<?xml version="1.0" encoding="utf-16"?><rss xmlns:a10="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0"><channel><title>Vestas</title><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/RSS.ashx</link><description>Vestas Pages</description><lastBuildDate>Wed, 15 Jun 2011 16:34:20 +0200</lastBuildDate><a10:id>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/</a10:id><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=1</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=1</link><title>Vestas Page 1</title><description>16 | Vestas baut Rekorde: Die V164-7.0 MW 18 | Nur nicht den Überblick verlieren: Ein Baustellenleiter auf Arbeit 26 | Stürmisch an die Spitze: Wie China zur neuen WindenergieSupermacht aufstieg The Grid Connecting you to Vestas June | 2011 It’s a man’s world |6</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=2</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=2</link><title>Vestas Page 2</title><description>Inhalt Hoch über Pueblo The Grid Connecting you to Vestas Toni Arellano ist Kranführerin in unserer Turmfertigung in Colorado. Ihr schaut so leicht niemand über die Schulter. | 32 June 2011 thema Frauen, nein danke? Eine ausgeglichene Besetzung mit Männern und Frauen in Führungspositionen lässt sich nicht im Schnellverfahren erreichen. Aber um auch in Zukunft die besten Kräfte zu gewinnen, muss sich Vestas zu einem Unternehmen entwickeln, in dem sich beide Geschlechter entfalten können. | 6 8 10 12 14 | | | | Anpassen an eine weibliche Führungskultur “Ich genieße es , mitzuwirken” “Vielfalt ist ein entscheidender Teil unseres Geschäfts” Weibliche Führungskräfte - ein Gewinn für das Geschäft Dran bleiben Es bedarf einer ruhigen Hand um Logistik, Sicherheitsanweisungen und Kundengespräche unter einen Hut zu bringen und sich zudem schlechtem Wetter ausgesetzt zu sein. Begleitet Site Manager Dennis Dolan für einen Tag. | 18 technology: Der Riese im Meer Rotorblätter, so lang wie 9 Busse und mehr als zweimal so viel Leistung wie unsere bisher größte Windenergieanlage: Die V164-7.0 MW ist ein technisches Meisterwerk. Überzeuge Dich persönlich von der Power des Riesen. | 16 2 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=3</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=3</link><title>Vestas Page 3</title><description>Mehr Frauenpower Nur jede fünfte Führungsposition bei Vestas ist mit einer Frau besetzt. Noch weiter oben, bei den Vice Presidents und darüber, liegt der Männeranteil sogar bei 94 Prozent. In dieser Ausgabe von The Grid untersuchen wir die Gründe dafür und fragen, was Vestas tun kann und muss, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Beim Gespräch mit externen Experten und Mitarbeitern kristallisieren sich zwei Punkte heraus: Der Frauenanteil in Führungspositionen lässt sich nicht über Nacht erhöhen. Und: Ein höherer Frauenanteil ist ein Muss, will Vestas wettbewerbsfähiger werden. Bilde Dir selbst ein Urteil. Los geht's auf Seite 6. Eine Frau, die es in ganz anderer Hinsicht ganz nach oben geschafft hat, ist Toni Arellano. Sie steuert hoch über der Wüste Colorados einen Kran. In dieser Ausgabe von „Mein Arbeitsplatz“ erzählt sie über ihre Aussichten und Ansichten. Außerdem stellen wir zwei rekordverdächtige Meisterwerke vor: die gigantische OffshoreWindenergieanlage V164-7.0 MW und die etwas kleinere, aber nicht minder seetüchtige Sailrocket 2. Wir wünschen gute Unterhaltung mit dieser Ausgabe. Es hat Dir ein Beitrag besonders gut gefallen? Du möchtest Kritik anbringen? Dann schreibe uns. Wir freuen uns auf Dein Feedback: thegrid@vestas.com. Das Redaktionsteam thegrid@vestas.com 4 30 31 34 | | | | Die Welt Vestas in Zahlen Stimmen von außen Sailrocket 2: Auf der Jagd nach einem nassen Weltrekord The Grid ist ein internationales Magazin für Vestas-Mitarbeiter und wird in den Sprachen, Chinesisch, Dänisch, Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch veröffentlich. Redaktionsschluss für die vorliegende Ausgabe: 1. März 2011. Herausgeber: Vestas Wind Systems A/S, Alsvej 21, 8940 Randers SV., Dänemark, Tel.: + 45 9730 0000, Fax: +45 9730 0001, www.vestas.com. Auflage: 20.000. Redaktion: Peter Wenzel Kruse (Chefredakteur), Peter Gisselmann Rasmussen (Redakteur), Frud Bezhan, Kenneth Ley Milling, and Jens Velling. E-mail: thegrid@vestas.com. Design: Jannie Virklund, Nikolaj Hyldelund Busk. Textbearbeitung und Übersetzung: Courtney LaManna, Yalei Zhang, Emilia Sedran, Velia Senatore, and Julia Fuamba. Druck: Datagraf. June 2011 The Grid 3</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=4</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=4</link><title>Vestas Page 4</title><description>ÜberblIck 4 1 5 2 6 Vestas Welt 3 1 | Global 2 | Global 3 | Singapore Neuer Vorstand bei WindMade Das VerbraucherLabel WindMade wird in Zukunft von Henrik Carsten Kuffner geleitet. Nach Ansicht des Global Wind Energy Council (GWEC), des World Wildlife Fund (WWF) und von Vestas ist Kuffner der richtige Mann, um WindMade in die Zukunft zu führen. Dafür spricht seine Management-Erfahrung. Seit mehr als 10 Jahren ist er Geschäftsführer seines Brüsseler Familienbetriebs, und außerdem steht er der IWTO vor, dem Weltverband der Wolltextilindustrie. Kuffner ist weit herumgekommen. Unter anderem hat er schon in Indien, Pakistan, Argentinien, Kenia, Kolumbien und der Mongolei gearbeitet. Weil er auch für andere Verbraucher-Labels wie Eco-Cotton, Buenos Aires Design und verschiedene ANDEAN-Produkte tätig ist, wird seine reichhaltige Erfahrung ein echter Zugewinn für WindMade sein. Vestas weiterhin Marktführer Die Bilanz 2010 ist fertig, und die Zahlen sind nicht schlecht. Von den Beratungsgesellschaften, die die Windenergiebranche verfolgen, sind BTM, EER und MAKE die wichtigsten. Nach Ansicht der drei Consultancies war Vestas auch 2010 weltweiter Marktführer. Der Marktanteil wird mit 14,8 %, 15 % und 12 % beziffert. Allerdings ist festzustellen, dass die Konkurrenz angreift. Der chinesische Hersteller Sinovel verdrängte GE auf den dritten Platz. Goldwind, der andere große Anbieter aus dem Reich der Mitte, ist inzwischen auf Platz 4 aufgestiegen. Trotz der starken Konkurrenz konnte Vestas die Spitzenposition verteidigen und ist in den wichtigsten Regionen weiterhin vorne mit dabei: Marktführer in Europa, Nummer 2 in den USA, und größter nicht-chinesischer Anbieter in China. Green Team feiert die Earth Hour Am 23. März schaltete das Green Team Singapur kurz vor 20:30 Uhr Ortszeit die Lichter aus und verfolgte vom nächstgelegenen Yachthafen aus, wie sich die Metropole verdunkelte. Die Umweltschutzaktion wurde vom World Wildlife Fund ins Leben gerufen und soll in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für den Nachhaltigkeitsgedanken zu schaffen. Da machten die Mitarbeiter von Vestas Singapur gerne mit und schalteten für 1 Stunde alles aus. „Jeder kleine Beitrag zählt. Wenn jeder der ca. 200 Vestas Mitarbeiter in Singapur jeden Tag während der Mittagspause seinen Monitor ausschaltet, sparen wir pro Woche 50 kWh“, erklärt Casey Cleary, eine Teilnehmerin des Graduate-Programms. „Das reicht, um zwei Hotelaufzüge mit 20 kW Leistungsaufnahme 1 Stunde lang zu betreiben.“ 4 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=5</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=5</link><title>Vestas Page 5</title><description>4 | United Kingdom 6 | China 25 Jahre Vestas China Am 20. Mai feierten mehr als 100 Kunden, Regierungsvertreter und Führungskräfte von Vestas China das 25-jährige Bestehen von Vestas China. 1986 errichtete Vestas im Windpark Malan (Provinz Shandong) die erste Windenergieanlage. Für die Feier im Werk Tianjin richtete Vestas China in einem nachgebauten Maschinenhaus ein 3D-Kino ein. So konnten die Gäste realitätsnah die V100 erleben, unsere neueste Windenergieanlage auf dem chinesischen Markt. Neue Produktionsstätte für die V164 in Sheerness Vestas hat sich das Vorkaufsrecht für ca. 70 Hektar Land in Nähe des Hafens von Sheerness (Grafschaft Kent) gesichert. Die entsprechenden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vorausgesetzt soll hier in Zukunft in einem voll integrierten Produktionswerk die Offshore-Windenergieanlage V164-7.0 MW gebaut werden. Sheerness bietet sich als Standort an, weil Großbritannien derzeit das größte Potenzial für Offshore-Windenergieanlagen bietet. Die Serienproduktion der V164-7.0 MW soll 2015 anlaufen. 5 | Global Neue Logistikkette Die weltweite Auftragsfertigungsinitiative von Vestas 'Make-to Order' macht gute Fortschritte. Ziel des Vorhabens ist es, den Lagerbestand zu verkleinern, Vorlaufzeiten zu verkürzen und die Logistikkette auf die Kundenbedürfnisse auszurichten. Im ersten Quartal definierten die PBUs die Ziele für 2011 und deren Umsetzung. „Wir möchten eine nachfrageorientierte Struktur schaffen; das heißt, der Kunde bestimmt, was in unserer Logistikkette passiert“, erklärt Jan Nielsen, der Leiter des Programms. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Absatzprognosen. Deshalb starten im Mai mehrere Aktivitäten, an deren Ende die Beteiligten einen besseren Überblick über den Projektstatus und die Projektausführung haben sollen. Wir gehen davon aus, dass die neuen Prozesse bis zum 1. Juli in allen SBUs eingeführt sind. June 2011 The Grid 5</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=6</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=6</link><title>Vestas Page 6</title><description>thema Schritte auf dem Weg in eine weiblichere Zukunft Betrachtet man die höheren Führungsschichten bei Vestas, findet man nur wenige Frauen. Von den 300 Spitzenkräften bei Vestas sind nur 11 % Frauen. Um diesen Anteil zu vergrößern, sollte sich Vestas laut People &amp; Culture stärker an den Werten und Lebensbedingungen seiner Angestellten orientieren und eher Ergebnisse als lange Arbeitsstunden honorieren. Von Jens Velling tärkere Diversifizierung ist einer der Punkte des Vestas Triple15-Plans. Als Teil dieses Plans möchte Vestas den Anteil an weiblichen Führungskräften bis zum Jahr 2015 erhöhen. Seitdem dieser Wunsch Anfang des Jahres 2010 ausgesprochen wurde, ist jedoch noch nicht viel geschehen. Obwohl sich eine Arbeitsgruppe damit beschäftigt, mehr Raum für weitere weibliche Führungskräfte zu schaffen, stellen die Frauen noch immer nur 11 Prozent der obersten 300 Mitarbeiter, während der Anteil von weiblichen Managern auf der mittleren Ebene von 20 auf 19 Prozent zurückgegangen ist. S 6 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=7</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=7</link><title>Vestas Page 7</title><description>Diese Entwicklung beunruhigt Birgitte Brix Andersen, Director von Global Employer Branding. „Wir wissen, dass die Geschlechtervielfalt zu einem tieferen Verständnis, mehr Innovation und besseren Ergebnissen führt. Zur gleichen Zeit gehen noch immer mehr Frauen als Männer den höheren Bildungsweg. Um die besten Talente für uns zu gewinnen, genügt eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, damit wir mehr Frauen ansprechen können.“ Frauen sind ein Gewinn Juan Araluce, President von Vestas Mediterranean und Mitglied der Arbeitsgruppe, die Vestas für Frauen attraktiver machen soll, ist ebenfalls ungeduldig. „Das Engagement ist schon vorhanden, aber wir vermissen die Umsetzung. Wir müssen die Dinge schon dieses Jahr beschleunigen und unsere Anstrengungen verdoppeln. Mehr Frauen in Führungspositionen sind wichtig für Vestas, damit das Unternehmen dauerhaft im globalen Wettbewerb bestehen kann.“ Ich kann nicht sagen, ob Frauen besser sind als Männer – was ich jedoch sagen kann ist, dass sie sicherlich nicht schlechter sind." Golda Meir (1898-1978), ehemalige israelische Ministerpräsidentin. uote June 2011 The Grid 7</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=8</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=8</link><title>Vestas Page 8</title><description>thema Laut Araluce unterscheiden sich Frauen von Männern zwar im Stil, aber nicht in ihren Fähigkeiten. Die größte Herausforderung wird eine Veränderung der Unternehmenskultur darstellen, die unbeabsichtigt dazu tendiert, männliche Werte zu belohnen. Typische weibliche Qualitäten, wie die Fähigkeit, innovativ und empathisch zu sein oder mit Kompetenzen zu jonglieren, wären ein riesiger Gewinn für eine Firma wie Vestas, die sich in einem diversifizierten und multikulturellen Umfeld bewegt. Eine neue Art des Denkens die Führungskräfte von Vestas für dieses Projekt mit ins Boot holen sollen. Durch Entlassungen und Budgetkürzungen im letzten Herbst wurden diese Pläne vorübergehend zurückgestellt. Auch dieses Jahr fehlen die Mittel, aber um das Projekt anzustoßen, wird eine spezielle Arbeitsgruppe eine Anzahl von Meetings mit Management-Teams durchführen. „Wir werden jede Business Unit auffordern, mehr Frauen anzuwerben und zu halten. Später in diesem Jahr werden wir spezifische Ziele anbieten können, um den Anteil an Frauen in der Führungsriege zu erhöhen“, erklärt Jakobsen. Arbeitskultur ist eine Herausforderung Wir wissen allerdings, dass bei Vestas eine hohe Zahl engagierter Mitarbeiter viel Zeit in Arbeitsstunden investiert. Es handelt sich hierbei um eine Unternehmenskultur, die insbesondere für Frauen – aber auch für viele jüngere Männer – ein Problem darstellt, die sich nicht selten ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit wünschen“, erklärt Nete Bechmann Gjørtz, Vice President von People &amp; Culture. Führungspositionen erfordern Entscheidungen Das Schlüsselwort heißt Inklusion, wie auch Roald Steen Jakobsen, President von People &amp; Culture, bestätigt. „Wir müssen bei Vestas ein völlig neues Verständnis fördern, angefangen bei der Anwerbung von Personal bis hin zu Beförderungen. Das Unternehmen muss die Möglichkeiten erkennen, Dinge so umzugestalten, dass sich Frauen bei Vestas willkommen fühlen“, sagt Jakobsen. Ursprünglich wurde bereits letztes Jahr mit dem Sammeln von Daten und Ankurbeln von Aktivitäten begonnen, Auf dem Weg zu einem weiblicheren Bild von Vestas gibt es zahlreiche Hürden. Vestas hat anhand eigener Studien festgestellt, dass Unzufriedenheit mit dem nächsten Vorgesetzten, schlechte Karriereaussichten und eine hohe Arbeitsbelastung für viele Frauen Gründe darstellen, Vestas zu verlassen. „Eine schlechte Führungskraft kann viele Formen annehmen, aber unsere Analysen geben darüber keine genaue Auskunft. Als Mitglied der Arbeitsgruppe von Vestas kämpft auch sie für einen höheren Frauenanteil auf der Führungsebene von Vestas. Aber Gjørtz weiß erfahrungsgemäß, dass eine Position im Management ihren Preis hat: „Die Zeit zwischen 8 und 16 Uhr reicht häufig nicht aus. Frauen und Männer müssen gleichermaßen wissen, dass die Wahl einer Führungsposition oft viele Dinge im privaten Leben ausschließt.“ Laut Gjørtz besteht die größte Herausforderung darin, die Führung und Organisation so zu gestalten, dass die Vorteile der Unterschiede erkannt und gewinnbringend gefördert werden. Immmer noch geringe Anzahl an Frauen in Spitzenpositionen Female Male Geschlechtervielfalt in IPE 59+ Positionen per Business Unit Frauen Männer 100% 100% 75% 75% 50% 50% 25% 25% 0% IPE IPE IPE IPE IPE IPE 65 - 70 62 - 64 59 -61 57 - 58 54 - 56 50 - 53 *) The IPE indicates the management position in Vestas with 65 - 70 as the highest level 0% Group Functions People &amp; Culture Central Europe Mediterranean Spare Parts Technology Asia Pacific Americas Northern Europe Controls Systems Offshore Nacelle 8 The Grid June 2011 Towers Blades China</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=9</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=9</link><title>Vestas Page 9</title><description>„Die meisten Frauen wollen einfach nur sie selbst sein und für das akzeptiert werden, was sie sind und wofür sie stehen, und streben keine Karriere in männlichen Domänen an.“ Flexibilität im täglichen Leben Gleichstellungsvorreiter Island Laut Weltwirtschaftsforum ist Island das Land mit der besten Gleichberechtigungssituation. Der nordeuropäische Inselstaat hat sich diesen Titel inzwischen zweimal hintereinander gesichert. Die Studie erfasst die Gleichberechtigungssituation in unterschiedlichen Bereichen, z. B. Politik, Bildung, Arbeit und Gesundheit. Die nordeuropäischen Länder sind führend. Dass sich die USA in die richtige Richtung bewegen, zeigt der Sprung von Platz 31 auf 19. „Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen kleinen geschlechtsrelevanten Ungleichheiten und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit. Ein Staat kann sich nur dann wirtschaftlich und sozial verbessern, wenn Frauen gleichberechtigt behandelt werden“, erklärt Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums. VERWIRKLICHUNG DER GLEICHBERECHTIGUNG – RANGLISTE DER 10 FÜHRENDEN LäNDER Nete Bechmann Gjørtz möchte, dass Vestas einen Rahmen bietet, der den Lebenssituationen von Frauen – und Männern – besser gerecht wird. „Zuallererst müssen wir den Arbeitstag flexibler gestalten. Eine Möglichkeit wären Management-Stellen mit 30 Stunden pro Woche für Familien mit kleinen Kindern – nur für die ersten Jahre – oder das Recht, den Arbeitsplatz im Falle einer schwerwiegenden Erkrankung im engsten Familienkreis zu verlassen. Es geht vor allem darum, eine Umgebung zu schaffen, in der sich jeder wohl fühlt, sein Bestes beitragen kann, und der Schwerpunkt darauf gelegt wird, Ergebnisse zu liefern, statt möglichst lange im Büro zu sitzen.“ Quoten sind keine Lösung 1. Island 2. Norwegen 3. Finnland 4. Schweden 5. Neuseeland 6. Irland 7. Dänemark 8. Lesotho 9. Philippinen 10. Schweiz Quelle: Global Gender Gap Report 2010, Weltwirtschaftsforum Quoten für weibliche Führungskräfte stellen keine ausreichende Lösung dar. „Die Mitarbeiter sollten nach ihren Qualifikationen beurteilt werden, nicht nach ihrem Geschlecht“, erklärt Gjørtz. „Wir müssen uns daran gewöhnen, alle talentierten Mitarbeiter anzuwerben und zu halten, die Vestas in Zukunft braucht. Dafür gibt es keine schnelle Lösung. Wir begeben uns auf eine Reise, wie damals mit dem Ausbau der Sicherheit bei Vestas. Es ist möglich und muss realisiert werden; das Aufstocken der weiblichen Führungskräften ist ein vernünftiger und lukrativer Schritt für Vestas.“ Gründe Vestas zu verlassen nach Geschlecht Frauen verlassen Vestas aufgrund schlechter Führung, fehlenden Karrieremöglichkeiten und hoher Arbeitsbelastung. Männer verlassen Vestas aufgrund fehlender abteilungsübergreifender Kooperation. Frauen: Die Führungskompetenzen waren unbefriedigend Ich hatte keine ausreichenden Karrieremöglichkeiten Meine Arbeitsbelastung war zu hoch Ich habe zu viele Stunden gearbeitet Mein Gehalt und Arbeitsbedingungen waren nicht befriedigend 40% 33% 25% 22% 22% männer: Es gab zu wenig Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen Ich hatte keine ausreichenden Karrieremöglichkeiten Die Führungskompetenzen waren unbefriedigend Ich hatte nicht genug Einfluss in meinem Job Meine Arbeit wurde nicht genug gewertschätzt 26% 23% 22% 22% 19% Wenn du willst, dass etwas gesagt wird frage einen Mann – wenn du willst, dass etwas getan wird frage eine Frau.” Margaret Thatcher, UK’s erste weibliche Ministerpräsidentin (1979-1990). uote June 2011 The Grid 9</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=10</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=10</link><title>Vestas Page 10</title><description>thema 10 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=11</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=11</link><title>Vestas Page 11</title><description>“Ich arbeite gern mit Anderen zusammen und bin kreativ” Wenn weibliche Führungskräfte dabei sind, kommen neue Vorgehensweisen und Fähigkeiten dazu, meint Pratima Rangarajan, seit kurzem Senior Vice President Global Research &amp; Innovation. Von Jens Velling P ratima Rangarajan weiß, wie es ist, in einer männerdominierten Firma eine Führungsposition zu halten. Unter anderem war sie schon bei Exxon und GE in leitender Stellung tätig. Seit Anfang des Jahres ist sie bei Vestas als SVP weltweit für Forschung und Entwicklung zuständig. „Weil wir Probleme schnell lösen sollen, kommen oft schnelle, lineare Ergebnisse zustande. Ich arbeite gern mit Anderen an kreativen Lösungen“, erzählt Pratima Rangarajan. Männer und Frauen zeigen ihrer Meinung nach oft ein unterschiedliches Kommunikationsverhalten: „Frauen sprechen oft längere Sätze und lassen gern mehrere Deutungsmöglichkeiten zu. Dadurch kann in einem normalen Unternehmen schon einmal der Eindruck entstehen, dass Frauen nicht hinter dem stehen, was sie sagen oder dass sie sich nicht entscheiden können. Andererseits, und das ist ein Vorteil, entwickeln sich so nuanciertere Diskussionen. Auf den Einwand, dass Frauen besonders oft in Personalabteilungen Spitzenpositionen einnehmen, bei denen es auf soziale Kompetenz ankommt, hat die Technikbegeisterte eine Antwort: „Wir müssen es schaffen, mehr weibliche Führungskräfte in typischen Männerdomänen unterzubringen, zum Beispiel in Management, Finanzen und Technik. Sie hofft, bei Vestas einen Beitrag zu einer Unternehmenskultur leisten zu Pratima Rangarajan • Geboren in Indien, kam mit 19 in die USA. • Bachelor-Abschluss in chemischer Verfahrenstechnik am Massachusetts Institute of Technology. • PhD in chemischer Verfahrenstechnik in Princeton. • Frühere Tätigkeit: Führungspositionen bei Exxon und General Electric. • Verheiratet, zwei Söhne, 8 und 4. Nicht „typisch“ Frau: Nimmt lieber die Rohrzange in die Hand als die Einkaufstasche. können, in der sich beide Geschlechter entwickeln und entfalten können. „Weibliche Führungskräfte bringen eine Menge positiver Eigenschaften mit. Sie sind kooperativ und distributiv und können eine emotionale Komponente in die Mitarbeiterführung einbringen. Wenn mehr entscheidende Stellen mit Frauen besetzt sind, ergänzen sich die Herangehensweisen und Fähigkeiten besser. Dann wird die Arbeit bei Vestas noch erfüllender.“ Es gibt einen besonderen Platz in der Hölle für Frauen die anderen Frauen nicht helfen.” Madeleine K. Albright, erste weibliche US Außenministerin (1997 bis 2001). uote June 2011 The Grid 11</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=12</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=12</link><title>Vestas Page 12</title><description>thema “Vielfalt ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit.” Nach Ansicht von Martha Wyrsch, der Präsidentin von VestasAmerican Wind Technology, muss Vestas die Voraussetzungen für ein möglichst breit diversifiziertes Arbeitsumfeld schaffen. Von Aili Jokela “ ei uns arbeiten fähige Mitarbeiter aus aller Welt. Engagierte Frauen und Männer, denen ihre Arbeit und ihr Arbeitgeber wichtig sind. Diese Leute möchten sich entwickeln und entfalten können. Sie möchten bei einem Unternehmen Karriere machen, das viele Chancen bietet. Wer Leistung bringt, soll nach oben alle Möglichkeiten haben.” B Martha Wyrsch • USA. Bei Vestas seit: 2009 • Ausbildung: Jurastudium an der George Washington-Universität, Bachelor-Abschluss an der Universität Wyoming, Harvard Business School (Advanced Management-Programm) • Frühere Tätigkeit: CEO von Spectra Energy Transmission; CEO von Duke Energy Gas Transmission • Verheiratet, 2 Kinder Nicht „typisch“ Frau: Spielt gut genug Golf, um beim Betriebsausflug mitzuhalten. Martha Wyrsch glaubt, dass die Führungsebene von Vestas dazu verpflichtet ist, Mitarbeitern aus allen Bereichen Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten. „Vielfalt ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Wir respektieren, dass jeder Mensch verschieden ist. Dieser Respekt macht uns als Unternehmen stärker. Aber natürlich ist Vestas ein großes, von Haus aus männerdominiertes Industrieunternehmen.“ Wäre Vestas mit mehr Frauen in Führungspositionen besser aufgestellt? Nach Ansicht von Martha Wyrsch lautet die Antwort eindeutig „Ja“. Unternehmen, die Frauen in leitende Positionen befördern, sind gesünder und ausgeglichener als andere, die dies nicht tun. „Die Vielfalt muss von oben vorgelebt werden“, ist sie überzeugt. „Fähige, erfolgreiche Frauen in Vorstände und Regierungen hinaufzubringen, muss eine Priorität sein. In unseren Abschlussklassen sollten gleich viele Frauen und Männer sein. Wir sollten mehr weibliche Ingenieure und Techniker einstellen. Es gibt genügend geeignete Bewerber. Wir müssen nur attraktiver für sie werden.“ 12 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=13</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=13</link><title>Vestas Page 13</title><description>Bente Josefsen • Dänemark. Bei Vestas seit: 2008 • Ausbildung: Molkereifachfrau, MBA • Frühere Tätigkeit: Führungspositionen bei Tholstrup Cheese und Arla Foods • Verheiratet, keine Kinder Nicht „typisch“ Frau: Lässt gerne andere die Hausarbeit erledigen – nicht zuletzt ihren Mann. “Ich wurde nie diskriminiert” Frauen, die in Führungspositionen aufsteigen möchten, müssen schwierige Entscheidungen treffen. Wie man die richtige Wahl trifft, können sie von ihren männlichen Kollegen abschauen – glaubt Bente Josefsen, die Frau, die als Senior Vice President für unsere Generatoren zuständig ist. Von Jens Velling s wäre naiv zu glauben, dass in einer komplexen Schwerindustriebranche wie der unseren jemals 50 Prozent Frauenanteil erreicht werden. Für viele Frauen ist Vestas einfach nicht Wunscharbeitgeber Nr. 1.” Bente Josefsen spricht aus Erfahrung. Seit 3 Jahren ist sie Senior Vice President von Vestas Generators, einer typischen männerdominierten Produktionssparte. Hier kommt es eher selten vor, dass sich eine Frau um einen Führungsposten bewirbt. Sie fühlte sich gut aufgenommen und wurde noch nie diskriminiert. Einen Ratschlag hat sie dennoch parat: „Ich glaube, dass Vestas fähige weibliche Mitarbeiter fördern und dazu ermuntern muss, unternehmensintern aufzusteigen.“ Volle Lohnfortzahlung während des Mutterschaftsurlaubs wäre nach Ansicht “ E von Bente Josefsen bereits ein Signal in die richtige Richtung. Dafür muss sich frau aber auch einschränken können, wie Josefsen aus eigener Erfahrung weiß: „Frauen, die in Führungspositionen aufsteigen möchten, müssen schwierige Entscheidungen treffen. Wer Führungskraft sein möchte, kann daheim nicht die perfekte Mutter mit Selbstgebackenem und gebügelter Wäsche sein. Männer akzeptieren viel eher, dass sie sich nicht um alles kümmern können. Das musste ich erst lernen.“ Ihrer Erfahrung nach schafft mehr Vielfalt unter Führungskräften positive Energie und die Voraussetzungen dazu, viele unterschiedliche Aufgaben und Menschen unter einen Hut zu bringen. Außerdem verbessert der Geschlechtermix den Umgangston am Arbeitsplatz. „Als Führungskraft muss ich viele Aspekte von Vestas verstehen und respektieren, nicht zuletzt viele unterschiedliche Mitarbeiterpersönlichkeiten. Wahrscheinlich sind wir Frauen von Natur aus besonders vielseitig. Deshalb sind in den besten Führungsteams Männer und Frauen vertreten. Die beiden Geschlechter ergänzen sich einfach perfekt.“ Frauen müssen begreifen, dass ihnen niemand die Macht übergeben wird, wenn sie sie nicht selbst ergreifen.” Roseanne Barr, Schauspielerin und Komikerin. uote June 2011 The Grid 13</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=14</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=14</link><title>Vestas Page 14</title><description>thema Die Frauenwelt kommt Frauen investieren mehr Zeit in ihre Ausbildung und fördern als Führungskräfte Innovation und Inklusion. Fachleute raten deshalb: Mehr Frauen in Führungspositionen! Wir ziehen sogar in Betracht, mit einer Frauenquote einem notwendigen Prozess auf die Sprünge zu helfen. Von Jens Velling erade einmal 11 Prozent der 300 Vestas Manager sind Frauen. Frauen in Führungspositionen scheinen also nicht besonders gefragt zu sein. Doch der Schein trügt: Der Wandel kommt und wird revolutionär sein. Zwei führende Expertinnen für Organisationsverhalten und Leadership halten das für unausweichlich. „Wir sind an einem wichtigen Punkt angelangt. Inzwischen ist es ein entscheidender Faktor für den Geschäftserfolg, geschlechtsheterogene Teams zu haben. Die Wirtschaft hat erkannt, dass angesichts des Fach- und Führungskräftemangels nicht weiterhin die Hälfte der Bevölkerung von bestimmten Aufgaben ausgeschlossen werden kann. Erst recht dann nicht, wenn Frauen mehr Zeit in ihre Ausbildung investieren“, erläutert Ginka Toegel, Professorin am internationalen Institut für Managemententwicklung (IMD). Ihre Kollegin, Professor Martha Masnewski, bestätigt dies mit Verweis auf Personalabteilungen weltweit, die verstärkt weibliche Führungskräfte suchen. Als Grund dafür sieht sie die Globalisierung, die Unternehmen dazu zwingt, eine möglichst vielseitig aufgestellte Belegschaft zu halten. Denn: Vielfalt – auch was die Personalbesetzung mit beiden Geschlechtern angeht – gilt als Voraussetzung für Innovation, Inklusion, Vernetzung und einen breiteren Horizont. Die Professorin plädiert für Vielfalt: „Es wäre viel einfacher, wenn wir alle gleich wären. Aber das wäre auf lange Sicht fatal, weil wir unsere Innovativität verlieren G würden. Die Wirtschaft muss die reale Lebenswelt abbilden und wissen, was die Kunden wollen.“ Gemeinsamkeiten zwischen Mann und Frau Viele Kunden sind Frauen. Die Kaufkraft der weiblichen Bevölkerung steigt stetig. Weltweit treffen Frauen 85 Prozent aller Kaufentscheidungen. Ein interessanter Trend ist die neue Männergeneration, die in bestimmten Punkten die gleichen Ansichten hat wie Frauen. Dies dürfte der Entwicklung hin zur Gleichberechtigung zusätzlichen Schub geben. Ginka Toegel prophezeit grundlegende Veränderungen: „Auch junge Männer wollen das Verhältnis zwischen Arbeit und Privatem nach ihren Wünschen gestalten. Sie möchten bessere Väter sein. Wir werden eine revolutionäre Entwicklung hin zu mehr Geschlechtervielfalt (Gender Diversity) am Arbeitsplatz erleben. Der Trend wird sich nicht aufhalten lassen. Arbeitgeber, die die besten Leute haben wollen, müssen sich auf die neue Situation einstellen. Unternehmen werden sich mit Konzepten zur Schaffung von Geschlechtervielfalt überbieten. Weil sie erkennen, dass das, was gut für Frauen ist, für alle gut ist.“ Unattraktive Stellenausschreibungen Die Professorinnen Ginka Toegel und Martha Masnewski sind beide Expertinnen für Organisationsverhalten und internationales Management. Beide arbeiten am renommierten internationalen Institut für Managemententwicklung (IMD) in Genf. www.imd.org Auf dem Weg dorthin müssen traditionell männerdominierte Unternehmen wie Vestas ihre bisherige Vorgehensweise auf den Prüfstand stellen. Martha Masnewski nennt die Stelleninserate als Beispiel: „Die meisten Stelleninserate sind auf Männer zugeschnitten. Es wird eine Machosprache mit vielen Zahlen verwendet. Wenn sich ein Mann 60 Prozent der Anforderungen gewachsen fühlt, bewirbt er sich. Frauen bewerben sich erst, wenn sie sich 80 Prozent der Anforderungen gewachsen fühlen, und machen sich Sorgen über die restlichen 20 Prozent. Wer wirklich mehr Bewerbungen von Frauen haben möchte, sollte weniger Wert auf unpersönliche Zahlen legen. Frauen möchten etwas über Faktoren wie strategischen Einfluss, Gestaltungsmöglichkeiten und positive Selbstentwicklung lesen.“ 14 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=15</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=15</link><title>Vestas Page 15</title><description>Antworten auf knifflige Fragen Unternehmen wie Vestas sollten sich selbst den Spiegel vorhalten und sich fragen, welche Signale man aussendet. Müssen Besprechungen nach 18 Uhr wirklich sein? Ist uns bewusst, dass wir eine männerdominierte Kultur vorleben? Wie ist es um die Geschlechtervielfalt bei uns im TopManagement bestellt? Oder im Vorstand? Martha Masnewski: „Untersuchungen zufolge sind männliche Führungskräfte auf Ziele und Ergebnisse fixiert. Frauen dagegen bringen Inklusion und Zusammenarbeit mit ein. Die besten Führungskräfte – egal ob Mann oder Frau – können all das ziemlich gut. Aber geschlechtsheterogene Teams haben meist einen anderen Ausgangspunkt und kommen mit unterschiedlichen Vorgehensweisen besser zurecht. Idealerweise sitzen in der Führungsmannschaft Vertreter beider Geschlechter.“ Vorbild Norwegen Ein maskuliner BMW – von Frauenhand entworfen Gibt es etwas Maskulineres als einen breitschultrigen Sportwagen mit sechs Zylindern, 300 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von mehr als 250 km/h? Wohl kaum. Da überrascht es, dass das Design des BMW Z4 von zwei Frauen entwickelt wurde. Das ist ungewöhnlich, sogar für BMW. Als sich der Autokonzern für den Bau eines neuen Modells entschieden hatte, wurden alle Designer in einer internen Ausschreibung dazu aufgefordert, ihre Vorschläge einzureichen. Insgesamt gingen 25 Entwürfe ein, allesamt anonymisiert. Nachdem sich der Ausschuss für einen Entwurf entschieden hatte, stellte sich heraus, dass der Zuschlag für das Macho-Modell Z4 an zwei Frauen ging: Juliane Blasi und Nadya Arnout. Natürlich ist der Weg hin zu einem höheren Frauenanteil nicht einfach. Martha Masnewski spricht sich für einen sanften Übergang aus. Sie nennt Ansätze wie Mentoring, Weiterbildung und Vernetzung für weibliche Führungskräfte. Und außerdem sollten Frauen in den Auswahlausschüssen für Bewerber sitzen. Ginka Toegel würde lieber auf der Überholspur Richtung Geschlechtervielfalt fahren. Sie nennt Norwegen als Musterbeispiel. Dort müssen seit zwei Jahren mindestens 40 Prozent der Vorstandsposten mit Frauen besetzt sein. „Anfangs regte sich gegen das neue Gesetz noch Protest. Aber inzwischen scheinen sich alle damit arrangiert zu haben. Derzeit beträgt der Frauenanteil sogar 44 Prozent. Wir brauchen etwas derartig Revolutionäres. Ansonsten dauert es 100 Jahre, bis wir unser Ziel erreichen.“ 20 Prozent, die alles verändern Dazu Juliane Blasi: „Ich glaube nicht dass ich ein Auto anders gestalte, nur weil ich eine Frau bin. Ein Sportwagen wie der Z4 muss maskulin wirken, und genau darauf habe ich hingearbeitet.“ Sie erzählt, wie sie und Nadya Arnout den menschlichen Körper zum Vorbild nahmen – nicht zuletzt den weiblichen Körper. Ein Aspekt, der das Design-Duo besonders faszinierte, ist die Oberfläche von Muskeln, die sowohl markant konturiert sein kann als auch weich und glatt. Diese Dynamik haben sie versucht, auf das Interieur und Exterieur des Z4 zu übertragen. Unter Automobilfans gilt der Z4 übrigens als einer der maskulinsten BMW aller Zeiten. Among car enthusiasts, the Z4 is widely recognised as one of the most masculine BMWs ever. Shell – ein attraktiver Arbeitgeber für Frauen Der Energiegigant Shell hat lange auf eine Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte hingearbeitet. Die Mitarbeiter werden geschult, wie sie vorgefasste Meinungen erkennen und damit umgehen. Es wird streng darauf geachtet, dass gleiche Arbeit gleich bezahlt wird. Und schließlich sorgt Shell dafür, dass mindestens jeder fünfte Bewerber eine Frau ist. Die Resultate sprechen für sich. Noch im Jahr 2000 waren gerade einmal 7,2 Prozent der Topmanagement-Posten mit Frauen besetzt. Bis 2010 hat sich dieser Anteil auf 15 Prozent verdoppelt. In Zukunft soll die Quote auf 20 Prozent steigen. Laut Professor Toegel müssen in Unternehmen auf allen Ebenen mindestens 20 Prozent der Führungsposten mit Frauen besetzt sein, erst dann werden die Kolleginnen als solche und anerkannt und nicht nur als Frauen. „Genau da wollen wir hinkom</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=16</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=16</link><title>Vestas Page 16</title><description>technologIe Blattwurzeldurchmesser: Der Durchmesser an der Blattwurzel beträgt 4,6 m. Da würde ein Doppeldeckerbus hineinpassen. Höhe: Die Spitze des V164Rotorblatts ragt 187 m in die Höhe – das ist 30 m höher als der Kölner Dom (157 m). Gigant der Meere roßbritannien möchte in den kommenden Jahren Offshore-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 32 GW in der Nordsee aufstellen und so ein Drittel seines Energiebedarfs mit Windenergie decken. Das Vorhaben ist ein klares Signal für Vestas: Es muss eine Offshore-Windenergieanlage her, die in völlig neue Leistungsdimensionen vorstößt. Die Ziele der Briten sind bislang noch die ehrgeizigsten. Weitere Länder, die eine nachhaltige Energieversorgung anstreben, dürften dem Rotorblatt: 80 m lang – die größte Einzelkomponente in der Geschichte von Vestas ist länger als neun Londoner Stadtbusse. Ein Rotordurchmesser größer als das London Eye, so schwer wie zwei Airbus A380 und genug Strom für 6.500 Haushalte: Die V164-7.0 MW ist die bisher leistungsfähigste Windenergieanlage von Vestas und stellt neue Rekorde auf. G Von Kenneth Ley Milling Beispiel folgen. Das unterstreicht, wie dringend eine Offshore-Windenergieanlage benötigt wird, die Strom zu einem günstigeren Preis produziert. Vestas hat jetzt eine Antwort darauf: Die V164-7.0 MW – ein neues Modell, das mehr als doppelt so viel Leistung abgibt wie die V112-3.0 MW. Für den Riesen müssen völlig neue Lösungen und Kooperationsmethoden entwickelt werden. Allein für das 80 Meter lange Rotorblatt muss eigens eine Testanlage gebaut werden. ▪ 16 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=17</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=17</link><title>Vestas Page 17</title><description>Rotor: Bei 164 m Durchmesser wird ein Drehbereich von 21.124 m2 abgedeckt. Das entspricht der Fläche von drei Fußballplätzen. Blattspitze: Bei maximaler Drehzahl erreicht die Rotorblattspitze eine Geschwindigkeit von 375 km/h, die Spitzengeschwindigkeit eines Formel-1-Wagens. Leistung: Die 7 MW Leistungsabgabe einer V164 versorgen 6.500 nordeuropäische Haushalte mit umweltfreundlicher Energie. Maschinenhaus: 24 m lang (inklusive Nabe), 7,5 m hoch und so breit, dass zwei Containerlastwagen locker reinpassen würden. Geschichtlicher Vergleich: 1979 baute Vestas mit der V10-30kW die erste Windenergieanlage. Die V164-7.0 MW gibt 750-mal so viel Leistung ab. June 2011 The Grid 17</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=18</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=18</link><title>Vestas Page 18</title><description>18 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=19</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=19</link><title>Vestas Page 19</title><description>‘Jeder ist nur so gut wie sein Team’ Dennis Dolan ist Baustellenleiter des größten OnshoreWindprojekts Englands – dem Windpark Fullabrook. Obwohl Dennis mit Papierkram und Telefonanrufen bereits voll ausgelastet ist, überwacht er zusätzlich den Fortschritt der Arbeiten auf der gesamten Baustelle. June 2011 The Grid 19</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=20</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=20</link><title>Vestas Page 20</title><description>Von Frud Bezhan D as Auto zieht seine Kurven auf der gewundenen, schmalen Straße über sanfte Hügel, vorbei an grünen Feldern und kleinen Landhäusern. Rechts und links wird die Straße von hohen, mit grünen Sträuchern bedeckten Steinwällen gesäumt. „Willkommen auf dem englischen Land“, wirft uns Dennis zu, der uns zum Windpark Fullabrook in Barnstaple fährt, an der südwestlichen Küste von England. „Die Hauptstraßen sind alle verstopft, denn wir bekommen heute eine Lieferung von Rotorblättern“, erklärt Dennis, der seit nunmehr drei Jahren bei Vestas beschäftigt ist. „Deswegen sind diese kleinen Landstraßen manchmal unser einziger Weg zur Baustelle und zurück.“ Dennis ist unweit von hier in der Stadt Exeter aufgewachsen und war 15 Jahre lang in der Telekommunikationsbranche tätig, bevor er zu Vestas stieß. „Ich komme aus dem Ingenieurwesen und fand Windenergieanlagen schon immer sehr faszinierend“, sagt er. „Als ich also die Chance erhielt, in der Windenergiebranche zu arbeiten, habe ich diese Möglichkeiten mit beiden Händen ergriffen.“ Dennis hat bereits an verschiedenen Windenergiestandorten in Großbritannien und in Irland gearbeitet, wo seine Frau und seine Kinder leben. „Die Gegend ist einfach wunderschön, nicht wahr?“ fragt uns Dennis und zeigt auf die windbewegten Bäume, die sich über die Straße neigen. Wir schauen auf die von den Strahlen der Morgensonne erhellte Landschaft und nicken. Wenig später erreichen wir den Eingang der Baustelle und melden uns an. Als wir den Feldweg entlangfahren, sehen wir mehrere Vestas Windenergieanlagen, die sich vor dem Horizont drehen. ▪ Die Hauptstraßen sind alle verstopft, denn wir bekommen heute eine Lieferung von Rotorblättern“, erklärt Dennis, der seit nunmehr drei Jahren bei Vestas beschäftigt ist. „Deswegen sind diese kleinen Landstraßen manchmal unser einziger Weg zur Baustelle und zurück.“ 20 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=21</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=21</link><title>Vestas Page 21</title><description>→ Der Windpark Fullabrook wird aus 22 V90-3.0 MW-Windenergieanlagen bestehen, wenn das Projekt Ende dieses Jahres abgeschlossen sein wird. Sobald sie voll betriebsfähig sind, werden die Windenergieanlagen genügend Elektrizität produzieren, um 30.000 Endverbraucher zu versorgen und trotzdem jährlich 65.000 Tonnen CO2 einsparen. „Es ist sehr aufregend, an einem Projekt dieser Größenordnung und Wichtigkeit zu arbeiten“, sagt Dennis, der seit April dieses Jahr an diesem Standort arbeitet. June 2011 The Grid 21</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=22</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=22</link><title>Vestas Page 22</title><description>→ „Ich verbringe den größten Teil des Tages damit, die täglichen Arbeiten zu überwachen und sicherzustellen, dass alles glatt läuft. Die Teamleiter kümmern sich um die technischen Aspekte und ich um das Gesamtwerk“, sagt Dennis, der es außerdem für grundlegend wichtig hält, Zeit mit Kunden zu verbringen, ihre Probleme anzusprechen und sie über den täglichen Fortschritt der Arbeiten zu informieren. → Jeden Morgen findet ein 15-minütiges Treffen statt, an dem die Teamleiter der Montage- und Serviceabteilungen sowie alle auf der Baustelle tätigen Subauftragnehmer von Vestas teilnehmen. In diesem Meeting koordiniert Dennis die Tagesaktivitäten, während die Servicemonteure die Gelegenheit erhalten, alle ihre Fragen oder Sorgen vor Arbeitsbeginn vorzubringen. „Eines unserer zentralen Themen während dieser Meetings ist die Sicherheit“, sagt Dennis. ← Manning (Bild oben) ist einer von Vestas Subauftragnehmern aus Portugal. Wie Dennis erläutert, setzt sich das Vestas Fullabrook-Team aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammen. „Wir haben hier Mitarbeiter aus Südafrika, Portugal, Deutschland und Dänemark“, sagt er. „Als Baustellenleiter ist man immer nur so gut wie das Team, mit dem man arbeitet, und mein Team gehört zu den besten, die ich je hatte.“ 22 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=23</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=23</link><title>Vestas Page 23</title><description>→ Im Windpark Fullabrook wurden bisher vier Windenergieanlagen errichtet. Ungünstige Wetterbedingungen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 21 Metern/Sekunde haben die Bemühungen beim Errichten der fünften Anlage vereitelt. „Aus Sicherheitsgründen sind wir angewiesen, Windenergieanlagen nur bei Windgeschwindigkeiten von 10 m/s oder weniger zu errichten. Der Wind könnte sonst die Kräne destabilisieren, während sie die Anlagenteile durch die Luft bewegen“, erklärt Dennis. June 2011 The Grid 23</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=24</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=24</link><title>Vestas Page 24</title><description>↑ Der Kraneinweiser (Abbildung) leitet beide Kranführer beim Anheben der Rotorblätter mit einem Tandemaufzug an. „Die Blattwurzel muss vorbereitet werden, bevor wir das Rotorblatt montieren können“, sagt Dennis. → Nachdem sein Tageswerk vollendet ist, fährt Dennis nach Hause in seine Wohnung in Barnstaple. „In diesem Job lernt man jeden Tag etwas Neues hinzu“, sagt Dennis. „Auch morgen ist wieder ein neuer Tag mit verschiedenen Herausforderungen und Erfahrungen.“ 24 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=25</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=25</link><title>Vestas Page 25</title><description>↑ Auf der Baustelle kommen drei Lastwagen an, von denen jeder ein Rotorblatt transportiert. Dennis weist einen Lastwagenfahrer an, der um eine schwierige Kurve manövrieren muss. „Wir müssen hin und wieder die innerbetrieblichen Straßen umstrukturieren, so wie diese Ecke hier, damit die großen Fahrzeuge sicher durchfahren können“, sagt er. → Wenn ein Rotorblatt bereits befestigt ist, können auch das zweite und dritte montiert werden. Zwei Servicemonteure (rechts) unterstützen die Arbeit mit dem Kran, der ein Rotorblatt in Richtung des Maschinenhauses anhebt. „Wir haben gerade zum ersten Mal seit zwei Tagen die passenden Wetterbedingungen für die Montage, deswegen geht es hier so geschäftig zu“, sagt Jean Farup Moller, einer der Teamleiter auf der Baustelle. June 2011 The Grid 25</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=26</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=26</link><title>Vestas Page 26</title><description>hIntergrund Wachstumswunder China Der chinesische Windenergiemarkt hat in wenigen Jahren ein enormes Wachstum hingelegt. Heute ist China der weltweit größte Windenergiemarkt. Bis 2015 sollen hier 115000 MW Strom erzeugt werden. Dieses explosionsartige Wachstum ist für Vestas eine echte Herausforderung, aber eine, die viele Chancen bietet. 26 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=27</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=27</link><title>Vestas Page 27</title><description>Von Peter Gisselmann Rasmussen A ls das Global Wind Energy Council (GWEC) 2005 meldete, das China das Potenzial habe, bis 2020 der weltweit größte Windenergiemarkt zu sein, wurde dies in Fachkreisen skeptisch aufgenommen. Damals lag der chinesische Markt noch weit hinter den USA und Europa zurück. Sechs Jahre später klingt die Prognose arg untertrieben. China ist inzwischen eine Windenergie-Supermacht. Eine Supermacht, die seit letztem Jahr das Land mit der größten Windenergie-Kapazität ist und damit die USA von Platz 1 verdrängt hat. 2010 wurde jede zweite Windenergieanlage in China aufgestellt. Auch was die Herstellung der Anlagen angeht, sorgen Firmen aus dem Reich der Mitte für Furore. Allein vier der zehn größten Hersteller kommen von dort. Heute belegen Sinovel Platz 2 und Goldwind Platz 4. Noch vor zwei Jahren waren keine chinesischen Anbieter in den Top Ten zu finden. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie China es geschafft hat, stärker zu wachsen als alle anderen Märkte und zur weltweiten Nr. 1 zu werden. im Vergleich zu Kohlekraftwerken wesentlich weniger Schadstoffemissionen in die Atmosphäre. Luftreinhaltung und andere Umweltaspekte waren aber nicht die einzigen Argumente für die Windenergie. Tom Pellman, der politische Berater von Vestas China, kennt die anderen Motive: „Die chinesische Regierung war auf der Suche nach neuen, umweltfreundlicheren Stromerzeugungsmethoden. Zugleich war den Verantwortlichen bewusst, dass ein neuer Industriezweig Arbeitsplätze schafft und zum Wachstum der Volkswirtschaft beiträgt.“ 115 GW – oder geht noch mehr? Die größten Windenergiemärkte 2005 2010 Die WEA-Hersteller und ihre Zulieferer haben Tausende Arbeitsplätze geschaffen. Das Kalkül der Regierung ist also aufgegangen. Auch in Zukunft können die Marktteilnehmer mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses rechnen. Anfang des Jahres verkündete die Regierung den zwölften 5-Jahres-Plan für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von 2011 bis 2015. Darin ist unter anderem vorgesehen, bis 2015 die Windenergiekapazität um 70 GW auf dann insgesamt 115 GW auszubauen. Nur zum Vergleich sei angemerkt, dass Ende 2010 weltweit eine Windenergiekapazität in Höhe von 194 GW nutzbar war. Das Vorhaben der Chinesen mag ambitioniert sein. Branchenanalysten halten die Zielvorgabe für machbar. Möglicherweise kann sie sogar übertroffen werden. Laut Justin Wu könnten die 115 GW nur eine Durchgangsstation sein: „Die Vorgaben in den 5-Jahres-Plänen waren bisher immer eher konservativ. Bis 2015 könnten leicht mehr als 115 GW zur Verfügung stehen, und darüber hinaus könnten noch viele weitere Projekte bereits in Planung sein.“ Die Branchenanalysten von Azure International rechnen für 2015 mit einer Kapazität von 150 GW. Für 2020 prognostizieren sie sogar 250 GW. Stabile politische Rahmenbedingungen Justin Wu beobachtet für Bloomberg New Energy Finance den Windenergiemarkt. Er sieht einen Hauptgrund für das rapide Wachstum in der entschlossenen Unterstützung der politischen Führung. Während viele andere Länder ihre Förderpläne und Anreize auf Jahresbasis verlängern, hat die chinesische Regierung ihre langfristige Unterstützung zugesagt. Der 5-Jahres-Plan schafft die richtigen Voraussetzungen für stetiges Wachstum. „Die Regierung steht vollends hinter der Windenergie, und deshalb bestellen die Kunden ständig neue Anlagen. Dadurch konnten die Hersteller ruhigen Gewissens Kapazitäten ausbauen.“ China hat ein riesiges Windenergiepotenzial. Wenn das genutzt wird, gelangen USA Deutschland Spanien Indien Portugal China Italien UK Frankreich Australien Rest der Welt Schweden Kanada June 2011 The Grid 27</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=28</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=28</link><title>Vestas Page 28</title><description>hIntergrund Problem Netzeinspeisung Bis dieses Ziel erreicht ist, muss noch die eine oder andere Klippe umschifft werden. In der Vergangenheit hatte sich das chinesische Stromnetz als zu schwach und unflexibel für die vielen zusätzlichen Einspeiser erwiesen. Analystenschätzungen zufolge waren Ende 2010 25 bis 30 Prozent der errichteten Windenergieanlagen nicht an das Stromnetz angeschlossen. „Aus dem aktuellen 5-Jahres-Plan geht klar hervor, dass die mangelhafte Netzinfrastruktur derzeit Wachstumsbremse Nr. 1 ist. Dem Problem wurde deshalb höchste Priorität eingeräumt“, berichtet Tom Pellman. Der Plan macht klare Vorgaben zur Stärkung des Stromnetzes in den folgenden Jahren. Es müssen 200000 Kilometer Hochspannungsleitungen gebaut werden. Insbesondere die windenergietauglichen Regionen in Nord- und Westchina müssen mit den stromhungrigen Ballungsräumen im Osten verbunden werden. Qualität kostet Ein weiterer Stolperstein sind laut Justin Wu die Qualitätsanforderungen: „In den vergangenen zwei Jahren wurden unglaublich viele Anlagen errichtet, viele davon von relativ unerfahrenen Herstellern. Wir wissen aus anderen Wachstumsmärkten, dass in dieser Phase Qualitätsmängel zum Problem werden. Die europäischen Hersteller mussten den gleichen Lernprozess durchmachen, hatten dafür aber viel mehr Zeit. Diese Qualitätsmängel bremsen das Wachstum.“ Qualität ist für Vestas ein Schlüsselfaktor auf dem chinesischen Markt, behauptet Troels Persson, Director Marketing &amp; Customer Insight bei Vestas China: „Chinesische Kunden sind noch sehr preisfixiert. Der Trend geht aber dahin, mehr darauf zu schauen, was die Investi- tion langfristig abwirft. Die Anforderungen an die Hersteller steigen. Es wird bessere Qualität verlangt. Schließlich möchten die Kunden sicher sein, dass ihr Vorhaben den gewünschten Ertrag bringt. Außerdem möchten sie in allen Phasen des Windparkprojekts unterstützt werden.“ Troels Persson richtet sich für die kommenden Jahre auf einen lebhaften Wettbewerb ein. Vestas wird sich strecken müssen, will es seine Position halten und seine Erfahrung in einem reifenden Markt zum Tragen bringen: „Wir sind länger auf dem chinesischen Markt als alle Anderen. Wir haben die Erfahrung und in vielen Bereichen äußerst kompetente Leute.“ 2010 hatte Vestas laut chinesischem Windenergieverband einen Marktanteil von 5 Prozent und war damit der größte ausländische Hersteller. Für Troels Persson sind die Prioritäten klar verteilt: „Von unseren Kunden hören wir, dass sie sich aus Qualitätsgründen für Windenergieanlagen von Vestas entscheiden. Natürlich müssen auch wir in puncto Preis, Geschäftsbedingungen und Performance wettbewerbsfähig sein. Die Qualität muss aber immer an vorderster Stelle stehen.“ ▪ Top-Ten-Hersteller weiterhin stark Im Zeitraum 2005 bis 2008 nahmen neue WEA-Hersteller (vorrangig aus China) den 10 größten Herstellern stetig Marktanteile ab. Seit 2008 setzt sich dieser Trend nicht weiter fort. 2010 wurden 80 Prozent aller weltweit verkauften Windenergieanlagen von den 10 größten Herstellern gebaut. Quelle: BTM Vestas in China 1986 war Vestas der erste WEA-Hersteller auf dem chinesischen Markt. Der 25. Jahrestag des Markteintritts wurde im Mai 2011 gefeiert. Bis heute hat Vestas in 13 chinesischen Provinzen saubere Energiekapazitäten in Höhe von fast 3000 MW aufgebaut. Vestas produziert in Hohhot (Innere Mongolei), Tianjin und Xuzhou. Der Hauptsitz von Vestas China ist in Peking, die Einkaufsniederlassung in Schanghai. 2010 lag der Marktanteil von Vestas laut chinesischem Windenergieverband bei 5 Prozent. Vestas ist damit auf dem chinesischen Markt der größte nicht-chinesische Hersteller. Hersteller-Marktanteile, Windenergieanlagen mit mindestens 2,5 MW Kapazität Vestas Siemens Enercon Alstom Sinovel Andere Quelle: BTM. 28 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=29</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=29</link><title>Vestas Page 29</title><description>Langsamer Start für Exportoffensive n den 71 Windenergieanlagen in Shady Oaks (Illinois) ist zunächst nichts Auffälliges zu erkennen. Der Windpark (106,5 MW) ist aber ein neues Kapitel in der US-amerikanischen Windenergiegeschichte: Hier wurden nämlich erstmals in einem Großprojekt auf amerikanischem Boden chinesische Windenergieanlagen von Goldwind errichtet. Nach Meinung einiger Branchenkenner ist das der Beginn eines massiven fernöstlichen Markteintritts. Da sich auf dem chinesischen Markt Überkapazitäten aufgebaut haben, rechnen sie mit einer Expansion der dortigen Hersteller nach Europa und in andere reife Märkte. Dieser Fall muss nicht unbedingt eintreten, entgegnet Justin Wu, der leitende Windenergieanalyst bei Bloomberg New Energy Finance. Seiner Meinung nach ist der Eintritt in einen reifen Markt nicht ganz einfach, selbst dann nicht, wenn die Produkte einen besonders attraktiven Preis haben: „Was wir derzeit sehen, ist eher ein Rinnsal als eine Sturzflut. Wir werden A nicht erleben, dass einfach alle Überkapazitäten exportiert werden. Windenergieanlagen chinesischer Hersteller werden für den chinesischen Markt gebaut. Damit spiele ich auf Lizenzierungseinschränkungen an, wegen derer chinesische Hersteller ihre Anlagen nicht außerhalb Chinas verkaufen können. Und außerdem ist es nicht einfach, sich in einem Markt zu bewegen, auf dem man bisher nicht vertreten war. Wer dort erfolgreich sein möchte, muss über Jahre Erfahrung aufbauen.“ Troels Persson, Director Marketing &amp; Customer Insight bei Vestas China, stimmt dem zu: „Es reicht nicht, einfach eine neue Windenergieanlage auf einen neuen Markt zu werfen. Es sind eine Menge Punkte entscheidend. So muss der Anbieter beispielsweise die rechtlichen Rahmenbedingungen genau kennen. Oder er muss nachweisen können, dass ähnliche Projekte bereits erfolgreich abgewickelt wurden. Ansonsten vergeben die Banken keine Kredite. Der chinesische Export kommt langsamer als erwartet in Gang. Der Ehrgeiz ist aber dennoch ungebrochen. Ein Weg in die nordamerikanischen und europäischen Märkte könnte über die Zusammenarbeit mit chinesischen Kunden führen, die weltweit expandieren möchten. Zu nennen wäre hier beispielsweise Longyuan. Longyuan ist weltweit der drittgrößte Windparkbetreiber und möchte zur Nummer 1 werden. Analysten gehen davon aus, dass chinesische WEA-Hersteller über solche starke Partnerschaften früher oder später auch im Ausland große Marktanteile gewinnen können. Da kommt neue Konkurrenz auf die bereits weltweit agierenden Hersteller zu, glaubt Troels Persson. Die Etablierten müssen das Meiste aus ihrer bestehenden Präsenz machen: „Wir haben hier in China in den vergangenen 25 Jahren starke Partnerschaften aufgebaut. Die müssen wir zusammen mit unserer weltweiten Erfahrung in den Wettbewerb einbringen. Dann bleiben wir auch für chinesische Kunden attraktiv. Egal, wo sie Anlagen betreiben.“ Weltweit größte WEA-Hersteller 2010 (Hersteller) Vestas Sinovel GE Goldwind BTM 14.8% 11.1% 9.6% 9.5% EER 15% 11% 10% 9% MAKE 12% 11% 10% 10% Quellen: BTM Consulting, Emerging Energy Research, Make Consulting . June 2011 The Grid 29</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=30</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=30</link><title>Vestas Page 30</title><description>40,000,000 Tonnen – so viel Kohlendioxid sparen die mehr als 40000 Windenergieanlagen von Vestas jährlich ein. Vestas in Zahlen Kilogramm – so viel Kohlendioxid sparten die Mitarbeiter der Einkaufsniederlassung Schanghai allein 2010 ein. Dank reduziertem Stromverbrauch und höherer Recyclingquote ist Schanghai jetzt die nachhaltigste Vestas Niederlassung. 1,573 171,024 Tonnen – so viel Stahl hat Vestas 2010 verarbeitet. Damit könnte man 23 Eiffeltürme oder 2 Golden Gate-Brücken bauen. 52 4,335 Anzahl der Frauen, die seit 1. Januar 2011 bei Vestas beschäftigt waren. Sie haben 18917 männliche Kollegen. Prozent – Um diese Menge konnten die Lagerbestände im Werk Tianjin (China) abgebaut werden. Es wurde ein Fertigerzeugnis-Lager eingerichtet, in dem nur die Produkte ersetzt werden, die auch rausgehen. Dadurch ergaben sich um 40 Prozent kürzere Vorlaufzeiten. 45 Jahre – so lange arbeitet Laila Ramberg schon bei Vestas. Damit ist die 64-Jährige länger dabei als alle anderen Kollegen. Begonnen hat sie ihre Arbeit bei der Windcast Group A/S, die 2003 von Vestas übernommen wurde. Inzwischen arbeitet Laila für Vestas Schweden und ist für den strategischen Einkauf bei den Abteilungen Finance, Verwaltung und IT zuständig. 30 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=31</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=31</link><title>Vestas Page 31</title><description>Atomenergie nach Fukushima er Unfall in Fukushima ereignete sich zu einem für die Atomindustrie äußerst ungünstigen Zeitpunkt. 25 Jahre nach Tschernobyl und 32 Jahre nach Three Mile Island schien sich alles zum Guten zu wenden. Alte Nuklearprogramme waren wieder aus dem Schrank geholt worden, und die aufstrebenden Wirtschaftsmärkte wollten mit Hilfe der Atomenergie ihren Strombedarf decken. Einflussreiche Fürsprecher, unter ihnen einstmals überzeugte Umweltschützer, priesen die Atomenergie als den rettenden Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Fukushima hat über Nacht alles verändert. Für einige Länder, allen voran Deutschland, war Fukushima der endgültige Beweis, dass Kernkraftwerke nie 100-prozentig sicher sein können. Die Laufzeitverlängerung, ganz zu schweigen vom Bau neuer Reaktoren, wurde politisch undurchsetzbar. Ganz anders gehen die Schwellenländer mit der Situation um. China, Indien, Südafrika und Brasilien setzen unvermindert auf nukleare Brennstoffe. Die Reaktion auf die Nuklearpläne von Entwicklungsländern fällt plötzlich frostig aus. Neben Fukushima dürfte hier der arabische Frühling eine gleichbedeutende Rolle spielen. Die meisten anderen Länder stehen irgendwo im Spannungsfeld dieser beiden Extreme. Die Renaissance der Kernenergie ist vorerst beendet, tot ist sie aber nicht. Auf jeden Fall ist mit neuen Regularien zu rechnen. Die Planungszeiten werden länger werden, und die Kosten werden steigen. Dadurch dürften erneuerbare Energien, Energieeffizienzmaßnahmen, die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid und intelligente Stromnetze attraktiver werden. Die Auswirkungen von Fukushima treffen natürlich Japan am härtesten. Als D Fukushima und andere Atomkraftwerke abgeschaltet wurden, musste die Industrienation auf einen Schlag auf 20 Prozent ihrer Stromproduktion verzichten. Die meisten der abgeschalteten Meiler werden nie wieder hochgefahren. Aber wie den Energiebedarf decken? Die Verantwortlichen werden alle Formen erneuerbarer Energie ins Auge fassen müssen. Unter anderem OnshoreWindenergieanlagen und, sofern wettertechnisch sinnvoll, auch Offshore-Anlagen. Auch geothermische Anlagen dürften verstärkt in den Fokus rücken. Japan hat in dieser Hinsicht beste Voraussetzungen denen jedoch äußerst komplexe Planungsvorschriften gegenüberstehen. Die Aufgabe ist enorm. Die weltweit drittgrößte Wirtschaft muss nicht nur die Versorgungslücke von 20 Prozent abdecken. Als sich Japan strengen Auflagen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes unterwarf, sollten die Vorgaben vor allem mit dem Bau neuer Atommeiler erreicht werden. Im Mai musste Premierminister Kan erklären, dass dies nicht mehr zu schaffen sei. Das Energiekonzept des fernöstlichen Riesen muss auf neue Füße gestellt werden. Ich hoffe, dass dies gelingt. Japan hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass es sich von großen Katastrophen erholen kann. Werden wir in 10 Jahren auf 2011 als das Jahr zurückblicken, in dem Japan zwei Jahrzehnte Stagnation abschüttelte und der Welt zeigte, wie man auf bezahlbare, dezentralisierte, saubere, intelligente und sichere Energieversorgung umstellt? Ein würdigeres Denkmal für die vielen Opfer des Tsunami kann ich mir nicht vorstellen. ▪ Michael Liebreich Chief Executive Bloomberg New Energy Finance Outside voice June 2011 The Grid 31</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=32</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=32</link><title>Vestas Page 32</title><description>Monitor „Auf diesem Monitor kann ich verfolgen, wie viel Gewicht der Kran hebt. Ich kann bis zu 20 Tonnen heben. Meist hantiere ich aber 12 bis 14 Tonnen. Ist zu viel Gewicht eingehängt, wird ein Alarm ausgelöst.“ Linkshandbedienung „Mit dem linken Joystick bewege ich den Kran in alle horizontalen Richtungen. Mit den Tasten hänge ich die Last aus, zum Beispiel nachdem ich die Stahlplatte auf die Rollenbahn gelegt habe, die in die Fabrik führt.“ Mein arbeitsplatz Funkgerät „Über das Funkgerät kommuniziere ich mit meinen Kollegen am Boden. Siehst Du das Mikrofon am Fenster? Ich kann es auch an meine Jacke anhängen, damit ich es schneller zur Hand habe.“ Rechtshandbedienung „Mit dem Joystick auf der rechten Seite fahre ich das Kranseil auf und ab. Hier befindet sich auch der Knopf zum Losfahren und Anhalten. Der Kran muss äußerst präzise gefahren werden. Da braucht es schon etwas Können und Erfahrung.“ 32 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=33</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=33</link><title>Vestas Page 33</title><description>Die Aussicht „Einfach atemberaubend. In den Bergen im Westen kann ich oft Rehe, Antilopen und Füchse sehen. Auf der anderen Seite habe ich einen tollen Blick auf den Highway mit all den Autos. Und unter mir sehe ich immer, was meine Kollegen machen.“ Toni Arellano Kranführerin, Stahlverarbeitung Vestas, Turmfertigung in Pueblo, Colorado Von Jens Velling oni Arellano gehört vielleicht nicht zur Geschäftsleitung, aber auf jeden Fall hält sie die höchste Position der Turmfertigung in Pueblo, Colorado. Von Ihrem „Büro“ in über 9 Metern Höhe ist sie den Rocky Mountains besonders nah. Toni ist von ihrem luftigen Arbeitsplatz begeistert: „Die Aussicht ist fantastisch. Hier oben habe ich es schöner als unten.“ Vor ihrem „Aufstieg“ arbeitete Toni als Maschinentechnikerin in einem anderen Werk in Pueblo. 2009 war sie eine der Ersten, die in der Turmfabrik eingestellt wurden. Heute ist Toni eine von drei Kranführern. Sie sorgt dafür, dass die per Zug und LKW angelieferten schweren Stahlplatten sicher an ihren Bestimmungsort kommen. Zweimal die Woche verlassen die Stahlplatten wieder das Werk. Diesmal als fertige Turmsektionen. Toni macht ihre Arbeit Spaß. Die Stahlplatten müssen richtig auf dem Boden auftreffen. Dafür braucht man ein gutes Gefühl für Abstände, erklärt sie. T Ihr Beruf hat auch seine ruhigen Momente. Der Weg über die Leiter nach unten ist ganz schön weit. Kommt es zu kürzeren Unterbrechungen, braucht sie deshalb nicht abzusteigen. Zum Glück hat sie dann ihre Kreuzworträtsel dabei. So weit oben zu sitzen hat eben seine Vorteile. ▪ MEIN ARBEITSPLATZ „Mein Arbeitsplatz“ ist eine laufende Serie in The Grid mit Einblicken in die tägliche Arbeit eines Kollegen. Schlagt uns weitere interessante Themen vor. Sendet eine E-Mail an thegrid@vestas.com June 2011 The Grid 33</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=34</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=34</link><title>Vestas Page 34</title><description>Sailrocket 2 auf Rekordjagd Die Sailrocket 2 ist ein von Vestas gesponsertes Hochgeschwindigkeits-Segelboot der zweiten Generation. Die erste Testfahrt vor der Küste Namibias war erfolgreich. Jetzt beginnen die Vorbereitungen für den Speedsailing-Weltrekord. Von Frud Bezhan ch war noch nie auf einem Segelgefährt, das dermaßen stark beschleunigt. Dieser Bootstyp ist wie ein Düsentriebwerk. Ist es erst einmal schnell genug, ist es leicht, die Geschwindigkeit zu halten”, schwärmt Paul Larsen, Skipper und Projektleiter der Vestas Sailrocket 2 (VSR2). Die Sailrocket 2 wurde in der R&amp;D-Einrichtung geplant und gebaut, die Vestas auf der Isle of Wight betreibt. Der Stapellauf erfolgte im März dieses Jahres. Derzeit gibt das Team der VSR2 vor Walvis Bay (Namibia) den letzten Schliff. Dafür stehen vier Wochen zur Verfügung. Danach soll der Weltrekord in Angriff genommen werden. Larsen startete das Sailrocket-Projekt 2001. Er ist vorsichtig optimistisch: „Das Team freut sich schon. Vor uns liegt eine großartige Chance. Den Weltrekord zu brechen wird nicht einfach. Aber das Team arbeitet leidenschaftlich und ist zuversichtlicher denn je.“ “ I Malcolm Barnsley entwickelt normalerweise Rotorblätter für Vestas. Jetzt baut er an der Sailrocket mit und sieht die VSR2 als großen Fortschritt gegenüber dem ersten Boot. Mit dem Vorgängermodell wurde bereits 2008 ein Speedsailing-Weltrekordversuch unternommen. Allerdings kam es dabei zu einem dramatischen Unfall mit schwerem Bootsschaden. „Wir haben das neue Boot so konzipiert, dass es die einwirkenden Kräfte nicht mehr zum Überschlagen bringen können. Die Kräfte von Wind und Wasser sind jetzt richtig aufeinander abgestimmt“, so Barnsley. „Das ist, als würde jemand von der Seite gegen die Schuhsohle drücken und damit versuchen, mich umzuschubsen. Ich kann zwar seitlich verschoben werden, aber ich falle nicht. Durch das Konzept kriegen wir wesentlich stärkere Kräfte in den Griff, ohne Gefahr zu laufen, dass das Boot einen Überschlag macht.“ 34 The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=35</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=35</link><title>Vestas Page 35</title><description>Wusstest du schon? Die Vestas Sailrocket 1 stellte 2008 einen neuen Speedsailing-Weltrekord auf. Damals schaffte das Boot über eine Strecke von 500 Metern eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 47,4 Knoten. Leider überschlug es sich auch und wurde schwer beschädigt. Nach einer Reparatur ist es wieder einsatzbereit. In zwei Wochen segelt es wieder. Derzeit liegt der 500-m-Weltrekord bei 17,5 Sekunden. Der US-Amerikaner Rob Douglas schaffte 2010 55,65 Knoten – das entspricht einer Geschwindigkeit von 103 km/h. Die Sailrocket baut auf die radikalen Ideen von Bernard Smith auf. Smith war ein amerikanischer Raketenwissenschaftler, der dieses Jahr im Alter von 100 Jahren verstarb. Die Sailrocket 1 war das erste nach den Prinzipien von Smith gebaute Boot, das eine Geschwindigkeit von über 40 Knoten erreichte. Neue Leistungsgrenzen Seitdem Finn Strøm Madsen (President von Vestas Technology R&amp;D) 2007 als Hauptsponsor in das Sailrocket-Projekt eingestiegen ist, hat Vestas R&amp;D eine Menge Knowhow aus der Folien- und Rotorblattherstellung in das Projekt einfließen lassen. Madsen betont, dass das Team versucht, Kenntnisse über Windtechnik, Gestaltungslösungen und Segeln zusammenzubringen, damit am Ende das schnellste Segelboot der Welt zustande kommt. Seine Vorfreude ist groß: „Vestas verfolgt das Sailrocket-Projekt mit großem Interesse. Innovative Ideen und vollkommen neue technische Ansätze können dazu beitragen, die Kraft des Windes noch effizienter zu nutzen. Ich freue mich darauf zu sehen, wie die Vestas Sailrocket 2 die Grenzen windgetriebener Geschwindigkeit neu definiert.“ ▪ June 2011 The Grid 35</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item><item><guid isPermaLink="true">http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=36</guid><link>http://nozebra.ipapercms.dk/Vestas/Communication/TheGrid/June2011/TheGridJune2011DE/?Page=36</link><title>Vestas Page 36</title><description>Vestas Wind Systems A/S, Alsvej 21, 8940 Randers SV Ist Vestas männerdominiert? Name: Krithika Leelaraman Title: Sr. Technical Writer Abteilung: Dokumentation, Vestas Technology R&amp;D „Natürlich ist Vestas männerdominiert. Aber ich bin mir sicher, dass Vestas Menschen nicht aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit zurückweisen würde. Viele Frauen fühlen sich in Bereichen wie Finanzen, Verwaltung, Personal, Projektmanagement und Dokumentation wohl. Für Frauen sind bei der Arbeitsstellenwahl oft flexible Arbeitszeitmodelle wichtig, die es ihnen erlauben, Beruf und Familie zu vereinbaren. Deshalb sind in vielen Führungsriegen keine Frauen zu finden. Die, die es dorthin schaffen, sind entweder unabhängig oder haben eine Familie, die sie voll unterstützt. Nur so können sie der Verantwortung und Belastung standhalten, die solche Positionen mit sich bringen.“ Name: Paul Rotmans Title: Graduate Abteilung: Logistics, Vestas Americas „Im Graduate Program von Vestas lernt man viele Abteilungen und Standorte kennen. Meiner Erfahrung nach ist Vestas nicht vollkommen männerdominiert. Tendenziell sind aber die Entscheidungsträgerpositionen mit Männern besetzt. Der Transport ist beispielsweise traditionell eine reine Männerdomäne. Als ich im März 2010 anfing, waren von zwölf Managern fünf weiblich. Meiner Meinung nach eine ganz gute Besetzung. Derzeit arbeite ich in einer anderen Abteilung, und dort sind alle Führungspositionen mit Männern besetzt. Zumindest ist nicht überall der Testosterongehalt so hoch. Denn andere Entscheidungsträgerpositionen in der Geschäftssparte sind mit Frauen besetzt.“ Name: Marie-Louise Bornemann Title: Vice President Abteilung: People &amp; Culture, Vestas Central Europe „Die Zahlen sprechen für sich. Derzeit steht die Anzahl weiblicher Mitarbeiter in krassem Gegensatz zur Anzahl männlicher Mitarbeiter. Das muss sich ändern. Meist passieren Veränderungen nicht von selbst. Die Menschen müssen darauf hindrängen. Aber aus welcher Richtung kommt bei Vestas dieser Druck? Wahrscheinlich nicht aus der Ecke der männlichen Kollegen. Das bedeutet, dass die Frauen, die bei Vestas arbeiten, diesen Wandel anschieben müssen. Mit Unterstützung engagierter männlicher Kollegen, die in einer ausgeglichen besetzten Belegschaft arbeiten möchten. Es ist an der Zeit, diesen Wandel in Gang zu bringen, anstatt nach Ausflüchten zu suchen.“ ▪ The Grid June 2011</description><a10:updated>2011-06-15T16:34:20+02:00</a10:updated></item></channel></rss>