax: + 45 9730 0001, www.vestas.com Auflage: 20.000 Redaktion: Peter Wenzel Kruse (Chefredakteur), Peter Gisselmann Rasmussen (Redakteur), Frud Bezhan, Kenneth Ley Milling, Jens Velling E-mail: thegrid@vestas.com Design: Jannie Virklund, Nikolaj Hyldelund Busk. Textbearbeitung und Übersetzung: Courtney LaManna, Yalei Zhang, Emilia Sedran, Velia Senatore, Julia Fuamba Druck: Datagraf. März 2011 The Grid 3</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=4</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=4</link><title>Vestas Page 4</title><description>vision 4 5 1 2 3 Vestas Welt 6 1 | USA 2 | Global Erfolg für E-Learning von VestasWorld Neue Bonusziele eingeführt Aufgrund neuer Anpassungen beim globalen Bonusprogramm von Vestas werden Ergebnisse in den BUs bei der Berechnung des Bonus jetzt stärker berücksichtigt. Die Ziele auf Ebene der einzelnen BUs sowie die lokalen Ziele im jeweiligen Werk, einschließlich neuer Ziele auf funktioneller Ebene wie Sales, Construction, Service und Supportfunktionen in den SBUs, werden mit 60 Prozent gewichtet. Das bedeutet, dass die Gesamtergebnisse von Vestas – EBIT, Free Cashflow, Kundenbeziehung und Umsatz – jetzt bei den meisten Angestellten mit 40 Prozent statt der bisherigen 70 Prozent gewichtet werden. Wenn 2011 die Ziele erreicht werden, findet die Bonusauszahlung im April 2012 statt. 3 | Global Bei der Verleihung der angesehenen Preise von Bersin &amp; Associates in Kalifornien wurde Vestas im Februar mit dem Titel des „Learning Leader“ ausgezeichnet. Vestas wurde der Titel bereits zum zweiten Mal zugesprochen. Bei dieser Gelegenheit galt die Auszeichnung der kurzen E-Learning-Module zum Thema Windenergie, die für die Öffentlichkeit unter vestas.com/vestasworld verfügbar sind. Vestas wurde mit diesem Preis bereits 2008 ausgezeichnet – damals für das E-Learning-Programm zur neuen Mitarbeitereinführung. Auch die Öffentlichkeit hat VestasWorld Anerkennung gezollt: Schulen, Universitäten und Einzelpersonen haben die Module mehr als 100.000 Mal betrachtet. Mitarbeiterumfrage: 92 Prozent haben teilgenommen 92 Prozent der Vestas-Angestellten haben an der Mitarbeiterumfrage im Januar teilgenommen, wobei Vestas Control Systems mit einer beeindruckenden Antwortquote von 97 Prozent an der Spitze liegt. Die Ergebnisse werden allen Mitarbeitern Ende März präsentiert. Die Manager sind für die Durchführung der Präsentationen verantwortlich – und für die Aufstellung von Aktionsplänen, die auf den Diskussionen mit den Mitarbeitern über die Ergebnisse basieren. Your voice has been heard Employee Survey 2010 We have now finished collecting the responses of this year’s employee survey. Thank you for participating in making Vestas a better workplace. During the first months of 2010 the results from the employee survey will be used to plan improvement activities. The schedule below outlines the coming months’ activities. ▼ November-December 2010 Scanning of hard copy questionnaires ▼ December 2010 Analysis and production of reports ▼ January 2011 Distribution of results and reports ▼ January - March 2011 Planning focus areas and improvements 4 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=5</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=5</link><title>Vestas Page 5</title><description>4 | Großbritannien Präsentation der 6-MW-Turbine London wurde als der Ort ausgewählt, wo Vestas der Welt seine neue 6-MW-Offshore-Windenergieanlage präsentieren wird, die sich im Moment noch in Entwicklung befindet. Die Präsentation wird am 30. März stattfinden. Auf dem OffshoreMarkt hatte Vestas Ende 2010 einen geschätzten akkumulierten globalen Marktanteil von 45 Prozent. Du kannst die Präsentation der neuen Offshore-Anlage auf The Hub verfolgen. 5 | Portugal 6 | Australien Eine helfende Hand Queensland in Australien wurde schwer getroffen, als zu Beginn des Jahres Überschwemmungen Tausende von Menschen vertrieben und ihre Häuser und Geschäfte zerstörten. Vestas-Mitarbeiter des Waterloo Windpark in Südaustralien taten sich mit Angestellte des Großkunden Roaring 40s und Mitgliedern der örtlichen Gemeinde zusammen, füllten einen mobilen Baucontainer mit Haushaltsartikeln, Spielzeug und Kleidung und sorgten für seinen Transport bis nach Grantham im südlichen Queensland. „Wir waren alle vom Ausmaß der Zerstörung durch die Überschwemmungen schockiert“, sagte Jorn Hammer, Senior Vice President und Managing Director bei Vestas Australien. „Wir haben uns umgehend der Aufgabe zugewandt, den Menschen von Queensland beim Wiederaufbau ihres Lebens, ihrer Häuser und ihrer Geschäfte zu helfen.“ WindFloat sticht in See In der zweiten Jahreshälfte wird eine V80-2.0 MW auf einer Schwimmplattform vor der portugiesischen Küste installiert und erobert damit Neuland für Vestas Offshore-Anlagen. Im Februar hat Vestas eine Vereinbarung mit WindPlus bekanntgegeben, einem Joint-Venture-Unternehmen, das von Vestas-Key Account-Kunden EDP Group und seinen Partnern, einschließlich Principle Power Inc. und anderen, geführt wird. WindFloat ist ein Halbtaucher für Offshore-Windenergieanlagen, der eine Errichtung an Orten ermöglicht, wo die Wassertiefe 50 Meter überschreitet. Neben der Lieferung der Windenergieanlage wird Vestas die Integration der Windenergieanlage und der WindFloat-Plattform unterstützen. Der Installation folgt eine Testphase von über einem Jahr. März 2011 The Grid 5</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=6</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=6</link><title>Vestas Page 6</title><description>Thema Grüner Vorteil Ein umweltfreundlicheres Vestas dient der Kundebeziehung, dem Unternehmensimage und unserer Wirtschaftlichkeit. Um dies zu erreichen müssen wir alle „grün“ denken und handeln. 6 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=7</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=7</link><title>Vestas Page 7</title><description>März 2011 The Grid 7</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=8</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=8</link><title>Vestas Page 8</title><description>Thema Grün – aber noch nicht grün genug Die Umweltbilanz von Vestas weist für 2010 eine unerfreuliche Entwicklung auf. Trotz geringerer Produktionszahlen nahm der Gesamtenergieverbrauch zu und der Anteil erneuerbarer Energie deutlich ab. Grüne Initiativen im Vergleich Um grüne Initiativen vergleichen zu können, wirft man bei Vestas einen Blick auf die Kunden. So hat man bei EDPR, BP und Shell eine Reihe optimaler Verfahren eingeführt. Genauere Vergleiche zwischen Vestas und den Mitbewerbern sind hingegen kaum möglich. Lediglich Gamesa und GE haben Berichte zur Nachhaltigkeit vorgelegt. Hierbei gehen sie nach so genannten GRI-Modellen (GRI = Global Reporting Initiative) vor, bei denen jedoch die gesamte Wirtschaft und nicht nur die Windenergiebranche berücksichtigt wird. Vestas hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 die CO2Emissionen, die im gesamten Lebenszyklus einer Windenergieanlage anfallen, von 7 auf 6 Gramm pro erzeugter kWh zu senken – das entspricht einer Reduzierung um 15 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, ist Vestas auf die Unterstützung der Lieferanten angewiesen. 8 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=9</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=9</link><title>Vestas Page 9</title><description>Von Kenneth Ley Milling Im Jahr 2010 stieg der Gesamtenergieverbrauch von Vestas von 537.137 MWh auf 578.063 MWh an – ausgerechnet in einem Jahr, in dem Vestas deutlich weniger Windenergieanlagen hergestellt hat als im Vorjahr. Im selben Zeitraum nahm der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch von Vestas von 49 Prozent auf 42 Prozent ab. Jakob Larsen, Senior Vice President Sustainability, räumt ein, dass sich die Umweltbilanz von Vestas in die falsche Richtung entwickelt hat. „Wir müssen unbedingt die Kehrtwende schaffen. Eine bessere Umweltbilanz ist wirtschaftlich sinnvoll und spart Vestas bares Geld. Zu diesem Zweck müssen wir aber zunächst einen genaueren Blick auf die Ursachen für diese Entwicklung werfen“, so Larsen. „Unsere Produktionskapazität lag im Jahr 2010 bei 10.000 MW. Unsere Windenergieanlagen haben im letzten Jahr jedoch nur die Hälfte dieser Leistung in MW erzeugt. Es dürfte wohl jedem klar sein, dass das Vorhalten von Produktionskapazitäten in dieser Größenordnung zu einem hohen Energieverbrauch führt.“ Der sinkende Anteil erneuerbarer Energie im Jahr 2010 ist laut Larsen vor allem darauf zurückzuführen, dass ein Großteil der Produktion in die USA und nach China verlagert wurde. Dort steht nicht überall erneuerbare Energie zur Verfügung. Angesichts der steigenden Produktionszahlen und der verringerten Kapazität durch den Abbau von Werken in Dänemark könnte der Energieverbrauch im Jahr 2011 zwar wieder sinken, doch Larsen betont, dass das grüne Denken noch einen deutlich höheren Stellenwert bei Vestas erlangen muss. „Wir müssen der Welt zeigen, dass wir langfristig eine gute Umweltbilanz vorweisen können. Dieses Bild können wir z. B. durch unser allgemeines Verhalten vermitteln. Beim Thema Sicherheit haben wir in unserem Unternehmen bereits einen vorbildlichen Weg beschritten. Diesen Weg müssen wir auch beim Thema Umwelt gehen. Wir müssen das Thema komplett verinnerlichen“, sagt Jakob Larsen und betont, dass dies bereits mit den Entscheidungen beginnt, die jeder einzelne von uns trifft. „Ungefähr 92 Prozent der CO2-Emissionen einer Windenergieanlage fallen in der Logistikkette an – z. B. bei der Rohstoffgewinnung und der Stahlverarbeitung. Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, müssen wir also die Lieferanten mit ins Boot holen. Das geht nur, wenn wir mit gutem Beispiel vorangehen“, so Larsen. Die ersten Schritte wurden bereits in die Wege geleitet. Seit 2010 wird bei Vestas genauer überwacht, wo Energie und Wasser verbraucht werden. Wenn das System innerhalb der nächsten zwei Jahre umfassend eingeführt ist, kann die Sustainability-Abteilung genau erkennen, wo der Verbrauch niedrig ist und wo noch Verbesserungspotenzial besteht. Die entsprechenden Zahlen veröffentlicht Vestas (als einziges Windenergieunternehmen weltweit) auf seiner Website. Darüber hinaus soll durch die Baupolitik von Vestas dafür gesorgt werden, dass künftige Neubauten sowie Renovierungen bestehender Gebäude möglichst energieeffizient sind und dem internationalen Standard LEED entsprechen. Der bei weitem größte Einfluss auf die Umwelt ist auf den Stahl zurückzuführen, der in den Windenergieanlagen verbaut wird. Der Schwerpunkt von Vestas Technology R&amp;D liegt auch weiterhin darin, bei Windenergieanlagen eine noch höhere Leistung pro Kilogramm zu erzielen, und durch umweltfreundlichere Transportmittel soll die Energiebilanz weiter optimiert werden. Neben unternehmensweiten Initiativen kommt es jedoch auch auf die Mithilfe jedes einzelnen Mitarbeiters an. Es gibt viele Möglichkeiten: Licht und Klimaanlage beim Verlassen des Büros ausschalten, Abfall vermeiden, Druckerpapier einsparen oder beim nächsten Autokauf verstärkt auf Umweltfreundlichkeit achten. „Es ist eigentlich ganz einfach. Grünes Denken und Handeln ist die einzige Alternative und nebenbei auch gut für das Geschäft“, so Jakob Larsen. „Wenn wir fünf Prozent Energie einsparen, wirkt sich dies unmittelbar auf das Ergebnis im Jahresbericht aus.“ Larsen ist überzeugt, da</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=10</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=10</link><title>Vestas Page 10</title><description>Thema Höhere Sicherheit verbessert Umweltbilanz von Vestas Auch die Sicherheit spielt beim Thema Umwelt eine immer größere Rolle. Wenn Unfälle geschehen, kommt die Produktion häufig ins Stocken oder ganz zum Erliegen. Dies belastet die CO2Bilanz, da beim Produktionsstillstand in den Werken viel Energie verbraucht wird. Qualitätssteigerungen verbessern Vestas Umweltbilanz Aus der Ökobilanz der SustainabilityAbteilung geht hervor, dass sich die Lebensdauer der Windenergieanlage V112-3.0 MW von 20 auf 24 Jahre verlängern lässt, wenn dafür gesorgt wird, dass sämtliche Bauteile perfekt funktionieren. Durch die Stromerzeugung in diesen vier zusätzlichen Jahren bessert sich die CO2-Bilanz der Anlage um 27 Prozent. 10 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=11</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=11</link><title>Vestas Page 11</title><description>Nur was erfasst wird, wird auch vom Management wahrgenommen Bei der Optimierung der Umweltbilanz von Vestas spielen die Mitarbeiter eine zentrale Rolle. Eine Vielzahl von Umweltinitiativen wurde von ihnen bereits ins Leben gerufen. Würde man diese Initiativen erfassen und um nüchterne Daten zum Energieverbrauch, dem Anteil erneuerbarer Elektrizität und Energie sowie den CO2-Emissionen ergänzen, könnten die Mitarbeiter dem Management richtig Beine machen. Von Kenneth Ley Milling “ enn wir nicht alle mit ins Boot holen, werden wir unsere Nachhaltigkeitsziele im Bereich der CO2-Emissionen und Energieeinsparungen wohl kaum erreichen”, so Nancy Hitchins, Vice President Health, Safety &amp; Environment (HSE) bei Vestas. Sie beruft sich dabei auf Seite 13 des frisch präsentierten Nachhaltigkeitsberichts 2010. Dort steht schwarz auf weiß, dass z. B. bis 2015 die CO2-Emissionen von Produkten um 15 Prozent gesenkt werden sollen, und zwar unter Berücksichtigung sämtlicher Vorgänge, die im Lebenszyklus einer Windenergieanlage zur Entstehung von Treibhausgasen beitragen. 15 Prozent weniger CO2 klingen zunächst nicht nach viel. Bedenkt man W jedoch, dass weniger als zehn Prozent der CO2-Emissionen einer Windenergieanlage direkt bei Vestas anfallen, wird einem die Tragweite der Zielvorgabe bewusst. Deshalb sind laut Nancy Hitchins mindestens zwei wichtige Voraussetzungen zu erfüllen: „Zunächst müssen wir uns auf die Lieferanten konzentrieren. Wir müssen ihnen z. B. unsere Hilfe anbieten, wenn es um die Optimierung der Eisenerzgewinnung oder der Stahlverarbeitung geht. Ungefähr 90 Prozent der CO2-Emissionen einer Windenergieanlage fallen in der Logistikkette an“, so Hitchins. „Zweitens müssen sich alle bei Vestas nach Kräften um Nachhaltigkeit bemühen – vom Topmanager bis zum einfachen Arbeitnehmer. Wenn wir von unseren Lieferanten Verbesserungen erwarten, müssen wir mit gutem Beispiel vorangehen.“ Doch kann man die Welt wirklich retten, indem die Mitarbeiter immer brav das Licht ausschalten, Recycling-Papier verwenden, ihren Kaffee aus kompostierbaren Bechern trinken oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren? Nancy Hitchins zögert nicht mit der Antwort: „Wenn unser Handeln vollständig vom Umweltbewusstsein bestimmt sein soll, müssen wir jeden Tag grün und nachhaltig denken – und dazu müssen wir auch unser eigenes Verhalten ändern. Außerdem spart das Ausschalten von unnötig brennendem Licht oder der sparsame Umgang mit Druckerpapier ja auch bares Geld. Weitaus weniger bekannt ist, dass sich auch ein aus- geprägtes Sicherheitsbewusstsein sowie die Qualitätssteigerung bei Produkten positiv auf unsere Umweltbilanz auswirkt.“ Nancy Hitchins räumt ein, dass die Themen Umwelt, Recycling und Energiesparen lange Zeit dem Thema Sicherheit untergeordnet waren. „Das Unternehmen beschäftigt sich erst seit relativ kurzer Zeit mit der Frage, wie die Mitarbeiter einen positiven Beitrag zur Umweltbilanz von Vestas leisten können. Entsprechende Projekte lagen bisher in der Zuständigkeit der einzelnen Business Units“, erfahren wir von Nancy. Seit kurzem ist nun jedoch die Sustainability-Abteilung dabei, die verschiedenen Initiativen zu erfassen, die von Mitarbeitern und Geschäftsbereichen weltweit ins Leben gerufen wurden. „Es sind sehr viele wirklich gute Initiativen dabei. Diese müssen erfasst werden, damit wir sie eventuell auch weltweit einführen können. Dadurch wird auch das Management auf sie aufmerksam und kann entsprechend handeln. Unsere Devise lautet: Nur was erfasst wird, wird auch vom Management wahrgenommen“, sagt Nancy Hitchins mit einem Lächeln. „Das grüne Denken muss im Management ankommen.“ Die Sustainability-Abteilung von Vestas wird im Jahr 2011 entsprechende Kampagnen für ein größeres Umweltbewusstsein starten. ▪ März 2011 The Grid 11</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=12</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=12</link><title>Vestas Page 12</title><description>Thema Kunden Nachhaltigkeit bedeutet, sich zu kümmern So wie Vestas bei seinen Lieferanten auf die Verbesserung der CO2-Bilanz achtet, fordern Kunden wie EDPR dies ebenso von Vestas. Von Kenneth Ley Milling “ ir können keinen Windpark bauen, ohne dabei die Umstände seiner Herstellung zu berücksichtigen.“ João Paolo Mateus ist Director of Corporate Development &amp; Sustainability bei EDPR, einem Key Account-Kunden von Vestas. Er verbringt einen Teil seiner Zeit damit, die Lieferkette des Unternehmens zu überprüfen. „Wir sind im Umweltsektor tätig, und natürlich machen wir uns Gedanken über die Umweltauswirkungen der Windenergieanlagen, und dies nicht nur vor Ort, sondern auch während ihres Baus und ihrer Herstellung.“ Bei ihren Bemühungen, EDPR von innen heraus nachhaltiger zu machen, haben João und seine Abteilung damit begonnen, genauer auf ihre Lieferanten zu achten. Dies beinhaltet auch die Anforderung der Nachhaltigkeitsdaten von Unternehmen wie Vestas. Dies ist nicht nur eine Frage von guter Öffentlichkeitsarbeit. „Heutzutage bedeutet Nachhaltigkeit für uns gleichzeitig auch Rentabilität. W Wer für neue Angestellte attraktiv sein möchte oder die notwendige Unterstützung der örtlichen Gemeinden in der Nähe eines neuen Standorts erhalten will, muss beweisen, dass er nachhaltig ist“, erklärt João. „Und das bringt mich zu meinem Punkt – wir können nicht in einem nachhaltigen Geschäft tätig sein, ohne Auftragnehmer und Hersteller wie Vestas bei Umwelt- und Sicherheitsfragen mit einzubeziehen.“ Genau wie Vestas besteht EDPR aus vielen Unternehmen, die sich während der letzten Jahre zusammengeschlossen haben. Ähnlich wie bei Vestas wurden viele der grünen Initiativen bei EDPR nur lokal durchgeführt. Eine weitere von Joãos Aufgaben besteht darin, die vielen Ideen und Initiativen zu sammeln und sie global umzusetzen. „Als fusioniertes Unternehmen streben wir danach, eine Organisation mit einer gemeinsamen Kultur zu werden. Die Arbeit mit Nachhaltigkeit auf der persönlichen Ebene hilft uns beim Aufbau dieser gemeinsamen Kultur. Jeder besitzt die Einsicht, das Licht auszumachen, seinen Papierverbrauch zu minimieren und den Rest zu recyceln, Fahrgemeinschaften zu bilden oder statt dem Auto den Bus zu nehmen. Daher haben wir zur allgemeinen Motivation Recyclingbehälter für Papier und Batterien in unseren Gebäuden aufgestellt.“ Aber der Leiter der Abteilung für Nachhaltigkeit (Sustainability) möchte dies auch über die Unternehmensgrenzen hinaus propagieren. „Der Kodex unserer Berufsethik, dem alle neuen Angestellten bei ihrer Einstellung zustimmen müssen, sieht auch nachhaltiges Verhalten vor. Wir werden in Zukunft auch unsere Lieferanten dazu motivieren, sich unserem ethischen Kodex anzuschließen. Mit anderen Worten: Wir werden in Zukunft noch stärker auf die Produkte achten, die wir kaufen.“ ▪ 12 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=13</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=13</link><title>Vestas Page 13</title><description>Das brasilianische Projekt Bei einem Windprojekt in Brasilien hat EDPR eine Umweltorganisation hinzugezogen, um vor Baubeginn alle am Standort vorhandenen Pflanzen und Tiere zu registrieren. Dadurch wurde sichergestellt, dass es nach Abschluss des Projekts für alle von ihnen einen Lebensraum geben würde. EDPR EDPR ist das weltweit drittgrößte Unternehmen erneuerbarer Energie mit einer installierten Gesamtkapazität von 6,7 GW, davon allein 1,1 GW in 2010. Die Leistung aus Erneuerbarer Energie lag 2010 bei 14,4 TWh EDPR beschäftigt gegenwärtig 12,173 Mitarbeiter, vorwiegend in Portugal, Spanien, USA, Brasilien, Frankreich, Belgien, Polen und Rumänien Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Weg, um zu überleben. Es bedeutet, Werte zu schaffen und darüber hinaus keine bereits vorhandenen, guten Werte zu zerstören.“ João Paulo Mateus, Director of Corporate Development &amp; Sustainability, EDPR Nachhaltiger Wettbewerb Die Fähigkeit, ein Unternehmen auf nachhaltige Weise zu führen, ist ein Schlüssel zum Erfolg. Dies ist eine der Schlussfolgerungen in einem 2010 veröffentlichten Bericht von United Nations Global Compact. Dreiundneunzig Prozent der befragten 766 CEOs hielten Fragen der Nachhaltigkeit für wichtig oder sehr wichtig für ihren zukünftigen Erfolg. Derselbe Bericht zeigte, dass 96 Prozent der CEOs der Überzeugung sind, Fragen der Nachhaltigkeit sollten vollständig in die Strategie und Geschäftstätigkeit eines Unternehmens integriert werden. Im Vergleich dazu waren 2007 nur 72 Prozent dieser Ansicht. Quelle: A New Era of Sustainability, UN Global Compact-Accenture CEO Study 2010 März 2011 The Grid 13</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=14</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=14</link><title>Vestas Page 14</title><description>Thema Es ist nicht immer einfach, umweltfreundlich zu sein Abfallsortierung Vor drei Jahren hat Teamleiter Niels Albert Hansen die Abfallbeseitigung im Werk für Steuersysteme (Control Systems) in Hammel, in Dänemark, übernommen. Zu der Zeit war alles mehr oder weniger ausgelagert und mit hohen Kosten verbunden, obwohl der Abfall nur in einen einzigen großen Container geworfen wurde. „Mir ist sofort aufgefallen, wie sinnlos es ist, einem anderen Unternehmen riesige Geldsummen dafür zu bezahlen, dass es uns Container und andere Ausrüstung vermietet und manchmal halbleere Container über weite Strecken zu irgendeiner Verbrennungsanlage fährt“, erklärt Niels. „Wir haben damit begonnen, den Abfall zu sortieren und Aluminium, Kupfer und Eisen herausgesucht. Wenn man eine Tonne Kupfer hat, kann man es sogar verkaufen, wodurch es recycelt wird. Das gleiche gilt für Papier und Pappe.“ Vestas in Hammel hatte jährliche Abfallentsorgungskosten von etwa 55.000 USDollar. Mittlerweile wurde die Geschäftsbeziehung mit dem externen Unternehmen gekündigt, und die Gesamtkosten für die Abfallentsorgung sind auf beinahe 0 USDollar gesunken. „Dies ist mein Ziel“, sagt Niels. „Aber es gibt einiges mehr, das verbessert werden kann. Wir wollen zum Beispiel die Abwärme von unserem Kühlhaus recyceln. Außerdem ist uns ein Unternehmen bekannt, das die kleinen Verpackungschips kaufen und wiederverwerten möchte, die wir bei Transporten erhalten.“ 14 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=15</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=15</link><title>Vestas Page 15</title><description>Umweltschutz in Indien In Indien tragen Windenergieanlagen nicht nur zu einer saubereren Energieversorgung bei. Auch den Gebieten um die Vestas Windenergieanlagen wird geholfen, da Vestas mit den örtlichen Gemeinden zusammenarbeitet, um die natürliche Umgebung zu erhalten und zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts „Go Green“ werden in Tamil Nadu, Kerala, Karnataka, Maharashtra und Gujarat Bäume gepflanzt. In jeder Gegend, in der Vestas Windenergieanlagen errichtet werden, helfen die Mitarbeiter bei Baumpflanzaktionen in Zusammenarbeit mit den dortigen Studenten, Dörfern und Regierungspartnern mit. „Eine dichtere Begrünung verringert die Bodenerosion an Hängen, bietet Nestmöglichkeiten für Vögel und spendet Schulen in der Gegend Schatten“, sagt Aswin Kumar David, Assistant Manager, Corporate Social Responsibility, Vestas Asia Pacific. „Dies hängt eng mit unserem Unternehmen zusammen, und wir möchten in den Gegenden, in denen wir geschäftlich tätig sind, etwas für den Umweltschutz tun“, sagt er. Bisher wurden im Rahmen dieses Projekts etwa 15.000 Baumsetzlinge gepflanzt. Der Hybrid-SUV sendet ein klares Signal Im äußersten Nordwesten Amerikas hat Area Service Director Lawrence (Larry) Stephenson vor etwa einem Jahr seinen alten Chevy Sierra V8 durch einen brandneuen Ford Escape Hybrid ersetzt. Statt bisher 15 Meilen fährt er jetzt 27 Meilen mit einer Gallone, aber die Veränderung macht sich nicht nur bei den Benzinkosten bemerkbar. Das Auto ist preiswerter im Unterhalt und bietet ein gutes Gesprächsthema bei der Unterhaltung mit Kunden. „Einem Mitarbeiter unseres Großkunden Horizon Wind ist mein Auto sofort aufgefallen, und wir hatten ein langes Gespräch darüber. Ich habe mich auch mit einigen Leuten bei Puget Sound Energy unterhalten. Hier fahren mehrere Direktoren und Manager Hybridautos, daher hatten sie einen anderen Blickwinkel“, sagt Larry und betont die eindeutige Botschaft, die er mit der Wahl seines Transportmittels vermitteln möchte. „Wir verkaufen grüne Energietechnologie. Es würde seltsam aussehen, wenn ich das Gegenteil signalisieren würde, nicht wahr?“ Larry weist darauf hin, dass viele Leute fälschlicherweise glauben, Hybridautos wären unbequem, teurer, hätten weniger Drehzahl oder seien sogar unsicher. Larry hält all dies für falsch. „Tatsächlich ist der Ford sicherer als der SUV, den ich vorher gefahren habe. Der Ford hat Allradantrieb, was einen permanenten Vierradantrieb mit individueller Traktion der Räder bedeutet. Ich fahre manchmal durch wirklich raues Gelände, und heute bin ich durch einen Schneesturm gefahren. Der Unterschied war ganz deutlich zu spüren. Was die Bequemlichkeit angeht: Ich bin 1,88 m groß und habe jede Menge Platz und Komfort in diesem Auto.“ Neue Headquarter Auf zwei Kontinenten werden neue Hauptsitze für die Mitarbeiter von Vestas gebaut, und beide erfüllen die höchsten Umweltstandards. Das historische Lagerhaus Meier &amp; Frank in Portland, Oregon, wird 2012 der neue Hauptsitz von Vestas Americas w erden. Zuvor wird das Gebäude umfangreich renoviert und voraussichtlich mit dem anspruchsvollsten Umweltzeichen für Gebäude zertifiziert, dem LEED Platinum, ein Abzeichen, das bisher nur 19 Gebäude in diesem Staat tragen dürfen. Der Unternehmenshauptsitz von Vestas in Aarhus, Dänemark, macht große Fortschritte und soll Ende 2011 fertiggestellt sein. Auch dieses Gebäude soll das Abzeichen LEED Platinum für seine ökologischen Eigenschaften erhalten, zu denen das größte geothermische Heizsystem in Dänemark sowie eine Regenwassersammlung für die Toilettenspülung zählen. Der Energiebedarf des Gebäudes wird nur die Hälfte eines durchschnittlichen Bürogebäudes betragen. ▪ März 2011 The Grid 15</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=16</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=16</link><title>Vestas Page 16</title><description>TeChnoLoGie Den Funken bewahren Von Jens Velling Der Wind liefert mehr und mehr Strom fürs Netz, was zwar der Umwelt zugutekommt, aber eine Herausforderung für die Stromversorgung darstellt, sobald der Wind sich legt. Eine Lösung ist die Speicherung von Energie für Tage ohne Wind. G eht das Licht aus, wenn der Wind nachlässt? Diese verzwickte Frage ist wahrscheinlich schon vielen von uns gestellt worden. Tatsache ist, es gibt zahlreiche Antworten. Auf der ganzen Welt arbeiten Menschen an der Speicherung verschiedener Mengen von Strom – von einigen Sekunden bis hin zu Wochen und Monaten. Auch die Technologien dafür unterscheiden sich erheblich und reichen von kleinen Kondensatorbatterien bis hin zu riesigen Wasserkraftanlagen. Bei der Energiespeicherung geht es um mehr als die „Erhaltung des Funkens“ an ruhigen Tagen. Oft müssen Windenergieanlagen einige Sekunden der Instabilität im Stromnetz auffangen. Dies wird als Frequenzregulierung bezeichnet. Kleine Korrekturen reichen häufig aus, weil aus dem riesigen Versorgungsnetz fast immer Strom erzeugt werden kann. So wird es zum Beispiel selten in ganz Europa gleichzeitig völlig windstill sein. ▪ ↓ Elektrofahrzeuge Supraleiter → In einem Supraleiter wird die Energie in einer speziellen Spule bei extrem niedriger Temperatur gespeichert. Die Energie befindet sich innerhalb eines Magnetfelds, das durch den Elektrizitätsfluss in der Spule erzeugt wird. Solange die Arbeitstemperatur niedrig genug bleibt, kann die Energie verlustfrei gespeichert werden. Intelligente, computergesteuerte „Smart Grids“ können Elektrofahrzeuge aufladen, wenn der Strom gerade billig ist, und geben während der Spitzenlastzeiten, oder wenn gerade kein Wind weht, die Batterieleistung an das Stromnetz zurück. Die Batterie eines Elektrofahrzeugs liefert normalerweise 50 MWh; dies entspricht dem Stromverbrauch einer durchschnittlichen Familie über fünf Tage. Der größte Nachteil: Das wiederholte Aufladen lässt die teuren Batterien verschleißen. ← Batterien In Verbindung mit Windenergieanlagen können Batterien für einen kurzfristigen Ausgleich der Stromerzeugung verwendet werden – normalerweise für Zeiträume von weniger als 30 Minuten. Der Energieverlust liegt bei mäßigen 10 Prozent, aber Batterien können teuer sein und haben nur eine begrenzte Anzahl von Wiederaufladungszyklen. 16 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=17</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=17</link><title>Vestas Page 17</title><description>Kurzfristige oder langfristige Speicherung Für Hersteller von Windenergieanlagen wie Vestas liegt es nahe, die kurzfristige Energiespeicherung zu erforschen, mit der sich die Energieproduktion der Windenergieanlage optimieren und eine stabile Stromversorgung gewährleisten lässt. Große Elektrizitätsunternehmen unterliegen möglicherweise Anforderungen an die Versorgungssicherheit und sind daher sowohl an kurzfristiger Speicherung wie auch an einer „langanhaltenden“ Energie interessiert. Da der Anteil der erneuerbaren Energie steigt, wächst auch die Notwendigkeit, Elektrizität zu speichern und bei Bedarf zu liefern. ← Druckluft Es ist auch möglich, mit billigem Strom Druckluft zu erzeugen, die dann in Tanks oder unterirdisch gelagert wird. Bei der Freisetzung der Luft wird diese erhitzt und durch Turbinen geleitet, wodurch Strom erzeugt wird. Der Energieverlust beträgt 40 Prozent, aber Druckluft ist eine billige Methode, um Energie zu speichern. ↓ Pumpspeicherung ↓ Kondensatoren Die gemeinhin durch Verstärker und Lautsprecher bekannten Kondensatoren können relativ große Stromlasten innerhalb sehr kurzer Zeitspannen (normalerweise ein paar Sekunden) speichern und freigeben. Kondensatoren sind eine ausgezeichnete Lösung für die Frequenzoptimierung von Windenergieanlagen, weil sie billig, zuverlässig und effizient sind. Überschüssige Energie, z. B. von Windenergieanlagen, wird verwendet, um Wasser in ein hoch gelegenes Becken zu pumpen. Von dort aus strömt das Wasser an ruhigen Tagen durch stromerzeugende Turbinen in ein tieferliegendes Becken. Auf diese Weise kann das gepumpte Wasser ungeheure Energiemengen mit einem mäßigen Energieverlust von 20 bis 30 Prozent speichern. Die Baukosten sind jedoch erheblich. ← Schwungrad ← Wasserstoff Wasserstoff wird aus Wasser oder Erdgas extrahiert und kann entweder verdichtet oder als Flüssigkeit gelagert werden, um später wieder in elektrischen Strom umgewandelt zu werden. Das Verfahren ist energieintensiv: Bis zu 50 % der Energie gehen während des Verfahrens verloren. Trotzdem wird Wasserstoff eine große Zukunft vorausgesagt – insbesondere als Treibstoff für Fahrzeuge. Elektrizität kann als kinetische Energie in einem schweren Schwungrad gespeichert werden, das sich um seine eigene Achse dreht. Magnetische Lager und eine luftdichte Verkapselung steigern die Effizienz. Aus diesem Grund eignen sich Schwungräder ideal für die Speicherung und extrem schnelle Freisetzung von Energie in kurzen Impulsen. Schwungräder werden daher hauptsächlich zur Frequenzregulierung verwendet. März 2011 The Grid 17</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=18</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=18</link><title>Vestas Page 18</title><description>Eiseskälte Der Windpark Bliekevare befindet sich mitten in der verschneiten Wildnis Nordschwedens. The Grid hat zwei Servicemonteure bei ihrer Arbeit unter extremen Wetterbedingungen begleitet. 18 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=19</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=19</link><title>Vestas Page 19</title><description>März 2011 The Grid 19</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=20</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=20</link><title>Vestas Page 20</title><description>Von Frud Bezhan Fotos Carsten Ingemann Ein Auto fährt vor dem Hotel vor. Während wir uns im Dunkeln dem Wagen nähern, zeichnet sich im Licht der Straßenlaterne das Gesicht des Fremden ab. „Ich bin Johan“, begrüßt er uns freundlich. Wir laden unsere Ausrüstung in den Kofferraum und steigen schnell ein. „Ist noch ein bisschen früh“, sagt Johan Gabrielsson, der als Servicemonteur für Vestas in Ostersund arbeitet. Wir stimmen kopfnickend zu, wissen aber auch, dass noch eine lange Fahrt vor uns liegt. Die heutige Reise führt uns von unserem Hotel in Ostersund zum mehr als 300 Kilometer entfernten Windpark Bliekevare. Als wir morgens um 7:36 Uhr abfahren, zeigt das Thermometer minus 17 Grad. „Ich habe mich an die langen Fahrten gewöhnt“, erzählt uns Johan, der seit drei Jahren für Vestas tätig ist. 40.000 Kilometer legt er auf seinen Arbeitswegen pro Jahr zurück. „In dieser Gegend sind die Windenergieanlagen weit verstreut, deshalb sind wir auch ständig unterwegs.“ Wenn die zu reparierende Windenergieanlage mehr als 200 Kilometer entfernt ist, übernachtet Johan meistens im Hotel. „Feierabend haben wir erst, wenn die Reparatur erledigt ist – egal wo die Anlage steht und wie lang es dauert“, erfahren wir. „Es macht trotzdem viel Spaß“, so Johan. „Jeden Tag erlebt man etwas Neues, sodass eigentlich nie Langeweile aufkommt.“ 20 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=21</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=21</link><title>Vestas Page 21</title><description>Die Landstraße, auf der wir unterwegs sind, ist zu beiden Seiten dicht von Bäumen gesäumt. Rotes Aschegranulat auf den Straßen sorgt dafür, dass unser Auto auf der schneebedeckten Fahrbahn nicht ins Rutschen gerät. Alle paar Kilometer kommen wir durch kleine Ortschaften mit ebenso kleinen Häusern. Auf den zahlreichen zugefrorenen Seen sind Spuren von Schneemobilen erkennbar. Als die Morgensonne hinter den Bäumen aufgeht, fällt mir ein Verkehrsschild auf, das einen Elch zeigt. „Hier oben jagt fast jeder“, erzählt Johan. „Die Einheimischen gehen entweder auf die Jagd oder zum Angeln – etwas anderes gibt es hier auch kaum zu tun.“ Etwas später erreichen wir den nächsten Ort. Wir halten an einer Tankstelle, um uns Proviant zu besorgen. „Das ist die letzte Gelegenheit auf dieser Fahrt, um noch etwas für die Mittagspause zu besorgen“, informiert uns Johan. Bevor wir unsere Fahrt fortsetzen, stürme ich deshalb noch schnell ins Geschäft. Die Dame an der Kasse lächelt mich an. „Sie sollten sich lieber das hier anziehen“, sagt sie und zeigt auf dick gefütterte Handschuhe sowie eine Wintermütze. Nach einer Stunde Fahrt werden die Straßen steiler und schmaler. „Wir sind gleich da“, sagt Johan. In der Ferne sehen wir eine Windenergieanlage aus dem Wald emporragen. ▪ März 2011 The Grid 21</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=22</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=22</link><title>Vestas Page 22</title><description>↑ Lennart und Jorgen tragen für ihre Arbeit speziell angefertigte VestasUniformen. Hosen und Jacken sind zweilagig und eisbeständig. Außerdem muss zum Schutz vor herunterfallendem Schnee und Eis ständig ein Helm getragen werden. → Da das nächste Krankenhaus 230 Kilometer entfernt ist, spielt die Sicherheit vor Ort eine besonders große Rolle. Jorgen: „Wenn sich hier jemand verletzt, müssen wir einen Hubschrauber anfordern.“ Damit es gar nicht erst zu Unfällen kommt, werden die Windenergieanlagen grundsätzlich abgeschaltet, bevor sich Lennart und Jorgen auf den Weg zu ihnen machen. „Herabfallende Schneeund Eismassen sind hier eine echte Gefahr“, so Jorgen. 22 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=23</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=23</link><title>Vestas Page 23</title><description>→ Seit 2008 stehen in Bliekevare 18 Windenergieanlagen vom Typ Vestas V90-2.0 MW. Das Wort „Bliekevare“ stammt aus dem Samischen und bedeutet „Gipfel“. Der Ort liegt 700 Meter über dem Meeresspiegel. Aufgrund der starken Winde und der klirrenden Kälte von bis zu minus 40 Grad zählt Bliekevare zu den unangenehmsten Arbeitsplätzen bei Vestas. → Da es in dieser Gegend nur eine einzige befestigte Straße gibt, kommen hauptsächlich Schneemobile zum Einsatz. „Im Winter kommen wir gar nicht anders zu den Anlagen“, erfahren wir von Lennart. „Doch selbst mit den Schneemobilen kommen wir manchmal nicht mehr weiter; dann müssen wir unsere Ausrüstung zu Fuß durch den hüfthohen Schnee schleppen.“ → Der Standort Bliekevare verfügt mit den beiden Servicemonteuren Lennart Johansson, 40, und Jorgen Martensson, 35, über eine ständige Besetzung. Beide sind seit zwei Jahren bei Vestas beschäftigt. „Dieser Arbeitsplatz ist wirklich ungewöhnlich; hier herrschen ganz eigene Verhältnisse und Zuständigkeiten“, erzählt uns Lennart. „Langweilig wird es uns hier eigentlich nie.“ März 2011 The Grid 23</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=24</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=24</link><title>Vestas Page 24</title><description>↑ Die Anlagen werden alle sechs Monate gewartet, vorzugsweise im Sommer. Es dauert ca. zwei Tage, bis Lennart und Jorgen die Wartungs-Checkliste komplett abgearbeitet haben. → Die zur Wartung und Reparatur von Windenergieanlagen benötigte Ausrüstung muss durch eine Luke in das Maschinenhaus hinaufbefördert werden. → “Es kann vorkommen, dass wir den Windpark bei schlechtem Wetter nicht verlassen können“, so Lennart. „Deshalb haben wir ein Proviant- und Ersatzteillager angelegt, und für alle Fälle steht auch ein Doppelstockbett bereit.“ 24 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=25</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=25</link><title>Vestas Page 25</title><description>↑ Da in Bliekevare Temperaturen von bis zu minus 40 Grad herrschen, besteht der Windpark aus Niedrigtemperatur-Windenergieanlagen, die speziell für die vor Ort herrschenden Verhältnisse ausgelegt sind. Auf dem Dach der Windenergieanlage überprüft Lennart die integrierte Heizung, die bei kaltem Wetter für einen optimalen Betrieb der Anlage sorgt, die Dachsensoren, mit denen die Windgeschwindigkeit gemessen wird, die Warnleuchten für den Flugverkehr sowie die Eiserfassungs- und Enteisungssysteme. → Als wir Bliekevare verlassen, versinkt hinter uns eine leuchtend rote Sonne am Horizont. „Na, wie hat es euch gefallen?“ möchte Johan von uns wissen. Wir lächeln nur und sinken müde in die Sitze. „Ich bin hier morgen schon wieder unterwegs“, sagt er. März 2011 The Grid 25</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=26</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=26</link><title>Vestas Page 26</title><description>5,842 Vestas in Zahlen 64 49 Gesamtkapazität (MW) der Windenergieanlagen, die Vestas 2010 an Kunden übergeben hat. Gemäß dem Global Wind Energy Council (GWEC) hatte Vestas damit 2010 einen globalen Marktanteil von 16,3 Prozent. Im Jahr 2009 waren es noch 12,3 Prozent. Der Kundenzufriedenheitsindex, den Vestas bei der jüngsten Umfrage für 2010 erreicht hat – sechs Punkte unter dem Ziel von 70. Es muss noch viel getan werden, damit das Ziel für 2011 erreicht wird: Ein Index von 72. 100,000 Prozentsatz der NichtDänen bei Vestas auf Managementebene Ende 2010 – ein Jahr zuvor waren es noch 46 Prozent. Anzahl der Zugriffe von nicht Vestas-zugehörigen Nutzern auf die öffentlich zugänglichen E-Learning-Module unter vestas.com/vestasworld. Im Februar wurde Vestas von Bersin &amp; Associates für das E-Learning-Programm mit dem angesehenen Titel „Learning Leader“ ausgezeichnet. Prozentsatz des recyclebaren Anteils des Maschinenhauses einer V112-3.0 MW. Mit einem Gewicht von 118 Tonnen macht das Maschinenhaus 32 Prozent des Gesamtgewichts der Windenergieanlage aus. 87 50,000 23,252 Anzahl der Mitarbeiter von Vestas am 31. Dezember 2010. Gesamtzahl der installierten MW, die Vestas voraussichtlich vor Jahresende 2011 erreicht. Von den allerersten Windenergieanlagen im Jahr 1979 bis zum Ende des Jahres 2010 hat Vestas 44.144 MW ausgeliefert. Mit den für 2011 erwarteten Lieferungen von 6.000 MW könnte Vestas dieses Jahr einen wichtigen Meilenstein erreichen. 26 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=27</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=27</link><title>Vestas Page 27</title><description>Verhält sich der Markt irrational? Von Martin Prozesky at Sanford C. Bernstein 2 010 hat Vestas Rekordzahlen für Auftragsbestand, Auftragseingang, Lieferungen und Vertrieb gemeldet. Vestas hat außerdem zum ersten Mal seit vielen Jahren seinen globalen Marktanteil gesteigert. Trotzdem ist der Aktienkurs von Vestas im letzten Jahr um mehr als 40 % gesunken, und um mehr als 50 % im Verhältnis zum europäischen Markt, der im gleichen Zeitraum um 10 % gestiegen ist. Dies erscheint unlogisch. Was ist die Ursache? Verhält sich der Markt – und damit der durchschnittliche Investor – etwa irrational zu den Substanzwerten und Aussichten von Vestas? Der Schlüssel zum Verständnis dieses scheinbaren Paradoxons liegt in der Betrachtung dessen, was der Markt tatsächlich bewertet. Einfach gesagt, stellen Aktionäre Vestas Kapital zur Verfügung und erwarten eine angemessene Rendite für das Risiko, das sie dabei eingehen. Die Gewinne und Gewinnzuwächse, die ein Unternehmen liefert, stehen stellvertretend für diese Rendite an die Aktionäre. Im Wesentlichen achten Investoren auf den erwarteten zukünftigen Free Cashflow STIMME VON AUSSEN Um Euer Selbstverständnis herauszufordern und möglicherweise neue, interessante Ideen zu fi nden, kommt in jeder Ausgabe von „The Grid“ ein „Außenstehender“ zu den Themen Energiesektor, Windenergie oder Vestas zu Wort. Lasst Euch provozieren – das ist Sinn und Zweck dieser Kolumne! (verbleibende Geldmittel nach Führen des Unternehmens und Investitionen in Wachstum), den Vestas in Zukunft wahrscheinlich erwirtschaften wird. Das ist es, was Investoren an diesem Punkt beunruhigt – die zukünftigen Gewinne und der Free Cashflow, den Vestas liefern kann. Investoren berücksichtigen beim Preis auch das Risiko: Je unsicherer sie bezüglich der Zukunft sind, umso mehr senken sie die Preise für Vermögenswerte. Mit anderen Worten: Je unsicherer sie bezüglich der zukünftigen Gewinne und Geldmittel sind, umso billiger muss eine Aktie sein, bevor Investoren bereit sind, sie zu kaufen. Aber warum zweifeln die Investoren zurzeit an den Prognosen für Vestas? Meiner Meinung nach gibt es dafür vier Gründe. In erster Linie liegt es an der Veränderung der Wettbewerbsumgebung. 2010 hat China sowohl Deutschland als auch die USA überholt und hat jetzt die größte installierte Basis an Windenergieanlagen. Der Großteil dieses spektakulären Wachstums wurde von lokalen Herstellern bereitgestellt (Goldwind, Sinovel, Dongfang, MingYang usw.). Investoren sind besorgt, dass dies eine dauerhafte Verschiebung im globalen Markt darstellt, die auch weiterhin Druck auf den Marktanteil von Vestas, seine Produktpreise und Rentabilität ausüben wird. Ein zweiter und ebenfalls wichtiger Grund ist die unsichere Wachstumsprognose für die Hauptmärkte von Vestas. Sowohl in den USA als auch in Europa ist das Wachstum unsicher: In Europa sind die Märkte gesättigt, Subventionen gehen zurück und der OffHerr Prozesky ist Senior Research Analyst für European Capital Goods bei Sanford C. Bernstein, wo er seit 2009 auf diesem Sektor arbeitet. Bevor er zu Bernstein kam, verbrachte er sieben Jahre als Managementberater bei McKinsey &amp; Company als Associate Partner und war in den Filialen in Amsterdam, Boston und shore-Markt wächst am schnellsten. In den USA ist die Gesetzgebung zum Klimawandel auf nationaler Ebene für mindestens zwei Jahre vom Tisch. Das Wachstum in den beiden Hauptmärkten von Vestas ist also gedämpft. Die dritte Sorge gilt der zukünftigen Rentabilität von Vestas. Vestas hat im Laufe der letzten beiden Jahre großangelegte Investitionen in Fertigungskapazitäten und Forschungs- und Entwicklungspersonal getätigt. Investoren fürchten, dass dies in Kombination mit einer schwachen Nachfrage einige Quartale lang zu einer geringen Auslastung und schwachen Rentabilität führen wird. Viertens besteht Unsicherheit darüber, wie die neuen Bilanzen von Vestas interpretiert werden sollen. Investoren mögen keine Unsicherheit und werden eine Weile brauchen, bevor sie sich mit </description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=28</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=28</link><title>Vestas Page 28</title><description>hinTerGrund Weltweite Subventionen für fossile Brennstoffe sollen nationale Unternehmen schützen und der ärmeren Bevölkerung bezahlbare Energie sichern. Stattdessen verursachen sie erhebliche Verzerrungen auf dem Energiemarkt. Subventionen halten die Ölund Gasindustrie am Laufen 28 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=29</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=29</link><title>Vestas Page 29</title><description>By Frud Bezhan egner behaupten, dass erneuerbare Energie einzig von Subventionen abhängt, in Wirklichkeit fließt jedoch die Mehrheit der Subventionen weltweit in fossile Brennstoffe. Laut Aussagen der Internationalen Energieagentur fielen die weltweiten Subventionen für fossile Brennstoffe im Jahr 2009 mit 312 Milliarden US-Dollar ins Gewicht, während sich die Zuschüsse für erneuerbare Energien nur auf insgesamt 55 Milliarden US-Dollar beliefen. „Verbrauchersubventionen fördern einen verschwenderischen Energieverbrauch und untergraben den Übergang zu sauberen und energieeffizienten Technologien, während Produktionssubventionen verhindern, dass erneuerbare Energien mit billigem Öl, Gas und Kohle um die Stromerzeugung konkurrieren“, erklärt Mark Halle, Direktor und Repräsentant für Europa der G Global Subsidies Initiative des International Institute for Sustainable Development. „Diese enormen Regierungsausgaben für fossile Brennstoffe stellen eine ungeheure Verschwendung von Steuergeldern dar, die ansonsten für andere nationale Prioritäten wie zum Beispiel Gesundheitsversorgung, Renten, Infrastruktur oder auch erneuerbare Energien zu Verfügung stünden“, erklärt Herr Halle. „Wir brauchen Veränderungen“ Herr Halle fordert die Streichung der meisten, wenn nicht sogar aller Subventionen dieser Art. „Durch das Entfernen dieser schädlichen und marktverzerrenden Instrumente entstehen faire Voraussetzungen im Energiesektor, so dass die erneuerbaren Energien die gleichen Wettbewerbsbedingungen wie die traditionellen Technologien erhalten.“ Subventionen Unter die Subventionen für fossile Brennstoffe fallen sämtliche politischen Maßnahmen, die zu niedrigeren Kosten bei der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen, höheren Einnahmepreisen der Energieerzeuger oder niedrigeren Preisen für die Energieverbraucher führen. Subventionen für den Verbrauch fossiler Brennstoffe führen zu niedrigeren Energiepreisen für die Endverbraucher. Sie stellen in Entwicklungsländern eine übliche Maßnahme dar, um das dortige Wirtschaftswachstum zu fördern. Entsprechende Verbrauchssubventionen können über Preiskontrollen, finanzielle Zuwendungen und Steuererleichterungen erfolgen. Mit Produktionssubventionen soll das Angebot im jeweiligen Land stabilisiert oder ausgebaut werden. Sie werden vor allem in Industrieländern zur Unterstützung von Produzenten fossiler Brennstoffe geleistet. Produktionssubventionen für fossile Brennstoffe können über finanzielle Zuwendungen, Steuervergünstigungen und die teilweise Übernahme von Risiken erfolgen. März 2011 The Grid 29</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=30</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=30</link><title>Vestas Page 30</title><description>hinTerGrund Hindernisse für Reformen Laut den Aussagen von Mark Halle stehen jedoch die Regierungen, die Subventionen für fossile Brennstoffe streichen oder auch nur reformieren wollen, vor bedeutenden sozialen und politischen Hindernissen. „Subventionen werden in der Regel als Reaktion auf eine Krise eingeführt, oder aber, um sich politische Vorteile zu verschaffen. Sobald sie jedoch erst einmal etabliert sind, entwickeln sie sich zu Ansprüchen“, sagt er. „Der Versuch, diese Ansprüche zu streichen, wirkt immer wie eine Bestrafung der Begünstigten, die sich daher politisch organisieren, um den Vorstoß abzublocken.“ Frau Angelika Pullen, Communications Director beim Global Wind Energy Council, sagt, dass das Streichen von Subventionen, sofern es ohne die nötige Weitsicht erfolge, die Energiepreise steigen lassen und kurzfristig das Leben der Bevölkerung eines Landes erschweren könne. „Aus diesem Grund fürchten Politiker unpopuläre Entscheidungen zu treffen, die soziale Unruhen provozieren können und ihre Beliebtheit untergraben“, sagt sie. „Außerdem würde dadurch ein neutraler Ausgangspunkt geschaffen, an dem zusätzliche Maßnahmen erwogen werden können, wie zum Beispiel ein Kohlenstoffpreis oder grüne Steuern, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu ermöglichen“, erklärt Herr Halle weiter. Seine Ausführungen fanden den Beifall von Ditlev Engel, Vestas CEO der den Vorsitz der Green Jobs Working Group beim G20-Treffen in Seoul letzten November innehatte. Eine der Empfehlungen der Gruppe war die Streichung der Subventionen für fossile Brennstoffe innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren. Reformversuche und die Annäherung der Preise an den internationalen Markt. So hat zum Beispiel Indien kürzlich die Regulierung des Benzinpreises abgeschafft, Russland plant die vollständige Liberalisierung seines Strommarktes, und Ägypten wird bis zum Ende des Jahres die Energiesubventionen für alle Industriezweige streichen. Pullen sagt, die Streichung von Subventionen für fossile Brennstoffe biete entscheidende Vorteile für Umwelt und Klima. „Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass Reformen der Subventionen für fossile Brennstoffe die globalen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um bis zu 10 % reduzieren und so einen wesentlichen Beitrag leisten können, um die globale Erwärmung im Jahr 2050 unter 2 Grad zu halten“, sagt sie. „Reformen bei den Subventionen für fossile Brennstoffe würden daher die vorhandenen Barrieren für die Entwicklung und Verbreitung erneuerbarer Energiequellen abbauen“. Energiearmut Trotz dieser Hindernisse entwickelt die Reform weltweiter Subventionen für fossile Brennstoffe eine gewisse Dynamik. Im September 2009 haben sich die G20-Führer zur Rationalisierung und zum Abbau von ineffizienten Subventionen für fossile Brennstoffe verpflichtet, die einen verschwenderischen Verbrauch fördern. Wichtige subventionierende Nationen, von denen die meisten Entwicklungsländer sind, verfolgen jetzt Reformen. Viele dieser Subventions-Reformprogramme konzentrieren sich auf die Abschaffung von Preiskontrollen für fossile Brennstoffe Michael Zarin, Director in Government Relations bei Vestas, gibt jedoch zu bedenken, dass Subventions-Reformprogramme vorsichtig entwickelt und umgesetzt werden müssen, damit auch Haushalte mit geringem Einkommen weiterhin Zugang zu wichtigen Energiedienstleistungen haben. „Maßnahmen wie Transferleistungen oder andere soziale Sicherungsnetze sind ein gerechterer und effizienterer Verwendungszweck für Regierungsausgaben“, sagt er. „Sie werden erforderlich sein, um arme und schwache Bevölkerungsgruppen vor den direkten und indirekten Auswirkungen von Energiepreissteigerungen zu schützen“, sagt er. ▪ 30 The Grid März 2011</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=31</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=31</link><title>Vestas Page 31</title><description>RefoRmen in China China, der drittgrößte Subventionierer der Welt, hat bedeutende Reformen umgesetzt, um die inländischen Energiepreise dem internationalen Markt anzugleichen. Es hat viele Preiskontrollen für Kohle und Öl angehoben und eine marktbasierte Preisgestaltung eingeführt. Heute bewegen sich die Preise für diese Rohstoffe weitestgehend auf dem internationalen Niveau. Zwischen 2005 und 2009 sind die Subventionen für fossile Brennstoffe von 26 Milliarden US-Dollar auf 18 Milliarden US-Dollar gefallen. Heute werden fossile Brennstoffe in China mit einer Durchschnittsrate von 4 Prozent subventioniert. Dies bedeutet, dass die Verbraucher 96 Prozent der Referenzpreise des Wettbewerbsmarkts bezahlen. indonesien – das effektive modell Im Jahr 2005 führte Indonesien eine effektive Methode zur Entschädigung ärmerer Haushalte für die Erhöhungen der Brennstoffpreise ein: Im Rahmen des Geldtransferprogramms zu Gunsten wirtschaftlich schwacher Haushalte (28 Prozent der Bevölkerung) erhielt jede Familie ein Jahr lang alle drei Monate eine Zahlung von etwa 30 USDollar. Seither hat die Regierung einen Teil der eingesparten Mittel neu verteilt, so dass sie jetzt Bildungs-, Gesundheits- und Infrastrukturprogrammen zugutekommen, von denen insbesondere Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen profitieren sollen. empfehlungen von vestas füR das g20-gipfeltReffen Ausgaben für Subventionen fossiler Brennstoffe in 2010 nach Art. • Die Einführung eines Kohlenstoffpreises – falls dieser ausreichend hoch und stabil ist – würde die wahren Kosten der Kohlenstoffverschmutzung für die Gesellschaft, die Umwelt und die Gesundheit der Menschen widerspiegeln. • Die Ermöglichung eines freien Handels von umweltfreundlichen Gütern und Dienstleistungen – Handelsbeschränkungen umweltfreundlicher Güter und Dienstleistungen durch Zölle oder andere Maßnahmen erhöhen ihre Kosten und reduzieren ihre Wettbewerbsfähigkeit. • Setzen nationaler Ziele für erneuerbare Energien – dies schafft eine größere Investorensicherheit, insbesondere dann, wenn die Ziele ehrgeizig genug und langfristig sind. Source: IEA, World Energy Outlook, 2010 Öl Erdgas Kohle Elektrizität gewonnen aus erneuerbaren Energien Biokraftstoff Anderes März 2011 The Grid 31</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=32</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=32</link><title>Vestas Page 32</title><description>Das REM “Das Rasterelektronenmikroskop oder REM tastet das Prüfstück mit einem energiereichen Elektronenstrahl ab. Die Elektronen interagieren mit den Atomen im Prüfstück und liefern uns dadurch Informationen über die Oberflächenbeschaffenheit und Zusammensetzung des untersuchten Objekts. Wenn du so technikbegeistert bist wie ich, ist es sehr spannend, mit der besten Ausrüstung zu arbeiten, die es gibt – und hier findest Du sie.“ Mein Arbeitsplatz Der Röntgendetektor “ Dieser Detektor ist in das Mikroskop eingebaut und ermittelt die genaue chemische Zusammensetzung des Prüfstücks, sodass wir praktisch einen ‚chemischen Fingerabdruck‘ des Prüfstücks erhalten. Auf dem Monitor rechts können wir die Konzentration einer Reihe von verschiedenen Elementen sehen. So können wir zum Beispiel Unreinheiten in einem Metallstück feststellen, die es eventuell destabilisiert haben.“ 32 The Grid März 2011 Der Objekttisch “Hier wird das Prüfstück platziert – welches zum Beispiel eine Komponente von einem Prototyp sein könnte, der in einem unserer Testzentren geprüft wurde. Wir können alle Arten von Materialien analysieren: Metall, Glasfaser oder Kohlenstofffasern. Neben der Arbeit mit unseren eigenen Ingenieuren laden wir oft auch unsere Lieferanten und Kunden ein und besprechen, welche Verbesserungen in Frage kommen.“ Floppy “Floppy ist ein Teddybär, der von einer Schulklasse in den Niederlanden auf Weltreise geschickt wurde – und seinen Weg zu mir gefunden hat. Überall machen die Menschen, die ihn empfangen, ein Foto von ihm, schicken es an die Kinder und geben Floppy an jemand anderen weiter. Ich habe ihn von einem unserer Lieferanten erhalten. Er sitzt normalerweise nicht hier, aber ich dachte, er verdient es, mit auf dem Foto zu sein.“</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=33</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=33</link><title>Vestas Page 33</title><description>Die Steuerung “Hier können wir das Prüfstück drehen und neigen, die Schärfe einstellen und natürlich auch die Vergrößerung verändern. Einer der Vorteile eines Rasterelektronenmikroskops ist, dass es viel leistungsfähiger ist als ein optisches Mikroskop. Wir erhalten sehr hoch aufgelöste Bilder einer Oberfläche und können Details bis zu einer Größe von 1 Nanometer erkennen. Zum Vergleich: Ein Haar ist etwa 100.000 Nanometer breit." Mein Arbeitsplatz „Mein Arbeitsplatz“ ist eine laufende Serie in The Grid: ein Blick auf den Arbeitsplatz eines Kollegen. Du kannst den nächsten interessanten Arbeitsplatz vorschlagen – sende eine E-Mail an thegrid@vestas.com Corina Münch Specialist, Material Science Material Lab bei Technology R&amp;D, Aarhus, Dänemark Von Peter Gisselmann Rasmussen “ I ch bin ein Perfektionist, daher macht es mir großen Spaß, wie ein Detektiv herauszufinden, was anders und besser gemacht werden kann. Wir können uns immer verbessern“, sagt Corina Münch über ihre Arbeit im Material Lab bei Technology R&amp;D. Hier können sie und ihre Kollegen genauer als irgendjemand sonst die Komponenten der Windenergieanlagen von Vestas untersuchen, testen und durchgefallene Komponenten analysieren, die oft direkt von den Teststandorten stammen, wo die Prototypen bis zu ihren Grenzen – und darüber hinaus – getestet werden. Corina ist in Deutschland aufgewachsen, wo sie ihre Faszination für Metalle und deren Eigenschaften entdeckte, als sie ihrem Vater bei der Arbeit in seiner Werkstatt über die Schulter schaute. Später verbrachte ihre Familie fünf Jahre in Liberia, Westafrika, wo sie mehr über die Bergbauindustrie erfuhr, in der ihr Vater arbeitete. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland machte sie mit einer Ausbildung in Werkstoffkunde ihr Interesse zum Beruf. Sie arbeitete in Deutschland, bis ihr vor drei Jahren eine Stelle bei Vestas angeboten wurde. Seither hat sie einige der Schwachstellen in den Windenergieanlagen von Vestas untersucht – und verbessert. Wie Corina sagt: „Fehler können etwas Gutes sein. Sie müssen nur zur richtigen Zeit geschehen, und wir müssen von ihnen lernen.“ ▪ März 2011 The Grid 33</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=34</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=34</link><title>Vestas Page 34</title><description>Windminister in Südamerika Der Energieminister von Chile war gezwungen, über Alternativen nachzudenken, als eine plötzliche Krise in Argentinien die Gasversorgung des Landes abschnitt. Seither spielt die Windenergie eine immer größere Rolle bei Chiles Energieversorgung. “ s gibt eine kleine Planänderung. Wir müssen die Einweihung an einen anderen Ort verlegen. Das Zelt ist davongeflogen.“ Marcelo Tokman Ramos erinnert sich an ein Gespräch über die Einweihung des südlichsten Windparks der Welt, in der Nähe von Punta Arenas in Chile. Für den 43-jährigen VP für Government Relations und VP für Südamerika war die Arbeit mit Windenergie schon immer mit schnellen Lösungsfindungen verbunden. Er hat die Entwicklung der Windenergie in Chile seit ihren Anfängen genau verfolgt – zunächst aus seiner Position im chilenischen Finanzministerium heraus und später dann als Energieminister. Als sich Chile in den Jahren 20042005 mit dem Versiegen der argentinischen Gaslieferungen konfrontiert sah, musste schnell und entschlossen gehan34 The Grid März 2011 E Von Kenneth Ley Milling delt werden, um das drohende Energieproblem zu bewältigen. „Es war eine ernsthafte Situation. Argentinien befand sich in einer schweren Krise und entschied sich für Exportbeschränkungen – dies betraf auch das Gas, von dem wir in Chile abhängig waren“, erklärt Marcelo Tokman Ramos. „Wir erhielten weniger, als vertraglich vereinbart war. Und es wurde immer schlimmer. Zusätzlich zu den Gasbeschränkungen litten wir unter einer extremen Dürre, die unsere Versorgung mit Wasserkraft sehr stark beeinträchtigte. Wir mussten dringend etwas unternehmen.“ Und Chile ergriff die Initiative. Heute sind in dem langgestreckten Land zwischen den Anden und dem Pazifischen Ozean etwa 200 MW Leistung aus Windenergie installiert. Marcelo war von Anfang an der Erschaffung der neuen Windnation beteiligt. Im März 2010 trat er als Minister zurück und bekam kurz danach eine Stelle bei Vestas angeboten. „Als ich wegen der Stelle bei Vestas kontaktiert wurde, habe ich mich sehr gefreut. Ich bin sehr stolz auf den Fortschritt, den wir in Chile in puncto Windkraft erzielt haben. Mit Vestas konnte ich meine Arbeit und die Entwicklung der Windenergie fortsetzen“, sagt Marcelo Tokman Ramos. Und die Dinge haben sich schnell entwickelt – nicht nur für den ehemaligen Minister. „Als ich im August 2010 angefangen habe, waren wir nur eine Handvoll Leute in einem riesigen Büro“, sagt Marcelo. „Heute arbeiten 20 Mitarbeiter im Büro in</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=35</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=35</link><title>Vestas Page 35</title><description>Chile • DasLanderklärteseine UnabhängigkeitvonSpanien imJahr1818.Chilewurde jedochbis1844nichtvonSpanien anerkannt. • 17Mio.Einwohner. • HauptstadtistSantiago,Heimatvon 5,2Mio.Chilenen. • Chilegiltalsdasdemokratischste LandSüdamerikasmitdergeringsten KorruptionundderhöchstenEntwicklungsstufeinBezugaufdieMenschenrechte. • DieHerkunftdesNamens„Chile“ist umstritten.DasWort„Chili“hatinder einheimischenSprachederMapuche dieBedeutung„wodasLandendet“. Wussten Sie schon? • DasBüroinSantiagoistderHauptsitz derGeschäftstätigkeitvonVestasin Südamerika.EineAusnahmeistBrasilien, dasseineigenesBürohat. • LauteinerStudiederEER(Emerging EnergyResearch)ausdemJahr2010 werdenLatein-undSüdamerikabis2025 eineWindenergieleistungvon46GW erreichen. • Chilehatsichvorgenommen,biszumJahr 2020ganze20ProzentseinesStroms ausnicht-konventionellen,erneuerbaren Energiequellenzubestreiten. • DersüdlichsteWindparkderWeltwurde 2010inPuntaArenasinChileeröffnet. • InPuntaArenaslaufendieV52-850kWWindenergieanlagenunterUmweltbedingungen,diezudenrauestenderWelt gehören. Santiago, und es werden in Kürze weitere Kollegen hinzukommen. In Chile, Argentinien und Uruguay sind wir in diesem Jahr insgesamt 55 Mitarbeiter.“ Marcelo ist überzeugt, dass die meisten südamerikanischen Länder trotz ihrer unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten früher oder später auf den Zug der Windenergie aufspringen werden. „Einige befürchten noch immer, die Windenergie sei nicht zuverlässig oder könnte Probleme im Stromnetz verursachen. Wir stellen Informationen und Unterstützung zur Verfügung, zum Beispiel für Netzbetreiber. Darüber hinaus arbeiten wir mit Regierungen und lokalen Windenergieverbänden zusammen und unterstützen in Südamerika ansässige Entwickler dabei, ihre Projekte voranzubringen.“ „Ich glaube, die zunehmende Konzentration auf den Klimawandel hat das Interesse an der Windenergie enorm gesteigert. Gleichzeitig ist der Preis für Windenergie stark gesunken, und das bedeutet, dass mehr Länder hinzukommen werden“, erklärt Marcelo. Die Entwicklung der Windenergie nimmt im steigenden Maße zu– von Mexiko bis zum südlichsten Punkt Chiles. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass Marcelo und das Büro in Santiago demnächst unter Arbeitsmangel leiden werden. Und das Zelt von Punta Arenas? Es wurde nie gefunden. Die Windenergieanlagen hingegen funktionieren gut und liefern mehr Leistung als erwartet. ▪ März 2011 The Grid 35</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=36</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/March2011/TheGridMarch2011DE/?Page=36</link><title>Vestas Page 36</title><description>Vestas Wind Systems A/S, Alsvej 21, 8940 Randers SV Findest Du, dass Vestas grün ist? Name: Frank Hoelgaard Hahn Titel: Senior Specialist Design &amp; Development Abteilung: Blades R&amp;D; Vestas Technology R&amp;D “Ich denke, Vestas könnte umweltfreundlicher sein, obwohl bereits eine Menge guter Initiativen auf den Weg gebracht wurden. Es ist ermutigend, zu sehen, wie Vestas das Recycling verbessert und insbesondere beim Strom so viel grüne Energie wie möglich verwendet. Aber ich finde, es könnte ein viel größerer Schwerpunkt auf jeden einzelnen Mitarbeiter gelegt werden. Das Licht ausschalten, wenn wir es nicht brauchen, ist ein kleiner, aber wichtiger Beitrag. Ich denke, wir sollten außerdem eine obligatorische Reisedatenbank einführen. Heutzutage reisen die Leute häufig mit ihrem Auto durch das ganze Land und fahren dabei fast direkt hintereinander her. Wir stellen großartige Produkte her, die einen Beitrag zum dauerhaften Erhalt unseres Planeten leisten. Unser individuelles Verhalten sollte jedoch ebenfalls zu diesem Bestreben passen.“ The Grid März 2011 Name: Alan Stokholm Jørgensen Titel: Test Engineer Abteilung: Test Centre Engineering, Technology R&amp;D “Die Produkte von Vestas erzeugen saubere Energie. Daher ist es sinnvoll, dass sich auch das Unternehmen Vestas auf sein Umweltbewusstsein und seine Nachhaltigkeit konzentriert. Als ich 1998 bei Vestas angefangen habe, wurde noch kein allzu großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Heute ist das anders. Hier im Testzentrum in Aarhus praktizieren wir die Folgenutzung der elektrischen Energie durch unsere großen Prüfvorrichtungen, und wir arbeiten mit dem örtlichen Energieunternehmen zusammen, um die gesamte Energie wiederzuverwenden. Meiner Meinung nach könnten wir sogar noch mehr tun. Unsere Firmenwagen im Testzentrum sollten Hybridfahrzeuge sein. Wir sollten nur Elektrogabelstapler einsetzen, falls möglich die öffentlichen Verkehrsmittel optimieren und jetzt, da wir uns direkt am Meer befinden, sollten wir Meerwasser für Kühlzwecke verwenden.“ Name: Michael Faune Mondragon Titel: System Engineer Abteilung: Infrastructure App., Group IT “Ich würde dem zustimmen. Aber ich denke auch, dass Vestas mehr tun kann – um so der Gesellschaft und der Umwelt das zurückzugeben, was ihnen zusteht. Ein wichtiger Bestandteil ist die Befähigung der Mitarbeiter zu selbständigem Handeln. In unserem Teil von Group IT schalten wir Klimaanlage und Lüftung nach 19 Uhr ab und sparen auf diese Weise jährlich 150.000 Liter Wasser. Außerdem trennen wir den Abfall in biologische und nicht biologisch abbaubare Bestandteile. Und nicht zuletzt vereinfachen wir unsere Prozesse so weit wie möglich und reduzieren so Energieverbrauch und Abfälle auf ein Minimum.“ ▪</description><a10:updated>2011-03-18T13:41:00+01:00</a10:updated></item></channel></rss>